
{"id":609,"date":"2009-04-06T20:23:25","date_gmt":"2009-04-06T19:23:25","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=609"},"modified":"2009-04-21T07:44:11","modified_gmt":"2009-04-21T06:44:11","slug":"2-samuel-9-12","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=609","title":{"rendered":"2. Samuel 9 &#8211; 12"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 9<\/h3>\n<p>9 Und David sprach dann: &#8222;Ist noch irgendeiner da, der vom Hause Sauls \u00fcbriggeblieben ist, damit ich um Jonathans willen liebende G\u00fcte ihm gegen\u00fcber \u00fcbe?&#8220; 2 Nun hatte das Haus Sauls einen Diener, dessen Name war Ziba. Somit rief man ihn zu David, und der K\u00f6nig sprach dann zu ihm: &#8222;Bist du Ziba?&#8220;, worauf er sagte: &#8222;Ich bin dein Knecht.&#8220; 3 Und der K\u00f6nig sprach weiter: &#8222;Ist da niemand mehr vom Hause Sauls, damit ich Gottes liebende G\u00fcte ihm gegen\u00fcber \u00fcbe?&#8220; Darauf sagte Ziba zum K\u00f6nig: &#8222;Da ist noch ein Sohn Jonathans, an den F\u00fc\u00dfen gel\u00e4hmt.&#8220; 4 Hierauf sprach der K\u00f6nig zu ihm: &#8222;Wo ist er?&#8220; Da sagte Ziba zum K\u00f6nig: &#8222;Siehe! Er ist im Haus Machirs, des Sohnes Ammi\u00ebls, in Lo-Debar.&#8220;<\/p>\n<p>5 Sofort sandte K\u00f6nig David hin und lie\u00df ihn aus dem Haus Machirs, des Sohnes Ammi\u00ebls, in Lo-Debar holen. 6 Als Mephiboscheth, der Sohn Jonathans, des Sohnes Sauls, zu David hereinkam, fiel er sogleich auf sein Angesicht und verneigte sich. Dann sprach David: &#8222;Mephiboscheth!&#8220;, worauf er sagte: &#8222;Hier ist dein Knecht.&#8220; 7 Und David sprach weiter zu ihm: &#8222;F\u00fcrchte dich nicht, denn um Jonathans, deines Vaters, willen werde ich ganz bestimmt liebende G\u00fcte dir gegen\u00fcber \u00fcben; und ich will dir das ganze Feld Sauls, deines Gro\u00dfvaters, zur\u00fcckgeben, und du selbst wirst best\u00e4ndig an meinem Tisch Brot essen.&#8220;<\/p>\n<p>8 Darauf warf er sich nieder und sagte: &#8222;Was ist dein Knecht, da\u00df du dein Angesicht dem toten Hund zugewandt hast, wie ich einer bin?&#8220; 9 Der K\u00f6nig rief nun Ziba, den Bediensteten Sauls, und sprach zu ihm: &#8222;Alles, was Saul und seinem ganzen Haus zu eigen geworden war, gebe ich bestimmt dem Enkel deines Herrn. 10 Und du sollst den Erdboden f\u00fcr ihn bebauen, du und deine S\u00f6hne und deine Knechte, und du sollst das Einsammeln besorgen, und es soll als Speise dienen f\u00fcr [die, die] dem Enkel deines Herrn [geh\u00f6ren], und sie sollen essen; Mephiboscheth aber, der Enkel deines Herrn, wird best\u00e4ndig an meinem Tisch Brot essen.&#8220;<\/p>\n<p>Ziba nun hatte f\u00fcnfzehn S\u00f6hne und zwanzig Knechte. 11 So sagte Ziba zum K\u00f6nig: &#8222;Nach allem, was mein Herr und K\u00f6nig seinem Knecht gebietet, so wird dein Knecht tun; Mephiboscheth aber i\u00dft an meinem Tisch wie einer der S\u00f6hne des K\u00f6nigs.&#8220; 12 Mephiboscheth nun hatte einen jungen Sohn, dessen Name war Micha, und alle, die im Haus Zibas wohnten, waren Knechte Mephiboscheths. 13 Und Mephiboscheth seinerseits wohnte in Jerusalem, denn er a\u00df best\u00e4ndig am Tisch des K\u00f6nigs; und er war lahm an seinen beiden F\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<h3>Kapitel 10<\/h3>\n<p>10 Und es geschah danach, da\u00df der K\u00f6nig der S\u00f6hne Ammons schlie\u00dflich starb, und Hanun, sein Sohn, begann an seiner Statt zu regieren. 2 Da sprach David: &#8222;Ich werde gegen\u00fcber Hanun, dem Sohn Nahaschs, liebende G\u00fcte \u00fcben, so wie sein Vater mir gegen\u00fcber liebende G\u00fcte ge\u00fcbt hat.&#8220; Demgem\u00e4\u00df sandte David durch seine Diener hin, um ihn wegen seines Vaters zu tr\u00f6sten, und die Diener Davids kamen dann in das Land der S\u00f6hne Ammons. 3 Indes sagten die F\u00fcrsten der S\u00f6hne Ammons zu Hanun, ihrem Herrn: &#8222;Ehrt David deinen Vater in deinen Augen dadurch, da\u00df er Tr\u00f6ster zu dir gesandt hat? Ist es nicht, um die Stadt zu durchforschen und um sie auszukundschaften und sie umzukehren, da\u00df David seine Diener zu dir gesandt hat?&#8220; 4 Somit nahm Hanun die Diener Davids und schor ihnen die H\u00e4lfte des Bartes ab und schnitt ihnen die Kleider zur H\u00e4lfte ab, bis an ihr Ges\u00e4\u00df, und sandte sie weg. 5 Sp\u00e4ter berichtete man es David, und er sandte ihnen sogleich entgegen, denn die M\u00e4nner f\u00fchlten sich nun sehr gedem\u00fctigt; und der K\u00f6nig lie\u00df [ihnen] dann sagen: &#8222;Bleibt in Jericho, bis euer Bart nachgewachsen ist. Dann sollt ihr zur\u00fcckkehren.&#8220;<\/p>\n<p>6 Im Laufe der Zeit sahen die S\u00f6hne Ammons, da\u00df sie sich bei David stinkend gemacht hatten, und die S\u00f6hne Ammons gingen daran, hinzusenden und Syrer von Beth-Rehob zu dingen und Syrer von Zoba, zwanzigtausend Mann Fu\u00dfvolk, und den K\u00f6nig von Maacha, tausend Mann, und Ischtob, zw\u00f6lftausend Mann. 7 Als David davon h\u00f6rte, da sandte er Joab hin und das ganze Heer [und] die starken M\u00e4nner. 8 Und die S\u00f6hne Ammons begannen auszuziehen und sich am Toreingang in Schlachtordnung aufzustellen, auch die Syrer von Zoba und von Rehob und Ischtob und Maacha f\u00fcr sich im freien Feld.<\/p>\n<p>9 Als Joab sah, da\u00df der Ansturm der Schlacht von vorn und von hinten gegen ihn [gerichtet war], traf er sogleich eine Auswahl aus allen auserlesenen M\u00e4nnern in Israel und stellte sie in Formation auf, den Syrern entgegen. 10 Und den Rest des Volkes gab er in die Hand Abischais, seines Bruders, damit er sie in Formation aufstelle, den S\u00f6hnen Ammons entgegen. 11 Und er sprach dann: &#8222;Wenn mir die Syrer zu stark werden, so sollst du mir zur Rettung dienen; wenn aber die S\u00f6hne Ammons dir zu stark werden, so mu\u00df ich kommen, um dich zu retten. 12 Sei stark, damit wir uns f\u00fcr unser Volk und f\u00fcr die St\u00e4dte unseres Gottes als mutig erweisen; und was Jehova betrifft, er wird tun, was gut ist in seinen eigenen Augen.&#8220;<\/p>\n<p>13 Dann r\u00fcckten Joab und das Volk, das bei ihm war, zur Schlacht gegen die Syrer vor, und sie ergriffen dann die Flucht vor ihm. 14 Was die S\u00f6hne Ammons betrifft, sie sahen, da\u00df die Syrer geflohen waren, und sie ergriffen die Flucht vor Abischai und kamen somit in die Stadt. Danach kehrte Joab von den S\u00f6hnen Ammons zur\u00fcck und kam nach Jerusalem.<\/p>\n<p>15 Als die Syrer sahen, da\u00df sie vor Israel eine Niederlage erlitten hatten, versammelten sie sich dann miteinander. 16 Da sandte Hadad\u00b7eser hin und f\u00fchrte die Syrer, die in der Gegend des STROMES waren, heraus; und sie kamen dann nach Helam, mit Schobach, dem Heerobersten Hadad\u00b7esers, vor ihnen her.<\/p>\n<p>17 Als David Bericht dar\u00fcber erstattet wurde, sammelte er sofort ganz Israel und zog \u00fcber den Jordan und kam nach Helam. Die Syrer nun stellten sich in Formation auf, David entgegen, und begannen gegen ihn zu k\u00e4mpfen. 18 Und die Syrer ergriffen vor Israel die Flucht; und David gelang es, von den Syrern siebenhundert Wagenlenker und vierzigtausend Reiter zu t\u00f6ten, und Schobach, ihren Heerobersten, schlug er nieder, so da\u00df er dort starb. 19 Als alle K\u00f6nige, die Knechte Hadad\u00b7esers, sahen, da\u00df sie vor Israel eine Niederlage erlitten hatten, schlossen sie unverz\u00fcglich Frieden mit Israel und begannen ihnen zu dienen; und die Syrer f\u00fcrchteten sich vor einem weiteren Versuch, die S\u00f6hne Ammons zu retten.<\/p>\n<h3>Kapitel 11<\/h3>\n<p>11 Und es geschah bei der Wiederkehr des Jahres, zu der Zeit, da die K\u00f6nige ausr\u00fccken, da\u00df David daranging, Joab und mit ihm seine Knechte und ganz Israel hinzusenden, um \u00fcber die S\u00f6hne Ammons Verderben zu bringen und Rabba zu belagern, w\u00e4hrend David in Jerusalem wohnte.<\/p>\n<p>2 Und es geschah um die Zeit des Abends, da\u00df sich David dann von seinem Bett erhob und auf dem Flachdach des K\u00f6nigshauses umherging; und vom Flachdach aus erblickte er eine sich badende Frau, und die Frau war von sehr gutem Aussehen. 3 Dann sandte David hin und erkundigte sich nach der Frau, und man sagte: &#8222;Ist das nicht Bathseba, die Tochter Eliams, die Frau Urias, des Hethiters?&#8220; 4 Danach sandte David Boten, um sie sich zu nehmen. Da kam sie zu ihm herein, und er lag bei ihr, als sie daran war, sich von ihrer Unreinheit zu heiligen. Sp\u00e4ter kehrte sie in ihr Haus zur\u00fcck.<\/p>\n<p>5 Und die Frau wurde schwanger. Demzufolge sandte sie hin und teilte es David mit und sprach: &#8222;Ich bin schwanger.&#8220; 6 Darauf sandte David zu Joab und lie\u00df sagen: &#8222;Sende Uria, den Hethiter, zu mir.&#8220; Da sandte Joab Uria zu David. 7 Als Uria zu ihm kam, begann David zu fragen, wie es Joab gehe und wie es dem Volk gehe und wie es mit der Kriegslage stehe. 8 Schlie\u00dflich sprach David zu Uria: &#8222;Geh hinab in dein Haus, und bade dir die F\u00fc\u00dfe.&#8220; Demgem\u00e4\u00df ging Uria aus dem Haus des K\u00f6nigs hinaus, und das Ehrengeschenk des K\u00f6nigs kam hinter ihm her. 9 Uria aber legte sich an den Eingang des K\u00f6nigshauses mit allen anderen Knechten seines Herrn, und er ging nicht in sein eigenes Haus hinab. 10 Da teilte man es David mit, indem [man] sagte: &#8222;Uria ist nicht in sein eigenes Haus hinabgegangen.&#8220; Darauf sprach David zu Uria: &#8222;Bist du nicht von einer Reise heimgekommen? Warum bist du nicht in dein eigenes Haus hinabgegangen?&#8220; 11 Hierauf sagte Uria zu David: &#8222;Die Lade und Israel und Juda wohnen in H\u00fctten, und mein Herr Joab und die Knechte meines Herrn lagern auf der Fl\u00e4che des Feldes, und ich &#8211; soll ich in mein eigenes Haus gehen, um zu essen und zu trinken und mich mit meiner Frau niederzulegen? So wahr du lebst und so wahr deine Seele lebt, ich werde diese Sache nicht tun!&#8220;<\/p>\n<p>12 Dann sprach David zu Uria: &#8222;Bleib auch heute hier, und morgen werde ich dich wegsenden.&#8220; Daher blieb Uria an jenem Tag und am folgenden Tag in Jerusalem. 13 Auch rief ihn David, da\u00df er vor ihm esse und trinke. So machte er ihn betrunken. Trotzdem ging er am Abend hinaus, um sich bei den Knechten seines Herrn auf sein Bett niederzulegen, und in sein eigenes Haus ging er nicht hinab. 14 Und es geschah am Morgen, da\u00df David daranging, an Joab einen Brief zu schreiben und ihn durch die Hand Urias zu senden. 15 So schrieb er im Brief und sagte: &#8222;Stellt Uria vor den heftigsten Ansturm der Schlacht hin, und ihr sollt euch hinter ihm zur\u00fcckziehen, und er soll niedergeschlagen werden und sterben.&#8220;<\/p>\n<p>16 Und es geschah, w\u00e4hrend Joab dauernd auf die Stadt achtgab, da\u00df er Uria an den Platz gestellt hielt, von dem er wu\u00dfte, da\u00df es dort tapfere M\u00e4nner gab. 17 Als die M\u00e4nner der Stadt dann herauskamen und darangingen, gegen Joab zu k\u00e4mpfen, da fielen einige vom Volk, von den Knechten Davids, und auch Uria, der Hethiter, starb. 18 Joab sandte nun hin, damit er David alle Dinge des Krieges berichte. 19 Und er gebot dem Boten weiter, indem [er] sprach: &#8222;Sobald du damit zu Ende bist, zum K\u00f6nig \u00fcber alle Dinge des Krieges zu reden, 20 dann soll es geschehen, wenn der Grimm des K\u00f6nigs aufsteigt und er tats\u00e4chlich zu dir sagt: &#8218;Warum mu\u00dftet ihr so nahe an die Stadt herangehen, um zu k\u00e4mpfen? Wu\u00dftet ihr nicht, da\u00df man von oberhalb der Mauer her schie\u00dfen w\u00fcrde? 21 Wer war es, der Abimelech, den Sohn Jerubbescheths, niederschlug? War es nicht eine Frau, die einen oberen M\u00fchlstein von oberhalb der Mauer auf ihn herabwarf, so da\u00df er in Tebez starb? Warum mu\u00dftet ihr so dicht an die Mauer herangehen?&#8216;, dann sollst du sagen: &#8218;Auch dein Knecht Uria, der Hethiter, ist gestorben.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>22 Da ging der Bote und kam und teilte David alles mit, weswegen Joab ihn gesandt hatte. 23 Und der Bote sprach ferner zu David: &#8222;Die M\u00e4nner erwiesen sich uns als \u00fcberlegen, so da\u00df sie gegen uns herauskamen aufs Feld; wir aber dr\u00fcckten sie immer wieder direkt bis an den Toreingang hin. 24 Und die Sch\u00fctzen schossen von oberhalb der Mauer st\u00e4ndig auf deine Knechte, so da\u00df einige von den Knechten des K\u00f6nigs starben; und auch dein Knecht Uria, der Hethiter, ist gestorben.&#8220; 25 Darauf sprach David zum Boten: &#8222;Dies ist, was du Joab sagen wirst: &#8218;M\u00f6ge diese Sache nicht schlecht erscheinen in deinen Augen, denn das Schwert fri\u00dft den einen so gut wie den anderen. Verst\u00e4rke deinen Kampf gegen die Stadt, und rei\u00dfe sie nieder.&#8216; Und ermutige ihn.&#8220;<\/p>\n<p>26 Und die Frau Urias bekam zu h\u00f6ren, da\u00df Uria, ihr Mann, gestorben war, und sie begann um ihren Besitzer zu klagen. 27 Als die Trauerzeit vor\u00fcber war, sandte David sofort hin und holte sie heim in sein Haus, und sie wurde seine Frau. Im Laufe der Zeit gebar sie ihm einen Sohn, aber die Sache, die David getan hatte, erwies sich als b\u00f6se in den Augen Jehovas.<\/p>\n<h3>Kapitel 12<\/h3>\n<p>12 Und Jehova sandte dann Nathan zu David. So kam er zu ihm herein und sprach zu ihm: &#8222;Da waren zwei M\u00e4nner, die sich in derselben Stadt befanden, der eine reich und der andere minderbemittelt. 2 Der Reiche nun hatte sehr viele Schafe und Rinder; 3 der Minderbemittelte aber hatte nichts als ein einziges weibliches Lamm, ein kleines, das er gekauft hatte. Und er erhielt es am Leben, und es wuchs bei ihm und bei seinen S\u00f6hnen, allen zusammen, auf. Von seinem Bissen pflegte es zu essen, und aus seinem Becher pflegte es zu trinken, und an seinem Busen pflegte es zu liegen, und es wurde ihm wie eine Tochter. 4 Nach einiger Zeit kam ein Besucher zu dem reichen Mann, aber er ersparte es sich, von seinen eigenen Schafen und seinen eigenen Rindern zu nehmen, um solche f\u00fcr den Reisenden zu bereiten, der zu ihm hereingekommen war. So nahm er das weibliche Lamm des minderbemittelten Mannes und bereitete es f\u00fcr den Mann, der zu ihm hereingekommen war.&#8220;<\/p>\n<p>5 Hierauf erfa\u00dfte David ein sehr hei\u00dfer Zorn gegen den Mann, so da\u00df er zu Nathan sagte: &#8222;So wahr Jehova lebt, der Mann, der dies tut, verdient zu sterben! 6 Und f\u00fcr das weibliche Lamm sollte er vierfachen Ersatz leisten daf\u00fcr, da\u00df er diese Sache getan hat, und daf\u00fcr, da\u00df er kein Mitleid gehabt hat.&#8220;<\/p>\n<p>7 Dann sprach Nathan zu David: &#8222;Du selbst bist der Mann! Dies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesagt hat: &#8218;Ich selbst habe dich zum K\u00f6nig \u00fcber Israel gesalbt, und ich selbst habe dich aus der Hand Sauls befreit. 8 Und ich wollte dir das Haus deines Herrn und die Frauen deines Herrn an deinen Busen geben und dir das Haus Israel und Juda geben. Und wenn es nicht genug gewesen w\u00e4re, wollte ich dir Dinge gleich diesen hinzuf\u00fcgen und noch andere Dinge. 9 Warum hast du das Wort Jehovas verachtet, indem du tust, was b\u00f6se ist in seinen Augen? Uria, den Hethiter, hast du mit dem Schwert niedergeschlagen, und seine Frau hast du dir zur Frau genommen, und ihn hast du mit dem Schwert der S\u00f6hne Ammons get\u00f6tet. 10 Und nun wird [das] Schwert bis auf unabsehbare Zeit nicht von deinem eigenen Hause weichen zufolge der Tatsache, da\u00df du mich verachtet hast, so da\u00df du die Frau Urias, des Hethiters, genommen hast, damit sie deine Frau werde.&#8216; 11 Dies ist, was Jehova gesprochen hat: &#8218;Siehe, ich erwecke Ungl\u00fcck gegen dich aus deinem eigenen Hause; und ich will deine Frauen vor deinen eigenen Augen nehmen und sie deinem Mitmenschen geben, und er wird bestimmt unter den Augen dieser Sonne bei deinen Frauen liegen. 12 W\u00e4hrend du selbst im geheimen gehandelt hast, werde ich f\u00fcr meinen Teil diese Sache vor ganz Israel und vor der Sonne tun.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>13 David sagte nun zu Nathan: &#8222;Ich habe gegen Jehova ges\u00fcndigt.&#8220; Darauf sprach Nathan zu David: &#8222;Jehova seinerseits l\u00e4\u00dft sicherlich deine S\u00fcnde vor\u00fcbergehen. Du wirst nicht sterben. 14 Dessenungeachtet wird, weil du durch diese Sache ohne Zweifel Jehova gegen\u00fcber respektlos gehandelt hast, auch der Sohn, der dir eben geboren worden ist, ganz bestimmt sterben.&#8220;<\/p>\n<p>15 Dann ging Nathan in sein eigenes Haus.<\/p>\n<p>Und Jehova schlug dann das Kind, das die Frau Urias dem David geboren hatte, so da\u00df es krank wurde. 16 Und David begann den [wahren] Gott um des Knaben willen zu suchen, und David unterzog sich einem strengen Fasten und kam herein und \u00fcbernachtete und lag auf der Erde. 17 Da standen die \u00e4lteren M\u00e4nner seines Hauses auf [und beugten sich] \u00fcber ihn, um ihn von der Erde aufzurichten, aber er wollte nicht und nahm kein Brot in ihrer Gesellschaft ein. 18 Und es geschah am siebten Tag, da\u00df das Kind schlie\u00dflich starb. Und die Diener Davids f\u00fcrchteten sich, ihm mitzuteilen, da\u00df das Kind gestorben sei; denn sie sagten: &#8222;Siehe! W\u00e4hrend das Kind noch lebte, redeten wir zu ihm, und er h\u00f6rte nicht auf unsere Stimme; wie k\u00f6nnen wir also zu ihm sagen: &#8218;Das Kind ist gestorben.&#8216;? Dann wird er bestimmt etwas Schlechtes tun.&#8220;<\/p>\n<p>19 Als David schlie\u00dflich sah, da\u00df seine Diener miteinander fl\u00fcsterten, begann David zu merken, da\u00df das Kind gestorben war. Somit sprach David zu seinen Dienern: &#8222;Ist das Kind gestorben?&#8220; Darauf sagten sie: &#8222;Es ist gestorben.&#8220; 20 Da stand David von der Erde auf und wusch sich und rieb sich mit \u00d6l ein und wechselte seine \u00dcberw\u00fcrfe und kam zum Haus Jehovas und warf sich nieder; danach kam er in sein eigenes Haus und bat [um etwas], und man setzte ihm unverz\u00fcglich Brot vor, und er begann zu essen. 21 Infolgedessen sprachen seine Diener zu ihm: &#8222;Was bedeutet diese Sache, die du getan hast? Um des Kindes willen hast du, als es am Leben war, gefastet und unaufh\u00f6rlich geweint; und sobald das Kind gestorben war, bist du aufgestanden und hast Brot zu essen begonnen.&#8220; 22 Darauf sprach er: &#8222;Solange das Kind noch am Leben war, habe ich allerdings gefastet und unaufh\u00f6rlich geweint, weil ich mir sagte: &#8218;Wer wei\u00df, ob Jehova mir Gunst erweist und das Kind gewi\u00df leben wird?&#8216; 23 Nun, da es gestorben ist, weshalb faste ich? Kann ich es zur\u00fcckbringen? Ich gehe zu ihm, aber es wird nicht zu mir zur\u00fcckkehren.&#8220;<\/p>\n<p>24 Und David begann Bathseba, seine Frau, zu tr\u00f6sten. Auch kam er zu ihr herein und lag bei ihr. Im Laufe der Zeit gebar sie einen Sohn, und man gab ihm den Namen Salomo. Und Jehova selbst liebte ihn. 25 So sandte er durch Nathan, den Propheten, hin und gab ihm den Namen Jedidjah, um Jehovas willen.<\/p>\n<p>26 Und Joab fuhr fort, gegen Rabba der S\u00f6hne Ammons zu k\u00e4mpfen, und konnte die Stadt des K\u00f6nigreiches einnehmen. 27 Da sandte Joab Boten zu David und lie\u00df sagen: &#8222;Ich habe gegen Rabba gek\u00e4mpft. Auch habe ich die Wasserstadt eingenommen. 28 Und nun sammle den Rest des Volkes, und belagere die Stadt, und nimm sie ein, damit nicht ich selbst die Stadt einnehme und mein Name nicht \u00fcber ihr genannt werden mu\u00df.&#8220;<\/p>\n<p>29 Somit sammelte David alles Volk und zog nach Rabba und k\u00e4mpfte gegen dasselbe und nahm es ein. 30 Und er konnte die Krone Malkams von dessen Haupt nehmen, ihr Gewicht war ein Talent Gold, samt kostbaren Steinen; und sie kam auf Davids Haupt. Und die Beute der Stadt brachte er hinaus in sehr gro\u00dfer Menge. 31 Und die Leute, die darin waren, f\u00fchrte er hinaus, um sie an die Steins\u00e4gen und an scharfe eiserne Ger\u00e4te und an eiserne \u00c4xte zu stellen, und er lie\u00df sie beim Ziegelmachen dienen. Und so tat er dann mit allen St\u00e4dten der S\u00f6hne Ammons. Schlie\u00dflich kehrte David mit allem Volk nach Jerusalem zur\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 9 9 Und David sprach dann: &#8222;Ist noch irgendeiner da, der vom Hause Sauls \u00fcbriggeblieben ist, damit ich um Jonathans willen liebende G\u00fcte ihm gegen\u00fcber \u00fcbe?&#8220; 2 Nun hatte das Haus Sauls einen Diener, dessen Name war Ziba. 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