
{"id":159,"date":"2009-01-22T11:17:47","date_gmt":"2009-01-22T10:17:47","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=159"},"modified":"2010-01-24T13:45:25","modified_gmt":"2010-01-24T12:45:25","slug":"hiob-21-24","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=159","title":{"rendered":"Hiob 21 &#8211; 24"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 21<\/h3>\n<p>21 Und<strong> <span style=\"color: #0000ff;\">Hiob<\/span> antwortete <\/strong>und sprach dann:<\/p>\n<p>2 &#8222;H\u00f6rt aufmerksam auf mein Wort,<br \/>\nUnd m\u00f6ge dies eure Tr\u00f6stung werden;<\/p>\n<p>3 Ertragt mich, und ich selbst werde reden;<br \/>\nUnd nachdem ich geredet habe, mag [jeder von euch] spotten.<\/p>\n<p>4 Was mich betrifft, wird meine Besorgnis etwa gegen\u00fcber einem Menschen [ausgedr\u00fcckt]?<br \/>\nOder warum wird mein Geist nicht ungeduldig?<\/p>\n<p>5 Wendet euer Angesicht mir zu, und starrt vor Entsetzen,<br \/>\nUnd legt [eure] Hand auf [euren] Mund.<\/p>\n<p>6 Und wenn ich [daran] gedacht habe, bin ich auch in Best\u00fcrzung geraten,<br \/>\nUnd Schauder hat mein Fleisch erfa\u00dft.<\/p>\n<p>7 Wie kommt es, da\u00df die B\u00f6sen selbst am Leben bleiben,<br \/>\nGealtert sind, ja an Verm\u00f6gen \u00fcberlegen geworden sind?<\/p>\n<p>8 Ihre Nachkommenschaft ist gefestigt bei ihnen vor ihrem Angesicht,<br \/>\nUnd ihre Nachk\u00f6mmlinge [sind] vor ihren Augen.<\/p>\n<p>9 Ihre H\u00e4user sind der Frieden selbst, frei von Schrecken,<br \/>\nUnd die Rute Gottes ist nicht auf ihnen.<\/p>\n<p>10 Sein eigener Stier befruchtet tats\u00e4chlich, und er versch\u00fcttet den Samen nicht;<br \/>\nSeine Kuh bringt hervor und hat keine Fehlgeburt.<\/p>\n<p>11 Sie senden st\u00e4ndig ihre Buben aus wie eine Kleinviehherde,<br \/>\nUnd ihre eigenen m\u00e4nnlichen Kinder springen umher.<\/p>\n<p>12 Sie fahren fort, [die Stimme] mit Tamburin und Harfe zu erheben,<br \/>\nUnd freuen sich fortw\u00e4hrend beim Klang der Pfeife.<\/p>\n<p>13 Sie verbringen ihre Tage in Wohlleben,<br \/>\nUnd in einem Augenblick steigen sie zum Scheol hinab.<\/p>\n<p>14 Und sie sprechen zu dem [wahren] Gott: &#8218;Wende dich von uns weg!<br \/>\nUnd an der Erkenntnis deiner Wege haben wir kein Gefallen gefunden.<\/p>\n<p>15 Was hat der Allm\u00e4chtige zu bedeuten, da\u00df wir ihm dienen sollten,<br \/>\nUnd wie n\u00fctzen wir uns, da\u00df wir mit ihm in F\u00fchlung gekommen sind?&#8216;<\/p>\n<p>16 Siehe! Ihr Wohlbefinden [liegt] nicht in ihrer eigenen Macht.<br \/>\nJa der Rat von B\u00f6sen ist fern von mir geblieben.<\/p>\n<p>17 Wie oft ist die Lampe der B\u00f6sen erloschen,<br \/>\nUnd [wie oft] kommt ihr Unheil tats\u00e4chlich \u00fcber sie?<br \/>\n[Wie oft] teilt er in seinem Zorn Vernichtung aus?<\/p>\n<p>18 Werden sie wie Stroh vor dem Wind<br \/>\nUnd wie Spreu, die ein Sturmwind weggestohlen hat?<\/p>\n<p>19 Gott selbst wird jemandes Sch\u00e4dlichkeit f\u00fcr jemandes eigene S\u00f6hne aufbewahren;<br \/>\nEr wird ihm vergelten, da\u00df er [es] wei\u00df.<\/p>\n<p>20 Seine Augen werden seinen Verfall sehen,<br \/>\nUnd vom Grimm des Allm\u00e4chtigen wird er trinken.<\/p>\n<p>21 Woran wird er Gefallen haben in seinem Haus nach ihm,<br \/>\nWenn die Zahl seiner Monate wirklich entzweigeschnitten sein wird?<\/p>\n<p>22 Wird er sogar Gott Erkenntnis lehren,<br \/>\nWenn ER selbst die Hohen richtet?<\/p>\n<p>23 Dieser wird in seiner v\u00f6lligen Selbstgen\u00fcgsamkeit sterben,<br \/>\nWenn er ganz sorgenfrei und in Ruhe ist,<br \/>\n24 [Wenn] seine eigenen H\u00fcften voll Fett geworden sind<br \/>\nUnd selbst das Mark seiner Gebeine getr\u00e4nkt wird.<\/p>\n<p>25 Und dieser andere wird mit bitterer Seele sterben,<br \/>\nWenn er nicht von guten Dingen genossen hat.<\/p>\n<p>26 Zusammen im Staub werden sie liegen,<br \/>\nUnd Maden selbst werden sie zudecken.<\/p>\n<p>27 Siehe! Ich kenne ja eure Gedanken<br \/>\nUnd die Pl\u00e4ne, mit denen ihr mir Gewalt antun wollt.<\/p>\n<p>28 Denn ihr sagt: &#8218;Wo ist das Haus des Edlen,<br \/>\nUnd wo ist das Zelt, [sind] die H\u00fctten B\u00f6ser?&#8216;<\/p>\n<p>29 Habt ihr nicht die auf den Wegen Reisenden befragt?<br \/>\nUnd besichtigt ihr nicht sorgf\u00e4ltig ihre eigenen Zeichen,<br \/>\n30 Da\u00df am Tag des Unheils ein \u00dcbler verschont wird,<br \/>\n[Da\u00df] er am Tag des Zornausbruchs befreit wird?<\/p>\n<p>31 Wer wird ihm seinen Weg direkt ins Angesicht kundtun?<br \/>\nUnd wer wird ihn belohnen f\u00fcr das, was er selbst getan hat?<\/p>\n<p>32 Was ihn betrifft, zur Begr\u00e4bnisst\u00e4tte wird er gebracht werden,<br \/>\nUnd \u00fcber einer Gruft wird Wache gehalten.<\/p>\n<p>33 Ihm werden die Erdschollen eines Wildbachtals bestimmt s\u00fc\u00df werden,<br \/>\nUnd hinter sich her wird er alle Menschen ziehen,<br \/>\nUnd die vor ihm waren ohne Zahl.<\/p>\n<p>34 Wie vergeblich also sucht ihr mich zu tr\u00f6sten,<br \/>\nUnd eure Entgegnungen selbst bleiben tats\u00e4chlich als Untreue \u00fcbrig!&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 22<\/h3>\n<p>22 Und <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Eliphas<\/span>, der Temaniter, antwortete<\/strong> und sprach dann:<\/p>\n<p>2 &#8222;Kann ein kr\u00e4ftiger Mann Gott selbst zum Nutzen sein,<br \/>\nDa\u00df irgendeiner, der Einsicht hat, ihm zum Nutzen sein sollte?<\/p>\n<p>3 Hat der Allm\u00e4chtige irgendein Gefallen daran, da\u00df du gerecht bist,<br \/>\nOder irgendeinen Gewinn davon, da\u00df du deinen Weg untadelig gehst?<\/p>\n<p>4 Wird er dich wegen deiner Ehrfurcht zurechtweisen,<br \/>\nWird er mit dir ins Gericht gehen?<\/p>\n<p>5 Ist nicht deine eigene Schlechtigkeit bereits zuviel,<br \/>\nUnd wird deiner Vergehungen kein Ende sein?<\/p>\n<p>6 Denn du nimmst ohne Ursache ein Pfand von deinen Br\u00fcdern,<br \/>\nUnd du ziehst sogar die Kleider von Nackten ab.<\/p>\n<p>7 Du gibst dem M\u00fcden keinen Trunk Wasser,<br \/>\nUnd dem Hungrigen enth\u00e4ltst du Brot vor.<\/p>\n<p>8 Was einen Mann von Kraft betrifft, so ist das Land sein,<br \/>\nUnd einer, der mit Parteilichkeit behandelt wird, wohnt selbst darin.<\/p>\n<p>9 Witwen hast du mit leeren H\u00e4nden weggesandt,<br \/>\nUnd die Arme von vaterlosen Knaben sind zermalmt worden.<\/p>\n<p>10 Darum sind Vogelfallen rings um dich,<br \/>\nUnd pl\u00f6tzlicher Schrecken best\u00fcrzt dich;<br \/>\n11 Oder Finsternis, [so da\u00df] du nicht sehen kannst,<br \/>\nUnd ein Wasserschwall selbst bedeckt dich.<\/p>\n<p>12 Ist nicht Gott die Himmelsh\u00f6he?<br \/>\nAuch sieh die Gesamtzahl der Sterne, da\u00df sie hoch sind.<\/p>\n<p>13 Und doch hast du gesagt: &#8218;Was wei\u00df Gott wirklich?<br \/>\nKann er durch dichtes Dunkel richten?<\/p>\n<p>14 Wolken sind f\u00fcr ihn ein Versteck, so da\u00df er nicht sieht,<br \/>\nUnd am Himmelsgew\u00f6lbe wandelt er umher.&#8216;<\/p>\n<p>15 Wirst du den Weg der Vorzeit einhalten,<br \/>\nDen schadenstiftende M\u00e4nner betreten haben,<br \/>\n16 [M\u00e4nner,] die weggerissen worden sind vor ihrer Zeit,<br \/>\nDeren Grund wie ein Strom weggegossen wird,<br \/>\n17 Die zu dem [wahren] Gott sprechen: &#8218;Wende dich weg von uns!<br \/>\nUnd was kann der Allm\u00e4chtige gegen uns ausrichten?&#8216;?<\/p>\n<p>18 Doch er selbst hat ihre H\u00e4user mit guten Dingen gef\u00fcllt;<br \/>\nUnd der Rat der B\u00f6sen, er hat sich von mir ferngehalten.<\/p>\n<p>19 Die Gerechten werden [es] sehen und sich freuen,<br \/>\nUnd der Unschuldige selbst wird sie verspotten:<\/p>\n<p>20 &#8218;Wahrlich, unsere Gegner sind ausgetilgt worden;<br \/>\nUnd ihr \u00dcbriggelassenes wird gewi\u00df ein Feuer fressen.&#8216;<\/p>\n<p>21 Mache dich bitte mit ihm vertraut, und halte Frieden;<br \/>\nDadurch werden dir gute Dinge zukommen.<\/p>\n<p>22 Nimm bitte aus seinem Mund das Gesetz,<br \/>\nUnd leg seine Reden in dein Herz.<\/p>\n<p>23 Wenn du zum Allm\u00e4chtigen umkehrst, wirst du aufgebaut werden;<br \/>\n[Wenn] du Ungerechtigkeit von deinem Zelt fernhalten wirst<br \/>\n24 Und [wenn] kostbares Erz in den Staub gelegt wird<br \/>\nUnd Gold aus Ophir in das Gestein von Wildbacht\u00e4lern,<br \/>\n25 Dann wird der Allm\u00e4chtige tats\u00e4chlich deine kostbaren Erze werden<br \/>\nUnd Silber f\u00fcr dich, das erlesenste.<\/p>\n<p>26 Denn dann wirst du am Allm\u00e4chtigen deine Wonne haben,<br \/>\nUnd du wirst dein Angesicht zu Gott selbst erheben.<\/p>\n<p>27 Du wirst zu ihm flehen, und er wird dich erh\u00f6ren;<br \/>\nUnd deine Gel\u00fcbde wirst du bezahlen.<\/p>\n<p>28 Und du wirst etwas entscheiden, und es wird f\u00fcr dich bestehen;<br \/>\nUnd auf deinen Wegen wird bestimmt Licht leuchten.<\/p>\n<p>29 Denn es mu\u00df Erniedrigung geben, wenn du \u00fcberheblich redest;<br \/>\nDoch den mit niedergeschlagenen Augen wird er retten.<\/p>\n<p>30 Er wird einen unschuldigen Mann befreien,<br \/>\nUnd du wirst wegen der Reinheit deiner H\u00e4nde bestimmt befreit werden.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 23<\/h3>\n<p>23 Und <strong><span style=\"color: #0000ff;\">Hiob<\/span> antwortete <\/strong>und sprach dann:<\/p>\n<p>2 &#8222;Auch heute ist Widerspenstigkeit mein Zustand der Besorgnis;<br \/>\nMeine eigene Hand ist schwer wegen meines Seufzens.<\/p>\n<p>3 O da\u00df ich wirklich w\u00fc\u00dfte, wo ich ihn finden k\u00f6nnte!<br \/>\nIch k\u00e4me bis zu seinem festen Platz.<\/p>\n<p>4 Ich w\u00fcrde einen Rechtsfall vor ihm darlegen,<br \/>\nUnd meinen Mund w\u00fcrde ich mit Gegenargumenten f\u00fcllen;<br \/>\n5 Ich w\u00fcrde die Worte kennen, mit denen er mir antwortet,<br \/>\nUnd ich w\u00fcrde beachten, was er zu mir sagt.<\/p>\n<p>6 W\u00fcrde er mit Machtf\u00fclle mit mir streiten?<br \/>\nO nein! Sicherlich w\u00fcrde er selbst auf mich achten.<\/p>\n<p>7 Dort wird der Rechtschaffene selbst gewi\u00df die Dinge mit ihm richtigstellen,<br \/>\nUnd ich w\u00fcrde f\u00fcr immer meinem Richter entkommen.<\/p>\n<p>8 Siehe! Ostw\u00e4rts gehe ich, und er ist nicht dort,<br \/>\nUnd wieder zur\u00fcck, und ich kann ihn nicht bemerken,<br \/>\n9 Nach links, wo er wirkt, aber ich kann [ihn] nicht erblicken;<br \/>\nEr biegt nach rechts ab, aber ich sehe [ihn] nicht.<\/p>\n<p>10 Denn er kennt ja den Weg, den ich einschlage.<br \/>\n[Nachdem] er mich gepr\u00fcft hat, werde ich wie Gold selbst hervorgehen.<\/p>\n<p>11 An seinen Schritten hat mein Fu\u00df festgehalten;<br \/>\nSeinen Weg habe ich eingehalten, und ich weiche nicht ab.<\/p>\n<p>12 [Von] dem Gebot seiner Lippen entferne ich mich nicht.<br \/>\nIch habe die Reden seines Mundes aufbewahrt, mehr als was mir vorgeschrieben ist.<\/p>\n<p>13 Und er ist e i n e s [Sinnes], und wer kann ihm widerstehen?<br \/>\nUnd seine eigene Seele begehrt&#8217;s, und er wird [es] tun.<\/p>\n<p>14 Denn er wird vollst\u00e4ndig ausf\u00fchren, was f\u00fcr mich vorgeschrieben ist,<br \/>\nUnd Dinge wie diese sind viele bei ihm.<\/p>\n<p>15 Deshalb bin ich seinetwegen best\u00fcrzt;<br \/>\nIch gebe acht und erschrecke vor ihm.<\/p>\n<p>16 Ja, Gott selbst hat mein Herz zaghaft gemacht,<br \/>\nUnd der Allm\u00e4chtige selbst hat mich in Best\u00fcrzung versetzt.<\/p>\n<p>17 Denn nicht wegen Finsternis bin ich zum Schweigen gebracht worden,<br \/>\nNoch weil Dunkel mein eigenes Angesicht bedeckt hat.<\/p>\n<h3>Kapitel 24<\/h3>\n<p>24 Wie kommt es, da\u00df vom Allm\u00e4chtigen selbst nicht Zeiten aufgespart worden sind<br \/>\nUnd gerade die, die ihn kennen, seine Tage nicht erblickt haben?<\/p>\n<p>2 Es gibt welche, die Grenzmarkierungen zur\u00fccksetzen;<br \/>\nEine Herde haben sie erhascht, da\u00df sie [sie] h\u00fcten.<\/p>\n<p>3 Sie treiben von vaterlosen Knaben sogar den Esel hinweg;<br \/>\nSie ergreifen den Stier der Witwe als Pfand.<\/p>\n<p>4 Sie treiben die Armen vom Weg ab;<br \/>\nGleichzeitig haben sich die Niedergedr\u00fcckten der Erde verborgen gehalten.<\/p>\n<p>5 Siehe! [Wie] Zebras in der Wildnis<br \/>\nSind sie an ihre T\u00e4tigkeit gegangen, sich Nahrung zu suchen.<br \/>\nDie W\u00fcstenebene [gibt] jedem Brot f\u00fcr die Knaben.<\/p>\n<p>6 Auf dem Feld ernten sie sein Futter,<br \/>\nUnd den Weingarten des B\u00f6sen pl\u00fcndern sie rasch aus.<\/p>\n<p>7 Nackt verbringen sie die Nacht, ohne Gewand<br \/>\nUnd ohne irgendeine Bedeckung in der K\u00e4lte.<\/p>\n<p>8 Vom Regensturm der Berge werden sie durchn\u00e4\u00dft,<br \/>\nUnd weil es kein Obdach gibt, m\u00fcssen sie sich an einen Felsen schmiegen.<\/p>\n<p>9 Man rei\u00dft einen vaterlosen Knaben sogar von der Brust hinweg,<br \/>\nUnd was der Niedergedr\u00fcckte anhat, nimmt man als Pfand.<\/p>\n<p>10 Nackt m\u00fcssen sie einhergehen, ohne Gewand,<br \/>\nUnd hungrig m\u00fcssen sie die geernteten \u00c4hren tragen.<\/p>\n<p>11 Zwischen den Terrassenmauern verbringen sie die Mittagszeit;<br \/>\nWeinkeltern m\u00fcssen sie treten, und doch leiden sie Durst.<\/p>\n<p>12 Von der Stadt her st\u00f6hnen die Sterbenden fortw\u00e4hrend,<br \/>\nUnd die Seele t\u00f6dlich Verwundeter ruft um Hilfe;<br \/>\nUnd Gott selbst betrachtet [es] nicht als etwas Ungeb\u00fchrliches.<\/p>\n<p>13 Was sie betrifft, so waren sie tats\u00e4chlich unter den gegen das Licht Rebellierenden,<br \/>\nSie erkannten seine Wege nicht an,<br \/>\nUnd sie blieben nicht auf seinen Pfaden.<\/p>\n<p>14 Beim Tageslicht steht der M\u00f6rder auf,<br \/>\nEr geht daran, den Niedergedr\u00fcckten und den Armen zu t\u00f6ten;<br \/>\nUnd w\u00e4hrend der Nacht wird er ein regelrechter Dieb.<\/p>\n<p>15 Was das Auge des Ehebrechers betrifft, es hat nach dem Abenddunkel Ausschau gehalten,<br \/>\nIndem [er] spricht: &#8218;Kein Auge wird mich erblicken!&#8216;<br \/>\nUnd \u00fcber sein Gesicht legt er eine H\u00fclle.<\/p>\n<p>16 In der Finsternis ist er in H\u00e4user eingebrochen;<br \/>\nBei Tag schlie\u00dfen sie sich ein.<br \/>\nSie haben das Tageslicht nicht gekannt.<\/p>\n<p>17 Denn der Morgen ist f\u00fcr sie dasselbe wie tiefer Schatten,<br \/>\nDenn sie erkennen, was die pl\u00f6tzlichen Schrecken tiefen Schattens sind.<\/p>\n<p>18 Er ist schnell auf der Oberfl\u00e4che der Wasser.<br \/>\nIhr St\u00fcck Land wird verflucht sein auf der Erde.<br \/>\nEr wird sich nicht dem Weg der Weing\u00e4rten zuwenden.<\/p>\n<p>19 Die D\u00fcrre, auch die Hitze raffen die Schneewasser weg,<br \/>\nSo der Scheol die, die ges\u00fcndigt haben!<\/p>\n<p>20 Der Mutterscho\u00df wird ihn vergessen, der Made wird er s\u00fc\u00df schmecken,<br \/>\nMan wird seiner nie mehr gedenken.<br \/>\nUnd Ungerechtigkeit wird zerbrochen werden gleich einem Baum.<\/p>\n<p>21 Er l\u00e4\u00dft sich mit einer Unfruchtbaren ein, die nicht gebiert,<br \/>\nUnd mit einer Witwe, der er nichts Gutes tut.<\/p>\n<p>22 Und er wird bestimmt Starke durch seine Kraft fortziehen;<br \/>\nEr wird aufstehen und seines Lebens nicht sicher sein.<\/p>\n<p>23 Er wird ihm gew\u00e4hren, zuversichtlich zu werden, damit er sich st\u00fctze;<br \/>\nUnd seine Augen werden auf ihre Wege [gerichtet] sein.<\/p>\n<p>24 Sie sind eine kleine Weile hochgekommen, dann sind sie nicht mehr,<br \/>\nUnd sie sind erniedrigt worden; wie jeder andere werden sie abgepfl\u00fcckt,<br \/>\nUnd wie der Kopf einer \u00c4hre werden sie abgeschnitten.<\/p>\n<p>25 So denn nun, wer wird mich L\u00fcgen strafen<br \/>\nOder mein Wort zunichte machen?&#8220;<\/p>\n<p>weiter geht es mit <a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=162\">Hiob 25 &#8211; 27<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 21 21 Und Hiob antwortete und sprach dann: 2 &#8222;H\u00f6rt aufmerksam auf mein Wort, Und m\u00f6ge dies eure Tr\u00f6stung werden; 3 Ertragt mich, und ich selbst werde reden; Und nachdem ich geredet habe, mag [jeder von euch] spotten. 4 Was mich betrifft, wird meine Besorgnis etwa gegen\u00fcber einem Menschen [ausgedr\u00fcckt]? 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