
{"id":1381,"date":"2009-12-06T02:27:06","date_gmt":"2009-12-06T01:27:06","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1381"},"modified":"2009-12-21T02:29:51","modified_gmt":"2009-12-21T01:29:51","slug":"apostelgeschichte-26-28","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1381","title":{"rendered":"Apostelgeschichte 26 &#8211; 28"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 26<\/h3>\n<p>Agrippa sprach zu Paulus: &#8222;Es ist dir erlaubt, f\u00fcr dich selbst zu reden.&#8220; Da streckte Paulus seine Hand aus und begann seine Verteidigungsrede:<\/p>\n<p>2 &#8222;Ich erachte mich gl\u00fccklich, K\u00f6nig Agrippa, da\u00df ich mich heute vor dir wegen all der Dinge, deren ich von den Juden angeklagt bin, verteidigen darf, 3 besonders da du \u00fcber alle Br\u00e4uche wie auch Streitfragen unter den Juden bestens Bescheid wei\u00dft. Deshalb bitte ich dich, mich mit Geduld anzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>4 In der Tat, was den Lebenswandel von Jugend auf betrifft, den ich von Anfang an inmitten meiner Nation und in Jerusalem gef\u00fchrt habe, wissen alle Juden, 5 die mich von fr\u00fcher her, von Anbeginn, gekannt haben, wenn sie es nur zu bezeugen w\u00fcnschen, da\u00df ich nach der strengsten Sekte unserer Form der Anbetung als ein Pharis\u00e4er gelebt habe. 6 Und doch stehe ich jetzt wegen der Hoffnung auf die Verhei\u00dfung, die von Gott an unsere Vorv\u00e4ter ergangen war, vor Gericht, 7 obwohl unsere zw\u00f6lf St\u00e4mme zur Erf\u00fcllung dieser Verhei\u00dfung zu gelangen hoffen, indem sie ihm inbr\u00fcnstig Nacht und Tag heiligen Dienst darbringen. Dieser Hoffnung wegen werde ich von Juden, o K\u00f6nig, angeklagt.<\/p>\n<p>8 Warum wird es unter euch als unglaublich beurteilt, da\u00df Gott die Toten auferweckt? 9 Ich f\u00fcr meinen Teil dachte wirklich bei mir selbst, da\u00df ich viele gegnerische Taten gegen den Namen Jesu, des Nazareners, begehen m\u00fc\u00dfte, 10 was ich in Jerusalem dann auch getan habe, und viele der Heiligen habe ich in Gef\u00e4ngnisse eingeschlossen, wozu ich von den Oberpriestern Befugnis erhalten hatte; und wenn sie hingerichtet werden sollten, gab ich meine Stimme gegen sie ab. 11 Und in allen Synagogen suchte ich sie oft durch Bestrafung zum Widerruf zu zwingen; und \u00fcber die Ma\u00dfen gegen sie rasend, ging ich so weit, sie sogar in ausw\u00e4rtigen St\u00e4dten zu verfolgen.<\/p>\n<p>12 Als ich bei diesen Bem\u00fchungen mit Befugnissen und im Auftrag der Oberpriester nach Damaskus reiste, 13 sah ich unterwegs, o K\u00f6nig, zur Mittagszeit ein Licht, heller als der Glanz der Sonne, das vom Himmel her mich und die, welche mit mir reisten, umblitzte. 14 Und als wir alle zu Boden gefallen waren, h\u00f6rte ich eine Stimme in der hebr\u00e4ischen Sprache zu mir sagen: &#8218;Saulus, Saulus, warum verfolgst du mich? Fortgesetzt gegen die Stacheln auszuschlagen macht es hart f\u00fcr dich.&#8216; 15 Ich aber sagte: &#8218;Wer bist du, Herr?&#8216; Und der Herr sprach: &#8218;Ich bin Jesus, den du verfolgst. 16 Trotzdem, erheb dich, und stell dich auf deine F\u00fc\u00dfe. Denn dazu habe ich mich dir sichtbar gemacht, um dich zum Diener und Zeugen sowohl der Dinge zu erw\u00e4hlen, die du gesehen hast, als auch der Dinge, die ich dich in bezug auf mich sehen lassen werde, 17 w\u00e4hrend ich dich von [diesem] Volk und von den Nationen befreie, zu denen ich dich sende, 18 um ihnen die Augen zu \u00f6ffnen und zu veranlassen, da\u00df sie von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott umkehren, so da\u00df sie Vergebung der S\u00fcnden und ein Erbe unter denen empfangen, die durch [ihren] Glauben an mich geheiligt sind.&#8216;<\/p>\n<p>19 Infolgedessen, K\u00f6nig Agrippa, wurde ich dem himmlischen Anblick nicht ungehorsam, 20 sondern brachte denen in Damaskus zuerst und denen in Jerusalem und im ganzen Land Judaa und den Nationen die Botschaft, da\u00df sie bereuen und zu Gott umkehren sollten, indem sie Werke verrichten, die der Reue entsprechen. 21 Dieser Dinge wegen ergriffen mich die Juden im Tempel und versuchten, mich ums Leben zu bringen. 22 Weil ich aber die Hilfe erlangt habe, die von Gott kommt, gebe ich bis zu diesem Tag weiterhin Zeugnis, sowohl vor klein als gro\u00df, indem ich aber nichts sage au\u00dfer dem, wovon die Propheten sowie Moses erkl\u00e4rt haben, da\u00df es geschehen werde, 23 [n\u00e4mlich] da\u00df der Christus leiden m\u00fcsse, und als der erste, der von den Toten auferstehen sollte, werde er sowohl diesem Volk als auch den Nationen Licht verk\u00fcndigen.&#8220;<\/p>\n<p>24 Als er nun diese Dinge zu seiner Verteidigung sagte, sprach Festus mit lauter Stimme: &#8222;Du wirst wahnsinnig, Paulus! Die gro\u00dfe Gelehrsamkeit treibt dich zum Wahnsinn!&#8220; 25 Paulus aber sagte: &#8222;Ich werde nicht wahnsinnig, Exzellenz Festus, sondern ich rede Worte der Wahrheit und eines gesunden Sinnes. 26 In Wirklichkeit wei\u00df der K\u00f6nig, zu dem ich mit Freimut der Rede spreche, wohl von diesen Dingen; denn ich bin \u00fcberzeugt, da\u00df nicht eines von diesen Dingen seiner Kenntnis entgeht, denn dieses ist nicht in einem Winkel getan worden. 27 Glaubst du den PROPHETEN, K\u00f6nig Agrippa? Ich wei\u00df, da\u00df du glaubst.&#8220; 28 Agrippa aber sagte zu Paulus: &#8222;In kurzem w\u00fcrdest du mich \u00fcberreden, ein Christ zu werden.&#8220; 29 Darauf sagte Paulus: &#8222;Ich m\u00f6chte vor Gott w\u00fcnschen, da\u00df \u00fcber kurz oder lang nicht nur du, sondern auch alle, die mich heute h\u00f6ren, solche Menschen w\u00fcrden, wie auch ich bin, mit Ausnahme dieser Fesseln.&#8220;<\/p>\n<p>30 Und der K\u00f6nig stand auf und auch der Statthalter und Bernice und die bei ihnen sa\u00dfen. 31 Doch als sie sich zur\u00fcckzogen, begannen sie miteinander zu reden und sagten: &#8222;Dieser Mensch treibt nichts, was Tod oder Fesseln verdient.&#8220; 32 \u00dcberdies sagte Agrippa zu Festus: &#8222;Dieser Mensch h\u00e4tte freigelassen werden k\u00f6nnen, wenn er sich nicht auf C\u00e4sar berufen h\u00e4tte.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 27<\/h3>\n<p>Als nun entschieden war, da\u00df wir nach Italien abfahren sollten, \u00fcbergab man dann Paulus mit einigen anderen Gefangenen einem Offizier namens Julius von der Abteilung des Augustus. 2 Wir gingen an Bord eines Schiffes aus Adramyttium, das im Begriff war, nach Orten l\u00e4ngs der K\u00fcste des [Bezirks] Asien zu fahren, und fuhren ab, wobei Aristarchus, ein Mazedonier aus Thessalonich, bei uns war. 3 Und am n\u00e4chsten Tag legten wir in Sidon an, und Julius behandelte Paulus auf menschenfreundliche Weise und erlaubte ihm, zu seinen Freunden zu gehen und sich [ihrer] F\u00fcrsorge zu erfreuen.<\/p>\n<p>4 Und von dort stachen wir in See und segelten unter dem [Schutz von] Zypern, weil Gegenwind wehte; 5 und wir fuhren durch das offene Meer, Zilizien und Pamphylien entlang, und legten im Hafen von Myra in Lyzien an. 6 Dort aber fand der Offizier ein Schiff aus Alexandria vor, das nach Italien fuhr, und er veranla\u00dfte uns, es zu besteigen. 7 Als wir dann eine Reihe von Tagen langsam weiterfuhren und mit M\u00fche nach Knidos kamen, weil der Wind uns nicht vorw\u00e4rts kommen lie\u00df, segelten wir bei Salmone unter dem [Schutz von] Kreta, 8 und in m\u00fchsamer Fahrt entlang seiner K\u00fcste kamen wir zu einem gewissen Ort, Sch\u00f6nhafen genannt, in dessen N\u00e4he die Stadt Lasea war.<\/p>\n<p>9 Da geraume Zeit verflossen und die Schiffahrt nun gewagt war, weil sogar die Fastenzeit [des S\u00fchnetages] schon vor\u00fcber war, machte Paulus eine Empfehlung, 10 indem er zu ihnen sprach: &#8222;M\u00e4nner, ich bemerke, da\u00df die Schiffahrt mit Schaden und gro\u00dfem Verlust verbunden sein wird, nicht nur f\u00fcr die Fracht und das Schiff, sondern auch f\u00fcr unsere Seelen.&#8220; 11 Der Offizier jedoch achtete eher auf das, was der Steuermann und der Schiffseigent\u00fcmer sagten, als auf das, was Paulus sagte. 12 Weil nun der Hafen zum \u00dcberwintern ungeeignet war, rieten die meisten, von dort auszulaufen, um wom\u00f6glich zum \u00dcberwintern bis nach Phonix, einem Hafen von Kreta, zu gelangen, der sich gegen Nordosten und gegen S\u00fcdosten \u00f6ffnet.<\/p>\n<p>13 Als \u00fcberdies der S\u00fcdwind sanft wehte, dachten sie, sie h\u00e4tten ihren Vorsatz so gut wie verwirklicht, und sie lichteten die Anker und begannen nahe der K\u00fcste von Kreta entlangzufahren. 14 Nach nicht langer Zeit aber st\u00fcrzte ein Sturmwind, der sogenannte Euroaquilo, auf [die Insel] herab. 15 Da das Schiff fortgerissen wurde und nicht mit dem Bug gegen den Wind gehalten werden konnte, gaben wir [uns] preis und trieben dahin. 16 Nun liefen wir unter [dem Schutz] einer kleinen Insel, Kauda genannt, hin, und doch waren wir kaum imstande, das Beiboot [am Heck] in unsere Gewalt zu bekommen. 17 Nachdem sie es aber an Bord heraufgezogen hatten, begannen sie Hilfsmittel zu gebrauchen, um das Schiff zu unterg\u00fcrten; und da sie bef\u00fcrchteten, auf die Syrte aufzulaufen, lie\u00dfen sie die Ausr\u00fcstung herunter und wurden so dahingetrieben. 18 Weil wir aber durch den Sturm heftig hin und her gerissen wurden, begannen sie am folgenden [Tag], das Schiff zu erleichtern; 19 und am dritten [Tag] warfen sie eigenh\u00e4ndig die Schiffsausr\u00fcstung fort.<\/p>\n<p>20 Als nun viele Tage weder Sonne noch Sterne erschienen und kein geringer Sturm auf uns lastete, begann schlie\u00dflich alle Hoffnung auf unsere Rettung abgeschnitten zu werden. 21 Und als man sich lange der Speise enthalten hatte, stand Paulus dann in ihrer Mitte auf und sprach: &#8222;M\u00e4nner, ihr h\u00e4ttet wirklich meinen Rat annehmen und von Kreta nicht in See auslaufen und euch diesen Schaden und Verlust zuziehen sollen. 22 Dennoch empfehle ich euch nun, guten Mutes zu sein, denn es wird von euch keine Seele verlorengehen, nur das Schiff. 23 Denn diese Nacht stand ein Engel des Gottes, dem ich angeh\u00f6re und dem ich heiligen Dienst darbringe, bei mir 24 und sprach: &#8218;F\u00fcrchte dich nicht, Paulus. Du sollst vor C\u00e4sar treten, und siehe, Gott hat dir alle, die mit dir fahren, geschenkt.&#8216; 25 Seid daher guten Mutes, ihr M\u00e4nner, denn ich glaube Gott, da\u00df es genauso sein wird, wie es mir gesagt worden ist. 26 Wir m\u00fcssen indes an einer gewissen Insel stranden.&#8220;<\/p>\n<p>27 Als nun die vierzehnte Nacht hereinbrach und wir auf [dem Meer] der Adria hin und her getrieben wurden, begannen die Seeleute um Mitternacht zu vermuten, da\u00df man in die N\u00e4he von Land komme. 28 Und sie loteten und fanden eine Tiefe von zwanzig Faden; da fuhren sie eine kurze Strecke weiter und loteten wieder und fanden [noch] f\u00fcnfzehn Faden. 29 Und da wir bef\u00fcrchteten, da\u00df wir irgendwo auf die Felsen auflaufen k\u00f6nnten, warf man vom Heck vier Anker aus und begann zu w\u00fcnschen, da\u00df es Tag werde. 30 Als aber die Seeleute aus dem Schiff zu entrinnen suchten und das Beiboot unter dem Vorwand, sie wollten vom Bug Anker auswerfen, in das Meer hinablie\u00dfen, 31 sprach Paulus zu dem Offizier und den Soldaten: &#8222;Wenn diese M\u00e4nner nicht im Schiff bleiben, k\u00f6nnt ihr nicht gerettet werden.&#8220; 32 Da hieben die Soldaten die Taue des Beibootes durch und lie\u00dfen es hinabfallen.<\/p>\n<p>33 Nun, gerade vor Tagesanbruch, begann Paulus alle ohne Ausnahme zu ermuntern, etwas Speise zu sich zu nehmen, indem er sagte: &#8222;Heute ist der vierzehnte Tag, an dem ihr gewacht habt und ohne Essen geblieben seid, da ihr nichts zu euch genommen habt. 34 Darum ermuntere ich euch, etwas Speise zu euch zu nehmen, denn dies ist im Interesse eurer Sicherheit; denn keinem von euch wird ein Haar vom Haupt verlorengehen.&#8220; 35 Nachdem er das gesagt hatte, nahm auch er ein Brot, dankte Gott vor ihnen allen und brach es und fing an zu essen. 36 Da wurden sie alle fr\u00f6hlich und begannen etwas Speise zu sich zu nehmen. 37 Nun waren wir im ganzen zweihundertsechsundsiebzig Seelen im Schiff. 38 Als sie sich mit Speise ges\u00e4ttigt hatten, begannen sie das Schiff dadurch zu erleichtern, da\u00df sie den Weizen \u00fcber Bord ins Meer warfen.<\/p>\n<p>39 Als es endlich Tag wurde, konnten sie das Land nicht erkennen, aber sie bemerkten eine gewisse Bucht mit einem Strand, und sie waren entschlossen, das Schiff wenn m\u00f6glich auf diesen auflaufen zu lassen. 40 Da hieben sie die Anker ab und lie\u00dfen sie ins Meer fallen, zugleich l\u00f6sten sie die Riemen der Steuerruder, und nachdem sie das Vorsegel vor den Wind gehi\u00dft hatten, hielten sie auf den Strand zu. 41 Als sie auf eine Sandbank auffuhren, die auf beiden Seiten vom Meer umsp\u00fclt war, lie\u00dfen sie das Schiff auflaufen, und der Bug blieb stecken und sa\u00df unbeweglich fest, das Heck aber begann gewaltsam in St\u00fccke zu brechen. 42 Darauf fa\u00dften die Soldaten den Entschlu\u00df, die Gefangenen zu t\u00f6ten, damit keiner wegschwimmen und entrinnen k\u00f6nnte. 43 Der Offizier aber wollte Paulus sicher durchbringen und hielt sie von ihrem Vorhaben zur\u00fcck. Und er gebot denen, die schwimmen konnten, sich ins Meer zu werfen und als erste an Land zu gelangen, 44 und die \u00fcbrigen sollten dies teils auf Planken, teils auf gewissen Dingen vom Schiff tun. Und so kam es, da\u00df alle sicher an Land gebracht wurden.<\/p>\n<h3>Kapitel 28<\/h3>\n<p>Und als wir in Sicherheit gelangt waren, erfuhren wir, da\u00df die Insel Malta hie\u00df. 2 Und die fremdsprachigen Leute erwiesen uns eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Menschenfreundlichkeit, denn sie z\u00fcndeten ein Feuer an und nahmen uns alle wegen des fallenden Regens und wegen der K\u00e4lte hilfreich auf. 3 Als Paulus aber ein B\u00fcndel Reisig zusammenraffte und es aufs Feuer legte, fuhr infolge der Hitze eine Otter heraus und heftete sich an seine Hand. 4 Als die fremdsprachigen Leute das giftige Tier an seiner Hand h\u00e4ngen sahen, begannen sie zueinander zu sagen: &#8222;Bestimmt ist dieser Mensch ein M\u00f6rder, und obwohl er vom Meer aus in Sicherheit gelangt ist, lie\u00df ihn das Rachegericht nicht weiterleben.&#8220; 5 Er aber sch\u00fcttelte das giftige Tier ins Feuer ab und erlitt keinen Schaden. 6 Sie jedoch erwarteten, da\u00df er eine Entz\u00fcndung bekomme und anschwellen oder pl\u00f6tzlich tot umfallen werde. Nachdem sie eine lange Weile gewartet hatten und ihm nichts Schlimmes widerfahren sahen, \u00e4nderten sie ihre Meinung und begannen zu sagen, er sei ein Gott.<\/p>\n<p>7 In der N\u00e4he jenes Ortes nun besa\u00df der Erste der Insel namens Publius L\u00e4ndereien; und er nahm uns gastfreundlich auf und bewirtete uns drei Tage lang wohlwollend. 8 Es geschah aber, da\u00df der Vater des Publius an Fieber und Ruhr daniederlag, und Paulus ging zu ihm hinein und betete, legte ihm die H\u00e4nde auf und machte ihn gesund. 9 Nachdem dies geschehen war, begannen auch die \u00fcbrigen Leute auf der Insel, die Krankheiten hatten, zu ihm zu kommen, und wurden geheilt. 10 Und sie ehrten uns auch mit vielen Gaben, und bei unserer Abfahrt beluden sie uns mit Dingen f\u00fcr unsere Bed\u00fcrfnisse.<\/p>\n<p>11 Drei Monate sp\u00e4ter fuhren wir ab, [und zwar] in einem Schiff von Alexandria, das auf der Insel \u00fcberwintert hatte und als Bugfigur die &#8222;S\u00f6hne des Zeus&#8220; trug. 12 Und wir liefen in Syrakus in den Hafen ein und blieben drei Tage, 13 und von dort fuhren wir im Bogen und kamen nach Rhegion. Und tags darauf setzte ein S\u00fcdwind ein, und wir gelangten am zweiten Tag nach Puteoli. 14 Hier fanden wir Br\u00fcder, die uns inst\u00e4ndig baten, sieben Tage bei ihnen zu bleiben; und so kamen wir Rom n\u00e4her. 15 Und von dort kamen uns die Br\u00fcder, als sie die Nachricht \u00fcber uns h\u00f6rten, bis zu dem Marktplatz des Appius und den Drei Schenken entgegen, und als Paulus sie erblickte, dankte er Gott und fa\u00dfte Mut. 16 Als wir schlie\u00dflich in Rom einzogen, wurde es Paulus erlaubt, f\u00fcr sich zu bleiben mit dem Soldaten, der ihn bewachte.<\/p>\n<p>17 Drei Tage sp\u00e4ter aber rief er die, welche die Ersten der Juden waren, zusammen. Als sie zusammengekommen waren, sagte er dann zu ihnen: &#8222;M\u00e4nner, Br\u00fcder, obwohl ich nichts gegen das Volk oder die Br\u00e4uche unserer Vorv\u00e4ter getan habe, bin ich als Gefangener von Jerusalem her in die H\u00e4nde der R\u00f6mer ausgeliefert worden. 18 Und diese wollten mich, nachdem sie mich verh\u00f6rt hatten, freilassen, weil keine Ursache des Todes bei mir vorlag. 19 Als aber die Juden fortw\u00e4hrend dagegen redeten, war ich gen\u00f6tigt, mich auf C\u00e4sar zu berufen, nicht aber so, als h\u00e4tte ich meine Nation wegen irgendeiner [Sache] anzuklagen. 20 Deswegen habe ich wirklich inst\u00e4ndig gebeten, euch sehen und sprechen zu k\u00f6nnen, denn wegen der Hoffnung Israels umgibt mich diese Kette.&#8220; 21 Sie sagten zu ihm: &#8222;Wir haben weder Briefe \u00fcber dich aus Judaa erhalten, noch hat irgendeiner von den eingetroffenen Br\u00fcdern etwas B\u00f6ses \u00fcber dich berichtet oder geredet. 22 Wir denken aber, da\u00df es angebracht ist, von dir zu h\u00f6ren, was deine Gedanken sind, denn in der Tat, was diese Sekte betrifft, ist uns bekannt, da\u00df ihr \u00fcberall widersprochen wird.&#8220;<\/p>\n<p>23 Sie verabredeten nun einen Tag mit ihm, und sie kamen in gr\u00f6\u00dferer Anzahl zu ihm in seine Unterkunft. Und er erkl\u00e4rte ihnen die Sache, indem er von dem K\u00f6nigreich Gottes gr\u00fcndlich Zeugnis ablegte und sie sowohl anhand des Gesetzes Mose als auch der PROPHETEN von morgens bis abends in bezug auf Jesus zu \u00fcberzeugen suchte. 24 Und einige begannen dem, was gesagt wurde, zu glauben; andere glaubten nicht. 25 Weil sie also miteinander uneins waren, begannen sie wegzugehen, w\u00e4hrend Paulus diese e i n e Bemerkung machte:<\/p>\n<p>&#8222;Treffend hat der heilige Geist durch Jesaja, den Propheten, zu euren Vorv\u00e4tern geredet, 26 indem er sprach: &#8218;Geh zu diesem Volk und sprich: &#8222;H\u00f6rend werdet ihr h\u00f6ren, aber keineswegs verstehen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen. 27 Denn das Herz dieses Volkes ist unempf\u00e4nglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie geh\u00f6rt, ohne darauf einzugehen, und sie haben ihre Augen geschlossen, damit sie ja nicht mit ihren Augen sehen und mit ihren Ohren h\u00f6ren und mit ihrem Herzen verstehen und umkehren und ich sie heile.&#8220; &#8218; 28 Daher sei euch kund, da\u00df dieses, das Mittel, durch das Gott rettet, zu den Nationen gesandt worden ist; sie werden bestimmt darauf h\u00f6ren.&#8220; 29 &#8212;<\/p>\n<p>30 Dann blieb er zwei ganze Jahre in seinem eigenen gemieteten Haus, und er nahm alle freundlich auf, die zu ihm hereinkamen, 31 predigte ihnen das K\u00f6nigreich Gottes und lehrte sie ungehindert und mit dem gr\u00f6\u00dften Freimut der Rede die Dinge, die den Herrn Jesus Christus betreffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 26 Agrippa sprach zu Paulus: &#8222;Es ist dir erlaubt, f\u00fcr dich selbst zu reden.&#8220; Da streckte Paulus seine Hand aus und begann seine Verteidigungsrede: 2 &#8222;Ich erachte mich gl\u00fccklich, K\u00f6nig Agrippa, da\u00df ich mich heute vor dir wegen all der Dinge, deren ich von den Juden angeklagt bin, verteidigen darf, 3 besonders da du [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[480,2],"tags":[],"class_list":["post-1381","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-apostelgeschichte","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1381","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1381"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1381\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1382,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1381\/revisions\/1382"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1381"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1381"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1381"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}