
{"id":1024,"date":"2009-07-25T11:09:52","date_gmt":"2009-07-25T10:09:52","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1024"},"modified":"2009-08-10T19:05:50","modified_gmt":"2009-08-10T18:05:50","slug":"jesaja-55-57","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1024","title":{"rendered":"Jesaja 55 &#8211; 57"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 55<\/h3>\n<p>55 Heda, all ihr Durstigen! Kommt zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt, kauft und e\u00dft! Ja kommt her, kauft Wein und Milch sogar ohne Geld und ohne Kaufpreis. 2\u00a0Warum bezahlt ihr st\u00e4ndig Geld f\u00fcr das, was nicht Brot ist, und warum gilt eure M\u00fche dem, was nicht zur S\u00e4ttigung gereicht? H\u00f6rt mir aufmerksam zu, und e\u00dft, was gut ist, und an Fettigkeit finde eure Seele ihre Wonne. 3\u00a0Neigt euer Ohr, und kommt zu mir. H\u00f6rt, und eure Seele wird am Leben bleiben, und ich will einen auf unabsehbare Zeit dauernden Bund mit euch schlie\u00dfen in bezug auf die liebenden G\u00fctigkeiten gegen\u00fcber David, die zuverl\u00e4ssig sind. 4\u00a0Siehe! Als Zeugen f\u00fcr die V\u00f6lkerschaften habe ich ihn gegeben, als F\u00fchrer und Gebieter f\u00fcr die V\u00f6lkerschaften.<\/p>\n<p>5\u00a0Siehe! Eine Nation, die du nicht kennst, wirst du rufen, und die von einer Nation, die dich nicht gekannt haben, werden dir sogar zulaufen um Jehovas, deines Gottes, willen und wegen des Heiligen Israels, weil er dich sch\u00f6ngemacht haben wird.<\/p>\n<p>6\u00a0Sucht Jehova, w\u00e4hrend er sich finden l\u00e4\u00dft. Ruft ihn an, w\u00e4hrend er sich als nahe erweist. 7\u00a0Der B\u00f6se verlasse seinen Weg und der schadenstiftende Mann seine Gedanken; und er kehre um zu Jehova, der sich seiner erbarmen wird, und zu unserem Gott, denn er wird in gro\u00dfem Ma\u00dfe vergeben.<\/p>\n<p>8\u00a0\u201eDenn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken, noch sind meine Wege eure Wege\u201c ist der Ausspruch Jehovas. 9\u00a0\u201eDenn wie die Himmel h\u00f6her sind als die Erde, so sind meine Wege h\u00f6her als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. 10\u00a0Denn so, wie der str\u00f6mende Regen und der Schnee von den Himmeln herabkommt und nicht an jenen Ort zur\u00fcckkehrt, es sei denn, er habe tats\u00e4chlich die Erde satt getr\u00e4nkt und sie [Ertrag] hervorbringen und sprossen lassen und dem S\u00e4mann tats\u00e4chlich Samen gegeben und Brot dem Essenden, 11\u00a0so wird sich mein Wort erweisen, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht ergebnislos zu mir zur\u00fcckkehren, sondern es wird gewi\u00df das tun, woran ich Gefallen gehabt habe, und es wird bestimmt Erfolg haben in dem, wozu ich es gesandt habe.<\/p>\n<p>12\u00a0Denn mit Freude werdet ihr ausziehen, und mit Frieden werdet ihr hereingebracht werden. Die Berge und die H\u00fcgel, sie werden vor euch fr\u00f6hlich werden mit Jubelruf, und selbst die B\u00e4ume des Feldes werden alle in die H\u00e4nde klatschen. 13\u00a0Statt des Dornendickichts wird der Wacholderbaum aufgehen. Statt der Brennessel wird die Myrte aufgehen. Und es soll Jehova etwas zum Ruhm werden, ein Zeichen auf unabsehbare Zeit, das nicht weggetilgt werden wird.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 56<\/h3>\n<p>56 Dies ist, was Jehova gesprochen hat: \u201eBewahrt das Recht und tut, was gerecht ist. Denn nahe ist meine Rettung, um einzutreffen, und meine Gerechtigkeit, um geoffenbart zu werden. 2\u00a0Gl\u00fccklich ist der sterbliche Mensch, der dieses tut, und der Menschensohn, der daran festh\u00e4lt, der den Sabbat beobachtet, um ihn nicht zu entweihen, und der seine Hand bewahrt, um nicht irgend etwas Schlechtes zu tun. 3\u00a0Und der Ausl\u00e4nder, der sich Jehova angeschlossen hat, spreche nicht: \u201aZweifellos wird Jehova mich aus seinem Volk ausscheiden.\u2018 Auch m\u00f6ge der Eunuch nicht sagen: \u201aSiehe! Ich bin ein d\u00fcrrer Baum.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>4\u00a0Denn dies ist, was Jehova zu den Eunuchen gesprochen hat, die meine Sabbate halten und die das erw\u00e4hlt haben, woran ich Gefallen gehabt habe, und die an meinem Bund festhalten: 5\u00a0\u201eIch will ihnen in meinem Haus und innerhalb meiner Mauern sogar ein Denkmal und einen Namen geben, etwas Besseres als S\u00f6hne und T\u00f6chter. Einen Namen auf unabsehbare Zeit werde ich ihnen geben, einen, der nicht weggetilgt werden wird.<\/p>\n<p>6\u00a0Und die Ausl\u00e4nder, die sich Jehova angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen Jehovas zu lieben, um ihm zu Knechten zu werden, alle, die den Sabbat beobachten, um ihn nicht zu entweihen, und die an meinem Bund festhalten, 7\u00a0sie will ich dann zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Haus des Gebets. Ihre Ganzbrandopfer und ihre Schlachtopfer werden zur Annahme auf meinem Altar sein. Denn mein eigenes Haus wird ja ein Haus des Gebets f\u00fcr alle V\u00f6lker genannt werden.\u201c<\/p>\n<p>8\u00a0Der Ausspruch des Souver\u00e4nen Herrn Jehova, der die Versprengten Israels zusammenbringt, lautet: \u201eIch werde andere zu ihm zusammenbringen, au\u00dfer seinen schon Zusammengebrachten.\u201c<\/p>\n<p>9\u00a0All ihr wildlebenden Tiere des freien Feldes, kommt, um zu fressen, all ihr wildlebenden Tiere im Wald. 10\u00a0Seine W\u00e4chter sind blind. Keiner von ihnen hat Notiz genommen. Sie alle sind stumme Hunde, sie k\u00f6nnen nicht bellen, [sie] japsen, liegen da, lieben zu schlummern. 11\u00a0Ja, sie sind Hunde, stark an Seelen[begehren]; sie haben keine S\u00e4ttigung gekannt. Sie sind auch Hirten, die nicht gewu\u00dft haben, wie [etwas] zu verstehen ist. Sie alle haben sich ihrem eigenen Weg zugewandt, jeder seinem ungerechten Gewinn von seinem eigenen Bereich her: 12\u00a0\u201eKommt! La\u00dft mich Wein holen; und trinken wir uns voll an berauschendem Getr\u00e4nk. Und morgen wird es bestimmt so wie heute werden, gro\u00df, in noch viel gro\u00dfartigerer Weise.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 57<\/h3>\n<p>57 Der Gerechte selbst ist umgekommen, aber niemand ist da, der [es] zu Herzen nimmt. Und Menschen von liebender G\u00fcte werden [zu den Toten] versammelt, w\u00e4hrend keiner bemerkt, da\u00df es wegen des Ungl\u00fccks ist, da\u00df der Gerechte weggesammelt worden ist. 2\u00a0Er geht zum Frieden ein; sie ruhen auf ihren Betten, [jeder], der geradeaus wandelt.<\/p>\n<p>3\u00a0\u201eWas euch betrifft, kommt herzu, hierher, ihr S\u00f6hne einer Wahrsagerin, du Same eines Ehebrechers und einer Frau, die Prostitution begeht: 4\u00a0\u00dcber wen macht ihr euch lustig? Gegen wen tut ihr st\u00e4ndig den Mund weit auf, streckt ihr st\u00e4ndig die Zunge heraus? Seid ihr nicht die Kinder der \u00dcbertretung, der Same der Falschheit, 5\u00a0solche, die die Leidenschaft aufpeitschen unter gro\u00dfen B\u00e4umen, unter jedem \u00fcppigen Baum, [die] in den Wildbacht\u00e4lern unter den Felsenkl\u00fcften die Kinder schlachten?<\/p>\n<p>6\u00a0Bei den glatten Steinen des Wildbachtals war dein Teil. Sie \u2014 sie waren dein Los. Au\u00dferdem gossest du ihnen ein Trankopfer aus, du opfertest eine Gabe. Soll ich mich dieser Dinge wegen tr\u00f6sten? 7\u00a0Auf einen hohen und erhabenen Berg stelltest du dein Bett. Dorthin stiegst du auch, um Schlachtopfer zu opfern. 8\u00a0Und hinter die T\u00fcr und den T\u00fcrpfosten setztest du dein Gedenk[zeichen]. Denn abseits von mir decktest du [dich] auf und stiegst dann hinauf; du machtest dein Bett ger\u00e4umig. Und f\u00fcr dich schlossest du dann [einen Bund] mit ihnen. Du liebtest ein Bett mit ihnen. Das m\u00e4nnliche Glied beschautest du. 9\u00a0Und du gingst dann mit \u00d6l zu M\u1eb9lech hinab und machtest deiner Salben fortw\u00e4hrend ausnehmend viele. Und du fuhrst fort, deine Gesandten in die Ferne zu senden, so da\u00df du die Dinge bis zum Sche\u1ecdl erniedrigtest. 10\u00a0In der Menge deiner Wege hast du dich abgem\u00fcht. Du hast nicht gesagt: \u201aEs ist hoffnungslos!\u2018 Eine Wiederbelebung deiner eigenen Kraft hast du gefunden. Darum bist du nicht krank geworden.<\/p>\n<p>11\u00a0Vor wem bangte dir und begannst du dich zu f\u00fcrchten, so da\u00df du zur L\u00fcge griffst? Meiner aber gedachtest du nicht. Du nahmst dir nichts zu Herzen. Schwieg ich nicht und verbarg die Dinge fortw\u00e4hrend? So warst du nicht einmal vor mir in Furcht. 12\u00a0Ich selbst werde deine Gerechtigkeit und deine Werke verk\u00fcnden, so da\u00df sie dir nichts n\u00fctzen werden. 13\u00a0Wenn du um Hilfe schreist, werden deine angesammelten Dinge dich nicht befreien, sondern ein Wind wird sie sogar alle wegtragen. Ein Hauch wird sie wegnehmen, wer aber zu mir Zuflucht nimmt, wird das Land erben und wird meinen heiligen Berg in Besitz nehmen. 14\u00a0Und man wird gewi\u00df sagen: \u201aSch\u00fcttet auf, sch\u00fcttet auf! Bahnt den Weg. R\u00e4umt jedes Hindernis aus dem Weg meines Volkes.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>15\u00a0Denn dies ist, was der Hohe und Erhabene, der f\u00fcr immer Wohnende und dessen Name heilig ist, gesprochen hat: \u201eIn der H\u00f6he und an der heiligen St\u00e4tte weile ich, auch bei dem Zerschlagenen und im Geist Niedrigen, um zu beleben den Geist der Erniedrigten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen. 16\u00a0Denn nicht auf unabsehbare Zeit wird es sein, da\u00df ich streiten werde, noch f\u00fcr immer, da\u00df ich z\u00fcrnen werde; denn der Geist w\u00fcrde meinetwegen schwach werden, auch die atmenden Gesch\u00f6pfe, die ich selbst gemacht habe.<\/p>\n<p>17\u00a0\u00dcber die Irrigkeit seines ungerechten Gewinns wurde ich zornig, und ich schlug ihn dann, wobei ich [mein Angesicht] verbarg, w\u00e4hrend ich z\u00fcrnte. Aber er wandelte st\u00e4ndig als Abtr\u00fcnniger auf dem Weg seines Herzens. 18\u00a0Seine Wege habe ich gesehen; und ich begann ihn zu heilen und ihn zu geleiten und ihm und seinen Trauernden durch Trost Ersatz zu schaffen.\u201c<\/p>\n<p>19\u00a0\u201eIch schaffe die Frucht der Lippen. Best\u00e4ndigen Frieden wird es f\u00fcr den geben, der in der Ferne ist, und f\u00fcr den, der nahe ist\u201c, hat Jehova gesprochen, \u201eund ich will ihn heilen.\u201c<\/p>\n<p>20\u00a0\u201eAber die B\u00f6sen sind wie das Meer, das aufgew\u00fchlt wird, wenn es sich nicht zu beruhigen vermag, dessen Wasser st\u00e4ndig Tang und Schlamm aufw\u00fchlen. 21\u00a0Es gibt keinen Frieden\u201c, hat mein Gott gesagt, \u201ef\u00fcr die B\u00f6sen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 55 55 Heda, all ihr Durstigen! Kommt zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt, kauft und e\u00dft! 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