
{"id":904,"date":"2009-06-27T09:58:03","date_gmt":"2009-06-27T08:58:03","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=904"},"modified":"2009-07-28T18:27:58","modified_gmt":"2009-07-28T17:27:58","slug":"jona-1-4","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=904","title":{"rendered":"Jona 1 &#8211; 4"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 1<\/h3>\n<p>JONA<\/p>\n<p>1 Und das Wort Jehovas begann an Jona, den Sohn Amittais, zu ergehen und lautete: 2 &#8222;Mach dich auf, geh nach Ninive, der gro\u00dfen Stadt, und ruf gegen sie aus, da\u00df ihre Schlechtigkeit vor mich heraufgekommen ist.&#8220;<\/p>\n<p>3 Und Jona machte sich dann auf und lief weg nach Tarschisch, von Jehova hinweg; und er kam schlie\u00dflich nach Joppe hinab und fand ein Schiff, das nach Tarschisch fuhr. So zahlte er seinen Fahrpreis und stieg in dasselbe hinab, um mit ihnen nach Tarschisch zu fahren, von Jehova hinweg.<\/p>\n<p>4 Und Jehova selbst schleuderte einen gro\u00dfen Wind auf das Meer, und es entstand ein gro\u00dfer Sturm auf dem Meer; und was das Schiff betrifft, es drohte zu zerschellen. 5 Und die Seeleute begannen sich zu f\u00fcrchten und um Hilfe zu rufen, jeder zu seinem Gott. Und fortw\u00e4hrend schleuderten sie die Ger\u00e4te, die sich im Schiff befanden, aufs Meer hinaus, um [es] davon zu erleichtern. Jona aber war in das Innerste des mit einem Deck versehenen Schiffes hinabgestiegen, und er legte sich dann hin und schlief fest ein. 6 Schlie\u00dflich trat der Schiffskapit\u00e4n an ihn heran und sprach zu ihm: &#8222;Was ist denn mit dir, Schl\u00e4fer? Steh auf, ruf deinen Gott an! Vielleicht wird der [wahre] Gott zeigen, da\u00df er sich unser annimmt, und wir werden nicht zugrunde gehen.&#8220;<\/p>\n<p>7 Und sie begannen zueinander zu sagen: &#8222;Kommt, und la\u00dft uns Lose werfen, damit wir erkennen, um wessentwillen wir dieses Ungl\u00fcck haben.&#8220; Und sie warfen fortgesetzt Lose, und schlie\u00dflich fiel das Los auf Jona. 8 Da sprachen sie zu ihm: &#8222;Teile uns doch bitte mit, um wessentwillen wir dieses Ungl\u00fcck haben. Was ist deine Arbeit, und woher kommst du? Welches ist dein Land, und von welchem Volk bist du?&#8220;<\/p>\n<p>9 Darauf sagte er zu ihnen: &#8222;Ich bin ein Hebr\u00e4er, und Jehova, den Gott der Himmel, f\u00fcrchte ich, DEN, der das Meer und das trockene Land gemacht hat.&#8220;<\/p>\n<p>10 Und die M\u00e4nner begannen sich sehr zu f\u00fcrchten, und sie sprachen weiter zu ihm: &#8222;Was hast du da getan?&#8220; Denn die M\u00e4nner hatten erkannt, da\u00df er von Jehova weglief, denn er hatte [es] ihnen mitgeteilt. 11 Schlie\u00dflich sagten sie zu ihm: &#8222;Was sollten wir mit dir tun, damit sich das Meer f\u00fcr uns beruhigt?&#8220; Denn das Meer wurde immer st\u00fcrmischer. 12 Da sprach er zu ihnen: &#8222;Hebt mich auf, und werft mich ins Meer, und das Meer wird sich f\u00fcr euch beruhigen; denn ich wei\u00df, da\u00df meinetwegen dieser gro\u00dfe Sturm \u00fcber euch [gekommen] ist.&#8220; 13 Aber die M\u00e4nner versuchten, sich durchzuarbeiten, um [das Schiff] ans trockene Land zur\u00fcckzubringen; doch sie konnten [es] nicht, denn das Meer wurde immer st\u00fcrmischer gegen sie.<\/p>\n<p>14 Und sie riefen dann zu Jehova und sagten: &#8222;Ach, nun, o Jehova, m\u00f6gen wir bitte nicht zugrunde gehen wegen der Seele dieses Mannes! Und lege nicht unschuldiges Blut auf uns, da du selbst, o Jehova, gem\u00e4\u00df dem getan hast, woran du Gefallen gehabt hast!&#8220; 15 Dann hoben sie Jona auf und warfen ihn ins Meer; und das Meer hielt sodann ein in seinem W\u00fcten. 16 Darauf begannen die M\u00e4nner, Jehova sehr zu f\u00fcrchten, und so brachten sie Jehova ein Schlachtopfer dar und legten Gel\u00fcbde ab.<\/p>\n<p>17 Nun bestellte Jehova einen gro\u00dfen Fisch, um Jona zu verschlingen, so da\u00df Jona schlie\u00dflich drei Tage und drei N\u00e4chte im Innern des Fisches war.<\/p>\n<h3>Kapitel 2<\/h3>\n<p>2 Dann betete Jona zu Jehova, seinem Gott, aus dem Innern des Fisches 2 und sprach:<\/p>\n<p>&#8222;Aus meiner Bedr\u00e4ngnis rief ich zu Jehova, und er antwortete mir dann.<br \/>\nAus dem Bauch des Scheols schrie ich um Hilfe.<br \/>\nDu h\u00f6rtest meine Stimme.<\/p>\n<p>3 Als du mich [in] die Tiefen warfst, ins Herz des offenen Meeres,<br \/>\nDa umgab mich gar ein Strom.<br \/>\nAll deine Brandungen und deine Wellen &#8211; \u00fcber mich gingen sie hinweg.<\/p>\n<p>4 Und was mich betrifft, so sagte ich: &#8218;Ich bin vertrieben worden, von deinen Augen hinweg!<br \/>\nWie werde ich wieder deinen heiligen Tempel anschauen?&#8216;<\/p>\n<p>5 Wasser umgaben mich bis an die Seele; die Wassertiefe selbst umschlo\u00df mich fortw\u00e4hrend.<br \/>\nSeegras wand sich um mein Haupt.<\/p>\n<p>6 Zu den Gr\u00fcnden der Berge fuhr ich hinab.<br \/>\nWas die Erde betrifft, ihre Riegel waren \u00fcber mir auf unabsehbare Zeit.<br \/>\nAber aus der Grube brachtest du dann mein Leben herauf, o Jehova, mein Gott.<\/p>\n<p>7 Als meine Seele in mir schwach wurde, war Jehova es, dessen ich gedachte.<br \/>\nDann kam mein Gebet zu dir in deinen heiligen Tempel.<\/p>\n<p>8 Was die betrifft, die auf die G\u00f6tzen der Unwahrheit achten, sie verlassen ihre eigene liebende G\u00fcte.<\/p>\n<p>9 Aber was mich betrifft, mit der Stimme der Danksagung will ich dir opfern.<br \/>\nWas ich gelobt habe, will ich bezahlen. Rettung geh\u00f6rt Jehova.&#8220;<\/p>\n<p>10 Mit der Zeit befahl Jehova dem Fisch, so da\u00df er Jona auf das trockene Land ausspie.<\/p>\n<h3>Kapitel 3<\/h3>\n<p>3 Dann erging das Wort Jehovas an Jona zum zweiten Mal und lautete: 2 &#8222;Mach dich auf, geh nach Ninive, der gro\u00dfen Stadt, und ruf ihr die Verk\u00fcndigung aus, die ich zu dir rede.&#8220;<\/p>\n<p>3 Darauf machte sich Jona auf und ging nach Ninive gem\u00e4\u00df dem Wort Jehovas. Ninive nun erwies sich als eine f\u00fcr Gott gro\u00dfe Stadt, mit einer Wegstrecke von drei Tagen. 4 Schlie\u00dflich begann Jona, in die Stadt hineinzugehen, die Wegstrecke von einem Tag, und er rief st\u00e4ndig aus und sprach: &#8222;Nur noch vierzig Tage, und Ninive wird umgekehrt werden.&#8220;<\/p>\n<p>5 Und die M\u00e4nner von Ninive begannen an Gott zu glauben, und sie riefen dann ein Fasten aus und legten Sacktuch an, von ihrem Gr\u00f6\u00dften selbst bis zu ihrem Geringsten. 6 Als das Wort den K\u00f6nig von Ninive erreichte, da stand er von seinem Thron auf und legte sein Amtsgewand ab und bedeckte sich mit Sacktuch und setzte sich in die Asche. 7 Ferner erlie\u00df er den Ruf, und er lie\u00df es in Ninive durch den Erla\u00df des K\u00f6nigs und seiner Gro\u00dfen sagen, indem [er] sprach:<\/p>\n<p>&#8222;Kein Mensch und kein Haustier, kein Gro\u00dfvieh und kein Kleinvieh sollte \u00fcberhaupt irgend etwas [an Speise] kosten. Niemand sollte Nahrung [zu sich] nehmen. Auch Wasser sollten sie nicht trinken. 8 Und m\u00f6gen sie sich mit Sacktuch bedecken, Mensch und Haustier; und m\u00f6gen sie mit Macht zu Gott rufen und umkehren, jeder von seinem schlechten Weg und von der Gewalttat, die an ihren H\u00e4nden war. 9 Wer wei\u00df, ob sich der [wahre] Gott umwenden und tats\u00e4chlich Bedauern empfinden und von seiner Zornglut umkehren mag, so da\u00df wir nicht zugrunde gehen?&#8220;<\/p>\n<p>10 Und der [wahre] Gott bekam ihre Werke zu sehen, da\u00df sie von ihrem schlechten Weg umgekehrt waren; und so empfand der [wahre] Gott Bedauern \u00fcber das Ungl\u00fcck, das ihnen antun zu lassen er geredet hatte; und er lie\u00df [es] nicht tun.<\/p>\n<h3>Kapitel 4<\/h3>\n<p>4 Jona aber mi\u00dffiel das sehr, und er entbrannte von Zorn. 2 Daher betete er zu Jehova und sprach: &#8222;Ach, nun, o Jehova, war das nicht meine Angelegenheit, w\u00e4hrend ich mich auf meinem eigenen Boden befand? Darum kam ich [dem] zuvor und lief weg nach Tarschisch; denn ich wu\u00dfte, da\u00df du ein Gott bist, gn\u00e4dig und barmherzig, langsam zum Zorn und \u00fcberstr\u00f6mend an liebender G\u00fcte und der Bedauern empfindet \u00fcber das Ungl\u00fcck. 3 Und nun, o Jehova, nimm bitte meine Seele von mir, denn es ist besser, da\u00df ich sterbe, als da\u00df ich am Leben bin.&#8220;<\/p>\n<p>4 Darauf sprach Jehova: &#8222;Bist du mit Recht von Zorn entbrannt?&#8220;<\/p>\n<p>5 Dann ging Jona aus der Stadt hinaus und setzte sich \u00f6stlich der Stadt nieder; und er machte sich dort nach und nach eine H\u00fctte, damit er darunter im Schatten s\u00e4\u00dfe, bis er s\u00e4he, was aus der Stadt werden w\u00fcrde. 6 Dementsprechend bestellte Jehova Gott eine Flaschenk\u00fcrbispflanze, da\u00df sie \u00fcber Jona aufgehen sollte, um \u00fcber seinem Haupt zum Schatten zu werden, um ihn von seinem ungl\u00fccklichen Zustand zu befreien. Und Jona begann sich \u00fcber die Flaschenk\u00fcrbispflanze sehr zu freuen.<\/p>\n<p>7 Aber der [wahre] Gott bestellte beim Aufsteigen der Morgenr\u00f6te am n\u00e4chsten Tag einen Wurm, damit er die Flaschenk\u00fcrbispflanze steche; und sie verdorrte allm\u00e4hlich. 8 Und es geschah, sobald die Sonne aufleuchtete, da\u00df Gott dann auch einen sengenden Ostwind bestellte, und die Sonne stach Jona unabl\u00e4ssig aufs Haupt, so da\u00df er in Ohnmacht fiel; und er bat fortw\u00e4hrend, da\u00df seine Seele sterbe, und er sagte wiederholt: &#8222;Da\u00df ich dahinsterbe, ist besser, als da\u00df ich am Leben bin.&#8220;<\/p>\n<p>9 Und Gott sprach dann zu Jona: &#8222;Bist du mit Recht von Zorn entbrannt \u00fcber die Flaschenk\u00fcrbispflanze?&#8220;<\/p>\n<p>Darauf sagte er: &#8222;Ich bin mit Recht von Zorn entbrannt bis zum Tod.&#8220; 10 Aber Jehova sprach: &#8222;Dir deinerseits tat es um die Flaschenk\u00fcrbispflanze leid, um die du dich nicht m\u00fchtest und die du nicht gro\u00dfzogst, die sich als blo\u00dfes Gew\u00e4chs einer Nacht erwies und als blo\u00dfes Gew\u00e4chs einer Nacht zugrunde ging. 11 Und sollte es mir meinerseits nicht leid tun um Ninive, die gro\u00dfe Stadt, in der mehr als einhundertzwanzigtausend Menschen am Dasein sind, die nicht einmal den Unterschied zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken kennen, dazu viele Haustiere?&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 1 JONA 1 Und das Wort Jehovas begann an Jona, den Sohn Amittais, zu ergehen und lautete: 2 &#8222;Mach dich auf, geh nach Ninive, der gro\u00dfen Stadt, und ruf gegen sie aus, da\u00df ihre Schlechtigkeit vor mich heraufgekommen ist.&#8220; 3 Und Jona machte sich dann auf und lief weg nach Tarschisch, von Jehova hinweg; [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23,449,2],"tags":[],"class_list":["post-904","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-jona","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/904","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=904"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/904\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":957,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/904\/revisions\/957"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=904"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=904"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=904"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}