
{"id":1247,"date":"2009-10-18T18:07:41","date_gmt":"2009-10-18T17:07:41","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1247"},"modified":"2011-10-18T17:49:45","modified_gmt":"2011-10-18T16:49:45","slug":"matthaus-12-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1247","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 12 &#8211; 15"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 12<\/h3>\n<p>Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Getreidefelder. Seine J\u00fcnger wurden hungrig und fingen an, \u00c4hren abzupfl\u00fccken und zu essen. 2\u00a0Als die Pharis\u00e4er dies sahen, sagten sie zu ihm: \u201eSiehe! Deine J\u00fcnger tun etwas, was am Sabbat zu tun nicht erlaubt ist.\u201c 3\u00a0Er sprach zu ihnen: \u201eHabt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und die M\u00e4nner, die bei ihm waren, hungerte? 4\u00a0Wie er in das Haus Gottes ging und wie sie die Brote der Darbringung a\u00dfen, etwas, was zu essen ihm nicht erlaubt war noch denen, die bei ihm waren, sondern nur den Priestern? 5\u00a0Oder habt ihr in dem GESETZ nicht gelesen, da\u00df an den Sabbaten die Priester im Tempel den Sabbat nicht heiligen und dabei schuldlos bleiben? 6\u00a0Doch ich sage euch, da\u00df etwas Gr\u00f6\u00dferes als der Tempel hier ist. 7\u00a0Wenn ihr aber verstanden h\u00e4ttet, was dies bedeutet: \u201aIch will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer\u2018, so w\u00fcrdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben. 8\u00a0Denn der Menschensohn ist Herr des Sabbats.\u201c<\/p>\n<p>9\u00a0Als er von dort wegging, begab er sich in ihre Synagoge; 10\u00a0und siehe, ein Mensch mit einer verdorrten Hand. Da fragten sie ihn: \u201eIst es erlaubt, am Sabbat zu heilen?\u201c, damit sie einen Anklagegrund gegen ihn f\u00e4nden. 11\u00a0Er sagte zu ihnen: \u201eWelcher Mensch unter euch, der ein einziges Schaf hat, wird dieses, wenn es am Sabbat in eine Grube f\u00e4llt, nicht ergreifen und es herausheben? 12\u00a0Wenn man alles in Betracht zieht: Wieviel wertvoller ist doch ein Mensch als ein Schaf! Somit ist es erlaubt, am Sabbat etwas Vortreffliches zu tun.\u201c 13\u00a0Darauf sprach er zu dem Menschen: \u201eStrecke deine Hand aus!\u201c Und er streckte sie aus, und sie wurde wiederhergestellt, gesund wie die andere Hand. 14\u00a0Aber die Pharis\u00e4er gingen hinaus und hielten Rat gegen ihn, damit sie ihn vernichten k\u00f6nnten. 15\u00a0Als Jesus [dies] erfuhr, zog er sich von dort zur\u00fcck. Viele folgten ihm auch, und er heilte sie alle, 16\u00a0doch befahl er ihnen ausdr\u00fccklich, ihn nicht bekannt zu machen, 17\u00a0damit erf\u00fcllt werde, was durch Jesaja, den Propheten, geredet wurde, welcher gesagt hat:<\/p>\n<p>18\u00a0\u201eSiehe! Mein Knecht, den ich erw\u00e4hlt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat! Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Nationen das Recht erkl\u00e4ren. 19\u00a0Er wird weder zanken noch schreien, noch wird jemand seine Stimme auf den breiten Stra\u00dfen h\u00f6ren. 20\u00a0Ein zersto\u00dfenes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Flachsdocht wird er nicht ausl\u00f6schen, bis er das Recht erfolgreich aussendet. 21\u00a0In der Tat, auf seinen Namen werden [die] Nationen hoffen.\u201c<\/p>\n<p>22\u00a0Dann brachte man einen von D\u00e4m\u1ecdnen Besessenen zu ihm, der blind und stumm war; und er heilte ihn, so da\u00df der Stumme redete und sah. 23\u00a0Ja, alle Volksmengen waren einfach hingerissen und begannen zu sagen: \u201eIst dieser nicht vielleicht der Sohn Davids?\u201c 24\u00a0Als die Pharis\u00e4er das h\u00f6rten, sagten sie: \u201eDieser Mensch treibt die D\u00e4m\u1ecdnen nicht anders aus als durch Beelzebub, den Herrscher der D\u00e4m\u1ecdnen.\u201c 25\u00a0Er erkannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: \u201eJedes K\u00f6nigreich, das gegen sich selbst entzweit ist, wird ver\u00f6det, und jede Stadt oder jedes Haus, das gegen sich selbst entzweit ist, wird nicht bestehen. 26\u00a0Ebenso, wenn der Satan den Satan austreibt, so ist er gegen sich selbst entzweit worden; wie wird denn sein K\u00f6nigreich bestehen? 27\u00a0\u00dcbrigens, wenn ich durch Beelzebub die D\u00e4m\u1ecdnen austreibe, durch wen treiben eure S\u00f6hne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. 28\u00a0Wenn ich aber durch Gottes Geist die D\u00e4m\u1ecdnen austreibe, so hat euch das K\u00f6nigreich Gottes\u00a0wirklich eingeholt. 29\u00a0Oder wie kann jemand in das Haus eines Starken eindringen und seine bewegliche Habe ergreifen, wenn er nicht zuerst den Starken bindet? Und dann wird er sein Haus pl\u00fcndern. 30\u00a0Wer nicht auf meiner Seite ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.<\/p>\n<p>31\u00a0Deswegen sage ich euch: Jede Art von S\u00fcnde und L\u00e4sterung wird den Menschen vergeben werden, aber die L\u00e4sterung gegen den Geist wird nicht vergeben werden. 32\u00a0Zum Beispiel, wer irgendein Wort gegen den Menschensohn redet, dem wird vergeben werden; wer immer aber gegen den heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, nein, weder in diesem System der Dinge noch in dem kommenden.<\/p>\n<p>33\u00a0Entweder ihr macht den Baum vortrefflich und seine Frucht vortrefflich, oder ihr macht den Baum faul und seine Frucht faul; denn an seiner Frucht wird der Baum erkannt. 34\u00a0Otternbrut, wie k\u00f6nnt ihr Gutes reden, wenn ihr b\u00f6se seid? Denn aus der F\u00fclle des Herzens redet der Mund. 35\u00a0Der gute Mensch bringt aus seinem guten Schatz Gutes hervor, w\u00e4hrend der b\u00f6se Mensch aus seinem b\u00f6sen Schatz B\u00f6ses hervorbringt. 36\u00a0Ich sage euch, da\u00df die Menschen von jedem nutzlosen Ausspruch, den sie machen, am Gerichtstag Rechenschaft ablegen werden; 37\u00a0denn durch deine Worte wirst du gerechtgesprochen werden, und durch deine Worte wirst du verurteilt werden.\u201c<\/p>\n<p>38\u00a0Da antworteten ihm einige von den Schriftgelehrten und Pharis\u00e4ern und sagten: \u201eLehrer, wir m\u00f6chten ein Zeichen von dir sehen.\u201c 39\u00a0Er erwiderte ihnen und sprach: \u201eEine b\u00f6se und ehebrecherische Generation sucht fortw\u00e4hrend nach einem Zeichen, doch wird ihr kein Zeichen gegeben werden, ausgenommen das Zeichen Jonas, des Propheten. 40\u00a0Denn gleichwie Jona drei Tage und drei N\u00e4chte im Bauch des riesigen Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei N\u00e4chte im Herzen der Erde sein. 41\u00a0M\u00e4nner von N\u1ecbnive werden im Gericht mit dieser Generation aufstehen und werden sie verurteilen; denn sie bereuten auf das hin, was Jona predigte, doch siehe, hier ist mehr als Jona. 42\u00a0Die K\u00f6nigin des S\u00fcdens wird im Gericht mit dieser Generation zum Aufstehen veranla\u00dft werden und wird sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit S\u1ea1lomos zu h\u00f6ren, doch siehe, mehr als S\u1ea1lomo ist hier.<\/p>\n<p>43\u00a0Wenn ein unreiner Geist von einem Menschen ausf\u00e4hrt, durchwandert er d\u00fcrre Orte, um eine Ruhest\u00e4tte zu suchen, und findet keine. 44\u00a0Dann sagt er: \u201aIch will in mein Haus zur\u00fcckkehren, aus dem ich ausgezogen bin\u2018; und bei seiner Ankunft findet er es unbewohnt, doch sauber gefegt und geschm\u00fcckt. 45\u00a0Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, die b\u00f6sartiger sind als er selbst, und nachdem sie eingezogen sind, wohnen sie dort; und die letzten Umst\u00e4nde jenes Menschen werden schlimmer als die ersten. So wird es auch dieser b\u00f6sen Generation ergehen.\u201c<\/p>\n<p>46\u00a0W\u00e4hrend er noch zu den Volksmengen redete, siehe, da stellten sich seine Mutter und seine Br\u00fcder drau\u00dfen hin und suchten ihn zu sprechen. 47\u00a0Da sagte jemand zu ihm: \u201eSiehe! Deine Mutter und deine Br\u00fcder stehen drau\u00dfen und suchen dich zu sprechen.\u201c 48\u00a0Als Antwort sagte er zu dem, der es ihm mitteilte: \u201eWer ist meine Mutter, und wer sind meine Br\u00fcder?\u201c 49\u00a0Und er streckte seine Hand nach seinen J\u00fcngern aus und sprach: \u201eSiehe! Meine Mutter und meine Br\u00fcder! 50\u00a0Denn wer immer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 13<\/h3>\n<p>Nachdem Jesus an jenem Tag das Haus verlassen hatte, sa\u00df er am Meer; 2\u00a0und gro\u00dfe Volksmengen versammelten sich bei ihm, so da\u00df er in ein Boot stieg und sich setzte, und die ganze Volksmenge stand am Strand. 3\u00a0Dann teilte er ihnen viele Dinge in Gleichnissen mit, indem er sprach: \u201eSiehe! Ein S\u00e4mann ging aus, um zu s\u00e4en; 4\u00a0und als er s\u00e4te, fielen einige [Samenk\u00f6rner] den Weg entlang, und die V\u00f6gel kamen und fra\u00dfen sie auf. 5\u00a0Andere fielen auf die felsigen Stellen, wo sie nicht viel Erde hatten, und sogleich schossen sie auf, weil sie keine tiefe Erde hatten. 6\u00a0Als aber die Sonne aufging, wurden sie versengt, und weil sie keine Wurzel hatten, verdorrten sie. 7\u00a0Wieder andere fielen unter die Dornen, und die Dornen wuchsen auf und erstickten sie. 8\u00a0Noch andere fielen auf den vortrefflichen Boden, und sie begannen Frucht zu\u00a0tragen, dieses hundertfach, jenes sechzigfach, das andere drei\u00dfigfach. 9\u00a0Wer Ohren hat, h\u00f6re zu!\u201c<\/p>\n<p>10\u00a0Da traten die J\u00fcnger herzu und sagten zu ihm: \u201eWarum redest du in Gleichnissen zu ihnen?\u201c 11\u00a0Er gab zur Antwort: \u201eEuch ist es gew\u00e4hrt, die heiligen Geheimnisse des K\u00f6nigreiches der Himmel zu verstehen, jenen Leuten aber ist es nicht gew\u00e4hrt. 12\u00a0Denn wer immer hat, dem wird mehr gegeben werden, und er wird \u00dcberflu\u00df bekommen; wer immer aber nicht hat, dem wird auch noch das, was er hat, weggenommen werden. 13\u00a0Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie, obgleich sie schauen, vergeblich schauen und, obgleich sie h\u00f6ren, vergeblich h\u00f6ren und auch den Sinn davon nicht erfassen; 14\u00a0und an ihnen erf\u00fcllt sich die Prophezeiung Jesajas, welche sagt: \u201aH\u00f6rend werdet ihr h\u00f6ren, doch keineswegs den Sinn davon erfassen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen. 15\u00a0Denn das Herz dieses Volkes ist unempf\u00e4nglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie geh\u00f6rt, ohne zu reagieren, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht etwa sehen und mit ihren Ohren h\u00f6ren und mit ihrem Herzen den Sinn davon erfassen und umkehren und ich sie heile.\u2018<\/p>\n<p>16\u00a0Gl\u00fccklich aber sind eure Augen, weil sie sehen, und eure Ohren, weil sie h\u00f6ren. 17\u00a0Denn wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben die Dinge zu sehen begehrt, die ihr erblickt, und haben sie nicht gesehen, und die Dinge zu h\u00f6ren, die ihr h\u00f6rt, und haben sie nicht geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>18\u00a0Ihr nun, h\u00f6rt das Gleichnis von dem Mann, der s\u00e4te. 19\u00a0Wo jemand das Wort vom K\u00f6nigreich h\u00f6rt, aber dessen Sinn nicht erfa\u00dft, kommt der B\u00f6se und rei\u00dft weg, was in sein Herz ges\u00e4t worden ist; dieser ist es, der an den Weg ges\u00e4t wurde. 20\u00a0Was den betrifft, der auf die felsigen Stellen ges\u00e4t wurde, dieser ist es, der das Wort h\u00f6rt und es sogleich mit Freuden annimmt. 21\u00a0Doch hat er keine Wurzel in sich, sondern bleibt [blo\u00df] eine Zeitlang, und nachdem Drangsal oder Verfolgung wegen des Wortes entstanden ist, bringt ihn dies sogleich zum Straucheln. 22\u00a0Was den betrifft, der unter die Dornen ges\u00e4t wurde, dieser ist es, der das Wort h\u00f6rt, doch die Sorgen dieses Systems der Dinge und die tr\u00fcgerische Macht des Reichtums ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht. 23\u00a0Was den betrifft, der auf den vortrefflichen Boden ges\u00e4t wurde, dieser ist es, der das Wort h\u00f6rt und dessen Sinn erfa\u00dft, der wirklich Frucht tr\u00e4gt und hervorbringt, dieser hundertfach, jener sechzigfach, der andere drei\u00dfigfach.\u201c<\/p>\n<p>24\u00a0Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor, indem er sprach: \u201eDas K\u00f6nigreich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der vortrefflichen Samen auf sein Feld s\u00e4te. 25\u00a0W\u00e4hrend die Menschen schliefen, kam sein Feind und s\u00e4te Unkraut hinzu, mitten unter den Weizen, und ging weg. 26\u00a0Als die Saat spro\u00dfte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. 27\u00a0Da traten die Sklaven des Hausherrn herzu und sagten zu ihm: \u201aHerr, hast du nicht vortrefflichen Samen auf dein Feld ges\u00e4t? Woher hat es denn Unkraut?\u2018 28\u00a0Er sprach zu ihnen: \u201aEin Feind, ein Mensch, hat das getan.\u2018 Sie sagten zu ihm: \u201aWillst du denn, da\u00df wir hingehen\u00a0und es zusammenlesen?\u2018 29\u00a0Er sprach: \u201aNein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts den Weizen mit ihm ausrei\u00dft. 30\u00a0La\u00dft beides zusammen wachsen bis zur Ernte; und zur Erntezeit will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in B\u00fcndel, um es zu verbrennen, dann geht und sammelt den Weizen in mein Vorratshaus.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>31\u00a0Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor, indem er sprach: \u201eDas K\u00f6nigreich der Himmel ist einem Senfkorn gleich, das ein Mensch nahm und auf sein Feld pflanzte; 32\u00a0dieses ist tats\u00e4chlich die winzigste von allen Samenarten, doch wenn es gewachsen ist, ist es das gr\u00f6\u00dfte der Gartengew\u00e4chse und wird ein Baum, so da\u00df die V\u00f6gel des Himmels kommen und sich in seinen Zweigen niederlassen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>33\u00a0[Noch] in einem anderen Gleichnis redete er zu ihnen: \u201eDas K\u00f6nigreich der Himmel ist dem Sauerteig gleich, den eine Frau nahm und in drei gro\u00dfen Ma\u00df Mehl verbarg, bis die ganze Masse durchs\u00e4uert war.\u201c<\/p>\n<p>34\u00a0Alle diese Dinge redete Jesus durch Gleichnisse zu den Volksmengen. Ja, ohne ein Gleichnis redete er nicht zu ihnen, 35\u00a0damit erf\u00fcllt werde, was durch den Propheten geredet worden war, welcher sagte: \u201eIch will meinen Mund zu Gleichnissen auftun, ich will Dinge verk\u00fcndigen, die von der Grundlegung an verborgen waren.\u201c<\/p>\n<p>36\u00a0Nachdem er dann die Volksmengen entlassen hatte, begab er sich in das Haus. Und seine J\u00fcnger kamen zu ihm und sagten: \u201eErkl\u00e4re uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Feld.\u201c 37\u00a0Er gab darauf zur Antwort: \u201eDer den vortrefflichen Samen s\u00e4t, ist der Menschensohn; 38\u00a0das Feld ist die Welt; was den vortrefflichen Samen betrifft, dies sind die S\u00f6hne des K\u00f6nigreiches; das Unkraut aber sind die S\u00f6hne dessen, der b\u00f6se ist, 39\u00a0und der Feind, der es s\u00e4te, ist der Teufel. Die Ernte ist ein Abschlu\u00df eines Systems der Dinge, und die Schnitter sind Engel. 40\u00a0So, wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es beim Abschlu\u00df des Systems der Dinge sein. 41\u00a0Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem K\u00f6nigreich alle Dinge herauslesen, die Anla\u00df zum Straucheln geben, und Personen, die gesetzlos handeln, 42\u00a0und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Z\u00e4hneknirschen sein. 43\u00a0Zu jener Zeit werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne im K\u00f6nigreich ihres Vaters. Wer Ohren hat, h\u00f6re zu!<\/p>\n<p>44\u00a0Das K\u00f6nigreich der Himmel ist einem im Feld verborgenen Schatz gleich, den ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude dar\u00fcber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenes Feld.<\/p>\n<p>45\u00a0Ferner ist das K\u00f6nigreich der Himmel einem reisenden Kaufmann gleich, der sch\u00f6ne Perlen suchte. 46\u00a0Nachdem er eine einzige Perle von hohem Wert gefunden hatte, ging er hin und verkaufte sogleich alles, was er hatte, und kaufte sie.<\/p>\n<p>47\u00a0Wiederum ist das K\u00f6nigreich der Himmel einem Schleppnetz gleich, das ins Meer hinabgelassen wurde und [Fische] von jeder Art zusammenbrachte. 48\u00a0Als es voll wurde, zog man es herauf an den Strand, und nachdem man sich gesetzt hatte, las man die vortrefflichen in Gef\u00e4\u00dfe zusammen, die unbrauchbaren aber warf man weg. 49\u00a0So wird es beim Abschlu\u00df des Systems der Dinge sein: Die Engel werden ausgehen und die B\u00f6sen von den Gerechten trennen 50\u00a0und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Z\u00e4hneknirschen sein.<\/p>\n<p>51\u00a0Habt ihr den Sinn von allen diesen Dingen erfa\u00dft?\u201c Sie sprachen zu ihm: \u201eJa.\u201c 52\u00a0Dann sagte er zu ihnen: \u201eDeswegen ist jeder \u00f6ffentliche Unterweiser, wenn er \u00fcber das K\u00f6nigreich der Himmel belehrt worden ist, einem Menschen, einem Hausherrn, gleich, der aus dem Schatz seines Vorrats Neues und Altes hervorbringt.\u201c<\/p>\n<p>53\u00a0Als Jesus nun diese Gleichnisse beendet hatte, ging er von dort \u00fcber Land. 54\u00a0Und nachdem er in sein Heimatgebiet gekommen war, begann er sie in ihrer Synagoge zu lehren, so da\u00df sie h\u00f6chst erstaunt waren und sagten: \u201eWoher hat dieser Mensch eine solche Weisheit und diese Machttaten? 55\u00a0Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Hei\u00dft seine Mutter nicht Maria und seine Br\u00fcder Jakobus und Joseph und S\u1ecbmon und Judas? 56\u00a0Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat dieser Mensch denn all dies?\u201c 57\u00a0So begannen sie Ansto\u00df an ihm zu nehmen. Jesus aber sprach zu ihnen: \u201eEin Prophet ist nicht ohne Ehre,\u00a0ausgenommen in seinem Heimatgebiet und in seinem eigenen Haus.\u201c 58\u00a0Und wegen ihres Unglaubens verrichtete er dort nicht viele Machttaten.<\/p>\n<h3>Kapitel 14<\/h3>\n<p>Zu derselben Zeit h\u00f6rte Herodes, der Bezirksherrscher, den Bericht \u00fcber Jesus 2\u00a0und sagte zu seinen Dienern: \u201eDas ist Joh\u1ea1nnes der T\u00e4ufer. Er ist von den Toten auferweckt worden, und deshalb sind die Machttaten in ihm wirksam.\u201c 3\u00a0Herodes hatte n\u00e4mlich Joh\u1ea1nnes wegen Her\u1ecddias, der Frau seines Bruders Phil\u1ecbppus, festgenommen und ihn gebunden und ihn ins Gef\u00e4ngnis weggebracht. 4\u00a0Denn Joh\u1ea1nnes hatte zu ihm gesagt: \u201eEs ist dir nicht erlaubt, sie zu haben.\u201c 5\u00a0Doch obwohl er ihn t\u00f6ten wollte, f\u00fcrchtete er die Volksmenge, weil sie ihn f\u00fcr einen Propheten hielt. 6\u00a0Als aber der Geburtstag des Herodes gefeiert wurde, tanzte dabei die Tochter der Her\u1ecddias und gefiel Herodes so sehr, 7\u00a0da\u00df er mit einem Eid versprach, ihr zu geben, worum sie auch bitte. 8\u00a0Von ihrer Mutter angetrieben, sagte sie dann: \u201eGib mir hier auf einer Platte das Haupt Joh\u1ea1nnes\u2019 des T\u00e4ufers.\u201c 9\u00a0Obwohl der K\u00f6nig betr\u00fcbt wurde, gebot er aus R\u00fccksicht auf seine Eide und auf die, welche mit ihm zu Tisch lagen, da\u00df es gegeben werde; 10\u00a0und er sandte hin und lie\u00df Joh\u1ea1nnes im Gef\u00e4ngnis enthaupten. 11\u00a0Und sein Haupt wurde auf einer Platte gebracht und dem M\u00e4dchen gegeben, und sie brachte es ihrer Mutter. 12\u00a0Schlie\u00dflich kamen seine J\u00fcnger herauf und holten den Leichnam weg und begruben ihn und kamen und berichteten [es] Jesus. 13\u00a0Als Jesus dies h\u00f6rte, zog er sich von dort in einem Boot an einen einsamen Ort zur\u00fcck, um f\u00fcr sich zu sein; doch als die Volksmengen davon h\u00f6rten, folgten sie ihm zu Fu\u00df aus den St\u00e4dten nach.<\/p>\n<p>14\u00a0Als er nun hervortrat, sah er eine gro\u00dfe Volksmenge; und er empfand Mitleid mit ihnen, und er heilte ihre Kranken. 15\u00a0Doch als es Abend wurde, kamen seine J\u00fcnger zu ihm und sagten: \u201eDer Ort ist einsam, und die Stunde ist schon weit vorger\u00fcckt; sende die Volksmengen weg, damit sie in die D\u00f6rfer gehen und sich etwas zu essen kaufen.\u201c 16\u00a0Jesus sagte jedoch zu ihnen: \u201eSie brauchen nicht fortzugehen; gebt i\u00a0h\u00a0r ihnen etwas zu essen.\u201c 17\u00a0Sie sagten zu ihm: \u201eWir haben nichts hier als f\u00fcnf Brote und zwei Fische.\u201c 18\u00a0Er sprach: \u201eBringt sie mir her.\u201c 19\u00a0Darauf gebot er den Volksmengen, sich auf dem Gras zu lagern, und er nahm die f\u00fcnf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach einen Segen, und nachdem er die Brote gebrochen hatte, verteilte er sie unter die J\u00fcnger [und] die J\u00fcnger ihrerseits unter die Volksmengen. 20\u00a0Da a\u00dfen alle und wurden satt, und sie hoben die Brocken auf, die \u00fcbrig waren, zw\u00f6lf K\u00f6rbe voll. 21\u00a0Derer aber, die a\u00dfen, waren etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner, au\u00dfer Frauen und kleinen Kindern. 22\u00a0Gleich danach n\u00f6tigte er dann seine J\u00fcnger, ins Boot zu steigen und ihm an das andere Ufer vorauszufahren, w\u00e4hrend er die Volksmengen wegsandte.<\/p>\n<p>23\u00a0Als er die Volksmengen schlie\u00dflich weggesandt hatte, stieg er f\u00fcr sich allein auf den Berg, um zu beten. Obwohl es sp\u00e4t wurde, war er dort allein. 24\u00a0Das Boot war nun schon viele hundert Meter vom Land entfernt und wurde von den Wellen hart mitgenommen, denn man hatte Gegenwind. 25\u00a0Aber in der vierten Nachtwache kam er, \u00fcber das Meer schreitend, auf sie zu. 26\u00a0Als sie ihn auf dem Meer schreiten sahen, wurden die J\u00fcnger beunruhigt und sprachen: \u201eEs ist eine Erscheinung!\u201c Und sie schrien vor Furcht. 27\u00a0Sogleich aber redete Jesus sie mit den Worten an: \u201eFa\u00dft Mut, ich bin\u2019s; f\u00fcrchtet euch nicht.\u201c 28\u00a0Petrus antwortete ihm und sprach: \u201eHerr, wenn du es bist, so gebiete mir, \u00fcber die Wasser zu dir zu kommen.\u201c 29\u00a0Er sagte: \u201eKomm!\u201c Darauf stieg Petrus vom Boot herab, schritt \u00fcber die Wasser und ging Jesus entgegen. 30\u00a0Als er aber auf den Windsturm blickte, wurde ihm angst, und als er zu sinken anfing, schrie er: \u201eHerr, rette mich!\u201c 31\u00a0Sofort streckte Jesus seine Hand aus, fa\u00dfte ihn und sprach zu ihm: \u201eDu Kleingl\u00e4ubiger, warum hast du dem Zweifel Raum gegeben?\u201c 32\u00a0Und nachdem sie in das Boot gestiegen waren, lie\u00df der Windsturm nach. 33\u00a0Die im Boot waren, huldigten ihm dann, indem sie sprachen: \u201eDu bist wirklich Gottes Sohn.\u201c 34\u00a0Und sie fuhren hin\u00fcber und kamen in Gen\u1eb9zareth ans Land.<\/p>\n<p>35\u00a0Nachdem die M\u00e4nner jenes Ortes ihn erkannt hatten, sandten sie in jene ganze Umgegend, und man brachte alle Leidenden zu ihm. 36\u00a0Und sie begannen ihn inst\u00e4ndig zu bitten, nur die Fransen seines \u00e4u\u00dferen Kleides anr\u00fchren zu d\u00fcrfen; und alle, die sie anr\u00fchrten, wurden vollst\u00e4ndig gesund.<\/p>\n<h3>Kapitel 15<\/h3>\n<p>Dann kamen Pharis\u00e4er und Schriftgelehrte von Jerusalem zu Jesus und sagten: 2\u00a0\u201eWie kommt es, da\u00df deine J\u00fcnger die \u00dcberlieferung der M\u00e4nner fr\u00fcherer Zeiten \u00fcbertreten?\u00a0Zum Beispiel waschen sie sich die H\u00e4nde nicht, bevor sie ein Mahl einnehmen.\u201c<\/p>\n<p>3\u00a0Als Antwort sagte er zu ihnen: \u201eWie kommt es, da\u00df auch ihr das Gebot Gottes um eurer \u00dcberlieferung willen \u00fcbertretet? 4\u00a0Zum Beispiel sprach Gott: \u201aEhre deinen Vater und deine Mutter\u2018 und: \u201aWer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.\u2018 5\u00a0Ihr aber sagt: \u201aWer irgend zu seinem Vater oder seiner Mutter spricht: \u201eWas immer ich habe, wodurch ich dir n\u00fctzen k\u00f6nnte, ist eine Gott gewidmete Gabe\u201c, 6\u00a0der braucht seinen Vater gar nicht zu ehren.\u2018 Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer \u00dcberlieferung willen ung\u00fcltig gemacht. 7\u00a0Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: 8\u00a0\u201aDieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9\u00a0Vergeblich bringen sie mir fortw\u00e4hrend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.\u2018\u00a0\u201c 10\u00a0Darauf rief er die Volksmenge herbei und sagte zu ihnen: \u201eH\u00f6rt zu, und erfa\u00dft den Sinn davon: 11\u00a0Nicht was in [seinen] Mund hineingeht, verunreinigt einen Menschen; sondern was aus [seinem] Mund herauskommt, das verunreinigt einen Menschen.\u201c<\/p>\n<p>12\u00a0Dann traten die J\u00fcnger herzu und sprachen zu ihm: \u201eWei\u00dft du, da\u00df die Pharis\u00e4er Ansto\u00df nahmen, als sie h\u00f6rten, was du sagtest?\u201c 13\u00a0Als Antwort sagte er: \u201eJede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird entwurzelt werden. 14\u00a0La\u00dft sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.\u201c 15\u00a0Darauf antwortete Petrus und sagte zu ihm: \u201eErkl\u00e4re uns das Gleichnis.\u201c 16\u00a0Er sprach darauf: \u201eSeid auch ihr noch ohne Verst\u00e4ndnis? 17\u00a0Merkt ihr nicht, da\u00df alles, was in den Mund hineingeht, in die Eingeweide wandert und in den Abort ausgeschieden wird? 18\u00a0Was dagegen aus dem Mund herauskommt, kommt aus dem Herzen, und dieses verunreinigt einen Menschen. 19\u00a0Zum Beispiel kommen aus dem Herzen b\u00f6se \u00dcberlegungen, Mordtaten, Ehebr\u00fcche, Hurereien, Diebst\u00e4hle, falsche Zeugnisse, L\u00e4sterungen. 20\u00a0Das sind die Dinge, die einen Menschen verunreinigen; aber ein Mahl mit ungewaschenen H\u00e4nden einzunehmen verunreinigt einen Menschen nicht.\u201c<\/p>\n<p>21\u00a0Jesus ging von dort weg und zog sich dann in die Gegenden von T\u1ef5rus und S\u1ecbdon zur\u00fcck. 22\u00a0Und siehe, eine ph\u00f6n\u1ecbzische Frau aus jenem Gebiet kam heraus und schrie laut, indem sie sprach: \u201eHabe Erbarmen mit mir, Herr, Sohn Davids. Meine Tochter ist stark d\u00e4monisiert.\u201c 23\u00a0Er aber antwortete ihr kein Wort. Da traten seine J\u00fcnger herzu und begannen ihn zu bitten: \u201eSchick sie weg; denn sie schreit best\u00e4ndig hinter uns her.\u201c 24\u00a0Er gab zur Antwort: \u201eIch bin zu niemand gesandt worden als zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.\u201c 25\u00a0Als die Frau kam, begann sie ihm zu huldigen und sprach: \u201eHerr, hilf mir!\u201c 26\u00a0In Erwiderung sagte er: \u201eEs ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es kleinen Hunden hinzuwerfen.\u201c 27\u00a0Sie sprach: \u201eJa, Herr; aber die kleinen Hunde fressen doch auch die Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.\u201c 28\u00a0Darauf erwiderte ihr Jesus und sprach: \u201eO Frau, dein Glaube ist gro\u00df; dir geschehe, wie du es w\u00fcnschst.\u201c Und ihre Tochter war von jener Stunde an geheilt.<\/p>\n<p>29\u00a0Von dort aus zog Jesus weiter und kam danach in die N\u00e4he des Galil\u00e4ischen Meeres, und nachdem er auf den Berg hinaufgestiegen war, setzte er sich dort. 30\u00a0Dann kamen gro\u00dfe Volksmengen zu ihm, die Lahme, Kr\u00fcppel, Blinde, Stumme und viele andere bei sich hatten, und sie warfen sie f\u00f6rmlich vor seine F\u00fc\u00dfe, und er heilte sie, 31\u00a0so da\u00df die Volksmenge staunte, als sie sah, da\u00df Stumme redeten und Lahme gingen und Blinde sahen, und sie verherrlichten den Gott Israels.<\/p>\n<p>32\u00a0Jesus aber rief seine J\u00fcnger zu sich und sprach: \u201eIch habe Mitleid mit der Volksmenge, denn schon drei Tage haben sie sich bei mir aufgehalten, und sie haben nichts zu essen; und ich will sie nicht hungrig wegschicken. Es k\u00f6nnte sein, da\u00df sie auf dem Weg ermatten.\u201c 33\u00a0Die J\u00fcnger sagten jedoch zu ihm: \u201eWoher werden wir an diesem einsamen Ort gen\u00fcgend Brote bekommen, damit wir eine so gro\u00dfe Volksmenge s\u00e4ttigen k\u00f6nnen?\u201c 34\u00a0Darauf sprach Jesus zu ihnen: \u201eWie viele Brote habt ihr?\u201c Sie sagten: \u201eSieben und einige kleine Fische.\u201c 35\u00a0Als er dann die Volksmenge angewiesen hatte, sich auf dem Boden zu lagern, 36\u00a0nahm er die sieben Brote und die Fische, und nachdem er Dank dargebracht hatte, brach er sie und begann sie an die J\u00fcnger auszuteilen, die J\u00fcnger ihrerseits [gaben sie] den Volksmengen. 37\u00a0Und alle a\u00dfen und wurden satt, und die Brocken, die \u00fcbrig waren, hoben sie auf, sieben Proviantk\u00f6rbe voll. 38\u00a0Derer aber, die a\u00dfen, waren viertausend M\u00e4nner, au\u00dfer Frauen und kleinen Kindern. 39\u00a0Schlie\u00dflich, als er die Volksmengen weggesandt hatte, stieg er in das Boot und kam in das Gebiet von M\u1ea1gadan.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2724\"><em><strong>Neue Hoffnung f\u00fcr alle<\/strong><\/em><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 12 Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Getreidefelder. 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