
{"id":619,"date":"2009-04-08T11:55:22","date_gmt":"2009-04-08T10:55:22","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=619"},"modified":"2009-04-21T07:43:17","modified_gmt":"2009-04-21T06:43:17","slug":"2-samuel-16-18","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=619","title":{"rendered":"2. Samuel 16 &#8211; 18"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 16<\/h3>\n<p>Als David seinerseits den Gipfel ein wenig \u00fcberschritten hatte, da kam ihm Ziba, Mephiboscheths Bediensteter, mit einem Paar gesattelter Esel entgegen und darauf zweihundert Brote und hundert Rosinenkuchen und hundert Lasten Sommerfr\u00fcchte und ein gro\u00dfer Krug Wein. 2 Da sagte der K\u00f6nig zu Ziba: &#8222;Was bedeuten diese Dinge deinerseits?&#8220; Hierauf sprach Ziba: &#8222;Die Esel sind zum Reiten f\u00fcr die Hausgenossen des K\u00f6nigs, und das Brot und die Last Sommerfr\u00fcchte sind zum Essen f\u00fcr die jungen M\u00e4nner, und der Wein ist zum Trinken f\u00fcr den in der Wildnis Erm\u00fcdeten.&#8220; 3 Der K\u00f6nig sagte nun: &#8222;Und wo ist der Sohn deines Herrn?&#8220; Darauf sprach Ziba zum K\u00f6nig: &#8222;Dort wohnt er, in Jerusalem; denn er hat gesagt: &#8218;Heute wird mir das Haus Israel die K\u00f6nigsherrschaft meines Vaters zur\u00fcckgeben.&#8216; &#8220; 4 Da sprach der K\u00f6nig zu Ziba: &#8222;Siehe! Dein ist alles, was Mephiboscheth geh\u00f6rt.&#8220; Hierauf sagte Ziba: &#8222;Ich beuge mich tats\u00e4chlich nieder. La\u00df mich Gunst finden in deinen Augen, mein Herr und K\u00f6nig.&#8220;<\/p>\n<p>5 Und K\u00f6nig David kam bis nach Bahurim, und siehe, von dort kam ein Mann von der Familie des Hauses Sauls heraus, und sein Name war Schime\u00ef, der Sohn Geras, er kam heraus, und w\u00e4hrend er herauskam, rief er \u00dcbles [auf ihn] herab. 6 Und er begann mit Steinen nach David und nach allen Dienern des K\u00f6nigs David zu werfen; und alles Volk und alle starken M\u00e4nner waren zu seiner Rechten und zu seiner Linken. 7 Und dies ist, was Schime\u00ef sprach, als er \u00dcbles herabrief: &#8222;Geh weg, geh weg, du mit Blutschuld beladener Mann und du nichtsnutziger Mann! 8 Jehova hat die ganze Blutschuld hinsichtlich des Hauses Sauls, an dessen Stelle du als K\u00f6nig geherrscht hast, auf dich zur\u00fcckgebracht; und Jehova gibt das K\u00f6nigtum in die Hand deines Sohnes Absalom. Und da bist du in deinem Ungl\u00fcck, weil du ein mit Blutschuld beladener Mann bist!&#8220;<\/p>\n<p>9 Schlie\u00dflich sagte Abischai, der Sohn der Zeruja, zum K\u00f6nig: &#8222;Warum sollte dieser tote Hund auf meinen Herrn, den K\u00f6nig, \u00dcbles herabrufen? La\u00df mich bitte hin\u00fcbergehen und ihm den Kopf abnehmen.&#8220; 10 Aber der K\u00f6nig sprach: &#8222;Was habe ich mit euch zu schaffen, ihr S\u00f6hne der Zeruja? So la\u00dft ihn \u00dcbles herabrufen, denn Jehova selbst hat zu ihm gesagt: &#8218;Rufe \u00dcbles auf David herab!&#8216; Wer also sollte sagen: &#8218;Warum hast du so getan?&#8216;?&#8220; 11 Und David sprach weiter zu Abischai und all seinen Dienern: &#8222;Seht, mein eigener Sohn, der aus meinem eigenen Innern hervorgegangen ist, trachtet mir nach der Seele; und wieviel mehr jetzt ein Benjaminiter! La\u00dft ihn, damit er \u00dcbles herabruft, denn Jehova hat so zu ihm gesprochen! 12 Vielleicht wird Jehova [es] mit seinem Auge sehen, und Jehova wird mir tats\u00e4chlich Gutes erstatten an Stelle seines heutigen Fluches.&#8220; 13 Darauf gingen David und seine M\u00e4nner auf dem Weg weiter, w\u00e4hrend Schime\u00ef an der Bergseite wanderte, indem er neben ihm her Schritt hielt, um \u00dcbles [auf ihn] herabzurufen, und er warf fortw\u00e4hrend Steine, w\u00e4hrend er neben ihm her Schritt hielt, und er bewarf [ihn] mit einer Menge Staub.<\/p>\n<p>14 Schlie\u00dflich kam der K\u00f6nig und alles Volk, das bei ihm war, m\u00fcde an. Da erquickten sie sich dort.<\/p>\n<p>15 Was Absalom und alles Volk, die M\u00e4nner Israels, betrifft, sie zogen in Jerusalem ein; und Ahithophel war bei ihm. 16 Und es geschah, sobald Huschai, der Arkiter, Davids Gef\u00e4hrte, zu Absalom hereinkam, da\u00df Huschai dann zu Absalom sagte: &#8222;Es lebe der K\u00f6nig! Es lebe der K\u00f6nig!&#8220; 17 Darauf sprach Absalom zu Huschai: &#8222;Ist das deine liebende G\u00fcte gegen\u00fcber deinem Gef\u00e4hrten? Warum bist du nicht mit deinem Gef\u00e4hrten gegangen?&#8220; 18 Da sprach Huschai zu Absalom: &#8222;Nein; sondern wen Jehova erw\u00e4hlt hat und auch dieses Volk und alle M\u00e4nner Israels, dem werde ich geh\u00f6ren, und bei ihm werde ich wohnen. 19 Und zum zweiten Mal [mu\u00df ich sagen]: Wem soll ich meinerseits dienen? Ist es nicht vor seinem Sohn? So, wie ich vor deinem Vater gedient habe, so wird es sich erweisen, da\u00df ich vor dir bin.&#8220;<\/p>\n<p>20 Sp\u00e4ter sprach Absalom zu Ahithophel: &#8222;Ihr M\u00e4nner, gebt eurerseits Rat. Was sollen wir tun?&#8220; 21 Dann sagte Ahithophel zu Absalom: &#8222;Habe Beziehungen mit den Nebenfrauen deines Vaters, die er zur\u00fcckgelassen hat, damit sie auf das Haus achtgeben. Und ganz Israel wird bestimmt h\u00f6ren, da\u00df du dich bei deinem Vater stinkend gemacht hast, und die H\u00e4nde all derer, die mit dir sind, werden bestimmt erstarken.&#8220; 22 Demgem\u00e4\u00df schlug man f\u00fcr Absalom auf dem Dach ein Zelt auf, und Absalom begann vor den Augen von ganz Israel mit den Nebenfrauen seines Vaters Beziehungen zu haben.<\/p>\n<p>23 Und der Rat Ahithophels, den er in jenen Tagen gab, war so, wie wenn ein Mann das Wort des [wahren] Gottes befragt h\u00e4tte. So war jeder Rat Ahithophels sowohl bei David als bei Absalom.<\/p>\n<h3>Kapitel 17<\/h3>\n<p>17 Und Ahithophel sprach dann zu Absalom: &#8222;La\u00df mich bitte zw\u00f6lftausend Mann ausw\u00e4hlen und mich aufmachen und David heute nacht nachjagen. 2 Und ich werde \u00fcber ihn kommen, wenn er ermattet und an beiden H\u00e4nden schlaff ist, und ich werde ihn bestimmt aufschrecken; und alles Volk, das bei ihm ist, wird fliehen m\u00fcssen, und ich werde bestimmt den K\u00f6nig allein niederschlagen. 3 Und la\u00df mich alles Volk zu dir zur\u00fcckbringen. Gleich der R\u00fcckkehr aller ist der Mann, den du suchst; [und] das ganze Volk selbst wird schlie\u00dflich in Frieden sein.&#8220; 4 Und das Wort war gerade recht in den Augen Absaloms und in den Augen aller \u00e4lteren M\u00e4nner Israels.<\/p>\n<p>5 Indes sagte Absalom: &#8222;Rufe bitte auch Huschai, den Arkiter, und la\u00df uns h\u00f6ren, was in seinem, ja in seinem Munde ist.&#8220; 6 So kam Huschai zu Absalom herein. Dann sprach Absalom zu ihm: &#8222;Gem\u00e4\u00df diesem Wort hat Ahithophel geredet. Sollen wir nach seinem Wort handeln? Wenn nicht, rede du selbst.&#8220; 7 Darauf sagte Huschai zu Absalom: &#8222;Der Rat, den Ahithophel gegeben hat, ist in diesem Fall nicht gut!&#8220;<\/p>\n<p>8 Und Huschai sprach weiter: &#8222;Du selbst kennst doch deinen Vater und seine M\u00e4nner, da\u00df sie stark sind, und sie sind bitterer Seele gleich einer B\u00e4rin, die ihre Jungen auf dem Feld verloren hat; und dein Vater ist ein Kriegsmann, und er wird die Nacht nicht mit dem Volk verbringen. 9 Siehe! Jetzt h\u00e4lt er sich versteckt in einer der H\u00f6hlungen oder an einem der anderen Orte; und sobald er zu Beginn \u00fcber sie herf\u00e4llt, wird es bestimmt geschehen, da\u00df der, der davon h\u00f6rt, dann ganz bestimmt h\u00f6ren und sagen wird: &#8218;Eine Niederlage hat es unter dem Volk gegeben, das Absalom nachfolgt!&#8216; 10 Und auch der tapfere Mann, dessen Herz wie das Herz des L\u00f6wen ist, wird sicherlich verzagen und schwach werden; denn ganz Israel wei\u00df, da\u00df dein Vater ein starker Mann ist, und so sind auch die tapferen M\u00e4nner, die bei ihm sind. 11 Ich meinerseits gebe wirklich den Rat: Ganz Israel werde unfehlbar zu dir versammelt, von Dan bis Be\u00ebrscheba, wie die Sandk\u00f6rnchen, die am Meer sind, an Menge, wobei du in eigener Person in den Kampf ziehst. 12 Und wir m\u00fcssen an einem der Orte, wo er bestimmt zu finden ist, gegen ihn kommen, und wir selbst werden so \u00fcber ihm sein, wie der Tau auf den Erdboden f\u00e4llt; und es wird von ihm und all den M\u00e4nnern, die bei ihm sind, bestimmt auch nicht ein einziger \u00fcbrigbleiben. 13 Und wenn er sich in eine Stadt zur\u00fcckziehen wird, dann soll ganz Israel Seile zu jener Stadt tragen, und wir werden sie gewi\u00df zum Wildbachtal hinabschleppen, bis dort auch nicht ein Steinchen gefunden wird.&#8220;<\/p>\n<p>14 Dann sprachen Absalom und alle M\u00e4nner Israels: &#8222;Der Rat Huschais, des Arkiters, ist besser als der Rat Ahithophels!&#8220; Und Jehova selbst hatte Befehl gegeben, den Rat Ahithophels, obwohl er gut war, zu vereiteln, damit Jehova Ungl\u00fcck \u00fcber Absalom bringen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>15 Sp\u00e4ter sagte Huschai zu Zadok und Abjathar, den Priestern: &#8222;So und so hat Ahithophel Absalom und den \u00e4lteren M\u00e4nnern Israels geraten; und so und so habe ich meinerseits geraten. 16 Und nun sendet eilends hin und teilt es David mit und sprecht: &#8218;Verbringe die Nacht heute nicht in den W\u00fcstenebenen der Wildnis, sondern du solltest auch ganz bestimmt hin\u00fcberziehen, damit der K\u00f6nig und alles Volk, das bei ihm ist, nicht verschlungen w\u00fcrden.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>17 Als Jonathan und Ahimaaz bei En-Rogel standen, ging eine Magd hin und teilte es ihnen mit. So gingen sie selbst hin, da sie es K\u00f6nig David mitzuteilen hatten; denn sie konnten sich nicht sehen lassen, indem [sie] in die Stadt hineingingen. 18 Doch ein junger Mann sah sie dann und teilte es Absalom mit. So gingen die beiden eilends davon und kamen zu dem Haus eines Mannes in Bahurim, der einen Brunnen in seinem Hof hatte; und sie stiegen in diesen hinab. 19 Danach nahm die Frau eine Decke und breitete [sie] \u00fcber die Oberfl\u00e4che des Brunnens und h\u00e4ufte Gr\u00fctze darauf; und es wurde nichts davon bemerkt. 20 Die Knechte Absaloms kamen nun zu der Frau in ihr Haus und sagten: &#8222;Wo sind Ahimaaz und Jonathan?&#8220; Darauf sprach die Frau zu ihnen: &#8222;Sie sind von hier aus zu den Wassern weitergegangen.&#8220; Dann fuhren sie fort zu suchen, und sie fanden sie nicht, und so kehrten sie nach Jerusalem zur\u00fcck.<\/p>\n<p>21 Und es geschah, nachdem sie weggegangen waren, da\u00df sie dann aus dem Brunnen heraufstiegen und weitergingen und es K\u00f6nig David mitteilten und zu David sagten: &#8222;Macht euch auf, und \u00fcberschreitet eilends die Wasser; denn so und so hat Ahithophel gegen euch geraten.&#8220; 22 Sogleich erhob sich David und auch alles Volk, das mit ihm war, und sie zogen unaufhaltsam \u00fcber den Jordan, bis der Morgen hell wurde, bis nicht einer fehlte, der den Jordan nicht \u00fcberschritten h\u00e4tte.<\/p>\n<p>23 Was Ahithophel betrifft, er sah, da\u00df man nicht nach seinem Rat gehandelt hatte, und er sattelte dann einen Esel und machte sich auf und ging weg zu seinem Haus in seine eigene Stadt. Dann erteilte er seiner Hausgemeinschaft Befehle und erdrosselte sich und starb so. Und er wurde in der Grabst\u00e4tte seiner Vorv\u00e4ter begraben.<\/p>\n<p>24 Was David betrifft, er kam nach Mahanajim, und Absalom seinerseits zog \u00fcber den Jordan, er und alle M\u00e4nner Israels mit ihm. 25 Und Amasa war es, den Absalom an Stelle Joabs \u00fcber das Heer setzte; und Amasa war der Sohn eines Mannes, dessen Name Jithra war, der Israelit, der mit Abigail, der Tochter Nahaschs, der Schwester der Zeruja, der Mutter Joabs, Beziehungen hatte. 26 Und Israel und Absalom schlugen das Lager im Land Gilead auf.<\/p>\n<p>27 Und es geschah, sobald David nach Mahanajim kam, da\u00df Schobi, der Sohn Nahaschs aus [dem] Rabba der S\u00f6hne Ammons, und Machir, der Sohn Ammi\u00ebls aus Lo-Debar, und Barsillai, der Gileaditer aus Rogelim, 28 Betten und Becken und T\u00f6pfergef\u00e4\u00dfe [brachten], auch Weizen und Gerste und Mehl und ger\u00f6stetes Getreide und dicke Bohnen und Linsen und ger\u00f6stetes Korn; 29 und Honig und Butter und Schafe und Rinderquark brachten sie zum Essen heran f\u00fcr David und das Volk, das bei ihm war, denn sie sprachen: &#8222;Das Volk ist hungrig und m\u00fcde und durstig in der Wildnis.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 18<\/h3>\n<p>18 Und David ging daran, das Volk zu z\u00e4hlen, das bei ihm war, und Oberste von Tausendschaften und Oberste von Hundertschaften \u00fcber sie zu setzen. 2 Ferner entsandte David ein Drittel des Volkes unter der Hand Joabs und ein Drittel unter der Hand Abischais, des Sohnes der Zeruja, des Bruders Joabs, und ein Drittel unter der Hand Ittais, des Gathiters. Dann sprach der K\u00f6nig zum Volk: &#8222;Auch ich selbst werde ganz gewi\u00df mit euch ausziehen.&#8220; 3 Aber das Volk sagte: &#8222;Du sollst nicht ausziehen, denn wenn wir gar fliehen sollten, w\u00fcrden sie das Herz nicht auf uns richten; und wenn die H\u00e4lfte von uns sterben w\u00fcrde, so w\u00fcrden sie das Herz nicht auf uns richten, denn du bist zehntausend von uns wert; und nun w\u00e4re es besser, wenn du uns durch Hilfe von der Stadt aus zu Diensten st\u00fcndest.&#8220; 4 Da sprach der K\u00f6nig zu ihnen: &#8222;Was immer in euren Augen gut zu sein scheint, werde ich tun.&#8220; Und der K\u00f6nig blieb an der Seite des Tores stehen, und alles Volk seinerseits zog nach Hundertschaften und nach Tausendschaften aus. 5 Und der K\u00f6nig fuhr fort, Joab und Abischai und Ittai zu gebieten, indem [er] sagte: &#8222;Verfahrt um meinetwillen sanft mit dem jungen Mann, [mit] Absalom.&#8220; Und alles Volk seinerseits h\u00f6rte [es], als der K\u00f6nig allen Obersten Absaloms wegen gebot.<\/p>\n<p>6 Und das Volk zog weiter aus ins Feld, Israel entgegen; und es kam dann zur Schlacht im Wald von Ephraim. 7 Schlie\u00dflich erlitt das Volk Israel dort vor den Knechten Davids eine Niederlage, und es kam dort an jenem Tag zu einer gro\u00dfen Schlachtung, zwanzigtausend Mann. 8 Und die Schlacht breitete sich dort \u00fcber das ganze Land aus, so weit man sah. Ferner fra\u00df der Wald mehr vom Volk weg, als das Schwert an jenem Tag von ihnen wegfra\u00df.<\/p>\n<p>9 Schlie\u00dflich stie\u00df Absalom auf die Knechte Davids. Und Absalom ritt auf einem Maultier, und das Maultier geriet unter das Ge\u00e4st eines m\u00e4chtigen Baumes, so da\u00df sich sein Haupt in dem gro\u00dfen Baum fest verfing, und er wurde zwischen Himmel und Erde emporgehoben, w\u00e4hrend das Maultier seinerseits, das unter ihm war, weiterlief. 10 Dann sah es ein gewisser Mann und teilte es Joab mit und sprach: &#8222;Siehe! Ich habe Absalom in einem gro\u00dfen Baum h\u00e4ngen sehen.&#8220; 11 Darauf sagte Joab zu dem Mann, der es ihm mitteilte: &#8222;Und siehe, du hast es gesehen, und warum hast du ihn dort nicht zur Erde niedergeschlagen? Dann w\u00e4re es meine Verpflichtung gewesen, dir zehn Silberst\u00fccke und einen G\u00fcrtel zu geben.&#8220; 12 Aber der Mann sprach zu Joab: &#8222;Und w\u00fcrde ich tausend Silberst\u00fccke auf meinen Handfl\u00e4chen wiegen, so w\u00fcrde ich meine Hand nicht gegen den Sohn des K\u00f6nigs ausstrecken; denn vor unseren Ohren hat der K\u00f6nig dir und Abischai und Ittai geboten und gesagt: &#8218;Gebt acht, wer es auch [sei], auf den jungen Mann, auf Absalom.&#8216; 13 Sonst h\u00e4tte ich tr\u00fcgerisch gegen seine Seele gehandelt, und die ganze Sache selbst bliebe dem K\u00f6nig nicht verborgen, und du, du w\u00fcrdest dich abseits stellen.&#8220; 14 Hierauf sprach Joab: &#8222;La\u00df mich nicht auf diese Weise vor dir aufgehalten werden!&#8220; Damit nahm er drei Speersch\u00e4fte in seine Faust und trieb sie dann Absalom durchs Herz, w\u00e4hrend er im Herzen des gro\u00dfen Baumes noch lebte. 15 Dann stellten sich zehn Bedienstete, die Joabs Waffen trugen, ringsum und schlugen Absalom, um ihn zu Tode zu bringen. 16 Joab blies nun das Horn, damit das Volk vom Jagen hinter Israel her umkehre; denn Joab hielt das Volk zur\u00fcck. 17 Schlie\u00dflich nahmen sie Absalom und warfen ihn im Wald in eine gro\u00dfe H\u00f6hlung und errichteten einen sehr gro\u00dfen Steinhaufen \u00fcber ihm. Was ganz Israel betraf, sie flohen, jedermann nach seinem Heim.<\/p>\n<p>18 Nun hatte Absalom seinerseits zu seinen Lebzeiten eine S\u00e4ule genommen und dann f\u00fcr sich aufgerichtet, die in der Tiefebene des K\u00f6nigs [steht], denn er sagte: &#8222;Ich habe keinen Sohn, um meinen Namen in Erinnerung zu halten.&#8220; So nannte er die S\u00e4ule nach seinem eigenen Namen, und sie wird immer noch Absaloms Denkmal genannt bis auf diesen Tag.<\/p>\n<p>19 Was nun Ahimaaz, den Sohn Zadoks, betrifft, so sprach er: &#8222;La\u00df mich bitte laufen und die Nachricht dem K\u00f6nig er\u00f6ffnen, denn Jehova hat ihm Recht verschafft, [um ihn zu befreien] von der Hand seiner Feinde.&#8220; 20 Joab aber sagte zu ihm: &#8222;Du bist kein Mann f\u00fcr eine Botschaft an diesem Tag, und du sollst die Botschaft an einem anderen Tag er\u00f6ffnen; doch an diesem Tag sollst du die Botschaft nicht er\u00f6ffnen, gerade aus dem Grund, da\u00df des K\u00f6nigs eigener Sohn gestorben ist.&#8220; 21 Dann sprach Joab zu dem Kuschiten: &#8222;Geh, teil dem K\u00f6nig mit, was du gesehen hast.&#8220; Darauf verbeugte sich der Kuschit vor Joab und begann zu laufen. 22 Ahimaaz, der Sohn Zadoks, sagte nun noch einmal zu Joab: &#8222;Geschehe nun, was da will, la\u00df bitte auch mich laufen, hinter dem Kuschiten her.&#8220; Joab aber sprach: &#8222;Warum mu\u00dft du selbst laufen, mein Sohn, wenn sich doch keine Botschaft f\u00fcr dich findet?&#8220; 23 [Dennoch sagte er:] &#8222;Geschehe nun, was da will, la\u00df mich laufen.&#8220; Da sprach er zu ihm: &#8222;Lauf!&#8220; Und Ahimaaz begann auf dem Weg des &#8222;Bezirks&#8220; zu laufen, und er kam schlie\u00dflich am Kuschiten vorbei.<\/p>\n<p>24 David nun sa\u00df zwischen den beiden Toren. Inzwischen begab sich der W\u00e4chter zum Dach des Tores bei der Mauer. Schlie\u00dflich erhob er seine Augen und sah, und siehe, da lief ein Mann allein. 25 Da rief der W\u00e4chter und teilte es dem K\u00f6nig mit, worauf der K\u00f6nig sagte: &#8222;Wenn er allein ist, so ist eine Botschaft in seinem Munde.&#8220; Und er lief best\u00e4ndig und kam immer n\u00e4her. 26 Der W\u00e4chter sah nun einen anderen Mann laufen. Daher rief der W\u00e4chter dem Torh\u00fcter zu und sprach: &#8222;Siehe! Ein anderer Mann l\u00e4uft allein daher!&#8220;, worauf der K\u00f6nig sagte: &#8222;Auch dieser ist ein Botschaften\u00fcberbringer.&#8220; 27 Und der W\u00e4chter sprach weiter: &#8222;Ich sehe, da\u00df die Laufart des ersten der Laufart des Ahimaaz, des Sohnes Zadoks, gleich ist&#8220;, worauf der K\u00f6nig sagte: &#8222;Das ist ein guter Mann, und er sollte mit einer guten Botschaft kommen.&#8220; 28 Schlie\u00dflich rief Ahimaaz und sprach zum K\u00f6nig: &#8222;Es ist gut.&#8220; Damit verbeugte er sich vor dem K\u00f6nig mit seinem Angesicht zur Erde. Und er sagte weiter: &#8222;Gesegnet sei Jehova, dein Gott, der die M\u00e4nner, die ihre Hand gegen meinen Herrn und K\u00f6nig erhoben, ausgeliefert hat!&#8220;<\/p>\n<p>29 Der K\u00f6nig sprach jedoch: &#8222;Geht es dem jungen Mann Absalom gut?&#8220; Darauf sagte Ahimaaz: &#8222;Ich sah das gro\u00dfe Get\u00fcmmel zu der Zeit, als Joab den Knecht des K\u00f6nigs und deinen Knecht absandte, und ich wu\u00dfte nicht, was es war.&#8220; 30 Da sprach der K\u00f6nig: &#8222;Tritt beiseite, stell dich hierher.&#8220; Darauf trat er beiseite und blieb stehen.<\/p>\n<p>31 Und da kam der Kuschit herein, und der Kuschit begann zu sprechen: &#8222;M\u00f6ge mein Herr und K\u00f6nig eine Botschaft annehmen, denn Jehova hat dir heute Recht verschafft, [um dich] aus der Hand all derer [zu befreien], die sich gegen dich erheben.&#8220; 32 Aber der K\u00f6nig sprach zu dem Kuschiten: &#8222;Geht es dem jungen Mann Absalom gut?&#8220; Darauf sagte der Kuschit: &#8222;Wie der junge Mann, so m\u00f6gen die Feinde meines Herrn und K\u00f6nigs werden und alle, die sich zu \u00dcblem gegen dich erhoben haben.&#8220;<\/p>\n<p>33 Da geriet der K\u00f6nig in Best\u00fcrzung und ging zum Dachgemach \u00fcber dem Toreingang hinauf und brach in Weinen aus; und dies ist, was er im Gehen sprach: &#8222;Mein Sohn Absalom, mein Sohn, mein Sohn Absalom! O da\u00df ich, ja ich, statt deiner gestorben w\u00e4re, Absalom, mein Sohn, mein Sohn!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 16 Als David seinerseits den Gipfel ein wenig \u00fcberschritten hatte, da kam ihm Ziba, Mephiboscheths Bediensteter, mit einem Paar gesattelter Esel entgegen und darauf zweihundert Brote und hundert Rosinenkuchen und hundert Lasten Sommerfr\u00fcchte und ein gro\u00dfer Krug Wein. 2 Da sagte der K\u00f6nig zu Ziba: &#8222;Was bedeuten diese Dinge deinerseits?&#8220; Hierauf sprach Ziba: &#8222;Die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[439,23,2],"tags":[],"class_list":["post-619","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2-samuel","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/619","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=619"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/619\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":671,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/619\/revisions\/671"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=619"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=619"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=619"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}