
{"id":878,"date":"2009-06-18T19:01:15","date_gmt":"2009-06-18T18:01:15","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=878"},"modified":"2009-07-14T19:15:05","modified_gmt":"2009-07-14T18:15:05","slug":"1-konige-11-13","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=878","title":{"rendered":"1. K\u00f6nige 11 &#8211; 13"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 11<\/h3>\n<p>11 Und K\u00f6nig Salomo seinerseits liebte viele fremdl\u00e4ndische Frauen neben der Tochter Pharaos: Moabiterinnen, Ammoniterinnen, Edomiterinnen, Sidonierinnen [und] Hethiterinnen, 2 aus den Nationen, von denen Jehova zu den S\u00f6hnen Israels gesagt hatte: &#8222;Ihr sollt nicht zu ihnen eingehen, und sie selbst sollten nicht unter euch kommen; gewi\u00df werden sie euer Herz neigen, ihren G\u00f6ttern zu folgen.&#8220; An ihnen hing Salomo, um [sie] zu lieben. 3 Und er hatte schlie\u00dflich siebenhundert Frauen, F\u00fcrstinnen, und dreihundert Nebenfrauen; und seine Frauen neigten allm\u00e4hlich sein Herz. 4 Und es geschah zu der Zeit, als Salomo alt wurde, da\u00df seine eigenen Frauen sein Herz geneigt hatten, anderen G\u00f6ttern zu folgen; und es erwies sich, da\u00df sein Herz nicht ungeteilt mit Jehova, seinem Gott, war wie das Herz Davids, seines Vaters. 5 Und Salomo begann Aschtoret, der G\u00f6ttin der Sidonier, und Milkom, dem abscheulichen Ding der Ammoniter, nachzugehen. 6 Und Salomo begann zu tun, was b\u00f6se war in den Augen Jehovas, und er folgte Jehova nicht v\u00f6llig nach wie David, sein Vater.<\/p>\n<p>7 Damals war es, da\u00df Salomo daranging, Kamos, dem abscheulichen Ding Moabs, auf dem Berg, der vor Jerusalem war, und [dem] Molech, dem abscheulichen Ding der S\u00f6hne Ammons, eine H\u00f6he zu bauen. 8 Und auf diese Weise tat er f\u00fcr alle seine fremdl\u00e4ndischen Frauen, die ihren G\u00f6ttern r\u00e4ucherten und opferten.<\/p>\n<p>9 Und Jehova geriet in Zorn \u00fcber Salomo, weil sein Herz sich von Jehova, dem Gott Israels, der ihm zweimal erschienen war, weggeneigt hatte. 10 Und diese Sache betreffend gebot er ihm, nicht anderen G\u00f6ttern nachzugehen; aber er hatte das nicht gehalten, was Jehova geboten hatte. 11 Jehova sprach nun zu Salomo: &#8222;Darum, da\u00df dies bei dir geschehen ist und du meinen Bund und meine Satzungen nicht gehalten hast, die ich dir als Befehl auferlegt habe, werde ich dir ganz bestimmt das K\u00f6nigreich entrei\u00dfen, und ich werde es gewi\u00df deinem Knecht geben. 12 Doch werde ich es nicht in deinen Tagen tun, um Davids, deines Vaters, willen. Aus der Hand deines Sohnes werde ich es rei\u00dfen. 13 Nur werde ich nicht das ganze K\u00f6nigreich wegrei\u00dfen. Einen Stamm werde ich deinem Sohn geben um Davids, meines Knechtes, willen und um Jerusalems willen, das ich erw\u00e4hlt habe.&#8220;<\/p>\n<p>14 Und Jehova begann Salomo einen Widerstandleistenden zu erwecken, n\u00e4mlich Hadad, den Edomiter, von den Nachkommen des K\u00f6nigs. Er war in Edom. 15 Und es geschah, als David Edom niederschlug, als Joab, der Heeroberste, hinaufzog, um jene Erschlagenen zu begraben, da\u00df er alle m\u00e4nnlichen Personen in Edom niederzuschlagen suchte. 16 (Denn sechs Monate lang wohnten Joab und ganz Israel dort, bis er alle m\u00e4nnlichen Personen in Edom weggetilgt hatte.) 17 Und Hadad eilte dann weg, er und einige edomitische M\u00e4nner von den Dienern seines Vaters mit ihm, um nach \u00c4gypten zu kommen, w\u00e4hrend Hadad [noch] ein kleiner Junge war. 18 So machten sie sich auf aus Midian und kamen nach Paran und nahmen M\u00e4nner aus Paran mit sich und kamen nach \u00c4gypten zu Pharao, dem K\u00f6nig von \u00c4gypten, der ihm dann ein Haus gab. Auch Brot wies er ihm zu, und Land gab er ihm. 19 Und Hadad fand weiterhin so sehr Gunst in den Augen Pharaos, da\u00df er ihm eine Frau gab, die Schwester seiner eigenen Frau, die Schwester der Tachpenes, der Herrin. 20 Im Laufe der Zeit gebar ihm die Schwester der Tachpenes Genubath, seinen Sohn, und Tachpenes entw\u00f6hnte ihn dann inmitten des Hauses Pharaos; und Genubath blieb im Haus Pharaos inmitten der S\u00f6hne Pharaos.<\/p>\n<p>21 Und Hadad seinerseits h\u00f6rte in \u00c4gypten, da\u00df David sich zu seinen Vorv\u00e4tern gelegt hatte und da\u00df Joab, der Heeroberste, gestorben war. Da sagte Hadad zu Pharao: &#8222;Sende mich weg, da\u00df ich in mein eigenes Land gehe.&#8220; 22 Pharao aber sprach zu ihm: &#8222;Was fehlt dir, w\u00e4hrend du bei mir bist, da\u00df du, siehe, in dein eigenes Land zu gehen suchst?&#8220; Darauf sagte er: &#8222;Nichts; doch solltest du mich auf jeden Fall wegsenden.&#8220;<\/p>\n<p>23 Und Gott erweckte ihm dann noch einen Widerstandleistenden, n\u00e4mlich Reson, den Sohn Eljadas, der von Hadad\u00b7eser, dem K\u00f6nig von Zoba, seinem Herrn, weggelaufen war. 24 Und er brachte fortw\u00e4hrend M\u00e4nner auf seine Seite und wurde Oberster einer Pl\u00fcndererstreifschar, als David sie t\u00f6tete. So gingen sie nach Damaskus und nahmen Wohnsitz darin und begannen in Damaskus zu regieren. 25 Und er wurde ein Widerstandleistender f\u00fcr Israel alle Tage Salomos, und dies zu dem Schaden hinzu, den Hadad anrichtete; und er hatte Abscheu vor Israel, w\u00e4hrend er fortfuhr, \u00fcber Syrien zu regieren.<\/p>\n<p>26 Und da war Jerobeam, der Sohn Nebats, ein Ephraimiter aus Zereda, ein Diener Salomos, und der Name seiner Mutter war Zerua, eine verwitwete Frau. Auch er begann seine Hand gegen den K\u00f6nig zu erheben. 27 Und dies ist der Grund, weshalb er seine Hand gegen den K\u00f6nig erhob: Salomo seinerseits hatte den Wall gebaut. Er hatte die Bresche der Stadt Davids, seines Vaters, geschlossen. 28 Nun war der Mann Jerobeam ein tapferer, starker Mann. Als Salomo schlie\u00dflich sah, da\u00df der junge Mann harte Arbeit leistete, machte er ihn dann zum Aufseher \u00fcber den ganzen Frondienst des Hauses Joseph. 29 Und es geschah zu jener besonderen Zeit, da\u00df Jerobeam selbst aus Jerusalem hinausging, und Ahija, der Siloniter, der Prophet, fand ihn schlie\u00dflich auf dem Weg, und [Ahija] bedeckte sich mit einem neuen Kleid; und sie beide waren allein auf dem Feld. 30 Ahija nun ergriff das neue Kleid, das er anhatte, und zerri\u00df es in zw\u00f6lf St\u00fccke. 31 Und er sprach dann zu Jerobeam:<\/p>\n<p>&#8222;Nimm dir zehn St\u00fccke; denn dies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesagt hat: &#8218;Siehe, ich rei\u00dfe das K\u00f6nigreich aus der Hand Salomos, und ich werde dir bestimmt zehn St\u00e4mme geben. 32 Und der eine Stamm wird ihm bleiben um meines Knechtes David und um Jerusalems willen, der Stadt, die ich aus allen St\u00e4mmen Israels erw\u00e4hlt habe. 33 Der Grund daf\u00fcr ist, da\u00df sie mich verlassen und begonnen haben, sich vor Aschtoret, der G\u00f6ttin der Sidonier, vor Kamos, dem Gott Moabs, und vor Milkom, dem Gott der S\u00f6hne Ammons, niederzubeugen; und sie sind nicht auf meinen Wegen gewandelt, zu tun, was recht ist in meinen Augen, und meine Satzungen und meine richterlichen Entscheidungen wie David, sein Vater, [zu beachten]. 34 Ich werde aber nicht das ganze K\u00f6nigreich aus seiner Hand nehmen, denn zum Vorsteher werde ich ihn setzen alle Tage seines Lebens, um Davids, meines Knechtes, willen, den ich erw\u00e4hlte, weil er meine Gebote und meine Satzungen hielt. 35 Und ich werde bestimmt das K\u00f6nigtum aus der Hand seines Sohnes nehmen und es dir geben, n\u00e4mlich zehn St\u00e4mme. 36 Und seinem Sohn werde ich e i n e n Stamm geben, damit David, mein Knecht, weiterhin stets eine Leuchte vor mir habe in Jerusalem, der Stadt, die ich f\u00fcr mich erw\u00e4hlt habe, um meinen Namen dorthin zu setzen. 37 Und du bist es, den ich nehmen werde, und du wirst tats\u00e4chlich \u00fcber alles regieren, wonach es deine Seele verlangt, und du wirst gewi\u00df K\u00f6nig \u00fcber Israel werden. 38 Und es soll geschehen, wenn du in allem, was ich dir gebieten werde, gehorsam bist und du wirklich auf meinen Wegen wandelst und tust, was recht ist in meinen Augen, indem du meine Satzungen und meine Gebote h\u00e4ltst, so wie David, mein Knecht, getan hat, da\u00df es sich ebenso erweisen wird, da\u00df ich mit dir bin, und ich will dir ein Haus von Bestand bauen, so wie ich [es] f\u00fcr David gebaut habe, und ich will dir Israel geben. 39 Und ich werde die Nachkommen Davids deswegen erniedrigen, nur nicht f\u00fcr immer.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>40 Und Salomo suchte von da an, Jerobeam zu Tode zu bringen. Da machte sich Jerobeam auf und eilte dann weg nach \u00c4gypten zu Schischak, dem K\u00f6nig von \u00c4gypten, und er blieb in \u00c4gypten bis zum Tod Salomos.<\/p>\n<p>41 Was die \u00fcbrigen Angelegenheiten Salomos und alles, was er tat, betrifft und seine Weisheit, sind sie nicht in dem Buch der Angelegenheiten Salomos aufgeschrieben? 42 Und die Tage, die Salomo in Jerusalem \u00fcber ganz Israel regiert hatte, waren vierzig Jahre. 43 Schlie\u00dflich legte sich Salomo zu seinen Vorv\u00e4tern und wurde in der Stadt Davids, seines Vaters, begraben; und Rehabeam, sein Sohn, begann an seiner Statt zu regieren.<\/p>\n<h3>Kapitel 12<\/h3>\n<p>12 Und Rehabeam ging dann nach Sichem, denn nach Sichem kam ganz Israel, um ihn zum K\u00f6nig zu machen. 2 Und es geschah, sobald Jerobeam, der Sohn Nebats, davon h\u00f6rte, w\u00e4hrend er noch in \u00c4gypten war (denn er war wegen K\u00f6nig Salomo weggeeilt, damit Jerobeam in \u00c4gypten wohnen k\u00f6nnte), 3 da\u00df man dann hinsandte und ihn rief. Danach kamen Jerobeam und die ganze Versammlung Israels und begannen zu Rehabeam zu reden, indem [sie] sprachen: 4 &#8222;Dein Vater seinerseits hat unser Joch hart gemacht, und was dich betrifft, erleichtere nun den harten Dienst deines Vaters und sein schweres Joch, das er uns auferlegt hat, und wir werden dir dienen.&#8220;<\/p>\n<p>5 Darauf sagte er zu ihnen: &#8222;Geht f\u00fcr drei Tage fort, und kehrt zu mir zur\u00fcck.&#8220; Da ging das Volk weg. 6 Und K\u00f6nig Rehabeam begann sich mit den \u00e4lteren M\u00e4nnern zu beraten, die Salomo, seinem Vater, zu dessen Lebzeiten st\u00e4ndig zu Diensten gestanden hatten, indem [er] sprach: &#8222;Wie ratet ihr, diesem Volk zu erwidern?&#8220; 7 Daher redeten sie zu ihm, indem [sie] sagten: &#8222;Wenn du dich heute diesem Volk als ein Diener erweisen und ihnen tats\u00e4chlich dienen m\u00f6chtest, so sollst du ihnen antworten und mit guten Worten zu ihnen reden; und sie werden gewi\u00df allezeit deine Diener sein.&#8220;<\/p>\n<p>8 Er verlie\u00df jedoch den Rat der \u00e4lteren M\u00e4nner, den sie ihm geraten hatten, und er begann sich mit den jungen M\u00e4nnern zu beraten, die mit ihm aufgewachsen waren, die ihm nun zu Diensten standen. 9 Und er sprach dann zu ihnen: &#8222;Was ratet ihr, da\u00df wir diesem Volk erwidern k\u00f6nnen, das zu mir geredet und gesagt hat: &#8218;Erleichtere das Joch, das uns dein Vater auferlegt hat.&#8216;?&#8220; 10 Die jungen M\u00e4nner ihrerseits, die mit ihm aufgewachsen waren, redeten zu ihm, indem [sie] sprachen: &#8222;Dies ist, was du zu diesem Volk sagen solltest, das zu dir geredet und gesagt hat: &#8218;Dein Vater seinerseits hat unser Joch schwer gemacht, du aber, mache es uns leichter&#8216;; dies ist, was du zu ihnen reden solltest: &#8218;Selbst mein kleiner Finger wird sicherlich dicker sein als meines Vaters H\u00fcften. 11 Und nun, mein Vater seinerseits hat euch ein schweres Joch aufgeladen; ich aber werde zu eurem Joch hinzuf\u00fcgen. Mein Vater seinerseits hat euch mit Peitschen gez\u00fcchtigt, ich aber werde euch mit Gei\u00dfeln z\u00fcchtigen.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>12 Und Jerobeam und alles Volk kamen dann am dritten Tag zu Rehabeam, so wie der K\u00f6nig geredet und gesagt hatte: &#8222;Kehrt am dritten Tag zu mir zur\u00fcck.&#8220; 13 Und der K\u00f6nig begann dem Volk hart zu antworten und den Rat der \u00e4lteren M\u00e4nner zu verlassen, die ihm geraten hatten. 14 Und er redete dann zu ihnen gem\u00e4\u00df dem Rat der jungen M\u00e4nner, indem [er] sprach: &#8222;Mein Vater seinerseits hat euer Joch schwer gemacht, ich aber werde zu eurem Joch hinzuf\u00fcgen. Mein Vater seinerseits hat euch mit Peitschen gez\u00fcchtigt, ich aber werde euch mit Gei\u00dfeln z\u00fcchtigen.&#8220; 15 Und der K\u00f6nig h\u00f6rte nicht auf das Volk, denn die Wendung der Dinge geschah von Jehova aus, damit er tats\u00e4chlich sein Wort ausf\u00fchrte, das Jehova durch Ahija, den Siloniter, zu Jerobeam, dem Sohn Nebats, geredet hatte.<\/p>\n<p>16 Als ganz Israel zu sehen bekam, da\u00df der K\u00f6nig nicht auf sie geh\u00f6rt hatte, da erwiderte das Volk dem K\u00f6nig, indem [es] sagte: &#8222;Was f\u00fcr einen Anteil haben wir an David? Und da ist kein Erbe am Sohn Isa\u00efs. Zu deinen G\u00f6ttern, o Israel! Nun sieh nach deinem eigenen Haus, o David!&#8220; Darauf begann Israel zu seinen Zelten zu gehen. 17 Was die S\u00f6hne Israels betrifft, die in den St\u00e4dten Judas wohnten, so regierte Rehabeam weiterhin \u00fcber sie.<\/p>\n<p>18 Danach sandte K\u00f6nig Rehabeam Adoram, der \u00fcber die zur Zwangsarbeit Ausgehobenen [gesetzt] war, aber ganz Israel bewarf ihn mit Steinen, so da\u00df er starb. Und K\u00f6nig Rehabeam selbst gelang es, den Wagen zu besteigen, um nach Jerusalem zu fliehen. 19 Und die Israeliten setzten ihre Auflehnung gegen das Haus Davids bis auf diesen Tag fort.<\/p>\n<p>20 Und es geschah, sobald ganz Israel h\u00f6rte, da\u00df Jerobeam zur\u00fcckgekehrt war, da\u00df sie sogleich hinsandten und ihn zur Gemeinde riefen und ihn zum K\u00f6nig \u00fcber ganz Israel machten. Niemand folgte dem Hause Davids au\u00dfer dem Stamm Juda allein.<\/p>\n<p>21 Als Rehabeam in Jerusalem ankam, versammelte er sogleich das ganze Haus Juda und den Stamm Benjamin, hundertachtzigtausend auserlesene, kriegstaugliche M\u00e4nner, um gegen das Haus Israel zu k\u00e4mpfen und das K\u00f6nigtum an Rehabeam, den Sohn Salomos, zur\u00fcckzubringen. 22 Dann erging das Wort des [wahren] Gottes an Schemaja, den Mann des [wahren] Gottes, und lautete: 23 &#8222;Sprich zu Rehabeam, dem Sohn Salomos, dem K\u00f6nig von Juda, und zum ganzen Haus Juda und Benjamin und zum \u00fcbrigen Volk: 24 &#8218;Dies ist, was Jehova gesprochen hat: &#8222;Ihr sollt nicht hinaufziehen und gegen eure Br\u00fcder, die S\u00f6hne Israels, k\u00e4mpfen. Geht zur\u00fcck, jeder zu seinem Haus, denn auf meine Veranlassung hin ist diese Sache geschehen.&#8220; &#8218; &#8220; Da gehorchten sie dem Wort Jehovas und kehrten nach Hause zur\u00fcck gem\u00e4\u00df dem Wort Jehovas.<\/p>\n<p>25 Und Jerobeam ging daran, Sichem in der Berggegend von Ephraim zu bauen und darin zu wohnen. Dann zog er von dort aus und baute Penu\u00ebl. 26 Und Jerobeam begann in seinem Herzen zu sagen: &#8222;Nun wird das K\u00f6nigreich an das Haus Davids zur\u00fcckkommen. 27 Wenn dieses Volk weiterhin hinaufzieht, um Schlachtopfer im Haus Jehovas in Jerusalem darzubieten, dann wird das Herz dieses Volkes bestimmt zu ihrem Herrn, Rehabeam, dem K\u00f6nig von Juda, zur\u00fcckkehren; und sie werden mich gewi\u00df t\u00f6ten und zu Rehabeam, dem K\u00f6nig von Juda, zur\u00fcckkehren.&#8220; 28 Somit beriet sich der K\u00f6nig und machte zwei goldene K\u00e4lber und sprach zum Volk: &#8222;Es ist zuviel f\u00fcr euch, nach Jerusalem hinaufzugehen. Hier ist dein Gott, o Israel, der dich aus dem Land \u00c4gypten heraufgef\u00fchrt hat.&#8220; 29 Dann stellte er das eine in Bethel auf, und das andere tat er nach Dan. 30 Und diese Sache wurde eine Ursache zur S\u00fcnde, und das Volk begann vor das eine hinzugehen bis nach Dan.<\/p>\n<p>31 Und er begann ein H\u00f6henhaus herzurichten und Priester aus dem allgemeinen Volk zu machen, die nicht gerade von den S\u00f6hnen Levis waren. 32 Ferner veranstaltete Jerobeam ein Fest im achten Monat, am f\u00fcnfzehnten Tag des Monats, gleich dem Fest, das in Juda [stattfand], damit er Opfergaben auf dem Altar darbringe, den er in Bethel gemacht hatte, um den K\u00e4lbern zu opfern, die er gemacht hatte; und er bestellte die Priester der H\u00f6hen, die er gemacht hatte, zum Dienst nach Bethel. 33 Und er begann Opfergaben auf dem Altar darzubringen, den er in Bethel gemacht hatte, am f\u00fcnfzehnten Tag im achten Monat, in dem Monat, den er sich selbst ausgedacht hatte; und er ging daran, ein Fest f\u00fcr die S\u00f6hne Israels zu veranstalten und Opfergaben auf dem Altar darzubringen, um zu r\u00e4uchern.<\/p>\n<h3>Kapitel 13<\/h3>\n<p>13 Und da war ein Mann Gottes, der auf das Wort Jehovas aus Juda nach Bethel gekommen war, w\u00e4hrend Jerobeam beim Altar stand, um zu r\u00e4uchern. 2 Er rief dann auf das Wort Jehovas hin gegen den Altar und sprach: &#8222;O Altar, Altar, dies ist, was Jehova gesagt hat: &#8218;Siehe! Ein Sohn, geboren dem Hause Davids, dessen Name Josia ist! Und er wird bestimmt auf dir die Priester der H\u00f6hen opfern, die auf dir r\u00e4uchern, und Menschengebeine wird er auf dir verbrennen.&#8216; &#8220; 3 Und er gab ein Vorzeichen an jenem Tag, indem [er] sprach: &#8222;Dies ist das Vorzeichen, von dem Jehova geredet hat: Siehe! Der Altar wird zerrissen, und die Fettasche, die darauf ist, wird bestimmt versch\u00fcttet werden.&#8220;<\/p>\n<p>4 Und es geschah, sobald der K\u00f6nig das Wort des Mannes des [wahren] Gottes h\u00f6rte, das er gegen den Altar in Bethel ausgerufen hatte, da\u00df Jerobeam sofort seine Hand vom Altar her ausstreckte, indem [er] sagte: &#8222;Ihr M\u00e4nner, packt ihn!&#8220; Sogleich vertrocknete seine Hand, die er gegen ihn ausgestreckt hatte, und er konnte sie nicht wieder an sich ziehen. 5 Und der Altar selbst wurde zerrissen, so da\u00df die Fettasche vom Altar versch\u00fcttet wurde, gem\u00e4\u00df dem Vorzeichen, das der Mann des [wahren] Gottes auf das Wort Jehovas hin gegeben hatte.<\/p>\n<p>6 Der K\u00f6nig antwortete nun und sprach zu dem Mann des [wahren] Gottes: &#8222;Bes\u00e4nftige bitte das Angesicht Jehovas, deines Gottes, und bete f\u00fcr mich, da\u00df mir meine Hand wiederhergestellt werde.&#8220; Darauf bes\u00e4nftigte der Mann des [wahren] Gottes das Angesicht Jehovas, so da\u00df die Hand des K\u00f6nigs ihm wiederhergestellt wurde, und sie wurde wie zuvor. 7 Und der K\u00f6nig sagte weiter zu dem Mann des [wahren] Gottes: &#8222;Komm doch mit mir nach Hause, und nimm eine St\u00e4rkung, und la\u00df mich dir eine Gabe geben.&#8220; 8 Aber der Mann des [wahren] Gottes sprach zum K\u00f6nig: &#8222;Wenn du mir die H\u00e4lfte deines Hauses g\u00e4best, w\u00fcrde ich nicht mit dir kommen und Brot essen oder Wasser trinken an diesem Ort. 9 Denn so hat er mir durch das Wort Jehovas geboten, indem [er] sagte: &#8218;Du sollst weder Brot essen noch Wasser trinken, und du sollst nicht auf dem Weg zur\u00fcckkehren, den du gegangen bist.&#8216; &#8220; 10 Und er begann auf einem anderen Weg zu gehen, und er kehrte nicht auf dem Weg zur\u00fcck, auf dem er nach Bethel gekommen war.<\/p>\n<p>11 Und ein gewisser alter Prophet wohnte in Bethel, und seine S\u00f6hne kamen nun heim und erz\u00e4hlten ihm von all dem Werk, das der Mann des [wahren] Gottes an jenem Tag in Bethel getan hatte, [und] die Worte, die er zum K\u00f6nig geredet hatte, und sie fuhren fort, sie ihrem Vater zu erz\u00e4hlen. 12 Dann redete ihr Vater zu ihnen: &#8222;Welchen Weg ist er denn gegangen?&#8220; Da zeigten ihm seine S\u00f6hne den Weg, den der Mann des [wahren] Gottes, der aus Juda gekommen war, gegangen war. 13 Er sprach nun zu seinen S\u00f6hnen: &#8222;Sattelt mir den Esel.&#8220; Somit sattelten sie ihm den Esel, und er ritt dann darauf.<\/p>\n<p>14 Und er folgte darauf dem Mann des [wahren] Gottes und fand ihn schlie\u00dflich unter dem gro\u00dfen Baum sitzend. Dann sagte er zu ihm: &#8222;Bist du der Mann des [wahren] Gottes, der aus Juda gekommen ist?&#8220;, worauf er sprach: &#8222;Ich bin&#8217;s.&#8220; 15 Und er sagte weiter zu ihm: &#8222;Geh mit mir nach Hause, und i\u00df Brot.&#8220; 16 Er aber sprach: &#8222;Ich kann nicht mit dir umkehren oder mit dir heimkommen, und ich darf weder Brot essen noch Wasser mit dir trinken an diesem Ort. 17 Denn es ist durch das Wort Jehovas zu mir geredet worden: &#8218;Du sollst dort weder Brot essen noch Wasser trinken. Du sollst nicht wieder auf dem Weg zur\u00fcckgehen, auf dem du gegangen bist.&#8216; &#8220; 18 Darauf sagte er zu ihm: &#8222;Auch ich bin ein Prophet wie du, und ein Engel selbst hat zu mir durch das Wort Jehovas geredet, indem [er] sprach: &#8218;La\u00df ihn mit dir zu deinem Haus zur\u00fcckkommen, damit er Brot esse und Wasser trinke.&#8216; &#8220; (Er t\u00e4uschte ihn.) 19 Da ging er mit ihm zur\u00fcck, damit er Brot esse in seinem Haus und Wasser trinke.<\/p>\n<p>20 Und es geschah, w\u00e4hrend sie bei Tisch sa\u00dfen, da\u00df das Wort Jehovas an den Propheten erging, der ihn zur\u00fcckgebracht hatte; 21 und er begann dem Mann des [wahren] Gottes, der aus Juda gekommen war, zuzurufen, indem [er] sprach: &#8222;Dies ist, was Jehova gesagt hat: &#8218;Darum, da\u00df du gegen den Befehl Jehovas rebelliert und das Gebot, das Jehova, dein Gott, dir geboten hat, nicht gehalten hast, 22 sondern umgekehrt bist, um Brot zu essen und Wasser zu trinken an dem Ort, von dem er zu dir geredet hatte: &#8222;I\u00df weder Brot, noch trink Wasser&#8220;, wird dein Leichnam nicht in die Grabst\u00e4tte deiner Vorv\u00e4ter kommen.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>23 Und es geschah, nachdem er Brot gegessen und nachdem er getrunken hatte, da\u00df er sofort den Esel f\u00fcr ihn sattelte, n\u00e4mlich f\u00fcr den Propheten, den er zur\u00fcckgef\u00fchrt hatte. 24 Und er machte sich auf den Weg. Sp\u00e4ter fand ihn unterwegs ein L\u00f6we und brachte ihn zu Tode, und sein Leichnam wurde auf den Weg hingeworfen. Und der Esel stand neben ihm, und der L\u00f6we stand neben dem Leichnam. 25 Und siehe, es gingen M\u00e4nner vor\u00fcber, so da\u00df sie den auf den Weg hingeworfenen Leichnam und den L\u00f6wen, der neben dem Leichnam stand, sehen konnten. Dann kamen sie und redeten davon in der Stadt, in der der alte Prophet wohnte.<\/p>\n<p>26 Als der Prophet, der ihn von dem Weg zur\u00fcckgebracht hatte, davon h\u00f6rte, sagte er sogleich: &#8222;Es ist der Mann des [wahren] Gottes, der gegen den Befehl Jehovas rebelliert hat; und so hat Jehova ihn dem L\u00f6wen gegeben, damit er ihn zermalme und ihn zu Tode bringe, gem\u00e4\u00df dem Wort Jehovas, das er zu ihm geredet hat.&#8220; 27 Und er redete weiter zu seinen S\u00f6hnen, indem [er] sprach: &#8222;Sattelt mir den Esel.&#8220; Da sattelten sie ihn. 28 Dann ging er hin und fand seinen Leichnam auf den Weg hingeworfen und den Esel und den L\u00f6wen neben dem Leichnam stehen. Der L\u00f6we hatte den Leichnam nicht gefressen, noch hatte er den Esel zermalmt. 29 Und der Prophet ging daran, den Leichnam des Mannes des [wahren] Gottes aufzuheben und ihn auf den Esel zu legen und ihn zur\u00fcckzubringen. So kam er in die Stadt des alten Propheten, um ihn zu beklagen und ihn zu begraben. 30 Demgem\u00e4\u00df legte er seinen Leichnam in seine eigene Grabst\u00e4tte; und sie fuhren fort, um ihn zu klagen: &#8222;Wie schade, mein Bruder!&#8220; 31 Und es geschah, nachdem er ihn begraben hatte, da\u00df er weiter zu seinen S\u00f6hnen sagte: &#8222;Wenn ich sterbe, sollt ihr mich in der Grabst\u00e4tte begraben, in welcher der Mann des [wahren] Gottes begraben ist. Neben seine Gebeine legt meine eigenen Gebeine nieder. 32 Denn das Wort, das er durch das Wort Jehovas gegen den Altar ausgerufen hat, der in Bethel ist, und gegen alle H\u00f6henh\u00e4user, die in den St\u00e4dten Samarias sind, wird ganz bestimmt in Erf\u00fcllung gehen.&#8220;<\/p>\n<p>33 Nach dieser Sache kehrte Jerobeam nicht von seinem schlechten Weg um, sondern er ging wieder daran, aus dem allgemeinen Volk Priester der H\u00f6hen zu machen. Was irgendeinen betraf, der Lust dazu hatte, dessen Hand pflegte er mit Macht zu f\u00fcllen, [indem er sprach]: &#8222;Und er werde [einer der] Priester der H\u00f6hen.&#8220; 34 Und in dieser Sache gab es von seiten der Hausgemeinschaft Jerobeams eine Ursache zur S\u00fcnde und einen Anla\u00df zu ihrer Ausl\u00f6schung und ihrer Vertilgung von der Oberfl\u00e4che des Erdbodens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 11 11 Und K\u00f6nig Salomo seinerseits liebte viele fremdl\u00e4ndische Frauen neben der Tochter Pharaos: Moabiterinnen, Ammoniterinnen, Edomiterinnen, Sidonierinnen [und] Hethiterinnen, 2 aus den Nationen, von denen Jehova zu den S\u00f6hnen Israels gesagt hatte: &#8222;Ihr sollt nicht zu ihnen eingehen, und sie selbst sollten nicht unter euch kommen; gewi\u00df werden sie euer Herz neigen, ihren [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[442,2],"tags":[],"class_list":["post-878","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-konige","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/878","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=878"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/878\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":888,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/878\/revisions\/888"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=878"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=878"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=878"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}