
{"id":1352,"date":"2009-11-24T10:13:26","date_gmt":"2009-11-24T09:13:26","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1352"},"modified":"2009-11-24T10:13:26","modified_gmt":"2009-11-24T09:13:26","slug":"1-korinther-9-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1352","title":{"rendered":"1. Korinther 9 &#8211; 12"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 9<\/h3>\n<p>Bin ich nicht frei? Bin ich nicht ein Apostel? Habe ich nicht Jesus, unseren Herrn, gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn? 2\u00a0Wenn ich f\u00fcr andere kein Apostel bin, so bin ich es doch ganz gewi\u00df f\u00fcr euch, denn ihr seid das Siegel, das mein Apostelamt in Verbindung mit [dem] Herrn best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>3\u00a0Meine Verteidigung vor denen, die mich ins Verh\u00f6r nehmen, ist diese: 4\u00a0Haben wir nicht [die] Befugnis, zu essen und zu trinken? 5\u00a0Haben wir nicht [die] Befugnis, eine Schwester als Ehefrau umherzuf\u00fchren, wie auch die \u00fcbrigen Apostel und die Br\u00fcder des Herrn und K\u1eb9phas? 6\u00a0Oder haben nur B\u1ea1rnabas und ich keine Befugnis, von [weltlicher] Arbeit abzustehen? 7\u00a0Wer dient jemals auf eigene Kosten als Soldat? Wer pflanzt einen Weingarten und i\u00dft nicht von dessen Frucht? Oder wer h\u00fctet eine Herde und i\u00dft nicht von der Milch der Herde?<\/p>\n<p>8\u00a0Rede ich diese Dinge gem\u00e4\u00df menschlichen Ma\u00dfst\u00e4ben? Oder sagt nicht auch das GESETZ diese Dinge? 9\u00a0Denn im Gesetz Mose steht geschrieben: \u201eDu sollst einem Stier, wenn er das Korn ausdrischt, das Maul nicht verbinden.\u201c K\u00fcmmert sich Gott etwa um Stiere? 10\u00a0Oder sagt er dies ganz und gar um unsertwillen? Ja, um unsertwillen ist es geschrieben worden, weil der Pfl\u00fcgende in Hoffnung pfl\u00fcgen sollte und der Dreschende es in der Hoffnung tun sollte, [daran] teilzuhaben.<\/p>\n<p>11\u00a0Wenn wir euch geistige Dinge ges\u00e4t haben, ist es da etwas Gro\u00dfes, wenn wir von euch Dinge f\u00fcr das Fleisch ernten werden? 12\u00a0Wenn andere an dieser Befugnis \u00fcber euch teilhaftig sind, sind nicht wir es viel mehr? Dessenungeachtet haben wir von dieser Befugnis keinen Gebrauch gemacht, sondern wir ertragen alles, um der guten Botschaft \u00fcber den Christus kein Hindernis zu bereiten. 13\u00a0Wi\u00dft ihr nicht, da\u00df die M\u00e4nner, die heilige Pflichten erf\u00fcllen, die Dinge aus dem Tempel essen und die, die best\u00e4ndig am Altar Dienst verrichten, mit dem Altar einen Anteil f\u00fcr sich haben? 14\u00a0Ebenso hat der Herr auch angeordnet, da\u00df diejenigen, die die gute Botschaft verk\u00fcndigen, mittels der guten Botschaft leben sollen.<\/p>\n<p>15\u00a0Ich habe aber von keiner einzigen dieser [Vorkehrungen] Gebrauch gemacht. In der Tat, ich habe diese Dinge nicht geschrieben, damit es in meinem Fall so gehalten werde, denn es w\u00e4re f\u00fcr mich besser, zu sterben als \u2014 kein Mensch wird meinen Grund zum R\u00fchmen zunichte machen! 16\u00a0Wenn ich nun die gute Botschaft verk\u00fcndige, ist das kein Grund f\u00fcr mich zum R\u00fchmen, denn eine Notwendigkeit ist mir auferlegt. Tats\u00e4chlich, wehe mir, wenn ich die gute Botschaft nicht verk\u00fcndigte! 17\u00a0Wenn ich dies freiwillig tue, habe ich einen Lohn; doch wenn ich es gegen meinen Willen tue, bin ich trotzdem mit einem Verwalteramt betraut. 18\u00a0Worin besteht denn mein Lohn? [Darin,] da\u00df ich, w\u00e4hrend ich die gute Botschaft verk\u00fcndige, die gute Botschaft unentgeltlich darbiete, damit ich meine Befugnis in bezug auf die gute Botschaft nicht mi\u00dfbrauche.<\/p>\n<p>19\u00a0Denn obwohl ich von allen frei bin, habe ich mich zum Sklaven aller gemacht, damit ich die meisten gewinne. 20\u00a0Und so bin ich den Juden wie ein Jude geworden, um Juden zu gewinnen; denen unter Gesetz bin ich wie [einer,] der unter Gesetz ist, geworden, obwohl ich selbst nicht unter Gesetz bin, um die zu gewinnen, welche unter Gesetz sind. 21\u00a0Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie [einer] ohne Gesetz geworden, obwohl ich nicht ohne Gesetz gegen\u00fcber Gott, sondern unter Gesetz gegen\u00fcber Christus bin, um die zu gewinnen, die ohne Gesetz sind. 22\u00a0Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin Menschen von allen Arten alles geworden, damit ich auf jeden Fall einige rette. 23\u00a0Alles aber tue ich um der guten Botschaft willen, damit ich mit [anderen] Teilhaber an ihr werde.<\/p>\n<p>24\u00a0Wi\u00dft ihr nicht, da\u00df die L\u00e4ufer in einem Wettlauf alle laufen, aber nur e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0r den Preis empf\u00e4ngt? Lauft auf eine Weise, da\u00df ihr ihn erlangen k\u00f6nnt. 25\u00a0Au\u00dferdem \u00fcbt jeder, der an einem Wettkampf teilnimmt, in allen Dingen Selbstbeherrschung. Nun tun sie es nat\u00fcrlich, um eine verg\u00e4ngliche Krone zu erhalten, wir aber eine unverg\u00e4ngliche. 26\u00a0Daher laufe ich nicht aufs ungewisse; ich f\u00fchre meine Schl\u00e4ge so,\u00a0da\u00df ich nicht die Luft schlage; 27\u00a0sondern ich zerschlage meinen Leib und mache ihn zum Sklaven, damit ich mich nicht, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst irgendwie als unbew\u00e4hrt erweise.<\/p>\n<h3>Kapitel 10<\/h3>\n<p>Ich will nun nicht, da\u00df ihr unwissend seid, Br\u00fcder, da\u00df unsere Vorv\u00e4ter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgingen 2\u00a0und alle in Moses getauft wurden durch die Wolke und das Meer; 3\u00a0und alle a\u00dfen dieselbe geistige Speise, 4\u00a0und alle tranken denselben geistigen Trank. Denn sie pflegten aus dem geistigen Felsen zu trinken, der ihnen folgte, und dieser Fels bedeutete den Christus. 5\u00a0Dessenungeachtet bekundete Gott gegen\u00fcber den meisten von ihnen kein Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wildnis niedergestreckt.<\/p>\n<p>6\u00a0Diese Dinge nun sind Vorbilder f\u00fcr uns geworden, damit wir nicht Menschen sind, die sch\u00e4dliche Dinge begehren, so wie jene sie begehrten. 7\u00a0Werdet auch nicht G\u00f6tzendiener wie einige von ihnen, so wie geschrieben steht: \u201eDas Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um sich zu vergn\u00fcgen.\u201c 8\u00a0La\u00dft uns auch nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben, so da\u00df an e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0m Tag [ihrer] dreiundzwanzigtausend fielen. 9\u00a0La\u00dft uns Jehova auch nicht auf die Probe stellen, wie [ihn] einige von ihnen auf die Probe stellten, so da\u00df sie durch die Schlangen umkamen. 10\u00a0Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten, so da\u00df sie durch den Vernichter umkamen. 11\u00a0Diese Dinge nun widerfuhren ihnen fortgesetzt als Vorbilder, und sie sind zur Warnung f\u00fcr uns geschrieben worden, auf welche die Enden der Systeme der Dinge gekommen sind.<\/p>\n<p>12\u00a0Wer daher denkt, er stehe, der sehe zu, da\u00df er nicht falle. 13\u00a0Keine Versuchung hat euch ergriffen, ausgenommen eine allgemein menschliche. Gott aber ist treu, und er wird nicht zulassen, da\u00df ihr \u00fcber euer Verm\u00f6gen versucht werdet, sondern mit der Versuchung wird er auch den Ausweg schaffen, damit ihr sie ertragen k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>14\u00a0Darum, meine Geliebten, flieht vor dem G\u00f6tzendienst. 15\u00a0Ich rede wie zu Menschen mit Unterscheidungsverm\u00f6gen; urteilt selbst \u00fcber das, was ich sage. 16\u00a0Ist der Becher der Segnung, den wir segnen, nicht Teilhaberschaft am Blut des Christus? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhaberschaft am Leib des Christus? 17\u00a0Weil es e\u00a0i\u00a0n Brot ist, sind wir, obwohl viele, e\u00a0i\u00a0n Leib, denn wir alle haben an diesem e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0n Brot teil.<\/p>\n<p>18\u00a0Seht auf das, was Israel in fleischlicher Hinsicht ist: Sind nicht die, welche die Opfer essen, Teilhaber mit dem Altar? 19\u00a0Was soll ich also sagen? Da\u00df das, was einem G\u00f6tzen geopfert ist, etwas sei oder da\u00df ein G\u00f6tze etwas sei? 20\u00a0Nein; sondern ich sage, da\u00df die Dinge, die die Nationen opfern, sie D\u00e4m\u1ecdnen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, da\u00df ihr Teilhaber mit den D\u00e4m\u1ecdnen werdet. 21\u00a0Ihr k\u00f6nnt nicht den Becher Jehovas und den Becher der D\u00e4m\u1ecdnen trinken; ihr k\u00f6nnt nicht am \u201eTisch Jehovas\u201c und am Tisch der D\u00e4m\u1ecdnen teilhaben. 22\u00a0Oder \u201ereizen wir Jehova zur Eifersucht\u201c? Wir sind doch nicht etwa st\u00e4rker als er?<\/p>\n<p>23\u00a0Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil. Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge erbauen. 24\u00a0Jeder suche fortw\u00e4hrend nicht seinen eigenen [Vorteil], sondern den des anderen.<\/p>\n<p>25\u00a0Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, e\u00dft weiterhin, ohne um eures Gewissens willen nachzuforschen; 26\u00a0denn \u201eJehova geh\u00f6rt die\u00a0Erde und das, was sie erf\u00fcllt\u201c. 27\u00a0Wenn euch jemand von den Ungl\u00e4ubigen einl\u00e4dt und ihr hingehen m\u00f6chtet, dann e\u00dft alles, was euch vorgesetzt wird, ohne um eures Gewissens willen nachzuforschen. 28\u00a0Wenn aber jemand zu euch sagen sollte: \u201eDies ist etwas, was als Opfer dargebracht worden ist\u201c, so e\u00dft nicht um dessentwillen, der es enth\u00fcllt hat, und um des Gewissens willen. 29\u00a0\u201eGewissen\u201c, sage ich [und meine] nicht dein eigenes, sondern das des anderen. Denn warum sollte meine Freiheit von dem Gewissen eines anderen gerichtet werden? 30\u00a0Wenn ich mit Danksagung teilhabe, warum soll\u00a0bez\u00fcglich dessen, wof\u00fcr ich Dank sage, \u00fcber mich l\u00e4sterlich geredet werden?<\/p>\n<p>31\u00a0Darum, ob ihr e\u00dft oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes. 32\u00a0Bewahrt euch best\u00e4ndig davor, Juden wie auch Griechen und der Versammlung Gottes Anla\u00df zum Straucheln zu geben, 33\u00a0so wie auch ich allen Menschen in allen Dingen zu Gefallen bin, indem ich nicht meinen eigenen Vorteil suche, sondern den der vielen, damit sie gerettet werden.<\/p>\n<h3>Kapitel 11<\/h3>\n<p>Werdet meine Nachahmer, so wie ich Christi [Nachahmer] bin.<\/p>\n<p>2\u00a0Nun lobe ich euch, weil ihr in allen Dingen meiner gedenkt und ihr an den \u00dcberlieferungen festhaltet, so wie ich [sie] euch \u00fcbermittelt habe. 3\u00a0Ich will indes, da\u00df ihr wi\u00dft, da\u00df das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott. 4\u00a0Jeder Mann, der betet oder prophezeit und dabei etwas auf seinem Haupt hat, macht seinem Haupt Schande; 5\u00a0jede Frau aber, die mit unbedecktem Haupt betet oder prophezeit, macht ihrem Haupt Schande, denn es ist ein und dasselbe, als w\u00e4re sie eine [Frau] mit kahlgeschorenem Haupt. 6\u00a0Denn wenn sich eine Frau nicht bedeckt, so m\u00f6ge sie auch geschoren werden; wenn es aber f\u00fcr eine Frau sch\u00e4ndlich ist, geschoren oder kahlgeschoren zu sein, so m\u00f6ge sie sich bedecken.<\/p>\n<p>7\u00a0Denn ein Mann sollte sein Haupt nicht bedeckt haben, da er Gottes Bild und Herrlichkeit ist; die Frau aber ist des Mannes Herrlichkeit. 8\u00a0Denn der Mann ist nicht aus der Frau, sondern die Frau aus dem Mann; 9\u00a0und \u00fcberdies ist der Mann nicht um der Frau willen erschaffen worden, sondern die Frau um des Mannes willen. 10\u00a0Deshalb sollte die Frau um der Engel willen ein Zeichen der Befugnis auf ihrem Haupt haben.<\/p>\n<p>11\u00a0Au\u00dferdem ist in Verbindung mit [dem] Herrn weder die Frau ohne den Mann noch der Mann ohne die Frau. 12\u00a0Denn so, wie die Frau aus dem Mann ist, so ist auch der Mann durch die Frau; aber alle Dinge sind aus Gott. 13\u00a0Urteilt f\u00fcr euch selbst: Ziemt es sich f\u00fcr eine Frau, unbedeckt zu Gott zu beten? 14\u00a0Lehrt euch nicht die Natur selbst, da\u00df, wenn ein Mann langes Haar hat, es ihm zur Unehre gereicht, 15\u00a0wenn aber eine Frau langes Haar hat, es ihr zur Herrlichkeit gereicht? Denn ihr Haar ist ihr statt einer Kopfbedeckung gegeben. 16\u00a0Wenn indes jemand zugunsten eines anderen Brauches streits\u00fcchtig zu sein scheint: wir haben keinen anderen und auch die Versammlungen Gottes nicht.<\/p>\n<p>17\u00a0W\u00e4hrend ich aber diese Anweisungen gebe, lobe ich euch nicht, denn es ist nicht zum Besseren, sondern zum Schlimmeren, da\u00df ihr zusammenkommt. 18\u00a0Denn f\u00fcrs erste h\u00f6re ich, da\u00df, wenn ihr in einer Versammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch bestehen; und zum Teil glaube ich es. 19\u00a0Denn es mu\u00df auch Sekten unter euch geben, damit die Bew\u00e4hrten unter euch auch offenbar werden.<\/p>\n<p>20\u00a0Wenn ihr also an e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0m Ort zusammenkommt, ist es nicht m\u00f6glich, das Abendmahl des Herrn zu essen. 21\u00a0Denn wenn ihr [es] e\u00dft, nimmt jeder zuvor sein eigenes Abendessen ein, so da\u00df einer hungrig ist, ein anderer aber ist betrunken. 22\u00a0Habt ihr denn nicht H\u00e4user, um [dort] zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Versammlung Gottes und besch\u00e4mt die, die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich euch nicht.<\/p>\n<p>23\u00a0Denn ich habe das vom Herrn empfangen, was ich euch auch \u00fcbermittelt habe, da\u00df der Herr Jesus in der Nacht, in der er \u00fcberliefert werden sollte, ein Brot nahm, 24\u00a0und nachdem er Dank gesagt hatte, brach er es und sprach: \u201eDies bedeutet meinen Leib, der f\u00fcr euch ist. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.\u201c 25\u00a0Ebenso tat er auch in bezug auf den Becher nach dem Abendmahl, indem er sprach: \u201eDieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes. Tut dies immer wieder, sooft ihr ihn trinkt, zur Erinnerung an mich.\u201c 26\u00a0Denn sooft ihr dieses Brot e\u00dft und diesen Becher trinkt, verk\u00fcndigt ihr immer wieder den Tod des Herrn, bis er gekommen ist.<\/p>\n<p>27\u00a0Wer also in unw\u00fcrdiger Weise das Brot i\u00dft oder den Becher des Herrn trinkt, wird in bezug auf den Leib und das Blut des Herrn schuldig sein. 28\u00a0Zuerst m\u00f6ge sich ein Mensch nach genauer Pr\u00fcfung als bew\u00e4hrt befinden, und so esse er von dem Brot und trinke aus dem Becher. 29\u00a0Denn wer i\u00dft und trinkt, i\u00dft und trinkt sich selbst ein Gericht, wenn er den Leib nicht unterscheidet. 30\u00a0Deswegen sind viele unter euch schwach und kr\u00e4nklich, und eine ganze Anzahl schl\u00e4ft [im Tod]. 31\u00a0Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so w\u00fcrden wir nicht gerichtet werden. 32\u00a0Wenn wir aber gerichtet werden, werden wir von Jehova in Zucht genommen, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden. 33\u00a0Darum, meine Br\u00fcder, wenn ihr zusammenkommt, um [es] zu essen, so wartet aufeinander. 34\u00a0Ist jemand hungrig, so esse er zu Hause, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt. Die \u00fcbrigen Dinge aber will ich in Ordnung bringen, wenn ich dorthin komme.<\/p>\n<h3>Kapitel 12<\/h3>\n<p>In bezug auf die geistigen Gaben nun, Br\u00fcder, will ich nicht, da\u00df ihr unwissend seid. 2\u00a0Ihr wi\u00dft, da\u00df ihr euch, als ihr Menschen der Nationen wart, zu jenen stummen G\u00f6tzen fortf\u00fchren lie\u00dfet, so wie ihr gerade gef\u00fchrt wurdet. 3\u00a0Deshalb m\u00f6chte ich euch wissen lassen, da\u00df niemand, wenn er durch Gottes Geist redet, sagt: \u201eJesus ist verflucht!\u201c, und niemand kann sagen: \u201eJesus ist Herr!\u201c, ausgenommen durch heiligen Geist.<\/p>\n<p>4\u00a0Nun gibt es Verschiedenheiten in den Gaben, aber da ist derselbe Geist; 5\u00a0und es gibt Verschiedenheiten in den Dienst\u00e4mtern, und doch ist es derselbe Herr; 6\u00a0und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, und doch ist es derselbe Gott, der alle Wirkungen in allen hervorruft. 7\u00a0Jedem aber wird die Kundgebung des Geistes zu einem n\u00fctzlichen Zweck verliehen. 8\u00a0Zum Beispiel wird dem einen durch den Geist Weisheitsrede gegeben, einem anderen Erkenntnisrede gem\u00e4\u00df demselben Geist, 9\u00a0einem anderen Glauben durch denselben Geist, einem anderen Gaben der Heilungen durch diesen einen Geist, 10\u00a0noch einem anderen Wirkungen von Machttaten, einem anderen das Prophezeien, einem anderen Unterscheidung inspirierter \u00c4u\u00dferungen, einem anderen [verschiedene] Arten von Zungen[reden] und einem anderen Auslegung der Zungen[reden]. 11\u00a0Alle diese Wirkungen aber ruft ein und derselbe Geist hervor, indem er eine Austeilung jedem entsprechend vornimmt, so wie er will.<\/p>\n<p>12\u00a0Denn so, wie der Leib e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0r ist, aber viele Glieder hat, und alle Glieder dieses Leibes, obschon ihrer viele sind, e\u00a0i\u00a0n Leib sind, so ist auch der Christus. 13\u00a0Denn wahrlich, durch e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0n Geist sind wir alle zu e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0m Leib getauft worden, ob Juden oder Griechen, ob Sklaven oder Freie, und wir alle sind mit e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0m Geist getr\u00e4nkt worden.<\/p>\n<p>14\u00a0Denn der Leib besteht ja nicht aus e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0m Glied, sondern aus vielen. 15\u00a0Wenn der Fu\u00df sagen sollte: \u201eWeil ich nicht Hand bin, bin ich kein Teil des Leibes\u201c, so ist er nicht deshalb kein Teil des Leibes. 16\u00a0Und wenn das Ohr sagen sollte: \u201eWeil ich nicht Auge bin, bin ich kein Teil des Leibes\u201c, so ist es nicht deshalb kein Teil des Leibes. 17\u00a0Wenn der ganze Leib Auge w\u00e4re, wo w\u00e4re das Geh\u00f6r? Wenn er ganz Geh\u00f6r w\u00e4re, wo w\u00e4re der Geruchssinn? 18\u00a0Nun aber hat Gott die Glieder am Leib gesetzt, jedes von ihnen so, wie es ihm gefallen hat.<\/p>\n<p>19\u00a0Wenn sie alle e\u00a0i\u00a0n Glied w\u00e4ren, wo w\u00e4re der Leib? 20\u00a0Nun aber sind sie viele Glieder, doch e\u00a0i\u00a0n Leib. 21\u00a0Das Auge kann nicht zur Hand sagen: \u201eIch ben\u00f6tige dich nicht\u201c oder wiederum das Haupt [nicht] zu den F\u00fc\u00dfen: \u201eIch ben\u00f6tige euch nicht.\u201c 22\u00a0Vielmehr aber sind die Glieder des Leibes, die schw\u00e4cher zu sein scheinen, notwendig; 23\u00a0und die K\u00f6rperteile, die wir f\u00fcr weniger ehrbar halten, diese umgeben wir mit reichlicherer Ehre, und so haben unsere unansehnlichen Teile um so reichlichere Wohlanst\u00e4ndigkeit, 24\u00a0w\u00e4hrend unsere wohlanst\u00e4ndigen Teile nichts ben\u00f6tigen. Dennoch hat Gott den Leib so zusammengef\u00fcgt, da\u00df er dem Teil, der einen Mangel hatte, reichlichere Ehre verlieh, 25\u00a0damit keine Spaltung im Leib sei, sondern da\u00df dessen Glieder dieselbe Sorge f\u00fcreinander tragen sollten. 26\u00a0Und wenn e\u00a0i\u00a0n Glied leidet, leiden alle anderen Glieder mit; oder wenn einem Glied Herrlichkeit zuteil wird, freuen sich alle anderen Glieder mit.<\/p>\n<p>27\u00a0Ihr nun seid Christi Leib und als einzelne Glieder. 28\u00a0Und Gott hat die Betreffenden in der Versammlung gesetzt: erstens Apostel; zweitens Propheten; drittens Lehrer; dann Machttaten; dann Gaben der Heilungen; Hilfeleistungen, F\u00e4higkeiten zu leiten, verschiedene Arten von Zungen. 29\u00a0Es sind doch nicht alle Apostel? Es sind doch nicht alle Propheten? Es sind doch nicht alle Lehrer? Es vollbringen doch nicht alle Machttaten? 30\u00a0Es haben doch nicht alle Gaben der Heilungen? Es reden doch nicht alle in Zungen? Es sind doch nicht alle \u00dcbersetzer? 31\u00a0Unabl\u00e4ssig aber strebt eifrig nach den gr\u00f6\u00dferen Gaben. Und einen noch weit vorz\u00fcglicheren Weg zeige ich euch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 9 Bin ich nicht frei? Bin ich nicht ein Apostel? Habe ich nicht Jesus, unseren Herrn, gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn? 2\u00a0Wenn ich f\u00fcr andere kein Apostel bin, so bin ich es doch ganz gewi\u00df f\u00fcr euch, denn ihr seid das Siegel, das mein Apostelamt in Verbindung mit [dem] Herrn best\u00e4tigt. 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