
{"id":895,"date":"2009-06-23T09:37:15","date_gmt":"2009-06-23T08:37:15","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=895"},"modified":"2009-07-25T10:15:40","modified_gmt":"2009-07-25T09:15:40","slug":"2-konige-4-6","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=895","title":{"rendered":"2. K\u00f6nige 4 &#8211; 6"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 4<\/h3>\n<p>4 Nun war da von den Ehefrauen der S\u00f6hne der Propheten eine gewisse Frau, die zu Elisa schrie, indem [sie] sprach: &#8222;Dein Knecht, mein Mann, ist tot; und du selbst wei\u00dft wohl, da\u00df dein eigener Knecht st\u00e4ndig Jehova gef\u00fcrchtet hatte, und der Gl\u00e4ubiger seinerseits ist gekommen, um meine beiden Kinder als seine Sklaven zu holen.&#8220; 2 Darauf sagte Elisa zu ihr: &#8222;Was soll ich f\u00fcr dich tun? Teil es mir mit; was hast du im Haus?&#8220; Da sprach sie: &#8222;Deine Magd hat gar nichts im Haus als nur einen mit Ausgie\u00dfer versehenen Krug \u00d6l.&#8220; 3 Dann sagte er: &#8222;Geh, erbitte dir Gef\u00e4\u00dfe von drau\u00dfen, von all deinen Nachbarn, leere Gef\u00e4\u00dfe. Beschr\u00e4nke dich nicht auf einige wenige. 4 Und du sollst gehen und die T\u00fcr hinter dir und deinen S\u00f6hnen schlie\u00dfen, und du sollst in all diese Gef\u00e4\u00dfe ausgie\u00dfen, und die vollen solltest du beiseite setzen.&#8220; 5 Darauf ging sie von ihm hinweg.<\/p>\n<p>Als sie die T\u00fcr hinter sich und ihren S\u00f6hnen schlo\u00df, brachten sie [die Gef\u00e4\u00dfe] zu ihr hin, und sie go\u00df aus. 6 Und es geschah, sobald die Gef\u00e4\u00dfe voll waren, da\u00df sie dann zu ihrem Sohn sagte: &#8222;Bring noch ein anderes Gef\u00e4\u00df zu mir her.&#8220; Er aber sprach zu ihr: &#8222;Da ist kein anderes Gef\u00e4\u00df.&#8220; Darauf kam das \u00d6l zum Stillstand. 7 So kam sie und teilte [es] dem Mann des [wahren] Gottes mit, und er sagte daraufhin: &#8222;Geh, verkauf das \u00d6l, und bezahl deine Schulden, und du solltest [samt] deinen S\u00f6hnen von dem leben, was \u00fcbrig ist.&#8220;<\/p>\n<p>8 Und es geschah eines Tages, da\u00df Elisa dann weiterzog nach Sunem, wo eine prominente Frau war, und sie begann ihn zu n\u00f6tigen, Brot zu essen. Und es begab sich, sooft er durchzog, da\u00df er dorthin abbog, um Brot zu essen. 9 Schlie\u00dflich sprach sie zu ihrem Mann: &#8222;Sieh nun, ich wei\u00df wohl, da\u00df es ein heiliger Mann Gottes ist, der best\u00e4ndig bei uns vorbeikommt. 10 La\u00df uns bitte ein kleines Dachgemach an die Mauer machen und dorthin ein Ruhebett und einen Tisch und einen Stuhl und einen Leuchter f\u00fcr ihn stellen; und es soll geschehen, da\u00df er, wann immer er zu uns hereinkommt, dort einkehren kann.&#8220;<\/p>\n<p>11 Und es geschah eines Tages, da\u00df er wie gew\u00f6hnlich dort hereinkam und in das Dachgemach einkehrte und sich dort niederlegte. 12 Da sagte er zu Gehasi, seinem Bediensteten: &#8222;Ruf diese Sunamitin.&#8220; Darauf rief er sie, da\u00df sie vor ihn trete. 13 Dann sprach er zu ihm: &#8222;Bitte sag ihr: &#8218;Siehe, du hast dich f\u00fcr uns mit all dieser Einschr\u00e4nkung eingeschr\u00e4nkt. Was kann f\u00fcr dich getan werden? Gibt es irgend etwas, was man f\u00fcr dich zum K\u00f6nig oder zum Heerobersten reden kann?&#8216; &#8220; Darauf sprach sie: &#8222;Ich wohne inmitten meines eigenen Volkes.&#8220; 14 Und er sagte weiter: &#8222;Was kann denn f\u00fcr sie getan werden?&#8220; Gehasi sprach nun: &#8222;In der Tat, sie hat keinen Sohn, und ihr Mann ist alt.&#8220; 15 Sogleich sagte er: &#8222;Ruf sie.&#8220; Da rief er sie, und sie blieb am Eingang stehen. 16 Dann sprach er: &#8222;Zu dieser bestimmten Zeit n\u00e4chstes Jahr wirst du einen Sohn umarmen.&#8220; Sie aber sagte: &#8222;Nein, mein Herr, o Mann des [wahren] Gottes! Sprich nicht L\u00fcgen deine Magd betreffend.&#8220;<\/p>\n<p>17 Die Frau wurde jedoch schwanger und gebar zu dieser bestimmten Zeit im n\u00e4chsten Jahr einen Sohn, so wie Elisa zu ihr geredet hatte. 18 Und das Kind wuchs heran, und es geschah eines Tages, da\u00df er wie gew\u00f6hnlich zu seinem Vater hinausging, [der] bei den Schnittern [war]. 19 Und er sagte immer wieder zu seinem Vater: &#8222;Mein Kopf, o mein Kopf!&#8220; Schlie\u00dflich sprach er zu dem Bediensteten: &#8222;Trag ihn zu seiner Mutter.&#8220; 20 Daher trug er ihn hin und brachte ihn zu seiner Mutter. Und er blieb bis zum Mittag auf ihren Knien sitzen, und schlie\u00dflich starb er. 21 Dann stieg sie hinauf und legte ihn auf das Ruhebett des Mannes des [wahren] Gottes und schlo\u00df die T\u00fcr hinter ihm und ging hinaus. 22 Sie rief nun ihren Mann und sagte: &#8222;Sende mir doch bitte einen der Bediensteten und eine der Eselinnen, und la\u00df mich hineilen bis zu dem Mann des [wahren] Gottes und zur\u00fcckkehren.&#8220; 23 Er aber sprach: &#8222;Weshalb gehst du heute zu ihm? Es ist weder Neumond noch Sabbat.&#8220; Sie sagte jedoch: &#8222;Es ist schon gut.&#8220; 24 Da sattelte sie die Eselin und sprach zu ihrem Bediensteten: &#8222;Treibe und geh vorw\u00e4rts! Halte dich nicht um meinetwillen vom Reiten zur\u00fcck, es sei denn, ich werde es dir gesagt haben.&#8220;<\/p>\n<p>25 Und sie ging dann und kam zu dem Mann des [wahren] Gottes, zum Berg Karmel. Und es geschah, sobald der Mann des [wahren] Gottes sie von fern sah, da\u00df er sogleich zu Gehasi, seinem Bediensteten, sagte: &#8222;Siehe! Die Sunamitin dort dr\u00fcben. 26 Nun lauf ihr bitte entgegen, und sprich zu ihr: &#8218;Steht es gut mit dir? Steht es mit deinem Mann gut? Steht es mit dem Kind gut?&#8216; &#8220; Darauf sagte sie: &#8222;Es steht gut.&#8220; 27 Als sie zu dem Mann des [wahren] Gottes zum Berg kam, umfa\u00dfte sie ihn sogleich bei den F\u00fc\u00dfen. Darauf trat Gehasi herzu, um sie wegzusto\u00dfen, aber der Mann des [wahren] Gottes sprach: &#8222;La\u00df sie, denn ihre Seele ist bitter in ihrem Innern; und Jehova selbst hat [es] mir verborgen und es mir nicht mitgeteilt.&#8220; 28 Sie sprach nun: &#8222;Habe ich durch meinen Herrn um einen Sohn gebeten? Habe ich nicht gesagt: &#8218;Du sollst mir keine falsche Hoffnung machen.&#8216;?&#8220;<\/p>\n<p>29 Sogleich sprach er zu Gehasi: &#8222;G\u00fcrte deine Lenden, und nimm meinen Stab in deine Hand, und geh. Falls du irgend jemand treffen solltest, sollst du ihn nicht gr\u00fc\u00dfen; und falls jemand dich gr\u00fc\u00dfen sollte, sollst du ihm nicht antworten. Und du sollst meinen Stab auf das Angesicht des Knaben legen.&#8220; 30 Darauf sagte die Mutter des Knaben: &#8222;So wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt, ich will dich nicht verlassen.&#8220; Daher stand er auf und ging mit ihr. 31 Und Gehasi seinerseits ging ihnen voraus und legte dann den Stab auf das Angesicht des Knaben, doch da war keine Stimme, kein Aufmerken. So ging er zur\u00fcck, ihm entgegen, und teilte es ihm mit, indem [er] sprach: &#8222;Der Knabe ist nicht aufgewacht.&#8220;<\/p>\n<p>32 Schlie\u00dflich kam Elisa in das Haus, und da war der Knabe tot, auf sein Ruhebett hingelegt. 33 Dann kam er herein und schlo\u00df die T\u00fcr hinter ihnen beiden und begann zu Jehova zu beten. 34 Schlie\u00dflich stieg er hinauf und legte sich auf das Kind und tat seinen eigenen Mund auf seinen Mund und seine eigenen Augen auf seine Augen und seine eigenen Handfl\u00e4chen auf seine Handfl\u00e4chen und blieb \u00fcber ihm gebeugt, und allm\u00e4hlich wurde das Fleisch des Kindes warm. 35 Dann begann er, wieder im Haus umherzugehen, einmal hierhin und einmal dorthin, wonach er hinaufstieg und sich \u00fcber ihn beugte. Und der Knabe nieste nun bis zu siebenmal, wonach der Knabe seine Augen \u00f6ffnete. 36 Er rief nun Gehasi und sagte: &#8222;Ruf diese Sunamitin.&#8220; Da rief er sie, und sie kam zu ihm herein. Dann sprach er: &#8222;Heb deinen Sohn auf.&#8220; 37 Und sie trat dann ein und fiel ihm zu F\u00fc\u00dfen und beugte sich vor ihm zur Erde nieder, worauf sie ihren Sohn aufhob und hinausging.<\/p>\n<p>38 Und Elisa seinerseits kehrte nach Gilgal zur\u00fcck, und es war Hungersnot im Land. Als die S\u00f6hne der Propheten vor ihm sa\u00dfen, sagte er nach einiger Zeit zu seinem Bediensteten: &#8222;Setz den gro\u00dfen Kochtopf auf, und koch ein Gericht f\u00fcr die S\u00f6hne der Propheten.&#8220; 39 Daher ging ein gewisser [Mann] hinaus aufs Feld, um Malven zu pfl\u00fccken, und er fand schlie\u00dflich eine wilde Rebe und pfl\u00fcckte dann wilde K\u00fcrbisse davon ab, sein Kleid voll, und kam dann und schnitt sie in Scheiben in den Kochtopf hinein, denn sie kannten sie nicht. 40 Sp\u00e4ter sch\u00fctteten sie es f\u00fcr die M\u00e4nner zum Essen aus. Und es geschah, sobald sie von dem Gericht a\u00dfen, da\u00df sie ihrerseits schrien und zu sagen begannen: &#8222;Der Tod ist im Topf, o Mann des [wahren] Gottes.&#8220; Und sie konnten nicht essen. 41 Da sprach er: &#8222;So holt Mehl.&#8220; Nachdem er es in den Topf geworfen hatte, sagte er weiter: &#8222;Sch\u00fctte es f\u00fcr die Leute aus, damit sie essen.&#8220; Und nichts Sch\u00e4dliches fand sich im Topf.<\/p>\n<p>42 Und da war ein Mann, der von Baal-Schalischa kam, und er brachte nun dem Mann des [wahren] Gottes Brot von den ersten reifen Fr\u00fcchten, zwanzig Gerstenbrote, und Jungkorn in seinem Brotbeutel. Dann sprach er: &#8222;Gib es den Leuten, damit sie essen.&#8220; 43 Indes sagte sein Aufw\u00e4rter: &#8222;Wie soll ich dies hundert M\u00e4nnern vorsetzen?&#8220; Darauf sprach er: &#8222;Gib es den Leuten, da\u00df sie essen, denn dies ist, was Jehova gesagt hat: &#8218;Man wird essen und \u00dcbriggebliebenes haben.&#8216; &#8220; 44 Darauf setzte er es ihnen vor, und sie begannen zu essen, und sie hatten \u00dcbriggebliebenes gem\u00e4\u00df dem Wort Jehovas.<\/p>\n<h3>Kapitel 5<\/h3>\n<p>5 Ein gewisser Naaman nun, der Heeroberste des K\u00f6nigs von Syrien, war ein gro\u00dfer Mann vor seinem Herrn geworden und wurde geachtet, denn durch ihn war es, da\u00df Jehova Syrien Rettung verschafft hatte; und der Mann selbst hatte sich, obwohl auss\u00e4tzig, als ein tapferer, starker Mann erwiesen. 2 Und die Syrer ihrerseits waren als Pl\u00fcndererstreifscharen ausgezogen, und sie f\u00fchrten dann ein kleines M\u00e4dchen aus dem Land Israel gefangen fort, und es war schlie\u00dflich vor der Frau Naamans. 3 Im Laufe der Zeit sprach sie zu ihrer Herrin: &#8222;W\u00e4re nur mein Herr vor dem Propheten, der in Samaria ist! In diesem Fall w\u00fcrde er ihn von seinem Aussatz befreien.&#8220; 4 Danach kam jemand und berichtete seinem Herrn, indem [er] sagte: &#8222;So und so hat das M\u00e4dchen, das aus dem Land Israel ist, geredet.&#8220;<\/p>\n<p>5 Dann sprach der K\u00f6nig von Syrien: &#8222;Geh hin! Komm, und la\u00df mich dem K\u00f6nig von Israel einen Brief senden.&#8220; Da machte er sich daran, zu gehen und in seine Hand zehn Talente Silber und sechstausend Goldst\u00fccke und zehn Wechselkleider zu nehmen. 6 Und er brachte dann den Brief dem K\u00f6nig von Israel, der besagte: &#8222;Und jetzt, zur selben Zeit, da dieser Brief zu dir kommt, habe ich hier Naaman, meinen Knecht, zu dir gesandt, damit du ihn von seinem Aussatz befreist.&#8220; 7 Und es geschah, sobald der K\u00f6nig von Israel den Brief las, da\u00df er sogleich seine Kleider zerri\u00df und sprach: &#8222;Bin ich denn Gott, um zu Tode zu bringen und am Leben zu erhalten? Denn diese Person sendet zu mir, um einen Mann von seinem Aussatz zu befreien; denn nehmt es bitte zur Kenntnis, und seht, wie er Streit mit mir sucht.&#8220;<\/p>\n<p>8 Und es geschah, sobald Elisa, der Mann des [wahren] Gottes, h\u00f6rte, da\u00df der K\u00f6nig von Israel seine Kleider zerrissen hatte, da sandte er sofort zum K\u00f6nig und lie\u00df sagen: &#8222;Warum hast du deine Kleider zerrissen? La\u00df ihn bitte zu mir kommen, damit er erkennt, da\u00df es einen Propheten in Israel gibt.&#8220; 9 So kam Naaman mit seinen Pferden und seinen Kriegswagen und stand am Eingang des Hauses Elisas. 10 Elisa sandte jedoch einen Boten zu ihm und lie\u00df sagen: &#8222;Geh hin, du sollst siebenmal im Jordan baden, damit dein Fleisch dir zur\u00fcckkehrt; und sei rein.&#8220; 11 Darauf wurde Naaman zornig und schickte sich an wegzugehen und sprach: &#8222;Siehe, ich habe [mir] gesagt: &#8218;Den ganzen Weg zu mir heraus wird er kommen und wird bestimmt dastehen und den Namen Jehovas, seines Gottes, anrufen und seine Hand \u00fcber der Stelle hin und her bewegen und den Auss\u00e4tzigen tats\u00e4chlich wiederherstellen.&#8216; 12 Sind nicht der Abana und der Parpar, die Str\u00f6me von Damaskus, besser als alle Gew\u00e4sser Israels? Kann ich mich nicht darin baden und bestimmt rein werden?&#8220; Damit wandte er sich und ging im Grimm hinweg.<\/p>\n<p>13 Seine Diener n\u00e4herten sich nun und redeten zu ihm und sprachen: &#8222;Mein Vater, w\u00fcrdest du, w\u00e4re es eine gro\u00dfe Sache gewesen, die der Prophet selbst zu dir geredet h\u00e4tte, sie nicht tun? Wieviel mehr also, da er zu dir gesagt hat: &#8218;Bade dich, und sei rein.&#8216;?&#8220; 14 Darauf ging er hinab und tauchte dann in den Jordan, siebenmal, nach dem Wort des Mannes des [wahren] Gottes, wonach sein Fleisch zur\u00fcckkehrte, dem Fleisch eines kleinen Knaben gleich, und er wurde rein.<\/p>\n<p>15 Dann ging er zu dem Mann des [wahren] Gottes zur\u00fcck, er mit seinem ganzen Lager, und kam und stand vor ihm und sprach: &#8222;Siehe doch, ich wei\u00df gewi\u00df, da\u00df es keinen Gott irgendwo auf der Erde gibt au\u00dfer in Israel. Und nun nimm bitte eine Segensgabe von deinem Knecht an.&#8220; 16 Aber er sagte: &#8222;So wahr Jehova lebt, vor dem ich ja stehe, ich will sie nicht annehmen.&#8220; Und er begann in ihn zu dringen, sie anzunehmen, aber er weigerte sich beharrlich. 17 Schlie\u00dflich sprach Naaman: &#8222;Wenn nicht, so m\u00f6ge bitte deinem Knecht etwas Erde gegeben werden, die Last eines Maultierpaares, denn dein Knecht wird nicht mehr irgendwelchen anderen G\u00f6ttern als Jehova Brandopfer oder Schlachtopfer darbieten. 18 In dieser Sache m\u00f6ge Jehova deinem Knecht vergeben: Wenn mein Herr in das Haus Rimmons kommt, um sich dort niederzubeugen, und er sich auf meine Hand st\u00fctzt, und ich mu\u00df mich im Haus Rimmons niederbeugen, so m\u00f6ge Jehova bitte deinem Knecht, wenn ich mich im Haus Rimmons niederbeuge, in dieser Hinsicht vergeben.&#8220; 19 Darauf sagte er zu ihm: &#8222;Geh in Frieden.&#8220; Demgem\u00e4\u00df ging er von ihm eine gute Strecke Landes hinweg.<\/p>\n<p>20 Dann sprach Gehasi, der Bedienstete Elisas, des Mannes des [wahren] Gottes: &#8222;Siehe, mein Herr hat Naaman, diesen Syrer, geschont, indem er aus seiner Hand das, was er gebracht hat, nicht annahm. So wahr Jehova lebt, ich will ihm nachlaufen und ihm etwas abnehmen.&#8220; 21 Und Gehasi jagte dann Naaman nach. Als Naaman jemand hinter sich herlaufen sah, stieg er sofort von seinem Wagen herab, ihm entgegen, und sagte dann: &#8222;Steht alles gut?&#8220; 22 Darauf sprach er: &#8222;Alles steht gut. Mein Herr selbst hat mich gesandt und l\u00e4\u00dft sagen: &#8218;Siehe! Gerade jetzt sind zwei junge M\u00e4nner aus der Berggegend von Ephraim von den S\u00f6hnen der Propheten zu mir gekommen. Gib ihnen doch bitte ein Talent Silber und zwei Wechselkleider.&#8216; &#8220; 23 Darauf sprach Naaman: &#8222;Entschlie\u00df dich, nimm zwei Talente.&#8220; Und er drang wiederholt in ihn und band schlie\u00dflich zwei Talente Silber in zwei Beutel, dazu zwei Wechselkleider, und gab sie zweien seiner Bediensteten, damit sie sie vor ihm hertr\u00fcgen.<\/p>\n<p>24 Als er nach Ophel kam, nahm er sie sogleich aus ihrer Hand und legte sie im Haus nieder und sandte die M\u00e4nner weg. Da gingen sie fort. 25 Und er selbst kam herein und stand dann bei seinem Herrn. Elisa sagte nun zu ihm: &#8222;Woher [bist du gekommen], Gehasi?&#8220; Er aber sprach: &#8222;Dein Knecht ist \u00fcberhaupt nirgends hingegangen.&#8220; 26 Darauf sagte er zu ihm: &#8222;Ist nicht mein Herz selbst mitgegangen, gerade als der Mann sich umwandte, um von seinem Wagen [abzusteigen], dir entgegen? Ist es eine Zeit, Silber anzunehmen oder Kleider anzunehmen oder Olivenhaine oder Weing\u00e4rten oder Schafe oder Rinder oder Knechte oder M\u00e4gde? 27 Somit wird der Aussatz Naamans dir und deinen Nachkommen auf unabsehbare Zeit anhaften.&#8220; Sogleich ging er von ihm hinaus, auss\u00e4tzig, wei\u00df wie Schnee.<\/p>\n<h3>Kapitel 6<\/h3>\n<p>6 Und die S\u00f6hne der Propheten begannen zu Elisa zu sprechen: &#8222;Siehe doch! Der Ort, wo wir vor dir wohnen, ist f\u00fcr uns zu eingeengt. 2 La\u00df uns bitte bis zum Jordan gehen und von dort jeder einen Balken nehmen und uns dort eine St\u00e4tte machen, an der wir wohnen k\u00f6nnen.&#8220; Da sprach er: &#8222;Geht.&#8220; 3 Und weiter sagte einer: &#8222;Entschlie\u00df dich bitte, und geh mit deinen Knechten.&#8220; Darauf sprach er: &#8222;Ich selbst werde gehen.&#8220; 4 Somit ging er mit ihnen, und sie kamen schlie\u00dflich an den Jordan und begannen die B\u00e4ume umzuhauen. 5 Und es geschah, da\u00df einer seinen Balken f\u00e4llte, und das Axteisen selbst fiel ins Wasser. Und er begann zu schreien und zu sagen: &#8222;Ach, mein Herr, denn es war geborgt!&#8220; 6 Dann sprach der Mann des [wahren] Gottes: &#8222;Wohin ist es gefallen?&#8220; Da zeigte er ihm die Stelle. Sogleich schnitt er ein St\u00fcck Holz ab und warf es dorthin und brachte das Axteisen zum Schwimmen. 7 Er sagte nun: &#8222;Hol es dir herauf.&#8220; Sofort streckte er seine Hand aus und nahm es.<\/p>\n<p>8 Und der K\u00f6nig von Syrien seinerseits lie\u00df sich in Krieg gegen Israel ein. Daher beriet er sich mit seinen Dienern, indem [er] sprach: &#8222;An dem und dem Ort werdet ihr mit mir lagern.&#8220; 9 Dann sandte der Mann des [wahren] Gottes zum K\u00f6nig von Israel und lie\u00df [ihm] sagen: &#8222;H\u00fcte dich davor, an jenem Ort vorbeizuziehen, denn dort kommen die Syrer herab.&#8220; 10 Da sandte der K\u00f6nig von Israel an den Ort, von dem der Mann des [wahren] Gottes zu ihm gesprochen hatte. Und er warnte ihn, und er hielt sich von dort fern, nicht [nur] einmal oder zweimal.<\/p>\n<p>11 Demzufolge wurde das Herz des K\u00f6nigs von Syrien \u00fcber diese Sache w\u00fctend, so da\u00df er seine Diener rief und zu ihnen sprach: &#8222;Wollt ihr mir nicht mitteilen, wer von denen, die zu uns geh\u00f6ren, f\u00fcr den K\u00f6nig von Israel ist?&#8220; 12 Da sagte einer seiner Diener: &#8222;Keiner, mein Herr und K\u00f6nig, sondern Elisa, der Prophet, der in Israel ist, teilt dem K\u00f6nig von Israel die Dinge mit, die du in deinem inneren Schlafgemach redest.&#8220; 13 Da sprach er: &#8222;Geht hin, und seht, wo er ist, damit ich hinsende und ihn hole.&#8220; Sp\u00e4ter wurde ihm Bericht erstattet und gesagt: &#8222;Siehe, er ist in Dothan.&#8220; 14 Sogleich sandte er Pferde und Kriegswagen und eine starke Streitmacht dorthin; und dann kamen sie bei Nacht und umzingelten die Stadt.<\/p>\n<p>15 Als der Diener des Mannes des [wahren] Gottes sich fr\u00fch erhob, um aufzustehen, und hinausging, nun, da umringte eine Streitmacht die Stadt mit Pferden und Kriegswagen. Sofort sprach sein Bediensteter zu ihm: &#8222;Ach, mein Herr! Was sollen wir tun?&#8220; 16 Er aber sagte: &#8222;F\u00fcrchte dich nicht, denn mehr sind derer, die mit uns sind, als derer, die mit ihnen sind.&#8220; 17 Und Elisa begann zu beten und zu sprechen: &#8222;O Jehova, \u00f6ffne bitte seine Augen, damit er sieht.&#8220; Sogleich \u00f6ffnete Jehova die Augen des Bediensteten, so da\u00df er sah; und siehe, die Berggegend war voll von Pferden und Kriegswagen aus Feuer rings um Elisa her.<\/p>\n<p>18 Als sie zu ihm herabzukommen begannen, fuhr Elisa fort, zu Jehova zu beten und zu sprechen: &#8222;Schlag bitte diese Nation mit Blindheit.&#8220; Da schlug er sie mit Blindheit gem\u00e4\u00df dem Wort Elisas. 19 Elisa sagte nun zu ihnen: &#8222;Das ist nicht der Weg, und das ist nicht die Stadt. Folgt mir, und la\u00dft mich euch zu dem Mann geleiten, den ihr sucht.&#8220; Er aber geleitete sie nach Samaria.<\/p>\n<p>20 Und es geschah, sobald sie in Samaria ankamen, da\u00df Elisa dann sprach: &#8222;O Jehova, \u00f6ffne diesen die Augen, damit sie sehen.&#8220; Sogleich \u00f6ffnete Jehova ihnen die Augen, und sie konnten sehen; und siehe, sie waren mitten in Samaria. 21 Der K\u00f6nig von Israel sagte nun zu Elisa, sobald er sie sah: &#8222;Soll ich [sie] niederschlagen, soll ich [sie] niederschlagen, mein Vater?&#8220; 22 Er aber sprach: &#8222;Du sollst [sie] nicht niederschlagen. Schl\u00e4gst du die nieder, die du mit deinem Schwert und mit deinem Bogen gefangengenommen hast? Setz ihnen Brot und Wasser vor, damit sie essen und trinken und zu ihrem Herrn gehen.&#8220; 23 Demgem\u00e4\u00df bereitete er ein gro\u00dfes Festmahl f\u00fcr sie; und sie begannen zu essen und zu trinken, wonach er sie wegsandte, und sie gingen zu ihrem Herrn. Und kein einziges Mal kamen die Pl\u00fcndererstreifscharen der Syrer wieder in das Land Israel.<\/p>\n<p>24 Und es geschah danach, da\u00df Ben-Hadad, der K\u00f6nig von Syrien, daranging, sein ganzes Heerlager zusammenzubringen und hinaufzuziehen und Samaria zu belagern. 25 Im Laufe der Zeit entstand eine gro\u00dfe Hungersnot in Samaria, und siehe, sie belagerten es, bis der Kopf eines Esels schlie\u00dflich achtzig Silberst\u00fccke wert war, und ein Viertel eines Kab-Ma\u00dfes Taubenmist war f\u00fcnf Silberst\u00fccke wert. 26 Und es geschah, als der K\u00f6nig von Israel auf der Mauer einherging, da\u00df eine gewisse Frau zu ihm schrie, indem [sie] sagte: &#8222;Rette doch, o mein Herr und K\u00f6nig!&#8220; 27 Darauf sprach er: &#8222;Wenn Jehova dich nicht rettet, von woher soll ich dir Rettung verschaffen, entweder von der Dreschtenne oder von der Weinkelter oder \u00d6lpresse?&#8220; 28 Und der K\u00f6nig sagte weiter zu ihr: &#8222;Was hast du?&#8220; Da sprach sie: &#8222;Diese Frau da hat zu mir gesagt: &#8218;Gib deinen Sohn her, damit wir ihn heute essen, und meinen eigenen Sohn werden wir morgen essen.&#8216; 29 Daher kochten wir meinen Sohn und a\u00dfen ihn. Dann sprach ich zu ihr am n\u00e4chsten Tag: &#8218;Gib deinen Sohn her, damit wir ihn essen.&#8216; Doch sie verbarg ihren Sohn.&#8220;<\/p>\n<p>30 Und es geschah, sobald der K\u00f6nig die Worte der Frau h\u00f6rte, da\u00df er sogleich seine Kleider zerri\u00df; und w\u00e4hrend er auf der Mauer einherging, sah das Volk dann, und siehe, er hatte darunter Sacktuch auf seinem Fleische. 31 Und weiter sagte er: &#8222;So m\u00f6ge Gott mir tun und so m\u00f6ge er hinzuf\u00fcgen, wenn der Kopf Elisas, des Sohnes Schaphats, heute auf ihm stehenbleibt!&#8220;<\/p>\n<p>32 Und Elisa sa\u00df in seinem eigenen Haus, und die \u00e4lteren M\u00e4nner sa\u00dfen bei ihm, als er einen Mann von sich aussandte. Ehe der Bote zu ihm hereinkommen konnte, sprach er selbst zu den \u00e4lteren M\u00e4nnern: &#8222;Habt ihr gesehen, wie dieser Sohn eines M\u00f6rders hingesandt hat, mir den Kopf wegzunehmen? Seht zu: Sobald der Bote kommt, schlie\u00dft die T\u00fcr, und ihr sollt ihn mit der T\u00fcr zur\u00fcckdr\u00e4ngen. Ist da nicht der Schall der F\u00fc\u00dfe seines Herrn hinter ihm?&#8220; 33 W\u00e4hrend er noch mit ihnen redete, da kam der Bote zu ihm herab, und [der K\u00f6nig] sagte dann: &#8222;Siehe, das ist das Ungl\u00fcck von Jehova aus. Warum sollte ich noch l\u00e4nger auf Jehova warten?&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 4 4 Nun war da von den Ehefrauen der S\u00f6hne der Propheten eine gewisse Frau, die zu Elisa schrie, indem [sie] sprach: &#8222;Dein Knecht, mein Mann, ist tot; und du selbst wei\u00dft wohl, da\u00df dein eigener Knecht st\u00e4ndig Jehova gef\u00fcrchtet hatte, und der Gl\u00e4ubiger seinerseits ist gekommen, um meine beiden Kinder als seine Sklaven [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[447,23,2],"tags":[],"class_list":["post-895","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2-konige","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/895","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=895"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/895\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":915,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/895\/revisions\/915"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=895"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=895"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=895"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}