
{"id":288,"date":"2009-02-03T15:53:51","date_gmt":"2009-02-03T14:53:51","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=288"},"modified":"2009-02-03T15:53:51","modified_gmt":"2009-02-03T14:53:51","slug":"2-mose-21-24","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=288","title":{"rendered":"2. Mose 21 &#8211; 24"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 21<\/h3>\n<p>21 Und dies sind die richterlichen Entscheidungen, die du ihnen vorlegen sollst:<\/p>\n<p>2 Falls du einen hebr\u00e4ischen Sklaven kaufen solltest, wird er sechs Jahre Sklave sein, aber im siebten wird er als ein Freigelassener ohne Entgelt ausgehen. 3 Sollte er allein kommen, so wird er allein [frei] ausgehen. Ist er der Besitzer einer Frau, dann soll seine Frau mit ihm [frei] ausgehen. 4 Wenn sein Herr ihm eine Frau geben sollte, und sie gebiert ihm tats\u00e4chlich S\u00f6hne oder T\u00f6chter, so werden die Frau und ihre Kinder ihrem Herrn geh\u00f6ren, und er wird allein [frei] ausgehen. 5 Wenn aber der Sklave beharrlich sagen sollte: &#8218;Ich liebe meinen Herrn, meine Frau und meine S\u00f6hne wirklich; ich will nicht als ein Freigelassener ausgehen&#8216;, 6 dann soll ihn sein Herr nahe vor den [wahren] Gott bringen und soll ihn an die T\u00fcr oder den T\u00fcrpfosten heranf\u00fchren; und sein Herr soll sein Ohr mit einem Pfriem durchbohren, und er soll auf unabsehbare Zeit sein Sklave sein.<\/p>\n<p>7 Und falls ein Mann seine Tochter als Sklavin verkaufen sollte, wird sie nicht in der Weise [frei] ausgehen, wie m\u00e4nnliche Sklaven ausgehen. 8 Wenn sie den Augen ihres Herrn mi\u00dff\u00e4llt, so da\u00df er sie nicht zur Nebenfrau bestimmt, sondern sie loskaufen l\u00e4\u00dft, wird er nicht befugt sein, sie an ein fremdl\u00e4ndisches Volk zu verkaufen, indem er treulos an ihr handelt. 9 Und wenn er sie f\u00fcr seinen Sohn bestimmen sollte, so soll er mit ihr gem\u00e4\u00df dem f\u00fcr T\u00f6chter geb\u00fchrenden Recht handeln. 10 Wenn er sich eine andere Frau nehmen sollte, so d\u00fcrfen ihr Unterhalt, ihre Bekleidung und was ihr in der Ehe zusteht nicht vermindert werden. 11 Wenn er ihr diese drei Dinge nicht leisten wird, dann soll sie umsonst, ohne Geld, ausgehen.<\/p>\n<p>12 Wer einen Menschen schl\u00e4gt, so da\u00df er tats\u00e4chlich stirbt, soll unweigerlich zu Tode gebracht werden. 13 Liegt aber einer nicht auf der Lauer, und der [wahre] Gott l\u00e4\u00dft es durch seine Hand geschehen, dann mu\u00df ich dir einen Ort festsetzen, wohin er fliehen kann. 14 Und falls sich ein Mann gegen seinen Mitmenschen derart erhitzt, da\u00df er ihn mit Hinterlist t\u00f6tet, so sollst du ihn sogar von meinem Altar wegholen, damit er stirbt. 15 Und wer seinen Vater und seine Mutter schl\u00e4gt, soll unweigerlich zu Tode gebracht werden.<\/p>\n<p>16 Und wer einen Menschen entf\u00fchrt und ihn tats\u00e4chlich verkauft oder in wessen Hand er gefunden worden ist, soll unweigerlich zu Tode gebracht werden.<\/p>\n<p>17 Und wer \u00dcbles auf seinen Vater und seine Mutter herabruft, soll unweigerlich zu Tode gebracht werden.<\/p>\n<p>18 Und falls M\u00e4nner in Zank geraten sollten und einer seinen Mitmenschen tats\u00e4chlich mit einem Stein oder einer Hacke schl\u00e4gt, und er stirbt nicht, wird aber bettl\u00e4gerig, 19 dann soll, wenn er aufsteht und drau\u00dfen an etwas, was er als St\u00fctze hat, tats\u00e4chlich umhergeht, der, der ihn geschlagen hat, straffrei sein; er wird nur f\u00fcr die verlorene Arbeitszeit des Betreffenden Ersatz leisten, bis er ihn v\u00f6llig hat heilen lassen.<\/p>\n<p>20 Und falls ein Mann seinen Sklaven oder seine Sklavin mit einem Stock schl\u00e4gt und dieser unter seiner Hand tats\u00e4chlich stirbt, so soll er unbedingt ger\u00e4cht werden. 21 Wenn er jedoch einen Tag oder zwei Tage am Leben bleibt, so werde er nicht ger\u00e4cht, denn er ist sein Geld.<\/p>\n<p>22 Und falls M\u00e4nner miteinander raufen sollten und sie eine Schwangere tats\u00e4chlich verletzen und ihre Kinder wirklich abgehen, aber es entsteht kein t\u00f6dlicher Unfall, so soll ihm unbedingt gem\u00e4\u00df dem, was der Besitzer der Frau ihm auferlegen mag, Schadenersatz auferlegt werden; und er soll ihn durch die Schiedsrichter geben. 23 Sollte aber ein t\u00f6dlicher Unfall entstehen, dann sollst du Seele f\u00fcr Seele geben, 24 Auge f\u00fcr Auge, Zahn f\u00fcr Zahn, Hand f\u00fcr Hand, Fu\u00df f\u00fcr Fu\u00df, 25 Brandmal f\u00fcr Brandmal, Wunde f\u00fcr Wunde, Hieb f\u00fcr Hieb.<\/p>\n<p>26 Und falls ein Mann das Auge seines Sklaven oder das Auge seiner Sklavin schlagen sollte und es wirklich verdirbt, soll er ihn als Ersatz f\u00fcr sein Auge als Freigelassenen wegsenden. 27 Und wenn es der Zahn seines Sklaven sein sollte oder der Zahn seiner Sklavin, den er ausschl\u00e4gt, soll er ihn als Ersatz f\u00fcr seinen Zahn als Freigelassenen wegsenden.<\/p>\n<p>28 Und falls ein Stier einen Mann oder eine Frau sto\u00dfen sollte und der Betreffende tats\u00e4chlich stirbt, soll der Stier unbedingt gesteinigt werden, aber sein Fleisch darf nicht gegessen werden; und der Besitzer des Stiers ist straffrei. 29 Wenn aber ein Stier fr\u00fcher die Gewohnheit hatte, st\u00f6\u00dfig zu sein, und sein Besitzer verwarnt worden war, er ihn aber nicht unter Bewachung hielt und er einen Mann oder eine Frau zu Tode brachte, soll der Stier gesteinigt und auch sein Besitzer soll zu Tode gebracht werden. 30 Wenn ihm ein L\u00f6segeld auferlegt werden sollte, dann soll er den Erl\u00f6sungspreis f\u00fcr seine Seele geben gem\u00e4\u00df allem, was ihm auferlegt werden mag. 31 Ob er einen Sohn gesto\u00dfen oder eine Tochter gesto\u00dfen hat, so soll mit ihm gem\u00e4\u00df dieser richterlichen Entscheidung verfahren werden. 32 Wenn es ein Sklave oder eine Sklavin war, die der Stier gesto\u00dfen hat, wird er seinem Herrn den Preis von drei\u00dfig Schekel geben, und der Stier wird gesteinigt werden.<\/p>\n<p>33 Und falls ein Mann eine Grube \u00f6ffnen sollte oder falls ein Mann eine Grube ausheben und sie nicht zudecken sollte und ein Stier oder ein Esel tats\u00e4chlich hineinf\u00e4llt, 34 so soll der Besitzer der Grube Ersatz leisten. Den Preis soll er seinem Besitzer zur\u00fcckgeben, und das tote Tier wird sein eigen werden. 35 Und falls eines Mannes Stier den Stier eines anderen verletzen sollte und er tats\u00e4chlich stirbt, dann sollen sie den lebenden Stier verkaufen und den daf\u00fcr ausgezahlten Preis teilen; und auch den toten sollten sie teilen. 36 Oder wenn es bekannt war, da\u00df ein Stier fr\u00fcher die Gewohnheit hatte, st\u00f6\u00dfig zu sein, aber sein Besitzer ihn nicht st\u00e4ndig unter Bewachung hielt, sollte er unbedingt Stier um Stier erstatten, und der tote wird ihm geh\u00f6ren.<\/p>\n<h3>Kapitel 22<\/h3>\n<p>22 Falls ein Mann einen Stier oder ein Schaf stehlen sollte und er es wirklich schlachtet oder es verkauft, soll er mit f\u00fcnf [St\u00fcck] Gro\u00dfvieh f\u00fcr den Stier und mit vier [St\u00fcck] Kleinvieh f\u00fcr das Schaf Ersatz leisten.<\/p>\n<p>2 (Wenn ein Dieb beim Einbruch ertappt werden sollte und er tats\u00e4chlich geschlagen wird und stirbt, so gibt es keine Blutschuld f\u00fcr ihn. 3 Wenn die Sonne \u00fcber ihm aufgegangen ist, gibt es Blutschuld f\u00fcr ihn.)<\/p>\n<p>Er soll unbedingt Ersatz leisten. Wenn er nichts hat, dann soll er f\u00fcr die Dinge, die er gestohlen hat, verkauft werden. 4 Wenn das Gestohlene unverkennbar in seiner Hand lebend gefunden werden sollte, vom Stier bis zum Esel und zum Schaf, mu\u00df er doppelten Ersatz leisten.<\/p>\n<p>5 Wenn ein Mann ein Feld oder einen Weingarten abweiden l\u00e4\u00dft und er tats\u00e4chlich seine Lasttiere hinsendet und [sie] ein anderes Feld verzehren l\u00e4\u00dft, so soll er mit dem Besten seines eigenen Feldes oder mit dem Besten seines eigenen Weingartens Ersatz leisten.<\/p>\n<p>6 Falls sich ein Feuer ausbreiten sollte und es tats\u00e4chlich Dornen ergreift und Garben oder stehendes Getreide oder ein Feld verzehrt wird, soll, wer das Feuer angez\u00fcndet hat, unbedingt [f\u00fcr das Verbrannte] Ersatz leisten.<\/p>\n<p>7 Falls ein Mann seinem Mitmenschen Geld oder Gegenst\u00e4nde zum Aufbewahren geben sollte und es aus dem Haus des Mannes gestohlen wird, so mu\u00df der Dieb, wenn er gefunden werden sollte, doppelten Ersatz leisten. 8 Wenn der Dieb nicht gefunden werden sollte, dann soll der Besitzer des Hauses zu dem [wahren] Gott herangebracht werden, damit man sieht, ob er nicht seine Hand an die Habe seines Mitmenschen gelegt hat. 9 In jedem Fall von \u00dcbertretung, handle es sich um einen Stier, einen Esel, ein Schaf, ein Kleid, um irgend etwas Verlorengegangenes, von dem er sagen mag: &#8218;Das ist es!&#8216;, soll der Fall der beiden vor den [wahren] Gott kommen. Wen Gott f\u00fcr schuldig erkl\u00e4ren wird, der soll seinem Mitmenschen doppelten Ersatz leisten.<\/p>\n<p>10 Wenn ein Mann seinem Mitmenschen einen Esel oder einen Stier oder ein Schaf oder irgendein Haustier zur Verwahrung geben sollte und es wirklich stirbt oder verst\u00fcmmelt oder weggef\u00fchrt wird, [und] niemand sieht es, 11 so soll zwischen ihnen beiden ein Eid bei Jehova stattfinden, da\u00df er seine Hand nicht an die Habe seines Mitmenschen gelegt hat; und ihr Besitzer soll es annehmen, und der andere braucht keinen Ersatz zu leisten. 12 Doch wenn sie ihm tats\u00e4chlich gestohlen worden sein sollten, soll er ihrem Besitzer Ersatz leisten. 13 Wenn es wirklich von einem wilden Tier zerrissen worden sein sollte, soll er es zum Beweis herbringen. F\u00fcr etwas von einem wilden Tier Zerrissenes braucht er keinen Ersatz zu leisten.<\/p>\n<p>14 Falls aber jemand von seinem Mitmenschen etwas erbitten sollte und es tats\u00e4chlich verst\u00fcmmelt wird oder stirbt, w\u00e4hrend sein Besitzer nicht dabei ist, so soll er unbedingt Ersatz leisten. 15 Wenn sein Besitzer dabei ist, braucht er keinen Ersatz zu leisten. Wenn es gemietet gewesen ist, soll es f\u00fcr seinen Mietpreis gehen.<\/p>\n<p>16 Falls nun ein Mann eine Jungfrau verf\u00fchrt, die nicht verlobt ist, und er tats\u00e4chlich bei ihr liegt, soll er sie unbedingt f\u00fcr den Kaufpreis f\u00fcr sich als Frau erwerben. 17 Falls sich ihr Vater entschieden weigert, sie ihm zu geben, so soll er das Geld gem\u00e4\u00df dem f\u00fcr Jungfrauen festgesetzten Kaufpreis auszahlen.<\/p>\n<p>18 Du sollst eine Zauberin nicht am Leben lassen.<\/p>\n<p>19 Jeder, der bei einem Tier liegt, soll unweigerlich zu Tode gebracht werden.<\/p>\n<p>20 Wer irgendwelchen G\u00f6ttern opfert au\u00dfer Jehova allein, soll der Vernichtung geweiht werden.<\/p>\n<p>21 Und du sollst einen ans\u00e4ssigen Fremdling nicht schlecht behandeln oder ihn bedr\u00fccken, denn ans\u00e4ssige Fremdlinge wurdet ihr im Land \u00c4gypten.<\/p>\n<p>22 Ihr sollt eine Witwe oder einen vaterlosen Knaben nicht niederdr\u00fccken. 23 Solltest du ihn irgendwie niederdr\u00fccken, dann werde ich, wenn er gar zu mir schreit, sein Schreien ganz gewi\u00df h\u00f6ren; 24 und mein Zorn wird tats\u00e4chlich entbrennen, und ich werde euch bestimmt mit dem Schwert t\u00f6ten, und eure Frauen sollen Witwen werden und eure S\u00f6hne vaterlose Knaben.<\/p>\n<p>25 Wenn du meinem Volk Geld leihen solltest, dem Niedergedr\u00fcckten neben dir, sollst du ihm gegen\u00fcber nicht wie ein Wucherer werden. Ihr sollt ihm keinen Zins auferlegen.<\/p>\n<p>26 Solltest du gar das Kleid deines Mitmenschen als Pfand ergreifen, so sollst du es ihm beim Untergang der Sonne zur\u00fcckgeben. 27 Denn es ist seine einzige Decke. Es ist sein \u00dcberwurf f\u00fcr seine Haut. Worin wird er liegen? Und bestimmt wird es geschehen, da\u00df er zu mir schreit, und ich werde zweifellos h\u00f6ren, denn ich bin gn\u00e4dig.<\/p>\n<p>28 Du sollst nichts \u00dcbles auf Gott herabrufen noch einen Vorsteher in deinem Volk verfluchen.<\/p>\n<p>29 Deinen vollen Ertrag und den \u00dcberflu\u00df deiner Presse sollst du nicht z\u00f6gernd geben. Den Erstgeborenen deiner S\u00f6hne sollst du mir geben. 30 So sollst du mit deinem Stier und mit deinem Schaf verfahren: Sieben Tage wird es bei seiner Mutter bleiben. Am achten Tag sollst du es mir geben.<\/p>\n<p>31 Und ihr solltet euch mir als heilige M\u00e4nner erweisen; und Fleisch auf dem Feld, etwas von einem wilden Tier Zerrissenes, sollt ihr nicht essen. Ihr solltet es den Hunden hinwerfen.<\/p>\n<h3>Kapitel 23<\/h3>\n<p>23 Du sollst keinen unwahren Bericht aufgreifen. Wirke nicht mit einem B\u00f6sen zusammen, indem du ein Zeuge wirst, der Gewalttat plant. 2 Du sollst nicht der Menge zu \u00fcblen Zwecken nachfolgen; und du sollst in bezug auf einen Streitfall nicht so zeugen, da\u00df du mit der Menge abbiegst, um das Recht zu beugen. 3 Was den Geringen betrifft, so sollst du in einem ihn betreffenden Streitfall keine Bevorzugung bekunden.<\/p>\n<p>4 Solltest du den Stier deines Feindes oder seinen Esel umherirrend antreffen, so sollst du ihm denselben unbedingt zur\u00fcckbringen. 5 Solltest du den Esel jemandes, der dich ha\u00dft, unter seiner Last daliegen sehen, dann sollst du davon abstehen, ihn zu verlassen. Du sollst ihn unbedingt mit ihm losmachen.<\/p>\n<p>6 Du sollst die richterliche Entscheidung deines Armen in seinem Streitfall nicht beugen.<\/p>\n<p>7 Von einem falschen Wort sollst du dich fernhalten. Und t\u00f6te nicht den Unschuldigen und den Gerechten, denn ich werde den B\u00f6sen nicht gerechtsprechen.<\/p>\n<p>8 Du sollst keine Bestechung annehmen, denn die Bestechung blendet Klarsehende und kann die Worte Gerechter verdrehen.<\/p>\n<p>9 Und du sollst einen ans\u00e4ssigen Fremdling nicht bedr\u00fccken, da ihr selbst die Seele des ans\u00e4ssigen Fremdlings gekannt habt, denn ans\u00e4ssige Fremdlinge wurdet ihr im Land \u00c4gypten.<\/p>\n<p>10 Und sechs Jahre lang sollst du dein Land bes\u00e4en, und du sollst seinen Ertrag einsammeln. 11 Aber im siebten Jahr sollst du es unbebaut lassen, und du sollst es brachliegen lassen, und die Armen deines Volkes sollen davon essen; und was von ihnen \u00fcbriggelassen wird, m\u00f6gen die wildlebenden Tiere des Feldes fressen. Ebenso sollst du mit deinem Weingarten und deinem Olivenhain tun.<\/p>\n<p>12 Sechs Tage wirst du deine Arbeit tun; aber am siebten Tag wirst du [davon] ablassen, damit dein Stier und dein Esel ruhen und sich der Sohn deiner Sklavin und der ans\u00e4ssige Fremdling erholen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>13 Und ihr sollt euch h\u00fcten in bezug auf alles, was ich euch gesagt habe; und ihr sollt den Namen anderer G\u00f6tter nicht erw\u00e4hnen. Er sollte aus deinem Mund nicht geh\u00f6rt werden.<\/p>\n<p>14 Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern. 15 Du wirst das Fest der unges\u00e4uerten Brote halten. Sieben Tage wirst du unges\u00e4uerte Brote essen, so wie ich es dir geboten habe, zur bestimmten Zeit im Monat Abib, denn in diesem bist du aus \u00c4gypten ausgezogen. Und man soll nicht mit leeren H\u00e4nden vor mir erscheinen. 16 Ferner das Fest der Ernte der ersten reifen Fr\u00fcchte deiner Arbeitsertr\u00e4ge, dessen, was du auf dem Feld s\u00e4st; und das Fest der Einsammlung am Ausgang des Jahres, wenn du deine Arbeitsertr\u00e4ge vom Feld einsammelst. 17 Bei drei Anl\u00e4ssen im Jahr wird jede deiner m\u00e4nnlichen Personen vor dem Angesicht des [wahren] Herrn, Jehovas, erscheinen.<\/p>\n<p>18 Du sollst das Blut meines Schlachtopfers nicht zusammen mit Ges\u00e4uertem opfern. Und das Fett meines Festes sollte nicht \u00fcber Nacht bis zum Morgen bleiben.<\/p>\n<p>19 Das Beste von den ersten reifen Fr\u00fcchten deines Bodens sollst du zum Haus Jehovas, deines Gottes, bringen.<\/p>\n<p>Du sollst ein B\u00f6ckchen nicht in der Milch seiner Mutter kochen.<\/p>\n<p>20 Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, um dich auf dem Weg zu bewahren und dich an den Ort zu bringen, den ich bereitet habe. 21 Nimm dich in acht seinetwegen, und gehorche seiner Stimme. Benimm dich nicht rebellisch gegen ihn, denn er wird eure \u00dcbertretung nicht verzeihen; denn mein Name ist in ihm. 22 Wenn du jedoch seiner Stimme genau gehorchst und wirklich alles tust, was ich reden werde, dann werde ich deine Feinde gewi\u00df befeinden und die befehden, die dich befehden. 23 Denn mein Engel wird vor dir hergehen und wird dich tats\u00e4chlich zu den Amoritern und den Hethitern und den Perisitern und den Kanaanitern, den Hiwitern und den Jebusitern bringen, und ich werde sie gewi\u00df austilgen. 24 Du sollst dich nicht vor ihren G\u00f6ttern niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, und du sollst nicht irgend etwas machen, was ihren Werken gleich ist, sondern du wirst sie unbedingt niederwerfen, und du wirst ihre heiligen S\u00e4ulen unweigerlich abbrechen. 25 Und ihr sollt Jehova, eurem Gott, dienen, und er wird dein Brot und dein Wasser gewi\u00df segnen; und ich werde tats\u00e4chlich Krankheiten von deiner Mitte abwenden. 26 Weder eine Fehlgeb\u00e4rende noch eine Unfruchtbare wird in deinem Land sein. Ich werde die Zahl deiner Tage vollmachen.<\/p>\n<p>27 Und den Schrecken vor mir werde ich vor dir hersenden, und ich werde gewi\u00df alles Volk, unter das du kommst, in Verwirrung bringen, und ich werde dir tats\u00e4chlich den Nacken aller deiner Feinde geben. 28 Und ich will das Gef\u00fchl der Niedergeschlagenheit vor dir hersenden, und es wird die Hiwiter, die Kanaaniter und die Hethiter einfach vor dir vertreiben. 29 Ich werde sie nicht in einem einzigen Jahr vor dir vertreiben, damit das Land nicht zu einer w\u00fcsten Ein\u00f6de wird und sich die wilden Tiere des Feldes tats\u00e4chlich gegen dich mehren. 30 Nach und nach werde ich sie vor dir vertreiben, bis du fruchtbar wirst und wirklich das Land in Besitz nimmst.<\/p>\n<p>31 Und ich will deine Grenze festlegen vom Roten Meer bis zum Meer der Philister und von der Wildnis bis zum STROM; denn ich werde die Bewohner des Landes in eure Hand geben, und du wirst sie gewi\u00df vor dir vertreiben. 32 Du sollst keinen Bund mit ihnen oder ihren G\u00f6ttern schlie\u00dfen. 33 Sie sollten nicht in deinem Land wohnen, damit sie dich nicht veranlassen, gegen mich zu s\u00fcndigen. Falls du ihren G\u00f6ttern dientest, w\u00fcrde es dir zur Schlinge werden.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 24<\/h3>\n<p>24 Und zu Moses sprach er: &#8222;Steige zu Jehova hinauf, du und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den \u00e4lteren M\u00e4nnern Israels, und ihr sollt euch in einiger Entfernung niederbeugen. 2 Und Moses allein soll sich Jehova nahen; sie aber sollten sich nicht nahen, und das Volk sollte nicht mit ihm hinaufsteigen.&#8220;<\/p>\n<p>3 Dann kam Moses und erz\u00e4hlte dem Volk alle Worte Jehovas und alle richterlichen Entscheidungen, und alles Volk antwortete mit e i n e r Stimme und sprach: &#8222;Alle Worte, die Jehova geredet hat, wollen wir tun.&#8220; 4 Demgem\u00e4\u00df schrieb Moses alle Worte Jehovas nieder. Dann stand er am Morgen fr\u00fch auf und baute am Fu\u00df des Berges einen Altar und zw\u00f6lf S\u00e4ulen gem\u00e4\u00df den zw\u00f6lf St\u00e4mmen Israels. 5 Danach sandte er junge M\u00e4nner von den S\u00f6hnen Israels, und sie brachten Brandopfer dar und opferten Stiere als Schlachtopfer, als Gemeinschaftsschlachtopfer f\u00fcr Jehova. 6 Dann nahm Moses die H\u00e4lfte des Blutes und tat es in Schalen, und die H\u00e4lfte des Blutes sprengte er auf den Altar. 7 Schlie\u00dflich nahm er das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes. Dann sagten sie: &#8222;Alles, was Jehova geredet hat, wollen wir tun und befolgen.&#8220; 8 Da nahm Moses das Blut und sprengte es auf das Volk und sprach: &#8222;Hier ist das Blut des Bundes, den Jehova mit euch hinsichtlich all dieser Worte geschlossen hat.&#8220;<\/p>\n<p>9 Und dann gingen Moses und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den \u00e4lteren M\u00e4nnern Israels hinauf, 10 und sie bekamen den Gott Israels zu sehen. Und unter seinen F\u00fc\u00dfen war es wie ein Werk aus Saphirfliesen und wie die Himmel selbst an Reinheit. 11 Und er streckte seine Hand nicht gegen die Vornehmen der S\u00f6hne Israels aus, sondern sie erhielten eine Vision von dem [wahren] Gott und a\u00dfen und tranken.<\/p>\n<p>12 Jehova sagte nun zu Moses: &#8222;Komm zu mir auf den Berg herauf, und bleibe dort, da ich dir die Steintafeln und das Gesetz und das Gebot geben will, die ich bestimmt schreiben werde, um sie zu lehren.&#8220; 13 Da standen Moses und Josua, sein Diener, auf, und Moses stieg auf den Berg des [wahren] Gottes hinauf. 14 Aber zu den \u00e4lteren M\u00e4nnern hatte er gesagt: &#8222;Ihr wartet auf uns an diesem Ort, bis wir zu euch zur\u00fcckkehren. Und seht! Aaron und Hur sind bei euch. Wer immer einen Rechtsfall hat, der trete an sie heran.&#8220; 15 So stieg Moses auf den Berg hinauf, w\u00e4hrend die Wolke den Berg bedeckte.<\/p>\n<p>16 Und Jehovas Herrlichkeit verweilte weiter auf dem Berg Sinai, und die Wolke bedeckte ihn fortw\u00e4hrend sechs Tage lang. Endlich, am siebten Tag, rief er Moses mitten aus der Wolke zu. 17 Und vor den Augen der S\u00f6hne Israels war der Anblick der Herrlichkeit Jehovas wie ein verzehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges. 18 Dann trat Moses mitten in die Wolke hinein und stieg auf den Berg hinauf. Und Moses blieb vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte auf dem Berg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 21 21 Und dies sind die richterlichen Entscheidungen, die du ihnen vorlegen sollst: 2 Falls du einen hebr\u00e4ischen Sklaven kaufen solltest, wird er sechs Jahre Sklave sein, aber im siebten wird er als ein Freigelassener ohne Entgelt ausgehen. 3 Sollte er allein kommen, so wird er allein [frei] ausgehen. 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