
{"id":1340,"date":"2009-11-19T09:51:02","date_gmt":"2009-11-19T08:51:02","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1340"},"modified":"2009-11-24T09:53:58","modified_gmt":"2009-11-24T08:53:58","slug":"apostelgeschichte-15-1811","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1340","title":{"rendered":"Apostelgeschichte 15 &#8211; 18:11"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 15<\/h3>\n<p>15 Und gewisse M\u00e4nner kamen aus Jud\u00e4\u0323a herab und begannen die Br\u00fcder zu lehren: \u201eWenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Moses beschneiden la\u00dft, k\u00f6nnt ihr nicht gerettet werden.\u201c 2\u00a0Als aber kein geringer Zwiespalt und Wortstreit zwischen ihnen und Paulus und B\u1ea1rnabas entstanden war, ordnete man an, da\u00df Paulus und B\u1ea1rnabas und einige andere von ihnen wegen dieses Wortstreites zu den Aposteln und den \u00e4lteren M\u00e4nnern nach Jerusalem hinaufgehen sollten.<\/p>\n<p>3\u00a0Nachdem also diese M\u00e4nner von der Versammlung ein St\u00fcck Weges das Geleit erhalten hatten, zogen sie weiter, sowohl durch Ph\u00f6n\u1ecbzien als auch durch Sam\u1ea1ria, und erz\u00e4hlten eingehend von der Bekehrung der Leute aus den Nationen, und sie bereiteten allen Br\u00fcdern gro\u00dfe Freude. 4\u00a0Als sie in Jerusalem eintrafen, wurden sie von der Versammlung und den Aposteln und den \u00e4lteren M\u00e4nnern freundlich aufgenommen, und sie berichteten die vielen Dinge, die Gott durch sie getan hatte. 5\u00a0Doch einige derer von der Sekte der Pharis\u00e4er, die gl\u00e4ubig geworden waren, erhoben sich von ihren Sitzen und sprachen: \u201eEs ist notwendig, da\u00df man sie beschneide und ihnen gebiete, das Gesetz Mose zu halten.\u201c<\/p>\n<p>6\u00a0Da versammelten sich die Apostel und die \u00e4lteren M\u00e4nner, um diese Angelegenheit zu erw\u00e4gen. 7\u00a0Nachdem man nun viel disputiert hatte, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: \u201eM\u00e4nner, Br\u00fcder, ihr wi\u00dft wohl, da\u00df Gott von fr\u00fchen Tagen an die Wahl unter euch getroffen hat, da\u00df durch meinen Mund Leute aus den Nationen das Wort der guten Botschaft h\u00f6ren und glauben sollten; 8\u00a0und Gott, der das Herz kennt, legte Zeugnis ab, indem er ihnen den heiligen Geist gab, so wie er [ihn] auch uns gegeben hat. 9\u00a0Und er hat gar keinen Unterschied zwischen uns und ihnen gemacht, sondern hat ihr Herz durch Glauben gereinigt. 10\u00a0Nun denn, warum stellt ihr Gott auf die Probe, indem ihr den J\u00fcngern ein Joch auf den Nacken legt, das weder unsere Vorv\u00e4ter noch wir tragen konnten? 11\u00a0Im Gegenteil, wir vertrauen, da\u00df wir durch die unverdiente G\u00fcte des Herrn Jesus auf dieselbe Weise gerettet werden wie auch jene.\u201c<\/p>\n<p>12\u00a0Daraufhin schwieg die ganze Menge, und sie begann auf B\u1ea1rnabas und Paulus zu h\u00f6ren, als sie von den vielen Zeichen und Wundern erz\u00e4hlten, die Gott unter den Nationen durch sie getan hatte. 13\u00a0Nachdem sie ausgeredet hatten, antwortete Jakobus, indem er sprach: \u201eM\u00e4nner, Br\u00fcder, h\u00f6rt mich an. 14\u00a0S\u1ecbmeon hat ausf\u00fchrlich erz\u00e4hlt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk f\u00fcr seinen Namen herauszunehmen. 15\u00a0Und damit stimmen die Worte der PROPHETEN \u00fcberein, so wie geschrieben steht: 16\u00a0\u201aNach diesen Dingen werde ich zur\u00fcckkehren und die H\u00fctte Davids, die verfallen ist, wieder aufbauen; und ich werde ihre Tr\u00fcmmer wieder aufbauen und sie wieder aufrichten, 17\u00a0damit die, die von den Menschen \u00fcbrigbleiben, zusammen mit Leuten aus allen Nationen, Leuten, die nach meinem Namen genannt sind, Jehova ernstlich suchen, spricht Jehova, der diese Dinge tut, 18\u00a0die seit alters bekannt sind.\u2018 19\u00a0Meine Entscheidung ist deshalb, da\u00df man die von den Nationen, die zu Gott umkehren, nicht beunruhige, 20\u00a0sondern ihnen schreibe, da\u00df sie sich von Dingen enthalten, die durch G\u00f6tzen befleckt sind, und von Hurerei und von Erw\u00fcrgtem und von Blut. 21\u00a0Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.\u201c<\/p>\n<p>22\u00a0Da befanden es die Apostel und die \u00e4lteren M\u00e4nner zusammen mit der ganzen Versammlung f\u00fcr gut, M\u00e4nner aus ihrer Mitte auszuw\u00e4hlen und sie mit Paulus und B\u1ea1rnabas nach Anti\u1ecdchia zu senden, n\u00e4mlich Judas, der Bars\u1ea1bbas genannt wurde, und S\u1ecblas, f\u00fchrende M\u00e4nner unter den Br\u00fcdern; 23\u00a0und durch ihre Hand schrieben sie:<\/p>\n<p>\u201eDie Apostel und die \u00e4lteren M\u00e4nner, Br\u00fcder, den Br\u00fcdern in Anti\u1ecdchia und Syrien und Zil\u1ecbzien, die aus den Nationen sind: Gr\u00fc\u00dfe! 24\u00a0Da wir geh\u00f6rt haben, da\u00df einige aus unserer Mitte euch durch Reden beunruhigt haben, indem sie eure Seele zu ersch\u00fcttern suchten, obwohl wir ihnen keine Anweisungen gaben, 25\u00a0sind wir zur vollen \u00dcbereinstimmung gekommen und haben es f\u00fcr gut befunden, M\u00e4nner auszuw\u00e4hlen, um sie zusammen mit unseren Geliebten, B\u1ea1rnabas und Paulus, zu euch zu senden, 26\u00a0Menschen, die ihre Seele f\u00fcr den Namen unseres Herrn Jesus Christus hingegeben haben. 27\u00a0Wir senden daher Judas und S\u1ecblas, damit sie dieselben Dinge auch m\u00fcndlich berichten. 28\u00a0Denn der heilige Geist und wir selbst haben es f\u00fcr gut befunden, euch keine weitere B\u00fcrde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: 29\u00a0euch von Dingen zu enthalten, die G\u00f6tzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erw\u00fcrgtem und von Hurerei. Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgf\u00e4ltig bewahrt, wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!\u201c<\/p>\n<p>30\u00a0Als man somit diese M\u00e4nner ziehen lie\u00df, gingen sie nach Anti\u1ecdchia hinab, und sie versammelten die Menge und \u00fcbergaben ihnen den Brief. 31\u00a0Nachdem sie ihn gelesen hatten, freuten sie sich \u00fcber die Ermunterung. 32\u00a0Und da Judas und S\u1ecblas selbst auch Propheten waren, ermunterten sie die Br\u00fcder mit manchem Vortrag und st\u00e4rkten sie. 33\u00a0Als sie dann eine Zeitlang [dort] zugebracht hatten, wurden sie von den Br\u00fcdern in Frieden zu denen entlassen, die sie ausgesandt hatten. 34\u00a0\u2014\u2014 35\u00a0Paulus und B\u1ea1rnabas indes verweilten eine Zeitlang in Anti\u1ecdchia und lehrten und verk\u00fcndigten mit noch vielen anderen die gute Botschaft vom Wort Jehovas.<\/p>\n<p>36\u00a0Nach einigen Tagen nun sagte Paulus zu B\u1ea1rnabas: \u201eVor allem la\u00df uns zur\u00fcckkehren und die Br\u00fcder in jeder der St\u00e4dte besuchen, in denen wir das Wort Jehovas verk\u00fcndigt haben, um zu sehen, wie es ihnen geht.\u201c 37\u00a0B\u1ea1rnabas seinerseits war entschlossen, auch Joh\u1ea1nnes mitzunehmen, der Markus genannt wurde. 38\u00a0Paulus aber hielt es nicht f\u00fcr richtig, diesen mitzunehmen, da er von Pamph\u1ef5lien aus von ihnen weggegangen war und sich nicht mit ihnen an das Werk begeben hatte. 39\u00a0Dadurch gab es einen heftigen Zornausbruch, so da\u00df sie sich voneinander trennten; und B\u1ea1rnabas nahm Markus mit und segelte nach Zypern weg. 40\u00a0Paulus erw\u00e4hlte sich S\u1ecblas und begab sich auf den Weg, nachdem er von den Br\u00fcdern der unverdienten G\u00fcte Jehovas anvertraut worden war. 41\u00a0Er ging jedoch durch Syrien und Zil\u1ecbzien und st\u00e4rkte die Versammlungen.<\/p>\n<h3>Kapitel 16<\/h3>\n<p>16 So gelangte er nach D\u1eb9rbe und auch nach L\u1ef5stra. Und siehe, dort befand sich ein gewisser J\u00fcnger namens Tim\u1ecdtheus, der Sohn einer gl\u00e4ubigen J\u00fcdin, aber eines griechischen Vaters, 2\u00a0und er stand bei den Br\u00fcdern in L\u1ef5stra und Ik\u1ecdnion in gutem Ruf. 3\u00a0Paulus dr\u00fcckte den Wunsch aus, da\u00df dieser mit ihm ausziehe, und er nahm ihn und beschnitt ihn der Juden wegen, die sich an jenen Orten befanden, denn sie allesamt wu\u00dften, da\u00df sein Vater ein Grieche war. 4\u00a0Als sie nun durch die St\u00e4dte reisten, \u00fcberbrachten sie denen, die dort waren, die zu beachtenden Verordnungen, welche von den Aposteln und \u00e4lteren M\u00e4nnern, die sich in Jerusalem befanden, beschlossen worden waren. 5\u00a0Die Versammlungen wurden daher tats\u00e4chlich im Glauben weiterhin befestigt und nahmen von Tag zu Tag an Zahl zu.<\/p>\n<p>6\u00a0Au\u00dferdem zogen sie durch Phr\u1ef5gien und das Land Gal\u1ea1tien, weil ihnen vom heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort in dem [Bezirk] Asien zu reden. 7\u00a0Als sie ferner nach M\u1ef5sien hinabkamen, bem\u00fchten sie sich, nach Bith\u1ef5nien zu gelangen, aber der Geist Jesu lie\u00df es ihnen nicht zu. 8\u00a0Da zogen sie an M\u1ef5sien vorbei und kamen nach Tr\u1ecdas hinab. 9\u00a0Und w\u00e4hrend der Nacht hatte Paulus eine Vision: Ein gewisser mazed\u1ecdnischer Mann stand da und bat ihn inst\u00e4ndig und sprach: \u201eKomm her\u00fcber nach Mazed\u1ecdnien, und hilf uns!\u201c 10\u00a0Sobald er nun die Vision gehabt hatte, suchten wir nach Mazed\u1ecdnien zu gelangen, da wir folgerten, da\u00df Gott uns gerufen habe, um ihnen die gute Botschaft zu verk\u00fcndigen.<\/p>\n<p>11\u00a0Daher stachen wir von Tr\u1ecdas in See und kamen in gerader Fahrt nach Samothr\u1ea1ke, am folgenden Tag aber nach Ne\u1ea1polis 12\u00a0und von dort nach Phil\u1ecbppi, einer Kolonie, die die bedeutendste Stadt des Bezirks Mazed\u1ecdnien ist. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf. 13\u00a0Und am Sabbattag gingen wir zum Tor hinaus an einen Flu\u00df, wo wir eine Gebetsst\u00e4tte vermuteten; und wir setzten uns nieder und begannen zu den Frauen zu reden, die zusammengekommen waren. 14\u00a0Und eine gewisse Frau namens L\u1ef5dia, eine Purpurh\u00e4ndlerin aus der Stadt Thyat\u1ecbra und eine Anbeterin Gottes, h\u00f6rte zu, und Jehova \u00f6ffnete ihr das Herz weit, um den Dingen, die Paulus redete, Aufmerksamkeit zu schenken. 15\u00a0Als sie und ihre Hausgenossen nun getauft worden waren, bat sie inst\u00e4ndig: \u201eWenn ich nach eurem Urteil Jehova treu bin, so tretet in mein Haus ein und haltet euch da auf.\u201c Und sie n\u00f6tigte uns dazu.<\/p>\n<p>16\u00a0Und als wir zur Gebetsst\u00e4tte gingen, geschah es, da\u00df uns ein gewisses Dienstm\u00e4dchen begegnete, das einen Geist, einen Wahrsagerd\u00e4mon, hatte. Sie brachte gew\u00f6hnlich ihren Herren viel Gewinn ein, indem sie die Kunst der Voraussage betrieb. 17\u00a0Dieses [M\u00e4dchen] folgte Paulus und uns best\u00e4ndig und rief die Worte aus: \u201eDiese Menschen sind Sklaven Gottes, des H\u00f6chsten, die euch den Weg der Rettung verk\u00fcndigen.\u201c 18\u00a0Das setzte sie viele Tage hindurch fort. Schlie\u00dflich wurde Paulus dessen \u00fcberdr\u00fcssig und wandte sich um und sprach zu dem Geist: \u201eIch befehle dir im Namen Jesu Christi, aus ihr auszufahren!\u201c Und er fuhr in derselben Stunde aus.<\/p>\n<p>19\u00a0Als nun ihre Herren sahen, da\u00df ihre Hoffnung auf Gewinn dahin war, ergriffen sie Paulus und S\u1ecblas und schleppten sie auf den Marktplatz vor die Vorsteher 20\u00a0und f\u00fchrten sie vor die Magistrate und sprachen: \u201eDiese Menschen, die Juden sind, beunruhigen unsere Stadt sehr, 21\u00a0und sie verk\u00fcndigen Br\u00e4uche, die anzunehmen oder auszu\u00fcben uns nicht erlaubt ist, da wir R\u00f6mer sind.\u201c 22\u00a0Und die Volksmenge erhob sich insgesamt gegen sie; und nachdem ihnen die Magistrate die \u00e4u\u00dferen Kleider heruntergerissen hatten, gaben sie Befehl, sie mit Ruten zu schlagen. 23\u00a0Nachdem sie ihnen viele Schl\u00e4ge versetzt hatten, warfen sie sie ins Gef\u00e4ngnis und befahlen dem Gef\u00e4ngnisaufseher, sie sicher zu verwahren. 24\u00a0Weil er diesen Befehl erhielt, warf er sie in das innere Gef\u00e4ngnis und schlo\u00df ihre F\u00fc\u00dfe in den Stock.<\/p>\n<p>25\u00a0Um Mitternacht aber beteten Paulus und S\u1ecblas und lobsangen Gott; ja, die Gefangenen h\u00f6rten sie. 26\u00a0Da geschah pl\u00f6tzlich ein gro\u00dfes Erdbeben, so da\u00df die Grundmauern des Gef\u00e4ngnisses ersch\u00fcttert wurden. Auch wurden augenblicklich alle T\u00fcren ge\u00f6ffnet, und die Fesseln aller wurden gel\u00f6st. 27\u00a0Als der Gef\u00e4ngnisaufseher aus dem Schlaf aufwachte und die Gef\u00e4ngnist\u00fcren offenstehen sah, zog er sein Schwert und wollte sich umbringen, da er meinte, die Gefangenen seien entflohen. 28\u00a0Paulus aber rief mit lauter Stimme und sprach: \u201eTu dir kein Leid an, denn wir sind alle hier!\u201c 29\u00a0Da forderte er Lichter und sprang hinein und fiel zitternd vor Paulus und S\u1ecblas nieder. 30\u00a0Und er f\u00fchrte sie hinaus und sagte: \u201eIhr Herren, was mu\u00df ich tun, um gerettet zu werden?\u201c 31\u00a0Sie sprachen: \u201eGlaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und deine Hausgenossen.\u201c 32\u00a0Und sie redeten das Wort Jehovas zu ihm samt all denen, die in seinem Haus waren. 33\u00a0Und er nahm sie in jener Stunde der Nacht mit und wusch ihnen ihre Striemen ab; und sie wurden allesamt, er und die Seinen, unverz\u00fcglich getauft. 34\u00a0Und er brachte sie in sein Haus und lie\u00df ihnen den Tisch decken, und er freute sich sehr mit all seinen Hausgenossen, jetzt, da er zum Glauben an Gott gekommen war.<\/p>\n<p>35\u00a0Als es Tag wurde, sandten die Magistrate die Amtsdiener und lie\u00dfen sagen: \u201eLa\u00df diese M\u00e4nner frei.\u201c 36\u00a0Da berichtete der Gef\u00e4ngnisaufseher dem Paulus ihre Worte: \u201eDie Magistrate haben M\u00e4nner hergeschickt, damit ihr [beiden] freigelassen werdet. Kommt daher jetzt heraus, und zieht hin in Frieden.\u201c 37\u00a0Paulus aber sprach zu ihnen: \u201eSie haben uns, ohne da\u00df wir verurteilt waren, \u00f6ffentlich ausgepeitscht, uns Menschen, die R\u00f6mer sind, und uns ins Gef\u00e4ngnis geworfen; und jetzt treiben sie uns heimlich hinaus? Nicht doch, sondern sie sollen selbst herkommen und uns herausf\u00fchren.\u201c 38\u00a0Da berichteten die Amtsdiener diese Worte den Magistraten. Diese gerieten in Furcht, als sie h\u00f6rten, da\u00df die M\u00e4nner R\u00f6mer seien. 39\u00a0Demzufolge kamen sie und redeten ihnen zu, und nachdem sie sie herausgef\u00fchrt hatten, baten sie sie, aus der Stadt fortzugehen. 40\u00a0Sie aber kamen aus dem Gef\u00e4ngnis heraus und begaben sich in das Haus der L\u1ef5dia, und als sie die Br\u00fcder sahen, sprachen sie ihnen Mut zu und gingen fort.<\/p>\n<h3>Kapitel 17<\/h3>\n<p>17 Nun zogen sie durch Amph\u1ecbpolis und Apoll\u1ecdnia und kamen nach Thessal\u1ecdnich, wo es eine Synagoge der Juden gab. 2\u00a0So ging dann Paulus nach seiner Gewohnheit zu ihnen hinein und unterredete sich an drei Sabbaten mit ihnen anhand der Schriften, 3\u00a0indem er durch Hinweise erkl\u00e4rte und bewies, da\u00df es f\u00fcr den Christus notwendig war, zu leiden und von den Toten aufzuerstehen, und [sprach]: \u201eDieser ist der Christus, dieser Jesus, den ich euch verk\u00fcndige.\u201c 4\u00a0Als Ergebnis wurden einige von ihnen gl\u00e4ubig und gesellten sich zu Paulus und S\u1ecblas, dazu eine gro\u00dfe Menge der Griechen, die [Gott] anbeteten, und nicht wenige von den prominenten Frauen.<\/p>\n<p>5\u00a0Die Juden aber, die eifers\u00fcchtig wurden, nahmen einige b\u00f6se M\u00e4nner mit sich, M\u00fc\u00dfigg\u00e4nger vom Marktplatz, und bildeten eine P\u00f6belrotte und gingen daran, die Stadt in Aufruhr zu bringen. Und sie \u00fcberfielen das Haus J\u1ea1sons und suchten sie dann zum P\u00f6belhaufen herauszubringen. 6\u00a0Als sie sie nicht fanden, schleppten sie J\u1ea1son und gewisse Br\u00fcder zu den Stadtvorstehern und schrien: \u201eDiese, die die bewohnte Erde aufgewiegelt haben, sind auch hier anwesend, 7\u00a0und J\u1ea1son hat sie gastfreundlich aufgenommen. Und alle diese handeln gegen die Verordnungen C\u00e4sars, indem sie sagen, ein anderer sei K\u00f6nig, Jesus.\u201c 8\u00a0Ja, sie versetzten die Volksmenge und die Stadtvorsteher in Aufregung, als sie diese Dinge h\u00f6rten; 9\u00a0und erst nachdem sie sich von J\u1ea1son und den anderen eine gen\u00fcgende B\u00fcrgschaft hatten geben lassen, lie\u00dfen sie sie gehen.<\/p>\n<p>10\u00a0Sogleich sandten die Br\u00fcder sowohl Paulus wie S\u1ecblas bei Nacht nach Ber\u00f6\u0323a weg, und als diese [dort] angekommen waren, begaben sie sich in die Synagoge der Juden. 11\u00a0Diese nun waren edler gesinnt als die in Thessal\u1ecdnich, denn sie nahmen das Wort mit der gr\u00f6\u00dften Bereitwilligkeit auf, indem sie t\u00e4glich in den Schriften sorgf\u00e4ltig forschten, ob sich diese Dinge so verhielten. 12\u00a0Daher wurden viele von ihnen gl\u00e4ubig, ebenso nicht wenige von den angesehenen griechischen Frauen und M\u00e4nnern. 13\u00a0Als aber die Juden von Thessal\u1ecdnich erfuhren, da\u00df auch in Ber\u00f6\u0323a das Wort Gottes von Paulus verk\u00fcndigt werde, kamen sie auch dorthin, um die Massen zu reizen und in Aufregung zu versetzen. 14\u00a0Da sandten die Br\u00fcder Paulus sogleich weg, damit er sich bis zum Meer begebe; aber sowohl S\u1ecblas als auch Tim\u1ecdtheus blieben dort zur\u00fcck. 15\u00a0Die jedoch, die Paulus geleiteten, brachten ihn bis nach Athen, und nachdem sie f\u00fcr S\u1ecblas und Tim\u1ecdtheus Befehl erhalten hatten, so schnell wie m\u00f6glich zu ihm zu kommen, reisten sie ab.<\/p>\n<p>16\u00a0W\u00e4hrend nun Paulus in Athen auf sie wartete, wurde sein Geist in ihm erregt, als er sah, da\u00df die Stadt voll G\u00f6tzen war. 17\u00a0Infolgedessen begann er sich in der Synagoge mit den Juden und den anderen Leuten, die [Gott] anbeteten, und jeden Tag auf dem Marktplatz mit denen zu unterreden, die gerade da waren. 18\u00a0Aber sowohl gewisse von den epikur\u1eb9ischen wie auch von den st\u1ecdischen Philosophen lie\u00dfen sich auf einen Wortwechsel mit ihm ein, und einige sagten: \u201eWas will dieser Schw\u00e4tzer denn sagen?\u201c Andere: \u201eEr scheint ein Verk\u00fcndiger ausl\u00e4ndischer Gottheiten zu sein.\u201c Das war, weil er die gute Botschaft von Jesus und der Auferstehung verk\u00fcndigte. 19\u00a0Da ergriffen sie ihn und f\u00fchrten ihn zum Areop\u1ea1g und sagten: \u201eK\u00f6nnen wir erfahren, was das f\u00fcr eine neue Lehre ist, von der du redest? 20\u00a0Denn du f\u00fchrst gewisse Dinge ein, die unseren Ohren fremd sind. Daher m\u00f6chten wir wissen, was das bedeuten soll.\u201c 21\u00a0In der Tat, alle Athener und die dort zugezogenen Ausl\u00e4nder verbrachten ihre Mu\u00dfezeit mit nichts anderem als nur [damit], etwas Neues zu erz\u00e4hlen oder anzuh\u00f6ren. 22\u00a0Paulus stand nun in der Mitte des Areop\u1ea1gs und sprach:<\/p>\n<p>\u201eM\u00e4nner von Athen! Ich sehe, da\u00df ihr in allen Dingen mehr als andere der Furcht vor Gottheiten hingegeben zu sein scheint. 23\u00a0Als ich zum Beispiel umherging und eure Gegenst\u00e4nde der Verehrung aufmerksam betrachtete, fand ich auch einen Altar, auf dem die Inschrift steht: \u201aEinem unbekannten Gott\u2018. Das nun, dem ihr unwissentlich Gottergebenheit erweist, dies verk\u00fcndige ich euch. 24\u00a0Der Gott, der die Welt und alles, was darin ist, gemacht hat, dieser, der der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die mit H\u00e4nden gemacht sind, 25\u00a0noch wird er von Menschenh\u00e4nden bedient, als ob er etwas ben\u00f6tigte, da er selbst allen [Personen] Leben und Odem und alles gibt. 26\u00a0Und er hat aus e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0m [Menschen] jede Nation der Menschen gemacht, damit sie auf der ganzen Erdoberfl\u00e4che wohnen, und er verordnete die bestimmten Zeiten und die festgesetzten Wohngrenzen der [Menschen], 27\u00a0damit sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend f\u00fchlen und wirklich finden m\u00f6gen, obwohl er tats\u00e4chlich einem jeden von uns nicht fern ist. 28\u00a0Denn durch ihn haben wir Leben und bewegen uns und existieren, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: \u201aDenn wir sind auch sein Geschlecht.\u2018<\/p>\n<p>29\u00a0Da wir nun Gottes Geschlecht sind, sollten wir nicht meinen, das G\u00d6TTLICHE WESEN sei gleich dem Gold oder Silber oder Stein, gleich einem Gebilde der Kunst und Findigkeit des Menschen. 30\u00a0Wohl hat Gott \u00fcber die Zeiten solcher Unwissenheit hinweggesehen, doch l\u00e4\u00dft er jetzt den Menschen sagen, da\u00df sie alle \u00fcberall bereuen sollten. 31\u00a0Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gew\u00e4hr [daf\u00fcr] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.\u201c<\/p>\n<p>32\u00a0Als sie nun von einer Auferstehung der Toten h\u00f6rten, begannen einige zu spotten, w\u00e4hrend andere sagten: \u201eWir wollen dich hier\u00fcber noch ein andermal h\u00f6ren.\u201c 33\u00a0So ging Paulus aus ihrer Mitte hinweg, 34\u00a0doch schlossen sich ihm einige M\u00e4nner an und wurden gl\u00e4ubig, unter ihnen auch Dion\u1ef5sius, ein Richter des Areop\u1ea1g-Gerichts, und eine Frau mit Namen Dam\u1ea1ris und andere au\u00dfer ihnen.<\/p>\n<h3>Kapitel 18<\/h3>\n<p>Nach diesen Dingen reiste er von Athen ab und kam nach Korinth. 2\u00a0Und er fand einen gewissen Juden namens \u1ea0quila, geb\u00fcrtig aus P\u1ecdntus, der erst kurz zuvor aus Italien gekommen war, und dessen Frau Prisc\u1ecblla, weil Claudius befohlen hatte, da\u00df alle Juden aus Rom wegziehen sollten. Somit begab er sich zu ihnen, 3\u00a0und weil er gleichen Handwerks war, hielt er sich bei ihnen auf, und sie arbeiteten, denn sie waren dem Handwerk nach Zeltmacher. 4\u00a0Er pflegte aber jeden Sabbat in der Synagoge eine Ansprache zu halten und Juden und Griechen zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>5\u00a0Als nun S\u1ecblas und auch Tim\u1ecdtheus von Mazed\u1ecdnien herabkamen, begann sich Paulus eingehend mit dem Wort zu besch\u00e4ftigen, indem er den Juden Zeugnis gab, um zu beweisen, da\u00df Jesus der Christus ist. 6\u00a0Als sie sich aber fortw\u00e4hrend widersetzten und auf l\u00e4sterliche Weise redeten, sch\u00fcttelte er seine Kleider aus und sprach zu ihnen: \u201eEuer Blut komme \u00fcber euer Haupt. Ich bin rein. Von nun an will ich zu den Leuten der Nationen gehen.\u201c 7\u00a0Demgem\u00e4\u00df ging er von dort weg und begab sich in das Haus eines Mannes namens T\u1ecbtius J\u1ee5stus, eines Anbeters Gottes, dessen Haus an die Synagoge angrenzte. 8\u00a0Kr\u1ecbspus aber, der Synagogenvorsteher, kam zum Glauben an den Herrn, ebenso alle seine Hausgenossen. Und viele von den Kor\u1ecbnthern, die h\u00f6rten, wurden gl\u00e4ubig und wurden getauft. 9\u00a0Au\u00dferdem sprach der Herr in der Nacht durch eine Vision zu Paulus: \u201eF\u00fcrchte dich nicht, sondern fahre fort zu reden, und schweige nicht, 10\u00a0denn ich bin mit dir, und keiner wird dich angreifen, um dir Schaden zuzuf\u00fcgen; denn ich habe viel Volk in dieser Stadt.\u201c 11\u00a0Da hielt er sich dort ein Jahr und sechs Monate auf und lehrte das Wort Gottes unter ihnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 15 15 Und gewisse M\u00e4nner kamen aus Jud\u00e4\u0323a herab und begannen die Br\u00fcder zu lehren: \u201eWenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Moses beschneiden la\u00dft, k\u00f6nnt ihr nicht gerettet werden.\u201c 2\u00a0Als aber kein geringer Zwiespalt und Wortstreit zwischen ihnen und Paulus und B\u1ea1rnabas entstanden war, ordnete man an, da\u00df Paulus und B\u1ea1rnabas und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[480,2],"tags":[],"class_list":["post-1340","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-apostelgeschichte","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1340","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1340"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1340\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1341,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1340\/revisions\/1341"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1340"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1340"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1340"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}