
{"id":276,"date":"2009-02-01T15:27:07","date_gmt":"2009-02-01T14:27:07","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=276"},"modified":"2009-02-01T15:33:47","modified_gmt":"2009-02-01T14:33:47","slug":"2-mose-14-17","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=276","title":{"rendered":"2. Mose 14 &#8211; 17"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 14<\/h3>\n<p>14 Jehova redete nun zu Moses, indem [er] sprach: 2 &#8222;Rede zu den S\u00f6hnen Israels, da\u00df sie sich umwenden und vor Pihahiroth zwischen Migdol und dem Meer angesichts von Baal-Zephon lagern sollten. Davor sollt ihr am Meer lagern. 3 Dann wird Pharao bestimmt hinsichtlich der S\u00f6hne Israels sprechen: &#8218;Sie irren verwirrt im Land umher. Die Wildnis hat sie umschlossen.&#8216; 4 So werde ich das Herz Pharaos tats\u00e4chlich verstockt werden lassen, und er wird ihnen gewi\u00df nachjagen, und ich werde mich durch Pharao und alle seine Streitkr\u00e4fte verherrlichen; und die \u00c4gypter werden bestimmt erkennen, da\u00df ich Jehova bin.&#8220; Demnach taten sie genauso.<\/p>\n<p>5 Sp\u00e4ter wurde dem K\u00f6nig von \u00c4gypten berichtet, da\u00df das Volk weggelaufen sei. Sogleich wandelte sich das Herz Pharaos wie auch das seiner Diener hinsichtlich des Volkes, so da\u00df sie sagten: &#8222;Was haben wir da getan, da\u00df wir Israel aus dem Sklavendienst f\u00fcr uns weggesandt haben?&#8220; 6 Somit lie\u00df er seine Kriegswagen bereitmachen, und er nahm sein Volk mit sich. 7 Und er ging daran, sechshundert auserlesene Wagen und alle anderen Wagen \u00c4gyptens und Krieger auf jedem derselben mitzunehmen. 8 So lie\u00df Jehova das Herz Pharaos, des K\u00f6nigs von \u00c4gypten, verstockt werden, und er jagte dann den S\u00f6hnen Israels nach, w\u00e4hrend die S\u00f6hne Israels mit erhobener Hand auszogen. 9 Und die \u00c4gypter jagten ihnen dann nach, und alle Pferde der Wagen Pharaos und seine Berittenen und seine Streitkr\u00e4fte holten sie ein, als sie am Meer, bei Pihahiroth angesichts von Baal-Zephon, lagerten.<\/p>\n<p>10 Als Pharao nahe herankam, begannen die S\u00f6hne Israels ihre Augen zu erheben, und siehe, die \u00c4gypter marschierten ihnen nach; und die S\u00f6hne Israels gerieten in gro\u00dfe Furcht und begannen zu Jehova zu schreien. 11 Und sie sprachen dann zu Moses: &#8222;Ist es, weil es \u00fcberhaupt keine Grabst\u00e4tten in \u00c4gypten gibt, da\u00df du uns hierher mitgenommen hast, damit wir in der Wildnis sterben? Was hast du uns da angetan, uns aus \u00c4gypten herauszuf\u00fchren? 12 Ist das nicht das Wort, das wir in \u00c4gypten zu dir redeten, indem [wir] sagten: &#8218;La\u00df ab von uns, damit wir den \u00c4gyptern dienen.&#8216;? Denn es ist besser f\u00fcr uns, da\u00df wir den \u00c4gyptern dienen, als da\u00df wir in der Wildnis sterben.&#8220; 13 Da sprach Moses zum Volk: &#8222;F\u00fcrchtet euch nicht. Steht fest und seht die Rettung Jehovas, die er euch heute schaffen wird. Denn die \u00c4gypter, die ihr heute tats\u00e4chlich seht, werdet ihr nicht wiedersehen, nein, nie wieder. 14 Jehova selbst wird f\u00fcr euch k\u00e4mpfen, und ihr eurerseits werdet still sein.&#8220;<\/p>\n<p>15 Jehova sagte nun zu Moses: &#8222;Warum schreist du fortw\u00e4hrend zu mir? Rede zu den S\u00f6hnen Israels, da\u00df sie das Lager abbrechen sollten. 16 Und du, erhebe deinen Stab, und strecke deine Hand \u00fcber das Meer aus, und spalte es, da\u00df die S\u00f6hne Israels auf trockenem Land mitten durch das Meer gehen k\u00f6nnen. 17 Und ich, siehe, ich lasse die Herzen der \u00c4gypter verstockt werden, damit sie nach ihnen hineingehen und damit ich mich durch Pharao und durch alle seine Streitkr\u00e4fte, seine Kriegswagen und seine Berittenen, verherrliche. 18 Und die \u00c4gypter werden bestimmt erkennen, da\u00df ich Jehova bin, wenn ich mich durch Pharao, seine Kriegswagen und seine Berittenen verherrliche.&#8220;<\/p>\n<p>19 Dann brach der Engel des [wahren] Gottes auf, der vor dem Lager Israels herzog, und begab sich hinter sie, und die Wolkens\u00e4ule vor ihnen brach auf und trat hinter sie. 20 So kam sie zwischen das Lager der \u00c4gypter und das Lager Israels [zu stehen]. Einerseits erwies sie sich als eine Wolke zusammen mit Finsternis. Andererseits erleuchtete sie fortw\u00e4hrend die Nacht. Und diese Gruppe kam die ganze Nacht nicht an jene Gruppe heran.<\/p>\n<p>21 Moses streckte nun seine Hand \u00fcber das Meer aus; und Jehova begann das Meer durch einen starken Ostwind die ganze Nacht zur\u00fcckgehen zu lassen und machte das Meeresbecken zu trockenem Boden, und die Wasser wurden gespalten. 22 Schlie\u00dflich zogen die S\u00f6hne Israels auf trockenem Land mitten durch das Meer, w\u00e4hrend ihnen die Wasser zu ihrer Rechten und zu ihrer Linken eine Mauer waren. 23 Und die \u00c4gypter jagten ihnen dann nach, und alle Pferde Pharaos, seine Kriegswagen und seine Berittenen begannen hinter ihnen herzugehen, mitten ins Meer hinein. 24 Und w\u00e4hrend der Morgenwache geschah es, da\u00df Jehova aus der Feuer- und Wolkens\u00e4ule auf das Lager der \u00c4gypter herniederzublicken begann, und er brachte dann das Lager der \u00c4gypter in Verwirrung. 25 Und er nahm fortgesetzt R\u00e4der von ihren Wagen ab, so da\u00df es ihnen Schwierigkeiten bereitete, damit zu fahren; und die \u00c4gypter begannen zu sagen: &#8222;La\u00dft uns vor jeder Ber\u00fchrung mit Israel fliehen, denn sicherlich k\u00e4mpft Jehova f\u00fcr sie gegen die \u00c4gypter.&#8220;<\/p>\n<p>26 Schlie\u00dflich sprach Jehova zu Moses: &#8222;Strecke deine Hand \u00fcber das Meer aus, damit die Wasser \u00fcber die \u00c4gypter, \u00fcber ihre Kriegswagen und ihre Berittenen zur\u00fcckkehren.&#8220; 27 Moses streckte sogleich seine Hand \u00fcber das Meer aus, und das Meer begann beim Anbruch des Morgens zu seinem normalen Stand zur\u00fcckzukehren. Die ganze Zeit flohen die \u00c4gypter vor der Begegnung damit, aber Jehova sch\u00fcttelte die \u00c4gypter ab, mitten ins Meer hinein. 28 Und die Wasser kehrten unaufh\u00f6rlich zur\u00fcck. Schlie\u00dflich bedeckten sie die Kriegswagen und die Berittenen, die zu allen Streitkr\u00e4ften Pharaos geh\u00f6rten und die hinter ihnen her ins Meer gegangen waren. Auch nicht e i n e r von ihnen wurde \u00fcbriggelassen.<\/p>\n<p>29 Was die S\u00f6hne Israels betrifft, sie schritten auf trockenem Land in der Mitte des Meeresbodens, und die Wasser waren ihnen eine Mauer zu ihrer Rechten und zu ihrer Linken. 30 So rettete Jehova Israel an jenem Tag aus der Hand der \u00c4gypter, und Israel sah schlie\u00dflich die \u00c4gypter tot am Ufer des Meeres. 31 Auch sah dann Israel die gro\u00dfe Hand, die Jehova gegen die \u00c4gypter bet\u00e4tigt hatte; und das Volk begann Jehova zu f\u00fcrchten und an Jehova und an Moses, seinen Knecht, zu glauben.<\/p>\n<h3>Kapitel 15<\/h3>\n<p>15 Zu jener Zeit sangen dann Moses und die S\u00f6hne Israels Jehova dieses Lied und sprachen folgendes:<br \/>\n&#8222;Singen will ich Jehova, denn er hat sich hoch erhaben gezeigt.<br \/>\nDas Ro\u00df und seinen Reiter hat er ins Meer gest\u00fcrzt.<\/p>\n<p>2 Meine St\u00e4rke und [meine] Macht ist Jah, denn er gereicht mir zur Rettung.<br \/>\nDies ist mein Gott, und ich werde ihn lobpreisen; meines Vaters Gott, und ich werde ihn hoch erheben.<\/p>\n<p>3 Jehova ist ein Kriegsmann. Jehova ist sein Name.<\/p>\n<p>4 Pharaos Wagen und seine Streitkr\u00e4fte hat er ins Meer gest\u00fcrzt,<br \/>\nUnd die auserlesenen seiner Krieger sind im Roten Meer versenkt worden.<\/p>\n<p>5 Die wogenden Wasser bedeckten sie dann; hinunter fuhren sie in die Tiefen wie ein Stein.<\/p>\n<p>6 Deine Rechte, o Jehova, erweist sich m\u00e4chtig an F\u00e4higkeit,<br \/>\nDeine Rechte, o Jehova, kann einen Feind zerschmettern.<\/p>\n<p>7 Und in der F\u00fclle deiner Hoheit kannst du die niederwerfen, die sich gegen dich erheben;<br \/>\nDu sendest deine Zornglut aus, sie fri\u00dft sie wie Stoppeln.<\/p>\n<p>8 Und durch den Hauch deiner Nase wurden Wasser gestaut;<br \/>\nSie standen still wie ein Damm von Fluten;<br \/>\nDie wogenden Wasser erstarrten im Herzen des Meeres.<\/p>\n<p>9 Der Feind sprach: &#8218;Ich werde [ihnen] nachjagen! Ich werde [sie] einholen!<br \/>\nIch werde die Beute teilen! Gef\u00fcllt wird meine Seele mit ihnen!<br \/>\nIch werde mein Schwert ziehen! Meine Hand wird sie vertreiben!&#8216;<\/p>\n<p>10 Du bliesest mit deinem Hauch, das Meer bedeckte sie;<br \/>\nSie sanken wie Blei in majest\u00e4tischen Wassern.<\/p>\n<p>11 Wer ist dir gleich unter den G\u00f6ttern, o Jehova?<br \/>\nWer ist dir gleich, der du dich m\u00e4chtig erweist in Heiligkeit?<br \/>\nDer zu f\u00fcrchten ist mit Lobges\u00e4ngen, der Wunder tut.<\/p>\n<p>12 Du strecktest deine Rechte aus, da verschlang sie die Erde.<\/p>\n<p>13 Du hast in deiner liebenden G\u00fcte das Volk gef\u00fchrt, das du zur\u00fcckgeholt hast;<br \/>\nDu wirst es in deiner St\u00e4rke bestimmt zu deinem heiligen Aufenthaltsort geleiten.<\/p>\n<p>14 V\u00f6lker sollen h\u00f6ren, sie werden erbeben;<br \/>\nWehen sollen ergreifen die Bewohner von Philistaa.<\/p>\n<p>15 Zu jener Zeit werden die Scheiche Edoms wirklich best\u00fcrzt sein;<br \/>\nWas die Gewaltherrscher Moabs betrifft, Zittern wird sie ergreifen.<br \/>\nAlle Bewohner Kanaans werden tats\u00e4chlich verzagen.<\/p>\n<p>16 Gro\u00dfe Furcht und Schrecken wird sie \u00fcberfallen.<br \/>\nWegen der Gr\u00f6\u00dfe deines Arms werden sie starr sein wie Stein,<br \/>\nBis dein Volk hindurchzieht, o Jehova,<br \/>\nBis hindurchzieht das Volk, das du hervorgebracht hast.<\/p>\n<p>17 Du wirst sie bringen und sie pflanzen auf dem Berg deines Erbteils,<br \/>\nAn einer festen St\u00e4tte, die du dir bereitgemacht hast zum Wohnen, o Jehova,<br \/>\nEinem Heiligtum, o Jehova, das deine H\u00e4nde errichtet haben.<\/p>\n<p>18 Jehova wird als K\u00f6nig regieren auf unabsehbare Zeit, ja immerdar.<\/p>\n<p>19 Als Pharaos Rosse mit seinen Kriegswagen und seinen Berittenen ins Meer hineingingen,<br \/>\nDa f\u00fchrte Jehova die Wasser des Meeres \u00fcber sie zur\u00fcck,<br \/>\nW\u00e4hrend die S\u00f6hne Israels auf trockenem Land mitten durch das Meer gezogen waren.&#8220;<\/p>\n<p>20 Und Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, nahm dann ein Tamburin in ihre Hand; und alle Frauen begannen mit ihr auszuziehen mit Tamburinen und in Reigent\u00e4nzen. 21 Und Mirjam antwortete den M\u00e4nnern [im Wechselgesang] fortw\u00e4hrend:<\/p>\n<p>&#8222;Singt Jehova, denn er ist hoch erh\u00f6ht worden.<\/p>\n<p>Das Ro\u00df und seinen Reiter hat er ins Meer gest\u00fcrzt.&#8220;<\/p>\n<p>22 Sp\u00e4ter lie\u00df Moses Israel vom Roten Meer aufbrechen, und sie zogen aus nach der Wildnis Schur und wanderten drei Tage in der Wildnis weiter, aber sie fanden kein Wasser. 23 Mit der Zeit kamen sie nach Mara, aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, weil es bitter war. Darum gab er ihm den Namen Mara. 24 Und das Volk begann gegen Moses zu murren, indem [es] sprach: &#8222;Was sollen wir trinken?&#8220; 25 Dann schrie er zu Jehova. Da wies Jehova ihm ein Holz; und er warf [es] ins Wasser, und das Wasser wurde s\u00fc\u00df.<\/p>\n<p>Dort setzte ER f\u00fcr sie eine Bestimmung und Rechtssache fest, und dort stellte er sie auf die Probe. 26 Und weiter sagte er: &#8222;Wenn du auf die Stimme Jehovas, deines Gottes, genau h\u00f6ren und tun wirst, was recht ist in seinen Augen, und seinen Geboten wirklich Geh\u00f6r schenken und alle seine Bestimmungen beobachten wirst, werde ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den \u00c4gyptern auferlegt habe; denn ich bin Jehova, der dich heilt.&#8220;<\/p>\n<p>27 Danach kamen sie nach Elim, wo es zw\u00f6lf Wasserquellen und siebzig Palmen gab. So lagerten sie sich dann dort am Wasser.<\/p>\n<h3>Kapitel 16<\/h3>\n<p>16 Sp\u00e4ter brachen sie von Elim auf, und die ganze Gemeinde der S\u00f6hne Israels kam schlie\u00dflich zur Wildnis Sin, die zwischen Elim und Sinai liegt, am f\u00fcnfzehnten Tag des zweiten Monats nach ihrem Auszug aus dem Land \u00c4gypten.<\/p>\n<p>2 Und die ganze Gemeinde der S\u00f6hne Israels begann in der Wildnis gegen Moses und Aaron zu murren. 3 Und die S\u00f6hne Israels sprachen st\u00e4ndig zu ihnen: &#8222;W\u00e4ren wir doch nur durch Jehovas Hand im Land \u00c4gypten gestorben, als wir bei den Fleischt\u00f6pfen sa\u00dfen, als wir Brot bis zur S\u00e4ttigung a\u00dfen, denn ihr habt uns in diese Wildnis hinausgebracht, um diese ganze Versammlung durch Hunger zu Tode zu bringen.&#8220;<\/p>\n<p>4 Da sagte Jehova zu Moses: &#8222;Siehe, ich lasse euch Brot von den Himmeln regnen; und das Volk soll ausziehen und auflesen, jeder seine Menge Tag f\u00fcr Tag, damit ich sie auf die Probe stelle, ob sie in meinem Gesetz wandeln werden oder nicht. 5 Und es soll am sechsten Tag geschehen, da\u00df sie das zubereiten sollen, was sie hereinbringen werden, und es soll sich als das Doppelte von dem erweisen, was sie Tag f\u00fcr Tag fortgesetzt auflesen.&#8220;<\/p>\n<p>6 So sprachen Moses und Aaron zu allen S\u00f6hnen Israels: &#8222;Am Abend werdet ihr gewi\u00df erkennen, da\u00df Jehova es ist, der euch aus dem Land \u00c4gypten herausgef\u00fchrt hat. 7 Und am Morgen werdet ihr tats\u00e4chlich die Herrlichkeit Jehovas sehen, denn er hat euer Murren gegen Jehova geh\u00f6rt. Und was sind wir, da\u00df ihr gegen uns murren solltet?&#8220; 8 Und Moses fuhr fort: &#8222;Das wird sein, wenn euch Jehova am Abend Fleisch zu essen gibt und am Morgen Brot bis zur S\u00e4ttigung, weil Jehova euer Murren geh\u00f6rt hat, womit ihr gegen ihn gemurrt habt. Und was sind wir? Euer Murren ist nicht gegen uns, sondern gegen Jehova.&#8220;<\/p>\n<p>9 Und Moses fuhr fort, zu Aaron zu sagen: &#8222;Sprich zur ganzen Gemeinde der S\u00f6hne Israels: &#8218;Naht herzu vor Jehova, denn er hat euer Murren geh\u00f6rt.&#8216; &#8220; 10 Sobald dann Aaron zur ganzen Gemeinde der S\u00f6hne Israels geredet hatte, geschah es, da\u00df sie sich mit dem Gesicht zur Wildnis hinwandten, und siehe, die Herrlichkeit Jehovas erschien in der Wolke.<\/p>\n<p>11 Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sagte: 12 &#8222;Ich habe das Murren der S\u00f6hne Israels geh\u00f6rt. Rede zu ihnen und sprich: &#8218;Zwischen den zwei Abenden werdet ihr Fleisch essen, und am Morgen werdet ihr mit Brot ges\u00e4ttigt werden; und ihr werdet bestimmt erkennen, da\u00df ich Jehova, euer Gott, bin.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>13 So geschah es, da\u00df am Abend die Wachteln heraufzukommen und das Lager zu bedecken begannen, und am Morgen hatte sich eine Tauschicht rings um das Lager gebildet. 14 Mit der Zeit verdunstete die Tauschicht, und siehe, da war auf der Fl\u00e4che der Wildnis etwas Feines, Flockiges, so fein wie Reif auf der Erde. 15 Als die S\u00f6hne Israels es zu sehen bekamen, begannen sie zueinander zu sagen: &#8222;Was ist das?&#8220; Denn sie wu\u00dften nicht, was es war. Somit sprach Moses zu ihnen: &#8222;Es ist das Brot, das Jehova euch als Speise gegeben hat. 16 Dies ist das Wort, das Jehova geboten hat: &#8218;Lest etwas davon auf, jeder entsprechend dem, was er i\u00dft. Ihr sollt ein Gomer-Ma\u00df [voll] nehmen f\u00fcr jeden einzelnen nach der Zahl der Seelen, die jeder von euch in seinem Zelt hat.&#8216; &#8220; 17 Und die S\u00f6hne Israels begannen so zu tun; und sie gingen daran, es aufzulesen, einige sammelten viel, und einige sammelten wenig. 18 Als sie es jeweils mit dem Gomer ma\u00dfen, hatte der, der viel gesammelt hatte, keinen \u00dcberschu\u00df, und der, der wenig gesammelt hatte, hatte keinen Mangel. Sie lasen es auf, jeder entsprechend dem, was er a\u00df.<\/p>\n<p>19 Dann sagte Moses zu ihnen: &#8222;Niemand lasse irgend etwas davon bis zum Morgen \u00fcbrig.&#8220; 20 Aber sie h\u00f6rten nicht auf Moses. Als einige st\u00e4ndig etwas davon bis zum Morgen \u00fcbriglie\u00dfen, da wuchsen jeweils W\u00fcrmer darin, und es stank; und so wurde Moses zornig \u00fcber sie. 21 Und sie pflegten es Morgen f\u00fcr Morgen aufzulesen, ein jeder entsprechend dem, was er a\u00df. Wenn die Sonne hei\u00df wurde, zerschmolz es.<\/p>\n<p>22 Und es geschah am sechsten Tag, da\u00df sie doppelt soviel Brot auflasen, zwei Gomer-Ma\u00df f\u00fcr e i n e Person. Da kamen alle Vorsteher der Gemeinde und berichteten es Moses. 23 Darauf sprach er zu ihnen: &#8222;Das ist, was Jehova geredet hat: Morgen wird eine Sabbatfeier eines heiligen Sabbats f\u00fcr Jehova sein. Was ihr backen k\u00f6nnt, backt, und was ihr kochen k\u00f6nnt, kocht, und allen vorhandenen \u00dcberschu\u00df hebt euch als etwas auf, was aufzubewahren ist bis zum Morgen.&#8220; 24 Demgem\u00e4\u00df hoben sie es auf bis zum Morgen, so wie es Moses geboten hatte; und es stank nicht, noch bildeten sich Maden darin. 25 Dann sagte Moses: &#8222;E\u00dft es heute, denn heute ist ein Sabbat f\u00fcr Jehova. Heute werdet ihr es auf dem Feld nicht finden. 26 Sechs Tage werdet ihr es auflesen, aber am siebten Tag ist ein Sabbat. Da wird sich keines bilden.&#8220; 27 Es geschah jedoch, da\u00df am siebten Tag einige vom Volk doch hinausgingen, um [es] aufzulesen, aber sie fanden keines.<\/p>\n<p>28 Demzufolge sprach Jehova zu Moses: &#8222;Wie lange wollt ihr euch weigern, meine Gebote und meine Gesetze zu halten? 29 Beachtet die Tatsache, da\u00df Jehova euch den Sabbat gegeben hat. Darum gibt er euch am sechsten Tag das Brot f\u00fcr zwei Tage. Ein jeder bleibe an seiner eigenen Stelle. Niemand gehe am siebten Tag aus seinem Ort hinaus.&#8220; 30 Und das Volk machte sich daran, den Sabbat am siebten Tag zu beobachten.<\/p>\n<p>31 Und das Haus Israel begann ihm den Namen &#8222;Manna&#8220; zu geben. Und es war wei\u00df wie Koriandersamen, und sein Geschmack war wie der von Flachkuchen mit Honig. 32 Dann sagte Moses: &#8222;Dies ist das Wort, das Jehova geboten hat: &#8218;F\u00fcllt damit ein Gomer-Ma\u00df als etwas, was aufzubewahren ist durch eure Generationen hindurch, damit sie das Brot sehen k\u00f6nnen, das ich euch in der Wildnis zu essen gab, als ich euch aus dem Land \u00c4gypten herausf\u00fchrte.&#8216; &#8220; 33 Da sprach Moses zu Aaron: &#8222;Nimm einen Krug, und leg ein Gomer voll Manna hinein, und stell es vor Jehova hin als etwas, was aufzubewahren ist durch eure Generationen hindurch.&#8220; 34 So, wie Jehova es Moses geboten hatte, stellte Aaron es dann vor das ZEUGNIS als etwas hin, was aufzubewahren war. 35 Und die S\u00f6hne Israels a\u00dfen das Manna vierzig Jahre, bis sie in ein bewohntes Land kamen. Das Manna a\u00dfen sie, bis sie an die Grenze des Landes Kanaan kamen. 36 Ein Gomer nun ist ein Zehntel eines Epha-Ma\u00dfes.<\/p>\n<h3>Kapitel 17<\/h3>\n<p>17 Und die ganze Gemeinde der S\u00f6hne Israels ging daran, von der Wildnis Sin aus gem\u00e4\u00df dem Befehl Jehovas in Etappen weiterzuziehen, und dann lagerten sie in Rephidim. Doch da gab es f\u00fcr das Volk kein Trinkwasser.<\/p>\n<p>2 Und das Volk begann mit Moses zu hadern und zu sagen: &#8222;Gib uns Wasser, damit wir trinken k\u00f6nnen.&#8220; Moses aber sprach zu ihnen: &#8222;Warum hadert ihr mit mir? Warum stellt ihr Jehova immer wieder auf die Probe?&#8220; 3 Und das Volk d\u00fcrstete dort weiter nach Wasser, und das Volk murrte fortw\u00e4hrend gegen Moses und sagte: &#8222;Warum hast du uns aus \u00c4gypten heraufgef\u00fchrt, um uns und unsere S\u00f6hne und unser Vieh durch Durst zu Tode zu bringen?&#8220; 4 Schlie\u00dflich schrie Moses zu Jehova, indem [er] sprach: &#8222;Was soll ich mit diesem Volk tun? Ein wenig noch, und sie werden mich steinigen!&#8220;<\/p>\n<p>5 Da sagte Jehova zu Moses: &#8222;Geh dem Volk voran, und nimm einige von den \u00e4lteren M\u00e4nnern Israels und deinen Stab mit dir, mit dem du den Nil schlugst. Nimm ihn in deine Hand, und du sollst weitergehen. 6 Siehe, ich stehe dort vor dir auf dem Felsen im Horeb. Und du sollst an den Felsen schlagen, und Wasser soll daraus hervorkommen, und das Volk soll es trinken.&#8220; Darauf tat Moses so vor den Augen der \u00e4lteren M\u00e4nner Israels. 7 Somit gab er dem Ort den Namen Massa und Meriba, weil die S\u00f6hne Israels gehadert und weil sie Jehova auf die Probe gestellt hatten, indem [sie] sprachen: &#8222;Ist Jehova in unserer Mitte oder nicht?&#8220;<\/p>\n<p>8 Und die Amalekiter kamen dann und k\u00e4mpften gegen Israel in Rephidim. 9 Darauf sagte Moses zu Josua: &#8222;W\u00e4hle M\u00e4nner f\u00fcr uns aus, und zieh aus, k\u00e4mpfe gegen die Amalekiter. Morgen stelle ich mich auf den Gipfel des H\u00fcgels, mit dem Stab des [wahren] Gottes in meiner Hand.&#8220; 10 Dann tat Josua so, wie Moses es ihm gesagt hatte, um gegen die Amalekiter zu k\u00e4mpfen; und Moses, Aaron und Hur stiegen auf den Gipfel des H\u00fcgels.<\/p>\n<p>11 Und es geschah, sobald Moses jeweils seine Hand hochhielt, da\u00df sich die Israeliten als \u00fcberlegen erwiesen, sobald er jeweils aber seine Hand herunterlie\u00df, da\u00df sich die Amalekiter als \u00fcberlegen erwiesen. 12 Als Moses&#8216; H\u00e4nde schwer wurden, da nahm man einen Stein und legte ihn unter ihn, und er setzte sich darauf; und Aaron und Hur st\u00fctzten seine H\u00e4nde, einer auf dieser Seite und der andere auf jener Seite, so da\u00df seine H\u00e4nde fest blieben, bis die Sonne unterging. 13 Daher besiegte Josua Amalek und sein Volk mit der Sch\u00e4rfe des Schwertes.<\/p>\n<p>14 Jehova sprach nun zu Moses: &#8222;Schreibe dies zum Gedenken in das Buch, und leg es in die Ohren Josuas: &#8218;Ich werde die Erinnerung an Amalek unter den Himmeln v\u00f6llig austilgen.&#8216; &#8220; 15 Und Moses ging daran, einen Altar zu bauen und ihm den Namen Jehova-Nissi zu geben, 16 indem er sagte: &#8222;Weil eine Hand gegen den Thron Jahs ist, wird Jehova mit Amalek Krieg f\u00fchren von Generation zu Generation.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 14 14 Jehova redete nun zu Moses, indem [er] sprach: 2 &#8222;Rede zu den S\u00f6hnen Israels, da\u00df sie sich umwenden und vor Pihahiroth zwischen Migdol und dem Meer angesichts von Baal-Zephon lagern sollten. Davor sollt ihr am Meer lagern. 3 Dann wird Pharao bestimmt hinsichtlich der S\u00f6hne Israels sprechen: &#8218;Sie irren verwirrt im Land [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[112,2],"tags":[604],"class_list":["post-276","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2-mose","category-text-in-der-bibel","tag-moses"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=276"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/276\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":278,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/276\/revisions\/278"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}