
{"id":976,"date":"2009-07-11T17:34:58","date_gmt":"2009-07-11T16:34:58","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=976"},"modified":"2009-07-29T17:45:06","modified_gmt":"2009-07-29T16:45:06","slug":"jesaja-13-15","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=976","title":{"rendered":"Jesaja 13 &#8211; 15"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 13<\/h3>\n<p>13 Der prophetische Spruch gegen Babylon, den Jesaja, der Sohn des Amoz, in einer Vision sah: 2 &#8222;Auf einem Berg kahler Felsen richtet ein Signal auf. Erhebt die Stimme zu ihnen hin, winkt mit der Hand, damit sie in die Eing\u00e4nge der Edlen kommen. 3 Ich selbst habe den Befehl an meine Geheiligten erlassen. Ich habe auch meine Starken zur [Kundgebung] meines Zorns gerufen, meine hoheitsvoll Frohlockenden. 4 Horch! Eine Menge auf den Bergen, etwas wie ein zahlreiches Volk! Horch! Das Get\u00f6se von K\u00f6nigreichen, von versammelten Nationen! Jehova der Heerscharen mustert das Kriegsheer. 5 Sie kommen aus fernem Land, vom \u00e4u\u00dfersten Ende der Himmel, Jehova und die Waffen seiner Strafank\u00fcndigung, um die ganze Erde zugrunde zu richten.<\/p>\n<p>6 Heult, denn der Tag Jehovas ist nahe! Wie eine Verheerung vom Allm\u00e4chtigen wird er kommen. 7 Darum werden selbst alle H\u00e4nde erschlaffen, und das ganze Herz des sterblichen Menschen, es wird schmelzen. 8 Und [die] Menschen sind beunruhigt worden. Kr\u00e4mpfe und Geburtsschmerzen selbst befallen [sie]; wie eine Geb\u00e4rende haben sie Wehen. Sie sehen einander staunend an. Ihre Gesichter sind Flammengesichter.<\/p>\n<p>9 Siehe! Der Tag Jehovas, er kommt, grausam, sowohl mit \u00fcberwallendem Zorn als auch mit gl\u00fchendem Zorn, um das Land zu einem Gegenstand des Entsetzens zu machen und die S\u00fcnder [des Landes] daraus zu vertilgen. 10 Denn selbst die Sterne der Himmel und ihre Kesil-Sternbilder werden ihr Licht nicht strahlen lassen; die Sonne wird sich tats\u00e4chlich verfinstern bei ihrem Aufgang, und sogar der Mond wird sein Licht nicht leuchten lassen. 11 Und ich werde am ertragf\u00e4higen Land bestimmt [seine eigene] Schlechtigkeit heimsuchen und an den B\u00f6sen selbst ihr eigenes Vergehen. Und ich werde in der Tat den Stolz der Vermessenen aufh\u00f6ren lassen, und den Hochmut der Tyrannen werde ich erniedrigen. 12 Ich werde den sterblichen Menschen seltener machen als gel\u00e4utertes Gold und den Erdenmenschen [seltener] als das Gold aus Ophir. 13 Darum werde ich den Himmel selbst erbeben lassen, und die Erde wird von ihrer Stelle r\u00fccken beim Zornausbruch Jehovas der Heerscharen und am Tag seiner Zornglut. 14 Und es soll geschehen, da\u00df sie sich wie eine verscheuchte Gazelle und wie eine Kleinviehherde, die niemand zusammenbringt, ein jeder zu seinem eigenen Volk wenden werden; und sie werden fliehen, jeder in sein eigenes Land. 15 Jeder, der gefunden wird, wird durchstochen werden, und jeder, der aufgegriffen wird, wird durchs Schwert fallen; 16 und sogar ihre Kinder werden vor ihren Augen zerschmettert werden. Ihre H\u00e4user werden gepl\u00fcndert und ihre eigenen Frauen werden vergewaltigt werden.<\/p>\n<p>17 Siehe, ich errege gegen sie die Meder, die selbst Silber f\u00fcr nichts achten und die, was Gold betrifft, kein Gefallen daran haben. 18 Und [ihre] Bogen werden auch junge M\u00e4nner zerschmettern. Und der Leibesfrucht werden sie sich nicht erbarmen; um S\u00f6hne wird es ihrem Auge nicht leid sein. 19 Und Babylon, die Zierde der K\u00f6nigreiche, die Sch\u00f6nheit des Stolzes der Chaldaer, soll werden wie Sodom und Gomorra, als Gott sie umkehrte. 20 Sie wird niemals bewohnt werden, noch wird sie Generation um Generation verweilen. Und nicht wird dort der Araber sein Zelt aufschlagen, und keine Hirten werden [ihre Kleinviehherden] dort lagern lassen. 21 Und dort werden gewi\u00df die lagern, die st\u00e4ndig wasserlose Gegenden aufsuchen, und ihre H\u00e4user werden mit Uhus gef\u00fcllt sein. Und dort sollen die Strau\u00dfe hausen, und bockgestaltige D\u00e4monen, sie werden dort umherh\u00fcpfen. 22 Und Schakale sollen in ihren Wohnt\u00fcrmen heulen, und in den Lustpal\u00e4sten wird die gro\u00dfe Schlange sein. Und die Zeit f\u00fcr sie ist nahe herbeigekommen, und ihre Tage, sie werden nicht hinausgeschoben werden.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 14<\/h3>\n<p>14 Denn Jehova wird Jakob Barmherzigkeit erweisen, und er wird Israel gewi\u00df noch erw\u00e4hlen; und er wird ihnen wirklich Ruhe geben auf ihrem Boden, und der ans\u00e4ssige Fremdling soll sich ihnen anschlie\u00dfen, und sie sollen sich dem Hause Jakob beigesellen. 2 Und V\u00f6lker werden sie tats\u00e4chlich nehmen und sie an ihren eigenen Ort bringen, und das Haus Israel soll sie sich tats\u00e4chlich auf dem Boden Jehovas als Knechte und als M\u00e4gde zum Besitztum nehmen; und sie sollen die gefangennehmen, die sie gefangenhielten, und sie sollen sich die untertan halten, die sie zur Arbeit trieben.<\/p>\n<p>3 Und es soll geschehen an dem Tag, an dem Jehova dir Ruhe gibt von deiner M\u00fchsal und von deiner Erregung und von dem harten Sklavendienst, in dem du zum Sklaven gemacht wurdest, 4 da\u00df du diesen Spruch gegen den K\u00f6nig von Babylon anheben und sagen sollst:<\/p>\n<p>&#8222;Wie hat der, der [andere] zur Arbeit trieb, aufgeh\u00f6rt, die Bedr\u00fcckung aufgeh\u00f6rt! 5 Jehova hat den Stock der B\u00f6sen zerbrochen, den Stab der Herrschenden, 6 der V\u00f6lker schlug im Zornausbruch mit unabl\u00e4ssigem Schlag, der Nationen unterwarf aus lauter Zorn mit einer Verfolgung ohne Einhalt. 7 Die ganze Erde ist zur Ruhe gekommen, ist frei geworden von Ruhest\u00f6rung. Die Menschen sind fr\u00f6hlich geworden mit Jubelrufen. 8 Auch die Wacholderb\u00e4ume haben sich dann \u00fcber dich gefreut, die Zedern des Libanon, [und sie sprechen]: &#8218;Seitdem du dich niedergelegt hast, kommt kein [Holz]f\u00e4ller gegen uns herauf.&#8216;<\/p>\n<p>9 Selbst der Scheol unten ist vor dir erbebt, dir entgegen bei deiner Ankunft. Vor dir hat er die im Tode Kraftlosen aufgeweckt, alle bockgleichen F\u00fchrer der Erde. Er hat alle K\u00f6nige der Nationen von ihren Thronen aufstehen lassen. 10 Sie alle heben an und sagen zu dir: &#8218;Bist auch du selbst schwach gemacht worden wie wir? Bist du uns gleichgemacht worden? 11 Hinunter zum Scheol ist dein Stolz gebracht worden, das Get\u00f6n deiner Saiteninstrumente. Unter dir sind Maden als Lager ausgebreitet; und W\u00fcrmer sind deine Decke.&#8216;<\/p>\n<p>12 O wie bist du vom Himmel gefallen, du Gl\u00e4nzender, Sohn der Morgenr\u00f6te! Wie bist du niedergehauen worden zur Erde, du, der die Nationen entkr\u00e4ftete! 13 Was dich betrifft, du hast in deinem Herzen gesagt: &#8218;Zu den Himmeln werde ich aufsteigen. \u00dcber die Sterne Gottes werde ich meinen Thron erheben, und ich werde mich niedersetzen auf den Berg der Zusammenkunft in den entlegensten Teilen des Nordens. 14 Ich werde \u00fcber die Wolkenh\u00f6hen aufsteigen; ich werde mich dem H\u00f6chsten \u00e4hnlich machen.&#8216;<\/p>\n<p>15 Aber zum Scheol hinab wirst du gebracht werden, zu den entlegensten Teilen der Grube. 16 Diejenigen, die dich sehen, werden dich ja betrachten; sie werden dich sogar genau ansehen [und sprechen]: &#8218;Ist das der Mann, der die Erde erbeben machte, der K\u00f6nigreiche ersch\u00fctterte, 17 der das ertragf\u00e4hige Land der Wildnis gleichmachte und der sogar dessen St\u00e4dte niederri\u00df, der auch f\u00fcr seine Gefangenen den Heimweg nicht \u00f6ffnete?&#8216; 18 Alle anderen K\u00f6nige der Nationen, ja sie alle haben sich in Ehren niedergelegt, jeder in seinem eigenen Haus. 19 Aber was dich betrifft, du bist weggeworfen worden ohne Grabst\u00e4tte f\u00fcr dich wie ein verabscheuter Spro\u00df, bekleidet mit Get\u00f6teten, vom Schwert Durchstochenen, die zu den Steinen einer Grube hinabsinken, wie ein zertretener Leichnam. 20 Du wirst mit ihnen nicht vereint werden in einem Grab, denn du hast dein eigenes Land ins Verderben gebracht, du hast dein eigenes Volk get\u00f6tet. Auf unabsehbare Zeit wird die Nachkommenschaft von \u00dcbelt\u00e4tern nicht genannt werden.<\/p>\n<p>21 Macht f\u00fcr seine S\u00f6hne einen Schlachtblock bereit wegen des Vergehens ihrer Vorv\u00e4ter, damit sie nicht aufstehen und tats\u00e4chlich von der Erde Besitz ergreifen und die Fl\u00e4che des ertragf\u00e4higen Landes mit St\u00e4dten f\u00fcllen.&#8220;<\/p>\n<p>22 &#8222;Und ich will aufstehen gegen sie&#8220; ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen.<\/p>\n<p>&#8222;Und ich will von Babylon abschneiden Name und \u00dcberrest und Nachwuchs und Nachkommenschaft&#8220; ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n<p>23 &#8222;Und ich will sie zu einem Besitztum von Stachelschweinen und [zu] schilfbestandenen Wasserteichen machen, und ich will sie mit dem Besen der Vertilgung hinwegfegen&#8220; ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen.<\/p>\n<p>24 Jehova der Heerscharen hat geschworen, indem [er] sprach: &#8222;Gewi\u00df, so, wie ich es erdacht habe, so soll es geschehen; und wie ich beschlossen habe, so wird es eintreffen, 25 um den Assyrer in meinem Land zu zerbrechen und da\u00df ich ihn auf meinen eigenen Bergen zertrete und da\u00df sein Joch tats\u00e4chlich von ihnen weiche und da\u00df seine Last von ihrer Schulter weiche.&#8220;<\/p>\n<p>26 Das ist der Beschlu\u00df, der gegen die ganze Erde beschlossen ist, und das ist die Hand, die gegen alle Nationen ausgestreckt ist. 27 Denn Jehova der Heerscharen selbst hat [es] beschlossen, und wer kann [es] aufheben? Und seine Hand ist es, die ausgestreckt ist, und wer kann sie abwenden?<\/p>\n<p>28 Im Todesjahr des K\u00f6nigs Ahas geschah dieser prophetische Spruch: 29 &#8222;Freue dich nicht, o Philistaa, irgendeiner von dir, blo\u00df weil der Stab des dich Schlagenden zerbrochen ist. Denn aus der Wurzel der Schlange wird eine giftige Schlange hervorkommen, und ihre Frucht wird eine fliegende feurige Schlange sein. 30 Und die Erstgeborenen der Geringen werden gewi\u00df weiden, und in Sicherheit werden sich selbst die Armen lagern. Und mit Hunger will ich deine Wurzel zu Tode bringen, und was von dir \u00fcbrigbleibt, wird get\u00f6tet werden. 31 Heule, o Tor! Schreie, o Stadt! Alles von dir soll verzagen, o Philistaa! Denn vom Norden her kommt Rauch, und da ist keiner, der sich absondert von seinen Reihen.&#8220;<\/p>\n<p>32 Und was wird irgendeiner als Antwort an die Boten der Nation sagen? Da\u00df Jehova selbst die Grundlage Zions gelegt hat und die Niedergedr\u00fcckten seines Volkes darin Zuflucht finden werden.<\/p>\n<h3>Kapitel 15<\/h3>\n<p>15 Der prophetische Spruch gegen Moab: Weil es in der Nacht verheert worden ist, ist Ar-Moab selbst zum Schweigen gebracht worden. Weil es in der Nacht verheert worden ist, ist Kir-Moab selbst zum Schweigen gebracht worden. 2 Er ist zu DEM HAUS und nach Dibon hinaufgestiegen, zu den H\u00f6hen, zum Weinen. \u00dcber Nebo und \u00fcber Medeba heult Moab selbst. Auf allen H\u00e4uptern darin ist Kahlheit; jeder Bart ist gestutzt. 3 In seinen Stra\u00dfen haben sie Sacktuch umgeg\u00fcrtet. Auf seinen D\u00e4chern und auf seinen \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen heult ein jeder davon, hinabgehend unter Weinen. 4 Und Heschbon und Eleale schreien. Bis nach Jahaz ist ihre Stimme geh\u00f6rt worden. Darum schreien die Ger\u00fcsteten Moabs selbst fortw\u00e4hrend laut auf. Seine Seele, sie hat in ihm gebebt.<\/p>\n<p>5 Mein eigenes Herz schreit \u00fcber Moab selbst. Seine Entlaufenen sind schon bis Zoar [und] Eglath-Schelischija gelangt. Denn die Steige von Luhith &#8211; unter Weinen geht [jeder]man[n] sie hinauf; denn auf dem Weg nach Horonajim erregen sie das Geschrei \u00fcber die Katastrophe. 6 Denn sogar die Wasser von Nimrim werden zu v\u00f6lligen \u00d6den. Denn das gr\u00fcne Gras ist verdorrt, das Gras ist zu Ende gegangen; nichts ist gr\u00fcn geworden. 7 Darum tragen sie das Er\u00fcbrigte und ihre aufbewahrte Habe, die sie zur\u00fcckgelegt haben, geradewegs \u00fcber das Wildbachtal der Pappeln davon. 8 Denn das Geschrei hat im Gebiet Moabs die Runde gemacht. Sein Heulen dringt bis Eglajim; sein Heulen reicht bis nach Beer-Elim, 9 weil sogar die Wasser von Dimon voll Blut geworden sind. Denn \u00fcber Dimon werde ich Zus\u00e4tzliches bringen, n\u00e4mlich einen L\u00f6wen f\u00fcr die Entronnenen Moabs, die entrinnen, und f\u00fcr die \u00dcbriggebliebenen des Erdbodens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 13 13 Der prophetische Spruch gegen Babylon, den Jesaja, der Sohn des Amoz, in einer Vision sah: 2 &#8222;Auf einem Berg kahler Felsen richtet ein Signal auf. 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