
{"id":946,"date":"2009-07-05T18:17:53","date_gmt":"2009-07-05T17:17:53","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=946"},"modified":"2009-07-29T17:47:35","modified_gmt":"2009-07-29T16:47:35","slug":"hosea-11-14","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=946","title":{"rendered":"Hosea 11 &#8211; 14"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 11<\/h3>\n<p>11 &#8222;Als Israel ein Knabe war, da liebte ich ihn, und aus \u00c4gypten rief ich meinen Sohn.<\/p>\n<p>2 Sie riefen sie. Im selben Ausma\u00df gingen sie vor ihnen hinweg. Sie machten sich daran, den Baalsbildnissen zu opfern, und den geschnitzten Bildern begannen sie zu r\u00e4uchern. 3 Was aber mich betrifft, ich lehrte Ephraim gehen, nahm sie auf [meine] Arme; und sie erkannten nicht, da\u00df ich sie geheilt hatte. 4 Mit den Seilen des Erdenmenschen zog ich sie best\u00e4ndig, mit den Stricken der Liebe, so da\u00df ich ihnen wie die wurde, die ein Joch an ihren Kinnbacken abheben, und sanft brachte ich einem [jeden] Speise. 5 Er wird nicht ins Land \u00c4gypten zur\u00fcckkehren, sondern Assyrien wird sein K\u00f6nig sein, weil sie sich weigerten umzukehren. 6 Und ein Schwert wird gewi\u00df in seinen St\u00e4dten herumwirbeln und seinen Riegeln ein Ende machen und verzehren wegen ihrer Ratschl\u00e4ge. 7 Und mein Volk neigt zur Untreue mir gegen\u00fcber. Und nach oben rufen sie es; \u00fcberhaupt keiner erhebt sich irgendwie.<\/p>\n<p>8 Wie kann ich dich aufgeben, o Ephraim? [Wie] kann ich dich ausliefern, o Israel? Wie kann ich dich Adma gleichsetzen? [Wie] kann ich dich Zebojim gleichstellen? Mein Herz hat sich in mir ver\u00e4ndert; zur selben Zeit ist all mein Mitleid entbrannt. 9 Ich werde meinen gl\u00fchenden Zorn nicht zum Ausdruck bringen. Ich werde Ephraim nicht wieder verderben, denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, der Heilige in deiner Mitte; und ich werde nicht in Erregung geraten. 10 Jehova werden sie nachwandeln. Wie ein L\u00f6we wird er br\u00fcllen; denn er selbst wird br\u00fcllen, und S\u00f6hne werden zitternd aus dem Westen kommen. 11 Wie ein Vogel werden sie zitternd aus \u00c4gypten kommen und wie eine Taube aus dem Land Assyrien; und ich werde sie gewi\u00df in ihren H\u00e4usern wohnen lassen&#8220; ist der Ausspruch Jehovas.<\/p>\n<p>12 &#8222;Mit L\u00fcgen hat Ephraim mich umringt und mit Trug das Haus Israel. Juda aber schweift noch umher bei Gott, und bei dem Heiligsten ist er vertrauensw\u00fcrdig.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 12<\/h3>\n<p>12 &#8222;Ephraim weidet sich an Wind und jagt dem Ostwind nach den ganzen Tag. L\u00fcgen und Verheerung sind es, was er mehrt. Und einen Bund mit Assyrien schlie\u00dfen sie, und \u00d6l wird nach \u00c4gypten gebracht.<\/p>\n<p>2 Und Jehova hat einen Rechtsfall mit Juda, ja, um Abrechnung mit Jakob zu halten gem\u00e4\u00df seinen Wegen; gem\u00e4\u00df seinen Handlungen wird er ihm vergelten. 3 Im Mutterleib ergriff er seinen Bruder bei der Ferse, und mit seiner dynamischen Kraft stritt er mit Gott. 4 Und er stritt unausgesetzt mit einem Engel und gewann schlie\u00dflich die Oberhand. Er weinte, damit er sich Gunst erflehe.&#8220;<\/p>\n<p>Zu Bethel fand ER ihn schlie\u00dflich, und dort begann ER mit uns zu sprechen. 5 Und Jehova, der Gott der Heerscharen, Jehova ist sein Gedenk[name].<\/p>\n<p>6 &#8222;Und was dich betrifft, zu deinem Gott solltest du umkehren, indem du liebende G\u00fcte und Recht bewahrst, und hoffe best\u00e4ndig auf deinen Gott. 7 Was [den] H\u00e4ndler betrifft, in seiner Hand ist die Waage des Truges; zu \u00fcbervorteilen hat er geliebt. 8 Und Ephraim spricht fortgesetzt: &#8218;In der Tat, ich bin reich geworden; ich habe wertvolle Dinge f\u00fcr mich gefunden. Was all mein M\u00fchen betrifft, man wird an mir kein Vergehen finden, das S\u00fcnde ist.&#8216;<\/p>\n<p>9 Ich aber bin Jehova, dein Gott, vom Land \u00c4gypten her. Noch werde ich dich in den Zelten wohnen lassen wie in den Tagen einer bestimmten Zeit. 10 Und ich redete zu den Propheten, und Visionen mehrte ich selbst, und durch die Hand der Propheten gab ich st\u00e4ndig Gleichnisse.<\/p>\n<p>11 Bei Gilead ist Unheimliches, auch Unwahres geschehen. In Gilgal haben sie sogar Stiere geopfert. \u00dcberdies sind ihre Alt\u00e4re wie Steinhaufen in den Furchen des freien Feldes. 12 Und Jakob lief dann weg in das Feld von Syrien, und Israel diente st\u00e4ndig um eine Frau, und um eine Frau h\u00fctete er [Schafe]. 13 Und durch einen Propheten f\u00fchrte Jehova Israel aus \u00c4gypten herauf, und durch einen Propheten wurde er geh\u00fctet. 14 Ephraim hat Kr\u00e4nkung zur Bitterkeit verursacht, und seine Bluttaten l\u00e4\u00dft er an sich selbst [haften], und seine Schmach wird sein gro\u00dfer HERR ihm vergelten.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 13<\/h3>\n<p>13 &#8222;Wenn Ephraim redete, da zitterte man; er selbst war hoch angesehen in Israel. Doch geriet er dann in Schuld im Hinblick auf Baal und starb. 2 Und nun begehen sie zus\u00e4tzliche S\u00fcnde und machen sich ein gegossenes Standbild aus ihrem Silber, G\u00f6tzen nach ihrem eigenen Verstand, das Werk von Handwerkern, allesamt. Zu ihnen spricht man: &#8218;La\u00dft die Opfernden, die Menschen sind, nur K\u00e4lber k\u00fcssen.&#8216; 3 Darum werden sie wie die Morgenwolken werden und wie der Tau, der fr\u00fch vergeht, wie Spreu, die von der Dreschtenne verweht wird, und wie Rauch vom [Dach]loch.<\/p>\n<p>4 Ich aber bin Jehova, dein Gott, vom Land \u00c4gypten her, und da war kein Gott au\u00dfer mir, den du zu kennen pflegtest; und da war kein Retter als ich. 5 Ich selbst kannte dich in der Wildnis, im Land der Fiebergluten. 6 Gem\u00e4\u00df ihrer Weide wurden sie auch satt. Sie wurden satt, und ihr Herz begann sich zu erheben. Darum verga\u00dfen sie mich. 7 Und ich werde ihnen wie ein junger L\u00f6we werden. Wie ein Leopard am Weg werde ich Ausschau halten. 8 Ich werde ihnen begegnen wie eine B\u00e4rin, die ihre Jungen verloren hat, und ich werde den Verschlu\u00df ihres Herzens zerrei\u00dfen. Und ich werde sie dort verzehren wie ein L\u00f6we; ein wildes Tier des Feldes, es wird sie in St\u00fccke rei\u00dfen. 9 Es wird dich gewi\u00df ins Verderben bringen, o Israel, weil es gegen mich war, gegen deinen Helfer.<\/p>\n<p>10 Wo ist denn dein K\u00f6nig, damit er dich rette in all deinen St\u00e4dten, und deine Richter, [von] denen du sprachst: &#8218;Gib mir doch einen K\u00f6nig und F\u00fcrsten.&#8216;? 11 Ich gab dir dann einen K\u00f6nig in meinem Zorn, und ich werde [ihn] wegnehmen in meinem Zornausbruch.<\/p>\n<p>12 Die Vergehung Ephraims ist eingewickelt, seine S\u00fcnde ist aufbewahrt. 13 Die Wehen einer Geb\u00e4renden werden ihn ankommen. Er ist ein unweiser Sohn, denn er wird zur rechten Zeit beim Durchbruch von S\u00f6hnen [aus dem Mutterscho\u00df] nicht stehenbleiben.<\/p>\n<p>14 Von der Hand des Scheols werde ich sie erl\u00f6sen; vom Tod werde ich sie zur\u00fcckholen. Wo sind deine Stacheln, o Tod? Wo ist deine vernichtende Gewalt, o Scheol? Ja, Mitleid wird vor meinen Augen verborgen sein.<\/p>\n<p>15 Falls er selbst als der Sohn von Schilfpflanzen Fruchtbarkeit zeigen sollte, wird ein Ostwind, der Wind Jehovas, kommen. Von einer Wildnis kommt er herauf, und er wird seinen Brunnen austrocknen und seinen Quell versiegen lassen. Jener wird den Schatz aller begehrenswerten Gegenst\u00e4nde pl\u00fcndern.<\/p>\n<p>16 Samaria wird f\u00fcr schuldig gehalten werden, denn es ist gegen seinen Gott tats\u00e4chlich rebellisch. Durch das Schwert werden sie fallen. Ihre eigenen Kinder werden zerschmettert werden, und ihre schwangeren Frauen, sie werden aufgeschlitzt werden.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 14<\/h3>\n<p>14 &#8222;Kehre doch zur\u00fcck, o Israel, zu Jehova, deinem Gott, denn du bist in deinem Vergehen gestrauchelt. 2 Nehmt Worte mit euch, und kehrt zu Jehova um. Sprecht zu ihm, ihr alle: &#8218;M\u00f6gest du Vergehen verzeihen; und nimm an, was gut ist, und wir wollen dagegen die jungen Stiere unserer Lippen darbieten. 3 Assyrien selbst wird uns nicht retten. Auf Pferden werden wir nicht reiten. Und nicht mehr werden wir zum Werk unserer H\u00e4nde sagen: &#8222;O unser Gott!&#8220;, denn durch dich wird einem vaterlosen Knaben Barmherzigkeit erwiesen.&#8216;<\/p>\n<p>4 Ich werde ihre Untreue heilen. Ich werde sie aus eigenem, freiem Willen lieben, weil sich mein Zorn von ihm abgewandt hat. 5 Ich werde f\u00fcr Israel wie der Tau werden. Er wird bl\u00fchen wie die Lilie und wird Wurzeln schlagen wie der Libanon. 6 Seine Sch\u00f6\u00dflinge werden auslaufen, und seine W\u00fcrde wird wie die des Olivenbaums werden, und sein Duft wird wie der des Libanon sein. 7 Sie werden wieder in seinem Schatten wohnen. Sie werden Korn wachsen lassen und werden sprossen wie der Weinstock. Sein Gedenk[name] wird sein wie der Wein des Libanon.<\/p>\n<p>8 Ephraim [wird sprechen]: &#8218;Was habe ich noch l\u00e4nger mit den G\u00f6tzen zu schaffen?&#8216;<\/p>\n<p>Ich selbst werde gewi\u00df Antwort geben, und ich werde ihn st\u00e4ndig anschauen. Ich bin wie ein \u00fcppiger Wacholderbaum. Von mir soll Frucht f\u00fcr dich gefunden werden.&#8220;<\/p>\n<p>9 Wer ist weise, da\u00df er diese Dinge verstehen kann? Verst\u00e4ndig, da\u00df er sie erkennen kann? Denn die Wege Jehovas sind gerade, und die Gerechten sind es, die darauf wandeln werden; aber die \u00dcbertreter, sie werden darauf straucheln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 11 11 &#8222;Als Israel ein Knabe war, da liebte ich ihn, und aus \u00c4gypten rief ich meinen Sohn. 2 Sie riefen sie. Im selben Ausma\u00df gingen sie vor ihnen hinweg. 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