
{"id":1334,"date":"2009-11-16T09:40:18","date_gmt":"2009-11-16T08:40:18","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1334"},"modified":"2009-11-24T09:43:52","modified_gmt":"2009-11-24T08:43:52","slug":"jakobus-3-5","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1334","title":{"rendered":"Jakobus 3 &#8211; 5"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 3<\/h3>\n<p>3 Nicht viele von euch sollten Lehrer werden, meine Br\u00fcder, da ihr wi\u00dft, da\u00df wir ein schwereres Gericht empfangen werden. 2\u00a0Denn wir alle straucheln oft. Wer nicht im Wort strauchelt, der ist ein vollkommener Mann, imstande, auch [seinen] ganzen Leib zu z\u00fcgeln. 3\u00a0Wenn wir den Pferden Z\u00e4ume ins Maul legen, damit sie uns gehorchen, so lenken wir auch ihren ganzen K\u00f6rper. 4\u00a0Seht! Selbst Schiffe, so gro\u00df sie auch sind und obwohl sie von starken Winden getrieben werden, werden durch ein sehr kleines Steuerruder dorthin gelenkt, wohin die Neigung des Steuermanns will.<\/p>\n<p>5\u00a0So ist auch die Zunge ein kleines Glied, und doch erhebt sie gro\u00dfe Prahlereien. Seht, welch kleines Feuer es erfordert, um eine so gro\u00dfe Waldung in Brand zu setzen! 6\u00a0Nun, die Zunge ist ein Feuer. Die Zunge stellt sich unter unseren Gliedern als eine Welt der Ungerechtigkeit dar, denn sie besudelt den ganzen Leib und setzt das Rad des nat\u00fcrlichen Lebens in Brand, und sie wird durch die Geh\u1eb9nna in Brand gesetzt. 7\u00a0Denn jede Art von wildlebenden Tieren wie auch von V\u00f6geln und Kriechtieren und Meerestieren wird von der menschlichen Natur gez\u00e4hmt und ist gez\u00e4hmt worden. 8\u00a0Die Zunge aber, kein einziger Mensch kann sie z\u00e4hmen. Ein widerspenstiges, sch\u00e4dliches Ding voll todbringenden Giftes ist sie. 9\u00a0Mit ihr segnen wir Jehova, ja [den] Vater, und doch verfluchen wir mit ihr die Menschen, die \u201egem\u00e4\u00df dem Gleichnis Gottes\u201c ins Dasein gekommen sind. 10\u00a0Aus demselben Mund kommen Segen und Fluch hervor.<\/p>\n<p>Es ist nicht richtig, meine Br\u00fcder, da\u00df diese Dinge so weitergeschehen. 11\u00a0Eine Quelle l\u00e4\u00dft doch nicht etwa aus derselben \u00d6ffnung das S\u00fc\u00dfe und das Bittere hervorsprudeln? 12\u00a0Meine Br\u00fcder, ein Feigenbaum kann doch nicht etwa Oliven hervorbringen oder ein Weinstock Feigen? Auch kann salziges Wasser nicht s\u00fc\u00dfes Wasser hervorbringen.<\/p>\n<p>13\u00a0Wer ist weise und verst\u00e4ndig unter euch? Er zeige aus seinem vortrefflichen Wandel seine Werke mit einer Sanftmut, die zur Weisheit geh\u00f6rt. 14\u00a0Wenn ihr aber bittere Eifersucht und Streitsucht in eurem Herzen habt, so prahlt [nicht] und l\u00fcgt nicht gegen die Wahrheit. 15\u00a0Das ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern ist [die] irdische, animalische, d\u00e4monische. 16\u00a0Denn wo es Eifersucht und Streitsucht gibt, da gibt es Unordnung und alles Schlechte.<\/p>\n<p>17\u00a0Die Weisheit von oben aber ist vor allem keusch, dann friedsam, vern\u00fcnftig, zum Gehorchen bereit, voller Barmherzigkeit und guter Fr\u00fcchte, nicht parteiische Unterschiede machend, nicht heuchlerisch. 18\u00a0\u00dcberdies wird der Same der Frucht der Gerechtigkeit unter friedevollen Verh\u00e4ltnissen f\u00fcr die ges\u00e4t, die Frieden stiften.<\/p>\n<h3>Kapitel 4<\/h3>\n<p>4 Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht von dieser Quelle, n\u00e4mlich von euren Begierden nach sinnlichem Vergn\u00fcgen, die in euren Gliedern im Streit liegen? 2\u00a0Ihr begehrt, und doch habt ihr nicht. Ihr fahrt fort zu morden und seid weiterhin habs\u00fcchtig, und ihr k\u00f6nnt doch nicht erlangen. Ihr fahrt fort, zu streiten und Krieg zu f\u00fchren. Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet. 3\u00a0Ihr bittet, und doch empfangt ihr nicht, weil ihr f\u00fcr einen falschen Zweck bittet, um [es] in euren Begierden nach sinnlichem Vergn\u00fcgen zu verbrauchen.<\/p>\n<p>4\u00a0Ihr Ehebrecherinnen, wi\u00dft ihr nicht, da\u00df die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar. 5\u00a0Oder scheint es euch, da\u00df die Schrift umsonst sagt: \u201eMit einem Hang zum Neid sehnt sich fortw\u00e4hrend der Geist, der in uns Wohnung genommen hat.\u201c? 6\u00a0Die unverdiente G\u00fcte jedoch, die er erweist, ist gr\u00f6\u00dfer. Folglich sagt er: \u201eGott widersteht den Hochm\u00fctigen, den Dem\u00fctigen aber erweist er unverdiente G\u00fcte.\u201c<\/p>\n<p>7\u00a0Unterwerft euch daher Gott; doch widersteht dem Teufel, und er wird von euch fliehen. 8\u00a0Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen. Reinigt eure H\u00e4nde, ihr S\u00fcnder, und l\u00e4utert euer Herz, ihr Unentschlossenen. 9\u00a0Gebt dem Elend Raum und trauert und weint. Euer Lachen wandle sich in Trauer und [eure] Freude in Niedergeschlagenheit.  10\u00a0Erniedrigt euch in den Augen Jehovas, und er wird euch erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>11\u00a0H\u00f6rt auf, Br\u00fcder, gegeneinander zu reden. Wer gegen einen Bruder redet oder seinen Bruder richtet, redet gegen [das] Gesetz und richtet [das] Gesetz. Wenn du nun [das] Gesetz richtest, bist du nicht ein T\u00e4ter des Gesetzes, sondern ein Richter. 12\u00a0EINER ist es, der Gesetzgeber und Richter ist, er, der retten und vernichten kann. Du aber, wer bist\u00a0du, da\u00df du [deinen] N\u00e4chsten richtest?<\/p>\n<p>13\u00a0Kommt nun, ihr, die ihr sagt: \u201eHeute oder morgen wollen wir in diese Stadt reisen und wollen dort ein Jahr zubringen, und wir wollen Gesch\u00e4fte treiben und Gewinn machen\u201c, 14\u00a0wobei ihr nicht wi\u00dft, was euer Leben morgen sein wird. Denn ihr seid ein\u00a0Dunst, der f\u00fcr eine kleine Weile erscheint und dann verschwindet. 15\u00a0Statt dessen solltet ihr sagen: \u201eWenn Jehova will, werden wir leben und auch dies oder jenes tun.\u201c 16\u00a0Nun aber setzt ihr euren Stolz in eure anma\u00dfenden Prahlereien. All dieses Stolzsein ist b\u00f6se. 17\u00a0Wenn daher jemand wei\u00df, wie er das tun soll, was recht ist, und es doch nicht tut, so ist es ihm S\u00fcnde.<\/p>\n<h3>Kapitel 5<\/h3>\n<p>5 Kommt nun, ihr Reichen, weint, heult \u00fcber euer Elend, das \u00fcber euch kommt. 2\u00a0Euer Reichtum ist verfault, und eure \u00e4u\u00dferen Kleider sind von Motten zerfressen worden. 3\u00a0Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird ein Zeugnis gegen euch sein und wird eure Fleischteile fressen. Etwas wie Feuer ist das, was ihr in den letzten Tagen aufgeh\u00e4uft habt. 4\u00a0Seht! Der Lohn, der den Arbeitern zusteht, die eure Felder abgeerntet haben, den ihr aber zur\u00fcckbehalten habt, schreit fortw\u00e4hrend, und die Hilferufe der Schnitter sind zu den Ohren Jehovas der Heerscharen gedrungen. 5\u00a0Ihr habt auf der Erde in Luxus gelebt und habt an sinnlichem Vergn\u00fcgen Gefallen gefunden. Ihr habt am Schlachttag euer Herz fett gemacht. 6\u00a0Ihr habt verurteilt, ihr habt gemordet den Gerechten. Widersteht er euch nicht?<\/p>\n<p>7\u00a0\u00dcbt daher Geduld, Br\u00fcder, bis zur Gegenwart des Herrn. Seht! Der Landwirt wartet die k\u00f6stliche Frucht der Erde ab und \u00fcbt Geduld ihretwegen, bis er den Fr\u00fchregen und den Sp\u00e4tregen erh\u00e4lt. 8\u00a0\u00dcbt auch ihr Geduld; befestigt euer Herz, denn die Gegenwart des Herrn hat sich genaht.<\/p>\n<p>9\u00a0Sto\u00dft keine Seufzer gegeneinander aus, Br\u00fcder, damit ihr nicht gerichtet werdet. Seht! Der RICHTER steht vor den T\u00fcren. 10\u00a0Br\u00fcder, nehmt euch beim Erleiden von Ungemach und beim Geduld\u00fcben die Propheten als Beispiel, die im Namen Jehovas geredet haben. 11\u00a0Seht! Wir preisen die gl\u00fccklich, die ausgeharrt haben. Ihr habt vom Ausharren Hiobs geh\u00f6rt und habt gesehen, welchen Ausgang Jehova gab, da\u00df Jehova voll inniger Zuneigung und barmherzig ist.<\/p>\n<p>12\u00a0Vor allen Dingen jedoch, meine Br\u00fcder, schw\u00f6rt nicht mehr, ja, weder beim Himmel noch bei der Erde, noch mit irgendeinem anderen Eid. Sondern euer Ja bedeute ja und euer N\u1eb9in nein, damit ihr nicht unter ein Gericht fallt.<\/p>\n<p>13\u00a0Erleidet jemand unter euch Ungemach? Er verharre im Gebet. Ist jemand guten Mutes? Er singe Psalmen. 14\u00a0Ist jemand unter euch krank? Er rufe die \u00e4lteren M\u00e4nner der Versammlung zu [sich], und sie m\u00f6gen \u00fcber ihm beten und [ihn] im Namen Jehovas mit \u00d6l einreiben. 15\u00a0Und das Gebet des Glaubens wird dem sich nicht wohl F\u00fchlenden zum Heil sein, und Jehova wird ihn aufrichten. Und wenn er S\u00fcnden begangen hat, wird ihm vergeben werden.<\/p>\n<p>16\u00a0Bekennt also einander offen eure S\u00fcnden, und betet f\u00fcreinander, damit ihr geheilt werdet. Das Flehen eines\u00a0Gerechten hat, wenn es wirksam ist,\u00a0viel Kraft. 17\u00a0El\u1ecba war ein Mensch mit Gef\u00fchlen gleich den unseren, und doch betete er im Gebet, da\u00df es nicht regnen m\u00f6ge; und es regnete drei Jahre und sechs Monate lang nicht auf das Land. 18\u00a0Und er betete wieder, und der Himmel gab Regen, und das Land brachte seine Frucht hervor.<\/p>\n<p>19\u00a0Meine Br\u00fcder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit weg in die Irre gef\u00fchrt worden ist, und ein anderer bringt ihn zur Umkehr, 20\u00a0so wi\u00dft, da\u00df der, der einen S\u00fcnder vom Irrtum seines Weges zur\u00fcckf\u00fchrt, seine Seele vom Tod retten und eine Menge von S\u00fcnden bedecken wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 3 3 Nicht viele von euch sollten Lehrer werden, meine Br\u00fcder, da ihr wi\u00dft, da\u00df wir ein schwereres Gericht empfangen werden. 2\u00a0Denn wir alle straucheln oft. 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