
{"id":166,"date":"2009-01-24T00:01:46","date_gmt":"2009-01-23T23:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=166"},"modified":"2010-01-24T14:12:38","modified_gmt":"2010-01-24T13:12:38","slug":"hiob-28-31","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=166","title":{"rendered":"Hiob 28 &#8211; 31"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 28<\/h3>\n<p><strong>hier redet die ganze Zeit immer noch <span style=\"color: #0000ff;\">Hiob<\/span><\/strong><br \/>\n28 Tats\u00e4chlich gibt es f\u00fcr Silber einen Fundort<br \/>\nUnd eine St\u00e4tte f\u00fcr Gold, das man l\u00e4utert;<br \/>\n2 Eisen selbst wird direkt aus dem Staub genommen,<br \/>\nUnd [aus] Gestein wird Kupfer ausgegossen.<\/p>\n<p>3 Der Finsternis hat er ein Ende gesetzt;<br \/>\nUnd bis an jede Grenze durchforscht er<br \/>\nGestein im Dunkel und im tiefen Schatten.<\/p>\n<p>4 Er hat einen Schacht gegraben, fern von dort, wo [Leute] als Fremdlinge weilen,<br \/>\nVergessene Stellen, fern vom Fu\u00df;<br \/>\nEinige sterbliche Menschen haben sich hinabgeschwungen, sie schweben.<\/p>\n<p>5 Was die Erde betrifft, Nahrung geht daraus hervor;<br \/>\nDoch darunter ist sie wie durch Feuer umgew\u00fchlt worden.<\/p>\n<p>6 Ihr Gestein ist der Ort des Saphirs,<br \/>\nUnd Goldstaub enth\u00e4lt sie.<\/p>\n<p>7 Ein Pfad &#8211; kein Raubvogel hat ihn gekannt,<br \/>\nAuch hat das Auge eines Schwarzen Milans ihn nicht zu Gesicht bekommen.<\/p>\n<p>8 Die majest\u00e4tischen wilden Tiere haben ihn nicht festgetreten;<br \/>\nDer junge L\u00f6we ist nicht dar\u00fcber hingeschritten.<\/p>\n<p>9 \u00dcber den Kiesel hat er seine Hand ausgestreckt;<br \/>\nEr hat Berge umgekehrt von [ihrer] Wurzel aus;<br \/>\n10 In den Felsen hat er wasserf\u00fchrende Stollen ausgeh\u00f6hlt,<br \/>\nUnd alle kostbaren Dinge hat sein Auge gesehen.<\/p>\n<p>11 Die Orte, von denen Str\u00f6me sickerten, hat er einged\u00e4mmt,<br \/>\nUnd das Verborgene bringt er hervor ans Licht.<\/p>\n<p>12 Aber Weisheit &#8211; wo kann sie gefunden werden,<br \/>\nUnd wo ist nun die St\u00e4tte des Verstandes?<\/p>\n<p>13 Der sterbliche Mensch hat ihre Bewertung nicht erkannt,<br \/>\nUnd sie wird nicht gefunden im Land der Lebenden.<\/p>\n<p>14 Die Wassertiefe selbst hat gesagt:<br \/>\n&#8218;Sie ist nicht in mir!&#8216;<br \/>\nAuch das Meer hat gesagt: &#8218;Sie ist nicht bei mir!&#8216;<\/p>\n<p>15 Pures Gold kann nicht als Tausch daf\u00fcr gegeben werden,<br \/>\nUnd Silber kann nicht als ihr Preis dargewogen werden.<\/p>\n<p>16 Sie kann nicht mit Gold aus Ophir bezahlt werden,<br \/>\nMit dem seltenen Onyxstein und dem Saphir.<\/p>\n<p>17 Gold und Glas k\u00f6nnen nicht mit ihr verglichen werden,<br \/>\nNoch ist irgendein Gef\u00e4\u00df aus gel\u00e4utertem Gold ein Tausch f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>18 Koralle und Bergkristall selbst werden nicht erw\u00e4hnt werden,<br \/>\nDoch ein Beutel mit Weisheit ist mehr wert als [ein Beutel voll] Perlen.<\/p>\n<p>19 Der Topas von Kusch kann nicht mit ihr verglichen werden;<br \/>\nSelbst mit Gold in seiner Reinheit kann sie nicht bezahlt werden.<\/p>\n<p>20 Die Weisheit aber &#8211; woher kommt sie,<br \/>\nUnd wo nun ist die St\u00e4tte des Verstandes?<\/p>\n<p>21 Sie ist ja vor den Augen alles Lebendigen verh\u00fcllt worden,<br \/>\nUnd vor den fliegenden Gesch\u00f6pfen der Himmel ist sie verborgen worden.<\/p>\n<p>22 Vernichtung und Tod selbst haben gesagt:<br \/>\n,Mit unseren Ohren haben wir einen Bericht von ihr geh\u00f6rt.&#8216;<\/p>\n<p>23 Gott ist es, der ihren Weg verstanden hat,<br \/>\nUnd er selbst hat ihre St\u00e4tte gekannt,<br \/>\n24 Denn er selbst schaut direkt bis zu den Enden der Erde;<br \/>\nUnter dem ganzen Himmel sieht er,<br \/>\n25 Um dem Wind ein Gewicht zu geben,<br \/>\nW\u00e4hrend er die Wasser selbst nach Ma\u00df abgeteilt hat,<br \/>\n26 Als er f\u00fcr den Regen eine Bestimmung festlegte<br \/>\nUnd einen Weg f\u00fcr die donnernde Gewitterwolke;<br \/>\n27 Damals war es, da\u00df er [die Weisheit] sah und dann dar\u00fcber erz\u00e4hlte;<br \/>\nEr bereitete sie und durchforschte sie auch.<\/p>\n<p>28 Und er sprach darauf zum Menschen:<br \/>\n,Siehe! Die Furcht Jehovas &#8211; das ist Weisheit,<br \/>\nUnd sich vom Schlechten abwenden ist Verstand.&#8216; &#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 29<\/h3>\n<p>29 Und Hiob ging wieder daran, seinen Spruch anzuheben, und sagte weiter:<\/p>\n<p>2 &#8222;O da\u00df ich wie in den Mondmonaten vor alters w\u00e4re,<br \/>\nWie in den Tagen, als Gott mich beh\u00fctete;<br \/>\n3 Als er seine Lampe \u00fcber meinem Haupt leuchten lie\u00df,<br \/>\n[Als] ich bei seinem Licht [durch] Finsternis zu wandeln pflegte;<br \/>\n4 So wie ich in den Tagen meiner Vollreife war,<br \/>\nAls es trauten Umgang mit Gott in meinem Zelt gab,<br \/>\n5 Als der Allm\u00e4chtige noch bei mir war,<br \/>\n[Als] meine Bediensteten rings um mich her waren!<\/p>\n<p>6 Als ich meine Schritte in Butter wusch<br \/>\nUnd der Fels fortw\u00e4hrend B\u00e4che von \u00d6l f\u00fcr mich ausgo\u00df;<br \/>\n7 Als ich hinausging zum Tor bei der Stadt,<br \/>\nStellte ich auf dem \u00f6ffentlichen Platz gew\u00f6hnlich meinen Sitz bereit!<\/p>\n<p>8 Die Knaben sahen mich und versteckten sich,<br \/>\nUnd sogar die Betagten erhoben sich, sie standen.<\/p>\n<p>9 F\u00fcrsten selbst hielten die Worte zur\u00fcck,<br \/>\nUnd die Handfl\u00e4che legten sie jeweils auf ihren Mund.<\/p>\n<p>10 Die Stimme der F\u00fchrer, sie verbarg sich,<br \/>\nUnd ihre Zunge, sie klebte an ihrem Gaumen.<\/p>\n<p>11 Denn das Ohr, es h\u00f6rte zu und pries mich dann gl\u00fccklich,<br \/>\nUnd das Auge, es sah und legte dann Zeugnis f\u00fcr mich ab.<\/p>\n<p>12 Denn stets befreite ich den Niedergedr\u00fcckten, der um Hilfe rief,<br \/>\nUnd den vaterlosen Knaben und den, der keinen Helfer hatte.<\/p>\n<p>13 Der Segen dessen, der im Begriff war umzukommen &#8211; auf mich kam er jeweils,<br \/>\nUnd das Herz der Witwe pflegte ich fr\u00f6hlich zu machen.<\/p>\n<p>14 Mit Gerechtigkeit bekleidete ich mich, und sie bekleidete mich,<br \/>\nMeine Rechtsprechung war gleich einem \u00e4rmellosen Obergewand &#8211; und einem Turban.<\/p>\n<p>15 Augen wurde ich dem Blinden;<br \/>\nUnd F\u00fc\u00dfe war ich dem Lahmen.<\/p>\n<p>16 Ich war ein wirklicher Vater f\u00fcr die Armen;<br \/>\nUnd den Rechtsfall eines mir Unbekannten &#8211; ich untersuchte ihn jeweils.<\/p>\n<p>17 Und ich pflegte die Kinnladen des Misset\u00e4ters zu zerbrechen,<br \/>\nUnd seinen Z\u00e4hnen entri\u00df ich jeweils den Raub.<\/p>\n<p>18 Und ich sagte gew\u00f6hnlich: &#8218;In meinem Nest werde ich verscheiden,<br \/>\nUnd wie die Sandk\u00f6rner werde ich [meine] Tage vermehren.<\/p>\n<p>19 Meine Wurzel ist f\u00fcr die Wasser offen,<br \/>\nUnd Tau, er wird auf meinem Zweig n\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>20 Meine Herrlichkeit ist frisch bei mir,<br \/>\nUnd mein Bogen in meiner Hand wird wiederholt schie\u00dfen.&#8216;<\/p>\n<p>21 Auf mich h\u00f6rten sie; und sie harrten,<br \/>\nUnd sie schwiegen still zu meinem Rat.<\/p>\n<p>22 Nach meinem Wort pflegten sie nicht wieder zu reden,<br \/>\nUnd auf sie tr\u00e4ufelte jeweils mein Wort.<\/p>\n<p>23 Und sie harrten auf mich wie auf den Regen,<br \/>\nUnd sie sperrten ihren Mund auf f\u00fcr den Fr\u00fchlingsregen.<\/p>\n<p>24 Ich l\u00e4chelte ihnen jeweils zu &#8211; sie glaubten [es] gew\u00f6hnlich nicht -,<br \/>\nUnd das Licht meines Angesichts brachten sie nicht zum Sinken.<\/p>\n<p>25 Ich w\u00e4hlte jeweils den Weg f\u00fcr sie, und ich sa\u00df als Haupt da;<br \/>\nUnd ich weilte wie ein K\u00f6nig unter [seinen] Truppen,<br \/>\nWie einer, der die Trauernden tr\u00f6stet.<\/p>\n<h3>Kapitel 30<\/h3>\n<p>30 Und jetzt haben sie \u00fcber mich gelacht,<br \/>\nDiese an Tagen J\u00fcngeren als ich,<br \/>\nDeren V\u00e4ter den Hunden meiner Kleinviehherde<br \/>\nBeizugesellen ich abgelehnt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>2 Selbst die Kraft ihrer H\u00e4nde &#8211; von welchem Nutzen war sie mir?<br \/>\nIn ihnen ist die volle Kraft geschwunden.<\/p>\n<p>3 Durch Mangel und Hunger sind sie unfruchtbar,<br \/>\nBenagen eine wasserlose Gegend,<br \/>\n[Wo] es gestern Sturm und Ver\u00f6dung gab.<\/p>\n<p>4 Sie pfl\u00fcckten das Salzkraut beim Gestr\u00e4uch,<br \/>\nUnd die Wurzel von Ginsterstr\u00e4uchern war ihre Speise.<\/p>\n<p>5 Aus der Gemeinschaft wurden sie jeweils vertrieben;<br \/>\nMan schrie ihnen stets nach wie einem Dieb.<\/p>\n<p>6 Am Abhang von Wildbacht\u00e4lern [m\u00fcssen sie] weilen,<br \/>\nIn Staubl\u00f6chern und in Felsen.<\/p>\n<p>7 Inmitten der Str\u00e4ucher pflegten sie zu schreien;<br \/>\nUnter den Nesseln dr\u00e4ngten sie sich jeweils zusammen.<\/p>\n<p>8 S\u00f6hne des Unverst\u00e4ndigen, auch S\u00f6hne des Namenlosen,<br \/>\nSie sind aus dem Land hinausgepeitscht worden.<\/p>\n<p>9 Und jetzt bin ich sogar das Thema ihres Liedes geworden,<br \/>\nUnd ich diene ihnen zum Gerede.<\/p>\n<p>10 Sie haben mich verabscheut, sie haben sich von mir ferngehalten;<br \/>\nUnd von meinem Angesicht hielten sie [ihren] Speichel nicht zur\u00fcck.<\/p>\n<p>11 Denn er l\u00f6ste [meine] eigene Bogensehne und ging daran, mich zu dem\u00fctigen,<br \/>\nUnd den Zaum lie\u00dfen sie meinetwegen los.<\/p>\n<p>12 Zu [meiner] Rechten erheben sie sich wie eine Brut;<br \/>\nMeine F\u00fc\u00dfe haben sie gehen lassen,<br \/>\nDoch warfen sie dann ihre Unheilsd\u00e4mme gegen mich auf.<\/p>\n<p>13 Sie haben meine Pfade aufgerissen;<br \/>\nSie f\u00f6rderten nur Widriges gegen mich,<br \/>\nOhne da\u00df sie irgendeinen Helfer hatten.<\/p>\n<p>14 Wie durch eine weite Bresche kamen sie dann;<br \/>\nUnter einem Sturm haben sie sich dahergew\u00e4lzt.<\/p>\n<p>15 Pl\u00f6tzliche Schrecken haben sich gegen mich gewandt;<br \/>\nMeine edle Haltung wird gejagt wie der Wind,<br \/>\nUnd wie eine Wolke ist meine Rettung vor\u00fcbergezogen.<\/p>\n<p>16 Und nun ist meine Seele in mir ausgegossen,<br \/>\nTage der Tr\u00fcbsal erfassen mich.<\/p>\n<p>17 Nachts sind meine Gebeine selbst durchbohrt worden [und fielen] von mir ab,<br \/>\nUnd [Schmerzen,] die an mir nagen, ruhen nicht.<\/p>\n<p>18 Durch die F\u00fclle von Kraft ver\u00e4ndert sich mein Gewand;<br \/>\nGleich dem Kragen meines langen Gewandes umg\u00fcrtet es mich.<\/p>\n<p>19 Er hat mich zum Lehm hinuntergebracht,<br \/>\nSo da\u00df ich mich wie Staub und Asche erweise.<\/p>\n<p>20 Ich rufe zu dir um Hilfe, aber du antwortest mir nicht;<br \/>\nIch habe dagestanden, da\u00df du auf mich achten m\u00f6gest.<\/p>\n<p>21 Du wandelst dich, um gegen mich grausam zu werden;<br \/>\nMit der Machtf\u00fclle deiner Hand feindest du mich an.<\/p>\n<p>22 Du hebst mich zum Wind hinauf, du l\u00e4\u00dft mich [darauf] fahren;<br \/>\nDann l\u00f6st du mich auf mit Krachen.<\/p>\n<p>23 Denn ich wei\u00df wohl, da\u00df du mich zum Tod zur\u00fcckkehren lassen wirst<br \/>\nUnd zum Haus der Zusammenkunft f\u00fcr jeden Lebenden.<\/p>\n<p>24 Nur streckt keiner seine Hand gegen einen blo\u00dfen Tr\u00fcmmerhaufen aus,<br \/>\nNoch gibt es w\u00e4hrend jemandes Verfall wegen dieser Dinge einen Hilferuf.<\/p>\n<p>25 Bestimmt habe ich geweint um den, der einen harten Tag hat;<br \/>\nMeine Seele ist um den Armen bek\u00fcmmert gewesen.<\/p>\n<p>26 Obwohl ich auf Gutes wartete, kam doch Schlechtes;<br \/>\nUnd ich harrte auf das Licht, aber Dunkel kam.<\/p>\n<p>27 Meine eigenen Eingeweide wurden zum Sieden gebracht und blieben nicht still;<br \/>\nTage der Tr\u00fcbsal traten mir entgegen.<\/p>\n<p>28 Traurig geworden, wanderte ich umher, als es kein Sonnenlicht gab;<br \/>\nIch stand auf in der Versammlung, ich rief st\u00e4ndig um Hilfe.<\/p>\n<p>29 Ein Bruder wurde ich den Schakalen<br \/>\nUnd ein Gef\u00e4hrte den T\u00f6chtern des Strau\u00dfes.<\/p>\n<p>30 Sogar meine Haut wurde schwarz [und fiel] ab von mir,<br \/>\nUnd mein Gebein, es wurde hei\u00df vor D\u00fcrre.<\/p>\n<p>31 Und meine Harfe war schlie\u00dflich nur zum Trauern [da]<br \/>\nUnd meine Pfeife f\u00fcr die Stimme der Weinenden.<\/p>\n<h3>Kapitel 31<\/h3>\n<p>31 Einen Bund habe ich mit meinen Augen geschlossen.<br \/>\nWie also k\u00f6nnte ich mich einer Jungfrau gegen\u00fcber aufmerksam zeigen?<\/p>\n<p>2 Und welchen Anteil gibt es von Gott droben<br \/>\nOder [welches] Erbe vom Allm\u00e4chtigen aus der H\u00f6he?<\/p>\n<p>3 Gibt es nicht Unheil f\u00fcr einen Misset\u00e4ter<br \/>\nUnd Mi\u00dfgeschick f\u00fcr die Schadenstifter?<\/p>\n<p>4 Sieht er nicht selbst meine Wege<br \/>\nUnd z\u00e4hlt sogar alle meine Schritte?<\/p>\n<p>5 Wenn ich mit [Menschen der] Unwahrheit gewandelt bin<br \/>\nUnd mein Fu\u00df zum Truge eilt,<br \/>\n6 Wird er mich auf genauer Waage wiegen,<br \/>\nUnd Gott wird meine unversehrte Lauterkeit erkennen.<\/p>\n<p>7 Wenn mein Schritt vom Weg abweicht<br \/>\nOder mein Herz nur meinen Augen nachgegangen ist<br \/>\nOder irgendein Makel an meinen eigenen Handfl\u00e4chen haftengeblieben ist,<br \/>\n8 So m\u00f6ge ich Samen s\u00e4en und ein anderer [es] essen,<br \/>\nUnd m\u00f6gen meine eigenen Nachkommen entwurzelt werden.<\/p>\n<p>9 Wenn sich mein Herz zu einer Frau hin hat bet\u00f6ren lassen<br \/>\nUnd ich st\u00e4ndig direkt am Eingangsweg meines Gef\u00e4hrten auf der Lauer gelegen habe,<br \/>\n10 So m\u00f6ge meine Frau f\u00fcr einen anderen Mann mahlen,<br \/>\nUnd andere M\u00e4nner m\u00f6gen sich \u00fcber sie niederknien.<\/p>\n<p>11 Denn das w\u00e4re Z\u00fcgellosigkeit,<br \/>\nUnd das w\u00e4re ein Vergehen [zur Beachtung] f\u00fcr die Richter.<\/p>\n<p>12 Denn das ist ein Feuer, das bis zur Vernichtung fressen w\u00fcrde,<br \/>\nUnd unter all meinem Ertrag w\u00fcrde es Wurzel fassen.<\/p>\n<p>13 Wenn ich das Recht meines Sklaven zu verweigern pflegte<br \/>\nOder [das] meiner Sklavin in ihrem Rechtsfall mit mir,<br \/>\n14 Was kann ich dann tun, wenn Gott aufsteht?<br \/>\nUnd wenn er eine Abrechnung verlangt, was kann ich ihm antworten?<\/p>\n<p>15 Hat nicht der, der mich im Mutterleib machte, [auch] ihn gemacht,<br \/>\nUnd ist nicht EINER darangegangen, uns im Mutterscho\u00df zu bereiten?<\/p>\n<p>16 Wenn ich die Geringen von dem, woran [sie] Gefallen [hatten], zur\u00fcckzuhalten pflegte<br \/>\nUnd die Augen der Witwe jeweils versagen lie\u00df<br \/>\n17 Und ich meinen Bissen allein zu essen pflegte,<br \/>\nW\u00e4hrend der vaterlose Knabe nicht davon a\u00df<br \/>\n18 (Denn von meiner Jugend an wuchs er bei mir auf wie bei einem Vater,<br \/>\nUnd vom Leib meiner Mutter an leitete ich sie fortw\u00e4hrend);<br \/>\n19 Wenn ich jeweils jemand umkommen sah, weil er kein Gewand hatte,<br \/>\nOder da\u00df der Arme keine Bedeckung hatte;<br \/>\n20 Wenn seine Lenden mich nicht segneten<br \/>\nUnd er sich von der geschorenen Wolle meiner jungen Widder nicht erw\u00e4rmte;<br \/>\n21 Wenn ich meine Hand gegen den vaterlosen Knaben schwang<br \/>\nZu der Zeit, da ich [die Notwendigkeit] meines Beistandes im Tor sah,<br \/>\n22 So m\u00f6ge mein eigenes Schulterblatt aus seiner Schulter fallen,<br \/>\nUnd m\u00f6ge mein eigener Arm von seinem Oberarmknochen abgebrochen werden.<\/p>\n<p>23 Denn Unheil von Gott aus war mir ein Schrecken,<br \/>\nUnd gegen seine W\u00fcrde konnte ich nicht standhalten.<\/p>\n<p>24 Wenn ich Gold zu meiner Zuversicht gesetzt habe<br \/>\nOder zum Gold gesagt habe: &#8218;Du bist mein Vertrauen!&#8216;,<\/p>\n<p>25 Wenn ich mich zu freuen pflegte, weil meines Eigentums viel war<br \/>\nUnd weil meine Hand eine Menge Dinge gefunden hatte;<br \/>\n26 Wenn ich jeweils das Licht sah, wenn es hervorleuchtete,<br \/>\nOder den kostbaren Mond daherwandeln<br \/>\n27 Und mein Herz begann, sich im geheimen bet\u00f6ren zu lassen,<br \/>\nUnd meine Hand dann meinen Mund k\u00fc\u00dfte:<br \/>\n28 Auch das w\u00e4re ein Vergehen [zur Beachtung] f\u00fcr die Richter,<br \/>\nDenn ich h\u00e4tte den [wahren] Gott droben verleugnet.<\/p>\n<p>29 Wenn ich mich beim Untergang eines mich heftig Hassenden jeweils gefreut h\u00e4tte<br \/>\nOder mich erregt f\u00fchlte, weil \u00dcbles ihn gefunden hatte &#8211;<br \/>\n30 Und ich gestattete meinem Gaumen nicht, zu s\u00fcndigen,<br \/>\nIndem ich einen Fluch gegen seine Seele forderte.<\/p>\n<p>31 Wenn die Leute meines Zeltes nicht sprachen:<br \/>\n,Wer kann jemand beibringen, der nicht von seiner Speise satt geworden ist?&#8216; &#8211;<br \/>\n32 Kein ans\u00e4ssiger Fremdling verbrachte gew\u00f6hnlich drau\u00dfen die Nacht;<br \/>\nMeine T\u00fcren hielt ich gegen den Pfad hin offen.<\/p>\n<p>33 Wenn ich gleich einem Erdenmenschen meine \u00dcbertretungen zudeckte,<br \/>\nIndem ich mein Vergehen in meiner Hemdtasche verbarg &#8211;<br \/>\n34 Weil ich mich bei einer gro\u00dfen Menge entsetzte<br \/>\nOder die Verachtung von Familien mich erschreckte<br \/>\nUnd ich still bliebe, w\u00fcrde ich nicht aus dem Eingang hinausgehen.<\/p>\n<p>35 O da\u00df ich jemand h\u00e4tte, der mir zuh\u00f6rte,<br \/>\nDa\u00df gem\u00e4\u00df meiner Unterschrift der Allm\u00e4chtige selbst mir antworten w\u00fcrde!<br \/>\nOder da\u00df die Person im Rechtsfall mit mir doch ein Schriftst\u00fcck geschrieben h\u00e4tte!<\/p>\n<p>36 Wahrlich, auf meiner Schulter w\u00fcrde ich es tragen;<br \/>\nIch w\u00fcrde es mir umbinden gleich einer pr\u00e4chtigen Krone.<\/p>\n<p>37 Die Zahl meiner Schritte w\u00fcrde ich ihm mitteilen;<br \/>\nEinem F\u00fchrer gleich w\u00fcrde ich mich ihm nahen.<\/p>\n<p>38 Wenn gegen mich mein eigener Boden um Hilfe riefe<br \/>\nUnd seine Furchen selbst zusammen weinten;<br \/>\n39 Wenn ich seinen Fruchtertrag ohne Geld gegessen habe<br \/>\nUnd ich die Seele seiner Besitzer zum Keuchen gebracht habe,<br \/>\n40 So m\u00f6ge statt des Weizens dorniges Unkraut aufgehen<br \/>\nUnd statt der Gerste stinkendes Unkraut.&#8220;<\/p>\n<p>Die Worte Hiobs sind zu Ende.<\/p>\n<p>weiter geht es mit dem Drama <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=196\">F\u00fcrchte Gott und weiche vom Schlechten<\/a><br \/>\noder direkt mit <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=213\">Hiob 32 &#8211; 34 <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 28 hier redet die ganze Zeit immer noch Hiob 28 Tats\u00e4chlich gibt es f\u00fcr Silber einen Fundort Und eine St\u00e4tte f\u00fcr Gold, das man l\u00e4utert; 2 Eisen selbst wird direkt aus dem Staub genommen, Und [aus] Gestein wird Kupfer ausgegossen. 3 Der Finsternis hat er ein Ende gesetzt; Und bis an jede Grenze durchforscht [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23,6,113,2],"tags":[104,603,19],"class_list":["post-166","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-eigene-gedanken-zum-geschehen","category-die-ich-mir-gestellt-habe","category-hiob-text-in-der-bibel","category-text-in-der-bibel","tag-glaube","tag-hiob","tag-vertrauen-auf-jehova"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/166","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=166"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/166\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1486,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/166\/revisions\/1486"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=166"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=166"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=166"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}