
{"id":861,"date":"2009-06-15T23:17:00","date_gmt":"2009-06-15T22:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=861"},"modified":"2011-06-14T21:18:38","modified_gmt":"2011-06-14T20:18:38","slug":"1-konige-5-7","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=861","title":{"rendered":"H\u00f6hepunkte aus dem Hohen Lied"},"content":{"rendered":"<p><center><strong>Das Wort Jehovas ist lebendig<\/p>\n<h3>H\u00f6hepunkte aus dem Hohen Lied<\/h3>\n<p><\/strong><\/center><\/p>\n<p>\u201eWIE eine Lilie unter dornigem Unkraut, so ist meine Gef\u00e4hrtin unter den T\u00f6chtern.\u201c \u201eWie ein Apfelbaum unter den B\u00e4umen des Waldes, so ist mein Liebster unter den S\u00f6hnen.\u201c \u201eWer ist diese, die herabschaut wie die Morgenr\u00f6te, sch\u00f6n wie der Vollmond, lauter wie die Sonnenglut?\u201c (Hohes Lied 2:2, 3; 6:10). Was f\u00fcr erhabene Verse! Sie stammen aus dem Hohen Lied, einem Bibelbuch in Gedichtform, und da es so bedeutungsvoll und sch\u00f6n ist, wird es auch \u201edas sch\u00f6nste (vorz\u00fcglichste) Lied\u201c genannt (Hohes Lied 1:1, Fu\u00dfnote).<\/p>\n<p>Das Lied hat K\u00f6nig Salomo komponiert, wahrscheinlich um 1020 v. u. Z., also in der ersten H\u00e4lfte seiner 40-j\u00e4hrigen Herrschaft. Es erz\u00e4hlt von der Liebe eines M\u00e4dchens vom Land, der Sulamith, zu einem jungen Hirten. Neben den Hauptpersonen kommen in dem Gedicht die Mutter und die Br\u00fcder des M\u00e4dchens zu Wort sowie \u201eT\u00f6chter Jerusalems [Hofdamen]\u201c und \u201eT\u00f6chter Zions [Frauen von Jerusalem]\u201c (Hohes Lied 1:5; 3:11). F\u00fcr den Leser ist es nicht immer einfach, die jeweiligen Sprecher zu identifizieren, doch wenn man darauf achtet, was gesagt wird, merkt man, wer zu oder von wem spricht.<\/p>\n<p>Die Botschaft des Hohen Liedes ist ein Teil von Gottes Wort und aus zwei Gr\u00fcnden f\u00fcr uns sehr wertvoll (Hebr\u00e4er 4:12). Erstens lehrt dieses Bibelbuch, was wahre Liebe zwischen Mann und Frau bedeutet. Zweitens vermittelt das Lied ein Gef\u00fchl f\u00fcr die tiefe Liebe zwischen Jesus Christus und der Versammlung gesalbter Christen (2. Korinther 11:2; Epheser 5:25-31).<\/p>\n<p><center><strong>VERSUCHT NICHT, \u201eDIE LIEBE IN MIR ZU WECKEN\u201c<br \/>\n(Hohes Lied 1:1 bis 3:5)<\/strong><\/center><\/p>\n<p>\u201eEr k\u00fcsse mich mit den K\u00fcssen seines Mundes, denn deine Liebkosungen sind besser als Wein\u201c (Hohes Lied 1:2). So beginnt der Dialog im Hohen Lied \u2014 mit den Worten eines einfachen M\u00e4dchens vom Land, das in das k\u00f6nigliche Zelt Salomos gebracht wurde. Wie ist sie dorthin gekommen?<\/p>\n<p>\u201eDie S\u00f6hne meiner eigenen Mutter wurden zornig auf mich\u201c, sagt sie. \u201eSie setzten mich zur H\u00fcterin der Weing\u00e4rten ein.\u201c Ihre Br\u00fcder sind zornig auf sie, weil der junge Hirte, den die Sulamith liebt, sie an einem sch\u00f6nen Fr\u00fchlingstag eingeladen hat, mit ihm spazieren zu gehen. Ihre Br\u00fcder wollen das verhindern und lassen sie als H\u00fcterin arbeiten \u2014 wegen der \u201ekleinen F\u00fcchse, die die Weing\u00e4rten verheeren\u201c. Diese Arbeit f\u00fchrt die Sulamith in die N\u00e4he von Salomos Lager. Auf dem Weg \u201ezum Nussbaumgarten\u201c wird ihre Sch\u00f6nheit bemerkt und man bringt sie ins Lager (Hohes Lied 1:6; 2:10-15; 6:11).<\/p>\n<p>Als die junge Frau erkl\u00e4rt, wie sehr sie sich nach ihrem geliebten Hirten sehnt, raten ihr die Hofdamen, nach ihm zu suchen: \u201eSo geh selbst hinaus, den Fu\u00dfspuren der Kleinviehherde nach.\u201c Doch Salomo erlaubt ihr nicht, das Lager zu verlassen. Er bewundert ihre Sch\u00f6nheit und verspricht ihr \u201eRinge aus Gold . . . mit silbernen K\u00fcgelchen\u201c. Das beeindruckt die Sulamith jedoch \u00fcberhaupt nicht. Irgendwie gelingt es dem jungen Hirten, in Salomos Lager zu kommen, wo er sie findet und ausruft: \u201eSiehe! Du bist sch\u00f6n, o meine Gef\u00e4hrtin. Siehe! Du bist sch\u00f6n.\u201c Und die junge Frau stellt die Hofdamen unter Eid: \u201eVersucht [nicht], die Liebe in mir zu wecken oder zu erregen, bis sie sich dazu geneigt f\u00fchlt\u201c (Hohes Lied 1:8-11, 15; 2:7; 3:5).<\/p>\n<p><strong>Antworten auf biblische Fragen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1:2, 3 \u2014 Warum ist die Erinnerung an die Liebkosungen des Hirten wie Wein und sein Name wie \u00d6l? <\/strong><br \/>\nSo wie Wein das Herz eines Menschen erfreut und das Ausgie\u00dfen von \u00d6l auf den Kopf gut tut, f\u00fchlte sich die junge Frau gest\u00e4rkt und getr\u00f6stet, wenn sie an die Liebe des jungen Mannes und an seinen Namen dachte (Psalm 23:5; 104:15). Ebenso st\u00e4rkt und ermuntert es wahre Christen, vor allem Gesalbte, \u00fcber die Liebe nachzudenken, die Jesus Christus ihnen entgegenbringt.<\/p>\n<p><strong>1:5 \u2014 Warum vergleicht das M\u00e4dchen vom Land ihr schw\u00e4rzliches Aussehen mit den \u201eZelten von Kedar\u201c? <\/strong><br \/>\nGewebe aus Ziegenhaar war vielseitig verwendbar (4. Mose 31:20). Beispielsweise wurden \u201eT\u00fccher aus Ziegenhaar f\u00fcr das Zelt \u00fcber der Stiftsh\u00fctte\u201c benutzt (2. Mose 26:7). Sehr wahrscheinlich wurden die Zelte von Kedar, so wie Beduinenzelte heute noch, aus schwarzem Ziegenhaar gefertigt.<\/p>\n<p><strong>1:15 \u2014 Was meint der junge Hirte mit den Worten: \u201eDeine Augen sind Taubenaugen\u201c? <\/strong><br \/>\nDamit sagt der junge Hirte, dass die Augen seiner Gef\u00e4hrtin weich und sanft wie die von Tauben sind.<\/p>\n<p><strong>2:7; 3:5 \u2014 Warum werden die Hofdamen \u201ebei den Gazellenweibchen oder bei den Hindinnen des Feldes\u201c unter Eid gestellt?<\/strong><br \/>\nGazellen und Hindinnen sind f\u00fcr ihre Anmut und Sch\u00f6nheit bekannt. Im Grunde verpflichtet die Sulamith die Hofdamen bei allem, was anmutig und sch\u00f6n ist, nicht zu versuchen, die Liebe in ihr zu wecken.<\/p>\n<p><strong>Lehren f\u00fcr uns:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1:2; 2:6<\/strong>. F\u00fcr ein Paar, das vorhat zu heiraten, k\u00f6nnen sittlich reine Liebkosungen angebracht sein. Allerdings sollten sie echte Zuneigung ausdr\u00fccken und nicht unreine Leidenschaft, die zu sexueller Unmoral f\u00fchren k\u00f6nnte (Galater 5:19).<\/p>\n<p><strong>1:6; 2:10-15<\/strong>. Die Br\u00fcder der Sulamith lie\u00dfen ihre Schwester mit ihrem Liebsten nicht allein an einen einsamen Ort in den Bergen gehen. Das lag jedoch nicht daran, dass sie sich unsittlich verhalten oder unreine Beweggr\u00fcnde gehabt h\u00e4tte. Es handelte sich einfach um eine Vorsichtsma\u00dfnahme, die sie davor bewahren sollte, in Versuchung zu geraten. Paare, die noch nicht verheiratet sind, lernen daraus, einsame Orte zu meiden.<\/p>\n<p><strong>2:1-3, 8, 9<\/strong>. Trotz ihrer Sch\u00f6nheit sagte die Sulamith bescheiden: \u201eNur ein Safran [eine einfache Blume] der K\u00fcstenebene bin ich.\u201c Doch in den Augen des jungen Hirten war sie aufgrund ihrer Sch\u00f6nheit und ihrer Treue zu Jehova \u201ewie eine Lilie unter dornigem Unkraut\u201c. Und was ist \u00fcber den Hirten zu sagen? Da er gut aussah, verglich sie ihn mit \u201eeiner Gazelle\u201c. Auch war er sicherlich gottesf\u00fcrchtig und Jehova ergeben. \u201eWie ein Apfelbaum [der Schatten spendet und Obst liefert] unter den B\u00e4umen des Waldes\u201c, sagte sie, \u201eso ist mein Liebster unter den S\u00f6hnen.\u201c Sind Glaube und Gottergebenheit nicht Eigenschaften, die man sich bei einem k\u00fcnftigen Ehepartner w\u00fcnschen w\u00fcrde?<\/p>\n<p><strong>2:7; 3:5<\/strong>. Das M\u00e4dchen vom Land empfand keine z\u00e4rtlichen Gef\u00fchle f\u00fcr Salomo. Au\u00dferdem mussten die Hofdamen ihr unter Eid versprechen, in ihr nicht Liebe zu jemand anders zu wecken, ausgenommen zu ihrem jungen Hirten. Man kann sich nicht in jeden verlieben, und selbst wenn man das k\u00f6nnte, w\u00e4re es nicht richtig. Ledige Christen, die gerne heiraten w\u00fcrden, sollten nur jemanden ins Auge fassen, der Jehova treu dient (1. Korinther 7:39).<\/p>\n<p><center><strong>\u201eWAS SEHT IHR AN DER SULAMITH?\u201c<br \/>\n(Hohes Lied 3:6 bis 8:4)<\/strong><\/center><\/p>\n<p>Etwas \u2018kommt wie Rauchs\u00e4ulen von der Wildnis herauf\u2019 (Hohes Lied 3:6). Was sehen die Frauen von Jerusalem beim Hinausgehen? Salomo mit seinem Gefolge! Der K\u00f6nig kehrt in die Stadt zur\u00fcck und mit ihm die junge Sulamith.<\/p>\n<p>Doch der Hirte folgt der jungen Frau und findet schnell eine M\u00f6glichkeit, sie zu sehen. W\u00e4hrend er ihr seine Liebe beteuert, sagt sie, wie gern sie die Stadt wieder verlassen w\u00fcrde: \u201eBis der Tageswind weht und die Schatten entflohen sind, werde ich meines Weges zum Myrrhenberg und zum H\u00fcgel duftenden Harzes gehen.\u201c Sie l\u00e4dt den Hirten ein, \u201ein seinen Garten [zu] kommen und dessen erlesenste Fr\u00fcchte [zu] essen\u201c. Er antwortet: \u201eIch bin in meinen Garten gekommen, o meine Schwester, meine Braut.\u201c Die Frauen von Jerusalem fordern die beiden auf: \u201eEsst, o Gef\u00e4hrten! Trinkt, und werdet trunken von Liebkosungen!\u201c (Hohes Lied 4:6, 16; 5:1).<\/p>\n<p>Die Sulamith erz\u00e4hlt den Hofdamen einen Traum und gesteht ihnen, sie sei \u201ekrank vor Liebe\u201c. Daraufhin fragen sie: \u201eWie kommt es, dass dein Liebster mehr ist als irgendein anderer Liebster?\u201c Sie antwortet: \u201eMein Liebster ist blendend und r\u00f6tlich, der Hervorragendste aus zehntausend\u201c (Hohes Lied 5:2-10). Auf die \u00fcberschw\u00e4nglichen Komplimente Salomos entgegnet sie bescheiden: \u201eWas seht ihr an der Sulamith?\u201c (Hohes Lied 6:4-13). Daher denkt der K\u00f6nig, er k\u00f6nne doch noch ihre Liebe gewinnen, und \u00fcbersch\u00fcttet sie mit weiteren Komplimenten. Aber das M\u00e4dchen h\u00e4lt standhaft an seiner Liebe zu dem jungen Hirten fest. Schlie\u00dflich l\u00e4sst Salomo sie nach Hause zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p><strong>Antworten auf biblische Fragen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>4:1; 6:5 \u2014 Inwiefern ist das Haar der jungen Frau \u201egleich einer Herde Ziegen\u201c? <\/strong><br \/>\nDer Vergleich besagt wohl, dass ihr Haar so gl\u00e4nzend und \u00fcppig war wie das Haar von schwarzen Ziegen.<\/p>\n<p><strong>4:11 \u2014 Was bedeutet es, dass die Lippen der Sulamith \u201evon Wabenhonig triefen\u201c und \u2018Honig und Milch unter ihrer Zunge sind\u2019? <\/strong><br \/>\nWabenhonig ist aromatischer und s\u00fc\u00dfer als Honig, der der Luft ausgesetzt war. Dieser Vergleich sowie die Aussage, Honig und Milch seien unter der Zunge der Sulamith, unterstreichen ihr g\u00fctiges und angenehmes Reden.<\/p>\n<p><strong>5:12 \u2014 Welcher Gedanke steht hinter der Formulierung: \u201eSeine Augen sind wie Tauben an den Wasserkan\u00e4len, die sich in Milch baden\u201c?<\/strong><br \/>\nHier spricht die junge Frau von den sch\u00f6nen Augen ihres Liebsten. Vielleicht verbindet sie auf poetische Weise die dunkle Iris, umgeben vom Wei\u00df seiner Augen, mit blaugrauen Tauben, die in Milch baden.<\/p>\n<p><strong>5:14, 15 \u2014 Warum werden die H\u00e4nde und Beine des Hirten auf diese Weise beschrieben? <\/strong><br \/>\nOffenbar meint die junge Frau mit \u201egoldene Walzen\u201c die Finger des Hirten und mit \u201eChrysolith\u201c seine Fingern\u00e4gel. Seine Beine vergleicht sie mit \u201eMarmors\u00e4ulen\u201c, weil sie sch\u00f6n und stark sind.<\/p>\n<p><strong>6:4, Fu\u00dfnote \u2014 Ist mit dem Ausdruck \u201eLiebliche Stadt\u201c Jerusalem gemeint? <\/strong><br \/>\nNein. Die \u201eLiebliche Stadt\u201c ist Tirza. Diese kanaanitische Stadt war von Josua eingenommen worden und wurde nach der Herrschaft Salomos die erste Hauptstadt des n\u00f6rdlichen Zehnst\u00e4mmereiches Israel (Josua 12:7, 24; 1. K\u00f6nige 16:5, 6, 8, 15). \u201eOffenbar handelte es sich um eine sehr sch\u00f6ne Stadt\u201c, so ein Bibelkommentar, \u201ewas erkl\u00e4ren w\u00fcrde, warum sie an dieser Stelle erw\u00e4hnt wird.\u201c<\/p>\n<p><strong>6:13, Fu\u00dfnote \u2014 Was ist der \u201eReigentanz zweier Lager\u201c?<\/strong><br \/>\nDieser Ausdruck kann auch als \u201eReigentanz von Mahanajim\u201c wiedergegeben werden. Die Stadt mit diesem Namen lag \u00f6stlich des Jordan nahe des Wildbachtals Jabbok (1. Mose 32:2, 22; 2. Samuel 2:29). Der \u201eReigentanz zweier Lager\u201c bezieht sich vielleicht auf einen bestimmten Tanz, der in dieser Stadt bei einem Fest getanzt wurde.<\/p>\n<p><strong>7:4 \u2014 Warum vergleicht Salomo den Hals der Sulamith mit einem \u201eElfenbeinturm\u201c? <\/strong><br \/>\nZuvor hatte das M\u00e4dchen bereits das Kompliment erhalten: \u201eDein Hals ist wie der Turm Davids\u201c (Hohes Lied 4:4). Ein Turm ist hoch und schlank, und Elfenbein ist glatt. Salomo bewundert den schlanken, glatten Hals des M\u00e4dchens.<\/p>\n<p><strong>Lehren f\u00fcr uns:<\/strong><\/p>\n<p><strong>4:1-7<\/strong>. Die Sulamith erwies sich trotz ihrer Unvollkommenheit als sittlich rein und wies Salomos Verlockungen zur\u00fcck. Ihre moralische St\u00e4rke unterstrich noch ihre buchst\u00e4bliche Sch\u00f6nheit. Das sollte auch bei Christinnen der Fall sein.<\/p>\n<p><strong>4:12<\/strong>. Wie ein sch\u00f6ner Garten, der von einer Hecke oder einer Mauer umgeben ist und sich nur durch ein verschlie\u00dfbares Tor betreten l\u00e4sst, gew\u00e4hrte die Sulamith ihre Z\u00e4rtlichkeiten nur ihrem k\u00fcnftigen Ehemann. Bestimmt ein gutes Beispiel f\u00fcr unverheiratete christliche Frauen und M\u00e4nner!<\/p>\n<p><center><strong>\u201eDIE FLAMME JAHS\u201c<br \/>\n(Hohes Lied 8:5-14)<\/strong><\/center><\/p>\n<p>\u201eWer ist diese, die aus der Wildnis heraufkommt, an ihren Liebsten gelehnt?\u201c, fragen die Br\u00fcder der Sulamith, die sie bei ihrer Heimkehr erblicken. Fr\u00fcher hatte einer von ihnen gesagt: \u201eWenn sie eine Mauer sein sollte, so werden wir eine silberne Zinne auf ihr bauen, sollte sie aber eine T\u00fcr sein, werden wir sie mit einer Zedernplanke versperren.\u201c Jetzt, da die Best\u00e4ndigkeit ihrer Liebe erprobt und erwiesen ist, sagt die Sulamith: \u201eIch bin eine Mauer, und meine Br\u00fcste sind wie T\u00fcrme. In diesem Fall bin ich in seinen Augen wie die geworden, die Frieden findet\u201c (Hohes Lied 8:5, 9, 10).<\/p>\n<p>Wahre Liebe ist \u201edie Flamme Jahs\u201c. Warum? Weil Jehova der Ursprung dieser Liebe ist. Er ist derjenige, der uns die F\u00e4higkeit zu lieben gegeben hat. Und die Flammen solch einer Liebe sind unausl\u00f6schlich. Das Hohe Lied beschreibt sehr sch\u00f6n, dass die Liebe zwischen Mann und Frau \u201eso stark [unbezwingbar] wie der Tod\u201c sein kann (Hohes Lied 8:6).<\/p>\n<p>Salomos herrliches Lied vermittelt uns auch eine Vorstellung von der intensiven Verbundenheit zwischen Jesus Christus und den Gliedern seiner himmlischen \u201eBraut\u201c (Offenbarung 21:2, 9). Die Liebe Jesu zu den gesalbten Christen \u00fcbertrifft jegliche Liebe zwischen Mann und Frau. Die Glieder der Brautklasse sind unersch\u00fctterlich in ihrer Hingabe. Aus Liebe gab Jesus sein Leben auch f\u00fcr die \u201eanderen Schafe\u201c (Johannes 10:16). Somit haben alle wahren Anbeter Grund, die unersch\u00fctterliche Liebe und Hingabe der Sulamith nachzuahmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wort Jehovas ist lebendig H\u00f6hepunkte aus dem Hohen Lied \u201eWIE eine Lilie unter dornigem Unkraut, so ist meine Gef\u00e4hrtin unter den T\u00f6chtern.\u201c \u201eWie ein Apfelbaum unter den B\u00e4umen des Waldes, so ist mein Liebster unter den S\u00f6hnen.\u201c \u201eWer ist diese, die herabschaut wie die Morgenr\u00f6te, sch\u00f6n wie der Vollmond, lauter wie die Sonnenglut?\u201c (Hohes [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,39],"tags":[],"class_list":["post-861","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erganzender-stoff","category-hohepunkte-der-bibellesung"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/861","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=861"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/861\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2383,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/861\/revisions\/2383"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=861"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=861"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=861"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}