
{"id":1415,"date":"2009-12-20T22:08:58","date_gmt":"2009-12-20T21:08:58","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1415"},"modified":"2009-12-30T22:11:30","modified_gmt":"2009-12-30T21:11:30","slug":"titus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1415","title":{"rendered":"Titus"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 1<\/h3>\n<p>AN TITUS<\/p>\n<p>1 Paulus, ein Sklave Gottes und ein Apostel Jesu Christi gem\u00e4\u00df dem Glauben der Auserw\u00e4hlten Gottes und der genauen Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottergebenheit entspricht, 2 aufgrund einer Hoffnung auf das ewige Leben, das Gott, der nicht l\u00fcgen kann, vor langw\u00e4hrenden Zeiten verhei\u00dfen hat, 3 wohingegen er zu seinen eigenen bestimmten Zeiten sein Wort in der Verk\u00fcndigung offenbar machte, mit der ich betraut worden bin, nach dem Befehl unseres Retters, Gottes, 4 an Titus, ein echtes Kind gem\u00e4\u00df einem gemeinsamen Glauben:<\/p>\n<p>Unverdiente G\u00fcte und Friede von Gott, [dem] Vater, und Christus Jesus, unserem Retter.<\/p>\n<p>5 Aus diesem Grund habe ich dich auf Kreta gelassen, damit du die Dinge berichtigen m\u00f6gest, die mangelhaft waren, und von Stadt zu Stadt Ernennungen \u00e4lterer M\u00e4nner vornehmest, wie ich dir Weisung gab; 6 wenn irgendeiner frei von Anklage ist, der Mann e i n e r Ehefrau, der gl\u00e4ubige Kinder hat, die nicht der Ausschweifung oder der Widerspenstigkeit beschuldigt werden. 7 Denn als Gottes Verwalter mu\u00df ein Aufseher frei von Anklage sein, nicht eigenwillig, nicht zornm\u00fctig, kein l\u00e4rmender Trinker, kein Schl\u00e4ger, nicht auf unehrlichen Gewinn erpicht, 8 sondern gastfreundlich, das Gute liebend, gesunden Sinnes, gerecht, loyal, Selbstbeherrschung \u00fcbend, 9 am zuverl\u00e4ssigen Wort festhaltend, was seine [Kunst] des Lehrens betrifft, damit er imstande sei, durch die gesunde Lehre sowohl zu ermahnen als auch die Widersprechenden zurechtzuweisen.<\/p>\n<p>10 Denn es gibt viele Widerspenstige, eitle Schw\u00e4tzer und Sinnesbet\u00f6rer, besonders die, die an der Beschneidung festhalten. 11 Es ist n\u00f6tig, diesen den Mund zu stopfen, da gerade diese Personen fortfahren, ganze Haushalte zu untergraben, indem sie um unehrlichen Gewinnes willen Dinge lehren, die sich nicht geh\u00f6ren. 12 Einer von ihnen, ihr eigener Prophet, hat gesagt: &#8222;Kreter sind immer L\u00fcgner, sch\u00e4dliche wilde Tiere, unbesch\u00e4ftigte Fresser.&#8220;<\/p>\n<p>13 Dieses Zeugnis ist wahr. Gerade deswegen fahre fort, sie mit Strenge zurechtzuweisen, damit sie im Glauben gesund seien 14 und j\u00fcdischen Fabeln und Geboten von Menschen, die sich von der Wahrheit abwenden, keine Aufmerksamkeit schenken. 15 Den Reinen sind alle Dinge rein. Den Befleckten aber und Ungl\u00e4ubigen ist nichts rein, sondern sowohl ihr Sinn als auch ihr Gewissen ist befleckt. 16 Sie erkl\u00e4ren \u00f6ffentlich, Gott zu kennen, aber sie verleugnen ihn durch ihre Werke, weil sie verabscheuungsw\u00fcrdig und ungehorsam und f\u00fcr jedes gute Werk unbew\u00e4hrt sind.<\/p>\n<h3>Kapitel 2<\/h3>\n<p>Du jedoch, rede weiterhin das, was sich f\u00fcr die gesunde Lehre ziemt. 2 M\u00f6gen die betagten M\u00e4nner m\u00e4\u00dfig sein in den Gewohnheiten, ernsthaft, gesunden Sinnes, gesund im Glauben, in der Liebe, im Ausharren. 3 Ebenso seien die betagten Frauen von ehrerbietigem Benehmen, nicht verleumderisch, auch nicht vielem Wein versklavt, Lehrerinnen des Guten, 4 damit sie die jungen Frauen zur Besonnenheit bringen, so da\u00df sie ihre M\u00e4nner lieben, ihre Kinder lieben, 5 gesunden Sinnes seien, keusch, im Haus arbeiten, gut seien, sich den eigenen M\u00e4nnern unterwerfen, damit vom Wort Gottes nicht l\u00e4sterlich geredet werde.<\/p>\n<p>6 Ebenso ermahne fortgesetzt die j\u00fcngeren M\u00e4nner, gesunden Sinnes zu sein, 7 indem du dich selbst in allen Dingen als ein Vorbild vortrefflicher Werke erweist, wobei du Unverdorbenheit bekundest in deinem Lehren, Ernsthaftigkeit, 8 gesunde Rede, die nicht verurteilt werden kann, damit der von der gegnerischen Seite besch\u00e4mt werde, indem er nichts Schlechtes \u00fcber uns zu sagen hat. 9 M\u00f6gen Sklaven ihren Besitzern in allen Dingen untertan sein und ihnen wohlgefallen, indem sie nicht widersprechen, 10 nicht Diebstahl begehen, sondern volle, gute Treue an den Tag legen, so da\u00df sie die Lehre unseres Retters, Gottes, in allen Dingen schm\u00fccken.<\/p>\n<p>11 Denn die unverdiente G\u00fcte Gottes, die allen Arten von Menschen Rettung bringt, ist offenbar geworden 12 und unterweist uns, Gottlosigkeit und weltliche Begierden von uns zu weisen und inmitten dieses gegenw\u00e4rtigen Systems der Dinge mit gesundem Sinn und Gerechtigkeit und Gottergebenheit zu leben, 13 w\u00e4hrend wir auf die begl\u00fcckende Hoffnung und das Offenbarwerden der Herrlichkeit des gro\u00dfen Gottes und [des] Retters von uns, Christus Jesus, warten, 14 der sich selbst f\u00fcr uns hingegeben hat, damit er uns von jeder Art Gesetzlosigkeit befreie und f\u00fcr sich ein Volk reinige, das insbesondere sein eigen ist, eifrig f\u00fcr vortreffliche Werke.<\/p>\n<p>15 Fahre fort, diese Dinge zu reden und zu ermahnen und mit voller Befehlsgewalt zurechtzuweisen. M\u00f6ge dich niemand je verachten.<\/p>\n<h3>Kapitel 3<\/h3>\n<p>Erinnere sie weiterhin daran, Regierungen und Gewalten als Herrschern untertan und gehorsam zu sein, bereit zu sein f\u00fcr jedes gute Werk, 2 von niemandem nachteilig zu reden, nicht streits\u00fcchtig zu sein, [sondern] vern\u00fcnftig, indem sie allen Menschen gegen\u00fcber alle Milde an den Tag legen. 3 Denn auch wir waren einst unverst\u00e4ndig, ungehorsam, irregef\u00fchrt, Sklaven von mancherlei Begierden und Vergn\u00fcgungen, lebten in Schlechtigkeit und Neid dahin, [waren] verha\u00dft und ha\u00dften einander.<\/p>\n<p>4 Als jedoch die G\u00fcte und die Liebe zum Menschen auf seiten unseres Retters, Gottes, offenbar wurde, 5 rettete er uns, nicht zufolge von Werken, die wir in Gerechtigkeit vollbracht h\u00e4tten, sondern gem\u00e4\u00df seiner Barmherzigkeit durch das Bad, das uns zum Leben brachte, und durch unsere Erneuerung durch heiligen Geist. 6 Diesen [Geist] go\u00df er durch Jesus Christus, unseren Retter, reichlich \u00fcber uns aus, 7 damit wir, nachdem wir kraft dessen unverdienter G\u00fcte gerechtgesprochen worden sind, Erben w\u00fcrden gem\u00e4\u00df einer Hoffnung auf ewiges Leben.<\/p>\n<p>8 Zuverl\u00e4ssig ist das Wort, und ich m\u00f6chte, da\u00df du \u00fcber diese Dinge stets feste Aussagen machst, damit die, die Gott geglaubt haben, ihren Sinn darauf gerichtet halten, unaufh\u00f6rlich vortreffliche Werke zu tun. Diese Dinge sind vortrefflich und den Menschen n\u00fctzlich.<\/p>\n<p>9 Doch meide t\u00f6richte Streitfragen und Geschlechtsregister und Zank und Streitigkeiten wegen des GESETZES, denn sie sind nutzlos und nichtig. 10 Einen Menschen, der eine Sekte f\u00f6rdert, weise ab nach einer ersten und zweiten ernsten Ermahnung, 11 da du wei\u00dft, da\u00df sich ein solcher vom Weg abgewandt hat und s\u00fcndigt, wobei er durch sich selbst verurteilt ist.<\/p>\n<p>12 Wenn ich Artemas oder Tychikus zu dir sende, so tu dein \u00c4u\u00dferstes, zu mir nach Nikopolis zu kommen, denn ich habe beschlossen, dort zu \u00fcberwintern. 13 R\u00fcste Zenas, den Gesetzeskundigen, und Apollos f\u00fcr ihre Reise sorgf\u00e4ltig aus, damit es ihnen an nichts fehle. 14 Doch la\u00df unsere Leute auch lernen, unaufh\u00f6rlich vortreffliche Werke zu tun, um so ihre dringenden Bed\u00fcrfnisse zu befriedigen, damit sie nicht ohne Frucht seien.<\/p>\n<p>15 Alle, die bei mir sind, senden dir ihre Gr\u00fc\u00dfe. Richte meine Gr\u00fc\u00dfe denen aus, die im Glauben Zuneigung zu uns haben.<\/p>\n<p>M\u00f6ge die unverdiente G\u00fcte mit euch allen sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 1 AN TITUS 1 Paulus, ein Sklave Gottes und ein Apostel Jesu Christi gem\u00e4\u00df dem Glauben der Auserw\u00e4hlten Gottes und der genauen Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottergebenheit entspricht, 2 aufgrund einer Hoffnung auf das ewige Leben, das Gott, der nicht l\u00fcgen kann, vor langw\u00e4hrenden Zeiten verhei\u00dfen hat, 3 wohingegen er zu seinen eigenen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[508],"tags":[],"class_list":["post-1415","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-titus"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1415","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1415"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1415\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1416,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1415\/revisions\/1416"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1415"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1415"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1415"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}