
{"id":219,"date":"2009-01-27T00:01:48","date_gmt":"2009-01-26T23:01:48","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=219"},"modified":"2010-01-25T19:15:37","modified_gmt":"2010-01-25T18:15:37","slug":"hiob-38-42","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=219","title":{"rendered":"Hiob 38 &#8211; 42"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 38<\/h3>\n<p>38 Und<span style=\"color: #0000ff;\"> <\/span><strong><span style=\"color: #0000ff;\">Jehova<\/span> antwortete Hiob<\/strong> aus dem Windsturm und sprach dann:<\/p>\n<p>2 &#8222;Wer ist dieser, der den Rat verdunkelt<br \/>\nDurch Worte ohne Erkenntnis?<\/p>\n<p>3 G\u00fcrte bitte deine Lenden wie ein kr\u00e4ftiger Mann,<br \/>\nUnd la\u00df mich dich befragen, und du unterrichte mich.<\/p>\n<p>4 Wo befandest du dich, als ich die Erde gr\u00fcndete?<br \/>\nTeil [es mir] mit, wenn du Verst\u00e4ndnisverm\u00f6gen hast.<\/p>\n<p>5 Wer hat ihre Ma\u00dfe festgesetzt, falls du [es] wei\u00dft,<br \/>\nOder wer hat \u00fcber sie die Me\u00dfschnur ausgespannt?<\/p>\n<p>6 Worin sind ihre Einstecksockel eingesenkt worden,<br \/>\nOder wer hat ihren Eckstein gelegt,<br \/>\n7 Als die Morgensterne miteinander jubelten<br \/>\nUnd alle S\u00f6hne Gottes beif\u00e4llig zu jauchzen begannen?<\/p>\n<p>8 Und [wer] hat das Meer mit T\u00fcren abgesperrt,<br \/>\nDas hervorzukommen begann, wie wenn es aus dem Mutterscho\u00df hervorbr\u00e4che,<br \/>\n9 Als ich ihm die Wolke als Gewand umlegte<br \/>\nUnd dichtes Dunkel als seine Windel<br \/>\n10 Und ich daranging, meine bestimmte [Grenze] dar\u00fcber auszubrechen<br \/>\nUnd Riegel und T\u00fcren zu setzen,<br \/>\n11 Und ich dann sprach: &#8218;Bis hierher darfst du kommen und nicht weiter;<br \/>\nUnd hier sind deine stolzen Wellen begrenzt.&#8216;?<\/p>\n<p>12 War es von deinen Tagen an, da\u00df du dem Morgen gebotest?<br \/>\nHast du die Morgenr\u00f6te ihren Platz wissen lassen,<br \/>\n13 Damit sie die \u00e4u\u00dfersten Enden der Erde erfasse,<br \/>\nDa\u00df die B\u00f6sen von ihr abgesch\u00fcttelt w\u00fcrden?<\/p>\n<p>14 Sie verwandelt sich wie Lehm unter einem Siegel,<br \/>\nUnd Dinge stellen sich hin wie in Bekleidung.<\/p>\n<p>15 Und den B\u00f6sen wird ihr Licht vorenthalten,<br \/>\nUnd der hochgehobene Arm selbst wird zerbrochen.<\/p>\n<p>16 Bist du zu den Quellen des Meeres gekommen,<br \/>\nOder bist du auf der Suche nach der Wassertiefe umhergewandelt?<\/p>\n<p>17 Sind dir die Tore des Todes enth\u00fcllt worden,<br \/>\nOder kannst du die Tore tiefen Schattens sehen?<\/p>\n<p>18 Hast du verst\u00e4ndnisvoll die weiten R\u00e4ume der Erde betrachtet?<br \/>\nGib Bescheid, wenn du das alles kennengelernt hast.<\/p>\n<p>19 Wo nun ist der Weg dorthin, wo das Licht weilt?<br \/>\nWas Finsternis betrifft, wo nun ist ihre St\u00e4tte,<br \/>\n20 Da\u00df du sie zu ihrer Grenze hinbr\u00e4chtest<br \/>\nUnd da\u00df du die Pfade zu ihrem Haus verst\u00e4ndest?<\/p>\n<p>21 Hast du [es] erkannt, weil du um jene Zeit geboren wurdest<br \/>\nUnd [weil] deiner Tage an Zahl viele sind?<\/p>\n<p>22 Bist du in die Vorratsh\u00e4user des Schnees eingetreten,<br \/>\nOder siehst du auch die Vorratskammern des Hagels,<br \/>\n23 Den ich zur\u00fcckbehalten habe f\u00fcr die Zeit der Bedr\u00e4ngnis,<br \/>\nF\u00fcr den Tag des Kampfes und des Krieges?<\/p>\n<p>24 Wo nun ist der Weg, auf dem sich das Licht verteilt<br \/>\n[Und] der Ostwind sich zerstreut \u00fcber die Erde?<\/p>\n<p>25 Wer hat f\u00fcr die Flut einen Kanal abgeteilt<br \/>\nUnd einen Weg f\u00fcr die donnernde Sturmwolke,<br \/>\n26 Um es auf das Land regnen zu lassen, wo es keinen Menschen gibt,<br \/>\n[Auf] die Wildnis, in der kein Erdenmensch ist,<br \/>\n27 Um vom Sturm betroffene und ver\u00f6dete Orte zu s\u00e4ttigen<br \/>\nUnd den Graswuchs sprie\u00dfen zu lassen?<\/p>\n<p>28 Gibt es einen Vater f\u00fcr den Regen,<br \/>\nOder wer hat die Tautropfen geboren?<\/p>\n<p>29 Aus wessen Leib kommt tats\u00e4chlich das Eis hervor,<br \/>\nUnd was den Reif des Himmels betrifft, wer gebiert ihn denn?<\/p>\n<p>30 Die Wasser, sie halten sich versteckt wie durch Stein,<br \/>\nUnd die Oberfl\u00e4che der Wassertiefe schlie\u00dft sich zusammen.<\/p>\n<p>31 Kannst du die Bande des Kima-Sternbildes kn\u00fcpfen,<br \/>\nOder kannst du sogar die Stricke des Kesil-Sternbildes l\u00f6sen?<\/p>\n<p>32 Kannst du das Massaroth-Sternbild zu seiner bestimmten Zeit herausf\u00fchren?<br \/>\nUnd was das Asch-Sternbild samt seinen S\u00f6hnen betrifft, kannst du sie leiten?<\/p>\n<p>33 Hast du die Satzungen der Himmel erkannt,<br \/>\nOder k\u00f6nntest du seine Autorit\u00e4t auf die Erde setzen?<\/p>\n<p>34 Kannst du deine Stimme gar zur Wolke erheben,<br \/>\nSo da\u00df ein Wasserschwall selbst dich bedeckt?<\/p>\n<p>35 Kannst du Blitze aussenden, da\u00df sie hingehen<br \/>\nUnd zu dir sagen: &#8218;Hier sind wir!&#8216;?<\/p>\n<p>36 Wer hat Weisheit in die Wolkenschichten gelegt,<br \/>\nOder wer hat dem Himmelsph\u00e4nomen Verstand gegeben?<\/p>\n<p>37 Wer kann in Weisheit genau die Wolken z\u00e4hlen,<br \/>\nOder die Wasserkr\u00fcge des Himmels &#8211; wer kann [sie] umkippen,<br \/>\n38 Wenn sich der Staub ergie\u00dft wie zu einer gegossenen Masse<br \/>\nUnd die Erdschollen selbst aneinander haftenbleiben?<\/p>\n<p>39 Kannst du selbst f\u00fcr einen L\u00f6wen Raub erjagen,<br \/>\nUnd kannst du die Gier junger L\u00f6wen stillen,<br \/>\n40 Wenn sie in den Verstecken kauern<br \/>\n[Oder] st\u00e4ndig im Dickicht auf der Lauer liegen?<\/p>\n<p>41 Wer bereitet dem Raben sein Futter,<br \/>\nWenn seine eigenen Jungen zu Gott um Hilfe rufen,<br \/>\n[Wenn] sie fortgesetzt umherirren, weil es nichts zu fressen gibt?<\/p>\n<h3>Kapitel 39<\/h3>\n<p>39 Hast du die bestimmte Zeit erkannt, zu der die Steinb\u00f6cke des zerkl\u00fcfteten Felsens geb\u00e4ren?<br \/>\nBeobachtest du genau, wann die Hindinnen unter Geburtsschmerzen [Junge] hervorbringen?<\/p>\n<p>2 Z\u00e4hlst du die Mondmonate, die sie erf\u00fcllen,<br \/>\nOder hast du die bestimmte Zeit, da sie geb\u00e4ren, erkannt?<\/p>\n<p>3 Sie beugen sich, wenn sie ihre Jungen werfen,<br \/>\n[Wenn] sie ihre Wehen los werden.<\/p>\n<p>4 Ihre S\u00f6hne werden kr\u00e4ftig, sie werden gro\u00df auf dem freien Feld;<br \/>\nSie ziehen tats\u00e4chlich aus und kehren nicht zu ihnen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>5 Wer hat das Zebra in die Freiheit entsandt,<br \/>\nUnd wer hat selbst des Wildesels Bande gel\u00f6st,<br \/>\n6 Zu dessen Haus ich die W\u00fcstenebene bestimmte<br \/>\nUnd zu dessen Wohnorten das Salzland?<\/p>\n<p>7 Er lacht des Get\u00fcmmels einer Stadt;<br \/>\nDas L\u00e4rmen eines Treibers h\u00f6rt er nicht.<\/p>\n<p>8 Er ersp\u00e4ht Berge f\u00fcr seine Weide,<br \/>\nUnd nach allerlei Gr\u00fcn sucht er.<\/p>\n<p>9 Will ein Wildstier dir dienen,<br \/>\nOder wird er bei deiner Krippe \u00fcbernachten?<\/p>\n<p>10 Wirst du einen Wildstier mit Seilen an die Furche festbinden,<br \/>\nOder wird er hinter dir her Tiefebenen eggen?<\/p>\n<p>11 Wirst du auf ihn vertrauen, weil er reich ist an Kraft,<br \/>\nUnd wirst du ihm deine M\u00fche \u00fcberlassen?<\/p>\n<p>12 Wirst du dich darauf verlassen, da\u00df er deine Saat einbringen<br \/>\nUnd da\u00df er in deine Dreschtenne einsammeln wird?<\/p>\n<p>13 Hat der Strau\u00dfenhenne Fl\u00fcgel fr\u00f6hlich geschlagen,<br \/>\nOder [hat sie] die Schwingen eines Storches und das Gefieder?<\/p>\n<p>14 Denn sie \u00fcberl\u00e4\u00dft der Erde ihre Eier,<br \/>\nUnd im Staub h\u00e4lt sie sie warm,<br \/>\n15 Und sie vergi\u00dft, da\u00df ein Fu\u00df sie zerdr\u00fccken<br \/>\nOder auch ein wildlebendes Tier des Feldes auf sie treten kann.<\/p>\n<p>16 Sie behandelt ihre S\u00f6hne tats\u00e4chlich hart, als geh\u00f6rten sie nicht ihr &#8211;<br \/>\nVergeblich ist ihre M\u00fche, [denn sie ist] unerschrocken.<\/p>\n<p>17 Denn Gott hat sie Weisheit vergessen lassen,<br \/>\nUnd er hat ihr keinen Anteil an Verstand gegeben.<\/p>\n<p>18 Zu der Zeit, da sie sich mit [ihren Fl\u00fcgeln] in die H\u00f6he peitscht,<br \/>\nLacht sie des Rosses und seines Reiters.<\/p>\n<p>19 Kannst du dem Ro\u00df Kraft verleihen?<br \/>\nKannst du seinen Hals mit einer rauschenden M\u00e4hne bekleiden?<\/p>\n<p>20 Kannst du es wie eine Heuschrecke zum Springen bringen?<br \/>\nDie W\u00fcrde seines Schnaubens ist schreckenerregend.<\/p>\n<p>21 Es scharrt in der Tiefebene und frohlockt in Kraft;<br \/>\nEs zieht aus, der R\u00fcstung entgegen.<\/p>\n<p>22 Es lacht \u00fcber Schrecken und erschrickt nicht;<br \/>\nAuch kehrt es nicht um wegen eines Schwertes.<\/p>\n<p>23 Gegen dasselbe klirrt ein K\u00f6cher,<br \/>\nDie Klinge eines Speeres und eines Wurfspie\u00dfes.<\/p>\n<p>24 Mit Gestampfe und Erregung schl\u00fcrft es die Erde in sich hinein,<br \/>\nUnd es glaubt nicht, da\u00df es der Schall eines Horns ist.<\/p>\n<p>25 Sobald das Horn ert\u00f6nt, sagt es: Haha!<br \/>\nUnd von fern her wittert es die Schlacht,<br \/>\nDas L\u00e4rmen von Obersten und das Kriegsgeschrei.<\/p>\n<p>26 Ist es zufolge deines Verstandes, da\u00df sich der Falke emporschwingt,<br \/>\nDa\u00df er seine Fl\u00fcgel zum S\u00fcdwind hin ausbreitet?<\/p>\n<p>27 Oder ist es auf deinen Befehl, da\u00df ein Adler aufw\u00e4rts fliegt<br \/>\nUnd da\u00df er sein Nest hoch oben baut,<br \/>\n28 Da\u00df er auf einem zerkl\u00fcfteten Felsen weilt und die Nacht<br \/>\nAuf einem zerkl\u00fcfteten Felszahn und an einem unzug\u00e4nglichen Ort verbringt?<\/p>\n<p>29 Von dort aus mu\u00df er nach Nahrung suchen;<br \/>\nWeit in die Ferne schauen seine Augen unabl\u00e4ssig.<\/p>\n<p>30 Und seine Jungen, sie schl\u00fcrfen fortw\u00e4hrend Blut;<br \/>\nUnd wo die Erschlagenen sind, da ist er.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 40<\/h3>\n<p>40 Und Jehova antwortete Hiob und sprach dann:<\/p>\n<p>2 &#8222;Sollte ein Tadler mit dem Allm\u00e4chtigen irgendwie streiten?<br \/>\nM\u00f6ge der, der Gott selbst zurechtweist, darauf antworten.&#8220;<\/p>\n<p>3 Und Hiob fuhr fort, Jehova zu antworten und zu sagen:<\/p>\n<p>4 &#8222;Siehe! Ich bin von geringer Bedeutung geworden.<br \/>\nWas soll ich dir erwidern?<br \/>\nIch habe meine Hand auf meinen Mund gelegt.<\/p>\n<p>5 Einmal habe ich geredet, und ich will nicht antworten,<br \/>\nUnd zweimal, und ich will nichts hinzuf\u00fcgen.&#8220;<\/p>\n<p>6 Und Jehova fuhr fort, Hiob aus dem Windsturm zu antworten und zu sprechen:<\/p>\n<p>7 &#8222;G\u00fcrte bitte deine Lenden wie ein kr\u00e4ftiger Mann;<br \/>\nIch werde dich befragen, und du unterrichte mich.<\/p>\n<p>8 Willst du wirklich mein Recht ung\u00fcltig machen?<br \/>\nWillst du mich schuldig sprechen, damit du im Recht bist?<\/p>\n<p>9 Oder hast du einen Arm gleich dem des [wahren] Gottes,<br \/>\nUnd kannst du [es] mit einer Stimme gleich der seinigen donnern lassen?<\/p>\n<p>10 Schm\u00fccke dich bitte mit Hoheit und Erhabenheit;<br \/>\nUnd mit W\u00fcrde und Pracht m\u00f6gest du dich kleiden.<\/p>\n<p>11 La\u00df die heftigen Ausbr\u00fcche deines Zorns sich ergie\u00dfen,<br \/>\nUnd sieh jeden Hochm\u00fctigen, und erniedrige ihn.<\/p>\n<p>12 Sieh jeden Hochm\u00fctigen, dem\u00fctige ihn,<br \/>\nUnd tritt die B\u00f6sen gerade dort nieder, wo sie sind.<\/p>\n<p>13 Verbirg sie zusammen im Staub,<br \/>\nBinde selbst ihr Angesicht am verborgenen Ort,<br \/>\n14 Und ich, ja ich, werde dich loben,<br \/>\nWeil deine Rechte dich retten kann.<\/p>\n<p>15 Hier nun ist [der] Behemoth, den ich ebenso wie dich gemacht habe.<br \/>\nGr\u00fcnes Gras fri\u00dft er so wie ein Stier.<\/p>\n<p>16 Sieh nun, seine Kraft ist in seinen H\u00fcften<br \/>\nUnd seine dynamische Kraft in den Muskelstr\u00e4ngen seines Leibes.<\/p>\n<p>17 Er biegt seinen Schwanz nieder wie eine Zeder;<br \/>\nDie Sehnen seiner Schenkel sind verflochten.<\/p>\n<p>18 Seine Knochen sind R\u00f6hren von Kupfer;<br \/>\nSeine starken Knochen sind wie schmiedeeiserne St\u00e4be.<\/p>\n<p>19 Er ist der Anfang der Wege Gottes;<br \/>\nDer ihn gemacht hat, kann sein Schwert herbeibringen.<\/p>\n<p>20 Denn die Berge selbst tragen ihren Ertrag f\u00fcr ihn,<br \/>\nUnd alle wildlebenden Tiere des Feldes ihrerseits spielen dort.<\/p>\n<p>21 Unter den stachligen Lotusb\u00e4umen legt er sich nieder,<br \/>\nIm Versteck des Schilfes und der sumpfigen Stelle.<\/p>\n<p>22 Die stachligen Lotusb\u00e4ume halten ihn mit ihrem Schatten abgesperrt;<br \/>\nDie Pappeln des Wildbachtals umgeben ihn.<\/p>\n<p>23 Wenn sich der Strom gewaltt\u00e4tig geb\u00e4rdet, rennt er nicht in Panik davon.<br \/>\nEr ist zuversichtlich, auch wenn der Jordan gegen sein Maul hervorbrechen sollte.<\/p>\n<p>24 Kann ihn irgend jemand vor seinen Augen fangen?<br \/>\nKann irgend jemand mit Schlingen seine Nase durchbohren?<\/p>\n<h3>Kapitel 41<\/h3>\n<p>41 Kannst du [den] Leviathan mit einem Angelhaken herausziehen?<br \/>\nOder kannst du mit einem Seil seine Zunge niederhalten?<\/p>\n<p>2 Kannst du eine Binse in seine Nase legen,<br \/>\nOder kannst du mit einem Dorn seine Kinnbacken durchbohren?<\/p>\n<p>3 Wird er viele flehentliche Bitten an dich richten,<br \/>\nOder wird er sanfte Worte zu dir sprechen?<\/p>\n<p>4 Wird er einen Bund mit dir schlie\u00dfen,<br \/>\nDa\u00df du ihn auf unabsehbare Zeit als Sklaven nehmen kannst?<\/p>\n<p>5 Wirst du mit ihm wie mit einem Vogel spielen,<br \/>\nOder wirst du ihn f\u00fcr deine jungen M\u00e4dchen anbinden?<\/p>\n<p>6 Werden Mitgenossen um ihn feilschen?<br \/>\nWerden sie ihn unter H\u00e4ndler aufteilen?<\/p>\n<p>7 Wirst du seine Haut mit Harpunen f\u00fcllen<br \/>\nOder seinen Kopf mit Fischspie\u00dfen?<\/p>\n<p>8 Leg deine Hand an ihn.<br \/>\nGedenke des Kampfes. Tu es nicht wieder.<\/p>\n<p>9 Siehe! Jemandes Erwartung ihn betreffend wird bestimmt entt\u00e4uscht.<br \/>\nAuch wird man schon bei seinem Anblick hingeschleudert.<\/p>\n<p>10 Keiner ist so k\u00fchn, da\u00df er ihn aufst\u00f6ren sollte.<br \/>\nUnd wer ist es, der vor mir standhalten kann?<\/p>\n<p>11 Wer hat mir zuerst etwas gegeben, da\u00df ich ihn belohnen m\u00fc\u00dfte?<br \/>\nUnter dem ganzen Himmel geh\u00f6rt es mir.<\/p>\n<p>12 Ich werde nicht Schweigen bewahren \u00fcber seine Teile<br \/>\nOder \u00fcber die Sache [seiner] Kraft und die Anmut seiner Proportionen.<\/p>\n<p>13 Wer hat die Oberfl\u00e4che seiner Kleidung aufgedeckt?<br \/>\nWer wird in seinen Doppelkiefer eintreten?<\/p>\n<p>14 Wer hat die T\u00fcren seines Gesichts ge\u00f6ffnet?<br \/>\nSeine Z\u00e4hne rundum sind schreckenerregend.<\/p>\n<p>15 Schuppenrillen sind sein Hochmut,<br \/>\nGeschlossen wie mit einem engen Siegel.<\/p>\n<p>16 Sie schlie\u00dfen sich dicht aneinander,<br \/>\nUnd auch nicht ein Lufthauch kann dazwischenkommen.<\/p>\n<p>17 Jede an die andere, sind sie fest zusammengef\u00fcgt;<br \/>\nSie ergreifen einander und k\u00f6nnen nicht getrennt werden.<\/p>\n<p>18 Sein Niesen selbst l\u00e4\u00dft Licht aufleuchten,<br \/>\nUnd seine Augen sind wie die Strahlen der Morgenr\u00f6te.<\/p>\n<p>19 Seinem Mund entfahren Blitzstrahlen,<br \/>\nJa entspr\u00fchen Feuerfunken.<\/p>\n<p>20 Aus seinen N\u00fcstern geht Rauch hervor<br \/>\nWie [aus] einem Ofen, entflammt selbst mit Binsen.<\/p>\n<p>21 Seine Seele selbst setzt Kohlen in Brand,<br \/>\nUnd sogar eine Flamme f\u00e4hrt aus seinem Mund.<\/p>\n<p>22 In seinem Nacken verweilt St\u00e4rke,<br \/>\nUnd vor ihm her springt Verzweiflung.<\/p>\n<p>23 Die Wampen seines Fleisches haften fest zusammen;<br \/>\nSie sind ihm wie angegossen, unbeweglich.<\/p>\n<p>24 Sein Herz ist gegossen wie Stein,<br \/>\nJa gegossen wie ein unterer M\u00fchlstein.<\/p>\n<p>25 Zufolge seiner Erhebung erschrecken die Starken;<br \/>\nDurch Best\u00fcrzung werden sie verwirrt.<\/p>\n<p>26 Ihn einholend, erweist sich selbst das Schwert [ihm] nicht gleich<br \/>\nNoch Speer, Wurfspie\u00df oder Pfeilspitze.<\/p>\n<p>27 Er achtet Eisen blo\u00df f\u00fcr Stroh,<br \/>\nKupfer blo\u00df f\u00fcr morsches Holz.<\/p>\n<p>28 Ein Pfeil verjagt ihn nicht;<br \/>\nDie Schleudersteine wandeln sich f\u00fcr ihn in blo\u00dfe Stoppeln.<\/p>\n<p>29 Ein Kn\u00fcppel wird [von ihm] nur wie Stoppeln geachtet,<br \/>\nUnd er lacht beim Sausen eines Wurfspie\u00dfes.<\/p>\n<p>30 Wie spitze Tonscherben sind seine unteren Teile;<br \/>\nEr breitet ein Dreschwerkzeug aus auf dem Schlamm.<\/p>\n<p>31 Er l\u00e4\u00dft die Tiefen sieden wie einen Topf;<br \/>\nDas Meer macht er gleich einem Salbentopf.<\/p>\n<p>32 Hinter sich l\u00e4\u00dft er einen Pfad leuchten;<br \/>\nMan w\u00fcrde die Wassertiefe als graues Haupt ansehen.<\/p>\n<p>33 Auf dem Staub gibt es nicht seinesgleichen,<br \/>\nDer gemacht ist, um ohne Schrecken zu sein.<\/p>\n<p>34 Alles Hohe sieht er.<br \/>\nEr ist K\u00f6nig \u00fcber alle majest\u00e4tischen wilden Tiere.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 42<\/h3>\n<p>42 Und <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Hiob <\/span>antwortete Jehova <\/strong>und sprach dann:<\/p>\n<p>2 &#8222;Ich habe erkannt, da\u00df du alle Dinge zu tun vermagst,<br \/>\nUnd es gibt keine Idee, die f\u00fcr dich unerreichbar ist.<\/p>\n<p>3 &#8218;Wer ist dieser, der Rat verdunkelt ohne Erkenntnis?&#8216;<br \/>\nDarum redete ich, doch verstand ich nicht,<br \/>\nDinge, zu wunderbar f\u00fcr mich, die ich nicht kenne.<\/p>\n<p>4 &#8218;H\u00f6re bitte, und ich selbst werde reden.<br \/>\nIch werde dich befragen, und du unterrichte mich.&#8216;<\/p>\n<p>5 Vom H\u00f6rensagen habe ich von dir geh\u00f6rt,<br \/>\nNun aber hat mein eigenes Auge dich gesehen.<\/p>\n<p>6 Deshalb widerrufe ich,<br \/>\nUnd ich bereue wirklich in Staub und Asche.&#8220;<\/p>\n<p>7 Und es geschah, nachdem Jehova diese Worte zu Hiob geredet hatte, da\u00df Jehova dann zu Eliphas, dem Temaniter, sprach:<\/p>\n<p>&#8222;Mein Zorn ist gegen dich und deine beiden Gef\u00e4hrten entbrannt, denn ihr habt von mir nicht geredet, was wahrhaftig ist, wie mein Knecht Hiob. 8 Und nun, nehmt euch sieben Stiere und sieben Widder, und geht zu meinem Knecht Hiob, und ihr sollt ein Brandschlachtopfer f\u00fcr euch opfern, und Hiob, mein Knecht, wird selbst f\u00fcr euch beten. Sein Angesicht allein werde ich annehmen, um keine sch\u00e4ndliche Torheit an euch zu begehen, denn ihr habt von mir nicht geredet, was wahrhaftig ist, wie mein Knecht Hiob.&#8220;<\/p>\n<p>9 Demgem\u00e4\u00df gingen Eliphas, der Temaniter, und Bildad, der Schuchiter, [und] Zophar, der Naamathiter, und taten so, wie Jehova zu ihnen geredet hatte; und da nahm Jehova Hiobs Angesicht an.<\/p>\n<p>10 Und Jehova selbst wandte den Zustand des Gefangenseins Hiobs, als er zugunsten seiner Gef\u00e4hrten betete, und Jehova begann au\u00dferdem, Hiob all das in doppeltem Ma\u00dfe zu geben, was er gehabt hatte. 11 Und fortgesetzt kamen alle seine Br\u00fcder und alle seine Schwestern und alle, die ihn fr\u00fcher gekannt hatten, zu ihm, und sie begannen, mit ihm Brot zu essen in seinem Haus und ihm Mitgef\u00fchl zu bekunden und ihn zu tr\u00f6sten \u00fcber all das Ungl\u00fcck, das Jehova \u00fcber ihn hatte kommen lassen; und sie gaben ihm dann ein jeder ein Geldst\u00fcck und ein jeder einen goldenen Ring.<\/p>\n<p>12 Was Jehova betrifft, er segnete das Ende Hiobs danach mehr als seinen Anfang, so da\u00df er schlie\u00dflich vierzehntausend Schafe und sechstausend Kamele und tausend Gespanne Rinder und tausend Eselinnen hatte. 13 Auch hatte er dann sieben S\u00f6hne und drei T\u00f6chter. 14 Und er gab der ersten den Namen Jemima und der zweiten den Namen Kezia und der dritten den Namen Keren-Happuch. 15 Und es fanden sich keine so sch\u00f6nen Frauen wie Hiobs T\u00f6chter im ganzen Land, und ihr Vater gab ihnen dann ein Erbe inmitten ihrer Br\u00fcder.<\/p>\n<p>16 Und Hiob lebte nach diesem noch hundertvierzig Jahre und bekam seine S\u00f6hne und seine Enkel zu sehen &#8211; vier Generationen. 17 Und schlie\u00dflich starb Hiob, alt und mit Tagen ges\u00e4ttigt.<\/p>\n<p>weiter geht es zu den <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=144\">H\u00f6hepunkten vom Bibelbuch Hiob<\/a><br \/>\noder direkt in der Bibel mit <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=228\">2. Mose 1 &#8211; 4<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 38 38 Und Jehova antwortete Hiob aus dem Windsturm und sprach dann: 2 &#8222;Wer ist dieser, der den Rat verdunkelt Durch Worte ohne Erkenntnis? 3 G\u00fcrte bitte deine Lenden wie ein kr\u00e4ftiger Mann, Und la\u00df mich dich befragen, und du unterrichte mich. 4 Wo befandest du dich, als ich die Erde gr\u00fcndete? 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