
{"id":306,"date":"2009-02-06T17:30:04","date_gmt":"2009-02-06T16:30:04","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=306"},"modified":"2009-02-07T17:55:00","modified_gmt":"2009-02-07T16:55:00","slug":"2-mose-32-34","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=306","title":{"rendered":"2. Mose 32 &#8211; 34"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 32<\/h3>\n<p>Unterdessen sah das Volk schlie\u00dflich, da\u00df Moses lange s\u00e4umte, vom Berg herabzukommen. Da versammelte sich das Volk um Aaron und sprach zu ihm: \u201eAuf, mache uns einen Gott, der vor uns hergehen wird, denn von diesem Moses, dem Mann, der uns aus dem Land \u00c4gypten heraufgef\u00fchrt hat, wissen wir wirklich nicht, was ihm widerfahren ist.\u201c 2\u00a0Darauf sagte Aaron zu ihnen: \u201eRei\u00dft die goldenen Ohrringe ab, die an den Ohren eurer Frauen, eurer S\u00f6hne und eurer T\u00f6chter sind, und bringt sie mir.\u201c 3\u00a0Und alles Volk begann sich die goldenen Ohrringe, die an ihren Ohren waren, abzurei\u00dfen und sie Aaron zu bringen. 4\u00a0Dann nahm er [das Gold] aus ihren H\u00e4nden, und er formte es mit einem Stichel und ging daran, es zum gegossenen Standbild eines Kalbes zu machen. Und sie begannen zu sprechen: \u201eDas ist dein Gott, o Israel, der dich aus dem Land \u00c4gypten heraufgef\u00fchrt hat.\u201c<\/p>\n<p>5\u00a0Als Aaron dies zu sehen bekam, ging er daran, einen Altar davor zu bauen. Schlie\u00dflich rief Aaron aus und sagte: \u201eMorgen ist ein Fest f\u00fcr Jehova.\u201c 6\u00a0Da standen sie am n\u00e4chsten Tag fr\u00fch auf, und sie begannen Brandopfer zu opfern und Gemeinschaftsschlachtopfer darzubringen. Danach setzte sich das Volk nieder, um zu essen und zu trinken. Dann standen sie auf, um sich zu vergn\u00fcgen.<\/p>\n<p>7\u00a0Jehova sprach nun zu Moses: \u201eGeh, steig hinab, denn dein Volk, das du aus dem Land \u00c4gypten heraufgef\u00fchrt hast, hat verderblich gehandelt. 8\u00a0Sie sind schnell von dem Weg abgewichen, den zu gehen ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Standbild eines Kalbes gemacht und beugen sich fortw\u00e4hrend vor ihm nieder und opfern ihm und sagen: \u201aDas ist dein Gott, o Israel, der dich aus dem Land \u00c4gypten heraufgef\u00fchrt hat.\u2018\u00a0\u201c 9\u00a0Und Jehova sprach weiter zu Moses: \u201eIch habe dieses Volk angesehen, und siehe, es ist ein halsstarriges Volk. 10\u00a0So la\u00df mich nun, damit mein Zorn gegen sie entbrennt und ich sie ausrotte, und la\u00df mich dich zu einer gro\u00dfen Nation machen.\u201c<\/p>\n<p>11\u00a0Und Moses ging daran, das Angesicht Jehovas, seines Gottes, zu bes\u00e4nftigen und zu sagen: \u201eWarum, o Jehova, sollte dein Zorn gegen dein Volk entbrennen, das du mit gro\u00dfer Macht und mit starker Hand aus dem Land \u00c4gypten herausgef\u00fchrt hast? 12\u00a0Warum sollten die \u00c4gypter sagen: \u201aMit \u00fcbler Absicht hat er sie herausgef\u00fchrt, um sie in den Bergen zu t\u00f6ten und sie von der Oberfl\u00e4che des Erdbodens auszurotten.\u2018? La\u00df ab von deiner Zornglut, und habe Bedauern hinsichtlich des \u00dcbels gegen dein Volk. 13\u00a0Gedenke Abrahams, \u1ecasa\u00b7aks und Israels, deiner Knechte, denen du bei dir selbst geschworen hast, indem du zu ihnen sprachst: \u201aIch werde euren Samen mehren wie die Sterne der Himmel, und dieses ganze Land, das ich bezeichnet habe, werde ich euren Nachkommen geben, damit sie es tats\u00e4chlich in Besitz nehmen auf unabsehbare Zeit.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>14\u00a0Und Jehova begann Bedauern zu empfinden hinsichtlich des \u00dcbels, das seinem Volk anzutun er geredet hatte.<\/p>\n<p>15\u00a0Danach wandte sich Moses und stieg vom Berg hinab, die zwei Tafeln des ZEUGNISSES in seiner Hand, Tafeln, auf ihren beiden Seiten beschrieben. Auf dieser Seite und auf jener waren sie beschrieben. 16\u00a0Und die Tafeln waren das Werk Gottes, und die Schrift war die Schrift Gottes, eingegraben auf die Tafeln. 17\u00a0Und J\u1ecdsua begann den L\u00e4rm des Volkes wegen seines Geschreis zu h\u00f6ren, und er sagte dann zu Moses: \u201eDa ist Schlachtenl\u00e4rm im Lager.\u201c 18\u00a0Er aber sprach:<br \/>\n\u201eEs ist nicht der Schall des Gesangs wegen einer m\u00e4chtigen Tat,<br \/>\nUnd es ist nicht der Schall des Gesangs wegen einer Niederlage;<br \/>\nEs ist der Schall eines anderen Gesangs, den ich h\u00f6re.\u201c<\/p>\n<p>19\u00a0Und es geschah, sobald er nahe an das Lager gekommen war und das Kalb und die Reigent\u00e4nze sehen konnte, da\u00df Moses\u2019 Zorn zu entbrennen begann, und sofort schleuderte er die Tafeln aus seinen H\u00e4nden und zerschlug sie am Fu\u00df des Berges. 20\u00a0Dann nahm er das Kalb, das sie gemacht hatten, und er verbrannte es mit Feuer und zermalmte es, bis es fein war, wonach er es auf die Oberfl\u00e4che der Wasser streute und es die S\u00f6hne Israels trinken lie\u00df. 21\u00a0Danach sagte Moses zu Aaron: \u201eWas hat dir dieses Volk getan, da\u00df du eine gro\u00dfe S\u00fcnde \u00fcber dasselbe gebracht hast?\u201c 22\u00a0Darauf sprach Aaron: \u201eM\u00f6ge der Zorn meines Herrn nicht entbrennen. Du selbst kennst das Volk gut, da\u00df sie zum \u00dcblen geneigt sind. 23\u00a0So sagten sie zu mir: \u201aMache uns einen Gott, der vor uns hergehen wird, denn von diesem Moses, dem Mann, der uns aus dem Land \u00c4gypten heraufgef\u00fchrt hat, wissen wir wirklich nicht, was ihm widerfahren ist.\u2018 24\u00a0Folglich sprach ich zu ihnen: \u201aWer hat Gold? Sie sollen es von sich abrei\u00dfen, um es mir zu geben.\u2018 Und ich ging daran, es ins Feuer zu werfen, und da kam dieses Kalb heraus.\u201c<\/p>\n<p>25\u00a0Und Moses sah dann, da\u00df das Volk z\u00fcgellos war, denn Aaron hatte sie z\u00fcgellos werden lassen, zum Schimpf unter ihren Gegnern. 26\u00a0Dann stellte sich Moses in das Tor des Lagers und sagte: \u201eWer ist auf der Seite Jehovas? Zu mir!\u201c Und alle S\u00f6hne L\u1eb9vis begannen sich zu ihm zu sammeln. 27\u00a0Er sprach nun zu ihnen: \u201eDies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesagt hat: \u201aJeder von euch lege sein Schwert an seine Seite. Schreitet hindurch, und kehrt zur\u00fcck von Tor zu Tor im Lager, und t\u00f6tet ein jeder seinen Bruder und ein jeder seinen Mitmenschen und ein jeder seinen vertrauten Bekannten.\u2018\u00a0\u201c 28\u00a0Und die S\u00f6hne L\u1eb9vis gingen daran, zu tun, wie es Moses gesagt hatte, so da\u00df dort an jenem Tag vom Volk etwa dreitausend Mann fielen. 29\u00a0Und Moses sprach weiter: \u201eF\u00fcllt eure Hand heute mit Macht f\u00fcr Jehova, denn jeder von euch ist gegen seinen eigenen Sohn und seinen eigenen Bruder, und damit er euch heute Segen verleiht.\u201c<\/p>\n<p>30\u00a0Und es geschah gleich am n\u00e4chsten Tag, da\u00df Moses dann zum Volk sagte: \u201eIhr \u2014 ihr habt mit einer gro\u00dfen S\u00fcnde ges\u00fcndigt, und nun werde ich zu Jehova hinaufgehen. Vielleicht kann ich f\u00fcr eure S\u00fcnde Genugtuung leisten.\u201c 31\u00a0So kehrte Moses zu Jehova zur\u00fcck und sprach: \u201eAch, aber dieses Volk hat mit einer gro\u00dfen S\u00fcnde ges\u00fcndigt, indem sie sich einen Gott aus Gold gemacht haben! 32\u00a0Doch nun, wenn du ihre S\u00fcnde verzeihen willst \u2014 und wenn nicht, so tilge mich bitte aus deinem Buch aus, das du geschrieben hast.\u201c 33\u00a0Jehova sagte jedoch zu Moses: \u201eWer immer gegen mich ges\u00fcndigt hat, den werde ich aus meinem Buch austilgen. 34\u00a0Und jetzt, komm, f\u00fchr das Volk dorthin, wovon ich zu dir geredet habe. Siehe! Mein Engel wird vor dir hergehen, und an dem Tag, an dem ich Strafe verh\u00e4nge, werde ich gewi\u00df Strafe f\u00fcr ihre S\u00fcnde \u00fcber sie bringen.\u201c 35\u00a0Und Jehova begann eine Plage \u00fcber das Volk zu bringen, weil sie das Kalb gemacht hatten, das Aaron gemacht hatte.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>Kapitel 33<\/h3>\n<p>33 Und Jehova sprach ferner zu Moses: \u201eGeh, zieh hinauf von hier, du und das Volk, das du aus dem Land \u00c4gypten heraufgef\u00fchrt hast, in das Land, das ich Abraham, \u1ecasa\u00b7ak und Jakob zuschwor, indem [ich] sprach: \u201aDeinem Samen werde ich es geben\u2018 \u2014 2\u00a0und ich will einen Engel vor dir hersenden und die Kanaan\u1ecbter, die Amor\u1ecbter und die Heth\u1ecbter und die Peris\u1ecbter, die Hiw\u1ecbter und die Jebus\u1ecbter vertreiben\u00a0\u2014, 3\u00a0in ein Land, das von Milch und Honig flie\u00dft, denn ich werde nicht in deiner Mitte hinaufziehen, weil du ein halsstarriges Volk bist, damit ich dich nicht auf dem Weg ausrotte.\u201c<\/p>\n<p>4\u00a0Als das Volk dieses \u00fcble Wort zu h\u00f6ren bekam, begannen sie zu trauern; und keiner von ihnen legte seinen Schmuck an. 5\u00a0Und Jehova sagte weiter zu Moses: \u201eSprich zu den S\u00f6hnen Israels: \u201aIhr seid ein halsstarriges Volk. In e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0m Augenblick k\u00f6nnte ich in deine Mitte hinaufziehen und dich gewi\u00df ausrotten. So leg nun deinen Schmuck von dir ab, da ich erkennen will, was ich mit dir tun werde.\u2018\u00a0\u201c 6\u00a0Und die S\u00f6hne Israels gingen daran, vom Berg H\u1ecdreb an ihren Schmuck von sich abzustreifen.<\/p>\n<p>7\u00a0Moses nun machte sich daran, sein Zelt wegzunehmen, und er schlug es au\u00dferhalb des Lagers auf, vom Lager entfernt; und er nannte es ein Zelt der Zusammenkunft. Und es geschah, da\u00df jeder, der Jehova befragte, zu dem Zelt der Zusammenkunft hinauszugehen pflegte, das sich au\u00dferhalb des Lagers befand. 8\u00a0Und es geschah, sobald Moses zum Zelt hinausging, da\u00df das ganze Volk sich jeweils erhob, und sie stellten sich ein jeder an den Eingang seines eigenen Zeltes, und sie schauten Moses nach, bis er in das Zelt hineinging. 9\u00a0Auch geschah es, da\u00df die Wolkens\u00e4ule, sobald Moses in das Zelt hineingegangen war, jeweils herabkam, und sie stand am Zelteingang, und er redete mit Moses. 10\u00a0Und alles Volk sah die Wolkens\u00e4ule am Eingang des Zeltes stehen, und alles Volk erhob sich und beugte sich nieder, ein jeder am Eingang seines eigenen Zeltes. 11\u00a0Und Jehova redete zu Moses von Angesicht zu Angesicht, so wie ein Mann gew\u00f6hnlich mit seinem Mitmenschen redet. Wenn er zum Lager zur\u00fcckkehrte, pflegte sein Diener J\u1ecdsua, der Sohn Nuns, als Bediensteter nicht von der Mitte des Zeltes zu weichen.<\/p>\n<p>12\u00a0Nun sagte Moses zu Jehova: \u201eSiehe, du sprichst zu mir: \u201aF\u00fchr dieses Volk hinauf\u2018, du aber hast mich nicht wissen lassen, wen du mit mir senden wirst. \u00dcberdies hast du selbst gesagt: \u201aIch kenne dich mit Namen, und au\u00dferdem hast du Gunst gefunden in meinen Augen.\u2018 13\u00a0Und nun, bitte, wenn ich Gunst gefunden habe in deinen Augen, so la\u00df mich bitte deine Wege wissen, da\u00df ich dich erkenne, damit ich Gunst finde in deinen Augen. Und ziehe in Betracht, da\u00df diese Nation dein Volk ist.\u201c 14\u00a0Da sprach er: \u201eIn eigener Person werde ich mitgehen, und ich werde dir bestimmt Ruhe geben.\u201c 15\u00a0Darauf sagte er zu ihm: \u201eWenn du nicht in eigener Person mitgehst, so f\u00fchr uns nicht von hier hinauf. 16\u00a0Und nun, woran wird erkannt werden, da\u00df ich Gunst gefunden habe in deinen Augen, ich und dein Volk? Ist es nicht daran, da\u00df du mit uns gehst, indem ich und dein Volk ausgezeichnet worden sind vor jedem anderen Volk, das sich auf der Oberfl\u00e4che des Erdbodens befindet?\u201c<\/p>\n<p>17\u00a0Und Jehova sprach weiter zu Moses: \u201eAuch diese Sache, von der du geredet hast, werde ich tun, denn du hast Gunst gefunden in meinen Augen, und ich kenne dich mit Namen.\u201c 18\u00a0Darauf sagte er: \u201eLa\u00df mich bitte deine Herrlichkeit sehen.\u201c 19\u00a0Er aber sprach: \u201eIch selbst werde all mein Gutes vor deinem Angesicht vor\u00fcberziehen lassen, und ich will den Namen Jehovas vor dir ausrufen; und ich will dem Gunst erweisen, dem ich Gunst erweisen mag, und ich will dem Barmherzigkeit erweisen, dem ich Barmherzigkeit erweisen mag.\u201c 20\u00a0Und er f\u00fcgte hinzu: \u201eDu vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben.\u201c<\/p>\n<p>21\u00a0Und Jehova sagte ferner: \u201eHier ist ein Ort bei mir, und du sollst dich auf den Felsen stellen. 22\u00a0Und es soll geschehen, da\u00df ich dich, w\u00e4hrend meine Herrlichkeit vor\u00fcbergeht, in eine H\u00f6hle des Felsens stellen will, und ich will meine Handfl\u00e4che schirmend \u00fcber dich halten, bis ich vor\u00fcbergegangen bin. 23\u00a0Danach will ich meine Hand wegnehmen, und du wirst in der Tat meinen R\u00fccken sehen. Doch mein Angesicht kann nicht gesehen werden.\u201c<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3>Kapitel 34<\/h3>\n<p>34 Dann sprach Jehova zu Moses: \u201eHaue dir zwei Steintafeln wie die ersten, und ich will auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln erschienen, die du zerschlagen hast. 2\u00a0Und mache dich f\u00fcr den Morgen bereit, da du am Morgen auf den Berg S\u1ecbnai steigen und dich dort bei mir auf den Gipfel des Berges stellen sollst. 3\u00a0Aber niemand darf mit dir hinaufsteigen, und auch niemand anders soll sich sehen lassen auf dem ganzen Berg. Ferner soll kein Kleinvieh oder Gro\u00dfvieh vor diesem Berg weiden.\u201c<\/p>\n<p>4\u00a0Demgem\u00e4\u00df hieb Moses zwei Steintafeln aus wie die ersten und stand am Morgen fr\u00fch auf und stieg auf den Berg S\u1ecbnai hinauf, so wie es Jehova ihm geboten hatte, und er nahm die beiden Steintafeln in seine Hand. 5\u00a0Und dann kam Jehova in der Wolke herab und stellte sich dort zu ihm hin und rief den Namen Jehovas aus. 6\u00a0Und Jehova ging vor seinem Angesicht vor\u00fcber und rief aus: \u201eJehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gn\u00e4dig, langsam zum Zorn und \u00fcberstr\u00f6mend an liebender G\u00fcte und Wahrheit, 7\u00a0der Tausenden liebende G\u00fcte bewahrt, der Vergehung und \u00dcbertretung und S\u00fcnde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gew\u00e4hren, da er f\u00fcr das Vergehen der V\u00e4ter Strafe \u00fcber S\u00f6hne und \u00fcber Enkel bringt, \u00fcber die dritte Generation und \u00fcber die vierte Generation.\u201c<\/p>\n<p>8\u00a0Sogleich beeilte sich Moses, sich zur Erde niederzubeugen und sich niederzuwerfen. 9\u00a0Dann sagte er: \u201eWenn ich nun Gunst gefunden habe in deinen Augen, o Jehova, so gehe bitte Jehova in unserer Mitte mit, denn es ist ein halsstarriges Volk, und du sollst unsere Vergehung und unsere S\u00fcnde vergeben, und du wollest uns als dein Besitztum annehmen.\u201c 10\u00a0Er seinerseits sprach: \u201eSiehe, ich schlie\u00dfe einen Bund: Vor deinem ganzen Volk werde ich wunderbare Dinge tun, wie sie auf der ganzen Erde oder unter allen Nationen nie geschaffen worden sind; und das ganze Volk, in dessen Mitte du bist, wird tats\u00e4chlich das Werk Jehovas sehen, denn etwas Furchteinfl\u00f6\u00dfendes tue ich mit dir.<\/p>\n<p>11\u00a0Was dich betrifft, so beobachte, was ich dir heute gebiete. Siehe, ich vertreibe vor dir die Amor\u1ecbter und die Kanaan\u1ecbter und die Heth\u1ecbter und die Peris\u1ecbter und die Hiw\u1ecbter und die Jebus\u1ecbter. 12\u00a0Sei auf der Hut, da\u00df du nicht einen Bund mit den Bewohnern des Landes schlie\u00dft, in das du gehst, damit es sich in deiner Mitte nicht als eine Schlinge erweist. 13\u00a0Sondern ihre Alt\u00e4re sollt ihr niederrei\u00dfen, und ihre heiligen S\u00e4ulen sollt ihr zerschlagen, und ihre heiligen Pf\u00e4hle sollt ihr umhauen. 14\u00a0Denn du sollst dich nicht vor einem anderen Gott niederwerfen, denn Jehova, dessen Name EIFERER ist, er ist ein eifernder Gott; 15\u00a0damit du nicht einen Bund mit den Bewohnern des Landes schlie\u00dft, da sie gewi\u00df unsittlichen Verkehr mit ihren G\u00f6ttern haben und ihren G\u00f6ttern opfern werden und jemand dich bestimmt einladen wird und du sicherlich etwas von seinem Schlachtopfer essen wirst. 16\u00a0Dann wirst du von ihren T\u00f6chtern f\u00fcr deine S\u00f6hne nehmen m\u00fcssen, und ihre T\u00f6chter werden gewi\u00df unsittlichen Verkehr mit ihren G\u00f6ttern haben und deine S\u00f6hne veranlassen, unsittlichen Verkehr mit ihren G\u00f6ttern zu haben.<\/p>\n<p>17\u00a0Du sollst dir keine gegossenen G\u00f6tzen machen.<\/p>\n<p>18\u00a0Das Fest der unges\u00e4uerten Brote sollst du halten. Du wirst unges\u00e4uerte Brote essen, so wie ich es dir geboten habe, sieben Tage, zur bestimmten Zeit im Monat Ab\u1ecbb, denn im Monat Ab\u1ecbb bist du aus \u00c4gypten ausgezogen.<\/p>\n<p>19\u00a0Alles, was als erstes den Mutterscho\u00df \u00f6ffnet, ist mein und, was deinen ganzen Viehbestand betrifft, der m\u00e4nnliche Erstling vom Stier und vom Schaf. 20\u00a0Und den Erstling eines Esels sollst du mit einem Schaf loskaufen. Wenn du ihn aber nicht loskaufen wirst, so sollst du ihm das Genick brechen. Jeden Erstgeborenen deiner S\u00f6hne sollst du loskaufen. Und sie sollen nicht mit leeren H\u00e4nden vor mir erscheinen.<\/p>\n<p>21\u00a0Sechs Tage wirst du arbeiten, aber am siebten Tag wirst du Sabbat halten. In der Zeit des Pfl\u00fcgens und in der Ernte wirst du Sabbat halten.<\/p>\n<p>22\u00a0Und du wirst dein Fest der Wochen mit den ersten reifen Fr\u00fcchten der Weizenernte begehen und das Fest der Einsammlung bei der Jahreswende.<\/p>\n<p>23\u00a0Dreimal im Jahr soll jede deiner m\u00e4nnlichen Personen vor dem [wahren] Herrn, Jehova, dem Gott Israels, erscheinen. 24\u00a0Denn ich werde die Nationen vor dir vertreiben, und ich will dein Gebiet ger\u00e4umig machen; und niemand wird dein Land begehren, w\u00e4hrend du hinaufziehst, um das Angesicht Jehovas, deines Gottes, dreimal im Jahr zu sehen.<\/p>\n<p>25\u00a0Du sollst das Blut meines Schlachtopfers nicht zusammen mit Ges\u00e4uertem schlachten. Und das Schlachtopfer des Passahfestes sollte nicht \u00fcber Nacht bis zum Morgen bleiben.<\/p>\n<p>26\u00a0Das Beste von den ersten reifen Fr\u00fcchten deines Bodens sollst du zum Haus Jehovas, deines Gottes, bringen.<\/p>\n<p>Du sollst ein B\u00f6ckchen nicht in der Milch seiner Mutter kochen.\u201c<\/p>\n<p>27\u00a0Und Jehova sprach weiter zu Moses: \u201eSchreibe dir diese Worte auf, denn gem\u00e4\u00df diesen Worten schlie\u00dfe ich mit dir und Israel tats\u00e4chlich einen Bund.\u201c 28\u00a0Und er blieb vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte dort bei Jehova. Er a\u00df kein Brot, und er trank kein Wasser. Und er schrieb dann auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte.<\/p>\n<p>29\u00a0Nun geschah es, als Moses vom Berg S\u1ecbnai herabkam, da\u00df die zwei Tafeln des ZEUGNISSES in Moses\u2019 Hand waren, als er vom Berg herabkam, und Moses wu\u00dfte nicht, da\u00df die Haut seines Angesichts Strahlen warf, weil er mit ihm geredet hatte. 30\u00a0Als Aaron und alle S\u00f6hne Israels Moses zu sehen bekamen, siehe, da warf die Haut seines Angesichts Strahlen, und sie gerieten in Furcht, sich ihm zu n\u00e4hern.<\/p>\n<p>31\u00a0Und Moses ging daran, sie herbeizurufen. Da kehrten Aaron und alle Vorsteher in der Gemeinde zu ihm zur\u00fcck, und Moses begann zu ihnen zu reden. 32\u00a0Erst danach traten alle S\u00f6hne Israels zu ihm heran, und er begann, ihnen alles zu gebieten, was Jehova mit ihm auf dem Berg S\u1ecbnai geredet hatte. 33\u00a0Wenn Moses jeweils mit ihnen ausgeredet hatte, pflegte er einen Schleier \u00fcber sein Angesicht zu legen. 34\u00a0Aber sooft Moses hineinging vor Jehova, um mit ihm zu reden, nahm er stets den Schleier ab, bis er hinausging. Und er ging hinaus und redete zu den S\u00f6hnen Israels, was ihm jeweils geboten wurde. 35\u00a0Und die S\u00f6hne Israels sahen Moses\u2019 Angesicht, da\u00df die Haut des Angesichts Mose Strahlen warf; und Moses legte den Schleier wieder \u00fcber sein Angesicht, bis er hineinging, um mit ihm zu reden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 32 Unterdessen sah das Volk schlie\u00dflich, da\u00df Moses lange s\u00e4umte, vom Berg herabzukommen. 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