
{"id":846,"date":"2009-06-12T12:42:00","date_gmt":"2009-06-12T11:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=846"},"modified":"2009-07-08T12:47:01","modified_gmt":"2009-07-08T11:47:01","slug":"prediger-7-9","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=846","title":{"rendered":"Prediger 7 &#8211; 9"},"content":{"rendered":"<h3>Prediger 7<\/h3>\n<p>7 Ein Name ist besser als gutes \u00d6l und der Tag des Todes als der Tag, an dem man geboren wird. 2 Besser ist es, in das Haus der Trauer zu gehen, als in das Haus des Festmahls zu gehen, denn das ist das Ende aller Menschen; und der Lebende sollte [es] sich zu Herzen nehmen. 3 Besser ist Verdru\u00df als Lachen, denn durch die Verdrossenheit des Gesichts wird das Herz besser. 4 Das Herz der Weisen ist im Haus der Trauer, aber das Herz der Unvern\u00fcnftigen ist im Haus der Freude.<\/p>\n<p>5 Besser ist es, das Schelten eines Weisen zu h\u00f6ren, als der Mann zu sein, der das Lied der Unvern\u00fcnftigen h\u00f6rt. 6 Denn wie das Ger\u00e4usch von Dornen unter dem Topf, so ist das Lachen des Unvern\u00fcnftigen; und auch das ist Nichtigkeit. 7 Denn allein Bedr\u00fcckung kann bewirken, da\u00df ein Weiser unsinnig handelt, und eine Gabe kann das Herz vernichten.<\/p>\n<p>8 Besser ist das nachherige Ende einer Sache als ihr Anfang. Besser ist einer, der geduldig ist, als einer, der hochm\u00fctigen Geistes ist. 9 Sei nicht eilig in deinem Geist, gekr\u00e4nkt zu werden, denn sich gekr\u00e4nkt zu f\u00fchlen ruht im Busen der Unvern\u00fcnftigen.<\/p>\n<p>10 Sprich nicht: &#8222;Weshalb ist es geschehen, da\u00df sich die fr\u00fcheren Tage als besser erwiesen haben als diese?&#8220;, denn nicht zufolge von Weisheit hast du danach gefragt.<\/p>\n<p>11 Weisheit zusammen mit einem Erbe ist gut und ist vorteilhaft f\u00fcr die, welche die Sonne sehen. 12 Denn Weisheit dient zum Schutz, [ebenso wie] Geld zum Schutz dient; aber der Vorteil der Erkenntnis ist, da\u00df die Weisheit ihre Besitzer am Leben erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>13 Sieh das Werk des [wahren] Gottes, denn wer kann gerademachen, was er gekr\u00fcmmt hat? 14 An einem guten Tag zeige, da\u00df du guter Dinge bist, und an einem Ungl\u00fcckstag sieh, da\u00df der [wahre] Gott auch diesen genauso wie jenen gemacht hat, zu dem Zweck, da\u00df der Mensch nach ihnen \u00fcberhaupt nichts herausfinden kann.<\/p>\n<p>15 Alles habe ich w\u00e4hrend meiner nichtigen Tage gesehen. Da ist der Gerechte, der in seiner Gerechtigkeit umkommt, und da ist der B\u00f6se, der in seiner Schlechtigkeit lange besteht.<\/p>\n<p>16 Werde nicht allzu gerecht, noch zeige dich \u00fcberm\u00e4\u00dfig weise. Warum solltest du Verw\u00fcstung \u00fcber dich bringen? 17 Sei nicht allzu b\u00f6se, noch werde t\u00f6richt. Warum solltest du sterben, wenn deine Zeit nicht da ist? 18 Es ist besser, da\u00df du das eine erfa\u00dft, aber auch vom anderen ziehe deine Hand nicht zur\u00fcck; denn wer Gott f\u00fcrchtet, wird bei alledem [frei] ausgehen.<\/p>\n<p>19 Die Weisheit selbst ist f\u00fcr den Weisen st\u00e4rker als zehn Machthaber, die sich in einer Stadt befunden haben. 20 Denn da ist kein Mensch gerecht auf der Erde, der st\u00e4ndig Gutes tut und nicht s\u00fcndigt.<\/p>\n<p>21 Auch gib nicht dein Herz all den Worten hin, die die Menschen reden m\u00f6gen, damit du deinen Knecht nicht \u00dcbles auf dich herabrufen h\u00f6rst. 22 Denn dein eigenes Herz wei\u00df wohl, sogar von vielen Malen, da\u00df du, ja du, \u00dcbles auf andere herabgerufen hast.<\/p>\n<p>23 All dies habe ich mit Weisheit erprobt. Ich sprach: &#8222;Ich will weise werden.&#8220; Aber sie war fern von mir. 24 Was geworden ist, ist weit weg und \u00fcberaus tief. Wer kann es herausfinden? 25 Ich selbst wandte mich um, ja mein Herz tat es, um zu erkennen und zu erforschen und nach Weisheit und dem Grund der Dinge zu suchen und um \u00fcber die Bosheit der Unvernunft und die Torheit des Wahnsinns Bescheid zu wissen; 26 und ich fand [dies] heraus: Bitterer als den Tod [fand ich] die Frau, die Fangnetzen [gleicht] und deren Herz Schleppnetze [und] deren H\u00e4nde Fesseln sind. Man ist gut vor dem [wahren] Gott, wenn man ihr entrinnt, aber man s\u00fcndigt, wenn man von ihr gefangen wird.<\/p>\n<p>27 &#8222;Siehe! Dies habe ich gefunden&#8220;, sprach der Versammler, &#8222;eins nach dem andern [genommen], um das Endergebnis zu finden, 28 das meine Seele fortw\u00e4hrend suchte, ich aber nicht gefunden habe. E i n e n Mann aus tausend habe ich gefunden, aber eine Frau habe ich unter all diesen nicht gefunden. 29 Siehe! Nur dies habe ich gefunden, da\u00df der [wahre] Gott den Menschen rechtschaffen gemacht hat, sie aber haben viele Pl\u00e4ne ausgesucht.&#8220;<\/p>\n<h3>Prediger 8<\/h3>\n<p>8 Wer ist gleich dem Weisen? Und wer ist es, der die Deutung einer Sache kennt? Die Weisheit eines Menschen ist es, die sein Gesicht leuchten l\u00e4\u00dft, und selbst die Strenge seines Gesichts wird [zum Besseren] ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>2 Ich [sage]: &#8222;Halte dich an den Befehl des K\u00f6nigs, und das in Hinsicht auf den Eid Gottes. 3 Beeil dich nicht, damit du von ihm weggehen k\u00f6nntest. Nimm nicht Stellung in einer schlechten Sache. Denn alles, was ihm [zu tun] gef\u00e4llt, wird er tun, 4 weil das Wort des K\u00f6nigs das Machtgebot ist; und wer darf zu ihm sagen: &#8218;Was tust du?&#8216;?&#8220;<\/p>\n<p>5 Wer das Gebot h\u00e4lt, wird kein Ungl\u00fcck erfahren, und das weise Herz wird sowohl Zeit als Gericht kennen. 6 Denn selbst f\u00fcr jede Angelegenheit gibt es eine Zeit und ein Gericht, weil das Ungl\u00fcck der Menschen vielf\u00e4ltig ist \u00fcber ihnen. 7 Denn da ist keiner, der wei\u00df, was werden wird, denn so, wie es werden wird, wer kann [es] ihm mitteilen?<\/p>\n<p>8 Da ist kein Mensch, der Macht hat \u00fcber den Geist, um den Geist zur\u00fcckzuhalten; noch gibt es irgendein Machtgebot am Tag des Todes; noch gibt es irgendeine Entlassung im Krieg. Und Bosheit wird denen, die ihr fr\u00f6nen, nicht zum Entrinnen verhelfen.<\/p>\n<p>9 All das habe ich gesehen, und mein Herz richtete sich auf jede Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist [w\u00e4hrend] der Zeit, da der Mensch \u00fcber den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat. 10 Aber obwohl dem so ist, habe ich gesehen, wie die B\u00f6sen begraben wurden, wie sie hereinkamen und wie sie gew\u00f6hnlich selbst von dem heiligen Ort weggingen und in der Stadt vergessen wurden, wo sie so gehandelt hatten. Auch das ist Nichtigkeit.<\/p>\n<p>11 Weil das Urteil \u00fcber ein schlechtes Werk nicht eilends vollzogen worden ist, darum hat sich das Herz der Menschens\u00f6hne in ihnen v\u00f6llig darauf gerichtet, Schlechtes zu tun. 12 Obwohl ein S\u00fcnder hundertmal Schlechtes tun und es lange Zeit treiben mag, wie es ihm gef\u00e4llt, wei\u00df ich doch auch, da\u00df es mit denen, die den [wahren] Gott f\u00fcrchten, gut ausgehen wird, weil sie sich vor ihm gef\u00fcrchtet haben. 13 Mit dem B\u00f6sen aber wird es gar nicht gut ausgehen, noch wird er seine Tage verl\u00e4ngern, die wie ein Schatten sind, weil er sich vor Gott nicht f\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>14 Da ist eine Nichtigkeit, die auf der Erde vollf\u00fchrt wird, da\u00df Gerechte da sind, denen so geschieht, als ob es f\u00fcr das Werk der B\u00f6sen w\u00e4re, und B\u00f6se da sind, denen so geschieht, als ob es f\u00fcr das Werk der Gerechten w\u00e4re. Ich sagte, da\u00df auch das Nichtigkeit ist.<\/p>\n<p>15 Und ich selbst lobte die Freude, weil die Menschen nichts Besseres haben unter der Sonne, als zu essen und zu trinken und sich zu freuen, und da\u00df dies sie begleiten sollte in ihrer harten Arbeit w\u00e4hrend der Tage ihres Lebens, die der [wahre] Gott ihnen unter der Sonne gegeben hat. 16 In \u00dcbereinstimmung damit richtete ich mein Herz darauf, Weisheit zu erkennen und die Besch\u00e4ftigung zu sehen, die auf der Erde durchgef\u00fchrt wird, weil es einen gibt, der mit seinen Augen keinen Schlaf sieht, weder bei Tag noch bei Nacht.<\/p>\n<p>17 Und ich sah das ganze Werk des [wahren] Gottes, wie die Menschen das Werk, das unter der Sonne getan worden ist, nicht herausfinden k\u00f6nnen; wie sehr die Menschen auch st\u00e4ndig hart arbeiten, um [es] zu suchen, finden sie [es] doch nicht heraus. Und selbst wenn sie sagen sollten, sie seien weise genug, [es] zu erkennen, w\u00fcrden sie es nicht herausfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Prediger 9<\/h3>\n<p>9 Denn all dies nahm ich mir zu Herzen, ja um all dies zu erforschen, da\u00df die Gerechten und die Weisen und ihre Werke in der Hand des [wahren] Gottes sind. Die Menschen wissen weder von der Liebe noch von dem Ha\u00df, was alles vor ihnen war. 2 Alle sind gleich in dem, was alle haben. E i n e Zuf\u00e4lligkeit gibt es f\u00fcr den Gerechten und den B\u00f6sen, den Guten und den Reinen und den Unreinen und den, der Schlachtopfer darbringt, und den, der nicht Schlachtopfer darbringt. Der Gute ist so wie der S\u00fcnder; der Schw\u00f6rende ist so wie jeder, der sich vor einem geschworenen Eid gef\u00fcrchtet hat. 3 Dies ist, was ungl\u00fccklich ist in allem, was unter der Sonne getan worden ist, da\u00df das Herz der Menschens\u00f6hne, weil es e i n e Zuf\u00e4lligkeit f\u00fcr alle gibt, auch voll von Schlechtem ist; und Wahnsinn ist in ihrem Herzen zeit ihres Lebens, und danach &#8211; zu den Toten!<\/p>\n<p>4 Denn wer immer allen Lebenden zugesellt ist, f\u00fcr den ist Zuversicht da, weil ein lebender Hund besser daran ist als ein toter L\u00f6we. 5 Denn die Lebenden sind sich bewu\u00dft, da\u00df sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewu\u00dft, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. 6 Auch ihre Liebe und ihr Ha\u00df und ihre Eifersucht sind bereits vergangen, und sie haben auf unabsehbare Zeit keinen Anteil mehr an irgend etwas, was unter der Sonne zu tun ist.<\/p>\n<p>7 Geh, i\u00df deine Speise mit Freuden, und trink deinen Wein mit gutem Herzen, denn der [wahre] Gott hat bereits Wohlgefallen gefunden an deinen Werken. 8 M\u00f6gen sich deine Kleider bei jeder Gelegenheit als wei\u00df erweisen, und \u00d6l fehle nicht auf deinem Haupt. 9 Sieh das Leben mit der Ehefrau, die du liebst, alle Tage deines nichtigen Lebens, die ER dir gegeben hat unter der Sonne, alle Tage deiner Nichtigkeit, denn das ist dein Anteil am Leben und an deiner harten Arbeit, mit der du hart arbeitest unter der Sonne. 10 Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheol, dem Ort, wohin du gehst.<\/p>\n<p>11 Ich wandte mich, um unter der Sonne zu sehen, da\u00df nicht den Schnellen der Wettlauf geh\u00f6rt noch den Starken die Schlacht, noch auch den Weisen die Speise, noch auch den Verst\u00e4ndigen der Reichtum, noch selbst denen, die Kenntnisse haben, die Gunst, denn Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle. 12 Denn der Mensch kennt auch seine Zeit nicht. Wie Fische, die in einem \u00fcblen Netz gefangen werden, und wie V\u00f6gel, die in einer Falle gefangen werden, so werden die Menschens\u00f6hne ihrerseits zu einer Zeit des Ungl\u00fccks verstrickt, wenn es sie pl\u00f6tzlich \u00fcberf\u00e4llt.<\/p>\n<p>13 Auch das sah ich, was Weisheit unter der Sonne betrifft &#8211; und sie war gro\u00df f\u00fcr mich: 14 Da war eine kleine Stadt, und der M\u00e4nner darin waren wenige; und es kam an sie ein gro\u00dfer K\u00f6nig, und er umzingelte sie und baute gro\u00dfe Festungen gegen sie. 15 Und es fand sich darin ein Mann, bed\u00fcrftig, [aber] weise, und dieser verhalf der Stadt durch seine Weisheit zum Entrinnen. Aber kein Mensch gedachte jenes bed\u00fcrftigen Mannes. 16 Und ich selbst sprach: &#8222;Weisheit ist besser als Macht; doch die Weisheit des Bed\u00fcrftigen ist verachtet, und auf seine Worte wird nicht geh\u00f6rt.&#8220;<\/p>\n<p>17 Die Worte der Weisen in Ruhe werden mehr Geh\u00f6r finden als der Schrei jemandes, der unter Unvern\u00fcnftigen herrscht.<\/p>\n<p>18 Weisheit ist besser als Kampfger\u00e4te, und nur ein einziger S\u00fcnder kann viel Gutes vernichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prediger 7 7 Ein Name ist besser als gutes \u00d6l und der Tag des Todes als der Tag, an dem man geboren wird. 2 Besser ist es, in das Haus der Trauer zu gehen, als in das Haus des Festmahls zu gehen, denn das ist das Ende aller Menschen; und der Lebende sollte [es] sich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23,3,445,2],"tags":[],"class_list":["post-846","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-erganzender-stoff","category-prediger","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/846","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=846"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/846\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":851,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/846\/revisions\/851"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=846"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=846"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=846"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}