
{"id":546,"date":"2009-03-23T00:01:02","date_gmt":"2009-03-22T23:01:02","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=546"},"modified":"2009-04-21T07:48:31","modified_gmt":"2009-04-21T06:48:31","slug":"richter-16-18","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=546","title":{"rendered":"Richter 16 &#8211; 18"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 16<\/h3>\n<p>16 Einmal ging Simson nach Gasa und sah dort eine Prostituierte und ging zu ihr hinein. 2 Und den Gasitern wurde Bericht erstattet, der besagte: &#8222;Simson ist hereingekommen.&#8220; Da umringten sie ihn und lauerten ihm die ganze Nacht hindurch im Stadttor auf. Und sie verhielten sich die ganze Nacht still, indem [sie] sprachen: &#8222;Sobald der Morgen hell wird, wollen wir ihn dann t\u00f6ten.&#8220;<\/p>\n<p>3 Simson indes blieb bis Mitternacht liegen, und dann erhob er sich um Mitternacht und packte die Fl\u00fcgel des Stadttors und die beiden Seitenpfosten und ri\u00df sie samt dem Riegel heraus und legte sie auf seine Schultern und trug sie dann hinauf auf den Gipfel des Berges, der vor Hebron ist.<\/p>\n<p>4 Und es geschah danach, da\u00df er sich in eine Frau im Wildbachtal Sorek verliebte, und ihr Name war Delila. 5 Und die Achsenherren der Philister gingen dann zu ihr hinauf und sagten zu ihr: &#8222;Bet\u00f6re ihn, und sieh, worin seine gro\u00dfe Kraft besteht und womit wir die Oberhand \u00fcber ihn gewinnen und womit wir ihn bestimmt fesseln k\u00f6nnen, um ihn zu bezwingen; und wir unsererseits werden dir jeder eintausendeinhundert Silberst\u00fccke geben.&#8220;<\/p>\n<p>6 Sp\u00e4ter sprach Delila zu Simson: &#8222;Teil mir doch bitte mit: Worin besteht deine gro\u00dfe Kraft, und womit kannst du gefesselt werden, damit man dich bezwinge?&#8220; 7 Da sagte Simson zu ihr: &#8222;Wenn sie mich mit sieben noch feuchten Sehnen fesseln, die nicht ausgetrocknet sind, dann werde ich bestimmt schwach und wie ein gew\u00f6hnlicher Mensch werden.&#8220; 8 Da brachten die Achsenherren der Philister sieben noch feuchte Sehnen, die nicht ausgetrocknet waren, zu ihr hinauf. Sp\u00e4ter fesselte sie ihn damit. 9 Nun sa\u00dfen [M\u00e4nner] in ihrer Innenkammer [im] Hinterhalt, und sie begann zu ihm zu sagen: &#8222;Die Philister sind \u00fcber dir, Simson!&#8220; Darauf ri\u00df er die Sehnen entzwei, so wie ein gedrehter Wergfaden entzweirei\u00dft, wenn er Feuer riecht. Und seine Kraft wurde nicht bekannt.<\/p>\n<p>10 Darauf sprach Delila zu Simson: &#8222;Siehe! Du hast dein Spiel mit mir getrieben, um L\u00fcgen zu mir zu reden. Nun teil mir doch bitte mit, womit du gefesselt werden kannst.&#8220; 11 Da sagte er zu ihr: &#8222;Wenn man mich mit neuen Stricken, mit denen keine Arbeit getan worden ist, fest bindet, dann werde ich bestimmt schwach und wie ein gew\u00f6hnlicher Mensch werden.&#8220; 12 Da nahm Delila neue Stricke und fesselte ihn damit und sprach zu ihm: &#8222;Die Philister sind \u00fcber dir, Simson!&#8220; Die ganze Zeit sa\u00dfen [M\u00e4nner] in der Innenkammer [im] Hinterhalt. Darauf ri\u00df er sie entzwei, von seinen Armen weg, wie einen Faden.<\/p>\n<p>13 Danach sagte Delila zu Simson: &#8222;Bis jetzt hast du mit mir dein Spiel getrieben, um L\u00fcgen zu mir zu reden. Teil mir doch mit, womit du gefesselt werden kannst.&#8220; Da sprach er zu ihr: &#8222;Wenn du die sieben Flechten meines Hauptes mit dem Kettfaden verweben wirst.&#8220; 14 Demgem\u00e4\u00df befestigte sie sie mit dem Pflock, wonach sie zu ihm sagte: &#8222;Die Philister sind \u00fcber dir, Simson!&#8220; Da erwachte er aus seinem Schlaf und ri\u00df den Webepflock und den Kettfaden heraus.<\/p>\n<p>15 Sie sprach nun zu ihm: &#8222;Wie wagst du zu sagen: &#8218;Ich liebe dich wirklich&#8216;, da dein Herz nicht mit mir ist? Diese drei Male hast du dein Spiel mit mir getrieben und hast mir nicht mitgeteilt, worin deine gro\u00dfe Kraft besteht.&#8220; 16 Und es geschah, weil sie ihm mit ihren Worten die ganze Zeit zusetzte und ihn fortw\u00e4hrend dr\u00e4ngte, da\u00df seine Seele ungeduldig wurde bis zum Sterben. 17 Schlie\u00dflich enth\u00fcllte er ihr sein ganzes Herz und sprach zu ihr: &#8222;Niemals ist ein Schermesser \u00fcber mein Haupt gekommen, denn ich bin vom Leib meiner Mutter an ein Nasiraer Gottes. W\u00fcrde ich geschoren, so w\u00fcrde meine Kraft bestimmt von mir weichen, und ich w\u00fcrde tats\u00e4chlich schwach und allen anderen Menschen gleich werden.&#8220;<\/p>\n<p>18 Als Delila nun sah, da\u00df er ihr sein ganzes Herz enth\u00fcllt hatte, sandte sie sogleich hin und rief die Achsenherren der Philister und lie\u00df sagen: &#8222;Kommt diesmal herauf, denn er hat mir sein ganzes Herz enth\u00fcllt.&#8220; Und die Achsenherren der Philister kamen zu ihr herauf, damit sie das Geld in ihrer Hand heraufbr\u00e4chten. 19 Und sie lie\u00df ihn dann auf ihren Knien einschlafen. Dann rief sie den Mann und lie\u00df ihn die sieben Flechten seines Hauptes abscheren, worauf sie anfing, zu zeigen, da\u00df sie ihn bezwang, und seine Kraft wich st\u00e4ndig von ihm. 20 Nun sprach sie: &#8222;Die Philister sind \u00fcber dir, Simson!&#8220; Darauf erwachte er aus seinem Schlaf und sagte: &#8222;Ich werde [frei] ausgehen wie die anderen Male und mich lossch\u00fctteln.&#8220; Und er wu\u00dfte selbst nicht, da\u00df Jehova von ihm gewichen war. 21 Da packten ihn die Philister und bohrten ihm die Augen aus und brachten ihn nach Gasa hinab und banden ihn mit zwei kupfernen Fesseln; und er wurde im Gefangenenhaus einer, der mahlt. 22 Unterdessen fing das Haar seines Hauptes, sobald er geschoren worden war, \u00fcppig zu wachsen an.<\/p>\n<p>23 Was die Achsenherren der Philister betrifft, so versammelten sie sich, um Dagon, ihrem Gott, ein gro\u00dfes Schlachtopfer zu opfern und um sich zu freuen, und sie sprachen fortw\u00e4hrend: &#8222;Unser Gott hat Simson, unseren Feind, in unsere Hand gegeben!&#8220; 24 Als das Volk ihn zu sehen bekam, gaben sie sich sogleich der Lobpreisung ihres Gottes hin, &#8222;denn&#8220;, sagten sie, &#8222;unser Gott hat unseren Feind und den Verw\u00fcster unseres Landes und den, der unsere Erschlagenen mehrte, in unsere Hand gegeben&#8220;.<\/p>\n<p>25 Und es geschah, weil sie frohen Herzens waren, da\u00df sie zu sagen begannen: &#8222;Ruft Simson, damit er uns etwas zur Belustigung darbietet.&#8220; Da rief man Simson aus dem Gefangenenhaus, damit er vor ihnen Kurzweil treibe, und man stellte ihn dann zwischen die S\u00e4ulen. 26 Darauf sprach Simson zu dem Knaben, der ihn an seiner Hand hielt: &#8222;La\u00df mich doch die S\u00e4ulen betasten, auf denen das Haus fest steht, und mich an sie lehnen.&#8220; 27 (\u00dcbrigens war das Haus voll von M\u00e4nnern und Frauen, und alle Achsenherren der Philister waren dort; und auf dem Dach befanden sich etwa dreitausend M\u00e4nner und Frauen, die zuschauten, w\u00e4hrend Simson etwas zur Belustigung darbot.)<\/p>\n<p>28 Simson rief nun zu Jehova und sprach: &#8222;Souver\u00e4ner Herr Jehova, gedenke bitte meiner, und st\u00e4rke mich bitte nur dieses eine Mal, o du, der [wahre] Gott, und la\u00df mich an den Philistern Rache nehmen, Rache f\u00fcr eines meiner beiden Augen.&#8220;<\/p>\n<p>29 Damit stemmte sich Simson gegen die zwei Mittels\u00e4ulen, auf denen das Haus fest stand, und fa\u00dfte sie an, die eine mit seiner rechten und die andere mit seiner linken Hand. 30 Und Simson sagte dann: &#8222;Meine Seele sterbe mit den Philistern.&#8220; Dann beugte er sich mit Kraft, und so fiel das Haus auf die Achsenherren und auf alles Volk, das darin war, so da\u00df der Toten, die er in seinem eigenen Tod t\u00f6tete, mehr wurden als derer, die er zu seinen Lebzeiten zu Tode gebracht hatte.<\/p>\n<p>31 Sp\u00e4ter kamen seine Br\u00fcder und alle Hausgenossen seines Vaters herab und hoben ihn auf und brachten ihn hinauf und begruben ihn zwischen Zora und Eschtaol in der Grabst\u00e4tte Manoachs, seines Vaters. Er nun, er hatte Israel zwanzig Jahre lang gerichtet.<\/p>\n<h3>Kapitel 17<\/h3>\n<p>17 Nun war da ein Mann aus der Berggegend von Ephraim, dessen Name Micha war. 2 Einst sprach er zu seiner Mutter: &#8222;Die tausendeinhundert Silberst\u00fccke, die dir genommen worden sind und \u00fcber die du einen Fluch ausgesprochen und es auch vor meinen Ohren gesagt hast &#8211; siehe, das Silber ist bei mir. Ich selbst hatte es genommen.&#8220; Darauf sagte seine Mutter: &#8222;Gesegnet sei mein Sohn von Jehova.&#8220; 3 Somit gab er die tausendeinhundert Silberst\u00fccke seiner Mutter zur\u00fcck; und seine Mutter sprach weiter: &#8222;Ich werde das Silber von meiner Hand f\u00fcr meinen Sohn ganz bestimmt Jehova heiligen, um ein geschnitztes Bild und ein gegossenes Standbild zu machen; und nun werde ich es dir zur\u00fcckgeben.&#8220;<\/p>\n<p>4 Da gab er das Silber seiner Mutter zur\u00fcck, und seine Mutter nahm zweihundert Silberst\u00fccke und gab sie dem Silberschmied. Und er machte dann ein geschnitztes Bild und ein gegossenes Standbild; und es kam in das Haus Michas. 5 Was den Mann Micha betrifft, er hatte ein G\u00f6tterhaus, und er ging daran, ein Ephod und Teraphim zu machen und die Hand eines seiner S\u00f6hne mit Macht zu f\u00fcllen, damit er als Priester f\u00fcr ihn diente. 6 In jenen Tagen gab es keinen K\u00f6nig in Israel. Jedermann war gewohnt, zu tun, was in seinen eigenen Augen recht war.<\/p>\n<p>7 Nun war da ein junger Mann von Bethlehem in Juda, aus der Familie Judas, und er war ein Levit. Und er weilte eine Zeitlang dort. 8 Und der Mann zog dann aus der Stadt Bethlehem in Juda weg, um eine Zeitlang zu verweilen, wo immer er einen Ort finden w\u00fcrde. Schlie\u00dflich kam er, als er seines Weges zog, in die Berggegend von Ephraim bis zum Haus Michas. 9 Da sprach Micha zu ihm: &#8222;Woher kommst du?&#8220; Darauf sagte er zu ihm: &#8222;Ich bin ein Levit aus Bethlehem in Juda, und ich bin unterwegs, um eine Zeitlang zu verweilen, wo immer ich einen Ort finde.&#8220; 10 Dann sprach Micha zu ihm: &#8222;Wohn doch bei mir, und diene mir als Vater und Priester, und ich meinerseits werde dir zehn Silberst\u00fccke im Jahr geben und die gewohnte Kleiderausstattung und deinen Lebensunterhalt.&#8220; Daher ging der Levit hinein. 11 So entschlo\u00df sich der Levit, bei dem Mann zu wohnen, und der junge Mann wurde ihm wie einer seiner S\u00f6hne. 12 Auch f\u00fcllte Micha die Hand des Leviten mit Macht, damit der junge Mann als Priester f\u00fcr ihn diente und im Haus Michas blieb. 13 Infolgedessen sagte Micha: &#8222;Nun wei\u00df ich wirklich, da\u00df Jehova mir Gutes tun wird, weil der Levit f\u00fcr mich Priester geworden ist.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 18<\/h3>\n<p>18 In jenen Tagen gab es keinen K\u00f6nig in Israel. Und in jenen Tagen suchte sich der Stamm der Daniter ein Erbe, um dort zu wohnen; denn bis zu jenem Tag war ihnen inmitten der St\u00e4mme Israels kein Erbe zugefallen.<\/p>\n<p>2 Schlie\u00dflich sandten die S\u00f6hne Dans f\u00fcnf M\u00e4nner von ihrer Familie aus, M\u00e4nner aus ihren Reihen, die tapfere Leute waren, aus Zora und Eschtaol, um das Land auszukundschaften und es zu erforschen. So sprachen sie zu ihnen: &#8222;Geht, erforscht das Land.&#8220; Im Laufe der Zeit kamen sie in die Berggegend von Ephraim bis zum Haus Michas und \u00fcbernachteten dann dort. 3 W\u00e4hrend sie nahe beim Haus Michas waren, erkannten sie die Stimme des jungen Mannes, des Leviten, so da\u00df sie dorthin abbogen. Und sie sagten dann zu ihm: &#8222;Wer hat dich hierhergebracht, und was tust du an diesem Ort, und was f\u00fcr Interessen hast du hier?&#8220; 4 Darauf sprach er zu ihnen: &#8222;So und so hat Micha an mir getan, da\u00df er mich dingte und da\u00df ich f\u00fcr ihn als Priester dienen k\u00f6nnte.&#8220; 5 Da sagten sie zu ihm: &#8222;Befrage bitte Gott, damit wir erkennen k\u00f6nnen, ob unser Weg, auf dem wir gehen, erfolgreich sein wird.&#8220; 6 Da sprach der Priester zu ihnen: &#8222;Geht in Frieden. Vor Jehova ist euer Weg, auf dem ihr geht.&#8220;<\/p>\n<p>7 Dementsprechend gingen die f\u00fcnf M\u00e4nner weiter und kamen nach Lajisch und sahen, wie das Volk, das darin war, in Selbstsicherheit wohnte, nach der Art der Sidonier, ruhig und sorglos, und es gab keinen bedr\u00fcckenden Eroberer, der irgend etwas im Land bel\u00e4stigt h\u00e4tte, w\u00e4hrend sie von den Sidoniern weit entfernt waren und nichts mit Menschen zu tun hatten.<\/p>\n<p>8 Schlie\u00dflich kamen sie zu ihren Br\u00fcdern nach Zora und Eschtaol, und ihre Br\u00fcder begannen zu ihnen zu sagen: &#8222;Wie war es bei euch?&#8220; 9 Darauf sprachen sie: &#8222;Macht euch auf, und la\u00dft uns gegen sie hinaufziehen; denn wir haben das Land gesehen, und siehe, es ist sehr gut. Und ihr z\u00f6gert. Seid nicht tr\u00e4ge, zu gehen, um hineinzukommen und das Land in Besitz zu nehmen. 10 Wenn ihr hineinkommt, werdet ihr zu einem sorglosen Volk kommen, und das Land ist weitr\u00e4umig; denn Gott hat es in eure Hand gegeben, ein Ort, wo es an nichts fehlt von irgend etwas, was es auf der Erde gibt.&#8220;<\/p>\n<p>11 Dann brachen sechshundert mit Kriegswaffen umg\u00fcrtete M\u00e4nner aus der Familie der Daniter von dort auf, das ist von Zora und Eschtaol. 12 Und sie zogen hinauf und lagerten dann in Kirjath-Jearim in Juda. Deshalb hat man jenen Ort Mahane-Dan genannt bis auf diesen Tag. Siehe! Er ist westlich von Kirjath-Jearim. 13 Danach zogen sie von dort zur Berggegend von Ephraim weiter und kamen bis zum Haus Michas.<\/p>\n<p>14 Dann antworteten die f\u00fcnf M\u00e4nner, die ausgezogen waren, um das Land Lajisch auszukundschaften, und sprachen zu ihren Br\u00fcdern: &#8222;Wu\u00dftet ihr, da\u00df es in diesen H\u00e4usern ein Ephod und Teraphim und ein geschnitztes Bild und ein gegossenes Standbild gibt? Und nun bedenkt, was ihr zu tun habt.&#8220; 15 Da bogen sie dorthin ab und kamen zu dem Haus des jungen Mannes, des Leviten, beim Haus Michas und begannen zu fragen, wie es ihm ergehe. 16 Die ganze Zeit standen die sechshundert mit ihren Kriegswaffen umg\u00fcrteten M\u00e4nner, die die S\u00f6hne Dans waren, am Eingang des Tores. 17 Die f\u00fcnf M\u00e4nner, die ausgezogen waren, das Land auszukundschaften, stiegen nun hinauf, um dort hineinzugehen und das geschnitzte Bild und das Ephod und die Teraphim und das gegossene Bild zu nehmen. (Und der Priester stand am Toreingang mit den sechshundert mit Kriegswaffen umg\u00fcrteten M\u00e4nnern.) 18 Und diese gingen in das Haus Michas und nahmen dann das geschnitzte Bild, das Ephod und die Teraphim und das gegossene Bild. Da sagte der Priester zu ihnen: &#8222;Was tut ihr?&#8220; 19 Sie aber sprachen zu ihm: &#8222;Sei still. Leg deine Hand auf deinen Mund, und geh mit uns, und werde uns Vater und Priester. Was ist besser, da\u00df du weiterhin Priester f\u00fcr das Haus eines einzigen Mannes bist oder da\u00df du ein Priester f\u00fcr einen Stamm und eine Familie in Israel wirst?&#8220; 20 Das gefiel dem Herzen des Priesters, und er nahm nun das Ephod und die Teraphim und das geschnitzte Bild und kam in die Mitte des Volkes.<\/p>\n<p>21 Dann wandten sie sich und zogen ihres Weges und stellten die Kleinen und das Vieh und die wertvollen Dinge voran. 22 Sie selbst waren in einige Entfernung vom Haus Michas gelangt, als die M\u00e4nner, die in den H\u00e4usern waren, welche sich nahe beim Haus Michas befanden, zusammengerufen wurden und die S\u00f6hne Dans einzuholen versuchten. 23 Als sie den S\u00f6hnen Dans fortgesetzt zuschrien, da wandten sie ihr Angesicht und sagten zu Micha: &#8222;Was hast du, da\u00df du zusammengerufen worden bist?&#8220; 24 Da sprach er: &#8222;Meine G\u00f6tter, die ich gemacht habe, habt ihr genommen, auch den Priester, und ihr zieht eures Weges, und was habe ich denn noch? Wie k\u00f6nnt ihr also zu mir sagen: &#8218;Was hast du?&#8216;?&#8220; 25 Darauf sprachen die S\u00f6hne Dans zu ihm: &#8222;La\u00df deine Stimme nicht in unserer N\u00e4he h\u00f6ren, damit die M\u00e4nner, die bitterer Seele sind, nicht \u00fcber euch herfallen und du deine eigene Seele und die Seele deiner Hausgenossen einb\u00fc\u00dfen mu\u00dft.&#8220; 26 Und die S\u00f6hne Dans zogen ihres Weges weiter; und Micha sah schlie\u00dflich, da\u00df sie st\u00e4rker waren als er, und so wandte er sich und kehrte in sein Haus zur\u00fcck.<\/p>\n<p>27 Sie nun, sie nahmen [mit], was Micha gemacht hatte, und den Priester, der sein geworden war, und sie zogen nach Lajisch weiter, gegen ein Volk, das still und sorglos war. Und sie gingen daran, sie mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes zu schlagen, und die Stadt verbrannten sie mit Feuer. 28 Und da war kein Befreier, denn sie war von Sidon weit entfernt, und sie hatten gar nichts mit Menschen zu tun; und sie war in der Tiefebene, die zu Beth-Rehob geh\u00f6rte. Dann bauten sie die Stadt auf und nahmen darin Wohnsitz. 29 Ferner gaben sie der Stadt den Namen Dan nach dem Namen Dans, ihres Vaters, der Israel geboren worden war. Jedoch war der Name der Stadt zuerst Lajisch. 30 Danach stellten die S\u00f6hne Dans das geschnitzte Bild f\u00fcr sich auf; und Jonathan, der Sohn Gerschoms, des Sohnes Mose, er und seine S\u00f6hne wurden Priester f\u00fcr den Stamm der Daniter bis zu dem Tag, an dem das Land ins Exil gef\u00fchrt wurde. 31 Und sie hielten das geschnitzte Bild Michas, das er gemacht hatte, f\u00fcr sich aufgestellt alle die Tage, die das Haus des [wahren] Gottes in Silo bestand.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 16 16 Einmal ging Simson nach Gasa und sah dort eine Prostituierte und ging zu ihr hinein. 2 Und den Gasitern wurde Bericht erstattet, der besagte: &#8222;Simson ist hereingekommen.&#8220; Da umringten sie ihn und lauerten ihm die ganze Nacht hindurch im Stadttor auf. 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