
{"id":228,"date":"2009-01-28T00:01:01","date_gmt":"2009-01-27T23:01:01","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=228"},"modified":"2010-01-29T23:52:27","modified_gmt":"2010-01-29T22:52:27","slug":"2-mose-1-4","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=228","title":{"rendered":"2. Mose 1 &#8211; 4"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.bibelforscher.de\/index.php?page=Attachment&#038;attachmentID=5767&#038;h=b68e461489281a3e7354217ebaf9fd5fd3ad9da9\" alt=\"MOses als Baby\" \/><\/p>\n<h3>Kapitel 1<\/h3>\n<p>1 Dies nun sind die Namen der S\u00f6hne Israels, die mit Jakob nach \u00c4gypten kamen; jeder Mann kam mit seinen Hausgenossen: 2 Ruben, Simeon, Levi und Juda, 3 Issachar, Sebulon und Benjamin, 4 Dan und Naphtali, Gad und Ascher. 5 Und alle Seelen, die aus Jakobs H\u00fcfte hervorgingen, wurden [insgesamt] siebzig Seelen; Joseph aber war schon in \u00c4gypten. 6 Schlie\u00dflich starb Joseph und auch alle seine Br\u00fcder und jene ganze Generation. 7 Und die S\u00f6hne Israels wurden fruchtbar und begannen [an Menge] zu wimmeln; und sie vermehrten sich fortw\u00e4hrend und wurden in au\u00dfergew\u00f6hnlichem Ma\u00df m\u00e4chtiger, so da\u00df das Land mit ihnen gef\u00fcllt wurde.<\/p>\n<p>8 Im Laufe der Zeit stand ein neuer K\u00f6nig \u00fcber \u00c4gypten auf, der Joseph nicht kannte. 9 Und er sprach dann zu seinem Volk: &#8222;Siehe! Das Volk der S\u00f6hne Israels ist zahlreicher und m\u00e4chtiger als wir. 10 Nun denn! La\u00dft uns klug mit ihnen handeln, damit sie sich nicht mehren und es sich herausstellt, da\u00df sie sich, falls Krieg uns treffen sollte, dann gewi\u00df auch denen zugesellen werden, die uns hassen, und gegen uns k\u00e4mpfen und hinaufziehen werden, aus dem Land hinaus.&#8220;<\/p>\n<p>11 Da setzten sie Zwangsarbeitsoberste \u00fcber sie, zu dem Zweck, sie beim Tragen ihrer Lasten zu bedr\u00fccken; und sie bauten dann f\u00fcr Pharao St\u00e4dte als Vorratspl\u00e4tze, n\u00e4mlich Pithom und Ramses. 12 Je mehr man sie aber bedr\u00fcckte, um so mehr vermehrten sie sich und um so mehr breiteten sie sich st\u00e4ndig aus, so da\u00df es ihnen vor den S\u00f6hnen Israels graute. 13 Demzufolge zwangen die \u00c4gypter die S\u00f6hne Israels tyrannisch zum Sklavendienst. 14 Und sie verbitterten ihr Leben fortgesetzt durch harten Sklavendienst bei Lehmm\u00f6rtel und Ziegelsteinen und mit jeder Art Sklavendienst auf dem Feld, ja jeder Art ihres Sklavendienstes, zu dem sie sie tyrannisch als Sklaven gebrauchten.<\/p>\n<p>15 Sp\u00e4ter sagte der K\u00f6nig von \u00c4gypten zu den hebr\u00e4ischen Hebammen &#8211; der Name der einen war Schiphra und der Name der anderen Pua -, 16 ja er ging so weit, da\u00df er sprach: &#8222;Wenn ihr den Hebr\u00e4erinnen bei der Geburt helft und ihr sie tats\u00e4chlich auf dem Geb\u00e4rstuhl seht, dann sollt ihr, wenn es ein Sohn ist, ihn zu Tode bringen; wenn es aber eine Tochter ist, dann soll sie leben.&#8220; 17 Die Hebammen jedoch f\u00fcrchteten den [wahren] Gott, und sie taten nicht so, wie der K\u00f6nig von \u00c4gypten zu ihnen geredet hatte, sondern sie bewahrten jeweils die m\u00e4nnlichen Kinder am Leben. 18 Nach einiger Zeit rief der K\u00f6nig von \u00c4gypten die Hebammen und sagte zu ihnen: &#8222;Warum habt ihr diese Sache getan, da\u00df ihr die m\u00e4nnlichen Kinder am Leben bewahrtet?&#8220; 19 Die Hebammen sprachen darauf zu Pharao: &#8222;Weil die Hebr\u00e4erinnen nicht wie die \u00c4gypterinnen sind. Weil sie lebenskr\u00e4ftig sind, haben sie schon geboren, bevor die Hebamme zu ihnen hineinkommen kann.&#8220;<\/p>\n<p>20 Da lie\u00df Gott es den Hebammen gutgehen; und das Volk wurde immer zahlreicher und wurde sehr m\u00e4chtig. 21 Und es geschah, weil die Hebammen den [wahren] Gott gef\u00fcrchtet hatten, da\u00df er ihnen sp\u00e4ter Familien schenkte. 22 Schlie\u00dflich gebot Pharao seinem ganzen Volk, indem [er] sprach: &#8222;Jeden neugeborenen Sohn sollt ihr in den Nil werfen, doch jede Tochter sollt ihr am Leben erhalten.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 2<\/h3>\n<p>2 Unterdessen ging ein gewisser Mann vom Haus Levi hin und nahm sich eine Tochter Levis. 2 Und die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn. Als sie gewahrte, wie gut er aussah, hielt sie ihn drei Mondmonate lang verborgen. 3 Als sie ihn nicht l\u00e4nger verbergen konnte, da nahm sie f\u00fcr ihn ein K\u00e4stchen aus Papyrus und \u00fcberzog es mit Asphalt und Pech und legte das Kind hinein und setzte es in das Schilf am Ufer des Nil. 4 Auch stellte sich seine Schwester in einiger Entfernung auf, um herauszufinden, was mit ihm getan w\u00fcrde.<\/p>\n<p>5 Nach einer Weile kam Pharaos Tochter herab, um im Nil zu baden, und ihre Dienerinnen schritten an der Seite des Nil dahin. Und sie erblickte das K\u00e4stchen mitten im Schilf. Sogleich sandte sie ihre Sklavin, da\u00df sie es holte. 6 Als sie es \u00f6ffnete, bekam sie das Kind zu sehen, und siehe, der Knabe weinte. Da hatte sie Mitleid mit ihm, obwohl sie sagte: &#8222;Dies ist eins von den Kindern der Hebr\u00e4er.&#8220; 7 Dann sprach seine Schwester zur Tochter Pharaos: &#8222;Soll ich gehen und dir eigens eine Amme von den Hebr\u00e4erinnen rufen, damit sie dir das Kind stillt?&#8220; 8 Da sagte Pharaos Tochter zu ihr: &#8222;Geh!&#8220; Sogleich ging das herangereifte M\u00e4dchen und rief die Mutter des Kindes. 9 Pharaos Tochter sagte dann zu ihr: &#8222;Nimm dieses Kind mit, und stille es mir, und ich selbst werde dir deinen Lohn geben.&#8220; Da nahm die Frau das Kind und stillte es. 10 Und das Kind wuchs auf. Dann brachte sie es der Tochter Pharaos, so da\u00df es ihr zum Sohn wurde; und dann gab sie ihm den Namen Moses und sprach: &#8222;Denn aus dem Wasser habe ich ihn gezogen.&#8220;<\/p>\n<p>11 Nun geschah es in jenen Tagen, als Moses stark wurde, da\u00df er zu seinen Br\u00fcdern hinausging, um sich die Lasten anzusehen, die sie trugen; und er erblickte einen gewissen \u00c4gypter, der einen gewissen Hebr\u00e4er von seinen Br\u00fcdern schlug. 12 Da wandte er sich hierhin und dorthin und sah, da\u00df niemand in Sicht war. Dann schlug er den \u00c4gypter nieder und verbarg ihn im Sand.<\/p>\n<p>13 Am folgenden Tag jedoch ging er hinaus, und siehe, da waren zwei hebr\u00e4ische M\u00e4nner, die miteinander rauften. Daher sagte er zu dem, der im Unrecht war: &#8222;Warum solltest du deinen Gef\u00e4hrten schlagen?&#8220; 14 Darauf sprach er: &#8222;Wer hat dich zum F\u00fcrsten und Richter \u00fcber uns gesetzt? Beabsichtigst du, mich zu t\u00f6ten, so wie du den \u00c4gypter get\u00f6tet hast?&#8220; Da geriet Moses in Furcht und sagte: &#8222;Bestimmt ist die Sache bekanntgeworden!&#8220;<\/p>\n<p>15 Danach erfuhr Pharao von dieser Sache, und er suchte Moses zu t\u00f6ten; aber Moses lief von Pharao weg, um im Land Midian zu wohnen; und er setzte sich an einen Brunnen. 16 Der Priester von Midian nun hatte sieben T\u00f6chter, und wie \u00fcblich kamen sie und sch\u00f6pften Wasser und f\u00fcllten die Tr\u00e4nkrinnen, um ihres Vaters Kleinviehherde zu tr\u00e4nken. 17 Und wie \u00fcblich kamen die Hirten und trieben sie weg. Da stand Moses auf und leistete den Frauen Hilfe und tr\u00e4nkte ihre Kleinviehherde. 18 Als sie dann zu Reu\u00ebl, ihrem Vater, heimkamen, rief er aus: &#8222;Wie kommt es, da\u00df ihr heute so schnell heimgekommen seid?&#8220; 19 Darauf sagten sie: &#8222;Ein gewisser \u00c4gypter hat uns aus der Hand der Hirten befreit, und au\u00dferdem hat er tats\u00e4chlich f\u00fcr uns Wasser gesch\u00f6pft, um die Kleinviehherde zu tr\u00e4nken.&#8220; 20 Da sprach er zu seinen T\u00f6chtern: &#8222;Wo aber ist er? Warum habt ihr den Mann zur\u00fcckgelassen? Ruft ihn, damit er Brot i\u00dft.&#8220; 21 Danach zeigte sich Moses bereit, bei dem Mann zu wohnen, und er gab Moses seine Tochter Zippora. 22 Sp\u00e4ter gebar sie einen Sohn, und er gab ihm den Namen Gerschom, denn er sagte: &#8222;Ein ans\u00e4ssiger Fremdling bin ich in einem fremden Land geworden.&#8220;<\/p>\n<p>23 Und es geschah w\u00e4hrend jener vielen Tage, da\u00df schlie\u00dflich der K\u00f6nig von \u00c4gypten starb, aber die S\u00f6hne Israels fuhren fort, wegen der Sklaverei zu seufzen und ein Klagegeschrei zu erheben, und ihr Hilferuf wegen der Sklaverei stieg fortw\u00e4hrend zu dem [wahren] Gott empor. 24 Zu seiner Zeit h\u00f6rte Gott ihr St\u00f6hnen, und Gott gedachte seines Bundes mit Abraham, Isa\u00b7ak und Jakob. 25 Somit sah Gott die S\u00f6hne Israels an, und Gott nahm Kenntnis [davon].<\/p>\n<h3>Kapitel 3<\/h3>\n<p>3 Und Moses wurde ein Hirt der Kleinviehherde Jethros, des Priesters von Midian, dessen Schwiegersohn er war. W\u00e4hrend er die Kleinviehherde nach der Westseite der Wildnis trieb, kam er schlie\u00dflich zum Berg des [wahren] Gottes, zum Horeb. 2 Dann erschien ihm Jehovas Engel in einer Feuerflamme inmitten eines Dornbusches. Als er fortw\u00e4hrend hinschaute, siehe, da brannte der Dornbusch mit Feuer, und doch wurde der Dornbusch nicht verzehrt. 3 Daraufhin sprach Moses: &#8222;Ich will doch [vom Weg] abbiegen, um dieses gro\u00dfe Ph\u00e4nomen zu besehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt.&#8220; 4 Als Jehova sah, da\u00df er [vom Weg] abbog, um nachzusehen, rief Gott ihm sogleich mitten aus dem Dornbusch zu und sagte: &#8222;Moses! Moses!&#8220;, worauf er sprach: &#8222;Hier bin ich.&#8220; 5 Dann sagte er: &#8222;Tritt nicht n\u00e4her heran. Zieh deine Sandalen von deinen F\u00fc\u00dfen, denn der Ort, auf dem du stehst, ist heiliger Boden.&#8220;<\/p>\n<p>6 Und er sprach weiter: &#8222;Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isa\u00b7aks und der Gott Jakobs.&#8220; Dann verbarg Moses sein Angesicht, denn er f\u00fcrchtete sich, den [wahren] Gott anzuschauen. 7 Und Jehova f\u00fcgte hinzu: &#8222;Zweifellos habe ich die Tr\u00fcbsal meines Volkes, das in \u00c4gypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei \u00fcber die geh\u00f6rt, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich wei\u00df wohl, welche Schmerzen sie leiden. 8 Und ich gehe nun hinab, um sie aus der Hand der \u00c4gypter zu befreien und sie aus jenem Land hinaufzubringen in ein gutes und ger\u00e4umiges Land, in ein Land, das von Milch und Honig flie\u00dft, an den Ort der Kanaaniter und der Hethiter und der Amoriter und der Perisiter und der Hiwiter und der Jebusiter. 9 Und nun, siehe, das Geschrei der S\u00f6hne Israels ist zu mir gekommen, und ich habe auch die Bedr\u00fcckung gesehen, mit der die \u00c4gypter sie bedr\u00fccken. 10 Und nun, komm, und la\u00df mich dich zu Pharao senden, und f\u00fchre du mein Volk, die S\u00f6hne Israels, aus \u00c4gypten hinaus.&#8220;<\/p>\n<p>11 Moses sagte jedoch zu dem [wahren] Gott: &#8222;Wer bin ich, da\u00df ich zu Pharao gehen sollte und da\u00df ich die S\u00f6hne Israels aus \u00c4gypten hinausf\u00fchren mu\u00df?&#8220; 12 Darauf sprach er: &#8222;Weil es sich erweisen wird, da\u00df ich mit dir bin, und das ist das Zeichen f\u00fcr dich, da\u00df ich es bin, der dich gesandt hat: Nachdem du das Volk aus \u00c4gypten herausgef\u00fchrt hast, werdet ihr auf diesem Berg dem [wahren] Gott dienen.&#8220;<\/p>\n<p>13 Dennoch sagte Moses zu dem [wahren] Gott: &#8222;Angenommen, ich bin jetzt zu den S\u00f6hnen Israels gekommen und ich habe zu ihnen gesprochen: &#8218;Der Gott eurer Vorv\u00e4ter hat mich zu euch gesandt&#8216; und sie sagen tats\u00e4chlich zu mir: &#8218;Welches ist sein Name?&#8216;, was soll ich zu ihnen sagen?&#8220; 14 Darauf sprach Gott zu Moses: &#8222;ICH WERDE MICH ERWEISEN, ALS WAS ICH MICH ERWEISEN WERDE.&#8220; Und er f\u00fcgte hinzu: &#8222;Dieses sollst du zu den S\u00f6hnen Israels sagen: &#8218;ICH WERDE MICH ERWEISEN hat mich zu euch gesandt.&#8216; &#8220; 15 Dann sprach Gott nochmals zu Moses:<\/p>\n<p>&#8222;Dies sollst du zu den S\u00f6hnen Israels sagen: &#8218;Jehova, der Gott eurer Vorv\u00e4ter, der Gott Abrahams, der Gott Isa\u00b7aks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt.&#8216; Dies ist mein Name auf unabsehbare Zeit, und dies ist mein Gedenk[name] f\u00fcr Generation um Generation. 16 Geh hin, und du sollst die \u00e4lteren M\u00e4nner Israels versammeln, und du sollst zu ihnen sagen: &#8218;Jehova, der Gott eurer Vorv\u00e4ter, ist mir erschienen, der Gott Abrahams, Isa\u00b7aks und Jakobs, und hat gesagt: &#8222;Ich will euch und dem, was euch in \u00c4gypten angetan wird, ganz gewi\u00df Aufmerksamkeit schenken. 17 Und somit sage ich: Ich werde euch aus der euch von den \u00c4gyptern [bereiteten] Tr\u00fcbsal hinauff\u00fchren in das Land der Kanaaniter und der Hethiter und der Amoriter und der Perisiter und der Hiwiter und der Jebusiter, in ein Land, das von Milch und Honig flie\u00dft.&#8220; &#8218;<\/p>\n<p>18 Und sie werden gewi\u00df auf deine Stimme h\u00f6ren, und du sollst kommen, du und die \u00e4lteren M\u00e4nner Israels, zum K\u00f6nig von \u00c4gypten, und ihr sollt zu ihm sagen: &#8218;Jehova, der Gott der Hebr\u00e4er, hat mit uns F\u00fchlung genommen, und nun m\u00f6chten wir, bitte, drei Tagereisen weit in die Wildnis ziehen, und wir wollen Jehova, unserem Gott, opfern.&#8216; 19 Und ich, ja ich, wei\u00df wohl, da\u00df der K\u00f6nig von \u00c4gypten euch nicht erlauben wird zu ziehen, au\u00dfer durch eine starke Hand. 20 Und ich werde meine Hand ausstrecken und \u00c4gypten mit all meinen Wundertaten schlagen m\u00fcssen, die ich in seiner Mitte tun werde; und danach wird er euch wegsenden. 21 Und ich will diesem Volk Gunst geben in den Augen der \u00c4gypter; und es wird gewi\u00df geschehen, da\u00df ihr, wenn ihr geht, nicht mit leeren H\u00e4nden gehen werdet. 22 Und jede Frau soll von ihrer Nachbarin und von der Frau, die als Fremdling in ihrem Haus weilt, Gegenst\u00e4nde aus Silber und Gegenst\u00e4nde aus Gold und \u00dcberw\u00fcrfe verlangen, und ihr sollt sie euren S\u00f6hnen und euren T\u00f6chtern anlegen; und ihr sollt die \u00c4gypter auspl\u00fcndern.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 4<\/h3>\n<p>4 Moses jedoch gab zur Antwort: &#8222;Angenommen aber, sie glauben mir nicht und h\u00f6ren nicht auf meine Stimme, denn sie werden sagen: &#8218;Jehova ist dir nicht erschienen.&#8216; &#8220; 2 Da sprach Jehova zu ihm: &#8222;Was ist das in deiner Hand?&#8220;, worauf er sagte: &#8222;Ein Stab.&#8220; 3 Danach sprach er: &#8222;Wirf ihn auf die Erde.&#8220; Da warf er ihn auf die Erde, und er wurde zu einer Schlange; und Moses begann vor ihr zu fliehen. 4 Jehova sagte nun zu Moses: &#8222;Strecke deine Hand aus, und packe sie beim Schwanz.&#8220; Da streckte er seine Hand aus und packte sie, und sie wurde zu einem Stab in seiner hohlen Hand. 5 &#8222;Damit&#8220;, um ihn anzuf\u00fchren, &#8222;sie glauben, da\u00df dir Jehova, der Gott ihrer Vorv\u00e4ter, der Gott Abrahams, der Gott Isa\u00b7aks und der Gott Jakobs, erschienen ist.&#8220;<\/p>\n<p>6 Dann sprach Jehova nochmals zu ihm: &#8222;Stecke bitte deine Hand in die obere Falte deines Gewandes.&#8220; Da steckte er seine Hand in die obere Falte seines Gewandes. Als er sie herauszog, nun, da war seine Hand vom Aussatz befallen, wie Schnee! 7 Danach sagte er: &#8222;Stecke deine Hand wieder in die obere Falte deines Gewandes.&#8220; Da steckte er seine Hand wieder in die obere Falte seines Gewandes. Als er sie aus der oberen Falte seines Gewandes herauszog, nun, da war sie wieder wie sein \u00fcbriges Fleisch geworden! 8 &#8222;Und es soll geschehen&#8220;, um ihn anzuf\u00fchren, &#8222;wenn sie dir nicht glauben und nicht auf die Stimme des ersten Zeichens h\u00f6ren werden, da\u00df sie dann bestimmt der Stimme des sp\u00e4teren Zeichens glauben werden. 9 Doch soll es geschehen, wenn sie sogar diesen beiden Zeichen nicht glauben werden und nicht auf deine Stimme h\u00f6ren werden, da\u00df du dann etwas Wasser aus dem Nil nehmen und es auf das trockene Land ausgie\u00dfen sollst; und das Wasser, das du aus dem Nil nehmen wirst, wird bestimmt, ja es wird tats\u00e4chlich auf dem trockenen Land zu Blut werden.&#8220;<\/p>\n<p>10 Moses sagte nun zu Jehova: &#8222;Entschuldige, Jehova, aber ich bin kein gewandter Redner, weder seit gestern noch seit vorher, noch seitdem du zu deinem Knecht redest, denn ich bin schwerf\u00e4llig von Mund und schwerf\u00e4llig von Zunge.&#8220; 11 Darauf sprach Jehova zu ihm: &#8222;Wer hat f\u00fcr den Menschen einen Mund bestimmt, oder wer bestimmt den Stummen oder den Tauben oder den Klarsehenden oder den Blinden? Bin nicht ich es, Jehova? 12 So geh nun, und es wird sich erweisen, da\u00df ich selbst mit deinem Mund bin, und ich will dich lehren, was du sprechen sollst.&#8220; 13 Er aber sagte: &#8222;Entschuldige, Jehova, doch sende bitte durch die Hand dessen, den du senden magst.&#8220; 14 Da entbrannte Jehovas Zorn gegen Moses, und er sprach: &#8222;Ist nicht Aaron, der Levit, dein Bruder? Ich wei\u00df wohl, da\u00df er wirklich reden kann. Und zudem, siehe, er ist unterwegs, dir entgegen. Ja, wenn er dich sieht, wird er sich in seinem Herzen gewi\u00df freuen. 15 Und du sollst zu ihm reden und die Worte in seinen Mund legen; und es wird sich erweisen, da\u00df ich selbst mit deinem Mund und mit seinem Mund bin, und ich will euch lehren, was ihr tun m\u00fc\u00dft. 16 Und er soll f\u00fcr dich zum Volk reden; und es soll geschehen, da\u00df er dir als Mund dienen wird, und du wirst ihm als Gott dienen. 17 Und diesen Stab wirst du in deine Hand nehmen, um damit die Zeichen zu tun.&#8220;<\/p>\n<p>18 Somit ging Moses und kehrte zu Jethro, seinem Schwiegervater, zur\u00fcck und sagte zu ihm: &#8222;Ich m\u00f6chte bitte gehen und zu meinen Br\u00fcdern, die in \u00c4gypten sind, zur\u00fcckkehren, um zu sehen, ob sie noch am Leben sind.&#8220; Da sprach Jethro zu Moses: &#8222;Geh in Frieden.&#8220; 19 Danach sagte Jehova zu Moses in Midian: &#8222;Geh, kehr nach \u00c4gypten zur\u00fcck, denn alle M\u00e4nner, die deiner Seele nachstellten, sind tot.&#8220;<\/p>\n<p>20 Da nahm Moses seine Frau und seine S\u00f6hne und lie\u00df sie auf einem Esel reiten, und er trat die R\u00fcckkehr nach dem Land \u00c4gypten an. Auch nahm Moses den Stab des [wahren] Gottes in seine Hand. 21 Und Jehova sprach weiter zu Moses: &#8222;Nachdem du gegangen und nach \u00c4gypten zur\u00fcckgekehrt bist, sieh zu, da\u00df ihr wirklich alle Wunder vor Pharao tut, die [zu tun] ich in deine Hand gelegt habe. Was mich betrifft, ich werde sein Herz verstockt werden lassen; und er wird das Volk nicht wegsenden. 22 Und du sollst zu Pharao sagen: &#8218;So hat Jehova gesprochen: &#8222;Israel ist mein Sohn, mein erstgeborener. 23 Und ich sage zu dir: Sende meinen Sohn weg, da\u00df er mir dient. Solltest du dich aber weigern, ihn wegzusenden, siehe, so t\u00f6te ich deinen Sohn, deinen erstgeborenen.&#8220; &#8218; &#8220;<\/p>\n<p>24 Nun geschah es unterwegs im Nachtlager, da\u00df Jehova ihm dann entgegentrat und ihn irgendwie zu Tode zu bringen suchte. 25 Schlie\u00dflich nahm Zippora einen Feuerstein und schnitt die Vorhaut ihres Sohnes ab und lie\u00df sie seine F\u00fc\u00dfe ber\u00fchren und sprach: &#8222;Es ist, weil du mir ein Blutbr\u00e4utigam bist.&#8220; 26 Demzufolge lie\u00df er von ihm ab. Damals sagte sie: &#8222;Ein Blutbr\u00e4utigam&#8220; wegen der Beschneidung.<\/p>\n<p>27 Dann sprach Jehova zu Aaron: &#8222;Geh Moses entgegen in die Wildnis.&#8220; Da ging er und traf ihn am Berg des [wahren] Gottes und k\u00fc\u00dfte ihn. 28 Und Moses teilte dann Aaron alle Worte Jehovas mit, der ihn gesandt hatte, und alle Zeichen, die zu tun er ihm geboten hatte. 29 Danach gingen Moses und Aaron hin und versammelten alle \u00e4lteren M\u00e4nner der S\u00f6hne Israels. 30 Dann redete Aaron alle Worte, die Jehova zu Moses geredet hatte, und er tat die Zeichen vor den Augen des Volkes. 31 Daraufhin glaubte das Volk. Als sie h\u00f6rten, da\u00df Jehova seine Aufmerksamkeit den S\u00f6hnen Israels zugewandt und da\u00df er ihre Tr\u00fcbsal gesehen hatte, da verneigten sie sich und warfen sich nieder.<\/p>\n<p>weiter geht es mit <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=236\">2. Mose 5 &#8211; 7<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 1 1 Dies nun sind die Namen der S\u00f6hne Israels, die mit Jakob nach \u00c4gypten kamen; jeder Mann kam mit seinen Hausgenossen: 2 Ruben, Simeon, Levi und Juda, 3 Issachar, Sebulon und Benjamin, 4 Dan und Naphtali, Gad und Ascher. 5 Und alle Seelen, die aus Jakobs H\u00fcfte hervorgingen, wurden [insgesamt] siebzig Seelen; Joseph [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[112,23,3,2],"tags":[27,604,107],"class_list":["post-228","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2-mose","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-erganzender-stoff","category-text-in-der-bibel","tag-agypten","tag-moses","tag-unterdruckung"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/228","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=228"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/228\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":230,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/228\/revisions\/230"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=228"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=228"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=228"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}