
{"id":1391,"date":"2009-12-11T02:45:32","date_gmt":"2009-12-11T01:45:32","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1391"},"modified":"2009-12-21T02:48:26","modified_gmt":"2009-12-21T01:48:26","slug":"hebraer-1-4","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1391","title":{"rendered":"Hebr\u00e4er 1 &#8211; 4"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 1<\/h3>\n<p>Gott, der vor langem bei vielen Gelegenheiten und auf vielerlei Weise durch die Propheten zu unseren Vorv\u00e4tern geredet hat, 2 hat am Ende dieser Tage durch einen Sohn zu uns geredet, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt und durch den er die Systeme der Dinge gemacht hat. 3 Er ist der Widerschein [seiner] Herrlichkeit und der genaue Abdruck seines Wesens selbst, und er erh\u00e4lt alle Dinge durch das Wort seiner Macht aufrecht; und nachdem er eine Reinigung f\u00fcr unsere S\u00fcnden herbeigef\u00fchrt hatte, setzte er sich zur Rechten der Majest\u00e4t in den H\u00f6hen. 4 So ist er besser geworden als die Engel, insofern er einen Namen geerbt hat, der vorz\u00fcglicher ist als der ihrige.<\/p>\n<p>5 Zu welchem der Engel sprach er zum Beispiel jemals: &#8222;Du bist mein Sohn; ich, ich bin heute dein Vater geworden.&#8220;? Und wiederum: &#8222;Ich selbst werde sein Vater werden, und er seinerseits wird mein Sohn werden.&#8220;? 6 Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einf\u00fchrt, sagt er: &#8222;Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.&#8220;<\/p>\n<p>7 Und mit Bezug auf die Engel sagt er: &#8222;Und er macht seine Engel zu Geistern und seine \u00f6ffentlichen Diener zu einer Feuerflamme.&#8220; 8 Aber mit Bezug auf den Sohn: &#8222;Gott ist dein Thron f\u00fcr immer und ewig, und [das] Zepter deines K\u00f6nigreiches ist das Zepter der Geradheit. 9 Du hast Gerechtigkeit geliebt, und du hast Gesetzlosigkeit geha\u00dft. Darum hat dich Gott, dein Gott, mit [dem] \u00d6l des Frohlockens gesalbt, mehr als deine Mitgenossen.&#8220; 10 Und: &#8222;Du, o Herr, hast im Anfang die Grundlagen der Erde gelegt, und die Himmel sind [die] Werke deiner H\u00e4nde. 11 Sie selbst werden zugrunde gehen, du aber, du wirst fortw\u00e4hrend bleiben; und so wie ein \u00e4u\u00dferes Kleid werden sie alle veralten, 12 und du wirst sie zusammenrollen wie einen Mantel, wie ein \u00e4u\u00dferes Kleid; und sie werden gewechselt werden, du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nie enden.&#8220;<\/p>\n<p>13 Mit Bezug auf welchen der Engel aber hat er jemals gesagt: &#8222;Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde als Schemel f\u00fcr deine F\u00fc\u00dfe hinlege.&#8220;? 14 Sind sie nicht alle Geister f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst, ausgesandt, um denen zu dienen, die die Rettung erben werden?<\/p>\n<h3>Kapitel 2<\/h3>\n<p>Darum ist es n\u00f6tig, da\u00df wir den Dingen, die wir geh\u00f6rt haben, mehr als die gew\u00f6hnliche Aufmerksamkeit schenken, damit wir niemals abgleiten. 2 Denn wenn sich das durch Engel geredete Wort als fest erwies und jede \u00dcbertretung und jede ungehorsame Handlung gem\u00e4\u00df dem Recht eine Vergeltung empfing, 3 wie werden wir entrinnen, wenn wir eine so gro\u00dfe Rettung vernachl\u00e4ssigt haben, die ja durch [unseren] Herrn verk\u00fcndigt zu werden begann und uns durch die, die ihn h\u00f6rten, best\u00e4tigt worden ist, 4 wobei Gott mit Zeichen und auch mit Wundern und mancherlei Machttaten und mit Austeilungen des heiligen Geistes seinem Willen gem\u00e4\u00df mitzeugte?<\/p>\n<p>5 Denn nicht Engeln hat er die k\u00fcnftige bewohnte Erde unterworfen, von der wir reden. 6 Aber ein gewisser Zeuge hat irgendwo bezeugt, indem er sagt: &#8222;Was ist [der] Mensch, da\u00df du seiner gedenkst, oder [der] Menschensohn, da\u00df du f\u00fcr ihn sorgst? 7 Du hast ihn ein wenig unter Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekr\u00f6nt und ihn \u00fcber die Werke deiner H\u00e4nde gesetzt. 8 Alle Dinge hast du seinen F\u00fc\u00dfen unterworfen.&#8220; Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekr\u00f6nt, damit er durch Gottes unverdiente G\u00fcte f\u00fcr jedermann den Tod schmecke.<\/p>\n<p>10 Denn es geziemte sich f\u00fcr den, um dessentwillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind, da er viele S\u00f6hne zur Herrlichkeit f\u00fchrt, den Hauptvermittler ihrer Rettung durch Leiden vollkommen zu machen. 11 Denn sowohl der, der heiligt, als auch die, die geheiligt werden, [stammen] alle von e i n e m , weswegen er sich nicht sch\u00e4mt, sie &#8222;Br\u00fcder&#8220; zu nennen, 12 wie er sagt: &#8222;Ich will deinen Namen meinen Br\u00fcdern verk\u00fcnden; inmitten [der] Versammlung will ich dir lobsingen.&#8220; 13 Und wiederum: &#8222;Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen.&#8220; Und wiederum: &#8222;Siehe! Ich und die kleinen Kinder, die Jehova mir gegeben hat.&#8220;<\/p>\n<p>14 Da nun die &#8222;kleinen Kinder&#8220; an Blut und Fleisch teilhaben, hat auch er in \u00e4hnlicher Weise an denselben teilgenommen, damit er durch seinen Tod den zunichte mache, der das Mittel hat, den Tod zu verursachen, das hei\u00dft den Teufel, 15 und [damit] er alle die befreie, die aus Todesfurcht ihr Leben lang der Sklaverei unterworfen waren. 16 Denn er nimmt sich tats\u00e4chlich \u00fcberhaupt nicht der Engel an, sondern er nimmt sich des Samens Abrahams an. 17 Folglich mu\u00dfte er in allen Beziehungen seinen &#8222;Br\u00fcdern&#8220; gleich werden, damit er in den Dingen, die Gott betreffen, ein barmherziger und treuer Hoherpriester werde, um f\u00fcr die S\u00fcnden des Volkes ein S\u00fchnopfer darzubringen. 18 Denn worin er selbst gelitten hat, als er auf die Probe gestellt wurde, kann er denen zu Hilfe kommen, die auf die Probe gestellt werden.<\/p>\n<h3>Kapitel 3<\/h3>\n<p>Demzufolge, heilige Br\u00fcder, Mitgenossen der himmlischen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohenpriester, den wir bekennen &#8211; Jesus. 2 Er war dem treu, der ihn dazu machte, wie auch Moses es in SEINEM ganzen Hause war. 3 Denn dieser ist einer gr\u00f6\u00dferen Herrlichkeit f\u00fcr w\u00fcrdig erachtet worden als Moses, insofern als der, der das Haus errichtet, mehr Ehre hat als dieses. 4 Nat\u00fcrlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott. 5 Und Moses war in SEINEM ganzen Hause als Dienender treu, zu einem Zeugnis der Dinge, von denen danach geredet werden sollte, 6 Christus aber [war] als ein Sohn \u00fcber SEIN Haus [treu]. Wir sind SEIN Haus, wenn wir an unserem Freimut der Rede und unserem R\u00fchmen der Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten.<\/p>\n<p>7 Darum, wie der heilige Geist sagt: &#8222;Heute, wenn ihr auf seine eigene Stimme h\u00f6rt, 8 verh\u00e4rtet euer Herz nicht wie zu der Zeit, da zur Erbitterung Anla\u00df gegeben wurde, wie an dem Tag, an dem in der Wildnis die Probe gemacht wurde, 9 wo eure Vorv\u00e4ter mich durch eine Pr\u00fcfung auf die Probe stellten, und doch hatten sie meine Werke vierzig Jahre lang gesehen. 10 Darum wurde mir diese Generation zum Abscheu, und ich sprach: &#8218;Immer gehen sie in ihrem Herzen irre, und sie selbst haben meine Wege nicht erkannt.&#8216; 11 Da schwor ich in meinem Zorn: &#8218;Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>12 Nehmt euch in acht, Br\u00fcder, da\u00df sich nicht in einem von euch jemals ein b\u00f6ses Herz des Unglaubens entwickelt, indem er sich von dem lebendigen Gott zur\u00fcckzieht; 13 sondern ermahnt einander weiterhin jeden Tag, solange es &#8222;heute&#8220; hei\u00dfen mag, damit keiner von euch durch die tr\u00fcgerische Macht der S\u00fcnde verh\u00e4rtet werde. 14 Denn wir werden tats\u00e4chlich nur [dann] Mitgenossen des Christus, wenn wir an der Zuversicht, die wir zu Anfang hatten, bis zum Ende standhaft festhalten, 15 solange gesagt wird: &#8222;Heute, wenn ihr auf seine eigene Stimme h\u00f6rt, verh\u00e4rtet euer Herz nicht wie zu der Zeit, da zur Erbitterung Anla\u00df gegeben wurde.&#8220;<\/p>\n<p>16 Denn wer waren die, die h\u00f6rten und dennoch zur Erbitterung aufreizten? Taten dies denn nicht alle, die unter Moses aus \u00c4gypten auszogen? 17 Wer wurde au\u00dferdem [Gott] vierzig Jahre lang zum Abscheu? Waren es nicht die, die s\u00fcndigten, deren Leichen in der Wildnis fielen? 18 Wem anders aber schwor er, da\u00df sie nicht in seine Ruhe eingehen sollten, als denen, die ungehorsam handelten? 19 So sehen wir, da\u00df sie wegen [ihres] Unglaubens nicht eingehen konnten.<\/p>\n<h3>Kapitel 4<\/h3>\n<p>Da somit eine Verhei\u00dfung, in seine Ruhe einzugehen, hinterlassen worden ist, so wollen wir uns davor f\u00fcrchten, da\u00df irgendwann jemand von euch sie nicht erreicht zu haben scheine. 2 Denn auch uns wurde die gute Botschaft gleicherweise wie auch ihnen verk\u00fcndigt; aber das Wort, das geh\u00f6rt wurde, n\u00fctzte ihnen nichts, weil sie nicht durch Glauben mit denen vereint waren, die h\u00f6rten. 3 Denn wir, die wir Glauben ausge\u00fcbt haben, gehen in die Ruhe ein, so wie er gesagt hat: &#8222;So schwor ich in meinem Zorn: &#8218;Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen&#8216; &#8222;, obschon seine Werke seit Grundlegung der Welt beendet waren. 4 Denn an einer Stelle hat er vom siebten Tag wie folgt gesprochen: &#8222;Und Gott ruhte am siebten Tag von all seinen Werken&#8220; 5 und wieder an dieser Stelle: &#8222;Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen.&#8220;<\/p>\n<p>6 Da es also einigen verbleibt, in sie einzugehen, und die, denen die gute Botschaft zuerst verk\u00fcndigt wurde, wegen des Ungehorsams nicht eingingen, 7 so bezeichnet er wiederum einen gewissen Tag, indem er nach so langer Zeit in Davids [Psalm] sagt: &#8222;Heute&#8220;, so wie es oben gesagt worden ist: &#8222;Heute, wenn ihr auf seine eigene Stimme h\u00f6rt, verh\u00e4rtet euer Herz nicht.&#8220; 8 Denn wenn Josua sie zu einem Ort der Ruhe gef\u00fchrt h\u00e4tte, w\u00fcrde [Gott] danach nicht von einem anderen Tag geredet haben. 9 Also verbleibt dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe. 10 Denn wer in [Gottes] Ruhe eingegangen ist, hat auch selbst von seinen eigenen Werken geruht, so wie Gott von seinen eigenen.<\/p>\n<p>11 La\u00dft uns daher unser \u00c4u\u00dferstes tun, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams zu Fall komme. 12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und \u00fcbt Macht aus und ist sch\u00e4rfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch selbst bis zur Scheidung von Seele und Geist und von Gelenken und [ihrem] Mark und [ist] imstande, Gedanken und Absichten [des] Herzens zu beurteilen. 13 Und es gibt keine Sch\u00f6pfung, die vor seinen Augen nicht offenbar ist, sondern alle Dinge sind nackt und blo\u00dfgelegt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben.<\/p>\n<p>14 Da wir nun einen gro\u00dfen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so la\u00dft uns an [unserem] Bekenntnis [zu ihm] festhalten. 15 Denn als Hohenpriester haben wir nicht einen, der nicht mitf\u00fchlen kann mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem auf die Probe gestellt worden ist wie wir selbst, doch ohne S\u00fcnde. 16 Nahen wir uns daher mit Freimut der Rede dem Thron der unverdienten G\u00fcte, damit wir Barmherzigkeit erlangen und unverdiente G\u00fcte finden m\u00f6gen als Hilfe zur rechten Zeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 1 Gott, der vor langem bei vielen Gelegenheiten und auf vielerlei Weise durch die Propheten zu unseren Vorv\u00e4tern geredet hat, 2 hat am Ende dieser Tage durch einen Sohn zu uns geredet, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt und durch den er die Systeme der Dinge gemacht hat. 3 Er ist der Widerschein [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[491,2],"tags":[],"class_list":["post-1391","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hebraer","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1391"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1391\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1392,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1391\/revisions\/1392"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1391"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1391"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}