
{"id":596,"date":"2009-04-01T21:04:02","date_gmt":"2009-04-01T20:04:02","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=596"},"modified":"2009-04-21T07:45:36","modified_gmt":"2009-04-21T06:45:36","slug":"1-samuel-21-24","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=596","title":{"rendered":"1. Samuel 21 &#8211; 24"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 21<\/h3>\n<p>21 Sp\u00e4ter kam David nach Nob zu Ahimelech, dem Priester; und Ahimelech begann zu zittern, als er David entgegenkam, und sagte dann zu ihm: &#8222;Wie kommt es, da\u00df du allein bist und niemand bei dir ist?&#8220; 2 Darauf sprach David zu Ahimelech, dem Priester: &#8222;Der K\u00f6nig selbst hat mir hinsichtlich einer Sache geboten, und er hat dann zu mir gesagt: &#8218;La\u00df niemand auch nur irgend etwas von der Sache wissen, derentwegen ich dich sende und derentwegen ich dir geboten habe.&#8216; Und ich habe die jungen M\u00e4nner f\u00fcr den und den Ort bestellt. 3 Und nun, wenn f\u00fcnf Laibe Brot zu deiner Verf\u00fcgung sind, so gib sie mir in die Hand, oder was immer sich finden mag.&#8220; 4 Aber der Priester antwortete David und sprach: &#8222;Ich habe kein gew\u00f6hnliches Brot zur Hand, doch da ist heiliges Brot, vorausgesetzt, da\u00df sich die jungen M\u00e4nner wenigstens von Frauen enthalten haben.&#8220; 5 Da antwortete David dem Priester und sagte zu ihm: &#8222;Doch, die Frauen sind von uns ferngehalten worden, ebenso wie fr\u00fcher, als ich auszog, und die Gef\u00e4\u00dfe der jungen M\u00e4nner sind noch heilig, obwohl es an sich ein gew\u00f6hnlicher Auftrag ist. Und wieviel mehr so heute, da einer in [seinem] Gef\u00e4\u00df heilig wird?&#8220; 6 Darauf gab ihm der Priester, was heilig war, weil zuf\u00e4llig kein Brot da war als das Schaubrot, das von [der Stelle] vor Jehova entfernt worden war, damit man am Tag seiner Wegnahme dort frisches Brot auflege.<\/p>\n<p>7 Nun befand sich an jenem Tag einer der Diener Sauls dort, festgehalten vor Jehova, und sein Name war Doeg, der Edomiter, der Oberste der Hirten, die Saul hatte.<\/p>\n<p>8 Und David fuhr fort, zu Ahimelech zu sprechen: &#8222;Und ist da nichts hier zu deiner Verf\u00fcgung, ein Speer oder ein Schwert? Denn weder mein eigenes Schwert noch meine Waffen habe ich in meiner Hand mitgenommen, weil sich die Sache des K\u00f6nigs als dringend erwies.&#8220; 9 Darauf sagte der Priester: &#8222;Das Schwert des Philisters Goliath, den du in der Tiefebene Ela niedergeschlagen hast &#8211; hier ist es, eingewickelt in einen \u00dcberwurf, hinter dem Ephod. Wenn es das ist, was du f\u00fcr dich nehmen m\u00f6chtest, nimm es, denn au\u00dfer ihm gibt es kein anderes hier.&#8220; Und David sprach weiter: &#8222;Es gibt keins wie dieses. Gib es mir.&#8220;<\/p>\n<p>10 Dann machte sich David auf und eilte an jenem Tag Sauls wegen weiter und kam schlie\u00dflich zu Achisch, dem K\u00f6nig von Gath. 11 Und die Diener des Achisch begannen zu ihm zu sagen: &#8222;Ist das nicht David, der K\u00f6nig des Landes? War nicht dieser es, dem sie in den Reigent\u00e4nzen st\u00e4ndig [im Wechselgesang] antworteten, indem [sie] sprachen:<br \/>\n,Saul hat seine Tausende niedergeschlagen<br \/>\nUnd David seine Zehntausende.&#8216;?&#8220;<\/p>\n<p>12 Und David begann sich diese Worte zu Herzen zu nehmen, und er geriet in gro\u00dfe Furcht vor Achisch, dem K\u00f6nig von Gath. 13 Somit verstellte er unter ihren Augen seinen gesunden Verstand und begann sich in ihrer Hand irrsinnig zu geb\u00e4rden und kritzelte fortw\u00e4hrend auf die T\u00fcren des Tores und lie\u00df seinen Speichel auf seinen Bart herabflie\u00dfen. 14 Schlie\u00dflich sagte Achisch zu seinen Dienern: &#8222;Hier seht ihr einen Mann, der sich wie verr\u00fcckt geb\u00e4rdet. Warum solltet ihr ihn zu mir bringen? 15 Fehlt es mir an verr\u00fcckt gewordenen Leuten, da\u00df ihr diesen gebracht habt, damit er sich bei mir wie verr\u00fcckt geb\u00e4rdet? Sollte dieser in mein Haus kommen?&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 22<\/h3>\n<p>22 So ging dann David von dort weg und entrann zur H\u00f6hle von Adullam; und seine Br\u00fcder und das ganze Haus seines Vaters h\u00f6rten schlie\u00dflich davon und zogen dorthin zu ihm hinab. 2 Und jedermann, der in Bedr\u00e4ngnis war, und jedermann, der einen Gl\u00e4ubiger hatte, und jedermann, der bitterer Seele war, begann sich bei ihm zu sammeln, und er wurde Oberster \u00fcber sie; und schlie\u00dflich waren etwa vierhundert Mann bei ihm.<\/p>\n<p>3 Sp\u00e4ter ging David von dort nach Mizpe in Moab und sprach zum K\u00f6nig von Moab: &#8222;La\u00df bitte meinen Vater und meine Mutter bei euch wohnen, bis ich wei\u00df, was Gott mit mir tun wird.&#8220; 4 Daher siedelte er sie vor dem K\u00f6nig von Moab an, und alle Tage, an denen David sich an dem unzug\u00e4nglichen Ort befand, blieben sie bei ihm.<\/p>\n<p>5 Im Laufe der Zeit sagte der Prophet Gad zu David: &#8222;Du sollst nicht an dem unzug\u00e4nglichen Ort wohnen bleiben. Geh weg, und du selbst sollst in das Land Juda kommen.&#8220; Deshalb zog David weg und kam in den Wald Hereth.<\/p>\n<p>6 Und Saul bekam zu h\u00f6ren, da\u00df David und die M\u00e4nner, die bei ihm waren, entdeckt worden seien, w\u00e4hrend Saul in Gibea unter der Tamariske auf der H\u00f6he sa\u00df, mit seinem Speer in der Hand, wobei alle seine Diener um ihn standen. 7 Da sprach Saul zu seinen Dienern, die um ihn standen: &#8222;H\u00f6rt bitte, ihr Benjaminiter! Wird auch der Sohn Isa\u00efs euch allen Felder und Weing\u00e4rten geben? Wird er euch alle als Oberste von Tausendschaften und Oberste von Hundertschaften einsetzen? 8 Denn ihr habt euch, ihr alle, gegen mich verschworen; und da ist keiner, der es meinem Ohr enth\u00fcllt, wenn mein eigener Sohn [einen Bund] mit dem Sohn Isa\u00efs schlie\u00dft, und da ist keiner von euch, der Mitgef\u00fchl mit mir hat und meinem Ohr enth\u00fcllt, da\u00df mein eigener Sohn meinen eigenen Diener als einen, der im Hinterhalt liegt, gegen mich hat aufstehen lassen, wie es an diesem Tag ist.&#8220;<\/p>\n<p>9 Darauf antwortete Doeg, der Edomiter, der n\u00e4mlich \u00fcber die Knechte Sauls gestellt war, und sagte: &#8222;Ich sah den Sohn Isa\u00efs nach Nob zu Ahimelech, dem Sohn Ahitubs, kommen. 10 Und er befragte dann Jehova f\u00fcr ihn; und er gab ihm Proviant, und das Schwert des Philisters Goliath gab er ihm.&#8220; 11 Sogleich sandte der K\u00f6nig hin, um Ahimelech, den Sohn Ahitubs, den Priester, und das ganze Haus seines Vaters, die Priester, die in Nob waren, zu rufen. Da kamen sie alle zum K\u00f6nig.<\/p>\n<p>12 Saul sprach nun: &#8222;H\u00f6re bitte, du Sohn Ahitubs!&#8220;, worauf er sagte: &#8222;Hier bin ich, mein Herr.&#8220; 13 Und Saul sprach weiter zu ihm: &#8222;Warum habt ihr euch gegen mich verschworen, du und der Sohn Isa\u00efs, indem du ihm Brot und ein Schwert gabst und indem eine Befragung Gottes f\u00fcr ihn stattfand, damit er als einer, der im Hinterhalt liegt, gegen mich aufstehe, wie es an diesem Tag ist?&#8220; 14 Darauf antwortete Ahimelech dem K\u00f6nig und sagte: &#8222;Und wer unter all deinen Dienern ist wie David, treu und der Schwiegersohn des K\u00f6nigs und Oberster \u00fcber deine Leibwache und geehrt in deinem Haus? 15 Habe ich etwa heute damit angefangen, Gott f\u00fcr ihn zu befragen? Das ist f\u00fcr mich undenkbar! Der K\u00f6nig m\u00f6ge seinem Knecht [und] dem ganzen Hause meines Vaters nicht irgend etwas zur Last legen, denn in all diesem wu\u00dfte dein Knecht weder Kleines noch Gro\u00dfes.&#8220;<\/p>\n<p>16 Der K\u00f6nig aber sprach: &#8222;Du wirst ganz bestimmt sterben, Ahimelech, du mit dem ganzen Hause deines Vaters.&#8220; 17 Darauf sagte der K\u00f6nig zu den L\u00e4ufern, die um ihn standen: &#8222;Wendet euch, und bringt die Priester Jehovas zu Tode, weil ihre Hand auch mit David ist und weil sie wu\u00dften, da\u00df er ein Entlaufener war, und sie es meinem Ohr nicht enth\u00fcllten!&#8220; Und die Diener des K\u00f6nigs wollten ihre Hand nicht ausstrecken, um \u00fcber die Priester Jehovas herzufallen. 18 Schlie\u00dflich sprach der K\u00f6nig zu Doeg: &#8222;Wende du dich, und fall \u00fcber die Priester her!&#8220; Sogleich wandte sich Doeg, der Edomiter, und fiel selbst \u00fcber die Priester her und brachte an jenem Tag f\u00fcnfundachtzig M\u00e4nner zu Tode, die ein leinenes Ephod trugen. 19 Auch schlug er Nob, die Stadt der Priester, mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes, Mann wie Frau, Kind wie S\u00e4ugling und Stier und Esel und Schaf, mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes.<\/p>\n<p>20 Indes entrann ein einziger Sohn Ahimelechs, des Sohnes Ahitubs, dessen Name Abjathar war, und lief dann weg, um David zu folgen. 21 Dann teilte Abjathar David mit: &#8222;Saul hat die Priester Jehovas get\u00f6tet.&#8220; 22 Hierauf sprach David zu Abjathar: &#8222;Ich wu\u00dfte wohl an jenem Tag, weil Doeg, der Edomiter, dort war, da\u00df er [es] Saul ganz bestimmt mitteilen w\u00fcrde. Ich pers\u00f6nlich habe jeder Seele des Hauses deines Vaters Unrecht angetan. 23 Bleib nun bei mir. F\u00fcrchte dich nicht, denn wer immer nach meiner Seele trachtet, trachtet nach deiner Seele, denn du bedarfst des Schutzes bei mir.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 23<\/h3>\n<p>23 Im Laufe der Zeit wurde David berichtet und gesagt: &#8222;Siehe, die Philister bekriegen Keila, und sie pl\u00fcndern die Dreschtennen.&#8220; 2 Und David befragte dann Jehova, indem [er] sprach: &#8222;Soll ich gehen, und soll ich diese Philister niederschlagen?&#8220; Hierauf sprach Jehova zu David: &#8222;Geh, und du sollst die Philister niederschlagen und Keila retten.&#8220; 3 Daraufhin sagten Davids M\u00e4nner zu ihm: &#8222;Siehe! Wir f\u00fcrchten uns, w\u00e4hrend wir hier in Juda sind, und wieviel mehr erst, wenn wir nach Keila gegen die Schlachtreihen der Philister ziehen sollten!&#8220; 4 Da befragte David Jehova noch einmal. Jehova antwortete ihm nun und sprach: &#8222;Steh auf, zieh nach Keila hinab, denn ich gebe die Philister in deine Hand.&#8220; 5 Demzufolge zog David mit seinen M\u00e4nnern nach Keila und k\u00e4mpfte gegen die Philister und trieb ihren Viehbestand mit fort, schlug sie aber mit einer gro\u00dfen Schlachtung nieder; und David wurde der Retter der Bewohner von Keila.<\/p>\n<p>6 Nun geschah es, als Abjathar, der Sohn Ahimelechs, zu David nach Keila eilte, da\u00df ein Ephod da war, das in seiner Hand [mit] hinabkam. 7 Im Laufe der Zeit wurde Saul Bericht erstattet: &#8222;David ist nach Keila gekommen.&#8220; Und Saul begann zu sagen: &#8222;Gott hat ihn in meine Hand verkauft, denn er hat sich selbst eingeschlossen, indem er in eine Stadt mit T\u00fcren und Riegel kommt.&#8220; 8 Da bot Saul alles Volk zum Krieg auf, um nach Keila hinabzuziehen, um David und seine M\u00e4nner zu belagern. 9 Und David erfuhr, da\u00df Saul Unheil gegen ihn schmiedete. Folglich sprach er zum Priester Abjathar: &#8222;Bring doch das Ephod her.&#8220; 10 Und David sagte weiter: &#8222;O Jehova, du Gott Israels, dein Knecht hat bestimmt geh\u00f6rt, da\u00df Saul nach Keila zu kommen sucht, um meinetwegen Verderben \u00fcber die Stadt zu bringen. 11 Werden die Grundbesitzer von Keila mich in seine Hand ausliefern? Wird Saul herabkommen, so wie dein Knecht geh\u00f6rt hat? O Jehova, du Gott Israels, gib bitte deinem Knecht Bescheid.&#8220; Darauf sprach Jehova: &#8222;Er wird herabkommen.&#8220; 12 Und David sagte weiter: &#8222;Werden die Grundbesitzer von Keila mich und meine M\u00e4nner in Sauls Hand ausliefern?&#8220; Jehova seinerseits sprach: &#8222;Sie werden [euch] bestimmt ausliefern.&#8220;<\/p>\n<p>13 Sogleich machte sich David mit seinen M\u00e4nnern, etwa sechshundert Mann, auf, und sie zogen von Keila aus und wanderten weiterhin umher, wo immer sie umherwandern konnten. Und es wurde Saul berichtet, da\u00df David aus Keila entronnen sei, und so gab er es auf auszuziehen. 14 Und David nahm in der Wildnis Wohnsitz, an schwer zug\u00e4nglichen Orten, und er blieb in der Berggegend in der Wildnis Siph. Und Saul suchte ihn fortw\u00e4hrend, und Gott gab ihn nicht in seine Hand. 15 Und David war st\u00e4ndig in Furcht, denn Saul war ausgezogen, um ihm nach der Seele zu trachten, w\u00e4hrend sich David in der Wildnis Siph in Horesch befand.<\/p>\n<p>16 Jonathan, der Sohn Sauls, machte sich nun auf und ging zu David nach Horesch, damit er seine Hand im Hinblick auf Gott st\u00e4rke. 17 Und er sprach weiter zu ihm: &#8222;F\u00fcrchte dich nicht; denn die Hand Sauls, meines Vaters, wird dich nicht finden, und du selbst wirst K\u00f6nig \u00fcber Israel sein, und ich meinerseits werde Zweiter nach dir werden; und auch Saul, mein Vater, hat hiervon Kenntnis.&#8220; 18 Dann schlossen beide einen Bund vor Jehova; und David blieb in Horesch wohnen, und Jonathan seinerseits ging zu seinem Haus.<\/p>\n<p>19 Sp\u00e4ter zogen die Siphiter zu Saul nach Gibea hinauf und sagten: &#8222;Verbirgt David sich nicht dicht bei uns an schwer zug\u00e4nglichen Orten zu Horesch, auf dem H\u00fcgel Hachila, der zur Rechten von Jeschimon [liegt]? 20 Und nun, in \u00dcbereinstimmung mit all dem Verlangen deiner Seele, o K\u00f6nig, hinabzukommen, komm herab, und unser Teil wird es sein, ihn in die Hand des K\u00f6nigs auszuliefern.&#8220; 21 Darauf sprach Saul: &#8222;Gesegnet seid ihr von Jehova, denn ihr habt Mitleid mit mir gehabt. 22 Geht bitte, seid noch beharrlicher, und vergewissert euch, und seht seinen Ort, wo sein Fu\u00df hinkommt &#8211; wer immer ihn dort gesehen hat -, denn es ist mir gesagt worden, da\u00df er selbst bestimmt listig ist. 23 Und seht und vergewissert euch in bezug auf alle Verstecke, wo er sich versteckt; und ihr sollt mit dem Beweis zu mir zur\u00fcckkehren, und ich will mit euch gehen; und es soll geschehen, wenn er im Land ist, da\u00df ich ihn dann unter allen Tausendschaften Judas sorgf\u00e4ltig suchen will.&#8220;<br \/>\n24 Da machten sie sich auf und zogen Saul voraus nach Siph, w\u00e4hrend David und seine M\u00e4nner in der Wildnis von Maon in der Araba s\u00fcdlich von Jeschimon waren. 25 Sp\u00e4ter kam Saul mit seinen M\u00e4nnern, um nach ihm zu suchen. Als man [es] David mitteilte, begab er sich sogleich zu dem zerkl\u00fcfteten Felsen hinab und blieb in der Wildnis von Maon. Als Saul es zu h\u00f6ren bekam, ging er daran, David in die Wildnis von Maon nachzujagen. 26 Schlie\u00dflich kam Saul auf diese Seite des Berges, und David und seine M\u00e4nner waren auf jener Seite des Berges. Da beeilte sich David, Saul zu entgehen; mittlerweile umzingelten Saul und seine M\u00e4nner David und seine M\u00e4nner, um sie zu fangen. 27 Doch da kam ein Bote zu Saul und sprach: &#8222;Eile und geh, denn die Philister haben einen Einfall ins Land gemacht!&#8220; 28 Darauf kehrte Saul um von der Jagd hinter David her und zog den Philistern entgegen. Darum hat man den Ort den zerkl\u00fcfteten Felsen der Teilungen genannt.<\/p>\n<p>29 Von dort zog dann David seines Weges hinauf und nahm Wohnsitz an den schwer zug\u00e4nglichen Orten in En-Gedi.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3>Kapitel 24<\/h3>\n<p>24 Und es geschah, sobald Saul von der Verfolgung der Philister zur\u00fcckkehrte, da\u00df ihm berichtet und gesagt wurde: &#8222;Siehe! David ist in der Wildnis von En-Gedi.&#8220;<\/p>\n<p>2 Und Saul ging daran, sich dreitausend auserlesene M\u00e4nner aus ganz Israel zu nehmen und auszuziehen, um David und seine M\u00e4nner auf den kahlen Steinbockfelsen zu suchen. 3 Schlie\u00dflich kam er zu den steinernen Schafh\u00fcrden l\u00e4ngs des Weges, wo sich eine H\u00f6hle befand. Da ging Saul hinein, um seine Notdurft zu verrichten, w\u00e4hrend David und seine M\u00e4nner in den hintersten Teilen der H\u00f6hle sa\u00dfen. 4 Und Davids M\u00e4nner begannen zu ihm zu sagen: &#8222;Das ist der Tag, an dem Jehova zu dir spricht: &#8218;Siehe! Ich gebe deinen Feind in deine Hand, und du sollst ihm so tun, wie es gut scheinen mag in deinen Augen.&#8216; &#8220; Da erhob sich David und schnitt leise den Zipfel des \u00e4rmellosen Obergewandes ab, das Saul geh\u00f6rte. 5 Aber es geschah danach, da\u00df David das Herz fortw\u00e4hrend schlug, weil er den Zipfel [des \u00e4rmellosen Obergewandes], das Saul geh\u00f6rte, abgeschnitten hatte. 6 Daher sagte er zu seinen M\u00e4nnern: &#8222;Es ist im Hinblick auf Jehovas Standpunkt f\u00fcr mich undenkbar, da\u00df ich meinem Herrn, dem Gesalbten Jehovas, diese Sache antun sollte, indem ich meine Hand gegen ihn ausstrecke, denn er ist der Gesalbte Jehovas.&#8220; 7 Demgem\u00e4\u00df trieb David seine M\u00e4nner mit diesen Worten auseinander, und er lie\u00df nicht zu, da\u00df sie sich gegen Saul erhoben. Was Saul betrifft, er stand auf aus der H\u00f6hle und ging seines Weges weiter.<\/p>\n<p>8 Somit erhob David sich danach und ging aus der H\u00f6hle hinaus und rief hinter Saul her, indem [er] sprach: &#8222;Mein Herr und K\u00f6nig!&#8220; Da schaute Saul hinter sich, und David beugte sich dann mit seinem Angesicht tief zur Erde und warf sich nieder. 9 Und David sprach weiter zu Saul: &#8222;Warum h\u00f6rst du auf die Worte von Menschen, die sagen: &#8218;Siehe! David sucht dein Ungl\u00fcck.&#8216;? 10 Siehe, an diesem Tag haben deine Augen gesehen, wie Jehova dich heute in der H\u00f6hle in meine Hand gegeben hat; und jemand sagte, man sollte dich t\u00f6ten, aber du tatest mir leid, und ich sprach: &#8218;Ich werde meine Hand nicht gegen meinen Herrn ausstrecken, denn er ist der Gesalbte Jehovas.&#8216; 11 Und, mein Vater, sieh, ja sieh den Zipfel deines \u00e4rmellosen Obergewandes in meiner Hand, denn als ich den Zipfel deines \u00e4rmellosen Obergewandes abschnitt, t\u00f6tete ich dich nicht. Erkenne und sieh, da\u00df an meiner Hand weder Schlechtigkeit noch Auflehnung ist, und ich habe nicht gegen dich ges\u00fcndigt, w\u00e4hrend du meiner Seele auflauerst, um sie hinwegzunehmen. 12 M\u00f6ge Jehova richten zwischen mir und dir; und Jehova soll f\u00fcr mich Rache nehmen an dir, aber meine eigene Hand wird nicht gegen dich sein. 13 So, wie das Sprichwort der Alten sagt: &#8218;Von den B\u00f6sen wird B\u00f6ses ausgehen&#8216;, aber meine eigene Hand wird nicht gegen dich sein. 14 Hinter wem ist der K\u00f6nig Israels ausgezogen? Hinter wem jagst du her? Hinter einem toten Hund? Hinter einem einzelnen Floh? 15 Und Jehova soll Richter werden, und er soll richten zwischen mir und dir, und er wird sehen, und er wird den Rechtsfall f\u00fcr mich f\u00fchren und mir Recht verschaffen [, um mich] aus deiner Hand [zu befreien].&#8220;<\/p>\n<p>16 Und es geschah, da\u00df in dem Augenblick, als David damit zu Ende war, diese Worte zu Saul zu reden, Saul dann sprach: &#8222;Ist das deine Stimme, mein Sohn David?&#8220; Und Saul begann seine eigene Stimme zu erheben und zu weinen. 17 Und er sagte weiter zu David: &#8222;Du bist gerechter als ich, denn du bist es, der mir Gutes erwiesen hat, und ich bin es, der dir \u00dcbles erwiesen hat. 18 Und du &#8211; du hast heute kundgetan, was du in Verbindung mit mir Gutes getan hast, indem Jehova mich in deine Hand lieferte und du mich nicht get\u00f6tet hast. 19 In dem Fall nun, da ein Mann seinen Feind findet, wird er ihn auf gutem Weg wegsenden? Somit wird Jehova selbst dir mit Gutem vergelten, der Tatsache zufolge, da\u00df du es an diesem Tag an mir getan hast. 20 Und nun, siehe, ich wei\u00df wohl, da\u00df du ganz bestimmt als K\u00f6nig regieren wirst und da\u00df das K\u00f6nigreich Israel gewi\u00df in deiner Hand Bestand haben wird. 21 So schw\u00f6re mir jetzt bei Jehova, da\u00df du meinen Samen nach mir nicht abschneiden und da\u00df du meinen Namen aus dem Hause meines Vaters nicht austilgen wirst.&#8220; 22 Demgem\u00e4\u00df schwor David dem Saul, wonach Saul in sein Haus ging. Was David und seine M\u00e4nner betrifft, sie begaben sich an den schwer zug\u00e4nglichen Ort hinauf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 21 21 Sp\u00e4ter kam David nach Nob zu Ahimelech, dem Priester; und Ahimelech begann zu zittern, als er David entgegenkam, und sagte dann zu ihm: &#8222;Wie kommt es, da\u00df du allein bist und niemand bei dir ist?&#8220; 2 Darauf sprach David zu Ahimelech, dem Priester: &#8222;Der K\u00f6nig selbst hat mir hinsichtlich einer Sache geboten, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[411,23,3,2],"tags":[424,423,613,425,412],"class_list":["post-596","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-samuel","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-erganzender-stoff","category-text-in-der-bibel","tag-achtung-vor-jehovas-gesalbten","tag-auf-der-flucht","tag-david","tag-respekt","tag-saul"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/596","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=596"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/596\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":678,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/596\/revisions\/678"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=596"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=596"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=596"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}