
{"id":1360,"date":"2009-11-27T11:14:31","date_gmt":"2009-11-27T10:14:31","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1360"},"modified":"2009-11-28T11:16:25","modified_gmt":"2009-11-28T10:16:25","slug":"2-korinther-4-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1360","title":{"rendered":"2. Korinther 4 &#8211; 6"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 4<\/h3>\n<p>Aus diesem Grund lassen wir nicht nach, da wir diesen Dienst entsprechend der uns erwiesenen Barmherzigkeit haben; 2\u00a0sondern wir haben uns von den hinterh\u00e4ltigen Dingen losgesagt, deren man sich zu sch\u00e4men hat, indem wir nicht mit List wandeln noch das Wort Gottes verf\u00e4lschen, sondern uns selbst durch das Kundmachen der Wahrheit jedem menschlichen Gewissen vor Gott empfehlen. 3\u00a0Wenn nun die gute Botschaft, die wir verk\u00fcndigen, tats\u00e4chlich verh\u00fcllt ist, so ist sie unter denen verh\u00fcllt, die zugrunde gehen, 4\u00a0unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungl\u00e4ubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft \u00fcber den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle. 5\u00a0Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als Herrn und uns selbst als eure Sklaven um Jesu willen. 6\u00a0Denn Gott ist es, der gesagt hat: \u201eDas Licht strahle aus der Finsternis\u201c, und er hat in unsere Herzen gestrahlt, um [sie] mit der herrlichen Erkenntnis Gottes durch das Angesicht Christi zu erleuchten.<\/p>\n<p>7\u00a0Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen, damit die Kraft, die \u00fcber das Normale hinausgeht, Gottes sei und nicht die aus uns selbst. 8\u00a0Wir werden auf jede Weise bedr\u00e4ngt, doch nicht bewegungsunf\u00e4hig eingeengt; wir sind ratlos, doch nicht g\u00e4nzlich ohne Ausweg; 9\u00a0wir werden verfolgt, doch nicht im Stich gelassen; wir werden niedergeworfen, doch nicht vernichtet. 10\u00a0Best\u00e4ndig erdulden wir \u00fcberall an unserem Leib die Jesus zuteil gewordene todbringende Behandlung, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib offenbar gemacht werde. 11\u00a0Denn wir, die Lebenden, werden um Jesu willen stets dem Tod gegen\u00fcbergestellt, damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch offenbar gemacht werde. 12\u00a0Somit ist in uns der Tod am Werk, das Leben aber in euch.<\/p>\n<p>13\u00a0Weil wir nun denselben Geist des Glaubens haben wie der, von dem geschrieben steht: \u201eIch habe Glauben ausge\u00fcbt, darum habe ich geredet\u201c, so \u00fcben auch wir Glauben aus, und darum reden wir, 14\u00a0da wir wissen, da\u00df der, der Jesus auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns mit euch zusammen darstellen wird. 15\u00a0Denn alles geschieht um euretwillen, damit die unverdiente G\u00fcte, die gemehrt worden ist, wegen der Danksagung vieler weiterer zur Verherrlichung Gottes \u00fcberstr\u00f6me.<\/p>\n<p>16\u00a0Darum lassen wir nicht nach, sondern wenn auch der Mensch, der wir \u00e4u\u00dferlich sind, verf\u00e4llt, wird gewi\u00df der Mensch, der wir innerlich sind, von Tag zu Tag erneuert. 17\u00a0Denn obwohl die Drangsal von kurzer Dauer und leicht ist, bewirkt sie f\u00fcr uns eine Herrlichkeit, die an Gewicht immer mehr alles Ma\u00df \u00fcbertrifft und ewig dauert, 18\u00a0w\u00e4hrend wir unseren Blick nicht auf die Dinge gerichtet halten, die man sieht, sondern auf die Dinge, die man nicht sieht. Denn die Dinge, die man sieht, sind zeitlich, die Dinge aber, die man nicht sieht, sind ewig.<\/p>\n<h3>Kapitel 5<\/h3>\n<p>Denn wir wissen, da\u00df wir, wenn unser irdisches Haus, dieses Zelt, aufgel\u00f6st werden sollte, einen Bau von Gott haben werden, ein Haus, nicht mit H\u00e4nden gemacht, ein ewiges in den Himmeln. 2\u00a0Denn in dieser Behausung seufzen wir tats\u00e4chlich [und] sehnen uns ernstlich danach, die vom Himmel f\u00fcr uns [bestimmte] anzulegen, 3\u00a0so da\u00df wir, nachdem wir sie wirklich angelegt haben, nicht als nackt erfunden werden. 4\u00a0In der Tat, wir, die wir in diesem Zelt sind, seufzen, da wir beschwert sind; denn wir wollen es nicht ablegen, sondern das andere anlegen, damit das Sterbliche vom Leben verschlungen werde. 5\u00a0Der nun, der uns gerade hierzu hervorgebracht hat, ist Gott, der uns das Unterpfand f\u00fcr das, was kommen soll, n\u00e4mlich den Geist, gegeben hat.<\/p>\n<p>6\u00a0Wir sind daher allezeit guten Mutes und wissen, da\u00df, solange wir im Leib daheim sind, wir vom Herrn fern sind; 7\u00a0denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen. 8\u00a0Doch sind wir guten Mutes und m\u00f6chten lieber vom Leib fern und beim Herrn daheim sein. 9\u00a0Deshalb setzen wir uns auch zum Ziel, ob wir bei ihm daheim oder von ihm fern sind, f\u00fcr ihn annehmbar zu sein. 10\u00a0Denn wir m\u00fcssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar gemacht werden, damit jeder das ihm Zuerkannte f\u00fcr die Dinge empfange, die er durch den Leib getan hat, gem\u00e4\u00df dem, was er zu tun pflegte, ob Gutes oder B\u00f6ses.<\/p>\n<p>11\u00a0Da wir also die Furcht des Herrn kennen, so \u00fcberzeugen wir die Menschen best\u00e4ndig, doch sind wir vor Gott offenbar gemacht worden. Indes hoffe ich, da\u00df wir auch vor eurem Gewissen offenbar gemacht worden sind. 12\u00a0Wir empfehlen uns euch nicht wieder selbst, sondern geben euch Anla\u00df, euch unsertwegen zu r\u00fchmen, damit ihr f\u00fcr die [eine Antwort] habt, die sich der \u00e4u\u00dferen Erscheinung r\u00fchmen, nicht aber des Herzens. 13\u00a0Denn wenn wir von Sinnen waren, so war es f\u00fcr Gott; sind wir gesunden Sinnes, so ist es f\u00fcr euch. 14\u00a0Denn die Liebe, die der Christus hat, dr\u00e4ngt uns, denn so haben wir geurteilt, da\u00df e\u00a0i\u00a0n Mensch f\u00fcr alle gestorben ist; also waren alle gestorben; 15\u00a0und er ist f\u00fcr alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr f\u00fcr sich selbst leben, sondern f\u00fcr den, der f\u00fcr sie starb und auferweckt worden ist.<\/p>\n<p>16\u00a0Infolgedessen kennen wir von nun an keinen Menschen gem\u00e4\u00df dem Fleische. Selbst wenn wir Christus gem\u00e4\u00df dem Fleische gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so. 17\u00a0Wenn somit jemand in Gemeinschaft mit Christus ist, so ist er eine neue Sch\u00f6pfung; die alten Dinge sind vergangen, siehe, neue Dinge sind ins Dasein gekommen. 18\u00a0Alle Dinge aber sind von Gott, der uns durch Christus mit sich vers\u00f6hnt und uns den Dienst der Vers\u00f6hnung gegeben hat, 19\u00a0n\u00e4mlich da\u00df Gott durch Christus eine Welt mit sich vers\u00f6hnte, indem er ihnen ihre Verfehlungen nicht anrechnete, und er hat uns das Wort der Vers\u00f6hnung anvertraut.<\/p>\n<p>20\u00a0Wir sind daher Gesandte an Christi Statt, als ob Gott durch uns inst\u00e4ndig bitte. An Christi Statt bitten wir: \u201eWerdet vers\u00f6hnt mit Gott.\u201c 21\u00a0Den, der S\u00fcnde nicht kannte, hat er\u00a0f\u00fcr uns zur S\u00fcnde gemacht, damit wir\u00a0durch ihn Gottes Gerechtigkeit w\u00fcrden.<\/p>\n<h3>Kapitel 6<\/h3>\n<p>Mit ihm zusammenarbeitend, bitten wir euch auch inst\u00e4ndig, nicht die unverdiente G\u00fcte Gottes anzunehmen und ihren Zweck zu verfehlen. 2\u00a0Denn er sagt: \u201eIn einer annehmbaren Zeit habe ich dich erh\u00f6rt, und an einem Tag der Rettung habe ich dir geholfen.\u201c Seht! Jetzt ist die besonders annehmbare Zeit. Seht! Jetzt ist der Tag der Rettung.<\/p>\n<p>3\u00a0In keiner Weise geben wir irgendeine Ursache zum Straucheln, damit unser Dienst nicht bem\u00e4ngelt werde, 4\u00a0sondern in jeder Weise empfehlen wir uns als Gottes Diener: durch das Ausharren in vielem, in Drangsalen, in Notlagen, in Schwierigkeiten, 5\u00a0bei Schl\u00e4gen, in Gef\u00e4ngnissen, bei Unruhen, bei m\u00fchevollen Arbeiten, in schlaflosen N\u00e4chten, bei Mangel an Nahrung, 6\u00a0durch sittliche Reinheit, durch Erkenntnis, durch Langmut, durch G\u00fcte, durch heiligen Geist, durch ungeheuchelte Liebe, 7\u00a0durch wahrhaftige Rede, durch Gottes Kraft; durch die Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken, 8\u00a0durch Ehre und Unehre, durch schlechten Bericht und guten Bericht; als Betr\u00fcger und doch wahrhaftig, 9\u00a0als Unbekannte und doch Anerkannte, als Sterbende und doch, siehe, wir leben, als gez\u00fcchtigt und doch nicht dem Tod \u00fcberliefert, 10\u00a0als Betr\u00fcbte, doch stets sich Freuende, als Arme, die aber viele reich machen, als solche, die nichts haben und doch alles besitzen.<\/p>\n<p>11\u00a0Unser Mund hat sich vor euch aufgetan, ihr Kor\u1ecbnther, unser Herz ist weit geworden. 12\u00a0Ihr habt in uns keinen engen Raum, aber in euren eigenen [Gef\u00fchlen] inniger Zuneigung habt ihr engen Raum. 13\u00a0So werdet als Entgelt \u2014 ich rede wie zu Kindern \u2014 auch ihr weit.<\/p>\n<p>14\u00a0La\u00dft euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungl\u00e4ubigen spannen. Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis? 15\u00a0Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und B\u1eb9lial? Oder welchen Anteil hat ein Gl\u00e4ubiger mit einem Ungl\u00e4ubigen? 16\u00a0Und welche \u00dcbereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und G\u00f6tzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: \u201eIch werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.\u201c 17\u00a0\u201e\u00a0,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab\u2018, spricht Jehova, \u201aund h\u00f6rt auf, das Unreine anzur\u00fchren\u2018\u00a0\u201c; \u201e\u00a0,und ich will euch aufnehmen.\u2018\u00a0\u201c 18\u00a0\u201e\u00a0,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir S\u00f6hne und T\u00f6chter sein\u2018, spricht Jehova, der Allm\u00e4chtige.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 4 Aus diesem Grund lassen wir nicht nach, da wir diesen Dienst entsprechend der uns erwiesenen Barmherzigkeit haben; 2\u00a0sondern wir haben uns von den hinterh\u00e4ltigen Dingen losgesagt, deren man sich zu sch\u00e4men hat, indem wir nicht mit List wandeln noch das Wort Gottes verf\u00e4lschen, sondern uns selbst durch das Kundmachen der Wahrheit jedem menschlichen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[486,2],"tags":[],"class_list":["post-1360","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2-korinther","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1360","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1360"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1360\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1361,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1360\/revisions\/1361"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1360"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1360"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1360"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}