
{"id":1379,"date":"2009-12-05T02:23:54","date_gmt":"2009-12-05T01:23:54","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1379"},"modified":"2009-12-21T02:26:32","modified_gmt":"2009-12-21T01:26:32","slug":"apostelgeschichte-23-25","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1379","title":{"rendered":"Apostelgeschichte 23 &#8211; 25"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 23<\/h3>\n<p>Paulus schaute den Sanhedrin unverwandt an und sprach: &#8222;M\u00e4nner, Br\u00fcder, ich habe mich mit einem vollkommen reinen Gewissen vor Gott bis zum heutigen Tag betragen.&#8220; 2 Darauf befahl der Hohepriester Ananias den neben ihm Stehenden, ihn auf den Mund zu schlagen. 3 Da sagte Paulus zu ihm: &#8222;Gott wird dich schlagen, du get\u00fcnchte Wand. Sitzt du da, um mich gem\u00e4\u00df dem GESETZ zu richten, und befiehlst gleichzeitig, in \u00dcbertretung des GESETZES, mich zu schlagen?&#8220; 4 Die Dabeistehenden sagten: &#8222;Beschimpfst du den Hohenpriester Gottes?&#8220; 5 Und Paulus sagte: &#8222;Ich wu\u00dfte nicht, Br\u00fcder, da\u00df er Hoherpriester ist. Denn es steht geschrieben: &#8218;Du sollst von einem Vorsteher deines Volkes nicht nachteilig reden.&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>6 Als nun Paulus merkte, da\u00df der eine Teil Sadduzaer, der andere aber Pharis\u00e4er waren, rief er darauf im Sanhedrin aus: &#8222;M\u00e4nner, Br\u00fcder, ich bin ein Pharis\u00e4er, ein Sohn von Pharis\u00e4ern. Wegen der Hoffnung auf die Auferstehung der Toten werde ich gerichtet.&#8220; 7 Weil er das sagte, entstand ein Zwiespalt zwischen den Pharis\u00e4ern und den Sadduzaern, und die Menge wurde gespalten. 8 Die Sadduzaer sagen n\u00e4mlich, es gebe weder eine Auferstehung noch Engel, noch Geist, die Pharis\u00e4er aber verk\u00fcnden all dies \u00f6ffentlich. 9 Da brach ein lautes Geschrei aus, und einige Schriftgelehrte von der Partei der Pharis\u00e4er standen auf und begannen, heftig zu streiten, und sagten: &#8222;Wir finden nichts Unrechtes an diesem Menschen; wenn aber ein Geist oder ein Engel zu ihm geredet hat -&#8220; 10 Als nun der Zwiespalt gro\u00df wurde, bef\u00fcrchtete der Milit\u00e4rbefehlshaber, Paulus k\u00f6nnte von ihnen in St\u00fccke gerissen werden, und er gebot der Truppe, hinabzugehen und ihn aus ihrer Mitte herauszurei\u00dfen und ihn in die Kaserne zu bringen.<\/p>\n<p>11 In der folgenden Nacht aber stand der Herr bei ihm und sprach: &#8222;Sei guten Mutes! Denn so, wie du \u00fcber die Dinge mich betreffend in Jerusalem ein gr\u00fcndliches Zeugnis abgelegt hast, so sollst du auch in Rom Zeugnis ablegen.&#8220;<\/p>\n<p>12 Als es nun Tag wurde, machten die Juden eine Verschw\u00f6rung und banden sich mit einem Fluch, indem sie sagten, sie w\u00fcrden weder essen noch trinken, bis sie Paulus get\u00f6tet h\u00e4tten. 13 Es waren mehr als vierzig M\u00e4nner, die diese Verschw\u00f6rung unter Eid machten; 14 und sie gingen zu den Oberpriestern und den \u00e4lteren M\u00e4nnern und sprachen: &#8222;Wir haben uns mit einem Fluch feierlich gebunden, keinen Bissen Speise zu uns zu nehmen, bis wir Paulus get\u00f6tet haben. 15 Erkl\u00e4rt daher ihr nun, zusammen mit dem Sanhedrin, dem Milit\u00e4rbefehlshaber, warum er ihn zu euch herabbringen sollte, als ob ihr beabsichtigen w\u00fcrdet, die Sache ihn betreffend genauer festzustellen. Ehe er aber n\u00e4her kommt, werden wir uns bereit halten, ihn umzubringen.&#8220;<\/p>\n<p>16 Aber der Sohn der Schwester des Paulus h\u00f6rte, da\u00df sie auf der Lauer lagen, und er kam und begab sich in die Kaserne und berichtete es Paulus. 17 Da rief Paulus einen der Offiziere zu sich und sagte: &#8222;F\u00fchr diesen jungen Mann zum Milit\u00e4rbefehlshaber, denn er hat ihm etwas zu berichten.&#8220; 18 Daher nahm ihn dieser Mann und f\u00fchrte ihn zum Milit\u00e4rbefehlshaber und sagte: &#8222;Der Gefangene Paulus rief mich zu sich und bat mich, diesen jungen Mann zu dir zu f\u00fchren, da er dir etwas zu sagen hat.&#8220; 19 Der Milit\u00e4rbefehlshaber nahm ihn bei der Hand und zog sich zur\u00fcck und begann sich, als sie allein waren, zu erkundigen: &#8222;Was hast du mir denn zu berichten?&#8220; 20 Er sagte: &#8222;Die Juden sind \u00fcbereingekommen, dich zu bitten, Paulus morgen zum Sanhedrin herabzubringen, als ob sie beabsichtigten, etwas Genaueres \u00fcber ihn zu erfahren. 21 Vor allen Dingen la\u00df dich nicht von ihnen \u00fcberreden, denn mehr als vierzig M\u00e4nner von ihnen lauern ihm auf, und sie haben sich mit einem Fluch gebunden, weder zu essen noch zu trinken, bis sie ihn umgebracht haben; und sie sind jetzt bereit und warten auf deine Zusage.&#8220; 22 Daher lie\u00df der Milit\u00e4rbefehlshaber den jungen Mann gehen, nachdem er ihm die Weisung gegeben hatte: &#8222;Plaudere vor niemandem aus, da\u00df du mir diese Dinge angezeigt hast.&#8220;<\/p>\n<p>23 Und er lie\u00df gewisse zwei von den Offizieren kommen und sagte: &#8222;Haltet zweihundert Soldaten zum Marsch bis nach C\u00e4sarea bereit, ferner siebzig Reiter und zweihundert Speertr\u00e4ger, zur dritten Stunde der Nacht. 24 Sorgt auch f\u00fcr Lasttiere, um Paulus darauf reiten zu lassen und ihn sicher zu Felix, dem Statthalter, hinzubringen.&#8220; 25 Und er schrieb einen Brief in dieser Form:<\/p>\n<p>26 &#8222;Claudius Lysias an Seine Exzellenz, den Statthalter Felix: Gr\u00fc\u00dfe! 27 Dieser Mann wurde von den Juden ergriffen und von ihnen beinahe umgebracht, doch da kam ich pl\u00f6tzlich mit einer Truppe und befreite ihn, weil ich erfuhr, da\u00df er ein R\u00f6mer sei. 28 Und da ich mich \u00fcber die Ursache, weswegen sie ihn anklagten, vergewissern wollte, brachte ich ihn in ihren Sanhedrin hinab. 29 Ich fand, da\u00df er wegen gewisser Fragen ihres GESETZES angeklagt wird, doch nicht einer einzigen Sache beschuldigt ist, die Tod oder Fesseln verdient. 30 Weil mir aber enth\u00fcllt worden ist, da\u00df ein Anschlag gegen den Mann geplant werde, sende ich ihn sofort zu dir und gebiete den Ankl\u00e4gern, sich vor dir gegen ihn auszusprechen.&#8220;<\/p>\n<p>31 Deshalb nahmen diese Soldaten Paulus gem\u00e4\u00df ihren Befehlen und brachten ihn bei Nacht nach Antipatris. 32 Am n\u00e4chsten Tag lie\u00dfen sie die Reiter mit ihm weitergehen, und sie kehrten in die Kaserne zur\u00fcck. 33 Die [Reiter] kamen nach C\u00e4sarea und h\u00e4ndigten den Brief dem Statthalter aus und \u00fcbergaben ihm auch Paulus. 34 Da las er [den Brief] und erkundigte sich, aus welcher Provinz er sei, und als er feststellte, da\u00df er aus Zilizien sei, 35 sagte er: &#8222;Ich werde dich gr\u00fcndlich verh\u00f6ren, wenn auch deine Ankl\u00e4ger eingetroffen sind.&#8220; Und er gebot, ihn im pr\u00e4torischen Palast des Herodes unter Bewachung zu halten.<\/p>\n<h3>Kapitel 24<\/h3>\n<p>F\u00fcnf Tage sp\u00e4ter kam der Hohepriester Ananias mit einigen \u00e4lteren M\u00e4nnern und einem \u00f6ffentlichen Redner, einem gewissen Tertullus, herab, und sie erstatteten beim Statthalter gegen Paulus Anzeige. 2 Als Tertullus gerufen worden war, fing er an, ihn anzuklagen, indem er sprach:<\/p>\n<p>&#8222;Da wir sehen, da\u00df wir uns durch dich gro\u00dfen Friedens erfreuen und da\u00df durch deine Vorsorge Reformen in dieser Nation durchgef\u00fchrt werden, 3 nehmen wir das jederzeit und auch \u00fcberall, Exzellenz Felix, mit der gr\u00f6\u00dften Dankbarkeit entgegen. 4 Um dich aber nicht weiter aufzuhalten, bitte ich dich dringend, uns in deiner Freundlichkeit kurz Geh\u00f6r zu schenken. 5 Wir haben n\u00e4mlich diesen Mann als eine Pest befunden, der unter allen Juden auf der ganzen bewohnten Erde Aufst\u00e4nde erregt, und als einen Vork\u00e4mpfer der Sekte der Nazarener, 6 als einen, der auch den Tempel zu entweihen versucht hat und den wir festgenommen haben. 7 &#8212; 8 Durch ein Verh\u00f6r kannst du selbst von ihm \u00fcber alle diese Dinge Kenntnis erhalten, deren wir ihn anklagen.&#8220;<\/p>\n<p>9 Darauf beteiligten sich auch die Juden am Angriff, indem sie behaupteten, da\u00df sich diese Dinge so verhielten. 10 Und als der Statthalter dem Paulus einen Wink gab zu reden, antwortete dieser:<\/p>\n<p>&#8222;Da ich wohl wei\u00df, da\u00df diese Nation dich seit vielen Jahren als Richter gehabt hat, bin ich bereit, zu meiner Verteidigung \u00fcber die Dinge, die mich betreffen, zu sprechen, 11 da du in der Lage bist, herauszufinden, da\u00df es f\u00fcr mich nicht mehr als zw\u00f6lf Tage her ist, seitdem ich hinaufging, um in Jerusalem anzubeten; 12 und sie haben mich weder im Tempel beim Diskutieren mit jemandem gefunden noch [dabei], da\u00df ich einen P\u00f6belauflauf verursacht h\u00e4tte, weder in den Synagogen noch woanders in der Stadt. 13 Auch k\u00f6nnen sie dir die Dinge nicht beweisen, deren sie mich gerade jetzt anklagen. 14 Doch gebe ich vor dir dies zu, da\u00df ich gem\u00e4\u00df dem Weg, den sie eine &#8218;Sekte&#8216; nennen, dem Gott meiner Vorv\u00e4ter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; 15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [M\u00e4nner] auch selbst hegen, da\u00df es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird. 16 In dieser Hinsicht \u00fcbe ich mich wirklich fortgesetzt, das Bewu\u00dftsein zu haben, da\u00df ich keinen Versto\u00df gegen Gott und Menschen begehe. 17 So bin ich denn nach einer Reihe von Jahren hergekommen, um meiner Nation Gaben der Barmherzigkeit und Opfergaben zu bringen. 18 W\u00e4hrend ich mich dieser Dinge annahm, haben sie mich, den Zeremonien gem\u00e4\u00df gereinigt, im Tempel gefunden, doch weder mit einer Volksmenge noch mit Tumult. Da waren aber gewisse Juden aus dem [Bezirk] Asien, 19 die vor dir anwesend sein und Anklage gegen mich erheben m\u00fc\u00dften, wenn sie etwas gegen mich haben sollten. 20 Oder la\u00df die [M\u00e4nner] hier selbst sagen, welches Unrecht sie gefunden haben, als ich vor dem Sanhedrin stand, 21 au\u00dfer hinsichtlich dieses e i n e n Ausrufs, den ich tat, als ich unter ihnen stand: &#8218;Wegen der Auferstehung der Toten werde ich heute vor euch gerichtet!&#8216; &#8220;<\/p>\n<p>22 Felix jedoch, der die Dinge diesen WEG betreffend ziemlich genau kannte, begann die [M\u00e4nner] hinzuhalten und sagte: &#8222;Sobald Lysias, der Milit\u00e4rbefehlshaber, herabkommt, werde ich diese Dinge euch betreffend entscheiden.&#8220; 23 Und er befahl dem Offizier, da\u00df der Mann dabehalten werde und ihm eine gewisse Erleichterung [der Haft] zuteil werden solle und da\u00df man niemandem von den Seinen verbiete, ihm Dienste zu leisten.<\/p>\n<p>24 Einige Tage sp\u00e4ter erschien Felix mit seiner Frau Drusilla, die eine J\u00fcdin war, und er lie\u00df Paulus holen und h\u00f6rte ihn \u00fcber den Glauben an Christus Jesus an. 25 Als er aber \u00fcber Gerechtigkeit und Selbstbeherrschung und das kommende Gericht redete, geriet Felix in Furcht und antwortete: &#8222;F\u00fcr jetzt geh hin, ich werde dich aber, wenn ich eine gelegene Zeit finde, wieder holen lassen.&#8220; 26 Zugleich hoffte er jedoch, da\u00df ihm von Paulus Geld gegeben werde. Deswegen lie\u00df er ihn noch h\u00e4ufiger rufen und unterhielt sich mit ihm. 27 Als aber zwei Jahre verflossen waren, bekam Felix den Porcius Festus zum Nachfolger; und weil Felix die Gunst der Juden erlangen wollte, lie\u00df er Paulus gebunden zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>Kapitel 25<\/h3>\n<p>Daher ging Festus, nachdem er die [Regierung \u00fcber die] Provinz angetreten hatte, drei Tage sp\u00e4ter von C\u00e4sarea nach Jerusalem hinauf; 2 und die Oberpriester und die prominenten M\u00e4nner der Juden machten bei ihm Anzeige gegen Paulus. Somit begannen sie ihn inst\u00e4ndig zu bitten, 3 indem sie es sich als eine Gunst gegen den [Mann] erbaten, da\u00df er ihn nach Jerusalem holen lasse, da sie ihm einen Hinterhalt legten, um ihn unterwegs umzubringen. 4 Festus antwortete jedoch, da\u00df Paulus in C\u00e4sarea verwahrt bleibe und da\u00df er selbst binnen kurzem nach dort abreisen werde. 5 &#8222;M\u00f6gen also diejenigen, die unter euch an der Macht sind&#8220;, so sagte er, &#8222;mit mir hinabkommen und ihn anklagen, wenn etwas Ungeh\u00f6riges an dem Mann ist.&#8220;<\/p>\n<p>6 Nachdem er dann nicht mehr als acht oder zehn Tage unter ihnen zugebracht hatte, ging er nach C\u00e4sarea hinab, und am n\u00e4chsten Tag setzte er sich auf den Richterstuhl und befahl, da\u00df man Paulus hereinbringe. 7 Als er eintraf, umringten ihn die Juden, die von Jerusalem herabgekommen waren, und erhoben viele und schwere Beschuldigungen gegen ihn, f\u00fcr die sie keine Beweise vorbringen konnten.<\/p>\n<p>8 Paulus aber sagte zu [seiner] Verteidigung: &#8222;Ich habe mich weder gegen das GESETZ der Juden noch gegen den Tempel, noch gegen C\u00e4sar irgendwie vers\u00fcndigt.&#8220; 9 Festus, der die Gunst der Juden erlangen wollte, sagte in Erwiderung zu Paulus: &#8222;W\u00fcnschst du nach Jerusalem hinaufzugehen und dort dieser Dinge wegen vor mir gerichtet zu werden?&#8220; 10 Paulus aber sprach: &#8222;Ich stehe vor dem Richterstuhl C\u00e4sars, wo ich gerichtet werden mu\u00df. Ich habe den Juden kein Unrecht getan, wie auch du sehr wohl feststellst. 11 Wenn ich einerseits wirklich ein Misset\u00e4ter bin und etwas begangen habe, was den Tod verdient, so bitte ich mich nicht vom Tod los; wenn andererseits nichts an dem ist, dessen mich diese [M\u00e4nner] anklagen, so kann mich ihnen als Gunsterweisung niemand \u00fcbergeben. Ich berufe mich auf C\u00e4sar!&#8220; 12 Da erwiderte Festus, nachdem er mit der Versammlung der R\u00e4te gesprochen hatte: &#8222;Auf C\u00e4sar hast du dich berufen; zu C\u00e4sar sollst du gehen.&#8220;<\/p>\n<p>13 Nun trafen nach Verlauf einiger Tage der K\u00f6nig Agrippa und Bernice in C\u00e4sarea ein, um Festus einen H\u00f6flichkeitsbesuch abzustatten. 14 Da sie mehrere Tage dort verbrachten, legte Festus dem K\u00f6nig die Dinge vor, die Paulus betrafen, indem er sprach:<\/p>\n<p>&#8222;Da ist ein gewisser Mann, der von Felix als Gefangener zur\u00fcckgelassen wurde, 15 und als ich in Jerusalem war, machten die Oberpriester und die \u00e4lteren M\u00e4nner der Juden Anzeige ihn betreffend und forderten seine Verurteilung. 16 Ich erwiderte ihnen jedoch, da\u00df es nicht dem r\u00f6mischen Verfahren entspreche, irgendeinen Menschen auszuliefern, um jemandem eine Gunst zu erweisen, bevor der Angeklagte seine Ankl\u00e4ger von Angesicht zu Angesicht vor sich habe und eine Gelegenheit erhalte, zu seiner Verteidigung hinsichtlich der Klage zu sprechen. 17 Als sie daher zusammen hierherkamen, z\u00f6gerte ich nicht, sondern setzte mich am n\u00e4chsten Tag auf den Richterstuhl und gebot, den Mann hereinzubringen. 18 Die Ankl\u00e4ger traten auf, brachten [aber] keine Beschuldigung vor bez\u00fcglich der schlimmen Dinge, die ich ihn betreffend vermutet hatte. 19 Sie hatten einfach einige Streitsachen mit ihm wegen ihrer eigenen Anbetung der Gottheit und wegen eines gewissen Jesus, der tot sei, von dem Paulus aber immer wieder behauptete, er sei am Leben. 20 Da ich wegen des Wortstreites hinsichtlich dieser Dinge ratlos war, fragte ich, ob er nach Jerusalem hinaufgehen und dort wegen dieser Sache gerichtet werden m\u00f6chte. 21 Als Paulus aber Berufung einlegte, um bis zur Entscheidung des Augustus dabehalten zu werden, gebot ich, ihn zu verwahren, bis ich ihn zu C\u00e4sar hinaufsenden w\u00fcrde.&#8220;<\/p>\n<p>22 Hierauf [sagte] Agrippa zu Festus: &#8222;Ich m\u00f6chte den Menschen auch selbst h\u00f6ren.&#8220; &#8222;Morgen&#8220;, sagte er, &#8222;sollst du ihn h\u00f6ren.&#8220; 23 Daher kamen am n\u00e4chsten Tag Agrippa und Bernice mit gro\u00dfem Gepr\u00e4nge und traten in den Audienzsaal, zusammen mit Milit\u00e4rbefehlshabern und auch den vornehmsten M\u00e4nnern der Stadt, und als Festus den Befehl dazu gab, wurde Paulus hereingebracht. 24 Und Festus sprach: &#8222;K\u00f6nig Agrippa und alle ihr mit uns anwesenden M\u00e4nner! Ihr seht diesen Mann, dessentwegen sich die ganze Menge der Juden zusammen sowohl in Jerusalem als auch hier an mich gewandt hat mit dem Geschrei, er d\u00fcrfe nicht l\u00e4nger leben. 25 Ich habe aber bemerkt, da\u00df er nichts begangen hat, was den Tod verdient. Als somit dieser [Mann] sich selbst auf den Augustus berief, entschied ich, ihn hinzusenden. 26 Ich habe aber ihn betreffend nichts Bestimmtes, um es [meinem] Herrn zu schreiben. Darum habe ich ihn euch und besonders dir, K\u00f6nig Agrippa, vorgef\u00fchrt, damit ich nach erfolgtem Gerichtsverh\u00f6r etwas zu schreiben habe. 27 Denn es scheint mir unvern\u00fcnftig zu sein, einen Gefangenen hinzusenden, ohne auch die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen anzugeben.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 23 Paulus schaute den Sanhedrin unverwandt an und sprach: &#8222;M\u00e4nner, Br\u00fcder, ich habe mich mit einem vollkommen reinen Gewissen vor Gott bis zum heutigen Tag betragen.&#8220; 2 Darauf befahl der Hohepriester Ananias den neben ihm Stehenden, ihn auf den Mund zu schlagen. 3 Da sagte Paulus zu ihm: &#8222;Gott wird dich schlagen, du get\u00fcnchte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[480,2],"tags":[],"class_list":["post-1379","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-apostelgeschichte","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1379","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1379"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1379\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1380,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1379\/revisions\/1380"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1379"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1379"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1379"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}