
{"id":844,"date":"2009-06-11T12:38:04","date_gmt":"2009-06-11T11:38:04","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=844"},"modified":"2009-07-09T13:46:00","modified_gmt":"2009-07-09T12:46:00","slug":"prediger-4-6","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=844","title":{"rendered":"Prediger 4 &#8211; 6"},"content":{"rendered":"<h3>Prediger 4<\/h3>\n<p>4 Und ich selbst wandte mich, damit ich all die Taten der Bedr\u00fcckung sehen k\u00f6nnte, die unter der Sonne begangen werden, und siehe, die Tr\u00e4nen der Bedr\u00fcckten, aber sie hatten keinen Tr\u00f6ster; und auf der Seite ihrer Bedr\u00fccker war Macht, so da\u00df sie keinen Tr\u00f6ster hatten. 2 Und ich pries die Toten gl\u00fccklich, die schon gestorben waren, mehr als die Lebenden, die noch am Leben waren. 3 Und besser daran als sie beide [ist] der, der noch nicht ins Dasein gekommen ist, der die ungl\u00fcckbringende Arbeit nicht gesehen hat, die unter der Sonne getan wird.<\/p>\n<p>4 Und ich habe selbst all die harte Arbeit und all die T\u00fcchtigkeit in der Arbeit gesehen, da\u00df es Wetteifer des einen gegen\u00fcber dem anderen bedeutet; auch das ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind.<\/p>\n<p>5 Der Unvern\u00fcnftige faltet seine H\u00e4nde und i\u00dft sein eigenes Fleisch.<\/p>\n<p>6 Besser ist eine Handvoll Ruhe als eine doppelte Handvoll harter Arbeit und Haschen nach Wind.<\/p>\n<p>7 Ich selbst wandte mich, damit ich die Nichtigkeit unter der Sonne sehen k\u00f6nnte: 8 Es existiert einer, aber nicht ein zweiter; auch hat er wirklich keinen Sohn oder Bruder, aber all seiner harten Arbeit ist kein Ende. Auch sind seine Augen selbst mit Reichtum nicht ges\u00e4ttigt: &#8222;Und f\u00fcr wen arbeite ich hart und lasse es meiner Seele an guten Dingen fehlen?&#8220; Auch das ist Nichtigkeit, und es ist eine ungl\u00fcckbringende Besch\u00e4ftigung.<\/p>\n<p>9 Zwei sind besser als einer, weil sie eine gute Belohnung f\u00fcr ihre harte Arbeit haben. 10 Denn wenn einer von ihnen fallen sollte, kann der andere seinen Mitgenossen aufrichten. Wie aber wird es denn mit dem einen sein, der f\u00e4llt, wenn nicht ein anderer da ist, um ihn aufzurichten?<\/p>\n<p>11 \u00dcberdies, wenn zwei beisammenliegen, so werden sie gewi\u00df warm werden; wie aber kann sich einer allein warm halten? 12 Und wenn jemand einen allein \u00fcberw\u00e4ltigen k\u00f6nnte, k\u00f6nnten zwei zusammen gegen ihn standhalten. Und eine dreifache Schnur kann nicht so schnell entzweigerissen werden.<\/p>\n<p>13 Besser ist ein bed\u00fcrftiges, aber weises Kind als ein alter, aber unvern\u00fcnftiger K\u00f6nig, der nicht genug Wissen erlangt hat, sich noch l\u00e4nger warnen zu lassen. 14 Denn er ist ja aus dem Gefangenenhaus hervorgegangen, um K\u00f6nig zu werden, obwohl er in dessen K\u00f6nigtum als ein Minderbemittelter geboren worden war. 15 Ich habe alle Lebenden gesehen, die unter der Sonne umherwandeln, [wie es geht] mit dem Kind, dem zweiten, das an Stelle des anderen aufsteht. 16 Da ist kein Ende all des Volkes, all derer, vor denen er gewesen war; auch werden sich die Sp\u00e4teren seiner nicht freuen, denn auch das ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind.<\/p>\n<h3>Prediger 5<\/h3>\n<p>5 Beh\u00fcte deine F\u00fc\u00dfe, wann immer du zum Haus des [wahren] Gottes gehst; und m\u00f6ge es eher ein Herzunahen zum H\u00f6ren sein, als um ein Schlachtopfer zu geben, wie die Unvern\u00fcnftigen es tun, denn sie sind sich nicht bewu\u00dft, da\u00df sie Schlechtes tun.<\/p>\n<p>2 Sei nicht eilig hinsichtlich deines Mundes; und was dein Herz betrifft, es sei nicht hastig, ein Wort vor dem [wahren] Gott vorzubringen. Denn der [wahre] Gott ist in den Himmeln, du aber bist auf der Erde. Darum sollte es sich zeigen, da\u00df deiner Worte wenige sind. 3 Denn gewi\u00df kommt ein Traum zufolge der Menge der Besch\u00e4ftigung und die Stimme eines Unvern\u00fcnftigen zufolge der Menge der Worte. 4 Wann immer du Gott ein Gel\u00fcbde ablegst, z\u00f6gere nicht, es zu bezahlen, denn da ist kein Gefallen an den Unvern\u00fcnftigen. Was du gelobst, bezahle. 5 Besser ist es, da\u00df du nicht gelobst, als da\u00df du gelobst und nicht bezahlst. 6 Gestatte deinem Mund nicht, dein Fleisch zum S\u00fcndigen zu veranlassen, noch sage vor dem Engel, da\u00df es ein Versehen war. Warum sollte der [wahre] Gott wegen deiner Stimme in Zorn geraten und das Werk deiner H\u00e4nde zunichte machen m\u00fcssen? 7 Denn wegen der Menge [der Besch\u00e4ftigung] gibt es Tr\u00e4ume, und es gibt Nichtigkeiten und Worte in Menge. Doch den [wahren] Gott f\u00fcrchte.<\/p>\n<p>8 Wenn du irgendwelche Bedr\u00fcckung des Minderbemittelten und den gewaltsamen Entzug des Rechts und der Gerechtigkeit in einem Gerichtsbezirk siehst, so staune nicht \u00fcber die Angelegenheit, denn jemand, der h\u00f6her ist als der Hohe, wacht, und da sind die, die hoch \u00fcber ihnen sind.<\/p>\n<p>9 Auch ist der Gewinn der Erde unter ihnen allen; dem K\u00f6nig ist f\u00fcr ein Feld gedient worden.<\/p>\n<p>10 Wer nur Silber liebt, wird mit Silber nicht ges\u00e4ttigt werden, noch jemand, der Reichtum liebt, mit Eink\u00fcnften. Auch das ist Nichtigkeit.<\/p>\n<p>11 Wenn der guten Dinge viele werden, werden der sie Essenden gewi\u00df viele. Und welchen Vorteil gibt es f\u00fcr ihren gro\u00dfen Besitzer, es sei denn, [sie] mit seinen Augen anzuschauen?<\/p>\n<p>12 S\u00fc\u00df ist der Schlaf des Dienenden, ungeachtet, ob es wenig oder viel sei, was er i\u00dft; aber der \u00dcberflu\u00df, der dem Reichen geh\u00f6rt, l\u00e4\u00dft ihn nicht schlafen.<\/p>\n<p>13 Da ist ein schlimmes Ungl\u00fcck, das ich unter der Sonne gesehen habe: Reichtum, der f\u00fcr seinen gro\u00dfen Besitzer zu seinem Ungl\u00fcck aufbewahrt wird. 14 Und dieser Reichtum ist zufolge einer ungl\u00fccklichen Besch\u00e4ftigung zugrunde gegangen, und er ist Vater eines Sohnes geworden, w\u00e4hrend gar nichts in seiner Hand ist.<\/p>\n<p>15 Ebenso wie jemand aus dem Leib seiner Mutter hervorgekommen ist, wird er nackt wieder dahingehen, so wie er gekommen ist; und f\u00fcr seine harte Arbeit kann jemand \u00fcberhaupt nichts davontragen, was er mit seiner Hand mitnehmen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>16 Und auch das ist ein schlimmes Ungl\u00fcck: Genau wie jemand gekommen ist, so wird er dahingehen; und welchen Gewinn gibt es f\u00fcr den, der fortw\u00e4hrend f\u00fcr den Wind hart arbeitet? 17 Auch i\u00dft er alle seine Tage in der Finsternis selbst, mit sehr viel Verdru\u00df, mit Krankheit seinerseits und [Ursache zu] heftigem Zorn.<\/p>\n<p>18 Siehe! Das Beste, was ich selbst gesehen habe, das sch\u00f6n ist, ist, da\u00df einer essen und trinken und Gutes sehen sollte f\u00fcr all seine harte Arbeit, womit er hart arbeitet unter der Sonne w\u00e4hrend der Zahl der Tage seines Lebens, die der [wahre] Gott ihm gegeben hat, denn das ist sein Teil. 19 Auch jeden Menschen, dem der [wahre] Gott Reichtum und materielle Besitzt\u00fcmer gegeben hat, den hat er ja erm\u00e4chtigt, davon zu essen und seinen Teil wegzutragen und sich in seiner harten Arbeit zu freuen. Das ist die Gabe Gottes. 20 Denn nicht oft wird er der Tage seines Lebens gedenken, weil der [wahre] Gott [ihn] mit dem besch\u00e4ftigt, was sein Herz erfreut.<\/p>\n<h3>Prediger 6<\/h3>\n<p>6 Da ist ein Ungl\u00fcck, das ich unter der Sonne gesehen habe, und es ist h\u00e4ufig unter den Menschen: 2 ein Mann, dem der [wahre] Gott Reichtum und materielle Besitzt\u00fcmer und Herrlichkeit gibt und dem f\u00fcr seine Seele nichts von dem fehlt, nach dem er Verlangen bekundet, und doch setzt der [wahre] Gott ihn nicht in den Stand, davon zu essen, obwohl ein blo\u00dfer Ausl\u00e4nder es essen mag. Das ist Nichtigkeit, und es ist eine schlimme Krankheit. 3 Wenn ein Mann hundertmal Vater w\u00fcrde und er viele Jahre lebte, so da\u00df die Tage seiner Jahre zahlreich w\u00e4ren, aber seine eigene Seele sich nicht ges\u00e4ttigt hat mit guten Dingen und ihm auch das Grab nicht [zuteil] geworden ist, so mu\u00df ich sagen, da\u00df ein vorzeitig Geborener besser daran ist als er. 4 Denn umsonst ist dieser gekommen, und in Finsternis geht er dahin, und mit Finsternis wird sein eigener Name bedeckt sein. 5 Auch die Sonne hat er weder gesehen noch gekannt. Dieser hat mehr Ruhe als der vorherige. 6 Selbst angenommen, da\u00df er tausend Jahre zweimal durchlebt hat und er dennoch nicht gesehen hat, was gut ist &#8211; geht nicht jeder an e i n e n Ort?<\/p>\n<p>7 All die harte Arbeit der Menschen ist f\u00fcr ihren Mund, aber selbst ihre eigene Seele wird nicht gef\u00fcllt. 8 Denn welchen Vorteil hat der Weise vor dem Unvern\u00fcnftigen? Was hat der Niedergedr\u00fcckte davon, zu wissen, wie er vor den Lebenden zu wandeln hat? 9 Besser ist das Sehen mit den Augen als das Umherwandern der Seele. Auch das ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind.<\/p>\n<p>10 Was immer geworden ist, sein Name ist bereits ausgesprochen worden, und es ist bekanntgeworden, was der Mensch ist; und er kann nicht seine Rechtssache mit einem f\u00fchren, der st\u00e4rker ist als er.<\/p>\n<p>11 Da es viele Dinge gibt, die viel Nichtigkeit verursachen, welchen Vorteil hat ein Mensch? 12 Denn wer wei\u00df, was f\u00fcr Gutes ein Mensch im Leben w\u00e4hrend der Zahl der Tage seines nichtigen Lebens hat, wenn er sie wie ein Schatten verbringt? Denn wer kann dem Menschen mitteilen, was nach ihm unter der Sonne geschehen wird?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prediger 4 4 Und ich selbst wandte mich, damit ich all die Taten der Bedr\u00fcckung sehen k\u00f6nnte, die unter der Sonne begangen werden, und siehe, die Tr\u00e4nen der Bedr\u00fcckten, aber sie hatten keinen Tr\u00f6ster; und auf der Seite ihrer Bedr\u00fccker war Macht, so da\u00df sie keinen Tr\u00f6ster hatten. 2 Und ich pries die Toten gl\u00fccklich, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23,3,6,445,2],"tags":[456,453,454,614],"class_list":["post-844","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-erganzender-stoff","category-die-ich-mir-gestellt-habe","category-prediger","category-text-in-der-bibel","tag-doppelleben","tag-ehe","tag-schlachtopfer","tag-versammlung"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/844","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=844"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/844\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":854,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/844\/revisions\/854"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=844"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=844"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=844"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}