
{"id":1660,"date":"2010-12-20T22:09:10","date_gmt":"2010-12-20T21:09:10","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1660"},"modified":"2010-12-27T12:44:10","modified_gmt":"2010-12-27T11:44:10","slug":"hohepunkte-aus-dem-brief-an-die-hebraer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1660","title":{"rendered":"H\u00f6hepunkte aus dem Brief an die Hebr\u00e4er"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u201ezur Reife vorandr\u00e4ngen\u201c<br \/>\n(Heb. 1:1\u201413:25)<\/strong><\/p>\n<p>Paulus beweist, dass der Glaube an das Opfer Jesu Werke des Gesetzes in den Schatten stellt, indem er die \u00dcberlegenheit Christi, seines Priestertums, seines Opfers und des neuen Bundes unterstreicht (Heb. 3:1-3; 7:1-3, 22; 8:6; 9:11-14, 25, 26). Dieses Bewusstsein muss es den Hebr\u00e4erchristen erleichtert haben, die Verfolgung durch die Juden zu ertragen. Paulus spornt seine Glaubensbr\u00fcder an, \u201ezur Reife voran[zu]dr\u00e4ngen\u201c (Heb. 6:1).<br \/>\nWie wichtig ist der Glaube f\u00fcr einen Christen? \u201eOhne Glauben .\u00a0.\u00a0. ist es unm\u00f6glich, ihm [Gott] wohlzugefallen\u201c, schreibt Paulus. Er fordert die Hebr\u00e4er auf: \u201eLasst uns in dem vor uns liegenden Wettlauf mit Ausharren laufen\u201c, und zwar mit Zuversicht (Heb. 11:6; 12:1).<\/p>\n<p><strong>Antworten auf biblische Fragen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>2:14, 15 \u2014 Von Satan hei\u00dft es, er habe \u201edas Mittel .\u00a0.\u00a0., den Tod zu verursachen\u201c. Bedeutet das, dass er nach Belieben jemandes Tod herbeif\u00fchren kann? <\/strong><br \/>\nNein. Aber seit Satan in Eden den Weg der Bosheit einschlug und log, stirbt der Mensch, und zwar weil Adam s\u00fcndigte und der Menschheit S\u00fcnde und Tod vererbte (R\u00f6m. 5:12). Au\u00dferdem haben Satans menschliche Handlanger Anbeter Jehovas verfolgt und manchmal sogar get\u00f6tet, genau wie es bei Jesus war. Das bedeutet aber nicht, dass Satan die uneingeschr\u00e4nkte Macht besitzt, zu t\u00f6ten, wen er will. W\u00e4re das der Fall, h\u00e4tte er sicherlich schon l\u00e4ngst alle Anbeter Jehovas ausgerottet. Jehova besch\u00fctzt sein Volk als Ganzes und l\u00e4sst nicht zu, dass es von Satan ausgel\u00f6scht wird. Gott l\u00e4sst zwar zu, dass einige durch die Angriffe Satans sterben, doch wir k\u00f6nnen ganz sicher sein: Jehova wird jeden Schaden wieder gutmachen, der uns zugef\u00fcgt wurde.<\/p>\n<p><strong>4:9-11 \u2014 Wie k\u00f6nnen wir in \u201eGottes Ruhe\u201c eingehen?<\/strong><br \/>\nNach dem sechsten Sch\u00f6pfungstag ruhte Gott von seinen Werken. Er wusste, dass sein Vorhaben mit der Erde und den Menschen verwirklicht werden wird (1. Mo. 1:28; 2:2,\u00a03). Wir gehen in jene Ruhe ein, indem wir uns nicht mehr durch Werke selbst zu rechtfertigen suchen, sondern uns das Loskaufsopfer zunutze machen. An Jehova zu glauben und seinem Sohn gehorsam nachzufolgen, statt selbsts\u00fcchtige Interessen zu verfolgen, ist f\u00fcr uns jeden Tag wohltuend und erfrischend (Mat. 11:28-30).<\/p>\n<p><strong>9:16 \u2014 Wer ist der \u201emenschliche Bundesschlie\u00dfer\u201c des neuen Bundes? <\/strong><br \/>\nJehova ist der Stifter des neuen Bundes, w\u00e4hrend Jesus der \u201emenschliche Bundesschlie\u00dfer\u201c ist. Jesus ist der Mittler dieses Bundes. Durch seinen Tod sorgte er f\u00fcr das Opfer, das ben\u00f6tigt wurde, um den Bund rechtswirksam zu machen (Luk. 22:20; Heb. 9:15).<\/p>\n<p><strong>11:10, 13-16 \u2014 Auf welche \u201eStadt\u201c wartete Abraham? <\/strong><br \/>\nDas Wort Stadt ist nicht buchst\u00e4blich aufzufassen, sondern sinnbildlich. Abraham wartete eigentlich auf das \u201ehimmlische Jerusalem\u201c. Es besteht aus Christus Jesus und seinen 144\u00a0000 Mitregenten. Diese Mitregenten in ihrer himmlischen Herrlichkeit werden au\u00dferdem als \u201edie heilige Stadt, das Neue Jerusalem\u201c bezeichnet (Heb. 12:22; Offb. 14:1; 21:2). Abraham erwartete, unter dem K\u00f6nigreich Gottes zu leben.<\/p>\n<p><strong>12:2 \u2014 F\u00fcr welche \u201evor ihm liegende Freude erduldete er [Jesus] einen Marterpfahl\u201c? <\/strong><br \/>\nEs war die Freude, das Ergebnis seines Dienstes zu sehen: die Heiligung des Namens Gottes, die Rechtfertigung der Souver\u00e4nit\u00e4t Jehovas und die Erl\u00f6sung der Menschheit vom Tod. Jesus freute sich auch auf die Belohnung, zum Wohl der Menschen als K\u00f6nig zu herrschen und als Priester zu dienen.<\/p>\n<p><strong>13:20 \u2014 Warum wird gesagt, der neue Bund sei \u201eewig\u201c? <\/strong><br \/>\nEs gibt drei Gr\u00fcnde daf\u00fcr: 1. Er wird nicht ersetzt werden, 2. seine Auswirkungen sind dauerhaft und 3. die \u201eanderen Schafe\u201c werden auch nach Harmagedon aus dem neuen Bund Nutzen ziehen (Joh. 10:16).<\/p>\n<p><strong>Lehren f\u00fcr uns:<\/strong><\/p>\n<p><strong>5:14<\/strong>. Wir sollten eifrig Gottes Wort studieren und das Gelernte in die Tat umsetzen. Es gibt keine andere M\u00f6glichkeit, unser \u201eWahrnehmungsverm\u00f6gen durch Gebrauch .\u00a0.\u00a0. zur Unterscheidung zwischen Recht und Unrecht\u201c zu \u00fcben (1.\u00a0Kor. 2:10).<\/p>\n<p><strong>6:17-19<\/strong>. Wenn unsere Hoffnung fest auf Gottes Verhei\u00dfung und seinen Eid gegr\u00fcndet ist, werden wir nicht so leicht vom Weg der Wahrheit abweichen.<\/p>\n<p><strong>12:3,\u00a04<\/strong>. Wenn es kleinere Schwierigkeiten gibt oder wir auf Widerspruch sto\u00dfen, sollten wir nicht \u2018m\u00fcde werden und in unseren Seelen ermatten\u2019, sondern uns bem\u00fchen, zur Reife fortzuschreiten, und unsere Widerstandskraft st\u00e4rken. Auch sollten wir entschlossen sein, \u201ebis aufs Blut\u201c zu widerstehen, das hei\u00dft bis in den Tod (Heb. 10:36-39).<\/p>\n<p><strong>12:13-15<\/strong>. Wir sollten uns nicht von einer \u201egiftigen Wurzel\u201c \u2014 jemand in der Versammlung, der an allem herumn\u00f6rgelt \u2014 daran hindern lassen, weiterhin \u201egerade Bahnen f\u00fcr unsere F\u00fc\u00dfe\u201c zu schaffen.<\/p>\n<p><strong>12:26-28<\/strong>. Die \u201eDinge, die gemacht worden sind\u201c, sollen ersch\u00fcttert und vernichtet werden. Das sind Dinge, die nicht von Gott gemacht wurden. Dabei handelt es sich um das gesamte gegenw\u00e4rtige System der Dinge, die b\u00f6sen \u201eHimmel\u201c eingeschlossen. \u00dcbrig bleiben werden nur \u201edie Dinge, die nicht ersch\u00fcttert werden\u201c, das hei\u00dft das K\u00f6nigreich und seine Unterst\u00fctzer. Deshalb ist es wichtig, eifrig die gute Botschaft vom K\u00f6nigreich zu verk\u00fcndigen und gem\u00e4\u00df seinen Grunds\u00e4tzen zu leben.<\/p>\n<p><strong>13:7, 17<\/strong>. Wenn wir darauf bedacht sind, den Aufsehern in der Versammlung zu gehorchen und unterw\u00fcrfig zu sein, lassen wir erkennen, dass wir gern mit anderen zusammenarbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201ezur Reife vorandr\u00e4ngen\u201c (Heb. 1:1\u201413:25) Paulus beweist, dass der Glaube an das Opfer Jesu Werke des Gesetzes in den Schatten stellt, indem er die \u00dcberlegenheit Christi, seines Priestertums, seines Opfers und des neuen Bundes unterstreicht (Heb. 3:1-3; 7:1-3, 22; 8:6; 9:11-14, 25, 26). 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