
{"id":728,"date":"2009-05-06T17:04:15","date_gmt":"2009-05-06T16:04:15","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=728"},"modified":"2010-05-03T02:14:34","modified_gmt":"2010-05-03T01:14:34","slug":"psalm-76-78","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=728","title":{"rendered":"Psalm 76 &#8211; 78"},"content":{"rendered":"<h3>Psalm 76<\/h3>\n<p>Dem Leiter auf Saiteninstrumenten. Eine Melodie. Von Asaph. Ein Lied.<\/p>\n<p>76 Gott ist bekannt in Juda;<br \/>\nIn Israel ist sein Name gro\u00df.<\/p>\n<p> 2 Und es erweist sich, da\u00df in Salem seine H\u00fctte ist<br \/>\nUnd seine Wohnst\u00e4tte in Zion.<\/p>\n<p> 3 Dort zerbrach er die flammenden Pfeile des Bogens,<br \/>\nDen Schild und das Schwert und den Kampf. Sela.<\/p>\n<p> 4 Du bist mit Licht umh\u00fcllt, majest\u00e4tischer als die Berge des Raubes.<\/p>\n<p> 5 Die im Herzen Starken sind ausgepl\u00fcndert worden,<br \/>\nSie sind entschlummert zu ihrem Schlaf,<br \/>\nUnd keine von all den tapferen M\u00e4nnern haben ihre H\u00e4nde gefunden.<\/p>\n<p> 6 Vor deinem Schelten, o Gott Jakobs, sind sowohl der Wagenlenker als auch das Ro\u00df fest eingeschlafen.<\/p>\n<p> 7 Du &#8211; furchteinfl\u00f6\u00dfend bist du,<br \/>\nUnd wer kann vor dir bestehen wegen der St\u00e4rke deines Zorns?<\/p>\n<p> 8 Vom Himmel her lie\u00dfest du den Rechtsstreit h\u00f6ren;<br \/>\nDie Erde selbst f\u00fcrchtete sich und blieb still,<br \/>\n 9 Als Gott aufstand zum Gericht,<br \/>\nUm alle Sanftm\u00fctigen der Erde zu retten. Sela.<\/p>\n<p>10 Denn sogar des Menschen Grimm wird dich lobpreisen;<br \/>\nDen Rest des Grimmes wirst du dir selbst umg\u00fcrten.<\/p>\n<p>11 Gelobt und bezahlt Jehova, eurem Gott, ihr alle, die ihr rings um ihn seid.<br \/>\nLa\u00dft sie in Furcht eine Gabe bringen.<\/p>\n<p>12 Er wird den Geist von F\u00fchrern dem\u00fctigen;<br \/>\nFurchteinfl\u00f6\u00dfend ist er f\u00fcr die K\u00f6nige der Erde.<\/p>\n<h3>Psalm 77<\/h3>\n<p>Dem Leiter, auf Jeduthun. Von Asaph. Eine Melodie.<\/p>\n<p>77 Mit meiner Stimme will ich sogar zu Gott selbst schreien,<br \/>\nMit meiner Stimme zu Gott, und er wird mir gewi\u00df Geh\u00f6r schenken.<\/p>\n<p> 2 Am Tag meiner Bedr\u00e4ngnis habe ich Jehova gesucht.<br \/>\nNachts ist meine Hand selbst ausgestreckt gewesen und ist nicht erschlafft;<br \/>\nMeine Seele hat sich geweigert, getr\u00f6stet zu werden.<\/p>\n<p> 3 Ich will Gottes gedenken und unruhvoll sein;<br \/>\nIch will Besorgnis bekunden, da\u00df mein Geist schwach wird. Sela.<\/p>\n<p> 4 Du hast meine Augenlider festgehalten;<br \/>\nIch bin in Unruhe geraten, und ich kann nicht reden.<\/p>\n<p> 5 Ich habe nachgedacht \u00fcber die Tage der Vorzeit,<br \/>\n\u00dcber die Jahre in der unabsehbaren Vergangenheit.<\/p>\n<p> 6 Ich will meines Saitenspiels gedenken in der Nacht;<br \/>\nMit meinem Herzen will ich Besorgnis bekunden,<br \/>\nUnd mein Geist wird gr\u00fcndlich nachforschen.<\/p>\n<p> 7 Wird es auf unabsehbare Zeiten sein, da\u00df Jehova fortw\u00e4hrend verst\u00f6\u00dft?<br \/>\nUnd wird er nie mehr wieder Gefallen haben?<\/p>\n<p> 8 Ist seine liebende G\u00fcte f\u00fcr immer zu Ende?<br \/>\nIst [sein] Wort zunichte geworden Generation um Generation?<\/p>\n<p> 9 Hat Gott vergessen, Gunst zu erweisen,<br \/>\nOder hat er seine Erbarmungen im Zorn verschlossen? Sela.<\/p>\n<p>10 Und soll ich fortw\u00e4hrend sagen: &#8222;Dies ist, was mich durchbohrt,<br \/>\nDa\u00df die Rechte des H\u00f6chsten sich ver\u00e4ndert.&#8220;?<\/p>\n<p>11 Ich werde der Handlungen Jahs gedenken;<br \/>\nDenn ich will deines wunderbaren Tuns der Vorzeit gedenken.<\/p>\n<p>12 Und ich werde bestimmt nachsinnen \u00fcber all dein Tun,<br \/>\nUnd mit deinen Handlungen will ich mich befassen.<\/p>\n<p>13 O Gott, dein Weg ist in der heiligen St\u00e4tte.<br \/>\nWer ist ein gro\u00dfer Gott wie Gott?<\/p>\n<p>14 Du bist der [wahre] Gott, der Wunderbares wirkt.<br \/>\nUnter den V\u00f6lkern hast du deine St\u00e4rke bekanntgemacht.<\/p>\n<p>15 Mit [deinem] Arm hast du dein Volk zur\u00fcckgebracht,<br \/>\nDie S\u00f6hne Jakobs und Josephs. Sela.<\/p>\n<p>16 Die Wasser haben dich gesehen, o Gott,<br \/>\nDie Wasser haben dich gesehen; sie begannen sich vor Schmerzen zu winden.<br \/>\nAuch erbebten die Wassertiefen.<\/p>\n<p>17 Die Wolken haben donnernd Wasser herabgegossen;<br \/>\nEine Stimme haben die Wolkenhimmel erschallen lassen.<br \/>\nAuch sind deine eigenen Pfeile dann hierhin und dorthin gefahren.<\/p>\n<p>18 Der Schall deines Donners war wie Wagenr\u00e4der;<br \/>\nBlitze haben das ertragf\u00e4hige Land erleuchtet;<br \/>\nDie Erde erbebte und begann zu schaukeln;<\/p>\n<p>19 Durch das Meer ging dein Weg<br \/>\nUnd durch viele Wasser dein Pfad;<br \/>\nUnd selbst deine Fu\u00dfspuren sind nicht bekanntgeworden.<\/p>\n<p>20 Du hast dein Volk geleitet wie eine Kleinviehherde,<br \/>\nDurch die Hand Mose und Aarons.<\/p>\n<h3>Psalm 78<\/h3>\n<p>Maskil. Von Asaph.<\/p>\n<p>78 Schenke Geh\u00f6r, o mein Volk, meinem Gesetz;<br \/>\nNeigt euer Ohr zu den Reden meines Mundes.<\/p>\n<p> 2 In einem Sprichwort will ich meinen Mund auftun;<br \/>\nIch will R\u00e4tsel aus der Vorzeit hervorsprudeln lassen,<br \/>\n 3 Die wir geh\u00f6rt haben und kennen<br \/>\nUnd die unsere eigenen V\u00e4ter uns erz\u00e4hlt haben,<br \/>\n 4 Die wir ihren S\u00f6hnen nicht verhehlen,<br \/>\nIndem wir [sie] auch der k\u00fcnftigen Generation erz\u00e4hlen,<br \/>\nDie Lobpreisungen Jehovas und seine St\u00e4rke<br \/>\nUnd seine wunderbaren Dinge, die er getan hat.<\/p>\n<p> 5 Und er ging daran, eine Mahnung in Jakob aufzurichten,<br \/>\nUnd ein Gesetz setzte er in Israel,<br \/>\nDinge, die er unseren Vorv\u00e4tern gebot,<br \/>\nUm sie ihren S\u00f6hnen bekanntzumachen,<br \/>\n 6 Damit die k\u00fcnftige Generation [sie] kennen k\u00f6nnte, die S\u00f6hne, die geboren werden sollten,<br \/>\nDamit sie aufst\u00e4nden und [sie] ihren S\u00f6hnen erz\u00e4hlten<br \/>\n 7 Und damit sie auf Gott selbst ihre Zuversicht setzten<br \/>\nUnd die Handlungen Gottes nicht verg\u00e4\u00dfen, sondern seine eigenen Gebote hielten.<\/p>\n<p> 8 Und sie sollten nicht wie ihre Vorv\u00e4ter werden,<br \/>\nEine Generation, st\u00f6rrisch und rebellisch,<br \/>\nEine Generation, die ihr Herz nicht bereitet hatte<br \/>\nUnd deren Geist Gott gegen\u00fcber nicht zuverl\u00e4ssig war.<\/p>\n<p> 9 Die S\u00f6hne Ephraims, obwohl bewaffnete Bogensch\u00fctzen,<br \/>\nZogen sich zur\u00fcck am Tag des Kampfes.<\/p>\n<p>10 Sie hielten den Bund Gottes nicht,<br \/>\nUnd in seinem Gesetz zu wandeln, weigerten sie sich.<\/p>\n<p>11 Auch begannen sie, seine Handlungen zu vergessen<br \/>\nUnd seine wunderbaren Werke, die er sie sehen lie\u00df.<\/p>\n<p>12 Vor den Augen ihrer Vorv\u00e4ter hatte er auf wunderbare Weise gehandelt<br \/>\nIn dem Land \u00c4gypten, dem Feld Zoans.<\/p>\n<p>13 Er spaltete das Meer, um sie hin\u00fcberziehen zu lassen,<br \/>\nUnd er lie\u00df die Wasser stehen wie einen Damm.<\/p>\n<p>14 Und er f\u00fchrte sie weiterhin bei Tag mit einer Wolke<br \/>\nUnd die ganze Nacht mit Feuerschein.<\/p>\n<p>15 Er spaltete dann Felsen in der Wildnis,<br \/>\nUm [sie] in F\u00fclle trinken zu lassen wie [aus] Wassertiefen.<\/p>\n<p>16 Und er brachte dann B\u00e4che hervor aus einem zerkl\u00fcfteten Felsen<br \/>\nUnd lie\u00df Wasser herabflie\u00dfen wie Str\u00f6me.<\/p>\n<p>17 Und sie fuhren fort, noch mehr gegen ihn zu s\u00fcndigen,<br \/>\nIndem sie gegen den H\u00f6chsten rebellierten in der wasserlosen Gegend;<br \/>\n18 Und sie stellten dann Gott in ihrem Herzen auf die Probe,<br \/>\nIndem sie f\u00fcr ihre Seele etwas zum Essen forderten.<\/p>\n<p>19 So begannen sie gegen Gott zu reden.<br \/>\nSie sprachen: &#8222;Ist Gott imstande, einen Tisch in der Wildnis zuzurichten?&#8220;<\/p>\n<p>20 Siehe! Er schlug einen Felsen,<br \/>\nDamit Wasser flossen und selbst Wildb\u00e4che hervorstr\u00f6mten.<br \/>\n&#8222;Ist er auch imstande, selbst Brot zu geben,<br \/>\nOder kann er Lebensunterhalt f\u00fcr sein Volk bereiten?&#8220;<\/p>\n<p>21 Darum h\u00f6rte Jehova und geriet in heftigen Zorn;<br \/>\nUnd Feuer, es entz\u00fcndete sich gegen Jakob,<br \/>\nUnd Zorn stieg auch auf gegen Israel.<\/p>\n<p>22 Denn sie hatten keinen Glauben an Gott,<br \/>\nUnd sie vertrauten nicht auf Rettung von ihm.<\/p>\n<p>23 Und er ging daran, den Wolkenhimmeln droben zu gebieten,<br \/>\nUnd er \u00f6ffnete sogar die T\u00fcren des Himmels.<\/p>\n<p>24 Und er lie\u00df auf sie Manna zum Essen regnen,<br \/>\nUnd das Korn des Himmels gab er ihnen.<\/p>\n<p>25 Menschen a\u00dfen gar das Brot von Starken;<br \/>\nZehrung sandte er ihnen zur S\u00e4ttigung.<\/p>\n<p>26 Er lie\u00df einen Ostwind losbrechen in den Himmeln<br \/>\nUnd lie\u00df durch seine eigene St\u00e4rke einen S\u00fcdwind wehen.<\/p>\n<p>27 Und er ging daran, Lebensunterhalt wie Staub auf sie regnen zu lassen,<br \/>\nJa gefl\u00fcgelte fliegende Gesch\u00f6pfe gleich den Sandk\u00f6rnern der Meere.<\/p>\n<p>28 Und er lie\u00df [sie] fortw\u00e4hrend mitten in sein Lager fallen,<br \/>\nRings um seine Wohnst\u00e4tten.<\/p>\n<p>29 Und sie schickten sich an, zu essen und sich sehr zu s\u00e4ttigen,<br \/>\nUnd was sie begehrten, f\u00fchrte er ihnen zu.<\/p>\n<p>30 Sie hatten sich von ihrem Begehren nicht abgewandt,<br \/>\nW\u00e4hrend ihre Speise noch in ihrem Mund war,<br \/>\n31 Als Gottes Zorn selbst gegen sie aufstieg.<br \/>\nUnd er ging daran, unter ihren Wohlbeleibten zu t\u00f6ten;<br \/>\nUnd die jungen M\u00e4nner Israels lie\u00df er zusammenbrechen.<\/p>\n<p>32 Trotz all diesem s\u00fcndigten sie weiterhin<br \/>\nUnd glaubten nicht an seine wunderbaren Werke.<\/p>\n<p>33 So lie\u00df er ihre Tage wie blo\u00dfen Dunst ein Ende nehmen<br \/>\nUnd ihre Jahre durch die Best\u00fcrzung.<\/p>\n<p>34 Sooft er sie t\u00f6tete, fragten sie auch nach ihm,<br \/>\nUnd sie kehrten um und suchten Gott.<\/p>\n<p>35 Und sie begannen zu gedenken, da\u00df Gott ihr FELS sei<br \/>\nUnd da\u00df Gott, der H\u00f6chste, ihr R\u00e4cher sei.<\/p>\n<p>36 Und sie versuchten, ihn mit ihrem Mund zu bet\u00f6ren;<br \/>\nUnd mit ihrer Zunge versuchten sie ihn zu bel\u00fcgen.<\/p>\n<p>37 Und ihr Herz war nicht fest bei ihm;<br \/>\nUnd sie erwiesen sich in seinem Bund nicht als treu.<\/p>\n<p>38 Er aber war barmherzig; er deckte das Vergehen jeweils zu und verderbte nicht,<br \/>\nUnd er wandte oftmals seinen Zorn ab,<br \/>\nUnd er erweckte nicht seinen ganzen Grimm.<\/p>\n<p>39 Und st\u00e4ndig gedachte er, da\u00df sie Fleisch waren,<br \/>\nDa\u00df der Geist ausgeht und nicht zur\u00fcckkehrt.<\/p>\n<p>40 Wie oft rebellierten sie gegen ihn in der Wildnis,<br \/>\nImmer wieder kr\u00e4nkten sie ihn in der W\u00fcste!<\/p>\n<p>41 Und immer wieder stellten sie Gott auf die Probe,<br \/>\nUnd dem Heiligen Israels bereiteten sie Schmerz.<\/p>\n<p>42 Sie gedachten nicht seiner Hand,<br \/>\nDes Tages, da er sie vom Widersacher erl\u00f6ste,<br \/>\n43 Wie er in \u00c4gypten seine Zeichen setzte<br \/>\nUnd seine Wunder auf dem Feld Zoans<br \/>\n44 Und wie er ihre Nilkan\u00e4le in Blut zu verwandeln begann,<br \/>\nSo da\u00df sie von ihren eigenen B\u00e4chen nicht trinken konnten.<\/p>\n<p>45 Er sandte dann Bremsen \u00fcber sie, damit diese sie fr\u00e4\u00dfen,<br \/>\nUnd Fr\u00f6sche, damit diese ihnen Verderben br\u00e4chten.<\/p>\n<p>46 Und er begann, ihren Ertrag den Kakerlaken zu geben<br \/>\nUnd ihre M\u00fche den Heuschrecken.<\/p>\n<p>47 Er ging daran, durch Hagel ihren Weinstock zu t\u00f6ten<br \/>\nUnd ihre Maulbeerfeigenb\u00e4ume durch Hagelk\u00f6rner.<\/p>\n<p>48 Und er gab dann ihre Lasttiere sogar dem Hagel preis<br \/>\nUnd ihren Viehbestand dem hitzigen Fieber.<\/p>\n<p>49 Er sandte ferner seine Zornglut \u00fcber sie,<br \/>\n\u00dcberwallenden Zorn und Strafank\u00fcndigung und Bedr\u00e4ngnis,<br \/>\nAbordnungen von Engeln, die Ungl\u00fcck brachten.<\/p>\n<p>50 Er ging daran, f\u00fcr seinen Zorn einen Pfad zu bereiten.<br \/>\nEr hielt vom Tod ihre Seele nicht zur\u00fcck;<br \/>\nUnd ihr Leben gab er sogar der Pest preis.<\/p>\n<p>51 Schlie\u00dflich schlug er alle Erstgeborenen in \u00c4gypten nieder,<br \/>\nDen Anfang ihrer Zeugungskraft in den Zelten Hams.<\/p>\n<p>52 Danach lie\u00df er sein Volk wegziehen wie eine Kleinviehherde<br \/>\nUnd leitete sie wie eine Herde in der Wildnis.<\/p>\n<p>53 Und er f\u00fchrte sie weiterhin in Sicherheit, und sie empfanden keinen Schrecken;<br \/>\nUnd ihre Feinde bedeckte das Meer.<\/p>\n<p>54 Und er ging daran, sie zu seinem heiligen Gebiet zu bringen,<br \/>\nDieser Berggegend, die seine rechte Hand erwarb.<\/p>\n<p>55 Und ihretwegen trieb er allm\u00e4hlich die Nationen aus,<br \/>\nUnd mit der Me\u00dfschnur teilte er ihnen dann durch das Los ein Erbe zu,<br \/>\nSo da\u00df er die St\u00e4mme Israels in ihren eigenen Heimst\u00e4tten weilen lie\u00df.<\/p>\n<p>56 Und sie begannen Gott, den H\u00f6chsten, auf die Probe zu stellen und gegen [ihn] zu rebellieren,<br \/>\nUnd seine Mahnungen beachteten sie nicht.<\/p>\n<p>57 Auch wichen sie best\u00e4ndig zur\u00fcck und handelten treulos wie ihre Vorv\u00e4ter;<br \/>\nSie wandten sich um wie ein schlaffer Bogen.<\/p>\n<p>58 Und st\u00e4ndig kr\u00e4nkten sie ihn mit ihren H\u00f6hen,<br \/>\nUnd mit ihren gehauenen Bildern reizten sie ihn fortw\u00e4hrend zur Eifersucht.<\/p>\n<p>59 Gott h\u00f6rte [es] und geriet in heftigen Zorn,<br \/>\nUnd so verachtete er Israel sehr.<\/p>\n<p>60 Und er gab schlie\u00dflich die Wohnst\u00e4tte von Silo auf,<br \/>\nDas Zelt, in dem er unter Erdenmenschen weilte.<\/p>\n<p>61 Und er gab dann seine St\u00e4rke sogar in Gefangenschaft<br \/>\nUnd seine Sch\u00f6nheit in die Hand des Widersachers.<\/p>\n<p>62 Und er lieferte fortgesetzt sein Volk selbst dem Schwert aus,<br \/>\nUnd gegen sein Erbe geriet er in heftigen Zorn.<\/p>\n<p>63 Seine jungen M\u00e4nner verzehrte das Feuer,<br \/>\nUnd seine Jungfrauen wurden nicht gepriesen.<\/p>\n<p>64 Was seine Priester betrifft, sie fielen durch das Schwert selbst,<br \/>\nUnd ihre Witwen, sie gaben nicht dem Weinen Raum.<\/p>\n<p>65 Dann begann Jehova wie vom Schlaf zu erwachen,<br \/>\nWie ein M\u00e4chtiger, der sich vom Wein ern\u00fcchtert.<\/p>\n<p>66 Und er schlug dann seine Widersacher von hinten nieder;<br \/>\nSchmach von unabsehbarer Dauer lie\u00df er \u00fcber sie kommen.<\/p>\n<p>67 Und er verwarf dann das Zelt Josephs;<br \/>\nUnd den Stamm Ephraim erw\u00e4hlte er nicht.<\/p>\n<p>68 Aber den Stamm Juda erw\u00e4hlte er,<br \/>\nDen Berg Zion, den er liebte.<\/p>\n<p>69 Und er begann sein Heiligtum so wie H\u00f6hen zu bauen,<br \/>\nWie die Erde, die er auf unabsehbare Zeit gegr\u00fcndet hat.<\/p>\n<p>70 Und so erw\u00e4hlte er David, seinen Knecht,<br \/>\nUnd nahm ihn von den Kleinviehh\u00fcrden hinweg.<\/p>\n<p>71 Von [der Stelle] hinter den s\u00e4ugenden Muttertieren<br \/>\nBrachte er ihn herein, damit er ein Hirte \u00fcber Jakob, sein Volk,<br \/>\nUnd \u00fcber Israel, sein Erbe, sei.<\/p>\n<p>72 Und er begann sie zu h\u00fcten gem\u00e4\u00df der unversehrten Lauterkeit seines Herzens,<br \/>\nUnd mit seiner H\u00e4nde Geschicklichkeit begann er sie zu f\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Psalm 76 Dem Leiter auf Saiteninstrumenten. 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