
{"id":611,"date":"2009-04-07T00:01:10","date_gmt":"2009-04-06T23:01:10","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=611"},"modified":"2009-04-21T07:43:29","modified_gmt":"2009-04-21T06:43:29","slug":"2-samuel-13-15","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=611","title":{"rendered":"2. Samuel 13 &#8211; 15"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 13<\/h3>\n<p>13 Und es geschah nach diesen Dingen, da\u00df Absalom, der Sohn Davids, eine sch\u00f6ne Schwester hatte, deren Name Tamar war, und Amnon, der Sohn Davids, verliebte sich in sie. 2 Und Amnon war in einer solchen Bedr\u00e4ngnis, da\u00df er sich wegen Tamar, seiner Schwester, krank f\u00fchlte, denn sie war eine Jungfrau, und es war in den Augen Amnons schwer, ihr \u00fcberhaupt irgend etwas zu tun. 3 Nun hatte Amnon einen Gef\u00e4hrten, dessen Name Jonadab war, den Sohn Schimeas, des Bruders Davids; und Jonadab war ein sehr weiser Mann. 4 So sprach er zu ihm: &#8222;Warum bist du, der Sohn des K\u00f6nigs, derart niedergeschlagen, Morgen f\u00fcr Morgen? Wirst du es mir nicht mitteilen?&#8220; Darauf sagte Amnon zu ihm: &#8222;In Tamar, die Schwester Absaloms, meines Bruders, bin ich verliebt.&#8220; 5 Darauf sprach Jonadab zu ihm: &#8222;Leg dich auf dein Bett, und stell dich krank. Und dein Vater wird sicherlich kommen, nach dir zu sehen, und du sollst zu ihm sagen: &#8218;La\u00df bitte Tamar, meine Schwester, hereinkommen und mir Krankenbrot geben, und sie wird das Brot der Tr\u00f6stung unter meinen Augen zuzubereiten haben, damit ich es sehen kann, und ich werde aus ihrer Hand essen m\u00fcssen.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>6 Daher legte sich Amnon hin und stellte sich krank, und so kam der K\u00f6nig herein, um nach ihm zu sehen. Da sprach Amnon zum K\u00f6nig: &#8222;La\u00df bitte Tamar, meine Schwester, hereinkommen und unter meinen Augen zwei herzf\u00f6rmige Kuchen backen, damit ich als Kranker Brot aus ihrer Hand nehme.&#8220; 7 Darauf schickte David zu Tamar ins Haus und lie\u00df sagen: &#8222;Geh bitte in das Haus Amnons, deines Bruders, und bereite das Brot der Tr\u00f6stung f\u00fcr ihn.&#8220; 8 Da ging Tamar in das Haus Amnons, ihres Bruders, w\u00e4hrend er dalag. Dann nahm sie den Mehlteig und knetete ihn und machte die Kuchen unter seinen Augen und sott die herzf\u00f6rmigen Kuchen. 9 Schlie\u00dflich nahm sie die tiefe Pfanne und sch\u00fcttete sie vor ihm aus, aber Amnon weigerte sich zu essen und sprach: &#8222;La\u00dft jedermann von mir hinausgehen!&#8220; Dann ging jedermann von ihm hinaus.<\/p>\n<p>10 Amnon sagte nun zu Tamar: &#8222;Bring das Brot der Tr\u00f6stung in die Innenkammer, damit ich als Kranker es aus deiner Hand nehme.&#8220; Da nahm Tamar die herzf\u00f6rmigen Kuchen, die sie gemacht hatte, und brachte sie zu ihrem Bruder Amnon hinein in die Innenkammer. 11 Als sie nahe zu ihm herankam, damit er esse, packte er sie sogleich und sprach zu ihr: &#8222;Komm, leg dich zu mir, meine Schwester.&#8220; 12 Sie aber sagte zu ihm: &#8222;Nein, mein Bruder! Erniedrige mich nicht; denn so zu tun, ist man in Israel nicht gewohnt. Tu doch diese sch\u00e4ndliche Torheit nicht. 13 Und ich &#8211; wohin soll ich meine Schmach gehen lassen? Und du &#8211; du wirst einem der Unverst\u00e4ndigen in Israel gleich werden. Und nun rede bitte zum K\u00f6nig; denn er wird mich dir nicht verweigern.&#8220; 14 Und er wollte nicht auf ihre Stimme h\u00f6ren, sondern \u00fcberw\u00e4ltigte sie und erniedrigte sie und lag bei ihr. 15 Und Amnon begann sie mit sehr gro\u00dfem Ha\u00df zu hassen, denn der Ha\u00df, mit dem er sie ha\u00dfte, war gr\u00f6\u00dfer als die Liebe, mit der er sie geliebt hatte, so da\u00df Amnon zu ihr sprach: &#8222;Steh auf, geh weg!&#8220; 16 Darauf sagte sie zu ihm: &#8222;Nein, mein Bruder, denn diese Schlechtigkeit, mich wegzusenden, ist gr\u00f6\u00dfer als die andere, die du mir angetan hast!&#8220; Und er wollte nicht auf sie h\u00f6ren.<\/p>\n<p>17 Darauf rief er seinen Bediensteten, der ihm aufwartete, und sprach: &#8222;Sende bitte diese Person von mir weg, nach drau\u00dfen, und verschlie\u00df die T\u00fcr hinter ihr.&#8220; 18 (Nun hatte sie ein gestreiftes langes Gewand an; denn auf diese Weise pflegten sich die T\u00f6chter des K\u00f6nigs, die Jungfrauen, mit \u00e4rmellosen Obergew\u00e4ndern zu kleiden.) So f\u00fchrte sein Aufw\u00e4rter sie dann direkt hinaus, und er verschlo\u00df die T\u00fcr hinter ihr. 19 Da tat Tamar Asche auf ihr Haupt, und das gestreifte lange Gewand, das sie anhatte, zerri\u00df sie; und ihre H\u00e4nde hielt sie auf ihren Kopf gelegt und ging dann davon und schrie, w\u00e4hrend sie ging.<\/p>\n<p>20 Darauf sagte Absalom, ihr Bruder, zu ihr: &#8222;Ist etwa Amnon, dein Bruder, bei dir gewesen? Und nun, meine Schwester, schweig still. Er ist dein Bruder. Richte dein Herz nicht auf diese Sache.&#8220; Und Tamar begann im Haus Absaloms, ihres Bruders, zu wohnen, w\u00e4hrend sie vom Umgang [mit anderen] ferngehalten wurde. 21 Und K\u00f6nig David seinerseits h\u00f6rte von all diesen Dingen, und er wurde sehr zornig. 22 Und Absalom redete mit Amnon weder B\u00f6ses noch Gutes; denn Absalom ha\u00dfte Amnon wegen der Tatsache, da\u00df er Tamar, seine Schwester, erniedrigt hatte.<\/p>\n<p>23 Und es geschah nach zwei vollen Jahren, da\u00df Absalom dann Schafscherer in Baal-Hazor hatte, das dicht bei Ephraim ist; und Absalom ging daran, alle S\u00f6hne des K\u00f6nigs einzuladen. 24 So kam Absalom zum K\u00f6nig herein und sprach: &#8222;Sieh nun, dein Knecht hat [die] Schafscherer! M\u00f6gen bitte der K\u00f6nig und auch seine Diener mit deinem Knecht hingehen.&#8220; 25 Aber der K\u00f6nig sagte zu Absalom: &#8222;Nein, mein Sohn! Wir wollen doch nicht alle hingehen, damit wir dir nicht zur Last fallen.&#8220; Obwohl er weiter in ihn drang, wollte er nicht gehen, sondern segnete ihn. 26 Schlie\u00dflich sprach Absalom: &#8222;Wenn nicht [du], so la\u00df bitte Amnon, meinen Bruder, mit uns gehen.&#8220; Darauf sagte der K\u00f6nig zu ihm: &#8222;Warum sollte er mit dir gehen?&#8220; 27 Und Absalom begann in ihn zu dringen, so da\u00df er Amnon und alle S\u00f6hne des K\u00f6nigs mit ihm sandte.<\/p>\n<p>28 Dann gebot Absalom seinen Bediensteten, indem [er] sprach: &#8222;Seht bitte zu, sobald Amnons Herz vom Wein in froher Stimmung ist und ich gewi\u00df zu euch sagen werde: &#8218;Schlagt Amnon nieder!&#8216;, da\u00df ihr ihn dann bestimmt zu Tode bringt. F\u00fcrchtet euch nicht. Habe nicht ich selbst es euch geboten? Seid stark, und erweist euch als tapfere M\u00e4nner.&#8220; 29 Und Absaloms Bedienstete gingen daran, mit Amnon so zu tun, wie es Absalom geboten hatte; und alle anderen S\u00f6hne des K\u00f6nigs begannen sich zu erheben und jeder sein Maultier zu besteigen und die Flucht zu ergreifen. 30 Und es geschah, w\u00e4hrend sie unterwegs waren, da\u00df der Bericht David erreichte und lautete: &#8222;Absalom hat alle S\u00f6hne des K\u00f6nigs niedergeschlagen, und keiner von ihnen ist \u00fcbriggeblieben.&#8220; 31 Da stand der K\u00f6nig auf und zerri\u00df seine Kleider und legte sich auf die Erde, und alle seine Diener standen mit zerrissenen Kleidern dabei.<\/p>\n<p>32 Jonadab jedoch, der Sohn Schimeas, des Bruders Davids, antwortete und sprach: &#8222;Mein Herr denke nicht, da\u00df sie alle jungen M\u00e4nner, die S\u00f6hne des K\u00f6nigs, zu Tode gebracht haben, denn Amnon allein ist gestorben, denn auf den Befehl Absaloms hin ist es geschehen als etwas, was seit dem Tag bestimmt ist, an dem er seine Schwester Tamar erniedrigt hat. 33 Und nun, m\u00f6ge mein Herr und K\u00f6nig das Wort nicht zu Herzen nehmen, das besagt: &#8218;Alle S\u00f6hne des K\u00f6nigs sind gestorben&#8216;; sondern Amnon allein ist es, der gestorben ist.&#8220;<\/p>\n<p>34 Inzwischen eilte Absalom weg. Sp\u00e4ter erhob der junge Mann, der W\u00e4chter, seine Augen und sah, und siehe, es kamen viele Leute vom Weg her hinter ihm an der Seite des Berges. 35 Da sprach Jonadab zum K\u00f6nig: &#8222;Siehe! Die S\u00f6hne des K\u00f6nigs sind hereingekommen. \u00dcbereinstimmend mit dem Wort deines Knechtes, so ist es geschehen.&#8220; 36 Und es geschah, sobald er ausgeredet hatte, siehe, da kamen die S\u00f6hne des K\u00f6nigs ihrerseits herein, und sie begannen ihre Stimme zu erheben und zu weinen; und auch der K\u00f6nig und alle seine Diener brachen in sehr gro\u00dfes Weinen aus. 37 Was Absalom betrifft, so eilte er weg, um zu Talmai, dem Sohn Ammihuds, dem K\u00f6nig von Geschur, zu gehen. Und [David] trauerte weiter um seinen Sohn alle Tage. 38 Was Absalom betrifft, er eilte weg und begab sich nach Geschur; und er blieb drei Jahre dort.<\/p>\n<p>39 Schlie\u00dflich sehnte sich [die Seele] Davids, des K\u00f6nigs, danach, zu Absalom hinauszugehen; denn er hatte sich in bezug auf Amnon, da\u00df er tot war, getr\u00f6stet.<\/p>\n<h3>Kapitel 14<\/h3>\n<p>14 Nun erkannte Joab, der Sohn der Zeruja, da\u00df das Herz des K\u00f6nigs nach Absalom [stand]. 2 Daher sandte Joab nach Tekoa und lie\u00df von dort eine weise Frau holen und sagte zu ihr: &#8222;Geh bitte trauernd einher, und kleide dich doch in Trauerkleider, und reibe dich nicht mit \u00d6l ein; und du sollst wie eine Frau hier werden, die viele Tage um einen Toten getrauert hat. 3 Und du sollst zum K\u00f6nig hineingehen und zu ihm ein Wort wie dieses reden.&#8220; Damit legte ihr Joab die Worte in den Mund.<\/p>\n<p>4 Und dann kam die tekoitische Frau zum K\u00f6nig herein und fiel auf ihr Angesicht zur Erde und verneigte sich und sprach: &#8222;Rette doch, o K\u00f6nig!&#8220; 5 Hierauf sagte der K\u00f6nig zu ihr: &#8222;Was hast du?&#8220; Da sprach sie: &#8222;In der Tat, ich bin eine verwitwete Frau, nun, da mein Mann tot ist. 6 Und deine Magd hatte zwei S\u00f6hne, und die beiden begannen auf dem Feld miteinander zu raufen, w\u00e4hrend kein Befreier da war, um sie auseinanderzubringen. Schlie\u00dflich schlug der eine den anderen nieder und brachte ihn zu Tode. 7 Und siehe, die ganze Familie hat sich gegen deine Magd erhoben und sagt st\u00e4ndig: &#8218;Gib den heraus, der seinen Bruder erschlagen hat, damit wir ihn f\u00fcr die Seele seines Bruders, den er get\u00f6tet hat, zu Tode bringen, und wir wollen auch den Erben vertilgen!&#8216; Und sie werden bestimmt die mir verbliebene Kohlenglut ausl\u00f6schen, um so meinem Mann weder einen Namen noch einen \u00dcberrest auf der Oberfl\u00e4che des Erdbodens zu lassen.&#8220;<\/p>\n<p>8 Da sprach der K\u00f6nig zu der Frau: &#8222;Geh in dein Haus, und ich selbst werde dich betreffend Befehl geben.&#8220; 9 Darauf sagte die tekoitische Frau zum K\u00f6nig: &#8222;Auf mir, o mein Herr und K\u00f6nig, sei das Vergehen und auch auf dem Hause meines Vaters, w\u00e4hrend der K\u00f6nig und sein Thron unschuldig sind.&#8220; 10 Und der K\u00f6nig sprach weiter: &#8222;Wenn irgendeiner zu dir redet, so sollst du ihn zu mir bringen, und er wird dich nie wieder antasten.&#8220; 11 Sie aber sagte: &#8222;M\u00f6ge der K\u00f6nig bitte Jehovas, deines Gottes, gedenken, damit der Blutr\u00e4cher nicht fortgesetzt Verderben anrichtet und damit man meinen Sohn nicht vertilgt.&#8220; Darauf sprach er: &#8222;So wahr Jehova lebt, kein einziges Haar deines Sohnes wird zur Erde fallen.&#8220; 12 Die Frau sagte nun: &#8222;La\u00df deine Magd bitte ein Wort zu meinem Herrn und K\u00f6nig reden.&#8220; Da sprach er: &#8222;Rede!&#8220;<\/p>\n<p>13 Und weiter sagte die Frau: &#8222;Warum hast du denn dergleichen gegen das Volk Gottes ausgedacht? Da der K\u00f6nig dieses Wort redet, ist er einem Schuldigen gleich, indem der K\u00f6nig den von ihm Verbannten nicht zur\u00fcckbringt. 14 Denn wir werden ganz bestimmt sterben und gleich Wassern sein, die auf die Erde ausgegossen werden, die man nicht sammeln kann. Gott aber wird eine Seele nicht hinwegnehmen, und er hat Gr\u00fcnde ausgedacht, weshalb der Verbannte nicht von ihm verbannt sein sollte. 15 Und nun, da\u00df ich hereingekommen bin, um dieses Wort zu dem K\u00f6nig, meinem Herrn, zu reden, es ist, weil das Volk mich in Furcht versetzt hat. So sprach deine Magd: &#8218;Ich will doch zum K\u00f6nig reden. Vielleicht wird der K\u00f6nig auf das Wort seiner Sklavin hin handeln. 16 Weil der K\u00f6nig daranging zu h\u00f6ren, um seine Sklavin aus der Faust des Mannes zu befreien, der mich und den mir verbliebenen Sohn von dem von Gott gegebenen Erbe zu vertilgen [sucht]&#8216;, 17 sagte dann deine Magd: &#8218;M\u00f6ge das Wort meines Herrn und K\u00f6nigs doch dazu dienen, Ruhe zu geben.&#8216; Denn wie ein Engel des [wahren] Gottes ist, so ist mein Herr und K\u00f6nig, um Gutes und B\u00f6ses zu unterscheiden, und m\u00f6ge es sich erweisen, da\u00df Jehova, dein Gott, seinerseits mit dir ist.&#8220;<\/p>\n<p>18 Der K\u00f6nig antwortete nun und sprach zu der Frau: &#8222;Bitte verhehle mir nichts von dem, wor\u00fcber ich dich frage.&#8220; Darauf sagte die Frau: &#8222;Mein Herr und K\u00f6nig m\u00f6ge bitte reden.&#8220; 19 Und der K\u00f6nig sprach weiter: &#8222;Ist die Hand Joabs in all diesem mit dir?&#8220; Da antwortete die Frau und sagte: &#8222;So wahr deine Seele lebt, o mein Herr und K\u00f6nig, niemand kann zur Rechten oder zur Linken von all dem gehen, was mein Herr und K\u00f6nig geredet hat; denn dein Knecht Joab war es, der mir gebot, und er war es, der alle diese Worte deiner Magd in den Mund legte. 20 Um der Sache ein anderes Gesicht zu geben, hat dein Knecht Joab dies getan, aber mein Herr ist weise, an Weisheit dem Engel des [wahren] Gottes gleich, um alles zu wissen, was auf der Erde ist.&#8220;<\/p>\n<p>21 Darauf sprach der K\u00f6nig zu Joab: &#8222;Sieh nun, ich werde diese Sache bestimmt tun. Geh also, bring den jungen Mann Absalom zur\u00fcck.&#8220; 22 Darauf fiel Joab auf sein Angesicht zur Erde und verneigte sich und segnete den K\u00f6nig; und Joab sagte weiter: &#8222;Heute erkennt dein Knecht wirklich, da\u00df ich Gunst in deinen Augen gefunden habe, o mein Herr und K\u00f6nig, weil der K\u00f6nig auf das Wort seines Knechtes hin gehandelt hat.&#8220; 23 Damit erhob sich Joab und ging nach Geschur und brachte Absalom nach Jerusalem. 24 Indes sprach der K\u00f6nig: &#8222;Er wende sich zu seinem eigenen Haus, doch mein Angesicht darf er nicht sehen.&#8220; Da wandte sich Absalom zu seinem eigenen Haus, und das Angesicht des K\u00f6nigs sah er nicht.<\/p>\n<p>25 Nun erwies sich kein Mann, verglichen mit Absalom, als so sch\u00f6n in ganz Israel, da\u00df er so sehr zu preisen gewesen w\u00e4re. Von der Fu\u00dfsohle bis zum Scheitel fand sich an ihm kein Gebrechen. 26 Und wenn er sein Haupt scheren lie\u00df &#8211; und es geschah am Ende jedes Jahres, da\u00df er es gew\u00f6hnlich scheren lie\u00df; weil es auf ihm so schwer war, lie\u00df er es scheren -, wog er das Haar seines Hauptes: zweihundert Schekel nach dem k\u00f6niglichen Gewichtsstein. 27 Und es wurden Absalom drei S\u00f6hne und eine Tochter geboren, deren Name war Tamar. Sie wurde eine Frau von \u00fcberaus sch\u00f6nem Aussehen.<\/p>\n<p>28 Und Absalom wohnte zwei volle Jahre ununterbrochen in Jerusalem, und das Angesicht des K\u00f6nigs sah er nicht. 29 Da sandte Absalom hin zu Joab, um ihn zum K\u00f6nig zu senden, und er wollte nicht zu ihm kommen. So sandte er wieder hin, ein zweites Mal, und er wollte nicht kommen. 30 Schlie\u00dflich sprach er zu seinen Knechten: &#8222;Seht Joabs St\u00fcck Land neben dem meinen, und dort hat er Gerste. Geht und steckt es in Brand.&#8220; Demgem\u00e4\u00df steckten die Knechte Absaloms das St\u00fcck Land in Brand. 31 Darauf machte sich Joab auf und kam zu Absalom ins Haus und sagte zu ihm: &#8222;Warum haben deine Knechte das St\u00fcck Land, das mein ist, in Brand gesteckt?&#8220; 32 Da sprach Absalom zu Joab: &#8222;Siehe! Ich sandte zu dir und lie\u00df sagen: &#8218;Komm hierher, und la\u00df mich dich zum K\u00f6nig senden und sagen: &#8222;Warum bin ich von Geschur hergekommen? Es w\u00e4re f\u00fcr mich besser, da\u00df ich noch dort w\u00e4re. Und jetzt, la\u00df mich das Angesicht des K\u00f6nigs sehen, und wenn irgendein Vergehen an mir ist, dann soll er mich zu Tode bringen.&#8220; &#8218; &#8220;<\/p>\n<p>33 Darauf kam Joab zum K\u00f6nig herein und teilte es ihm mit. Dann rief er Absalom, der jetzt zum K\u00f6nig hereinkam und sich vor ihm niederwarf, [indem er] vor dem K\u00f6nig auf sein Angesicht zur Erde [fiel]; danach k\u00fc\u00dfte der K\u00f6nig Absalom.<\/p>\n<h3>Kapitel 15<\/h3>\n<p>15 Und es geschah nach diesen Dingen, da\u00df Absalom daranging, sich einen Wagen anzuschaffen, mit Pferden und mit f\u00fcnfzig Mann, die vor ihm herliefen. 2 Und Absalom machte sich fr\u00fch auf und stellte sich an die Seite des Weges zum Tor. Und es geschah, wenn irgendein Mann einen Rechtsfall hatte, der zum K\u00f6nig vor Gericht kommen sollte, so rief Absalom ihn jeweils und sprach dann: &#8222;Aus welcher Stadt bist du?&#8220;, und er sagte gew\u00f6hnlich: &#8222;Aus einem der St\u00e4mme Israels ist dein Knecht.&#8220; 3 Und Absalom sprach jeweils zu ihm: &#8222;Siehe, deine Sachen sind gut und gerade; aber da ist keiner von der Seite des K\u00f6nigs, der dir Geh\u00f6r schenkt.&#8220; 4 Und gew\u00f6hnlich sagte Absalom weiter: &#8222;O da\u00df ich zum Richter eingesetzt w\u00e4re im Land, damit jedermann zu mir kommen k\u00f6nnte, der einen Rechtsfall oder eine Rechtssache hat! Dann w\u00fcrde ich ihm bestimmt zum Recht verhelfen.&#8220;<\/p>\n<p>5 Auch geschah es, wenn ein Mann herantrat, um sich vor ihm niederzubeugen, da\u00df er seine Hand ausstreckte und ihn ergriff und ihn k\u00fc\u00dfte. 6 Und Absalom tat desgleichen fortgesetzt an allen Israeliten, die jeweils zum K\u00f6nig vor Gericht kamen; und Absalom stahl fortw\u00e4hrend das Herz der M\u00e4nner Israels.<\/p>\n<p>7 Und es geschah am Ende von vierzig Jahren, da\u00df Absalom dann zum K\u00f6nig sprach: &#8222;La\u00df mich bitte hingehen und in Hebron mein Gel\u00fcbde bezahlen, das ich Jehova feierlich abgelegt habe. 8 Denn dein Knecht legte ein feierliches Gel\u00fcbde ab, als ich in Geschur in Syrien wohnte, indem [er] sagte: &#8218;Wenn Jehova mich auch wirklich nach Jerusalem zur\u00fcckbringen wird, so will ich Jehova Dienst leisten.&#8216; &#8220; 9 Da sprach der K\u00f6nig zu ihm: &#8222;Geh in Frieden.&#8220; Da machte er sich auf und ging nach Hebron.<\/p>\n<p>10 Absalom sandte nun Kundschafter durch alle St\u00e4mme Israels und lie\u00df sagen: &#8222;Sobald ihr den H\u00f6rnerschall h\u00f6rt, dann sollt ihr sprechen: &#8218;Absalom ist in Hebron K\u00f6nig geworden!&#8216; &#8220; 11 Nun waren mit Absalom zweihundert Mann aus Jerusalem gegangen, die gerufen worden waren und ahnungslos hingingen, und sie wu\u00dften von gar nichts. 12 Auch lie\u00df Absalom, als er Schlachtopfer opferte, Ahithophel, den Giloniter, den Ratgeber Davids, aus seiner Stadt Gilo holen. Und die Verschw\u00f6rung wurde immer st\u00e4rker, und das Volk um Absalom wuchs st\u00e4ndig an Zahl.<\/p>\n<p>13 Nach einiger Zeit kam ein Bote zu David und sagte: &#8222;Das Herz der M\u00e4nner Israels hat sich Absalom zugewandt.&#8220; 14 Sogleich sprach David zu allen seinen Dienern, die bei ihm in Jerusalem waren: &#8222;Steht auf, und la\u00dft uns wegeilen; denn es wird f\u00fcr uns vor Absalom kein Entrinnen geben! Geht eilends, damit er nicht eilt und uns tats\u00e4chlich erreicht und Schlimmes \u00fcber uns bringt und die Stadt mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes schl\u00e4gt!&#8220; 15 Darauf sagten die Diener des K\u00f6nigs zum K\u00f6nig: &#8222;Gem\u00e4\u00df allem, was mein Herr und K\u00f6nig erw\u00e4hlen mag, hier sind deine Knechte.&#8220; 16 Da zog der K\u00f6nig aus, und alle seine Hausgenossen folgten ihm auf dem Fu\u00dfe, und der K\u00f6nig lie\u00df zehn Frauen, Nebenfrauen, zur\u00fcck, damit [sie] auf das Haus achtg\u00e4ben. 17 Und der K\u00f6nig zog dann aus, und alles Volk folgte ihm auf dem Fu\u00dfe; und sie machten bei Beth-Merhak halt.<\/p>\n<p>18 Und alle seine Diener zogen an seiner Seite vor\u00fcber; und alle Kerethiter und alle Pelethiter und alle Gathiter, sechshundert Mann, die ihm aus Gath gefolgt waren, zogen vor dem Angesicht des K\u00f6nigs vor\u00fcber. 19 Dann sprach der K\u00f6nig zu Ittai, dem Gathiter: &#8222;Warum solltest auch du mit uns gehen? Geh zur\u00fcck, und wohne bei dem K\u00f6nig; denn du bist ein Ausl\u00e4nder, und au\u00dferdem bist du von deinem Ort fern im Exil. 20 Gestern bist du gekommen, und heute soll ich dich bewegen, mit uns umherzuirren, zu gehen, wann ich gehe, wohin immer ich gehe? Geh zur\u00fcck, und nimm deine Br\u00fcder mit dir zur\u00fcck, [und m\u00f6ge Jehova] liebende G\u00fcte und Treue [dir gegen\u00fcber \u00fcben]!&#8220; 21 Aber Ittai antwortete dem K\u00f6nig und sagte: &#8222;So wahr Jehova lebt und so wahr mein Herr und K\u00f6nig lebt, an dem Ort, wo mein Herr und K\u00f6nig sein wird, ob zum Tod oder zum Leben, dort wird auch dein Knecht sein!&#8220; 22 Darauf sprach David zu Ittai: &#8222;Geh und zieh vor\u00fcber.&#8220; Da zog Ittai, der Gathiter, und auch alle seine M\u00e4nner und alle Kleinen, die bei ihm waren, vor\u00fcber.<\/p>\n<p>23 Und alles Volk des Landes weinte mit lauter Stimme, und alles Volk zog vor\u00fcber, und der K\u00f6nig stand am Wildbachtal Kidron, und alles Volk zog vor\u00fcber auf dem Weg zur Wildnis hin. 24 Und da war auch Zadok und mit ihm alle Leviten, die die Lade des Bundes des [wahren] Gottes trugen; und sie setzten dann die Lade des [wahren] Gottes bei Abjathar nieder, bis alles Volk vollends aus der Stadt vor\u00fcbergezogen war. 25 Aber der K\u00f6nig sprach zu Zadok: &#8222;Nimm die Lade des [wahren] Gottes zur Stadt zur\u00fcck. Wenn ich Gunst finden werde in den Augen Jehovas, so wird er mich bestimmt zur\u00fcckbringen und mich sie und ihren Aufenthaltsort sehen lassen. 26 Wenn er aber dies sagen sollte: &#8218;Ich habe kein Gefallen an dir gefunden&#8216;, hier bin ich, er tue mit mir so, wie es gut ist in seinen Augen.&#8220; 27 Und der K\u00f6nig sprach weiter zu Zadok, dem Priester: &#8222;Du bist ein Seher, nicht wahr? Kehre doch in Frieden zur Stadt zur\u00fcck und auch Ahimaaz, dein Sohn, und Jonathan, der Sohn Abjathars, eure beiden S\u00f6hne, mit euch. 28 Siehe, ich verweile bei den Furten der Wildnis, bis Bescheid von euch kommt, mich zu benachrichtigen.&#8220; 29 Demgem\u00e4\u00df nahmen Zadok und Abjathar die Lade des [wahren] Gottes nach Jerusalem zur\u00fcck, und sie blieben dort wohnen.<\/p>\n<p>30 Und David stieg die Steige der Oliven hinauf und weinte, w\u00e4hrend er hinaufging, sein Haupt verh\u00fcllt; und er ging barfu\u00df, und ein jeder von allem Volk, das bei ihm war, verh\u00fcllte sein Haupt, und sie gingen hinauf und weinten beim Hinaufgehen. 31 Und es wurde David der Bericht erstattet, der besagte: &#8222;Ahithophel selbst ist unter denen, die sich mit Absalom verschworen haben.&#8220; Da sprach David: &#8222;Verkehre bitte, o Jehova, den Rat Ahithophels in Torheit!&#8220;<\/p>\n<p>32 Und es geschah, als David seinerseits auf den Gipfel kam, wo man sich vor Gott niederzubeugen pflegte, da\u00df ihm hier Huschai, der Arkiter, entgegenkam mit zerrissenem langem Gewand und Erde auf seinem Kopf. 33 David jedoch sprach zu ihm: &#8222;Wenn du wirklich mit mir hin\u00fcberschrittest, so w\u00fcrdest du mir bestimmt zur Last werden. 34 Wenn du aber zur Stadt zur\u00fcckkehrst und du tats\u00e4chlich zu Absalom sagst: &#8218;Ich bin dein Knecht, o K\u00f6nig. Ich habe mich stets als Knecht deines Vaters erwiesen, ja ich, damals, doch jetzt bin ich auch dein Knecht&#8216;, dann sollst du den Rat Ahithophels f\u00fcr mich vereiteln. 35 Sind nicht Zadok und Abjathar, die Priester, dort bei dir? Und es soll geschehen, da\u00df du alles, was du aus dem Haus des K\u00f6nigs h\u00f6rst, Zadok und Abjathar, den Priestern, mitteilen solltest. 36 Siehe! Ihre beiden S\u00f6hne sind dort bei ihnen, Ahimaaz, der Zadok geh\u00f6rt, und Jonathan, der Abjathar geh\u00f6rt; und durch sie sollt ihr mir alles senden, was ihr h\u00f6rt.&#8220; 37 So kam Huschai, Davids Gef\u00e4hrte, in die Stadt. Was Absalom betrifft, er kam dann nach Jerusalem.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 13 13 Und es geschah nach diesen Dingen, da\u00df Absalom, der Sohn Davids, eine sch\u00f6ne Schwester hatte, deren Name Tamar war, und Amnon, der Sohn Davids, verliebte sich in sie. 2 Und Amnon war in einer solchen Bedr\u00e4ngnis, da\u00df er sich wegen Tamar, seiner Schwester, krank f\u00fchlte, denn sie war eine Jungfrau, und es [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[439,23,2],"tags":[438,440,613,74],"class_list":["post-611","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2-samuel","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-text-in-der-bibel","tag-absalom","tag-amnon","tag-david","tag-tamar"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/611","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=611"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/611\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":672,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/611\/revisions\/672"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=611"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=611"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=611"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}