
{"id":857,"date":"2009-06-15T22:31:14","date_gmt":"2009-06-15T21:31:14","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=857"},"modified":"2009-07-13T23:33:43","modified_gmt":"2009-07-13T22:33:43","slug":"hohelied-5-8","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=857","title":{"rendered":"Hohelied 5 &#8211; 8"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 5<\/h3>\n<p>5 &#8222;Ich bin in meinen Garten gekommen, o meine Schwester, [meine] Braut. Ich habe meine Myrrhe samt meinem Gew\u00fcrz gepfl\u00fcckt. Ich habe meine Honigwabe samt meinem Honig gegessen; ich habe meinen Wein samt meiner Milch getrunken.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;E\u00dft, o Gef\u00e4hrten! Trinkt, und werdet trunken von Liebkosungen!&#8220;<\/p>\n<p>2 &#8222;Ich schlafe, aber mein Herz ist wach. Da ist der Laut meines Liebsten, der anklopft!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;\u00d6ffne mir, o meine Schwester, meine Gef\u00e4hrtin, meine Taube, meine Untadelige! Denn mein Haupt ist voll von Tau, die Locken meines Haares von den Tropfen der Nacht.&#8220;<\/p>\n<p>3 &#8220; ,Ich habe mein langes Gewand ausgezogen. Wie kann ich es wieder anziehen? Ich habe meine F\u00fc\u00dfe gewaschen. Wie kann ich sie beschmutzen?&#8216; 4 Mein Liebster selbst zog seine Hand vom [T\u00fcr]loch zur\u00fcck, und mein Inneres, es wurde ungest\u00fcm in mir. 5 Ich stand auf, ja ich, um meinem Liebsten zu \u00f6ffnen, und meine H\u00e4nde, sie troffen von Myrrhe und meine Finger von fl\u00fcssiger Myrrhe auf die Vertiefungen des Schlosses. 6 Ich \u00f6ffnete, ja ich, meinem Liebsten, mein Liebster aber hatte sich abgewandt, er war weitergegangen. Meine Seele selbst war aus [mir] gegangen, als er redete. Ich suchte ihn, aber ich fand ihn nicht. Ich rief ihn, aber er antwortete mir nicht. 7 Die W\u00e4chter, die in der Stadt umhergingen, fanden mich. Sie schlugen mich, sie verwundeten mich. Die W\u00e4chter der Mauern hoben mein weites Umschlagtuch von mir ab.<\/p>\n<p>8 Ich habe euch unter Eid gestellt, o T\u00f6chter Jerusalems, da\u00df ihr, wenn ihr meinen Liebsten findet, ihm mitteilen solltet, da\u00df ich krank bin vor Liebe.&#8220;<\/p>\n<p>9 &#8222;Wie kommt es, da\u00df dein Liebster mehr ist als irgendein anderer Liebster, o du sch\u00f6nste unter den Frauen? Wie kommt es, da\u00df dein Liebster mehr ist als irgendein anderer Liebster, da\u00df du uns unter einen Eid wie diesen gestellt hast?&#8220;<\/p>\n<p>10 &#8222;Mein Liebster ist blendend und r\u00f6tlich, der Hervorragendste aus zehntausend. 11 Sein Haupt ist Gold, gel\u00e4utertes Gold. Die Locken seines Haares sind Datteltrauben. Sein schwarzes [Haar] ist wie der Rabe. 12 Seine Augen sind wie Tauben an den Wasserkan\u00e4len, die sich in Milch baden, innerhalb der R\u00e4nder sitzend. 13 Seine Wangen sind wie ein Gartenbeet von Gew\u00fcrzpflanzen, T\u00fcrme von aromatischen Kr\u00e4utern. Seine Lippen sind Lilien, die von fl\u00fcssiger Myrrhe triefen. 14 Seine H\u00e4nde sind goldene Walzen, mit Chrysolith gef\u00fcllt. Sein Unterleib ist eine Elfenbeinplatte, bedeckt mit Saphiren. 15 Seine Beine sind Marmors\u00e4ulen, gegr\u00fcndet auf Einstecksockeln von gel\u00e4utertem Gold. Sein Aussehen ist wie der Libanon, auserlesen wie die Zedern. 16 Sein Gaumen ist lauter S\u00fc\u00dfigkeit, und alles an ihm ist ganz und gar begehrenswert. Das ist mein Liebster, und das ist mein Gef\u00e4hrte, o T\u00f6chter Jerusalems.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 6<\/h3>\n<p>6 &#8222;Wohin ist dein Liebster gegangen, o sch\u00f6nste unter den Frauen? Wohin hat sich dein Liebster gewandt, damit wir ihn mit dir suchen?&#8220;<\/p>\n<p>2 &#8222;Mein eigener Liebster ist in seinen Garten hinabgegangen, zu den Gartenbeeten von Gew\u00fcrzpflanzen, um inmitten der G\u00e4rten zu h\u00fcten und Lilien zu pfl\u00fccken. 3 Ich bin meines Liebsten, und mein Liebster ist mein. Er h\u00fctet unter den Lilien.&#8220;<\/p>\n<p>4 &#8222;Du bist sch\u00f6n, o meine Gef\u00e4hrtin, wie die Liebliche Stadt, anmutig wie Jerusalem, ehrfurchtgebietend wie um Banner versammelte Scharen. 5 Wende deine Augen von mir ab, denn sie, sie haben mich erschreckt. Dein Haar ist gleich einer Herde Ziegen, die von Gilead herabgeh\u00fcpft sind. 6 Deine Z\u00e4hne sind wie eine Herde Mutterschafe, die von der Schwemme heraufgestiegen sind, die alle Zwillinge geb\u00e4ren, ohne da\u00df eines unter ihnen seine Jungen verloren hat. 7 Wie ein Granatapfelst\u00fcck sind deine Schl\u00e4fen hinter deinem Schleier. 8 Es mag sechzig K\u00f6niginnen und achtzig Nebenfrauen und herangereifte M\u00e4dchen ohne Zahl geben. 9 Eine ist es, die meine Taube ist, meine Untadelige. Eine ist es, die ihrer Mutter geh\u00f6rt. Sie ist die Reine derjenigen, die sie geboren hat. Die T\u00f6chter sahen sie, und sie priesen sie dann gl\u00fccklich; K\u00f6niginnen und Nebenfrauen, und sie priesen sie dann: 10 &#8218;Wer ist diese, die herabschaut wie die Morgenr\u00f6te, sch\u00f6n wie der Vollmond, lauter wie die Sonnenglut, ehrfurchtgebietend wie um Banner versammelte Scharen?&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>11 &#8222;Zum Nu\u00dfbaumgarten war ich hinabgegangen, um die Knospen im Wildbachtal zu sehen, um zu sehen, ob der Weinstock gespro\u00dft hatte, ob die Granatapfelb\u00e4ume erbl\u00fcht waren. 12 Ehe ich es wu\u00dfte, hatte mich meine eigene Seele zu den Wagen meines willigen Volkes versetzt.&#8220;<\/p>\n<p>13 &#8222;Komm zur\u00fcck, komm zur\u00fcck, o Sulamith! Komm zur\u00fcck, komm zur\u00fcck, damit wir dich anschauen k\u00f6nnen!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Was seht ihr an der Sulamith?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Etwas wie den Reigentanz zweier Lager!&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 7<\/h3>\n<p>7 &#8222;Wie sch\u00f6n deine Schritte in [deinen] Sandalen geworden sind, o willige Tochter! Die W\u00f6lbungen deiner H\u00fcften sind wie Geschmeide, das Werk von K\u00fcnstlerh\u00e4nden. 2 Dein Nabelring ist eine runde Schale. M\u00f6ge der Mischwein [daraus] nicht fehlen. Dein Leib ist ein Weizenhaufen, umz\u00e4unt mit Lilien. 3 Deine beiden Br\u00fcste sind wie zwei Junge, die Zwillinge eines Gazellenweibchens. 4 Dein Hals ist wie ein Elfenbeinturm. Deine Augen sind wie die Teiche in Heschbon am Tor von Bath-Rabbim. Deine Nase ist wie der Libanonturm, der nach Damaskus hinschaut. 5 Dein Haupt auf dir ist wie der Karmel, und das herabh\u00e4ngende Haar deines Hauptes ist wie purpurr\u00f6tlichgef\u00e4rbte Wolle. Der K\u00f6nig ist von den wallenden [Locken] gefesselt. 6 Wie sch\u00f6n bist du, und wie lieblich bist du, o Geliebte, unter den Wonnen! 7 Dieser dein Wuchs gleicht tats\u00e4chlich einer Palme und deine Br\u00fcste den Datteltrauben. 8 Ich habe gesagt: &#8218;Ich werde die Palme erklimmen, damit ich ihre Dattelrispen ergreife.&#8216; Und m\u00f6gen bitte deine Br\u00fcste wie Trauben des Weinstocks werden und der Duft deiner Nase wie \u00c4pfel 9 und dein Gaumen wie der beste Wein, der meinem Liebsten leicht hinuntergleitet, der sanft \u00fcber die Lippen Schlafender flie\u00dft.&#8220;<\/p>\n<p>10 &#8222;Ich bin meines Liebsten, und nach mir steht sein tiefes Verlangen. 11 Komm doch, o mein Liebster, la\u00df uns aufs Feld hinausgehen; la\u00df uns doch inmitten der Hennapflanzen \u00fcbernachten. 12 La\u00df uns doch fr\u00fch aufstehen und in die Weing\u00e4rten gehen, damit wir sehen, ob der Weinstock gespro\u00dft hat, die Bl\u00fcte aufgebrochen ist, die Granatapfelb\u00e4ume erbl\u00fcht sind. Dort werde ich dir meine Liebkosungen schenken. 13 Die Mandragoren selbst haben [ihren] Duft gegeben, und an unseren Eingangswegen gibt es alle Arten auserlesenster Fr\u00fcchte. Sowohl die neuen als auch die alten, o mein Liebster, habe ich f\u00fcr dich aufbewahrt.<\/p>\n<h3>Kapitel 8<\/h3>\n<p>8 O da\u00df du wie ein Bruder von mir w\u00e4rst, der meiner Mutter Br\u00fcste gesogen hat! F\u00e4nde ich dich drau\u00dfen, so w\u00fcrde ich dich k\u00fcssen. Man w\u00fcrde mich nicht einmal verachten. 2 Ich w\u00fcrde dich f\u00fchren, ich w\u00fcrde dich ins Haus meiner Mutter bringen, die mich zu lehren pflegte. Ich w\u00fcrde dir einen Trunk gew\u00fcrzten Weines geben, den frischen Saft von Granat\u00e4pfeln. 3 Seine Linke w\u00e4re unter meinem Haupt; und seine Rechte &#8211; sie w\u00fcrde mich umarmen.<\/p>\n<p>4 Ich habe euch unter Eid gestellt, o T\u00f6chter Jerusalems, da\u00df ihr nicht versucht, die Liebe [in mir] zu wecken oder zu erregen, bis sie sich [dazu] geneigt f\u00fchlt.&#8220;<\/p>\n<p>5 &#8222;Wer ist diese, die aus der Wildnis heraufkommt, an ihren Liebsten gelehnt?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Unter dem Apfelbaum weckte ich dich auf. Dort kam deine Mutter mit dir in Geburtswehen. Dort erlitt die, die dich geboren, Geburtswehen.<\/p>\n<p>6 Leg mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm; denn die Liebe ist so stark wie der Tod, das Beharren auf ausschlie\u00dflicher Ergebenheit ist so unnachgiebig wie der Scheol. Ihre Gluten sind die Gluten eines Feuers, die Flamme Jahs. 7 Selbst viele Wasser verm\u00f6gen die Liebe nicht auszul\u00f6schen, noch k\u00f6nnen selbst Str\u00f6me sie hinwegschwemmen. Wenn ein Mann f\u00fcr Liebe alle wertvollen Dinge seines Hauses g\u00e4be, w\u00fcrde man sie ganz bestimmt verachten.&#8220;<\/p>\n<p>8 &#8222;Wir haben eine kleine Schwester, die keine Br\u00fcste hat. Was werden wir f\u00fcr unsere Schwester tun an dem Tag, an dem man um sie werben wird?&#8220;<\/p>\n<p>9 &#8222;Wenn sie eine Mauer sein sollte, so werden wir eine silberne Zinne auf ihr bauen, sollte sie aber eine T\u00fcr sein, werden wir sie mit einer Zedernplanke versperren.&#8220;<\/p>\n<p>10 &#8222;Ich bin eine Mauer, und meine Br\u00fcste sind wie T\u00fcrme. In diesem Fall bin ich in seinen Augen wie die geworden, die Frieden findet.<\/p>\n<p>11 Da war ein Weingarten, den Salomo in Baal-Hamon hatte. Er \u00fcbergab den Weingarten den H\u00fctern. Jeder brachte jeweils f\u00fcr seinen Fruchtertrag tausend Silberst\u00fccke ein.<\/p>\n<p>12 Mein Weingarten, der mir geh\u00f6rt, steht mir zur Verf\u00fcgung. Die tausend geh\u00f6ren dir, o Salomo, und zweihundert den H\u00fctern seines Fruchtertrags.&#8220;<\/p>\n<p>13 &#8222;O du, die du in den G\u00e4rten wohnst, die Mitgenossen merken auf deine Stimme. La\u00df sie mich h\u00f6ren.&#8220;<\/p>\n<p>14 &#8222;Enteile, mein Liebster, und mache dich gleich einer Gazelle oder gleich einem Jungen der Hirsche auf den Bergen der Gew\u00fcrze.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 5 5 &#8222;Ich bin in meinen Garten gekommen, o meine Schwester, [meine] Braut. Ich habe meine Myrrhe samt meinem Gew\u00fcrz gepfl\u00fcckt. Ich habe meine Honigwabe samt meinem Honig gegessen; ich habe meinen Wein samt meiner Milch getrunken.&#8220; &#8222;E\u00dft, o Gef\u00e4hrten! 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