
{"id":598,"date":"2009-04-02T11:44:13","date_gmt":"2009-04-02T10:44:13","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=598"},"modified":"2009-04-21T07:45:14","modified_gmt":"2009-04-21T06:45:14","slug":"1-samuel-25-28","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=598","title":{"rendered":"1. Samuel 25 &#8211; 28"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 25<\/h3>\n<p>25 Nach einiger Zeit starb Samuel; und ganz Israel tat sich dann zusammen und klagte um ihn und begrub ihn bei seinem Haus in Rama. Dann machte sich David auf und zog zur Wildnis Paran hinab.<\/p>\n<p>2 Nun war da ein Mann in Maon, und seinen Betrieb hatte er in Karmel. Und der Mann war sehr gro\u00df, und er hatte dreitausend Schafe und tausend Ziegen; und er war [damit besch\u00e4ftigt], seine Schafe bei Karmel zu scheren. 3 Und der Name des Mannes war Nabal, und der Name seiner Frau war Abigail. Und die Frau war gut hinsichtlich Verst\u00e4ndigkeit und sch\u00f6n von Gestalt, der Mann aber war hart und schlecht in seinen Handlungen; und er war ein Kalebiter. 4 Und David h\u00f6rte nun in der Wildnis, da\u00df Nabal dabei sei, seine Schafe zu scheren. 5 Da sandte David zehn junge M\u00e4nner, und David sprach zu den jungen M\u00e4nnern: &#8222;Geht nach Karmel hinauf, und ihr sollt zu Nabal kommen und ihn in meinem Namen \u00fcber sein Wohlergehen befragen. 6 Und dies ist, was ihr zu meinem Bruder sagen sollt: &#8218;Wohl dir, und auch wohl deinen Hausgenossen, und wohl allem, was du hast! 7 Und jetzt habe ich geh\u00f6rt, da\u00df du Scherer [bei dir] hast. Die Hirten nun, die dir geh\u00f6ren, sind zuf\u00e4llig selbst bei uns gewesen. Wir haben sie nicht bel\u00e4stigt, und gar nichts von dem Ihrigen hat sich als vermi\u00dft erwiesen alle Tage, da sie sich in Karmel befanden. 8 Frag deine jungen M\u00e4nner, und sie werden es dir mitteilen, damit meine jungen M\u00e4nner in deinen Augen Gunst finden, denn auf einen guten Tag sind wir gekommen. Nur gib bitte, was immer deine Hand finden mag, deinen Knechten und deinem Sohn David.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>9 Daher kamen Davids junge M\u00e4nner und redeten zu Nabal im Namen Davids gem\u00e4\u00df all diesen Worten und warteten dann. 10 Darauf antwortete Nabal den Knechten Davids und sprach: &#8222;Wer ist David, und wer ist der Sohn Isa\u00efs? Heutzutage sind der Knechte, die ausrei\u00dfen, jeder von seinem Herrn, viele geworden. 11 Und mu\u00df ich mein Brot und mein Wasser und mein geschlachtetes Fleisch, das ich f\u00fcr meine Scherer geschlachtet habe, nehmen und es M\u00e4nnern geben, von denen ich nicht einmal wei\u00df, woher sie sind?&#8220;<\/p>\n<p>12 Darauf wandten sich Davids junge M\u00e4nner auf ihren Weg und gingen zur\u00fcck und kamen und berichteten ihm nach all diesen Worten. 13 Sofort sagte David zu seinen M\u00e4nnern: &#8222;Jeder g\u00fcrte sein Schwert um!&#8220; So g\u00fcrteten sie ein jeder sein Schwert um, und auch David g\u00fcrtete sein eigenes Schwert um; und sie begannen hinter David her hinaufzuziehen, etwa vierhundert Mann, w\u00e4hrend zweihundert beim Gep\u00e4ck blieben.<\/p>\n<p>14 Inzwischen berichtete einer der jungen M\u00e4nner Abigail, der Frau Nabals, indem [er] sprach: &#8222;Siehe! David hat Boten aus der Wildnis gesandt, um unserem Herrn Gutes zu w\u00fcnschen, er aber hat ihnen Scheltworte zugeschrien. 15 Und die M\u00e4nner waren sehr gut zu uns, und sie bel\u00e4stigten uns nicht, und wir haben keine einzige Sache vermi\u00dft alle Tage, die wir mit ihnen umherzogen, w\u00e4hrend wir gerade auf dem Feld waren. 16 Als eine Mauer um uns her haben sie sich erwiesen bei Nacht wie bei Tag, alle Tage, die wir uns bei ihnen befanden und das Kleinvieh h\u00fcteten. 17 Und nun erkenne und sieh, was du tun wirst, denn Ungl\u00fcck ist gegen unseren Herrn und gegen sein ganzes Haus beschlossen, da er zu sehr ein Nichtsnutz ist, als da\u00df man mit ihm reden k\u00f6nnte.&#8220;<\/p>\n<p>18 Sogleich eilte Abigail und nahm zweihundert Brote und zwei gro\u00dfe Kr\u00fcge Wein und f\u00fcnf hergerichtete Schafe und f\u00fcnf Sea-Ma\u00df ger\u00f6stetes Korn und hundert Rosinenkuchen und zweihundert Pre\u00dffeigenkuchen und legte sie auf die Esel. 19 Dann sprach sie zu ihren J\u00fcnglingen: &#8222;Geht mir voraus. Siehe! Ich komme hinter euch her.&#8220; Ihrem Mann Nabal aber teilte sie nichts mit.<\/p>\n<p>20 Und es geschah, w\u00e4hrend sie auf dem Esel ritt und heimlich den Berg hinabstieg, siehe, da kamen David und seine M\u00e4nner herab, ihr entgegen. So begegnete sie ihnen. 21 Was David betrifft, so hatte er gesagt: &#8222;Es hat zu nichts als zur Entt\u00e4uschung gereicht, da\u00df ich alles in der Wildnis bewachte, was diesem Gesellen geh\u00f6rt, und kein einziges Ding von allem, was ihm geh\u00f6rt, hat sich als vermi\u00dft erwiesen, und doch vergilt er mir Gutes mit \u00dcblem. 22 So m\u00f6ge Gott den Feinden Davids tun und so m\u00f6ge er hinzuf\u00fcgen, wenn ich von allen, die sein sind, irgendeinen, der gegen eine Wand uriniert, bis zum Morgen \u00fcbriglasse.&#8220;<\/p>\n<p>23 Als Abigail David erblickte, beeilte sie sich sogleich und stieg vom Esel herab und fiel vor David auf ihr Angesicht und verbeugte sich zur Erde. 24 Dann fiel sie ihm zu F\u00fc\u00dfen und sprach: &#8222;Auf mir selbst, o mein Herr, sei das Vergehen; und la\u00df bitte deine Sklavin vor deinen Ohren reden, und h\u00f6re auf die Worte deiner Sklavin. 25 Mein Herr m\u00f6ge bitte sein Herz nicht auf diesen nichtsnutzigen Mann Nabal richten, denn wie sein Name ist, so ist er. Nabal ist sein Name, und Unverstand ist bei ihm. Was mich, deine Sklavin, betrifft, ich habe die jungen M\u00e4nner meines Herrn, die du gesandt hattest, nicht gesehen. 26 Und nun, mein Herr, so wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt: Jehova hat dich davon abgehalten, in Blutschuld zu kommen und dir mit eigener Hand Rettung zu schaffen. Und nun m\u00f6gen deine Feinde und die, die meinem Herrn zu schaden suchen, wie Nabal werden. 27 Und was nun diese Segensgabe betrifft, die deine Magd meinem Herrn gebracht hat, sie soll den jungen M\u00e4nnern gegeben werden, die in den Fu\u00dfstapfen meines Herrn einhergehen. 28 Verzeih bitte die \u00dcbertretung deiner Sklavin, denn Jehova wird f\u00fcr meinen Herrn unfehlbar ein dauerndes Haus schaffen, denn die Kriege Jehovas sind es, die mein Herr k\u00e4mpft; und Schlechtigkeit, sie wird sich an dir durch deine Tage hindurch nicht finden. 29 Wenn ein Mensch sich aufmacht, um dir nachzujagen und nach deiner Seele zu trachten, wird es sich bestimmt erweisen, da\u00df die Seele meines Herrn im Beutel des Lebens bei Jehova, deinem Gott, eingewickelt ist; was aber die Seele deiner Feinde betrifft, er wird sie fortschleudern wie mitten aus der H\u00f6hlung der Schleuder. 30 Und es soll geschehen, weil Jehova meinem Herrn das Gute gegen\u00fcber dir tun wird, gem\u00e4\u00df allem, was er geredet hat, da\u00df er dich bestimmt zum F\u00fchrer \u00fcber Israel bestellen wird. 31 Und m\u00f6ge dies dir nicht ein Anla\u00df zum Stolpern noch dem Herzen meines Herrn eine Ursache zum Straucheln werden, sowohl dadurch, da\u00df Blut ohne Ursache vergossen wird, als auch dadurch, da\u00df [die Hand] meines Herrn sich selbst Rettung schafft. Und Jehova wird meinem Herrn bestimmt Gutes tun, und du sollst deiner Sklavin gedenken.&#8220;<\/p>\n<p>32 Darauf sprach David zu Abigail: &#8222;Gesegnet sei Jehova, der Gott Israels, der dich mir an diesem Tag entgegengesandt hat! 33 Und gesegnet sei deine Verst\u00e4ndigkeit, und gesegnet seist du, die du mich an diesem Tag davon zur\u00fcckgehalten hast, in Blutschuld zu kommen und mir durch meine eigene Hand Rettung zu schaffen. 34 Und andererseits, so wahr Jehova, der Gott Israels, lebt, der mich davon zur\u00fcckgehalten hat, dir Schaden zuzuf\u00fcgen, wenn du dich nicht beeilt h\u00e4ttest, mir entgegenzukommen, so w\u00e4re bestimmt dem Nabal bis zum Morgenlicht nicht einer \u00fcbriggeblieben, der gegen eine Wand uriniert.&#8220; 35 Darauf nahm David aus ihrer Hand das an, was sie ihm gebracht hatte, und er sagte zu ihr: &#8222;Geh in Frieden in dein Haus hinauf. Siehe, ich habe auf deine Stimme geh\u00f6rt, um auf deine Person R\u00fccksicht zu nehmen.&#8220;<\/p>\n<p>36 Sp\u00e4ter kam Abigail heim zu Nabal, und er hatte dort ein Festmahl in seinem Haus gleich dem Festmahl des K\u00f6nigs; und Nabals Herz war guter Dinge in ihm, und er war so betrunken, wie er nur sein konnte; und sie teilte ihm nichts mit, weder Kleines noch Gro\u00dfes, bis zum Morgenlicht. 37 Und es geschah am Morgen, als der Wein[rausch] von Nabal gewichen war, da\u00df seine Frau ihm dann diese Dinge mitteilte. Und sein Herz erstarb in seinem Innern, und er selbst wurde wie ein Stein. 38 Danach vergingen etwa zehn Tage, und dann schlug Jehova Nabal, so da\u00df er starb.<\/p>\n<p>39 Und David bekam zu h\u00f6ren, da\u00df Nabal gestorben sei, und so sprach er: &#8222;Gesegnet sei Jehova, der den Rechtsfall meiner Schmach gef\u00fchrt hat, [um mich zu befreien] von Nabals Hand, und seinen Knecht von Schlechtigkeit zur\u00fcckgehalten hat, und Nabals Schlechtigkeit hat Jehova ihm auf den eigenen Kopf zur\u00fcckkehren lassen!&#8220; Und dann sandte David hin und lie\u00df um Abigail werben, um sie sich zur Frau zu nehmen. 40 So kamen Davids Diener zu Abigail nach Karmel und redeten zu ihr, indem [sie] sagten: &#8222;David selbst hat uns zu dir gesandt, um dich ihm zur Frau zu nehmen.&#8220; 41 Sogleich stand sie auf und verbeugte sich mit ihrem Angesicht zur Erde und sprach: &#8222;Hier ist deine Sklavin als Magd, um den Dienern meines Herrn die F\u00fc\u00dfe zu waschen.&#8220; 42 Dann beeilte sich Abigail und machte sich auf und ritt dann auf dem Esel, dabei f\u00fcnf ihrer M\u00e4gde, die hinter ihr hergingen; und sie ging mit den Boten Davids und wurde dann seine Frau.<\/p>\n<p>43 David hatte sich auch Ahinoam aus Jesre\u00ebl genommen; und die Frauen, ja sie beide, wurden seine Ehefrauen.<\/p>\n<p>44 Was Saul betrifft, er hatte Michal, seine Tochter, Davids Frau, Palti, dem Sohn des Lajisch, der aus Gallim war, gegeben.<\/p>\n<h3>Kapitel 26<\/h3>\n<p>26 Im Laufe der Zeit kamen die Siphiter zu Saul nach Gibea und sprachen: &#8222;Verbirgt sich David nicht am H\u00fcgel Hachila gegen\u00fcber Jeschimon?&#8220; 2 Und Saul machte sich dann auf und zog zur Wildnis Siph hinab und mit ihm dreitausend Mann, die Auserlesenen Israels, um David in der Wildnis Siph zu suchen. 3 Und Saul schlug das Lager am H\u00fcgel Hachila auf, der Jeschimon gegen\u00fcber ist, am Weg, w\u00e4hrend David in der Wildnis wohnte. Und er sah dann, da\u00df Saul hinter ihm her in die Wildnis gekommen war. 4 Da sandte David Kundschafter aus, damit er erkennen k\u00f6nnte, da\u00df Saul wirklich gekommen war. 5 Sp\u00e4ter machte sich David auf und begab sich an den Ort, wo sich Saul gelagert hatte, und David konnte den Ort sehen, wo sich Saul wie auch Abner, der Sohn Ners, sein Heeroberster, hingelegt hatten; und Saul lag innerhalb der Lagerumz\u00e4unung, und das Volk lagerte rings um ihn her. 6 Dann antwortete David und sagte zu Ahimelech, dem Hethiter, und zu Abischai, dem Sohn der Zeruja, dem Bruder Joabs: &#8222;Wer wird mit mir zu Saul ins Lager hinabgehen?&#8220; Darauf sprach Abischai: &#8222;Ich selbst werde mit dir hinabgehen.&#8220; 7 Und David kam mit Abischai bei Nacht zum Volk hin; und siehe, Saul lag schlafend innerhalb der Lagerumz\u00e4unung, sein Speer bei seinem Kopf in die Erde gesteckt, und Abner und das Volk lagen rings um ihn her.<\/p>\n<p>8 Abischai sagte nun zu David: &#8222;Gott hat heute deinen Feind in deine Hand geliefert. Und nun la\u00df mich ihn bitte mit dem Speer an die Erde spie\u00dfen, nur einmal, und ich werde es ihm nicht zweimal tun.&#8220; 9 David jedoch sprach zu Abischai: &#8222;Bring ihn nicht ins Verderben, denn wer ist es, der seine Hand gegen den Gesalbten Jehovas ausgestreckt hat und schuldlos geblieben ist?&#8220; 10 Und David sagte weiter: &#8222;So wahr Jehova lebt, Jehova selbst wird ihn schlagen; oder sein Tag wird kommen, und er wird sterben m\u00fcssen, oder er wird in die Schlacht hinabziehen, und er wird gewi\u00df weggerafft werden. 11 Es ist im Hinblick auf Jehovas Standpunkt f\u00fcr mich undenkbar, meine Hand gegen den Gesalbten Jehovas auszustrecken! So nimm nun bitte den Speer, der bei seinem Kopf ist, und den Wasserkrug, und la\u00df uns unseres Weges gehen.&#8220; 12 Demgem\u00e4\u00df nahm David den Speer und den Wasserkrug von der Stelle bei Sauls Kopf, und dann machten sie sich auf ihren Weg; und da war keiner, der [es] sah, und keiner, der es merkte, und keiner, der aufwachte, denn sie waren alle eingeschlafen, weil ein tiefer Schlaf von Jehova aus auf sie gefallen war. 13 Dann ging David auf die andere Seite hin\u00fcber und stand in einiger Entfernung auf dem Gipfel des Berges, so da\u00df der Raum zwischen ihnen gro\u00df war.<\/p>\n<p>14 Und David begann dem Volk und Abner, dem Sohn Ners, zuzurufen, indem [er] sprach: &#8222;Willst du nicht antworten, Abner?&#8220; Und Abner begann zu antworten und zu sagen: &#8222;Wer bist du, da\u00df du dem K\u00f6nig zugerufen hast?&#8220; 15 Und David sprach weiter zu Abner: &#8222;Bist du nicht ein Mann? Und wer ist dir gleich in Israel? Warum hast du denn \u00fcber deinen Herrn, den K\u00f6nig, nicht gewacht? Denn es ist einer von dem Volk gekommen, um den K\u00f6nig, deinen Herrn, ins Verderben zu bringen. 16 Diese Sache, die du getan hast, ist nicht gut. So wahr Jehova lebt, ihr M\u00e4nner verdient zu sterben, weil ihr \u00fcber euren Herrn, \u00fcber den Gesalbten Jehovas, nicht gewacht habt. Und nun, sieh, wo des K\u00f6nigs Speer und der Wasserkrug sind, die bei seinem Kopf waren.&#8220;<\/p>\n<p>17 Und Saul begann die Stimme Davids zu erkennen und zu sagen: &#8222;Ist das deine Stimme, mein Sohn David?&#8220; Darauf sprach David: &#8222;Es ist meine Stimme, mein Herr und K\u00f6nig.&#8220; 18 Und er f\u00fcgte hinzu: &#8222;Warum denn jagt mein Herr hinter seinem Knecht her, denn was habe ich getan, und welche Schlechtigkeit ist an meiner Hand? 19 Und nun m\u00f6ge mein Herr und K\u00f6nig bitte auf die Worte seines Knechtes h\u00f6ren: Wenn Jehova es ist, der dich gegen mich aufgereizt hat, so la\u00df ihn ein Getreideopfer riechen. Wenn es aber Menschens\u00f6hne sind, sie sind verflucht vor Jehova, denn sie haben mich heute davon vertrieben, mich als dem Erbe Jehovas zugeh\u00f6rig zu f\u00fchlen, indem [sie] sagen: &#8218;Geh, diene anderen G\u00f6ttern!&#8216; 20 Und nun la\u00df mein Blut nicht vor dem Angesicht Jehovas zur Erde fallen; denn der K\u00f6nig Israels ist ausgezogen, um einen einzigen Floh zu suchen, so wie man ein Rebhuhn auf den Bergen jagt.&#8220;<\/p>\n<p>21 Saul sprach darauf: &#8222;Ich habe ges\u00fcndigt. Komm zur\u00fcck, mein Sohn David, denn ich werde dir keinen Schaden mehr zuf\u00fcgen angesichts der Tatsache, da\u00df meine Seele an diesem Tag kostbar gewesen ist in deinen Augen. Siehe! Ich habe t\u00f6richt gehandelt und sehr gefehlt.&#8220; 22 Da antwortete David und sagte: &#8222;Hier ist der Speer des K\u00f6nigs, und la\u00df einen von den jungen M\u00e4nnern her\u00fcberkommen und ihn holen. 23 Und Jehova ist es, der jedem seine eigene Gerechtigkeit und seine eigene Treue vergelten wird, indem Jehova dich heute in meine Hand gegeben hat und ich meine Hand nicht gegen den Gesalbten Jehovas ausstrecken wollte. 24 Und siehe, so, wie deine Seele an diesem Tag gro\u00df war in meinen Augen, so m\u00f6ge meine Seele gro\u00df sein in den Augen Jehovas, damit er mich aus aller Bedr\u00e4ngnis befreie.&#8220; 25 Darauf sprach Saul zu David: &#8222;Gesegnet seist du, mein Sohn David. Du wirst es nicht nur ganz bestimmt schaffen, sondern du wirst auch unfehlbar als Gewinner hervorgehen.&#8220; Und David ging dann seines Weges; und was Saul betrifft, er kehrte an seinen Ort zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>Kapitel 27<\/h3>\n<p>27 David sagte indes in seinem Herzen: &#8222;Nun werde ich eines Tages durch Sauls Hand weggerafft werden. Es gibt nichts Besseres f\u00fcr mich, als da\u00df ich unbedingt in das Land der Philister entrinne; und Saul soll verzweifeln an mir, wenn er mich weiterhin im ganzen Gebiet Israels sucht, und ich werde seiner Hand bestimmt entrinnen.&#8220; 2 Somit machte sich David auf, und er und sechshundert Mann, die mit ihm waren, gingen zu Achisch, dem Sohn Maochs, dem K\u00f6nig von Gath, \u00fcber. 3 Und David wohnte fortan bei Achisch in Gath, er und seine M\u00e4nner, jeder mit seinen Hausgenossen, David und seine beiden Frauen, Ahinoam, die Jesre\u00ebliterin, und Abigail, Nabals Frau, die Karmeliterin. 4 Im Laufe der Zeit wurde dem Saul berichtet, da\u00df David nach Gath weggeeilt sei, und so setzte er die Suche nach ihm nicht weiter fort.<\/p>\n<p>5 Dann sprach David zu Achisch: &#8222;Wenn ich nun Gunst in deinen Augen gefunden habe, so gebe man mir einen Ort in einer der Landst\u00e4dte, damit ich dort wohne; denn warum sollte dein Knecht bei dir in der K\u00f6nigsstadt wohnen?&#8220; 6 Demzufolge gab ihm Achisch an jenem Tag Ziklag. So kam es dazu, da\u00df Ziklag den K\u00f6nigen Judas geh\u00f6rt bis auf diesen Tag.<\/p>\n<p>7 Und die Zahl der Tage, die David im Landgebiet der Philister wohnte, belief sich auf ein Jahr und vier Monate. 8 Und David ging daran, mit seinen M\u00e4nnern hinaufzuziehen, um Einf\u00e4lle zu machen bei den Geschuritern und den Girsitern und den Amalekitern; denn sie bewohnten das Land, das [sich] von Telam bis nach Schur und bis zum Land \u00c4gypten hinab [erstreckte]. 9 Und David schlug das Land, lie\u00df aber weder Mann noch Frau am Leben; und er nahm Kleinviehherden und Rinderherden und Esel und Kamele und Kleider mit, wonach er zur\u00fcckkehrte und zu Achisch kam. 10 Dann sprach Achisch: &#8222;Wohin habt ihr heute einen Einfall gemacht?&#8220; Darauf sagte David: &#8222;In den S\u00fcden von Juda und in den S\u00fcden der Jerachme\u00ebliter und in den S\u00fcden der Keniter.&#8220; 11 Was Mann und Frau betrifft, so erhielt David keine am Leben, um sie nach Gath zu bringen, indem [er] sprach: &#8222;Damit sie nicht \u00fcber uns berichten und sagen: &#8218;Auf diese Weise hat David getan.&#8216; &#8220; (Und so war sein Verfahren alle Tage, die er im Landgebiet der Philister wohnte.) 12 Folglich glaubte Achisch David und sagte bei sich: &#8222;Er ist zweifellos zum Gestank geworden unter seinem Volk Israel; und er wird mein Knecht werden m\u00fcssen auf unabsehbare Zeit.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 28<\/h3>\n<p>28 Und es geschah in jenen Tagen, da\u00df die Philister ihre Heerlager zusammenzubringen begannen, um gegen Israel Krieg zu f\u00fchren. Da sprach Achisch zu David: &#8222;Du wei\u00dft zweifellos, da\u00df du mit mir ins Lager ausziehen solltest, du und deine M\u00e4nner.&#8220; 2 Darauf sagte David zu Achisch: &#8222;Deshalb wei\u00dft du selbst, was dein Knecht zu tun hat.&#8220; Somit sprach Achisch zu David: &#8222;Darum werde ich dich allezeit zum H\u00fcter meines Hauptes einsetzen.&#8220;<\/p>\n<p>3 Nun war Samuel ja gestorben, und ganz Israel hatte dann um ihn geklagt und ihn in Rama, seiner eigenen Stadt, begraben. Was Saul betrifft, er hatte die Geistermedien und die berufsm\u00e4\u00dfigen Vorhersager von Ereignissen aus dem Land entfernt.<\/p>\n<p>4 Danach taten sich die Philister zusammen und kamen und schlugen das Lager in Sunem auf. Da brachte Saul ganz Israel zusammen, und sie schlugen das Lager in Gilboa auf. 5 Als Saul das Lager der Philister zu sehen bekam, geriet er in Furcht, und sein Herz begann sehr zu zittern. 6 Obwohl Saul Jehova jeweils befragte, antwortete Jehova ihm nie, weder durch Tr\u00e4ume noch durch die Urim, noch durch die Propheten. 7 Schlie\u00dflich sagte Saul zu seinen Dienern: &#8222;Sucht mir eine Frau, die eine Meisterin im Verkehr mit Geistern ist, und ich will zu ihr gehen und sie befragen.&#8220; Da sprachen seine Diener zu ihm: &#8222;Siehe! In En-Dor gibt es eine Frau, die eine Meisterin im Verkehr mit Geistern ist.&#8220;<\/p>\n<p>8 Da verstellte sich Saul und kleidete sich in andere Kleider und ging, er und zwei M\u00e4nner mit ihm; und sie kamen nachts zu der Frau. Er sagte nun: &#8222;Wahrsage mir bitte durch Verkehr mit Geistern, und bringe mir den herauf, den ich dir bezeichnen werde.&#8220; 9 Die Frau sprach jedoch zu ihm: &#8222;Siehe, du selbst wei\u00dft wohl, was Saul getan hat, wie er die Geistermedien und die berufsm\u00e4\u00dfigen Vorhersager von Ereignissen vom Land abgeschnitten hat. Warum also handelst du wie einer, der meiner Seele eine Falle stellt, um mich zu Tode bringen zu lassen?&#8220; 10 Sofort schwor Saul ihr bei Jehova, indem [er] sagte: &#8222;So wahr Jehova lebt, es wird dich keine Schuld f\u00fcr Vergehen in dieser Sache treffen!&#8220; 11 Da sprach die Frau: &#8222;Wen soll ich dir heraufbringen?&#8220; Hierauf sagte er: &#8222;Bring mir Samuel herauf.&#8220; 12 Als die Frau &#8222;Samuel&#8220; sah, begann sie mit lautester Stimme zu schreien; und die Frau sprach weiter zu Saul: &#8222;Warum hast du mich hintergangen, da du selbst Saul bist?&#8220; 13 Der K\u00f6nig aber sagte zu ihr: &#8222;F\u00fcrchte dich nicht, doch was sahst du?&#8220; Und die Frau sprach weiter zu Saul: &#8222;Einen Gott sah ich aus der Erde heraufkommen.&#8220; 14 Sogleich sagte er zu ihr: &#8222;Was ist seine Gestalt?&#8220;, worauf sie sprach: &#8222;Es ist ein alter Mann, der heraufkommt, und er hat sich mit einem \u00e4rmellosen Obergewand bedeckt.&#8220; Da erkannte Saul, da\u00df es &#8222;Samuel&#8220; war, und er ging daran, sich mit seinem Angesicht tief zur Erde zu beugen und sich niederzuwerfen.<\/p>\n<p>15 Und &#8222;Samuel&#8220; begann zu Saul zu sprechen: &#8222;Warum hast du mich beunruhigt, indem du mich heraufbringen l\u00e4\u00dft?&#8220; Darauf sagte Saul: &#8222;Ich bin in gro\u00dfer Bedr\u00e4ngnis, da die Philister gegen mich k\u00e4mpfen, und Gott selbst ist von mir gewichen und hat mir nicht mehr geantwortet, weder durch die Propheten noch durch Tr\u00e4ume, so da\u00df ich dich rufen lie\u00df, um mich wissen zu lassen, was ich tun soll.&#8220;<\/p>\n<p>16 Und &#8222;Samuel&#8220; sprach weiter: &#8222;Warum fragst du mich denn, da doch Jehova selbst von dir gewichen ist und sich als dein Widersacher erweist? 17 Und Jehova wird f\u00fcr sich so tun, wie er durch mich geredet hat, und Jehova wird das K\u00f6nigtum aus deiner Hand wegrei\u00dfen und es deinem Mitmenschen David geben. 18 Weil du der Stimme Jehovas nicht gehorcht und seinen gl\u00fchenden Zorn gegen Amalek nicht vollstreckt hast, darum wird Jehova dir an diesem Tag die Sache bestimmt antun. 19 Und Jehova wird auch Israel samt dir in die Hand der Philister geben, und morgen wirst du mit deinen S\u00f6hnen bei mir sein. Auch das Lager Israels wird Jehova in die Hand der Philister geben.&#8220;<\/p>\n<p>20 Darauf fiel Saul sogleich seiner ganzen L\u00e4nge nach zur Erde und geriet in gro\u00dfe Furcht wegen der Worte &#8222;Samuels&#8220;. Auch war in ihm keine Kraft mehr, denn er hatte den ganzen Tag und die ganze Nacht keine Speise gegessen. 21 Die Frau kam nun zu Saul und sah, da\u00df er sehr best\u00fcrzt war. So sprach sie zu ihm: &#8222;Siehe, deine Magd hat deiner Stimme gehorcht, und ich habe dann meine Seele in meine hohle Hand gelegt und den Worten gehorcht, die du zu mir geredet hast. 22 Und nun gehorche du bitte deinerseits der Stimme deiner Magd; und la\u00df mich dir ein St\u00fcck Brot vorsetzen, und du, i\u00df, damit du zu Kraft kommst, weil du deines Weges weitergehen wirst.&#8220; 23 Er aber weigerte sich und sagte: &#8222;Ich werde nicht essen.&#8220; Seine Diener jedoch und auch die Frau drangen weiter in ihn. Schlie\u00dflich gehorchte er ihrer Stimme und stand auf von der Erde und setzte sich auf das Ruhebett. 24 Die Frau nun hatte ein gem\u00e4stetes Kalb im Haus. So schlachtete sie es rasch und nahm Mehl und knetete Teig und backte daraus unges\u00e4uerte Kuchen. 25 Dann setzte sie es Saul und seinen Dienern vor, und sie a\u00dfen. Danach erhoben sie sich und gingen in jener Nacht fort.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 25 25 Nach einiger Zeit starb Samuel; und ganz Israel tat sich dann zusammen und klagte um ihn und begrub ihn bei seinem Haus in Rama. Dann machte sich David auf und zog zur Wildnis Paran hinab. 2 Nun war da ein Mann in Maon, und seinen Betrieb hatte er in Karmel. Und der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[411,23,2],"tags":[426,427],"class_list":["post-598","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-samuel","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-text-in-der-bibel","tag-abigail","tag-naban"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/598","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=598"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/598\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":677,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/598\/revisions\/677"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=598"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=598"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=598"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}