
{"id":486,"date":"2009-03-13T10:38:41","date_gmt":"2009-03-13T09:38:41","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=486"},"modified":"2009-03-15T00:06:05","modified_gmt":"2009-03-14T23:06:05","slug":"josua-7-9","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=486","title":{"rendered":"Josua 7 &#8211; 9"},"content":{"rendered":"<p>Kapitel 7<\/p>\n<p>7 Und die S\u00f6hne Israels begingen dann einen Akt der Untreue hinsichtlich des Bannguts, das der Vernichtung geweiht war, indem Achan, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamm Juda etwas von dem nahm, was der Vernichtung geweiht war. Darauf entbrannte Jehovas Zorn gegen die S\u00f6hne Israels.<\/p>\n<p>2 Nun entsandte Josua M\u00e4nner von Jericho nach Ai, das nahe bei Beth-Awen, \u00f6stlich von Bethel, [liegt,] und sprach zu ihnen: &#8222;Zieht hinauf und kundschaftet das Land aus.&#8220; Somit zogen die M\u00e4nner hinauf und kundschafteten Ai aus. 3 Danach kehrten sie zu Josua zur\u00fcck und sagten zu ihm: &#8222;La\u00df nicht alles Volk hinaufziehen. La\u00df etwa zweitausend Mann oder etwa dreitausend Mann hinaufziehen und Ai schlagen. Erm\u00fcde nicht das ganze Volk dadurch, da\u00df es dorthin geht, denn ihrer sind wenige.&#8220;<\/p>\n<p>4 So zogen vom Volk etwa dreitausend Mann dorthinauf, doch ergriffen sie vor den M\u00e4nnern von Ai die Flucht. 5 Und die M\u00e4nner von Ai schlugen schlie\u00dflich etwa sechsunddrei\u00dfig Mann von ihnen nieder, und sie jagten ihnen dann von [der Stelle] vor dem Tor bis nach Schebarim nach und fuhren fort, sie am Abhang niederzuschlagen. Demzufolge begann das Herz des Volkes zu schmelzen und wurde wie Wasser.<\/p>\n<p>6 Darauf zerri\u00df Josua seine \u00dcberw\u00fcrfe und fiel vor der Lade Jehovas auf sein Angesicht zur Erde bis zum Abend, er und die \u00e4lteren M\u00e4nner Israels, und sie warfen fortgesetzt Staub auf ihr Haupt. 7 Und Josua sprach dann: &#8222;Ach, Souver\u00e4ner Herr Jehova, warum hast du dieses Volk den ganzen Weg \u00fcber den Jordan gebracht, nur um uns in die Hand der Amoriter zu geben, damit sie uns vernichten? Und h\u00e4tten wir uns doch nur entschlossen und w\u00e4ren jenseits des Jordan wohnen geblieben! 8 Entschuldige, o Jehova, aber was kann ich sagen, nachdem Israel vor seinen Feinden den R\u00fccken gekehrt hat? 9 Und die Kanaaniter und alle Bewohner des Landes werden davon h\u00f6ren, und sie werden uns bestimmt umzingeln und unseren Namen von der Erde abschneiden; und was wirst du f\u00fcr deinen gro\u00dfen Namen tun?&#8220;<\/p>\n<p>10 Jehova seinerseits sprach zu Josua: &#8222;Du, steh auf! Warum f\u00e4llst du denn auf dein Angesicht? 11 Israel hat ges\u00fcndigt, und sie haben auch meinen Bund \u00fcbertreten, den ich ihnen als Gebot auferlegte, und sie haben auch von dem genommen, was der Vernichtung geweiht war, und haben auch gestohlen und es auch geheimgehalten und haben es auch unter ihre eigenen Ger\u00e4te gelegt. 12 Und die S\u00f6hne Israels werden sich nicht gegen ihre Feinde zu erheben verm\u00f6gen. Den R\u00fccken werden sie vor ihren Feinden kehren, denn sie sind zu etwas geworden, was der Vernichtung geweiht ist. Ich werde bestimmt nicht wieder mit euch sein, es sei denn, ihr vertilgt das, was der Vernichtung geweiht ist, aus eurer Mitte. 13 Steh auf, heilige das Volk, und du sollst sprechen: &#8218;Heiligt euch morgen, denn dies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesagt hat: &#8222;Etwas, was der Vernichtung geweiht ist, ist in deiner Mitte, o Israel. Du wirst dich nicht gegen deine Feinde zu erheben verm\u00f6gen, bis ihr das, was der Vernichtung geweiht ist, aus eurer Mitte entfernt habt. 14 Und ihr sollt euch am Morgen einfinden, Stamm f\u00fcr Stamm, und es soll geschehen, da\u00df der Stamm, den Jehova herausgreifen wird, antreten wird, Familie f\u00fcr Familie, und die Familie, die Jehova herausgreifen wird, wird antreten, Hausgemeinschaft f\u00fcr Hausgemeinschaft, und die Hausgemeinschaft, die Jehova herausgreifen wird, wird antreten, kr\u00e4ftiger Mann f\u00fcr kr\u00e4ftiger Mann. 15 Und es soll geschehen, da\u00df der Herausgegriffene mit dem Banngut, das der Vernichtung geweiht ist, mit Feuer verbrannt wird, er und alles, was ihm geh\u00f6rt, weil er den Bund Jehovas \u00fcbertreten und weil er eine sch\u00e4ndliche Torheit in Israel begangen hat.&#8220; &#8218; &#8220;<\/p>\n<p>16 Dann stand Josua fr\u00fch am Morgen auf und lie\u00df Israel antreten, Stamm f\u00fcr Stamm, und der Stamm Juda wurde herausgegriffen. 17 Als n\u00e4chstes lie\u00df er die Familien Judas antreten und griff die Familie der Serachiter heraus, wonach er die Familie der Serachiter antreten lie\u00df, kr\u00e4ftigen Mann f\u00fcr kr\u00e4ftigen Mann, und Sabdi wurde herausgegriffen. 18 Schlie\u00dflich lie\u00df er dessen Hausgemeinschaft antreten, kr\u00e4ftigen Mann f\u00fcr kr\u00e4ftigen Mann, und Achan, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamm Juda wurde herausgegriffen. 19 Dann sprach Josua zu Achan: &#8222;Mein Sohn, gib bitte Jehova, dem Gott Israels, die Ehre, und leg ihm ein Bekenntnis ab, und teil mir bitte mit: Was hast du getan? Verhehle es mir nicht!&#8220;<\/p>\n<p>20 Darauf antwortete Achan Josua und sagte: &#8222;In der Tat, ich &#8211; ich habe gegen Jehova, den Gott Israels, ges\u00fcndigt, und so und so habe ich getan. 21 Als ich unter der Beute ein gutaussehendes Amtsgewand aus Schinar zu sehen bekam und zweihundert Schekel Silber und einen Goldbarren, f\u00fcnfzig Schekel sein Gewicht, da begehrte ich sie, und ich nahm sie; und siehe, sie sind in der Erde in der Mitte meines Zeltes verborgen und das Geld darunter.&#8220;<\/p>\n<p>22 Sofort sandte Josua Boten, und sie liefen zum Zelt hin, und siehe, es war in seinem Zelt verborgen und das Geld darunter. 23 Da nahmen sie die [Sachen] aus der Zeltmitte heraus und brachten sie zu Josua und allen S\u00f6hnen Israels und sch\u00fctteten sie vor Jehova aus. 24 Nun nahm Josua und ganz Israel mit ihm Achan, den Sohn Serachs, und das Silber und das Amtsgewand und den Goldbarren und seine S\u00f6hne und seine T\u00f6chter und seinen Stier und seinen Esel und sein Kleinvieh und sein Zelt und alles, was ihm geh\u00f6rte, und sie brachten sie zur Tiefebene Achor hinauf. 25 Dann sprach Josua: &#8222;Warum hast du uns in Verruf gebracht? Jehova wird dich an diesem Tag in Verruf bringen.&#8220; Damit ging ganz Israel daran, ihn mit Steinen zu bewerfen, worauf sie sie mit Feuer verbrannten. So steinigten sie sie mit Steinen. 26 Und sie errichteten dann einen gro\u00dfen Steinhaufen \u00fcber ihm, bis auf diesen Tag. Darauf lie\u00df Jehova ab von der Hitze seines Zorns. Darum ist jenem Ort der Name &#8222;Tiefebene Achor&#8220; gegeben worden bis auf diesen Tag.<\/p>\n<h3>Kapitel 8<\/h3>\n<p>8 Dann sagte Jehova zu Josua: &#8222;F\u00fcrchte dich nicht, und erschrick nicht. Nimm alles Kriegsvolk mit dir, und steh auf, zieh nach Ai hinauf. Siehe, ich habe den K\u00f6nig von Ai und sein Volk und seine Stadt und sein Land in deine Hand gegeben. 2 Und du sollst mit Ai und mit seinem K\u00f6nig so tun, wie du mit Jericho und seinem K\u00f6nig getan hast. Nur d\u00fcrft ihr seine Beute und seine Haustiere f\u00fcr euch pl\u00fcndern. Leg dir einen Hinterhalt gegen die Stadt, in ihren R\u00fccken.&#8220;<\/p>\n<p>3 Demgem\u00e4\u00df erhob sich Josua samt allem Kriegsvolk, um nach Ai hinaufzuziehen, und Josua w\u00e4hlte dann drei\u00dfigtausend tapfere, starke M\u00e4nner aus und sandte sie bei Nacht weg. 4 Und er gebot ihnen weiterhin, indem [er] sprach: &#8222;Seht, ihr legt euch gegen die Stadt im R\u00fccken der Stadt in den Hinterhalt. Begebt euch nicht sehr weit von der Stadt weg, und ihr, ihr alle, sollt euch in Bereitschaft halten. 5 Was mich und alles Volk betrifft, das bei mir ist, wir werden uns dicht an die Stadt heranbegeben. Und es soll geschehen, falls sie herauskommen sollten, uns entgegen, so wie das erste Mal, da\u00df wir dann vor ihnen fliehen wollen. 6 Und sie sollen hinter uns her herauskommen, bis wir sie von der Stadt abgezogen haben, denn sie werden sagen: &#8218;Sie fliehen vor uns wie das erste Mal.&#8216; Und wir fliehen auch tats\u00e4chlich vor ihnen. 7 Ihr &#8211; ihr werdet euch dann aus dem Hinterhalt erheben, und ihr sollt die Stadt in Besitz nehmen; und Jehova, euer Gott, wird sie bestimmt in eure Hand geben. 8 Und es soll geschehen, sobald ihr die Stadt eingenommen habt, da\u00df ihr die Stadt in Brand stecken solltet. Nach dem Wort Jehovas solltet ihr tun. Seht, ich habe es euch geboten.&#8220;<\/p>\n<p>9 Danach sandte Josua sie aus, und sie marschierten an den Ort des Hinterhalts und bezogen Stellung zwischen Bethel und Ai, westlich von Ai, w\u00e4hrend Josua jene Nacht inmitten des Volkes verbrachte.<\/p>\n<p>10 Dann stand Josua fr\u00fch am Morgen auf und besichtigte das Volk und zog hinauf, er und die \u00e4lteren M\u00e4nner Israels, vor dem Volk her nach Ai. 11 Und alles Kriegsvolk, das bei ihm war, zog hinauf, damit sie sich n\u00e4hern und vor die Stadt gelangen k\u00f6nnten, und sie lagerten dann n\u00f6rdlich von Ai, so da\u00df das Tal zwischen ihnen und Ai war. 12 Inzwischen nahm er etwa f\u00fcnftausend Mann und legte sie als Hinterhalt zwischen Bethel und Ai, westlich der Stadt. 13 So stellte das Volk das Hauptlager auf, das n\u00f6rdlich der Stadt war, und dessen \u00e4u\u00dfersten Nachtrab, der westlich der Stadt war, und Josua begab sich dann w\u00e4hrend jener Nacht mitten in die Tiefebene.<\/p>\n<p>14 Und es geschah, sobald der K\u00f6nig von Ai es sah, da\u00df dann die M\u00e4nner der Stadt in Eile gerieten und sich fr\u00fch aufmachten und auszogen, Israel zur Schlacht entgegen, er und all sein Volk, zu der bestimmten Zeit, vor der W\u00fcstenebene. Er selbst wu\u00dfte nicht, da\u00df im R\u00fccken der Stadt ein Hinterhalt gegen ihn [gelegt worden] war. 15 Als sich Josua und ganz Israel vor ihnen schlagen lie\u00dfen, ergriffen sie dann die Flucht auf dem Weg der Wildnis. 16 Daraufhin wurde das ganze Volk, das sich in der Stadt befand, aufgeboten, ihnen nachzujagen, und sie jagten nun Josua nach und wurden von der Stadt abgezogen. 17 Und es blieb kein Mann in Ai und Bethel zur\u00fcck, der nicht hinter Israel her auszog, so da\u00df man die Stadt weit offenlie\u00df und daranging, Israel nachzujagen.<\/p>\n<p>18 Jehova sprach nun zu Josua: &#8222;Strecke den Wurfspie\u00df, der in deiner Hand ist, gegen Ai aus, denn ich werde es in deine Hand geben.&#8220; Demgem\u00e4\u00df streckte Josua den Wurfspie\u00df, der in seiner Hand war, gegen die Stadt hin aus. 19 Und [die M\u00e4nner im] Hinterhalt erhoben sich schnell von ihrem Ort, und sie begannen in dem Augenblick zu laufen, als er seine Hand ausstreckte, und sie machten sich daran, in die Stadt hineinzugehen und sie einzunehmen. Dann eilten sie und setzten die Stadt in Brand.<\/p>\n<p>20 Und die M\u00e4nner von Ai begannen sich umzuwenden und zu schauen, und da stieg der Rauch der Stadt zu den Himmeln auf, und sie waren nicht imstande, hierhin oder dorthin zu fliehen. Und das Volk, das zur Wildnis hin geflohen war, wandte sich gegen die Nachjagenden. 21 Und Josua und ganz Israel sahen, da\u00df [die M\u00e4nner aus] dem Hinterhalt die Stadt eingenommen hatten und da\u00df der Rauch der Stadt aufstieg, und so kehrten sie um und machten sich daran, die M\u00e4nner von Ai niederzuschlagen. 22 Und die anderen kamen ihnen aus der Stadt entgegen, so da\u00df sie zwischen Israel gerieten, diese auf dieser Seite und jene auf jener, und sie machten sich daran, sie niederzuschlagen, bis weder ein \u00dcberlebender noch ein Entronnener von ihnen \u00fcbrigblieb. 23 Und den K\u00f6nig von Ai fa\u00dften sie lebendig und brachten ihn dann zu Josua.<\/p>\n<p>24 Und es geschah, w\u00e4hrend Israel mit dem T\u00f6ten aller Bewohner von Ai auf dem Feld, in der Wildnis, wohin sie ihnen nachgejagt waren, zu Ende kam, da\u00df sie fortdauernd fielen, sie alle, durch die Sch\u00e4rfe des Schwertes, bis sie ihr Ende fanden. Danach kehrte ganz Israel nach Ai zur\u00fcck und schlug es mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes. 25 Und [die Zahl] aller, die an jenem Tag fielen, vom Mann bis zur Frau, belief sich auf zw\u00f6lftausend, die Gesamtheit der Leute von Ai. 26 Und Josua zog seine Hand nicht zur\u00fcck, mit der er den Wurfspie\u00df ausstreckte, bis er alle Bewohner von Ai der Vernichtung geweiht hatte. 27 Nur die Haustiere und die Beute jener Stadt pl\u00fcnderte Israel f\u00fcr sich nach dem Wort Jehovas, das er Josua geboten hatte.<\/p>\n<p>28 Dann verbrannte Josua Ai und machte es zu einem auf unabsehbare Zeit w\u00e4hrenden Schutth\u00fcgel, zu einer w\u00fcsten Ein\u00f6de, bis auf diesen Tag. 29 Und er h\u00e4ngte den K\u00f6nig von Ai an einen Stamm bis zur Abendzeit; und als die Sonne nahe daran war unterzugehen, gab Josua Befehl, und sie nahmen dann seinen Leichnam vom Stamm herab und warfen ihn an den Eingang des Stadttors und errichteten einen gro\u00dfen Steinhaufen \u00fcber ihm, bis auf diesen Tag.<\/p>\n<p>30 Damals ging Josua daran, auf dem Berg Ebal einen Altar f\u00fcr Jehova, den Gott Israels, zu bauen, 31 so wie es Moses, der Knecht Jehovas, den S\u00f6hnen Israels geboten hatte, wie es im Buch des Gesetzes Mose geschrieben steht: &#8222;Einen Altar aus ganzen Steinen, \u00fcber die kein eisernes Werkzeug geschwungen worden ist&#8220;; und dann opferten sie Brandopfer darauf f\u00fcr Jehova und schlachteten Gemeinschaftsschlachtopfer.<\/p>\n<p>32 Dann schrieb er dort auf die Steine eine Abschrift des Gesetzes Mose, das er vor den S\u00f6hnen Israels geschrieben hatte. 33 Und ganz Israel und seine \u00e4lteren M\u00e4nner und die Beamten und seine Richter standen auf dieser Seite und auf jener Seite der Lade, vor den Priestern, den Leviten, die die Lade des Bundes Jehovas trugen, der ans\u00e4ssige Fremdling wie auch der Einheimische, die eine H\u00e4lfte von ihnen vor dem Berg Gerisim und die andere H\u00e4lfte von ihnen vor dem Berg Ebal (so wie es Moses, der Knecht Jehovas, geboten hatte), um das Volk Israel zuerst zu segnen. 34 Und danach las er alle Worte des Gesetzes vor, den Segen und den Fluch, gem\u00e4\u00df allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben steht. 35 Es fand sich kein Wort von allem, was Moses geboten hatte, das Josua nicht vorlas vor der ganzen Versammlung Israels samt den Frauen und den Kleinen und den ans\u00e4ssigen Fremdlingen, die in ihrer Mitte wandelten.<\/p>\n<h3>Kapitel\u00a0 9<\/h3>\n<p>9 Und es geschah, sobald alle K\u00f6nige, die diesseits des Jordan in der Berggegend und in der Schephela und an der ganzen K\u00fcste des Gro\u00dfen Meeres und vor dem Libanon waren, die Hethiter und die Amoriter, die Kanaaniter, die Perisiter, die Hiwiter und die Jebusiter, davon h\u00f6rten, 2 da\u00df sie alle begannen, sich zusammenzutun, um einm\u00fctig gegen Josua und Israel Krieg zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>3 Und die Bewohner von Gibeon h\u00f6rten, was Josua mit Jericho und Ai getan hatte. 4 Da handelten auch sie aus eigenem Antrieb mit Klugheit und gingen hin und versahen sich mit Proviant und nahmen abgenutzte S\u00e4cke f\u00fcr ihre Esel und abgenutzte und geborstene und zusammengebundene Weinschl\u00e4uche 5 und abgenutzte und geflickte Sandalen an ihre F\u00fc\u00dfe und [legten] abgenutzte Kleider an, und es erwies sich, da\u00df alles Brot ihres Proviants trocken und zerkr\u00fcmelt war. 6 Dann gingen sie zu Josua in das Lager nach Gilgal und sprachen zu ihm und den M\u00e4nnern von Israel: &#8222;Aus einem fernen Land sind wir gekommen. Und nun schlie\u00dft einen Bund mit uns.&#8220; 7 Daraufhin sagten die M\u00e4nner Israels zu den Hiwitern: &#8222;Vielleicht wohnst du in unserer Umgebung. Wie k\u00f6nnten wir also einen Bund mit dir schlie\u00dfen?&#8220; 8 Sie ihrerseits sprachen zu Josua: &#8222;Wir sind deine Knechte.&#8220;<\/p>\n<p>Dann sagte Josua zu ihnen: &#8222;Wer seid ihr, und woher kommt ihr?&#8220; 9 Darauf sprachen sie zu ihm: &#8222;Aus einem sehr fernen Land sind deine Knechte gekommen in Hinsicht auf den Namen Jehovas, deines Gottes, denn wir haben von seinem Ruhm und von allem, was er in \u00c4gypten tat, geh\u00f6rt 10 und von allem, was er mit den beiden K\u00f6nigen der Amoriter tat, die jenseits des Jordan waren, n\u00e4mlich Sihon, dem K\u00f6nig von Heschbon, und Og, dem K\u00f6nig von Baschan, der in Aschtaroth war. 11 Daher sprachen unsere \u00e4lteren M\u00e4nner und alle Bewohner unseres Landes folgendes zu uns: &#8218;Nehmt Proviant in eure H\u00e4nde f\u00fcr die Reise und geht ihnen entgegen, und ihr sollt zu ihnen sagen: &#8222;Wir sind eure Knechte. Und nun schlie\u00dft einen Bund mit uns.&#8220; &#8218; 12 Dieses unser Brot, es war hei\u00df, als wir es als Proviant f\u00fcr uns aus unseren H\u00e4usern nahmen an dem Tag, an dem wir auszogen, um hierher zu euch zu kommen, und nun, seht, es ist trocken und kr\u00fcmelig geworden. 13 Und dies sind die Weinschl\u00e4uche, die wir neu f\u00fcllten, und seht, sie sind geborsten, und diese Kleider und unsere Sandalen, sie sind abgenutzt zufolge der so langen Reise.&#8220;<\/p>\n<p>14 Daraufhin nahmen die M\u00e4nner etwas von ihrem Proviant, und den Mund Jehovas befragten sie nicht. 15 Und dann machte Josua Frieden mit ihnen und schlo\u00df einen Bund mit ihnen, sie am Leben zu lassen, und so schworen ihnen die Vorsteher der Gemeinde.<\/p>\n<p>16 Und es geschah, da\u00df sie am Ende von drei Tagen, nachdem sie einen Bund mit ihnen geschlossen hatten, zu h\u00f6ren bekamen, da\u00df sie nahe bei ihnen waren und in ihrer Umgebung wohnten. 17 Dann brachen die S\u00f6hne Israels auf und kamen am dritten Tag zu ihren St\u00e4dten, und ihre St\u00e4dte waren Gibeon und Kephira und Beeroth und Kirjath-Jearim. 18 Und die S\u00f6hne Israels schlugen sie nicht, weil die Vorsteher der Gemeinde es ihnen bei Jehova, dem Gott Israels, geschworen hatten. Und die ganze Gemeinde begann gegen die Vorsteher zu murren. 19 Darauf sprachen alle Vorsteher zur ganzen Gemeinde: &#8222;Wir unsererseits haben es ihnen bei Jehova, dem Gott Israels, geschworen, und jetzt d\u00fcrfen wir sie nicht antasten. 20 Auf diese Weise werden wir mit ihnen tun, w\u00e4hrend [wir] sie am Leben lassen, damit wegen des Eides, den wir ihnen geschworen haben, nicht heftiger Zorn \u00fcber uns komme.&#8220; 21 So sagten die Vorsteher zu ihnen: &#8222;La\u00dft sie am Leben, und la\u00dft sie Holzsammler und Wassersch\u00f6pfer f\u00fcr die ganze Gemeinde werden, so wie es die Vorsteher ihnen versprochen haben.&#8220;<\/p>\n<p>22 Josua rief sie nun und redete zu ihnen, indem [er] sprach: &#8222;Warum habt ihr uns hintergangen, indem [ihr] sagtet: &#8218;Wir sind sehr weit von euch entfernt&#8216;, w\u00e4hrend ihr doch direkt mitten unter uns wohnt? 23 Und nun, verflucht seid ihr, und nie werdet ihr von der Stellung als Sklaven und als Holzsammler und Wassersch\u00f6pfer f\u00fcr das Haus meines Gottes abgeschnitten werden.&#8220; 24 Dann antworteten sie Josua und sprachen: &#8222;Es war, weil deinen Knechten deutlich mitgeteilt wurde, da\u00df Jehova, dein Gott, es Moses, seinem Knecht, geboten hatte, euch das ganze Land zu geben und alle Bewohner des Landes vor euch her zu vertilgen, und wir gerieten vor euch in gro\u00dfe Furcht f\u00fcr unsere Seele. So taten wir diese Sache. 25 Und nun sind wir hier, in deiner Hand. Tu so, wie es gut und recht ist in deinen Augen, mit uns zu tun.&#8220; 26 Und er tat dann so mit ihnen und befreite sie aus der Hand der S\u00f6hne Israels, und man t\u00f6tete sie nicht. 27 Demgem\u00e4\u00df machte Josua sie an jenem Tag zu Holzsammlern und Wassersch\u00f6pfern f\u00fcr die Gemeinde und f\u00fcr den Altar Jehovas, bis auf diesen Tag, an dem Ort, den er erw\u00e4hlen w\u00fcrde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 7 7 Und die S\u00f6hne Israels begingen dann einen Akt der Untreue hinsichtlich des Bannguts, das der Vernichtung geweiht war, indem Achan, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, vom Stamm Juda etwas von dem nahm, was der Vernichtung geweiht war. 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