
{"id":1324,"date":"2009-11-11T00:28:42","date_gmt":"2009-11-10T23:28:42","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1324"},"modified":"2009-11-19T00:30:21","modified_gmt":"2009-11-18T23:30:21","slug":"apostelgeschichte-3-5","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1324","title":{"rendered":"Apostelgeschichte 3 &#8211; 5"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 3<\/h3>\n<p>3 Petrus und Johannes nun gingen zu der Stunde des Gebets, der neunten Stunde, in den Tempel hinauf, 2 und ein gewisser Mann, der vom Scho\u00df seiner Mutter an lahm war, wurde herbeigetragen, und man setzte ihn t\u00e4glich nahe bei der Tempelt\u00fcr, die die Sch\u00f6ne genannt wurde, hin, damit er von denen, die in den Tempel eintraten, Gaben der Barmherzigkeit erbitte. 3 Als er Petrus und Johannes, die gerade in den Tempel hineingehen wollten, erblickte, begann er um Gaben der Barmherzigkeit zu bitten. 4 Doch schaute ihn Petrus mit Johannes unverwandt an und sprach: &#8222;Sieh uns an!&#8220; 5 Da richtete er seine Aufmerksamkeit auf sie, in der Erwartung, etwas von ihnen zu erhalten. 6 Petrus aber sagte: &#8222;Silber und Gold besitze ich nicht, doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazareners, geh umher!&#8220; 7 Dabei fa\u00dfte er ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Augenblicklich wurden seine Fu\u00dfsohlen und seine Kn\u00f6chel fest; 8 und er sprang auf, stand da und begann umherzugehen, und er trat mit ihnen in den Tempel ein, ging umher und sprang und pries Gott. 9 Und alle Leute erblickten ihn, wie er umherging und Gott pries. 10 Au\u00dferdem erkannten sie in ihm den Mann, der um Gaben der Barmherzigkeit willen gew\u00f6hnlich am Sch\u00f6nen Tor des Tempels sa\u00df, und sie wurden mit Staunen und Entz\u00fccken erf\u00fcllt \u00fcber das, was ihm widerfahren war.<\/p>\n<p>11 Da sich nun der Mann zu Petrus und Johannes hielt, liefen alle Leute, au\u00dfer sich vor Staunen, bei ihnen an dem Ort zusammen, der Salomos S\u00e4ulenhalle genannt wurde. 12 Als Petrus das sah, sprach er zum Volk: &#8222;M\u00e4nner von Israel, warum wundert ihr euch hier\u00fcber, oder warum schaut ihr uns unverwandt an, als h\u00e4tten wir durch unsere eigene Kraft oder Gottergebenheit bewirkt, da\u00df er gehen kann? 13 Der Gott Abrahams und Isa\u00b7aks und Jakobs, der Gott unserer Vorv\u00e4ter, hat seinen Knecht, Jesus, verherrlicht, den ihr eurerseits ausgeliefert und vor dem Angesicht des Pilatus verleugnet habt, als er beschlossen hatte, ihn freizulassen. 14 Ja, ihr habt den Heiligen und Gerechten verleugnet, und ihr habt gebeten, da\u00df man euch einen Mann, einen M\u00f6rder, schenke, 15 wogegen ihr den Hauptvermittler des Lebens get\u00f6tet habt. Gott aber hat ihn von den Toten auferweckt, von welcher Tatsache wir Zeugen sind. 16 Demzufolge hat sein Name, durch [unseren] Glauben an seinen Namen, diesen Mann, den ihr seht und kennt, stark gemacht, und der Glaube, der durch ihn kommt, hat dem Mann diese vollst\u00e4ndige Gesundheit vor euer aller Augen gegeben. 17 Und nun, Br\u00fcder, ich wei\u00df, da\u00df ihr aus Unwissenheit gehandelt habt wie auch eure Vorsteher. 18 Doch auf diese Weise hat Gott das erf\u00fcllt, was er durch den Mund aller Propheten zuvor angek\u00fcndigt hatte, da\u00df sein Christus leiden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>19 Bereut daher und kehrt um, damit eure S\u00fcnden ausgel\u00f6scht werden, so da\u00df Zeiten der Erquickung von der Person Jehovas kommen m\u00f6gen 20 und er den f\u00fcr euch bestimmten Christus sende, Jesus, 21 den allerdings der Himmel bei sich behalten mu\u00df bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten der alten Zeit geredet hat. 22 In der Tat, Moses hat gesagt: &#8218;Einen Propheten gleich mir wird euch Jehova Gott aus der Mitte eurer Br\u00fcder erwecken. Auf ihn sollt ihr h\u00f6ren gem\u00e4\u00df all den Dingen, die er zu euch redet. 23 Wahrlich, jede Seele, die auf jenen Propheten nicht h\u00f6rt, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden.&#8216; 24 Und alle Propheten, ja von Samuel an und die nachfolgenden, so viele geredet haben, haben auch diese Tage deutlich verk\u00fcndet. 25 Ihr seid die S\u00f6hne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vorv\u00e4tern geschlossen hat, indem er zu Abraham sagte: &#8218;Und in deinem Samen werden alle Familien der Erde gesegnet werden.&#8216; 26 Gott sandte seinen Knecht, nachdem er ihn erweckt hatte, zuerst zu euch, um euch zu segnen, indem er einen jeden von euch von euren b\u00f6sen Taten abwendet.&#8220;<\/p>\n<h3>Kapitel 4<\/h3>\n<p>4 W\u00e4hrend nun die [beiden] zum Volk redeten, traten die Oberpriester und der Hauptmann des Tempels und die Sadduzaer auf sie zu, 2 ver\u00e4rgert dar\u00fcber, da\u00df sie das Volk lehrten und in dem Fall Jesu die Auferstehung von den Toten deutlich verk\u00fcndeten; 3 und sie legten Hand an sie und setzten sie bis zum n\u00e4chsten Tag in Gewahrsam, denn es war schon Abend. 4 Viele aber von denen, die der Rede zugeh\u00f6rt hatten, wurden gl\u00e4ubig, und die Zahl der M\u00e4nner belief sich auf etwa f\u00fcnftausend.<\/p>\n<p>5 Am n\u00e4chsten Tag geschah es, da\u00df sich in Jerusalem ihre Vorsteher und \u00e4lteren M\u00e4nner und Schriftgelehrten versammelten 6 (auch Annas, der Oberpriester, und Kaiphas und Johannes und Alexander und so viele zu der Verwandtschaft des Oberpriesters geh\u00f6rten), 7 und sie stellten sie in ihre Mitte und begannen sich zu erkundigen: &#8222;Durch welche Kraft oder in wessen Namen habt ihr dies getan?&#8220; 8 Darauf sprach Petrus, mit heiligem Geist erf\u00fcllt, zu ihnen:<\/p>\n<p>&#8222;Vorsteher des Volkes und \u00e4ltere M\u00e4nner, 9 wenn wir heute zufolge einer guten Tat verh\u00f6rt werden, die wir einem leidenden Menschen erwiesen haben, n\u00e4mlich dar\u00fcber, durch wen dieser Mann gesund gemacht worden sei, 10 so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund, da\u00df im Namen Jesu Christi, des Nazareners, den ihr an den Pfahl gebracht habt, den Gott aber von den Toten auferweckt hat, ja durch ihn dieser Mann hier gesund vor euch steht. 11 Dieser ist &#8218;der Stein, der von euch Bauleuten ver\u00e4chtlich behandelt wurde, der das Haupt der Ecke geworden ist&#8216;. 12 \u00dcberdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter [den] Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.&#8220;<\/p>\n<p>13 Als sie nun den Freimut des Petrus und Johannes sahen und bemerkten, da\u00df sie ungelehrte und gew\u00f6hnliche Menschen waren, wunderten sie sich. Und sie begannen sie als solche zu erkennen, die mit Jesus gewesen waren; 14 und da sie den Menschen, der geheilt worden war, bei ihnen stehen sahen, wu\u00dften sie nichts zu entgegnen. 15 Daher geboten sie ihnen, sich aus dem Saal des Sanhedrins hinauszubegeben, und sie begannen, sich miteinander zu beraten, 16 und sagten: &#8222;Was sollen wir mit diesen Menschen tun? Denn ein bemerkenswertes Zeichen ist wirklich durch sie geschehen, eines, das allen Bewohnern Jerusalems offenbar geworden ist; und wir k\u00f6nnen es nicht leugnen. 17 Dessenungeachtet wollen wir ihnen, damit es sich unter dem Volk nicht noch weiter ausbreite, unter Drohungen sagen, da\u00df sie \u00fcberhaupt nicht mehr aufgrund dieses Namens zu irgendeinem Menschen reden sollen.&#8220;<\/p>\n<p>18 Darauf riefen sie sie und geboten ihnen, sich nirgends aufgrund des Namens Jesu zu \u00e4u\u00dfern oder zu lehren. 19 In Erwiderung aber sagten Petrus und Johannes zu ihnen: &#8222;Ob es in den Augen Gottes gerecht ist, eher auf euch zu h\u00f6ren als auf Gott, urteilt selbst. 20 Wir aber, wir k\u00f6nnen nicht aufh\u00f6ren, von den Dingen zu reden, die wir gesehen und geh\u00f6rt haben.&#8220; 21 Als man ihnen dann weiter gedroht hatte, lie\u00df man sie frei, weil man keinen Grund fand, aus dem man sie h\u00e4tte bestrafen k\u00f6nnen, und wegen des Volkes, denn sie alle verherrlichten Gott wegen des Geschehenen; 22 denn der Mensch, an dem dieses Zeichen der Heilung geschehen war, war \u00fcber vierzig Jahre alt.<\/p>\n<p>23 Nach ihrer Freilassung begaben sie sich zu den Ihrigen und berichteten die Dinge, die die Oberpriester und die \u00e4lteren M\u00e4nner zu ihnen gesagt hatten. 24 Als sie das h\u00f6rten, erhoben sie ihre Stimme einm\u00fctig zu Gott und sprachen:<\/p>\n<p>&#8222;Souver\u00e4ner Herr, du bist es, der den Himmel und die Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat 25 und der durch heiligen Geist durch den Mund unseres Vorvaters David, deines Knechtes, gesagt hat: &#8218;Warum brachen die Nationen in Tumulte aus und sannen die V\u00f6lker auf leere Dinge? 26 Die K\u00f6nige der Erde stellten sich auf, und die Herrscher rotteten sich zusammen wie e i n [Mann] gegen Jehova und gegen seinen Gesalbten.&#8216; 27 Desgleichen waren in Wahrheit in dieser Stadt Herodes und auch Pontius Pilatus mit [Menschen der] Nationen und mit V\u00f6lkern Israels gegen deinen heiligen Knecht Jesus versammelt, den du gesalbt hast, 28 um die Dinge zu tun, die zu geschehen deine Hand und [dein] Rat vorherbestimmt hatten. 29 Und nun, Jehova, beachte ihre Drohungen, und gew\u00e4hre deinen Sklaven, da\u00df sie dein Wort fortgesetzt mit allem Freimut reden, 30 w\u00e4hrend du deine Hand zum Heilen ausstreckst und w\u00e4hrend durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus Zeichen und Wunder geschehen.&#8220;<\/p>\n<p>31 Und als sie flehentlich gebetet hatten, wurde die St\u00e4tte, an der sie versammelt waren, ersch\u00fcttert; und sie wurden allesamt mit dem heiligen Geist erf\u00fcllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut.<\/p>\n<p>32 \u00dcberdies war die Menge der Gl\u00e4ubiggewordenen e i n Herz und e i n e Seele, und kein einziger sagte, da\u00df irgend etwas von seinem Besitz sein eigen sei; sondern sie hatten alles gemeinsam. 33 Auch fuhren die Apostel mit gro\u00dfer Kraft fort, das Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus auszurichten; und unverdiente G\u00fcte ruhte in hohem Ma\u00dfe auf ihnen allen. 34 In der Tat, nicht einer unter ihnen litt Not; denn alle, die Besitzer von Feldern oder H\u00e4usern waren, verkauften sie gew\u00f6hnlich und brachten den Wert der verkauften Dinge, 35 und sie legten ihn jeweils zu den F\u00fc\u00dfen der Apostel nieder. Darauf wurde einem jeden zugeteilt, so wie er bed\u00fcrftig war. 36 So geschah es, da\u00df Joseph, dem die Apostel den Beinamen Barnabas gaben, was \u00fcbersetzt Sohn des Trostes bedeutet, ein Levit, geb\u00fcrtig von Zypern, 37 der ein St\u00fcck Land besa\u00df, es verkaufte und das Geld brachte und es zu den F\u00fc\u00dfen der Apostel niederlegte.<\/p>\n<h3>Kapitel 5<\/h3>\n<p>5 Ein gewisser Mann jedoch mit Namen Ananias verkaufte zusammen mit Sapphira, seiner Frau, ein Besitztum 2 und behielt insgeheim etwas von dem Preis, wovon auch seine Frau wu\u00dfte, und er brachte nur einen Teil und legte ihn zu den F\u00fc\u00dfen der Apostel nieder. 3 Petrus aber sprach: &#8222;Ananias, warum hast du dich vom Satan so dreist machen lassen, dem heiligen Geist gegen\u00fcber ein falsches Spiel zu treiben und von dem Preis des Feldes insgeheim etwas zur\u00fcckzubehalten? 4 Blieb es nicht dein, solange es bei dir blieb, und war es nicht, nachdem es verkauft war, weiter in deiner Gewalt? Warum beschlossest du eine solche Tat in deinem Herzen? Du hast ein falsches Spiel getrieben, [und dies] nicht Menschen, sondern Gott gegen\u00fcber.&#8220; 5 Als Ananias diese Worte h\u00f6rte, fiel er nieder und verschied. Und gro\u00dfe Furcht kam \u00fcber alle, die davon h\u00f6rten. 6 Die j\u00fcngeren M\u00e4nner aber standen auf, h\u00fcllten ihn in T\u00fccher und trugen ihn hinaus und begruben ihn.<\/p>\n<p>7 Nach einer Zwischenzeit von etwa drei Stunden trat nun seine Frau herein, die nicht wu\u00dfte, was geschehen war. 8 Petrus sprach zu ihr: &#8222;Sag mir, habt ihr [beiden] das Feld f\u00fcr so viel verkauft?&#8220; Sie sagte: &#8222;Ja, f\u00fcr so viel.&#8220; 9 Da [sprach] Petrus zu ihr: &#8222;Warum seid ihr [beiden] \u00fcbereingekommen, den Geist Jehovas auf die Probe zu stellen? Siehe! Die F\u00fc\u00dfe derer, die deinen Mann begraben haben, sind an der T\u00fcr, und sie werden dich hinaustragen.&#8220; 10 Da fiel sie augenblicklich zu seinen F\u00fc\u00dfen nieder und verschied. Als die jungen M\u00e4nner hereinkamen, fanden sie sie tot, und sie trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann. 11 Infolgedessen kam gro\u00dfe Furcht \u00fcber die ganze Versammlung und \u00fcber alle, die von diesen Dingen h\u00f6rten.<\/p>\n<p>12 \u00dcberdies geschahen durch die H\u00e4nde der Apostel weiterhin viele Zeichen und Wunder unter dem Volk; und sie waren alle einm\u00fctig in Salomos S\u00e4ulenhalle. 13 Allerdings hatte kein einziger von den anderen den Mut, sich ihnen anzuschlie\u00dfen; trotzdem hielt das Volk sie hoch. 14 Mehr als das, fortw\u00e4hrend wurden solche, die an den Herrn glaubten, hinzugetan, sowohl Mengen von M\u00e4nnern als auch von Frauen, 15 so da\u00df sie die Kranken sogar auf die breiten Stra\u00dfen hinausbrachten und sie dort auf kleine Betten und Tragbahren legten, damit, wenn Petrus vorbeik\u00e4me, wenigstens sein Schatten auf einen von ihnen falle. 16 Auch kam die Menge unaufh\u00f6rlich aus den St\u00e4dten rings um Jerusalem her zusammen und brachte Kranke und Leute, die von unreinen Geistern beunruhigt wurden, und sie wurden allesamt geheilt.<\/p>\n<p>17 Der Hohepriester aber und alle, die mit ihm waren, die damals bestehende Sekte der Sadduzaer, erhoben sich und wurden mit Eifersucht erf\u00fcllt, 18 und sie legten Hand an die Apostel und brachten sie an den \u00f6ffentlichen Ort des Gewahrsams. 19 In der Nacht aber \u00f6ffnete Jehovas Engel die T\u00fcren des Gef\u00e4ngnisses, f\u00fchrte sie heraus und sprach: 20 &#8222;Geht eures Weges, und stellt euch im Tempel hin, und fahrt fort, dem Volk alle Worte \u00fcber dieses Leben zu sagen.&#8220; 21 Nachdem sie dies geh\u00f6rt hatten, begaben sie sich bei Tagesanbruch in den Tempel und begannen zu lehren.<\/p>\n<p>Als nun der Hohepriester und die, die bei ihm waren, angekommen waren, riefen sie den Sanhedrin zusammen und die ganze Versammlung der \u00e4lteren M\u00e4nner der S\u00f6hne Israels, und sie schickten ins Gef\u00e4ngnis, um sie herbeif\u00fchren zu lassen. 22 Als aber die Beamten dorthin kamen, fanden sie sie nicht im Gef\u00e4ngnis. Da kehrten sie zur\u00fcck und erstatteten Bericht, 23 indem sie sprachen: &#8222;Das Gef\u00e4ngnis fanden wir mit allen Sicherheitsvorkehrungen verschlossen, und die Wachtposten standen an den T\u00fcren, aber als wir aufmachten, fanden wir niemand darin.&#8220; 24 Als nun der Hauptmann des Tempels und die Oberpriester diese Worte h\u00f6rten, gerieten sie dieser Dinge wegen in Verlegenheit dar\u00fcber, was daraus werden sollte. 25 Es traf aber jemand ein und berichtete ihnen: &#8222;Seht! Die M\u00e4nner, die ihr ins Gef\u00e4ngnis gesetzt habt, stehen im Tempel und lehren das Volk.&#8220; 26 Da ging der Hauptmann mit seinen Beamten hin und machte sich daran, sie zu holen, doch ohne Gewalt, da sie bef\u00fcrchteten, vom Volk gesteinigt zu werden.<\/p>\n<p>27 Sie brachten sie also herbei und stellten sie in den Saal des Sanhedrins. Und der Hohepriester befragte sie 28 und sprach: &#8222;Wir haben euch ausdr\u00fccklich befohlen, nicht mehr weiter aufgrund dieses Namens zu lehren, und dennoch, seht, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erf\u00fcllt, und ihr seid entschlossen, das Blut dieses Menschen \u00fcber uns zu bringen.&#8220; 29 Als Antwort sagten Petrus und die [anderen] Apostel: &#8222;Wir m\u00fcssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen. 30 Der Gott unserer Vorv\u00e4ter hat Jesus auferweckt, den ihr ums Leben gebracht habt, indem ihr ihn an einen Stamm h\u00e4ngtet. 31 Diesen hat Gott als Hauptvermittler und Retter zu seiner Rechten erh\u00f6ht, um Israel [Gelegenheit zur] Reue und Vergebung der S\u00fcnden zu geben. 32 Und wir sind Zeugen dieser Dinge, und desgleichen ist es der heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm als [dem] Herrscher gehorchen.&#8220;<\/p>\n<p>33 Als sie das h\u00f6rten, f\u00fchlten sie sich zutiefst verletzt und wollten sie umbringen. 34 Doch stand jemand im Sanhedrin auf, ein Pharis\u00e4er namens Gamaliel, ein Gesetzeslehrer, der beim ganzen Volk geachtet war, und gab den Befehl, die M\u00e4nner f\u00fcr eine kleine Weile hinauszutun. 35 Und er sprach zu ihnen: &#8222;M\u00e4nner von Israel, nehmt euch in acht, was ihr hinsichtlich dieser Menschen zu tun beabsichtigt. 36 Zum Beispiel stand vor diesen Tagen Theudas auf, der sich f\u00fcr etwas Besonderes ausgab, und eine Anzahl M\u00e4nner, etwa vierhundert, schlossen sich seiner Partei an. Er wurde aber umgebracht, und alle, die ihm gehorchten, wurden zerstreut und wurden zunichte. 37 Nach ihm, in den Tagen der Einschreibung, stand Judas, der Galilaer, auf, und er zog Leute hinter sich her. Und doch kam dieser um, und alle, die ihm gehorchten, wurden weithin zerstreut. 38 Und so sage ich euch unter den gegenw\u00e4rtigen Umst\u00e4nden: Steht ab von diesen Menschen, und la\u00dft sie gehen (denn wenn dieses Unterfangen oder dieses Werk von Menschen ist, wird es umgest\u00fcrzt werden; 39 wenn es aber von Gott ist, werdet ihr sie nicht st\u00fcrzen k\u00f6nnen); andernfalls m\u00f6gt ihr vielleicht als solche erfunden werden, die in Wirklichkeit gegen Gott k\u00e4mpfen.&#8220; 40 Da h\u00f6rten sie auf ihn, und sie riefen die Apostel herein, peitschten sie aus und befahlen ihnen, nicht mehr aufgrund des Namens Jesu zu reden, und lie\u00dfen sie gehen.<\/p>\n<p>41 Diese nun gingen aus dem Sanhedrin hinweg, voll Freude, weil sie f\u00fcr w\u00fcrdig erachtet worden waren, um seines Namens willen in Unehre zu kommen. 42 Und jeden Tag fuhren sie im Tempel und von Haus zu Haus ununterbrochen fort, zu lehren und die gute Botschaft \u00fcber den Christus, Jesus, zu verk\u00fcndigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 3 3 Petrus und Johannes nun gingen zu der Stunde des Gebets, der neunten Stunde, in den Tempel hinauf, 2 und ein gewisser Mann, der vom Scho\u00df seiner Mutter an lahm war, wurde herbeigetragen, und man setzte ihn t\u00e4glich nahe bei der Tempelt\u00fcr, die die Sch\u00f6ne genannt wurde, hin, damit er von denen, die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[480,2],"tags":[],"class_list":["post-1324","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-apostelgeschichte","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1324","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1324"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1324\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1325,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1324\/revisions\/1325"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1324"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1324"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1324"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}