
{"id":1393,"date":"2009-12-12T02:49:01","date_gmt":"2009-12-12T01:49:01","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1393"},"modified":"2009-12-21T02:51:25","modified_gmt":"2009-12-21T01:51:25","slug":"hebraer-5-7","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1393","title":{"rendered":"Hebr\u00e4er 5 &#8211; 7"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 5<\/h3>\n<p>Denn jeder aus den Menschen genommene Hohepriester wird zugunsten der Menschen \u00fcber die Dinge gesetzt, die Gott betreffen, damit er Gaben und Schlachtopfer f\u00fcr S\u00fcnden darbringe. 2 Er ist imstande, mit den Unwissenden und Irrenden ma\u00dfvoll zu verfahren, da auch er von seiner eigenen Schwachheit umgeben ist, 3 und ihretwegen ist er verpflichtet, sowohl f\u00fcr sich selbst wie f\u00fcr das Volk Opfergaben f\u00fcr S\u00fcnden darzubringen.<\/p>\n<p>4 Auch nimmt niemand diese Ehre von sich aus, sondern nur, wenn er von Gott berufen ist, so wie auch Aaron [war]. 5 So hat sich der Christus ebenfalls nicht selbst dadurch verherrlicht, da\u00df er ein Hoherpriester wurde, sondern [ist von dem verherrlicht worden,] der mit Bezug auf ihn sprach: &#8222;Du bist mein Sohn, ich, ich bin heute dein Vater geworden.&#8220; 6 So wie er auch an anderer Stelle sagt: &#8222;Du bist Priester f\u00fcr immer nach der Weise Melchisedeks.&#8220;<\/p>\n<p>7 In den Tagen seines Fleisches brachte [Christus] Flehen und auch Bitten mit starkem Schreien und Tr\u00e4nen vor dem dar, der ihn aus dem Tod erretten konnte, und er wurde wegen seiner Gottesfurcht erh\u00f6rt. 8 Obwohl er Sohn war, lernte er Gehorsam durch die Dinge, die er litt; 9 und nachdem er vollkommen gemacht worden war, wurde er f\u00fcr die ewige Rettung all derer verantwortlich, die ihm gehorchen, 10 weil er von Gott ausdr\u00fccklich zum Hohenpriester nach der Weise Melchisedeks berufen worden ist.<\/p>\n<p>11 \u00dcber ihn haben wir viel zu sagen, und es ist schwer zu erkl\u00e4ren, da ihr am Geh\u00f6r stumpf geworden seid. 12 Denn in der Tat, obwohl ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, ben\u00f6tigt ihr wieder jemand, der euch von Anfang an die elementaren Dinge der heiligen Ausspr\u00fcche Gottes lehrt; und ihr seid solche geworden, die Milch ben\u00f6tigen, nicht feste Speise. 13 Denn jeder, der Milch zu sich nimmt, ist unbewandert im Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein Unm\u00fcndiger. 14 Die feste Speise aber geh\u00f6rt reifen Menschen, denen, die ihr Wahrnehmungsverm\u00f6gen durch Gebrauch ge\u00fcbt haben zur Unterscheidung [zwischen] Recht und Unrecht.<\/p>\n<h3>Kapitel 6<\/h3>\n<p>Darum la\u00dft uns nun, da wir die Grundlehre \u00fcber den Christus hinter uns gelassen haben, zur Reife vorandr\u00e4ngen, indem wir nicht wieder einen Grund legen, n\u00e4mlich Reue \u00fcber tote Werke und Glauben gegen\u00fcber Gott, 2 die Lehre \u00fcber Taufen und H\u00e4ndeauflegen, Auferstehung von den Toten und ewiges Gericht. 3 Und dies wollen wir tun, wenn Gott es wirklich erlaubt.<\/p>\n<p>4 Denn es ist unm\u00f6glich, diejenigen, die ein f\u00fcr allemal erleuchtet worden sind und die die himmlische freie Gabe geschmeckt haben und die [des] heiligen Geistes teilhaftig geworden sind 5 und die das vortreffliche Wort Gottes und die Kr\u00e4fte des kommenden Systems der Dinge geschmeckt haben, 6 die aber abgefallen sind, wiederum zur Reue zu beleben, da sie den Sohn Gottes f\u00fcr sich aufs neue an den Pfahl bringen und ihn der \u00f6ffentlichen Schande aussetzen. 7 Der Boden zum Beispiel, der den oft auf ihn fallenden Regen trinkt und dann Pflanzenwuchs hervorbringt, der f\u00fcr die brauchbar ist, f\u00fcr die er auch bebaut wird, empf\u00e4ngt daf\u00fcr Segen von Gott. 8 Bringt er aber Dornen und Disteln hervor, so wird er verworfen und ist nahe daran, verflucht zu werden; und er endet mit Verbrennung.<\/p>\n<p>9 Doch was euren Fall betrifft, Geliebte, sind wir von besseren Dingen \u00fcberzeugt, ja von Dingen, die Rettung mit sich bringen, wenn wir auch auf diese Weise reden. 10 Denn Gott ist nicht ungerecht, da\u00df er eure Arbeit und die Liebe vergessen w\u00fcrde, die ihr seinem Namen gegen\u00fcber erzeigt habt, indem ihr den Heiligen dientet und noch dient. 11 Wir begehren aber, da\u00df jeder von euch denselben Flei\u00df zeige, um die volle Gewi\u00dfheit der Hoffnung bis ans Ende zu haben, 12 damit ihr nicht tr\u00e4ge werden m\u00f6gt, sondern Nachahmer derer seid, die durch Glauben und Geduld die Verhei\u00dfungen erben.<\/p>\n<p>13 Denn als Gott dem Abraham seine Verhei\u00dfung gab, schwor er bei sich selbst, da er nicht bei einem Gr\u00f6\u00dferen schw\u00f6ren konnte, 14 indem er sprach: &#8222;Ganz bestimmt will ich dich segnend segnen, und ich will dich mehrend mehren.&#8220; 15 Und so erlangte [Abraham], nachdem er Geduld bekundet hatte, [diese] Verhei\u00dfung. 16 Denn Menschen schw\u00f6ren bei dem, der gr\u00f6\u00dfer ist, und ihr Eid ist das Ende jedes Wortstreites, da er f\u00fcr sie eine rechtsg\u00fcltige Garantie ist. 17 Auf diese Weise trat Gott, als er den Erben der Verhei\u00dfung die Unver\u00e4nderlichkeit seines Rates in noch reichlicherem Ma\u00dfe zeigen wollte, mit einem Eid ins Mittel, 18 damit wir, die wir an den Zufluchtsort geflohen sind, durch zwei unver\u00e4nderliche Dinge, in denen es unm\u00f6glich ist, da\u00df Gott l\u00fcgt, eine starke Ermunterung h\u00e4tten, die uns vorgesetzte Hoffnung zu ergreifen. 19 Diese [Hoffnung] haben wir als einen Anker f\u00fcr die Seele, der sowohl sicher als auch fest ist und hineinreicht in das Innere, hinter den Vorhang, 20 wohin unsertwegen ein Vorl\u00e4ufer gegangen ist, Jesus, der f\u00fcr immer Hoherpriester nach der Weise Melchisedeks geworden ist.<\/p>\n<h3>Kapitel 7<\/h3>\n<p>Dieser Melchisedek n\u00e4mlich, K\u00f6nig von Salem, Priester Gottes, des H\u00f6chsten, der Abraham entgegenkam, als er von der Schlachtung der K\u00f6nige zur\u00fcckkehrte, und ihn segnete 2 und dem Abraham [den] Zehnten von allen Dingen zuteilte, ist f\u00fcrs erste, nach der \u00dcbersetzung, &#8222;K\u00f6nig der Gerechtigkeit&#8220; und dann auch K\u00f6nig von Salem, das ist &#8222;K\u00f6nig des Friedens&#8220;. 3 Da er ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister ist und weder einen Anfang der Tage noch ein Ende des Lebens hat, sondern dem Sohn Gottes gleichgemacht ist, bleibt er ein Priester f\u00fcr immer.<\/p>\n<p>4 Seht denn, wie gro\u00df dieser Mann war, dem Abraham, das Familienhaupt, [den] Zehnten von den Hauptbeutest\u00fccken gab. 5 Allerdings haben die M\u00e4nner von den S\u00f6hnen Levis, die das Priesteramt empfangen, ein Gebot, von dem Volk, das ist von ihren Br\u00fcdern, obwohl diese aus den Lenden Abrahams hervorgegangen sind, nach dem GESETZ Zehnten zu erheben; 6 derjenige aber, der sein Geschlecht nicht von ihnen herleitete, nahm von Abraham Zehnten entgegen und segnete ihn, der die Verhei\u00dfungen besa\u00df. 7 Nun wird unbestreitbar das Geringere vom Gr\u00f6\u00dferen gesegnet. 8 Und in dem einen Fall sind es Menschen, die sterben, welche Zehnten empfangen, in dem anderen Fall aber ist es einer, von dem bezeugt wird, da\u00df er lebt. 9 Und wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf, durch Abraham hat selbst Levi, der Zehnten empf\u00e4ngt, Zehnten gezahlt, 10 denn er war noch in den Lenden seines Vorvaters, als Melchisedek ihm entgegenkam.<\/p>\n<p>11 Wenn also Vollkommenheit wirklich durch das levitische Priestertum k\u00e4me (denn mit ihm als einem Grundzug wurde dem Volk das GESETZ gegeben), welche weitere Notwendigkeit best\u00e4nde da f\u00fcr einen anderen Priester, der nach der Weise Melchisedeks aufst\u00fcnde und von dem man nicht sagen w\u00fcrde, er sei nach der Weise Aarons? 12 Denn da das Priestertum gewechselt wird, tritt notwendigerweise auch ein Wechsel des Gesetzes ein. 13 Denn der, von dem diese Dinge gesagt werden, ist ein Glied eines anderen Stammes gewesen, von dem keiner am Altar amtiert hat. 14 Denn es ist ganz klar, da\u00df unser Herr dem Stamm Juda entsprungen ist, einem Stamm, \u00fcber den Moses in bezug auf Priester nichts gesagt hat.<\/p>\n<p>15 Und es ist noch weit klarer, da\u00df ein anderer Priester nach der \u00c4hnlichkeit mit Melchisedek aufsteht, 16 der nicht gem\u00e4\u00df dem Gesetz eines vom Fleisch abh\u00e4ngigen Gebotes ein solcher geworden ist, sondern gem\u00e4\u00df der Kraft eines unzerst\u00f6rbaren Lebens, 17 denn zum Zeugnis wird gesagt: &#8222;Du bist Priester f\u00fcr immer nach der Weise Melchisedeks.&#8220;<\/p>\n<p>18 Gewi\u00df wird also das vorausgehende Gebot wegen seiner Schw\u00e4che und Unwirksamkeit abgeschafft. 19 Denn das GESETZ machte nichts vollkommen, wohl aber die au\u00dferdem eingef\u00fchrte bessere Hoffnung, durch die wir uns Gott nahen. 20 Und insofern dies nicht ohne Eidschwur war 21 (denn es gibt tats\u00e4chlich M\u00e4nner, die ohne Eidschwur Priester geworden sind, doch da ist einer mit einem Eid, von dem Einen geschworen, der in bezug auf ihn sprach: &#8222;Jehova hat geschworen &#8211; und er wird es nicht bedauern -: &#8218;Du bist Priester f\u00fcr immer&#8216; &#8222;), 22 insofern ist auch Jesus derjenige geworden, der als B\u00fcrge eines besseren Bundes gegeben wurde. 23 \u00dcberdies mu\u00dften viele [nacheinander] Priester werden, weil sie durch den Tod verhindert waren, als solche zu verbleiben, 24 er aber, weil er f\u00fcr immer am Leben bleibt, hat sein Priestertum ohne irgendwelche Nachfolger inne. 25 Demzufolge kann er auch die vollst\u00e4ndig retten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immerdar lebt, um f\u00fcr sie einzutreten.<\/p>\n<p>26 Denn ein solcher Hoherpriester wie dieser war f\u00fcr uns der geeignete: loyal, arglos, unbefleckt, getrennt von den S\u00fcndern und h\u00f6her als die Himmel geworden. 27 Er hat es nicht t\u00e4glich n\u00f6tig, Schlachtopfer darzubringen wie jene Hohenpriester, zuerst f\u00fcr seine eigenen S\u00fcnden und dann f\u00fcr die des Volkes (denn er tat dies ein f\u00fcr allemal, als er sich selbst [als Opfer] darbrachte); 28 denn das GESETZ setzt Menschen zu Hohenpriestern ein, die mit Schwachheit behaftet sind, aber das Wort des Eidschwurs, der [erst] n a c h dem GESETZ kam, [setzt] einen Sohn [ein], der f\u00fcr immer vollkommen gemacht worden ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 5 Denn jeder aus den Menschen genommene Hohepriester wird zugunsten der Menschen \u00fcber die Dinge gesetzt, die Gott betreffen, damit er Gaben und Schlachtopfer f\u00fcr S\u00fcnden darbringe. 2 Er ist imstande, mit den Unwissenden und Irrenden ma\u00dfvoll zu verfahren, da auch er von seiner eigenen Schwachheit umgeben ist, 3 und ihretwegen ist er verpflichtet, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[491,2],"tags":[],"class_list":["post-1393","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hebraer","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1393","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1393"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1393\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1394,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1393\/revisions\/1394"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1393"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1393"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1393"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}