
{"id":524,"date":"2009-03-19T11:22:31","date_gmt":"2009-03-19T10:22:31","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=524"},"modified":"2009-03-22T22:54:08","modified_gmt":"2009-03-22T21:54:08","slug":"richter-1-4","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=524","title":{"rendered":"Richter 1 &#8211; 4"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 1<\/h3>\n<p>1 Und nach dem Tod Josuas geschah es, da\u00df die S\u00f6hne Israels dann Jehova befragten, indem [sie] sagten: &#8222;Wer von uns wird zuerst zu den Kanaanitern hinaufziehen, um gegen sie zu k\u00e4mpfen?&#8220; 2 Hierauf sprach Jehova: &#8222;Juda wird hinaufziehen. Siehe! Ich werde das Land bestimmt in seine Hand geben.&#8220; 3 Da sagte Juda zu Simeon, seinem Bruder: &#8222;Komm mit mir hinauf in [das Gebiet] meines Loses, und la\u00df uns gegen die Kanaaniter k\u00e4mpfen, und ich meinerseits will mit dir in [das Gebiet] deines Loses ziehen.&#8220; Demgem\u00e4\u00df zog Simeon mit ihm.<\/p>\n<p>4 Da zog Juda hinauf, und Jehova gab die Kanaaniter und die Perisiter in ihre Hand, so da\u00df sie sie in Besek besiegten, zehntausend Mann. 5 Als sie Adoni-Besek in Besek fanden, da k\u00e4mpften sie gegen ihn und besiegten die Kanaaniter und die Perisiter. 6 Als Adoni-Besek die Flucht ergriff, da gingen sie daran, ihm nachzujagen, und fa\u00dften ihn und hieben ihm die Daumen seiner H\u00e4nde und die gro\u00dfen Zehen seiner F\u00fc\u00dfe ab. 7 Daraufhin sprach Adoni-Besek: &#8222;Siebzig K\u00f6nige sind es gewesen, denen die Daumen ihrer H\u00e4nde und die gro\u00dfen Zehen ihrer F\u00fc\u00dfe abgeschnitten worden waren, die Speise unter meinem Tisch auflasen. Geradeso wie ich getan habe, so hat Gott mir vergolten.&#8220; Danach brachte man ihn nach Jerusalem, und dort starb er.<\/p>\n<p>8 Des weiteren f\u00fchrten die S\u00f6hne Judas Krieg gegen Jerusalem und nahmen es schlie\u00dflich ein, und sie schlugen es dann mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes, und sie steckten die Stadt in Brand. 9 Und danach zogen die S\u00f6hne Judas hinab, um gegen die Kanaaniter zu k\u00e4mpfen, die die Berggegend und den Negeb und die Schephela bewohnten. 10 So marschierte Juda gegen die Kanaaniter, die in Hebron wohnten (der Name Hebrons nun war vordem Kirjath-Arba), und sie schlugen dann Scheschai und Ahiman und Talmai nieder.<\/p>\n<p>11 Und sie marschierten von dort weiter gegen die Bewohner von Debir. (Der Name Debirs nun war vordem Kirjath-Sepher.) 12 Dann sprach Kaleb: &#8222;Wer Kirjath-Sepher schl\u00e4gt und es tats\u00e4chlich einnimmt, dem will ich Achsa, meine Tochter, zur Frau geben.&#8220; 13 Und Othni\u00ebl, der Sohn des Kenas, Kalebs j\u00fcngerer Bruder, nahm es schlie\u00dflich ein. Daher gab er ihm Achsa, seine Tochter, zur Frau. 14 Und es geschah, als sie nach Hause ging, da\u00df sie ihn fortw\u00e4hrend anreizte, von ihrem Vater ein Feld zu erbitten. Dann klatschte sie, w\u00e4hrend sie auf dem Esel [sa\u00df], in die H\u00e4nde. Hierauf sagte Kaleb zu ihr: &#8222;Was m\u00f6chtest du?&#8220; 15 Da sprach sie zu ihm: &#8222;Gew\u00e4hre mir doch einen Segen, denn du hast mir ein St\u00fcck Land im S\u00fcden gegeben, und du sollst mir Gulloth-Majim geben.&#8220; Somit gab Kaleb ihr Ober-Gulloth und Unter-Gulloth.<\/p>\n<p>16 Und die S\u00f6hne des Keniters, dessen Schwiegersohn Moses war, kamen mit den S\u00f6hnen Judas aus der Palmenstadt zur Wildnis Juda hinauf, die im S\u00fcden von Arad [liegt]. Dann gingen sie und nahmen Wohnsitz bei dem Volk. 17 Juda aber marschierte mit Simeon, seinem Bruder, weiter, und sie gingen daran, die Kanaaniter zu schlagen, die Zephath bewohnten, und es der Vernichtung zu weihen. Daher wurde der Stadt der Name Horma gegeben. 18 Danach nahm Juda Gasa ein und sein Gebiet und Askalon und sein Gebiet und Ekron und sein Gebiet. 19 Und Jehova war weiterhin mit Juda, so da\u00df er die Berggegend in Besitz nahm, doch konnte er die Bewohner der Tiefebene nicht aus ihrem Besitz vertreiben, weil sie Kriegswagen mit eisernen Sicheln hatten. 20 Als man Kaleb Hebron gab, so wie es Moses versprochen hatte, da trieb er die drei S\u00f6hne Enaks von dort aus.<\/p>\n<p>21 Und die S\u00f6hne Benjamins trieben die Jebusiter, die Jerusalem bewohnten, nicht aus; sondern die Jebusiter wohnen weiterhin bei den S\u00f6hnen Benjamins in Jerusalem bis auf diesen Tag.<\/p>\n<p>22 Unterdessen zog auch das Haus Joseph seinerseits gegen Bethel hinauf, und Jehova war mit ihnen. 23 Und das Haus Joseph begann Bethel auszukundschaften (\u00fcbrigens war vordem der Name der Stadt Lus), 24 und die Wachen sahen schlie\u00dflich einen Mann aus der Stadt herausgehen. Da sagten sie zu ihm: &#8222;Zeig uns bitte den Zugang zur Stadt, und wir werden dir bestimmt G\u00fcte erweisen.&#8220; 25 Demzufolge zeigte ihnen der Mann den Zugang zur Stadt; und sie schlugen dann die Stadt mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes, aber den Mann und seine ganze Familie lie\u00dfen sie gehen. 26 Daraufhin zog der Mann in das Land der Hethiter und baute eine Stadt und gab ihr den Namen Lus. Das ist ihr Name bis auf diesen Tag.<\/p>\n<p>27 Und Manasse nahm nicht Besitz von Beth-Schean und seinen abh\u00e4ngigen Ortschaften und Taanach und seinen abh\u00e4ngigen Ortschaften und den Bewohnern von Dor und seinen abh\u00e4ngigen Ortschaften und den Bewohnern von Jibleam und seinen abh\u00e4ngigen Ortschaften und den Bewohnern von Megiddo und seinen abh\u00e4ngigen Ortschaften; die Kanaaniter jedoch waren entschlossen, in diesem Land zu bleiben. 28 Und es geschah, da\u00df Israel stark wurde und den Kanaanitern dann Zwangsarbeit auferlegte; und sie trieben sie nicht vollst\u00e4ndig aus.<\/p>\n<p>29 Auch Ephraim trieb die Kanaaniter nicht aus, die in Geser wohnten, sondern die Kanaaniter wohnten weiterhin mitten unter ihnen in Geser.<\/p>\n<p>30 Sebulon trieb die Bewohner von Kitron und die Bewohner von Nahalol nicht aus, sondern die Kanaaniter wohnten weiterhin mitten unter ihnen und wurden der Zwangsarbeit unterworfen.<\/p>\n<p>31 Ascher trieb die Bewohner von Akko und die Bewohner von Sidon und Achlab und Achsib und Helba und Aphik und Rehob nicht aus. 32 Und die Ascheriter wohnten weiterhin inmitten der Kanaaniter, die das Land bewohnten, denn sie trieben sie nicht aus.<\/p>\n<p>33 Naphtali trieb die Bewohner von Beth-Schemesch und die Bewohner von Beth-Anath nicht aus, sondern sie wohnten weiterhin inmitten der Kanaaniter, die das Land bewohnten; und die Bewohner von Beth-Schemesch und von Beth-Anath wurden ihnen zur Zwangsarbeit eigen.<\/p>\n<p>34 Und die Amoriter dr\u00e4ngten die S\u00f6hne Dans st\u00e4ndig in die Berggegend, denn sie gestatteten ihnen nicht, in die Tiefebene herabzukommen. 35 So waren die Amoriter entschlossen, im Gebirge Heres und in Ajalon und in Schaalbim zu bleiben. Doch wurde die Hand des Hauses Joseph schlie\u00dflich so schwer, da\u00df sie Zwangsarbeit leisten mu\u00dften. 36 Und das Gebiet der Amoriter ging von der Steige Akrabbim, von Sela an aufw\u00e4rts.<\/p>\n<h3>Kapitel 2<\/h3>\n<p>2 Dann ging Jehovas Engel von Gilgal nach Bochim hinauf und sprach: &#8222;Ich ging daran, euch aus \u00c4gypten heraufzuf\u00fchren und euch in das Land zu bringen, das ich euren Vorv\u00e4tern zuschwor. Ferner sagte ich: &#8218;Niemals werde ich meinen Bund mit euch brechen. 2 Und ihr eurerseits sollt keinen Bund mit den Bewohnern dieses Landes schlie\u00dfen. Ihre Alt\u00e4re solltet ihr niederrei\u00dfen.&#8216; Aber ihr habt nicht auf meine Stimme geh\u00f6rt. Warum habt ihr das getan? 3 So habe ich meinerseits gesagt: &#8218;Ich werde sie nicht vor euch vertreiben, und sie sollen euch zu Schlingen werden, und ihre G\u00f6tter werden euch als K\u00f6der dienen.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>4 Und es geschah, sobald Jehovas Engel diese Worte zu allen S\u00f6hnen Israels geredet hatte, da\u00df das Volk seine Stimme erhob und zu weinen begann. 5 Folglich gaben sie jenem Ort den Namen Bochim. Und sie brachten dann dort Jehova Opfer dar.<\/p>\n<p>6 Als Josua das Volk wegsandte, da gingen die S\u00f6hne Israels ihrer Wege, ein jeder in sein Erbe, um das Land in Besitz zu nehmen. 7 Und das Volk diente weiterhin Jehova alle Tage Josuas und alle Tage der \u00e4lteren M\u00e4nner, die ihre Tage nach Josua verl\u00e4ngerten und die das ganze gro\u00dfe Werk Jehovas gesehen hatten, das er f\u00fcr Israel tat. 8 Dann starb Josua, der Sohn Nuns, der Knecht Jehovas, im Alter von hundertzehn Jahren. 9 Und sie begruben ihn im Gebiet seines Erbes in Timnath-Heres in der Berggegend von Ephraim, n\u00f6rdlich vom Berg Gaasch. 10 Und auch jene ganze Generation wurde zu ihren V\u00e4tern versammelt, und eine andere Generation begann nach ihnen zu erstehen, die Jehova nicht kannte noch das Werk, das er f\u00fcr Israel getan hatte.<\/p>\n<p>11 Und die S\u00f6hne Israels begannen zu tun, was b\u00f6se war in den Augen Jehovas, und dienten den Baalen. 12 So verlie\u00dfen sie Jehova, den Gott ihrer V\u00e4ter, der sie aus dem Land \u00c4gypten herausgef\u00fchrt hatte, und gingen dazu \u00fcber, anderen G\u00f6ttern aus den Reihen der G\u00f6tter der V\u00f6lker, die rings um sie her waren, nachzufolgen, und sie begannen sich vor ihnen niederzubeugen, so da\u00df sie Jehova kr\u00e4nkten. 13 Auf diese Weise verlie\u00dfen sie Jehova und nahmen den Dienst f\u00fcr Baal und die Aschtoret-Bildnisse auf. 14 Da entbrannte Jehovas Zorn gegen Israel, so da\u00df er sie in die Hand der Pl\u00fcnderer gab, und sie begannen sie zu pl\u00fcndern; und er verkaufte sie dann in die Hand ihrer Feinde ringsumher, und sie konnten vor ihren Feinden nicht mehr standhalten. 15 \u00dcberall, wo sie auszogen, erwies sich Jehovas Hand gegen sie zum Ungl\u00fcck, so, wie es Jehova geredet, und so, wie es Jehova ihnen geschworen hatte; und sie gerieten in gro\u00dfe Bedr\u00e4ngnis. 16 Da erweckte Jehova jeweils Richter, und sie retteten sie stets aus der Hand ihrer Pl\u00fcnderer.<\/p>\n<p>17 Und auch auf ihre Richter h\u00f6rten sie nicht, sondern sie hatten unsittlichen Verkehr mit anderen G\u00f6ttern und beugten sich dann vor ihnen nieder. Sie wichen rasch von dem Weg ab, auf dem ihre Vorv\u00e4ter gegangen waren, als sie den Geboten Jehovas gehorchten. Sie taten nicht ebenso. 18 Und als Jehova ihnen Richter erweckte, erwies es sich, da\u00df Jehova mit dem Richter war, und alle Tage des Richters rettete er sie aus der Hand ihrer Feinde; denn Jehova empfand jeweils Bedauern wegen ihres St\u00f6hnens \u00fcber ihre Bedr\u00fccker und die, die sie umherstie\u00dfen.<\/p>\n<p>19 Und es geschah, wenn der Richter starb, da\u00df sie jeweils umkehrten und verderblicher handelten als ihre V\u00e4ter, indem sie anderen G\u00f6ttern nachgingen, um ihnen zu dienen und sich vor ihnen niederzubeugen. Sie lie\u00dfen nicht ab von ihren Handlungen und ihrem st\u00f6rrischen Benehmen. 20 Schlie\u00dflich entbrannte Jehovas Zorn gegen Israel, und er sprach: &#8222;Weil diese Nation meinen Bund \u00fcbertreten hat, den ich ihren Vorv\u00e4tern gebot, und nicht auf meine Stimme geh\u00f6rt hat, 21 werde auch ich meinerseits keine einzige mehr von den Nationen, die Josua, als er starb, zur\u00fccklie\u00df, vor ihnen her austreiben, 22 um durch sie Israel auf die Probe zu stellen, ob sie den Weg Jehovas einhalten werden, indem sie darauf wandeln, so wie ihre V\u00e4ter ihn eingehalten haben, oder nicht.&#8220; 23 Demgem\u00e4\u00df lie\u00df Jehova diese Nationen [dort], indem er sie nicht schnell austrieb, und er gab sie nicht in Josuas Hand.<\/p>\n<h3>Kapitel 3<\/h3>\n<p>3 Dies nun sind die Nationen, die Jehova [dort] lie\u00df, um durch sie Israel auf die Probe zu stellen, das hei\u00dft alle die, die keine der Kriege Kanaans erlebt hatten; 2 es war nur, damit die Generationen der S\u00f6hne Israels Erfahrung bek\u00e4men, um sie Krieg zu lehren, das hei\u00dft nur die, die solche Dinge zuvor nicht erfahren hatten: 3 die f\u00fcnf Achsenherren der Philister und alle Kanaaniter, auch die Sidonier und die Hiwiter, die das Gebirge Libanon bewohnten, vom Berg Baal-Hermon an bis zum Eingang nach Hamath. 4 Und sie dienten fortgesetzt als Werkzeuge, Israel auf die Probe zu stellen, damit [man] erkenne, ob sie Jehovas Geboten, die er ihren V\u00e4tern durch Moses geboten hatte, gehorchen w\u00fcrden. 5 Und die S\u00f6hne Israels wohnten inmitten der Kanaaniter, der Hethiter und der Amoriter und der Perisiter und der Hiwiter und der Jebusiter. 6 Und sie nahmen sich dann deren T\u00f6chter zu Frauen, und ihre eigenen T\u00f6chter gaben sie deren S\u00f6hnen, und sie nahmen den Dienst f\u00fcr ihre G\u00f6tter auf.<\/p>\n<p>7 So taten die S\u00f6hne Israels, was b\u00f6se war in Jehovas Augen, und sie verga\u00dfen Jehova, ihren Gott, und gingen daran, den Baalen und den heiligen Pf\u00e4hlen zu dienen. 8 Darauf entbrannte Jehovas Zorn gegen Israel, so da\u00df er sie in die Hand Kuschan-Rischathajims, des K\u00f6nigs von Mesopotamien, verkaufte; und die S\u00f6hne Israels dienten Kuschan-Rischathajim acht Jahre lang. 9 Und die S\u00f6hne Israels begannen zu Jehova um Hilfe zu rufen. Da erweckte Jehova den S\u00f6hnen Israels einen Retter, damit er sie rette, Othni\u00ebl, den Sohn des Kenas, des j\u00fcngeren Bruders Kalebs. 10 Der Geist Jehovas kam nun \u00fcber ihn, und er wurde der Richter Israels. Als er zur Schlacht auszog, da gab Jehova Kuschan-Rischathajim, den K\u00f6nig von Syrien, in seine Hand, so da\u00df seine Hand Kuschan-Rischathajim \u00fcberw\u00e4ltigte. 11 Danach hatte das Land vierzig Jahre lang Ruhe. Schlie\u00dflich starb Othni\u00ebl, der Sohn des Kenas.<\/p>\n<p>12 Und wieder einmal gingen die S\u00f6hne Israels dazu \u00fcber, zu tun, was b\u00f6se war in Jehovas Augen. Darauf lie\u00df Jehova Eglon, den K\u00f6nig von Moab, gegen Israel stark werden, weil sie taten, was b\u00f6se war in Jehovas Augen. 13 Au\u00dferdem sammelte er die S\u00f6hne Ammons und Amaleks gegen sie. Dann zogen sie hin und schlugen Israel und nahmen Besitz von der Palmenstadt. 14 Und die S\u00f6hne Israels dienten Eglon, dem K\u00f6nig von Moab, achtzehn Jahre lang. 15 Und die S\u00f6hne Israels begannen zu Jehova um Hilfe zu rufen. Da erweckte Jehova ihnen einen Retter, Ehud, den Sohn Geras, einen Benjaminiter, einen linksh\u00e4ndigen Mann. Nach einiger Zeit sandten die S\u00f6hne Israels durch seine Hand Tribut an Eglon, den K\u00f6nig von Moab. 16 Unterdessen machte sich Ehud ein Schwert, und es hatte zwei Schneiden, eine Elle war seine L\u00e4nge. Dann g\u00fcrtete er es unter sein Gewand an seine rechte H\u00fcfte. 17 Und er \u00fcberreichte dann Eglon, dem K\u00f6nig von Moab, den Tribut. Eglon nun war ein sehr fetter Mann.<\/p>\n<p>18 Und es geschah, als er mit dem \u00dcberreichen des Tributs fertig war, da\u00df er die Leute, die Tr\u00e4ger des Tributs, sogleich wegsandte. 19 Und er selbst kehrte bei den Steinbr\u00fcchen, die zu Gilgal waren, um, und er sagte dann: &#8222;Ich habe ein geheimes Wort f\u00fcr dich, o K\u00f6nig.&#8220; Da sprach er: &#8222;Still!&#8220; Darauf gingen alle, die bei ihm standen, von ihm hinaus. 20 Und Ehud kam zu ihm, als er in seinem k\u00fchlen Dachgemach sa\u00df, das er f\u00fcr sich allein hatte. Und Ehud sagte weiter: &#8222;Ein Wort von Gott habe ich f\u00fcr dich.&#8220; Darauf erhob er sich von seinem Thron. 21 Dann fuhr Ehud mit seiner linken Hand hinein und nahm das Schwert von seiner rechten H\u00fcfte und stie\u00df es ihm in den Bauch. 22 Und auch der Griff fuhr nach der Klinge hinein, so da\u00df sich das Fett um die Klinge schlo\u00df, denn er zog das Schwert nicht aus seinem Bauch heraus, und die F\u00e4kalien begannen herauszukommen. 23 Und Ehud ging dann durch das Luftloch hinaus, doch schlo\u00df er die T\u00fcren des Dachgemachs hinter sich zu und verschlo\u00df sie. 24 Und er seinerseits ging hinaus.<\/p>\n<p>Und seine Diener kamen und begannen zu schauen, und da waren die T\u00fcren des Dachgemachs verschlossen. Da sprachen sie: &#8222;Er verrichtet gerade die Notdurft in der k\u00fchlen Innenkammer.&#8220; 25 Und sie warteten so lange, bis sie sich sch\u00e4mten, und siehe, niemand \u00f6ffnete die T\u00fcren des Dachgemachs. So nahmen sie den Schl\u00fcssel und \u00f6ffneten sie, und siehe, ihr Herr war zur Erde gefallen, tot!<\/p>\n<p>26 Was Ehud betrifft, er entrann, w\u00e4hrend sie z\u00f6gerten, und er seinerseits ging an den Steinbr\u00fcchen vor\u00fcber und entrann nach Seira. 27 Und es geschah, als er schlie\u00dflich dorthin kam, da\u00df er in der Berggegend von Ephraim das Horn zu blasen begann; und die S\u00f6hne Israels begannen mit ihm aus der Berggegend hinabzuziehen, er an ihrer Spitze. 28 Dann sagte er zu ihnen: &#8222;Folgt mir, denn Jehova hat eure Feinde, die Moabiter, in eure Hand gegeben.&#8220; Und sie folgten ihm nach und nahmen schlie\u00dflich die Furten des Jordan gegen die Moabiter ein, und sie gestatteten niemandem hin\u00fcberzugehen. 29 Und zu jener Zeit gingen sie daran, Moab niederzuschlagen, etwa zehntausend Mann, jeder ein St\u00e4mmiger und jeder ein tapferer Mann; und kein einziger entrann. 30 Und Moab wurde an jenem Tag der Hand Israels unterworfen; und das Land hatte fortan Ruhe, achtzig Jahre lang.<\/p>\n<p>31 Und nach ihm war Schamgar, der Sohn Anaths, und er ging daran, die Philister niederzuschlagen, sechshundert Mann, mit einem Rinderstachel; und auch er rettete schlie\u00dflich Israel.<\/p>\n<h3>Kapitel 4<\/h3>\n<p>4 Dann begannen die S\u00f6hne Israels wieder zu tun, was b\u00f6se war in Jehovas Augen, jetzt, da Ehud tot war. 2 Deshalb verkaufte Jehova sie in die Hand Jabins, des K\u00f6nigs von Kanaan, der in Hazor regierte; und sein Heeroberster war Sisera, und er wohnte in [dem] Haroscheth der Nationen. 3 Und die S\u00f6hne Israels begannen zu Jehova zu schreien, weil er neunhundert Kriegswagen mit eisernen Sicheln hatte, und er seinerseits bedr\u00fcckte die S\u00f6hne Israels zwanzig Jahre lang mit H\u00e4rte.<\/p>\n<p>4 Debora nun, eine Prophetin, die Frau Lappidoths, richtete Israel zu jener besonderen Zeit. 5 Und sie wohnte unter der Palme Deboras zwischen Rama und Bethel in der Berggegend von Ephraim; und die S\u00f6hne Israels gingen jeweils zu ihr hinauf zum Gericht. 6 Und sie sandte nun hin und lie\u00df Barak rufen, den Sohn Abinoams aus Kedesch-Naphtali, und zu ihm sagen: &#8222;Hat nicht Jehova, der Gott Israels, den Befehl gegeben? &#8218;Geh hin, und du sollst dich auf dem Berg Tabor ausbreiten, und du sollst zehntausend Mann von den S\u00f6hnen Naphtalis und von den S\u00f6hnen Sebulons mit dir nehmen. 7 Und ich werde Sisera, den Obersten des Heeres Jabins, und seine Kriegswagen und seine Menge bestimmt zu dir ins Wildbachtal Kischon ziehen, und ich werde ihn gewi\u00df in deine Hand geben.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>8 Darauf sprach Barak zu ihr: &#8222;Wenn du mit mir gehen wirst, werde auch ich bestimmt gehen; aber wenn du nicht mit mir gehen wirst, werde ich nicht gehen.&#8220; 9 Hierauf sagte sie: &#8222;Ich werde ganz bestimmt mit dir gehen. Dennoch wird die sch\u00f6ne Auszeichnung nicht dein werden auf dem Weg, den du gehst, denn Jehova wird Sisera in die Hand einer Frau verkaufen.&#8220; Damit stand Debora auf und ging mit Barak nach Kedesch. 10 Und Barak begann Sebulon und Naphtali nach Kedesch zusammenzurufen, und zehntausend Mann zogen hinauf, indem sie seinen Fu\u00dfstapfen folgten; und Debora ging mit ihm hinauf.<\/p>\n<p>11 \u00dcbrigens hatte sich Heber, der Keniter, von den Kenitern, den S\u00f6hnen Hobabs, dessen Schwiegersohn Moses war, getrennt, und er hatte sein Zelt in der N\u00e4he des gro\u00dfen Baumes in Zaanannim aufgeschlagen, das bei Kedesch [liegt].<\/p>\n<p>12 Dann berichteten sie Sisera, da\u00df Barak, der Sohn Abinoams, auf den Berg Tabor hinaufgegangen war. 13 Sogleich rief Sisera alle seine Kriegswagen zusammen, die neunhundert Kriegswagen mit eisernen Sicheln, und das ganze Volk, das mit ihm war, aus [dem] Haroscheth der Nationen zum Wildbachtal Kischon. 14 Debora sprach nun zu Barak: &#8222;Mache dich auf, denn dies ist der Tag, an dem Jehova Sisera bestimmt in deine Hand geben wird. Ist nicht Jehova vor dir her ausgezogen?&#8220; Und Barak stieg dann vom Berg Tabor hinab und zehntausend Mann ihm nach. 15 Und Jehova begann Sisera und alle seine Kriegswagen und das ganze Lager durch die Sch\u00e4rfe des Schwertes vor Barak her in Verwirrung zu bringen. Schlie\u00dflich stieg Sisera vom Wagen und ergriff die Flucht zu Fu\u00df. 16 Und Barak jagte den Kriegswagen und dem Lager nach bis nach [dem] Haroscheth der Nationen, so da\u00df das ganze Lager Siseras durch die Sch\u00e4rfe des Schwertes fiel. Auch nicht e i n e r blieb \u00fcbrig.<\/p>\n<p>17 Was Sisera betrifft, er floh zu Fu\u00df zum Zelt Jaels, der Frau Hebers, des Keniters, denn es war Frieden zwischen Jabin, dem K\u00f6nig von Hazor, und dem Hause Hebers, des Keniters. 18 Dann kam Jael heraus, Sisera entgegen, und sagte zu ihm: &#8222;Wende dich hierher, mein Herr, wende dich hierher zu mir. F\u00fcrchte dich nicht.&#8220; Da bog er zu ihr ab in das Zelt. Sp\u00e4ter deckte sie ihn mit einer Schlafdecke zu. 19 Nach einiger Zeit sprach er zu ihr: &#8222;Gib mir bitte ein wenig Wasser zu trinken, denn ich habe Durst.&#8220; Somit \u00f6ffnete sie einen Milchschlauch und gab ihm zu trinken, wonach sie ihn zudeckte. 20 Und er sagte weiter zu ihr: &#8222;Steh am Eingang des Zeltes, und es soll geschehen, wenn irgend jemand kommt und dich fragt und spricht: &#8218;Ist ein Mann hier?&#8216;, da\u00df du dann sagen sollst: &#8218;Nein!&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>21 Und Jael, die Frau Hebers, ging daran, einen Zeltpflock zu ergreifen und den Hammer in ihre Hand zu nehmen. Dann ging sie heimlich zu ihm hin und stie\u00df den Pflock durch seine Schl\u00e4fen und schlug ihn in die Erde, w\u00e4hrend er fest eingeschlafen und ermattet war. So starb er.<\/p>\n<p>22 Und siehe, da war Barak, der Sisera nachjagte. Jael kam jetzt heraus, ihm entgegen, und sagte zu ihm: &#8222;Komm, und ich werde dir den Mann zeigen, den du suchst.&#8220; Da ging er zu ihr hinein, und siehe, da war Sisera, tot hingefallen, mit dem Pflock in seinen Schl\u00e4fen.<\/p>\n<p>23 So unterwarf Gott an jenem Tag Jabin, den K\u00f6nig von Kanaan, vor den S\u00f6hnen Israels. 24 Und die Hand der S\u00f6hne Israels wurde immer h\u00e4rter gegen Jabin, den K\u00f6nig von Kanaan, bis sie Jabin, den K\u00f6nig von Kanaan, [vom Leben] abgeschnitten hatten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 1 1 Und nach dem Tod Josuas geschah es, da\u00df die S\u00f6hne Israels dann Jehova befragten, indem [sie] sagten: &#8222;Wer von uns wird zuerst zu den Kanaanitern hinaufziehen, um gegen sie zu k\u00e4mpfen?&#8220; 2 Hierauf sprach Jehova: &#8222;Juda wird hinaufziehen. Siehe! 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