
{"id":882,"date":"2009-06-20T19:08:21","date_gmt":"2009-06-20T18:08:21","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=882"},"modified":"2009-07-14T19:15:43","modified_gmt":"2009-07-14T18:15:43","slug":"1-konige-17-19","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=882","title":{"rendered":"1. K\u00f6nige 17 &#8211; 19"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 17<\/h3>\n<p>17 Und Elia, der Tischbiter, von den Bewohnern Gileads, sprach dann zu Ahab: &#8222;So wahr Jehova, der Gott Israels, lebt, vor dem ich ja stehe, es wird w\u00e4hrend dieser Jahre weder Tau noch Regen geben, au\u00dfer auf Befehl meines Wortes!&#8220;<\/p>\n<p>2 Das Wort Jehovas erging nun an ihn und lautete: 3 &#8222;Geh weg von hier, und du sollst deinen Weg ostw\u00e4rts wenden und dich im Wildbachtal Kerith, das \u00f6stlich vom Jordan ist, verbergen. 4 Und es soll geschehen, da\u00df du aus dem Wildbach trinken solltest, und ich werde gewi\u00df den Raben gebieten, dich dort mit Nahrung zu versorgen.&#8220; 5 Sogleich ging er und tat nach dem Wort Jehovas und ging so hin und nahm Wohnsitz beim Wildbachtal Kerith, das \u00f6stlich vom Jordan ist. 6 Und die Raben selbst brachten ihm Brot und Fleisch am Morgen und Brot und Fleisch am Abend, und aus dem Wildbach trank er jeweils. 7 Doch es geschah am Ende einer Anzahl Tage, da\u00df das Wildbachtal trocken wurde, denn es war kein Regen auf die Erde gefallen.<\/p>\n<p>8 Das Wort Jehovas erging nun an ihn und lautete: 9 &#8222;Mach dich auf, geh nach Zarephath, das zu Sidon geh\u00f6rt, und du sollst dort wohnen. Siehe! Ich werde dort bestimmt einer Frau gebieten, einer Witwe, dich mit Nahrung zu versorgen.&#8220; 10 Demzufolge machte er sich auf und ging nach Zarephath und kam zum Stadteingang; und siehe, eine Frau, eine Witwe, las dort Holzst\u00fccke zusammen. Da rief er ihr zu und sprach: &#8222;Hol mir bitte einen Schluck Wasser in einem Gef\u00e4\u00df, damit ich trinken kann.&#8220; 11 Als sie sich anschickte, zu gehen und es zu holen, rief er ihr weiterhin zu und sagte: &#8222;Hol mir bitte einen Bissen Brot in deiner Hand.&#8220; 12 Darauf sprach sie: &#8222;So wahr Jehova, dein Gott, lebt, ich habe keinen runden Kuchen, sondern nur eine Handvoll Mehl in dem gro\u00dfen Krug und ein wenig \u00d6l in dem kleinen Krug; und hier lese ich einige wenige Holzst\u00fccke zusammen, und ich will hineingehen und etwas f\u00fcr mich und meinen Sohn zurechtmachen, und wir werden es essen und sterben m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n<p>13 Darauf sagte Elia zu ihr: &#8222;F\u00fcrchte dich nicht. Geh hinein, tu nach deinem Wort. Nur mache mir von dem, was da ist, zuerst einen kleinen runden Kuchen, und du sollst ihn zu mir herausbringen, und f\u00fcr dich und deinen Sohn kannst du danach etwas machen. 14 Denn dies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesprochen hat: &#8218;Der gro\u00dfe Mehlkrug selbst wird nicht ersch\u00f6pft, und der kleine \u00d6lkrug, er wird nicht leer werden bis zu dem Tag, an dem Jehova einen Regengu\u00df auf die Oberfl\u00e4che des Erdbodens gibt.&#8216; &#8220; 15 Da ging sie und tat nach dem Wort Elias; und sie a\u00df weiterhin, sie zusammen mit ihm und ihren Hausgenossen, Tage hindurch. 16 Der gro\u00dfe Mehlkrug, er wurde nicht ersch\u00f6pft, und der kleine \u00d6lkrug, er wurde nicht leer, gem\u00e4\u00df dem Wort Jehovas, das er durch Elia geredet hatte.<\/p>\n<p>17 Und es geschah nach diesen Dingen, da\u00df der Sohn der Frau, der Hausherrin, krank wurde, und seine Krankheit wurde so ernst, da\u00df kein Odem in ihm blieb. 18 Darauf sagte sie zu Elia: &#8222;Was habe ich mit dir zu schaffen, o Mann des [wahren] Gottes? Du bist zu mir gekommen, um meine Vergehung in Erinnerung zu rufen und meinen Sohn zu Tode zu bringen.&#8220; 19 Er aber sprach zu ihr: &#8222;Gib mir deinen Sohn.&#8220; Dann nahm er ihn von ihrem Busen und trug ihn hinauf zum Dachgemach, wo er wohnte, und legte ihn auf sein eigenes Ruhebett. 20 Und er begann zu Jehova zu rufen und zu sagen: &#8222;O Jehova, mein Gott, mu\u00dft du auch \u00fcber die Witwe, bei der ich als Fremdling weile, \u00dcbles bringen, indem du ihren Sohn zu Tode bringst?&#8220; 21 Und dann streckte er sich dreimal \u00fcber das Kind und rief zu Jehova und sprach: &#8222;O Jehova, mein Gott, la\u00df bitte die Seele dieses Kindes in ihn zur\u00fcckkehren.&#8220; 22 Schlie\u00dflich h\u00f6rte Jehova auf die Stimme Elias, so da\u00df die Seele des Kindes in ihn zur\u00fcckkam, und er lebte auf. 23 Elia nahm nun das Kind und brachte es vom Dachgemach hinab ins Haus und gab es seiner Mutter; und Elia sagte dann: &#8222;Siehe, dein Sohn lebt.&#8220; 24 Darauf sprach die Frau zu Elia: &#8222;Nun wei\u00df ich wirklich, da\u00df du ein Mann Gottes bist und da\u00df Jehovas Wort in deinem Mund wahr ist.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 18<\/h3>\n<p>18 Und es geschah [nach] vielen Tagen, da\u00df Jehovas eigenes Wort im dritten Jahr an Elia erging und lautete: &#8222;Geh, zeig dich Ahab, da ich Regen auf die Oberfl\u00e4che des Erdbodens geben will.&#8220; 2 Demzufolge zeigte sich Elia dann Ahab, w\u00e4hrend die Hungersnot in Samaria schwer war.<\/p>\n<p>3 Inzwischen rief Ahab Obadja, der \u00fcber den Haushalt [gesetzt] war. (Nun hatte sich Obadja seinerseits als jemand erwiesen, der Jehova sehr f\u00fcrchtete. 4 Folglich geschah es, als Isebel Jehovas Propheten [vom Leben] abschnitt, da\u00df Obadja dann hundert Propheten nahm und sie, je f\u00fcnfzig in einer H\u00f6hle, versteckte, und er versorgte sie mit Brot und Wasser.) 5 Und Ahab sprach weiter zu Obadja: &#8222;Geh durch das Land zu allen Wasserquellen und zu allen Wildb\u00e4chen. Vielleicht finden wir gr\u00fcnes Gras, da\u00df wir die Pferde und Maultiere am Leben erhalten und nicht [noch mehr] von den Tieren weggetilgt werden.&#8220; 6 So teilten sie das Land unter sich, um es zu durchziehen. Ahab, er ging auf einem Weg allein, und Obadja seinerseits ging auf einem anderen Weg allein.<\/p>\n<p>7 Als Obadja unterwegs war, nun, da war Elia, der ihm entgegenkam. Sogleich erkannte er ihn und fiel auf sein Angesicht und sagte: &#8222;Bist du es, mein Herr Elia?&#8220; 8 Darauf sprach er zu ihm: &#8222;Ich bin es. Geh, sag zu deinem Herrn: &#8218;Hier ist Elia.&#8216; &#8220; 9 Er aber sprach: &#8222;Welche S\u00fcnde habe ich begangen, da\u00df du deinen Knecht in die Hand Ahabs geben solltest, damit er mich zu Tode bringe? 10 So wahr Jehova, dein Gott, lebt, da ist keine Nation, kein K\u00f6nigreich, wohin mein Herr nicht gesandt hat, dich zu suchen. Nachdem sie gesagt hatten: &#8218;Er ist nicht [da]&#8216;, lie\u00df er das K\u00f6nigreich und die Nation schw\u00f6ren, da\u00df man dich nicht finden k\u00f6nnte. 11 Und nun sagst du: &#8218;Geh, sprich zu deinem Herrn: &#8222;Hier ist Elia.&#8220; &#8218; 12 Und es wird ganz bestimmt geschehen, wenn ich, ja ich, von dir weggehe, da\u00df dann der Geist Jehovas seinerseits dich wegtragen wird, wohin, werde ich nicht wissen; und ich werde gekommen sein, um Ahab Bescheid zu sagen, und er wird dich nicht finden, und er wird mich ganz bestimmt t\u00f6ten, da dein Knecht selbst von seiner Jugend an Jehova gef\u00fcrchtet hat. 13 Ist meinem Herrn nicht mitgeteilt worden, was ich getan habe, als Isebel die Propheten Jehovas t\u00f6tete, wie ich eine Anzahl der Propheten Jehovas versteckt hielt, hundert Mann, je f\u00fcnfzig in einer H\u00f6hle, und sie fortw\u00e4hrend mit Brot und Wasser versorgte? 14 Und jetzt sagst du: &#8218;Geh, sprich zu deinem Herrn: &#8222;Hier ist Elia.&#8220; &#8218; Und er wird mich ganz bestimmt t\u00f6ten.&#8220; 15 Elia jedoch sprach: &#8222;So wahr Jehova der Heerscharen lebt, vor dem ich ja stehe, heute werde ich mich ihm zeigen.&#8220;<\/p>\n<p>16 Demgem\u00e4\u00df ging Obadja weg, Ahab entgegen, und teilte es ihm mit; und so ging Ahab Elia entgegen.<\/p>\n<p>17 Und es geschah, sobald Ahab Elia sah, da\u00df Ahab sogleich zu ihm sagte: &#8222;Bist du es, der Israel in Verruf bringt?&#8220;<\/p>\n<p>18 Darauf sprach er: &#8222;Nicht ich habe Israel in Verruf gebracht, sondern du und das Haus deines Vaters, weil ihr die Gebote Jehovas verlassen habt, und du bist dann den Baalen nachgefolgt. 19 Und nun sende hin, bringe ganz Israel zu mir auf dem Berg Karmel zusammen und auch die vierhundertf\u00fcnfzig Propheten Baals und die vierhundert Propheten des heiligen Pfahls, die am Tisch Isebels essen.&#8220; 20 Und dann sandte Ahab unter allen S\u00f6hnen Israels umher und brachte die Propheten auf dem Berg Karmel zusammen.<\/p>\n<p>21 Dann trat Elia zum ganzen Volk hin und sprach: &#8222;Wie lange werdet ihr auf zwei verschiedenen Meinungen hinken? Wenn Jehova der [wahre] Gott ist, so folgt ihm nach; wenn es aber Baal ist, so folgt ihm nach.&#8220; Und das Volk erwiderte ihm kein Wort. 22 Und Elia sprach weiter zum Volk: &#8222;Ich selbst bin als ein Prophet Jehovas \u00fcbriggeblieben, ich allein, w\u00e4hrend die Propheten Baals vierhundertf\u00fcnfzig Mann sind. 23 Man m\u00f6ge uns nun zwei junge Stiere geben, und sie m\u00f6gen sich einen jungen Stier w\u00e4hlen und ihn zerst\u00fccken und auf das Holz legen, doch sollten sie kein Feuer daran legen. Und ich selbst werde den anderen jungen Stier herrichten, und ich will ihn auf das Holz legen, aber ich werde kein Feuer daran legen. 24 Und ihr sollt den Namen eures Gottes anrufen, und ich meinerseits werde den Namen Jehovas anrufen; und es soll geschehen, da\u00df der [wahre] Gott, der mit Feuer antwortet, der [wahre] Gott ist.&#8220; Darauf antwortete das ganze Volk und sagte: &#8222;Die Sache ist gut.&#8220;<\/p>\n<p>25 Elia sprach nun zu den Propheten Baals: &#8222;W\u00e4hlt euch einen jungen Stier aus, und richtet ihn zuerst her, denn ihr seid in der Mehrheit; und ruft den Namen eures Gottes an, doch sollt ihr kein Feuer daran legen.&#8220; 26 Demgem\u00e4\u00df nahmen sie den jungen Stier, den er ihnen gab. Dann richteten sie ihn her, und sie riefen fortw\u00e4hrend den Namen Baals an, vom Morgen bis zum Mittag, indem [sie] sprachen: &#8222;O Baal, antworte uns!&#8220; Aber da war keine Stimme, und niemand antwortete. Und sie hinkten fortgesetzt um den Altar herum, den sie gemacht hatten. 27 Und es geschah um die Mittagszeit, da\u00df Elia sie zu verspotten und zu sagen begann: &#8222;Ruft mit lautester Stimme, denn er ist ein Gott; denn er wird in eine Sache vertieft sein, und er hat Ausscheidung und mu\u00df austreten. Oder vielleicht ist er eingeschlafen und sollte aufwachen!&#8220; 28 Und sie begannen mit lautester Stimme zu rufen und sich nach ihrem Brauch mit Dolchen und mit Lanzen zu schneiden, bis sie Blut \u00fcber sich herabflie\u00dfen lie\u00dfen. 29 Und es geschah, sobald der Mittag vorbei war und sie fortfuhren, sich wie Propheten zu benehmen, bis das Getreideopfer aufstieg, da\u00df da keine Stimme war, und niemand antwortete, und da war kein Aufmerken.<\/p>\n<p>30 Schlie\u00dflich sprach Elia zum ganzen Volk: &#8222;Tretet her zu mir.&#8220; Da trat alles Volk zu ihm hin. Dann ging er daran, den Altar Jehovas auszubessern, der niedergerissen war. 31 Somit nahm Elia zw\u00f6lf Steine, nach der Zahl der St\u00e4mme der S\u00f6hne Jakobs, an den Jehovas Wort ergangen war, das gelautet hatte: &#8222;Israel wird dein Name werden.&#8220; 32 Und er fuhr fort, im Namen Jehovas aus den Steinen einen Altar zu bauen und rings um den Altar einen Graben zu machen, ungef\u00e4hr von der Bodenfl\u00e4che, die mit zwei Sea-Ma\u00df Samen bes\u00e4t wird. 33 Danach legte er die Holzst\u00fccke zurecht und zerst\u00fcckte den jungen Stier und legte ihn auf die Holzst\u00fccke. Nun sprach er: &#8222;F\u00fcllt vier gro\u00dfe Kr\u00fcge mit Wasser, und gie\u00dft es auf das Brandopfer und auf die Holzst\u00fccke.&#8220; 34 Dann sagte er: &#8222;Wiederholt es.&#8220; Da wiederholten sie es. Er aber sprach: &#8222;Tut es ein drittes Mal.&#8220; Da taten sie es ein drittes Mal. 35 So lief das Wasser rings um den Altar, und auch den Graben f\u00fcllte er mit Wasser.<\/p>\n<p>36 Und es geschah zur Zeit, da das Getreideopfer aufsteigt, da\u00df Elia, der Prophet, heranzutreten und zu sprechen begann: &#8222;O Jehova, du Gott Abrahams, Isa\u00b7aks und Israels, la\u00df es heute bekanntwerden, da\u00df du Gott bist in Israel und da\u00df ich dein Knecht bin und ich nach deinem Wort alle diese Dinge getan habe. 37 Antworte mir, o Jehova, antworte mir, damit dieses Volk erkenne, da\u00df du, Jehova, der [wahre] Gott bist und du selbst ihr Herz zur\u00fcckgewandt hast.&#8220;<\/p>\n<p>38 Hierauf fiel das Feuer Jehovas herab und verzehrte dann das Brandopfer und die Holzst\u00fccke und die Steine und den Staub, und das Wasser, das im Graben war, leckte es auf. 39 Als das ganze Volk es sah, fielen sie sogleich auf ihr Angesicht und sprachen: &#8222;Jehova ist der [wahre] Gott! Jehova ist der [wahre] Gott!&#8220; 40 Dann sagte Elia zu ihnen: &#8222;Ergreift die Propheten Baals! La\u00dft keinen einzigen von ihnen entrinnen!&#8220; Sofort ergriffen sie sie, und Elia f\u00fchrte sie dann hinab zum Wildbachtal Kischon und schlachtete sie dort hin.<\/p>\n<p>41 Elia sprach nun zu Ahab: &#8222;Geh hinauf, i\u00df und trink; denn da ist der Laut des Get\u00f6ses eines Regengusses.&#8220; 42 Und Ahab ging dann hinauf, um zu essen und zu trinken. Was Elia betrifft, so stieg er auf den Gipfel des Karmels und kauerte sich zur Erde nieder und hielt sein Angesicht zwischen seine Knie gelegt. 43 Dann sagte er zu seinem Bediensteten: &#8222;Geh bitte hinauf. Halte Ausschau in Richtung zum Meer hin.&#8220; Da ging er hinauf und schaute und sprach dann: &#8222;Da ist gar nichts.&#8220; Und er sagte weiter: &#8222;Geh wieder hin&#8220;, siebenmal. 44 Und es geschah beim siebtenmal, da\u00df er schlie\u00dflich sprach: &#8222;Siehe! Da steigt eine kleine Wolke wie eines Mannes Handfl\u00e4che aus dem Meer auf.&#8220; Er sagte nun: &#8222;Geh hinauf, sprich zu Ahab: &#8218;Spann an! Und geh hinab, da\u00df der Regengu\u00df dich nicht aufhalte!&#8216; &#8220; 45 Und es geschah unterdessen, da\u00df die Himmel selbst sich durch Wolken und Wind verfinsterten und ein starker Regengu\u00df einsetzte. Und Ahab fuhr davon und begab sich nach Jesre\u00ebl. 46 Und die Hand Jehovas selbst kam \u00fcber Elia, so da\u00df er seine H\u00fcften g\u00fcrtete und dann den ganzen Weg nach Jesre\u00ebl vor Ahab herlief.<\/p>\n<h3>Kapitel 19<\/h3>\n<p>19 Dann teilte Ahab Isebel alles mit, was Elia getan hatte, und alles in bezug darauf, wie er alle Propheten mit dem Schwert get\u00f6tet hatte. 2 Darauf sandte Isebel einen Boten zu Elia und lie\u00df sagen: &#8222;So m\u00f6gen die G\u00f6tter tun und so m\u00f6gen sie hinzuf\u00fcgen, wenn ich nicht morgen zu dieser Zeit deine Seele der Seele eines jeden von ihnen gleichmachen werde!&#8220; 3 Und er geriet in Furcht. Demzufolge machte er sich auf und ging um seiner Seele [willen] davon und kam nach Be\u00ebrscheba, das zu Juda geh\u00f6rt. Dann lie\u00df er seinen Bediensteten dort zur\u00fcck. 4 Und er selbst ging eine Tagereise weit in die Wildnis hinein und kam schlie\u00dflich und setzte sich unter einen gewissen Ginsterstrauch. Und er begann zu bitten, da\u00df seine Seele sterbe, und sprach: &#8222;Es ist genug! Nimm jetzt, o Jehova, meine Seele hinweg, denn ich bin nicht besser als meine Vorv\u00e4ter.&#8220;<\/p>\n<p>5 Schlie\u00dflich legte er sich nieder und schlief unter dem Ginsterstrauch ein. Doch siehe, da r\u00fchrte ihn ein Engel\u00a0 an. Dann sagte er zu ihm: &#8222;Steh auf, i\u00df.&#8220; 6 Als er schaute, nun, da war bei seinem Kopf ein runder Kuchen auf gl\u00fchenden Steinen und ein Krug Wasser. Und er begann zu essen und zu trinken und legte sich darauf wieder hin. 7 Sp\u00e4ter kam der Engel Jehovas wieder, ein zweites Mal, und r\u00fchrte ihn an und sprach: &#8222;Steh auf, i\u00df, denn die Reise ist zuviel f\u00fcr dich.&#8220; 8 Da stand er auf und a\u00df und trank, und er ging fortw\u00e4hrend in der Kraft dieser Nahrung vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte lang bis zum Berg des [wahren] Gottes, zum Horeb.<\/p>\n<p>9 Dort betrat er schlie\u00dflich eine H\u00f6hle, um die Nacht dort zu verbringen; und siehe, da erging Jehovas Wort an ihn, und es sprach dann zu ihm: &#8222;Was hast du hier zu tun, Elia?&#8220; 10 Darauf sagte er: &#8222;Ich habe f\u00fcr Jehova, den Gott der Heerscharen, sehr geeifert; denn die S\u00f6hne Israels haben deinen Bund verlassen, deine Alt\u00e4re haben sie niedergerissen, und deine Propheten haben sie mit dem Schwert get\u00f6tet, so da\u00df nur ich \u00fcbriggeblieben bin; und sie beginnen mir nach der Seele zu trachten, um sie hinwegzunehmen.&#8220; 11 Er aber sprach: &#8222;Geh hinaus, und du sollst auf dem Berg vor Jehova stehen.&#8220; Und siehe, Jehova ging vor\u00fcber, und ein gro\u00dfer und starker Wind zerri\u00df Berge und zerbrach zerkl\u00fcftete Felsen vor Jehova her. (Jehova war nicht in dem Wind.) Und nach dem Wind, da war ein Beben. (Jehova war nicht in dem Beben.) 12 Und nach dem Beben, da war ein Feuer. (Jehova war nicht in dem Feuer.) Und nach dem Feuer, da war eine ruhige, leise Stimme. 13 Und es geschah, sobald Elia sie h\u00f6rte, da\u00df er sein Angesicht sogleich in sein Amtsgewand h\u00fcllte und hinausging und an den Eingang der H\u00f6hle trat; und siehe, da war eine Stimme f\u00fcr ihn, und sie sagte dann zu ihm: &#8222;Was hast du hier zu tun, Elia?&#8220; 14 Darauf sprach er: &#8222;Ich habe f\u00fcr Jehova, den Gott der Heerscharen, sehr geeifert; denn die S\u00f6hne Israels haben deinen Bund verlassen, deine Alt\u00e4re haben sie niedergerissen, und deine Propheten haben sie mit dem Schwert get\u00f6tet, so da\u00df nur ich \u00fcbriggeblieben bin; und sie beginnen mir nach der Seele zu trachten, um sie hinwegzunehmen.&#8220;<\/p>\n<p>15 Jehova sprach nun zu ihm: &#8222;Geh, kehre auf deinem Weg nach der Wildnis von Damaskus zur\u00fcck; und du sollst hinkommen und Hasa\u00ebl zum K\u00f6nig \u00fcber Syrien salben. 16 Und Jehu, den Enkel Nimschis, solltest du zum K\u00f6nig \u00fcber Israel salben; und Elisa, den Sohn Schaphats aus Abel-Mehola, solltest du zum Propheten an deiner Statt salben. 17 Und es soll geschehen: Wer dem Schwert Hasa\u00ebls entrinnt, den wird Jehu zu Tode bringen; und wer dem Schwert Jehus entrinnt, den wird Elisa zu Tode bringen. 18 Und ich habe siebentausend in Israel \u00fcbrigbleiben lassen, alle Knie, die sich nicht vor Baal gebeugt haben, und jeden Mund, der ihn nicht gek\u00fc\u00dft hat.&#8220;<\/p>\n<p>19 Demzufolge ging er von dort weg und fand Elisa, den Sohn Schaphats, w\u00e4hrend dieser mit zw\u00f6lf Gespannen vor sich her pfl\u00fcgte, und er [war] beim zw\u00f6lften. Da ging Elia zu ihm hin\u00fcber und warf sein Amtsgewand auf ihn. 20 Hierauf verlie\u00df er die Stiere und lief dann Elia nach und sagte: &#8222;La\u00df mich bitte meinen Vater und meine Mutter k\u00fcssen. Dann will ich dir nachfolgen.&#8220; Darauf sprach er zu ihm: &#8222;Geh, kehre zur\u00fcck; denn was habe ich dir getan?&#8220; 21 So kehrte er davon um, ihm zu folgen, und nahm dann ein Gespann Stiere und schlachtete sie, und mit dem Geschirr der Stiere kochte er ihr Fleisch und gab es dann den Leuten, und sie a\u00dfen nun. Danach machte er sich auf und folgte Elia nach und begann ihm zu dienen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 17 17 Und Elia, der Tischbiter, von den Bewohnern Gileads, sprach dann zu Ahab: &#8222;So wahr Jehova, der Gott Israels, lebt, vor dem ich ja stehe, es wird w\u00e4hrend dieser Jahre weder Tau noch Regen geben, au\u00dfer auf Befehl meines Wortes!&#8220; 2 Das Wort Jehovas erging nun an ihn und lautete: 3 &#8222;Geh weg [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[442,2],"tags":[],"class_list":["post-882","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-konige","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/882","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=882"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/882\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":890,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/882\/revisions\/890"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=882"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=882"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=882"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}