
{"id":1338,"date":"2009-11-18T09:47:49","date_gmt":"2009-11-18T08:47:49","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1338"},"modified":"2009-11-24T09:49:52","modified_gmt":"2009-11-24T08:49:52","slug":"galater-4-6","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1338","title":{"rendered":"Galater 4 &#8211; 6"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 4<\/h3>\n<p>4 Nun sage ich, da\u00df der Erbe, solange er unm\u00fcndig ist, sich \u00fcberhaupt nicht von einem Sklaven unterscheidet, obwohl er Herr aller Dinge ist, 2\u00a0sondern er steht unter dazu Beauftragten und unter Verwaltern bis zu dem Tag, den sein Vater im voraus bestimmt hat. 3\u00a0Ebenso auch wir, als wir Unm\u00fcndige waren, waren wir den elementaren Dingen, die zur Welt geh\u00f6ren, best\u00e4ndig versklavt. 4\u00a0Als aber die Grenze der F\u00fclle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, der aus einer Frau [geboren] wurde und unter Gesetz zu stehen kam, 5\u00a0so da\u00df er die unter Gesetz loskaufe, damit wir unsererseits die Annahme an Sohnes Statt empfangen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>6\u00a0Weil ihr nun S\u00f6hne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz gesandt, der ausruft: \u201eAbba, Vater!\u201c 7\u00a0So bist du denn nicht mehr ein Sklave, sondern ein Sohn; und wenn ein Sohn, auch ein Erbe durch Gott.<\/p>\n<p>8\u00a0Damals jedoch, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen als Sklaven, die von Natur nicht G\u00f6tter sind. 9\u00a0Jetzt aber, da ihr Gott kennengelernt habt, oder vielmehr jetzt, da ihr von Gott erkannt worden seid, wie kommt es, da\u00df ihr wieder zu den schwachen und armseligen elementaren Dingen zur\u00fcckkehrt und wieder deren Sklaven sein wollt? 10\u00a0Ihr beobachtet peinlich genau Tage und Monate und Zeitabschnitte und Jahre. 11\u00a0Ich f\u00fcrchte f\u00fcr euch, da\u00df ich mich euretwegen irgendwie zwecklos abgem\u00fcht habe.<\/p>\n<p>12\u00a0Br\u00fcder, ich bitte euch: Werdet wie ich, denn ich pflegte auch so zu sein wie ihr. Ihr habt mir kein Unrecht getan. 13\u00a0Ihr wi\u00dft aber, da\u00df ich euch das erste Mal die gute Botschaft zufolge einer Krankheit meines Fleisches verk\u00fcndigte. 14\u00a0Und was euch in meinem Fleisch zur Pr\u00fcfung war, habt ihr nicht mit Verachtung behandelt, noch habt ihr aus Abscheu ausgespien; sondern ihr habt mich wie einen Engel Gottes aufgenommen, wie Christus Jesus. 15\u00a0Wo ist nun jenes Gl\u00fcck, das ihr hattet? Denn ich bezeuge euch, da\u00df ihr euch, wenn es m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, die Augen ausgerissen und sie mir gegeben h\u00e4ttet. 16\u00a0Nun denn, bin ich euer Feind geworden, weil ich euch die Wahrheit sage? 17\u00a0Sie bem\u00fchen sich eifrig um euch, nicht auf vortreffliche Weise, sondern sie wollen euch ausschlie\u00dfen [von mir], damit ihr euch eifrig um sie bem\u00fcht. 18\u00a0Es ist jedoch vortrefflich, da\u00df man sich allezeit in einer vortrefflichen Sache eifrig um euch bem\u00fcht und nicht nur, wenn ich bei euch anwesend bin, 19\u00a0meine Kindlein, mit denen ich wiederum Geburtsschmerzen habe, bis Christus in euch Gestalt gewinnt. 20\u00a0Doch m\u00f6chte ich w\u00fcnschen, gerade jetzt bei euch anwesend zu sein und auf andere Weise zu reden, weil ich euretwegen ratlos bin.<\/p>\n<p>21\u00a0Sagt mir, ihr, die ihr unter Gesetz sein wollt: H\u00f6rt ihr das GESETZ nicht? 22\u00a0Zum Beispiel steht geschrieben, da\u00df Abraham zwei S\u00f6hne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien; 23\u00a0aber der von der Magd wurde in Wirklichkeit nach der Weise des Fleisches geboren, der andere, von der Freien, durch eine Verhei\u00dfung. 24\u00a0Diese Dinge sind ein symbolisches Drama; denn diese [Frauen] bedeuten zwei B\u00fcndnisse, das eine vom Berg S\u1ecbnai, welches Kinder zur Sklaverei hervorbringt, und das ist H\u1ea1gar. 25\u00a0Diese H\u1ea1gar nun bedeutet [den] S\u1ecbnai, einen Berg in Arabien, und sie entspricht dem heutigen Jerusalem, denn sie ist mit ihren Kindern in Sklaverei. 26\u00a0Das Jerusalem droben dagegen ist frei, und es ist unsere Mutter.<\/p>\n<p>27\u00a0Denn es steht geschrieben: \u201eSei fr\u00f6hlich, du Unfruchtbare, die nicht gebiert; brich hervor, und rufe laut, die du keine Geburtsschmerzen hast; denn die Kinder der Einsamen sind zahlreicher als [die] von der, die den Mann hat.\u201c 28\u00a0Wir nun, Br\u00fcder, sind Kinder, die zu der Verhei\u00dfung geh\u00f6ren, ebenso wie es \u1ecasa\u00b7ak war. 29\u00a0Aber so, wie damals der nach der Weise des Fleisches Geborene den nach der Weise des Geistes Geborenen zu verfolgen begann, so auch jetzt. 30\u00a0Doch was sagt die Schrift? \u201eTreib die Magd und ihren Sohn hinaus, denn der Sohn der Magd soll keinesfalls Erbe sein mit dem Sohn der Freien.\u201c 31\u00a0Deshalb, Br\u00fcder, sind wir nicht Kinder einer Magd, sondern der Freien.<\/p>\n<h3>Kapitel 5<\/h3>\n<p>5 F\u00fcr eine solche Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Darum steht fest, und la\u00dft euch nicht wieder in ein Joch der Sklaverei spannen.<\/p>\n<p>2\u00a0Seht! Ich, Paulus, sage euch, da\u00df Christus euch nichts n\u00fctzen wird, wenn ihr euch beschneiden la\u00dft. 3\u00a0\u00dcberdies lege ich noch einmal vor jedem Menschen, der sich beschneiden l\u00e4\u00dft, Zeugnis ab, da\u00df er verpflichtet ist, dem ganzen GESETZ nachzukommen. 4\u00a0Ihr seid von Christus losgetrennt, wer ihr auch seid, die ihr versucht, durch Gesetz gerechtgesprochen zu werden; ihr seid von seiner unverdienten G\u00fcte abgefallen. 5\u00a0Wir f\u00fcr unseren Teil erwarten durch den Geist sehnlich die erhoffte Gerechtigkeit als Folge des Glaubens. 6\u00a0Denn was Christus Jesus betrifft, ist weder Beschneidung von irgendwelchem Wert noch Unbeschnittenheit, sondern Glaube, der durch Liebe wirksam ist.<\/p>\n<p>7\u00a0Ihr liefet gut. Wer hat euch gehindert, der Wahrheit weiterhin zu gehorchen? 8\u00a0Diese Art von \u00dcberredung stammt nicht von dem, der euch beruft. 9\u00a0Ein wenig Sauerteig durchs\u00e4uert die ganze Masse. 10\u00a0Ich bin zuversichtlich euretwegen, die ihr in Gemeinschaft mit [dem] Herrn seid, da\u00df ihr nicht anders denken werdet; doch der, der euch Unruhe verursacht, wird [sein] Urteil tragen, ungeachtet wer er sei. 11\u00a0Was mich betrifft, Br\u00fcder, wenn ich noch [die] Beschneidung predige, warum werde ich noch verfolgt? Dann ist tats\u00e4chlich die Ursache des Strauchelns, der Marterpfahl, beseitigt worden. 12\u00a0Ich w\u00fcnschte, die M\u00e4nner, die euch zu ersch\u00fcttern suchen, w\u00fcrden sich sogar entmannen.<\/p>\n<p>13\u00a0Ihr seid nat\u00fcrlich zur Freiheit berufen worden, Br\u00fcder; nur benutzt diese Freiheit nicht als einen Anla\u00df f\u00fcr das Fleisch, sondern durch Liebe dient einander wie Sklaven. 14\u00a0Denn das ganze GESETZ ist in e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0m Ausspruch erf\u00fcllt, n\u00e4mlich: \u201eDu sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst.\u201c 15\u00a0Wenn ihr jedoch einander fortgesetzt bei\u00dft und verschlingt, so seht euch vor, da\u00df ihr nicht voneinander vertilgt werdet.<\/p>\n<p>16\u00a0Ich sage aber: Wandelt best\u00e4ndig durch [den] Geist, und ihr werdet [die] Begierde des Fleisches \u00fcberhaupt nicht vollbringen. 17\u00a0Denn das Fleisch ist in seiner Begierde gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, so da\u00df ihr gerade die Dinge, die ihr tun m\u00f6chtet, nicht tut. 18\u00a0\u00dcberdies, wenn ihr vom Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter Gesetz.<\/p>\n<p>19\u00a0Nun sind die Werke des Fleisches\u00a0offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, z\u00fcgelloser Wandel, 20\u00a0G\u00f6tzendienst, Aus\u00fcbung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbr\u00fcche, Wortz\u00e4nkereien, Spaltungen, Sekten, 21\u00a0Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, da\u00df die, die solche Dinge treiben, Gottes K\u00f6nigreich nicht erben werden.<\/p>\n<p>22\u00a0Andererseits ist die Frucht des Geistes Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, G\u00fcte, Glauben, 23\u00a0Milde, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz. 24\u00a0Au\u00dferdem haben die, die Christus Jesus angeh\u00f6ren, das Fleisch samt seinen Leidenschaften und Begierden an den Pfahl gebracht.<\/p>\n<p>25\u00a0Wenn wir durch [den] Geist leben, la\u00dft uns auch weiterhin durch [den] Geist ordentlich wandeln. 26\u00a0La\u00dft uns nicht ichs\u00fcchtig werden, indem wir miteinander wetteifern und einander beneiden.<\/p>\n<h3>Kapitel 6<\/h3>\n<p>6 Br\u00fcder, wenn auch ein Mensch einen Fehltritt tut, ehe er es gewahr wird, so versucht ihr, die geistig Bef\u00e4higten, einen solchen Menschen im Geist der Milde wieder zurechtzubringen, w\u00e4hrend du dich selbst im Auge beh\u00e4ltst, damit nicht auch du versucht wirst. 2\u00a0Fahrt fort, einander die B\u00fcrden zu tragen, und so erf\u00fcllt das Gesetz des Christus. 3\u00a0Denn wenn jemand denkt, er sei etwas, wenn er nichts ist, so betr\u00fcgt er seinen eigenen Sinn. 4\u00a0Doch jeder erprobe sein eigenes Werk, und dann wird er Grund zum Frohlocken im Hinblick auf sich allein und nicht im Vergleich mit einer anderen Person haben. 5\u00a0Denn jeder wird seine eigene Last tragen.<\/p>\n<p>6\u00a0M\u00f6ge au\u00dferdem jemand, der m\u00fcndlich im Wort unterrichtet wird, an allen guten Dingen den teilhaben lassen, der ihm diesen m\u00fcndlichen Unterricht erteilt.<\/p>\n<p>7\u00a0La\u00dft euch nicht irref\u00fchren: Gott l\u00e4\u00dft sich nicht verspotten. Denn was immer ein Mensch s\u00e4t, das wird er auch ernten; 8\u00a0denn wer im Hinblick auf sein Fleisch s\u00e4t, wird von seinem Fleisch Verderben ernten, wer aber im Hinblick auf den Geist s\u00e4t, wird vom Geist ewiges Leben ernten. 9\u00a0So la\u00dft uns nicht nachlassen, das zu tun, was vortrefflich ist, denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. 10\u00a0In der Tat, la\u00dft uns denn, solange wir g\u00fcnstige Zeit daf\u00fcr haben, gegen\u00fcber allen das Gute wirken, besonders aber gegen\u00fcber denen, die [uns] im Glauben verwandt sind.<\/p>\n<p>11\u00a0Seht, mit welch gro\u00dfen Buchstaben ich euch mit meiner eigenen Hand geschrieben habe!<\/p>\n<p>12\u00a0Alle, die von gef\u00e4lliger Erscheinung im Fleische sein wollen, versuchen euch zur Beschneidung zu n\u00f6tigen, nur damit sie nicht wegen des Marterpfahls des Christus, Jesu, verfolgt werden. 13\u00a0Denn nicht einmal die, die beschnitten werden, halten selbst das GESETZ, sondern sie wollen, da\u00df ihr beschnitten werdet, um Ursache zu haben, sich eures Fleisches zu r\u00fchmen. 14\u00a0Nie m\u00f6ge es geschehen, da\u00df ich mich r\u00fchme, ausgenommen des Marterpfahls unseres Herrn Jesus Christus, durch den mir die Welt an den Pfahl gebracht worden ist und ich der Welt. 15\u00a0Denn weder Beschneidung ist etwas noch Unbeschnittenheit, sondern eine neue Sch\u00f6pfung [ist etwas]. 16\u00a0Und alle, die nach dieser Regel des Benehmens ordentlich wandeln werden, \u00fcber sie komme Frieden und Barmherzigkeit, ja \u00fcber das Israel Gottes.<\/p>\n<p>17\u00a0Fortan bereite mir niemand M\u00fche, denn ich trage die Brandmale [eines Sklaven] Jesu an meinem Leib.<\/p>\n<p>18\u00a0Die unverdiente G\u00fcte unseres Herrn Jesus Christus [sei] mit dem Geist, [den] ihr [bekundet], Br\u00fcder. Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 4 4 Nun sage ich, da\u00df der Erbe, solange er unm\u00fcndig ist, sich \u00fcberhaupt nicht von einem Sklaven unterscheidet, obwohl er Herr aller Dinge ist, 2\u00a0sondern er steht unter dazu Beauftragten und unter Verwaltern bis zu dem Tag, den sein Vater im voraus bestimmt hat. 3\u00a0Ebenso auch wir, als wir Unm\u00fcndige waren, waren wir [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[482,2],"tags":[],"class_list":["post-1338","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-galater","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1338","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1338"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1338\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1339,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1338\/revisions\/1339"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1338"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1338"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}