
{"id":2625,"date":"2011-08-08T11:58:24","date_gmt":"2011-08-08T10:58:24","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2625"},"modified":"2011-08-08T11:58:24","modified_gmt":"2011-08-08T10:58:24","slug":"hohepunkte-zu-habakuk","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2625","title":{"rendered":"H\u00f6hepunkte zu Habakuk"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u2018DER GERECHTE WIRD AM LEBEN BLEIBEN\u2019<br \/>\n(Habakuk 1:1 bis 3:19)<\/strong><\/p>\n<p>Die ersten beiden Kapitel des Buches Habakuk bestehen aus einem Dialog zwischen Jehova Gott und dem Propheten. Best\u00fcrzt \u00fcber die Geschehnisse in Juda, ruft Habakuk aus: \u201eWarum l\u00e4sst du mich Sch\u00e4dliches sehen und schaust st\u00e4ndig auf nichts als Ungemach?\u201c Jehova erwidert: \u201eIch erwecke die Chald\u00e4er, die erbitterte und ungest\u00fcme Nation.\u201c Der Prophet staunt dar\u00fcber, dass Gott diejenigen, die \u201etreulos handeln\u201c, benutzt, um Juda zu bestrafen (Habakuk 1:3,\u00a06, 13). Ihm wird versichert, dass der Gerechte am Leben bleibt, der Feind aber nicht ungestraft davonkommt. Dar\u00fcber hinaus zeichnet Habakuk f\u00fcnf Wehe auf, die sich gegen den chald\u00e4ischen Feind richten (Habakuk 2:4).<\/p>\n<p>Habakuk betet um Barmherzigkeit und erinnert \u201ein Klageliedern\u201c an Ehrfurcht gebietende Machttaten Jehovas wie die am Roten Meer, in der Wildnis und in Jericho. Der Prophet sagt weiter voraus, wie Jehova mit vernichtendem Zorn in Harmagedon vorgeht. Das Gebet endet mit den Worten: \u201eJehova, der Souver\u00e4ne Herr, ist meine leistungsf\u00e4hige Kraft; und er wird meine F\u00fc\u00dfe denen der Hindinnen gleichmachen, und auf meine H\u00f6hen wird er mich treten lassen\u201c (Habakuk 3:1,\u00a019).<\/p>\n<p><strong>Antworten auf biblische Fragen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1:5,\u00a06 \u2014 Warum erschien es den Juden unglaubhaft, dass Jehova die Chald\u00e4er gegen Jerusalem erwecken w\u00fcrde?<\/strong><br \/>\nZu Beginn der Amtszeit Habakuks befand sich Juda unter dem m\u00e4chtigen Einfluss \u00c4gyptens (2.\u00a0K\u00f6nige 23:29, 30, 34). Die Babylonier wurden zwar immer m\u00e4chtiger, aber sie hatten Pharao Necho noch nicht besiegt (Jeremia 46:2). Au\u00dferdem befand sich der Tempel Jehovas in Jerusalem und die K\u00f6nige aus dem Herrscherhaus Davids hatten von dieser Stadt aus ununterbrochen regiert. F\u00fcr die Juden damals war die \u201eT\u00e4tigkeit\u201c Gottes, die darin bestand, Jerusalem von den Chald\u00e4ern zerst\u00f6ren zu lassen, undenkbar. So unglaublich ihnen die Worte Habakuks auch vorgekommen sein m\u00f6gen, die Vision hinsichtlich der Vernichtung Jerusalems durch die Babylonier erf\u00fcllte sich unfehlbar im Jahr 607\u00a0v.\u00a0u.\u00a0Z. (Habakuk 2:3).<\/p>\n<p><strong>2:5 \u2014 Wer ist der \u2018kr\u00e4ftige Mann\u2019 und warum wird er \u201esein Ziel nicht erreichen\u201c? <\/strong><br \/>\nDie Babylonier, die mit ihrer Kriegsmaschinerie Nationen besiegten, waren sozusagen ein \u201ekr\u00e4ftiger Mann\u201c. Dieser glich in seinem Siegesrausch jemandem, der sich mit Wein berauscht. Er w\u00fcrde es nicht schaffen, alle Nationen zu sich zu versammeln, denn Jehova w\u00fcrde ihn durch die Meder und Perser st\u00fcrzen. Der neuzeitliche \u2018kr\u00e4ftige Mann\u2019 setzt sich aus politischen M\u00e4chten zusammen. Auch er ist trunken, und zwar vor Selbstsicherheit und Selbstherrlichkeit, und hat ein uners\u00e4ttliches Verlangen nach Expansion. Sein Bestreben, \u201ealle Nationen zu sich zu versammeln\u201c, wird ebenfalls scheitern. Nur Gottes K\u00f6nigreich wird die Menschheit vereinen (Matth\u00e4us 6:9,\u00a010).<\/p>\n<p><strong>Lehren f\u00fcr uns:<\/strong><\/p>\n<p><strong>1:1-4; 1:12 bis 2:1<\/strong>. Habakuk stellte aufrichtige Fragen und Jehova beantwortete sie. Der wahre Gott erh\u00f6rt die Gebete seiner treuen Diener.<\/p>\n<p><strong>2:1<\/strong>. Wie Habakuk sollten wir geistig wach bleiben und uns im Dienst Jehovas flei\u00dfig einsetzen. Wir sollten \u201eZurechtweisung\u201c bereitwillig annehmen und unsere Denkweise entsprechend \u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong>2:3; 3:16<\/strong>. W\u00e4hrend wir den gro\u00dfen Tag Jehovas vertrauensvoll erwarten, d\u00fcrfen wir das Dringlichkeitsbewusstsein nicht verlieren.<\/p>\n<p><strong>2:4<\/strong>. Um Jehovas Gerichtstag zu \u00fcberleben, m\u00fcssen wir treu ausharren (Hebr\u00e4er 10:36-38).<\/p>\n<p><strong>2:6,\u00a07,\u00a09, 12, 15, 19<\/strong>. Wer \u201e\u00fcblen Gewinn\u201c macht, Gewalttat liebt, unsittlich handelt oder G\u00f6tzen verehrt, muss mit einem \u201eWehe\u201c rechnen. Vor alldem m\u00fcssen wir uns h\u00fcten.<\/p>\n<p><strong>2:11<\/strong>. Wenn wir das Unrecht in der Welt nicht anprangern, wird \u2018ein Stein aus der Mauer klagend schreien\u2019. Wir sollten die K\u00f6nigreichsbotschaft weiterhin mutig verk\u00fcndigen.<\/p>\n<p><strong>3:6<\/strong>. Es gibt nichts, was Jehova daran hindern k\u00f6nnte, sein Gerichtsurteil zu vollstrecken, nicht einmal menschliche Organisationen, die so best\u00e4ndig zu sein scheinen wie Berge und H\u00fcgel.<\/p>\n<p><strong>3:13<\/strong>. Wir k\u00f6nnen sicher sein, dass Jehova bei der Vernichtung in Harmagedon selektiv vorgehen wird. Seine treuen Diener wird er retten.<\/p>\n<p><strong>3:17-19<\/strong>. Selbst wenn wir vor oder in Harmagedon in eine Notlage geraten sollten, k\u00f6nnen wir Jehova weiterhin freudig dienen und uns voll und ganz darauf verlassen, dass er uns \u201eleistungsf\u00e4hige Kraft\u201c geben wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2018DER GERECHTE WIRD AM LEBEN BLEIBEN\u2019 (Habakuk 1:1 bis 3:19) Die ersten beiden Kapitel des Buches Habakuk bestehen aus einem Dialog zwischen Jehova Gott und dem Propheten. 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