
{"id":1362,"date":"2009-11-28T11:18:32","date_gmt":"2009-11-28T10:18:32","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1362"},"modified":"2009-11-28T11:18:32","modified_gmt":"2009-11-28T10:18:32","slug":"2-korinther-7-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1362","title":{"rendered":"2. Korinther 7 &#8211; 9"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 7<\/h3>\n<p>Da wir also diese Verhei\u00dfungen haben, Geliebte, so la\u00dft uns uns selbst reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und Geistes, indem wir die Heiligkeit in der Furcht Gottes vervollkommnen.<\/p>\n<p>2\u00a0Gew\u00e4hrt uns Raum. Wir haben niemandem unrecht getan, wir haben niemand verdorben, wir haben niemand \u00fcbervorteilt. 3\u00a0Ich sage dies nicht, um euch zu verurteilen. Denn ich habe vorhin gesagt, da\u00df ihr in unserem Herzen seid, um mit uns zu sterben und zu leben. 4\u00a0Gro\u00df ist mein Freimut der Rede euch gegen\u00fcber. Gro\u00df ist mein R\u00fchmen euretwegen. Ich bin mit Trost erf\u00fcllt, ich flie\u00dfe \u00fcber vor Freude in all unserer Tr\u00fcbsal.<\/p>\n<p>5\u00a0In der Tat, als wir in Mazed\u1ecdnien angekommen waren, gab es f\u00fcr unser Fleisch keine Erleichterung, sondern wir wurden weiterhin auf jede Weise niedergedr\u00fcckt \u2014 da gab es au\u00dfen K\u00e4mpfe, innen Bef\u00fcrchtungen. 6\u00a0Gott aber, der die Niedergeschlagenen tr\u00f6stet, hat uns durch die Gegenwart des Titus getr\u00f6stet; 7\u00a0doch nicht allein durch seine Gegenwart, sondern auch durch den Trost, mit dem er euretwegen getr\u00f6stet worden war, da er uns wieder Nachricht brachte von eurer Sehnsucht, eurer Trauer, eurem Eifer f\u00fcr mich, so da\u00df ich mich noch mehr freute.<\/p>\n<p>8\u00a0Wenn ich euch also auch durch meinen Brief traurig gemacht habe, so bedauere ich es nicht. Selbst wenn ich es zuerst bedauerte (ich sehe, da\u00df jener Brief euch traurig gemacht hat, wenn auch nur f\u00fcr eine kleine Weile), 9\u00a0so freue ich mich nun, nicht weil ihr traurig gemacht wurdet, sondern weil ihr traurig gemacht wurdet zur Reue, denn ihr wurdet in gottgem\u00e4\u00dfer Weise traurig gemacht, damit ihr unsertwegen in nichts zu Schaden k\u00e4met. 10\u00a0Denn gottgem\u00e4\u00dfe Traurigkeit bewirkt Reue zur Rettung, die nicht zu bereuen ist; die Traurigkeit der Welt aber bewirkt Tod. 11\u00a0Denn seht, gerade dies, da\u00df ihr in gottgem\u00e4\u00dfer Weise traurig gemacht worden seid, welch gro\u00dfe Ernsthaftigkeit hat es in euch bewirkt, ja eure Entlastung, ja Unwillen, ja Furcht, ja Sehnsucht, ja Eifer, ja Berichtigung des Unrechts! In jeder Hinsicht habt ihr euch in dieser Sache als sittlich rein erwiesen. 12\u00a0Obwohl ich euch schrieb, tat ich es bestimmt weder f\u00fcr den, der das Unrecht tat, noch f\u00fcr den, dem Unrecht geschehen war, sondern damit euer ernsthaftes Bem\u00fchen f\u00fcr uns unter euch vor Gott offenbar gemacht werde. 13\u00a0Deshalb sind wir getr\u00f6stet worden.<\/p>\n<p>Doch zu unserem Trost hinzu wurde unsere Freude noch viel \u00fcberstr\u00f6mender wegen der Freude des Titus, weil sein Geist durch euch alle erquickt worden ist. 14\u00a0Denn wenn ich mich irgendwie ihm gegen\u00fcber r\u00fchmend \u00fcber euch ge\u00e4u\u00dfert habe, so bin ich nicht besch\u00e4mt worden; sondern so, wie wir euch alles in Wahrheit gesagt haben, so hat sich auch unser R\u00fchmen vor Titus als Wahrheit erwiesen. 15\u00a0Auch sind seine [Gef\u00fchle] inniger Zuneigung \u00fcberstr\u00f6mender euch gegen\u00fcber, w\u00e4hrend er sich euer aller Gehorsam in den Sinn ruft, wie ihr ihn mit Furcht und Zittern empfingt. 16\u00a0Ich freue mich, da\u00df ich euretwegen in jeder Weise guten Mutes sein kann.<\/p>\n<h3>Kapitel 8<\/h3>\n<p>Nun lassen wir euch, Br\u00fcder, in bezug auf die unverdiente G\u00fcte Gottes, die den Versammlungen Mazed\u1ecdniens erwiesen worden ist, wissen, 2\u00a0da\u00df w\u00e4hrend einer gro\u00dfen Erprobung unter Tr\u00fcbsal die F\u00fclle ihrer Freude und ihre tiefe Armut den Reichtum ihrer Freigebigkeit \u00fcberstr\u00f6men lie\u00dfen. 3\u00a0Denn gem\u00e4\u00df ihrem tats\u00e4chlichen Verm\u00f6gen, ja ich bezeuge [es], \u00fcber ihr tats\u00e4chliches Verm\u00f6gen hinaus geschah dies, 4\u00a0w\u00e4hrend sie uns von sich aus anhaltend und sehr eindringlich um das [Vorrecht] g\u00fctigen Gebens und um einen Anteil an dem Dienst baten, der f\u00fcr die Heiligen bestimmt ist. 5\u00a0Und nicht blo\u00df, wie wir gehofft hatten, sondern sich selbst gaben sie zuerst dem Herrn und uns durch Gottes Willen. 6\u00a0Das bewog uns, Titus zu ermuntern, da\u00df, so wie er es gewesen war, der es unter euch einf\u00fchrte, er auch dasselbe [Werk] g\u00fctigen Gebens eurerseits vollenden solle. 7\u00a0Dessenungeachtet m\u00f6gt ihr, so wie ihr in allem \u00fcberstr\u00f6mend seid, in Glauben und Wort und Erkenntnis und aller Ernsthaftigkeit und in dieser unserer Liebe zu euch, auch in diesem [Werk] g\u00fctigen Gebens \u00fcberstr\u00f6mend sein.<\/p>\n<p>8\u00a0Ich sage euch dies nicht als Befehl, sondern im Hinblick auf die Ernsthaftigkeit anderer und um die Echtheit eurer Liebe zu pr\u00fcfen. 9\u00a0Denn ihr kennt die unverdiente G\u00fcte unseres Herrn Jesus Christus, da\u00df er, obwohl er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich w\u00fcrdet.<\/p>\n<p>10\u00a0Und hierin \u00e4u\u00dfere ich eine Meinung: Denn diese Sache gereicht euch zum Nutzen, da ihr schon vor einem Jahr nicht nur mit dem Tun, sondern auch mit dem Wollen [dazu] den Anfang gemacht habt; 11\u00a0so vollendet nun auch das Tun desselben, damit, wie die Bereitschaft zum Wollen vorhanden gewesen ist, so auch das Vollenden gem\u00e4\u00df dem sei, was ihr habt. 12\u00a0Denn wenn vorerst die Bereitschaft da ist, so ist sie besonders annehmbar gem\u00e4\u00df dem, was jemand hat, nicht gem\u00e4\u00df dem, was jemand nicht hat. 13\u00a0Denn ich meine es nicht so, da\u00df es f\u00fcr andere leicht, f\u00fcr euch aber schwer sein soll, 14\u00a0sondern da\u00df durch einen Ausgleich euer \u00dcberflu\u00df gerade jetzt ihrem Mangel abhelfe, damit ihr \u00dcberflu\u00df auch eurem Mangel abhelfen m\u00f6ge, so da\u00df es zu einem Ausgleich komme, 15\u00a0so wie geschrieben steht: \u201eWer viel hatte, hatte nicht zu viel, und wer wenig hatte, hatte nicht zu wenig.\u201c<\/p>\n<p>16\u00a0Gott sei nun Dank, da\u00df er Titus denselben ernsten Eifer euch betreffend ins Herz gelegt hat, 17\u00a0denn er ist tats\u00e4chlich auf die Ermunterung eingegangen, doch reist er, da er voll ernsten Eifers ist, von sich aus zu euch. 18\u00a0Wir senden aber den Bruder mit ihm, dessen Lob sich in Verbindung mit der guten Botschaft durch alle Versammlungen verbreitet hat. 19\u00a0Nicht nur das, sondern er wurde von den Versammlungen auch dazu bestimmt, unser Reisegef\u00e4hrte in Verbindung mit dieser Liebesgabe zu sein, die von uns zur Verherrlichung des Herrn und als Beweis unserer Bereitwilligkeit dargereicht wird. 20\u00a0So vermeiden wir es, da\u00df irgendein Mensch in Verbindung mit diesem reichen Beitrag, der von uns geleistet wird, an uns etwas zu bem\u00e4ngeln finde. 21\u00a0Denn wir \u201etreffen ehrliche Vorsorge, nicht allein vor den Augen Jehovas, sondern auch vor den Augen der Menschen\u201c.<\/p>\n<p>22\u00a0\u00dcberdies senden wir unseren Bruder mit ihnen, dessen ernsten Eifer wir oft in vielen Dingen erprobt haben, der sich jetzt aber noch ernstlicher bem\u00fcht zufolge seines gro\u00dfen Zutrauens, das er zu euch hat. 23\u00a0Wenn jedoch irgendeine Frage \u00fcber Titus aufkommt, er ist ein Teilhaber mit mir und ein Mitarbeiter in eurem Interesse; oder wenn \u00fcber unsere Br\u00fcder, sie sind Apostel der Versammlungen und eine Herrlichkeit Christi. 24\u00a0Gebt ihnen daher angesichts der Versammlungen den Beweis eurer Liebe und dessen, was wir R\u00fchmliches \u00fcber euch gesagt haben.<\/p>\n<h3>Kapitel 9<\/h3>\n<p>Was nun die Dienstleistung f\u00fcr die Heiligen betrifft, so ist es f\u00fcr mich \u00fcberfl\u00fcssig, euch zu schreiben, 2\u00a0denn ich kenne eure Bereitwilligkeit, die ich an euch bei den Mazed\u1ecdniern r\u00fchme, da\u00df Ach\u1ea1ia nun seit einem Jahr bereitgestanden hat, und euer Eifer hat die meisten von ihnen angespornt. 3\u00a0Ich sende aber die Br\u00fcder, damit sich unser R\u00fchmen \u00fcber euch in dieser Hinsicht nicht als nichtig erweist, sondern damit ihr wirklich bereit seid, so wie ich wiederholt gesagt habe, da\u00df ihr es sein w\u00fcrdet. 4\u00a0Wenn sonst etwa Mazed\u1ecdnier mit mir kommen und euch nicht bereit finden sollten, w\u00fcrden wir \u2014 um nicht zu sagen ihr \u2014 in dieser unserer Zuversicht besch\u00e4mt werden. 5\u00a0Daher dachte ich, es sei notwendig, die Br\u00fcder zu ermuntern, zu euch vorauszureisen und eure zuvor versprochene reichliche Gabe im voraus bereitzuhalten, damit diese so als eine reichliche Gabe bereit sei und nicht als etwas Erpre\u00dftes.<\/p>\n<p>6\u00a0Was aber dies betrifft: Wer sp\u00e4rlich s\u00e4t, wird auch sp\u00e4rlich ernten; und wer reichlich s\u00e4t, wird auch reichlich ernten. 7\u00a0Jeder tue so, wie er es in seinem Herzen beschlossen hat, nicht widerwillig oder aus Zwang, denn Gott liebt einen fr\u00f6hlichen Geber.<\/p>\n<p>8\u00a0Gott vermag \u00fcberdies all seine unverdiente G\u00fcte gegen euch \u00fcberstr\u00f6men zu lassen, damit ihr, w\u00e4hrend ihr in allem stets volle Selbstgen\u00fcgsamkeit habt, \u00dcberflu\u00df haben m\u00f6gt f\u00fcr jedes gute Werk. 9\u00a0(So wie geschrieben steht: \u201eEr hat weit und breit ausgeteilt, er hat den Armen gegeben, seine Gerechtigkeit w\u00e4hrt immerdar.\u201c 10\u00a0Er nun, der dem S\u00e4mann Samen in F\u00fclle darreicht und Brot zum Essen, wird euch den Samen zur Aussaat darreichen und mehren und wird die Erzeugnisse eurer Gerechtigkeit zunehmen lassen.) 11\u00a0In allem werdet ihr bereichert f\u00fcr jede Art von Freigebigkeit, die durch uns eine Dankes\u00e4u\u00dferung gegen\u00fcber Gott bewirkt; 12\u00a0denn die Leistung dieses \u00f6ffentlichen Dienstes soll nicht nur dem Mangel der Heiligen v\u00f6llig abhelfen, sondern auch reich sein durch viele Dankes\u00e4u\u00dferungen gegen\u00fcber Gott. 13\u00a0Durch den Beweis, den dieser Dienst liefert, verherrlichen sie Gott, weil ihr euch der guten Botschaft \u00fcber den Christus unterwerft, wie ihr dies \u00f6ffentlich bekennt, und weil ihr in eurem Beitrag f\u00fcr sie und f\u00fcr alle freigebig seid; 14\u00a0und mit Flehen f\u00fcr euch sehnen sie sich nach euch wegen der alles \u00fcbertreffenden unverdienten G\u00fcte Gottes euch gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>15\u00a0Dank sei Gott f\u00fcr seine unbeschreibliche freie Gabe!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 7 Da wir also diese Verhei\u00dfungen haben, Geliebte, so la\u00dft uns uns selbst reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und Geistes, indem wir die Heiligkeit in der Furcht Gottes vervollkommnen. 2\u00a0Gew\u00e4hrt uns Raum. 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