
{"id":1299,"date":"2009-11-02T10:51:06","date_gmt":"2009-11-02T09:51:06","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1299"},"modified":"2009-10-31T10:53:27","modified_gmt":"2009-10-31T09:53:27","slug":"lukas-18-21","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1299","title":{"rendered":"Lukas 18 &#8211; 21"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 18<\/h3>\n<p>Dann redete er weiter in einem Gleichnis zu ihnen \u00fcber die Notwendigkeit, da\u00df sie allezeit beten und nicht nachlassen sollten, 2\u00a0indem er sprach: \u201eIn einer gewissen Stadt war ein gewisser Richter, der weder Gottesfurcht noch Respekt vor einem Menschen hatte. 3\u00a0Da war aber eine Witwe in jener Stadt, und sie ging immer wieder zu ihm und sagte: \u201aSieh zu, da\u00df mir von seiten meiner Gegenpartei Recht zuteil wird.\u2018 4\u00a0Nun, eine Zeitlang wollte er nicht, doch danach sagte er bei sich: \u201aWenn ich auch Gott nicht f\u00fcrchte noch vor einem Menschen Respekt habe, 5\u00a0will ich doch auf jeden Fall, weil diese Witwe mir best\u00e4ndig M\u00fche macht, zusehen, da\u00df ihr Recht widerf\u00e4hrt, damit sie nicht weiterhin kommt und mich schlie\u00dflich durch Schl\u00e4ge ins Gesicht bezwingt.\u2018\u00a0\u201c 6\u00a0Dann sagte der Herr: \u201eH\u00f6rt, was der Richter, obwohl er ungerecht war, sprach! 7\u00a0Wird Gott also bestimmt nicht auch seinen Auserw\u00e4hlten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, Recht verschaffen, auch wenn er ihnen gegen\u00fcber langm\u00fctig ist? 8\u00a0Ich sage euch: Er wird ihnen eilends Recht verschaffen. Dessenungeachtet, wird der Menschensohn, wenn er gekommen ist, wirklich den Glauben auf der Erde finden?\u201c<\/p>\n<p>9\u00a0Er redete aber auch zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, da\u00df sie gerecht seien, und die \u00fcbrigen f\u00fcr nichts hielten, in diesem Gleichnis: 10\u00a0\u201eZwei Menschen gingen in den Tempel hinauf, um zu beten, der eine ein Pharis\u00e4er und der andere ein Steuereinnehmer. 11\u00a0Der Pharis\u00e4er stand da und begann folgendes bei sich zu beten: \u201aO Gott, ich danke dir, da\u00df ich nicht bin wie die \u00fcbrigen Menschen, Erpresser, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Steuereinnehmer. 12\u00a0Ich faste zweimal in der Woche, ich gebe den Zehnten von allem, was ich erwerbe.\u2018 13\u00a0Der Steuereinnehmer aber, der in einiger Entfernung stand, wollte nicht einmal seine Augen zum Himmel erheben, sondern schlug sich wiederholt an die Brust und sprach: \u201aO Gott, sei mir, einem S\u00fcnder, gn\u00e4dig.\u2018 14\u00a0Ich sage euch: Dieser ging als gerechter erwiesen als jener in sein Haus hinab; denn jeder, der sich selbst erh\u00f6ht, wird erniedrigt werden, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erh\u00f6ht werden.\u201c<\/p>\n<p>15\u00a0Nun brachten die Leute auch ihre Kindlein zu ihm, damit er diese anr\u00fchre; doch als die J\u00fcnger das sahen, begannen sie es ihnen zu verweisen. 16\u00a0Jesus dagegen rief die [Kindlein] zu sich und sprach: \u201eLa\u00dft die kleinen Kinder zu mir kommen, und versucht nicht, sie daran zu hindern. Denn das K\u00f6nigreich Gottes geh\u00f6rt solchen, die wie sie sind. 17\u00a0Wahrlich, ich sage euch: Wer immer das K\u00f6nigreich Gottes nicht aufnimmt wie ein kleines Kind, wird bestimmt nicht in dasselbe eingehen.\u201c<\/p>\n<p>18\u00a0Und ein gewisser Vorsteher fragte ihn, indem er sprach: \u201eGuter Lehrer, was soll ich tun, um ewiges Leben zu erben?\u201c 19\u00a0Jesus sagte zu ihm: \u201eWarum nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott. 20\u00a0Du kennst die Gebote: \u201aBegehe nicht Ehebruch\u2018, \u201aMorde nicht\u2018, \u201aStiehl nicht\u2018, \u201aLege nicht falsches Zeugnis ab\u2018, \u201aEhre deinen Vater und deine Mutter\u2018.\u201c 21\u00a0Darauf sprach er: \u201eAlle diese habe ich von Jugend an gehalten.\u201c 22\u00a0Nachdem er das geh\u00f6rt hatte, sagte Jesus zu ihm: \u201eEins fehlt dir noch: Verkauf alles, was du hast, und verteil es an Arme, und du wirst einen Schatz in den Himmeln haben; und komm, folge mir nach!\u201c 23\u00a0Als er das h\u00f6rte, wurde er tief betr\u00fcbt, denn er war sehr reich.<\/p>\n<p>24\u00a0Jesus schaute ihn an und sprach: \u201eWie schwierig wird es f\u00fcr die sein, die Geld haben, in das K\u00f6nigreich Gottes hineinzugelangen! 25\u00a0Es ist tats\u00e4chlich leichter f\u00fcr ein Kamel, durch das \u00d6hr einer N\u00e4hnadel zu gehen, als f\u00fcr einen Reichen, in das K\u00f6nigreich Gottes einzugehen.\u201c 26\u00a0Diejenigen, die das h\u00f6rten, sprachen: \u201eF\u00fcr wen besteht dann die M\u00f6glichkeit, gerettet zu werden?\u201c 27\u00a0Er sagte: \u201eDie Dinge, die bei Menschen unm\u00f6glich sind, sind bei Gott m\u00f6glich.\u201c 28\u00a0Petrus aber sprach: \u201eSiehe! Wir haben unsere eigenen Dinge verlassen und sind dir nachgefolgt.\u201c 29\u00a0Er sprach zu ihnen: \u201eWahrlich, ich sage euch: Da ist niemand, der Haus oder Frau oder Br\u00fcder oder Eltern oder Kinder um des K\u00f6nigreiches Gottes willen verlassen hat, 30\u00a0der nicht auf irgendeine Weise in dieser Zeitperiode vielmal mehr empfangen wird und in dem kommenden System der Dinge ewiges Leben.\u201c<\/p>\n<p>31\u00a0Dann nahm er die Zw\u00f6lf beiseite und sprach zu ihnen: \u201eSeht! Wir gehen nach Jerusalem hinauf, und alles, was durch die Propheten \u00fcber den Menschensohn geschrieben steht, wird vollendet werden. 32\u00a0Zum Beispiel wird er den [Menschen der] Nationen \u00fcberliefert werden, und man wird Spott mit ihm treiben und ihn schm\u00e4hlich behandeln und ihn anspeien; 33\u00a0und nachdem man ihn gegei\u00dfelt hat, wird man ihn t\u00f6ten, doch am dritten Tag wird er auferstehen.\u201c 34\u00a0Sie erfa\u00dften aber den Sinn von allen diesen Dingen nicht, sondern diese \u00c4u\u00dferung war vor ihnen verborgen, und sie verstanden das Gesagte nicht.<\/p>\n<p>35\u00a0Als er sich nun J\u1eb9richo n\u00e4herte, sa\u00df ein gewisser Blinder am  Wegesrand  und  bettelte. 36\u00a0Weil er eine Volksmenge vorbeiziehen h\u00f6rte, begann er sich zu erkundigen, was dies bedeute. 37\u00a0Man berichtete ihm: \u201eJesus, der Nazar\u1eb9ner, geht vor\u00fcber!\u201c 38\u00a0Darauf rief er und sprach: \u201eJesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!\u201c 39\u00a0Und die Vorangehenden begannen ihm ernstlich zu gebieten [, doch] zu schweigen, aber er schrie um so mehr: \u201eSohn Davids, hab Erbarmen mit mir!\u201c 40\u00a0Da blieb Jesus stehen und gebot, den [Mann] zu ihm zu f\u00fchren. Als er nahe herangekommen war, fragte [Jesus] ihn: 41\u00a0\u201eWas willst du, da\u00df ich f\u00fcr dich tue?\u201c Er sagte: \u201eHerr, la\u00df mich wieder sehend werden.\u201c 42\u00a0Da sprach Jesus zu ihm: \u201eWerde wieder sehend; dein Glaube hat dich gesund gemacht.\u201c 43\u00a0Und augenblicklich konnte er wieder sehen, und er begann ihm zu folgen, indem er Gott verherrlichte. Und alle Leute, die [es] sahen, brachten Gott Lobpreis dar.<\/p>\n<h3>Kapitel 19<\/h3>\n<p>Und er kam nach J\u1eb9richo hinein und ging hindurch. 2\u00a0Nun war da ein Mann namens Zach\u00e4\u0323us; und er war ein Obersteuereinnehmer, und er war reich. 3\u00a0Er versuchte nun zu sehen, wer dieser Jesus sei, konnte es aber nicht wegen der Volksmenge, weil er klein war von Gestalt. 4\u00a0Da lief er voraus zu einer weiter vorn liegenden Stelle und kletterte auf einen Maulbeerfeigenbaum, um ihn zu sehen, denn er war im Begriff, auf diesem Weg vorbeizukommen. 5\u00a0Als Jesus nun an die Stelle kam, blickte er auf und sagte zu ihm: \u201eZach\u00e4\u0323us, beeil dich und steig herab, denn heute mu\u00df ich mich in deinem Haus aufhalten.\u201c 6\u00a0Darauf stieg er eilends herab und nahm ihn mit Freuden als Gast auf. 7\u00a0Alle aber, die [es] sahen, begannen zu murren und sprachen: \u201eBei einem Mann, der ein S\u00fcnder ist, ist er eingekehrt, um Unterkunft zu nehmen.\u201c 8\u00a0Zach\u00e4\u0323us aber stand auf und sagte zum Herrn: \u201eSiehe! Die H\u00e4lfte meiner Habe, Herr, gebe ich den Armen, und was immer ich von jemand durch falsche Anklage erpre\u00dft habe, erstatte ich vierfach.\u201c 9\u00a0Darauf sprach Jesus zu ihm: \u201eAn diesem Tag ist diesem Hause Rettung widerfahren, weil auch er ein Sohn Abrahams ist. 10\u00a0Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren war.\u201c<\/p>\n<p>11\u00a0W\u00e4hrend sie diesen Dingen lauschten, redete er au\u00dferdem in einem Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das K\u00f6nigreich Gottes werde sich augenblicklich zeigen. 12\u00a0Daher sprach er: \u201eEin gewisser Mensch von vornehmer Geburt reiste in ein fernes Land, um K\u00f6nigsmacht f\u00fcr sich zu erlangen und zur\u00fcckzukehren. 13\u00a0Er rief zehn seiner Sklaven und gab ihnen zehn Minen und sprach zu ihnen: \u201aMacht Gesch\u00e4fte [damit], bis ich komme.\u2018 14\u00a0Seine B\u00fcrger aber ha\u00dften ihn und sandten eine Gesandtschaft hinter ihm her, die sagen sollte: \u201aWir wollen nicht, da\u00df dieser \u00fcber uns K\u00f6nig wird.\u2018<\/p>\n<p>15\u00a0Als er schlie\u00dflich zur\u00fcckkam, nachdem er die K\u00f6nigsmacht erlangt hatte, gebot er, da\u00df jene Sklaven, denen er das Silbergeld gegeben hatte, zu ihm gerufen w\u00fcrden, um festzustellen, was sie durch ihre gesch\u00e4ftliche T\u00e4tigkeit gewonnen h\u00e4tten. 16\u00a0Da trat der erste herzu und sprach: \u201aHerr, deine Mine hat zehn Minen gewonnen.\u2018 17\u00a0Somit sagte er zu ihm: \u201aWohlgetan, guter Sklave! Weil du dich in einer sehr kleinen Sache als treu erwiesen hast, so habe Gewalt \u00fcber zehn St\u00e4dte.\u2018 18\u00a0Dann kam der zweite und sprach: \u201aHerr, deine Mine hat f\u00fcnf Minen eingetragen.\u2018 19\u00a0Zu diesem sprach er ebenfalls: \u201aAuch du sollst \u00fcber f\u00fcnf St\u00e4dte gesetzt sein.\u2018 20\u00a0Aber ein anderer kam und sagte: \u201aHerr, hier ist deine Mine, die ich in einem Tuch aufbewahrt hielt. 21\u00a0Du siehst, ich f\u00fcrchtete dich, weil du ein strenger Mensch bist; du hebst ab, was du nicht hinterlegt, und du erntest, was du nicht ges\u00e4t hast.\u2018 22\u00a0Er sprach zu ihm: \u201aAus deinem eigenen Mund richte ich dich, b\u00f6ser Sklave. Du wu\u00dftest also, da\u00df ich ein strenger Mensch bin und das abhebe, was ich nicht hinterlegt habe, und ernte, was ich nicht ges\u00e4t habe? 23\u00a0Warum hast du denn mein Silbergeld nicht auf die Bank gebracht? Dann h\u00e4tte ich es bei meiner Ankunft mit Zins eingezogen.\u2018<\/p>\n<p>24\u00a0Darauf sagte er zu den Dabeistehenden: \u201aNehmt ihm die Mine weg, und gebt sie dem, der die zehn Minen hat.\u2018 25\u00a0Sie aber sprachen zu ihm: \u201aHerr, er hat zehn Minen!\u2018 \u2014 26\u00a0\u201aIch sage euch: Jedem, der hat, wird mehr gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird selbst das, was er hat, weggenommen werden. 27\u00a0Im \u00fcbrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, da\u00df ich K\u00f6nig \u00fcber sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>28\u00a0Nachdem er nun diese Dinge gesagt hatte, begann er voranzugehen, indem er nach Jerusalem hinaufzog. 29\u00a0Und als er sich Bethph\u1ea1ge und Beth\u1ea1nien an dem Berg, der \u00d6lberg genannt wird, n\u00e4herte, sandte er zwei der J\u00fcnger aus 30\u00a0und sprach: \u201eGeht in das Dorf, das ihr vor euch seht, und sobald ihr hineinkommt, werdet ihr ein F\u00fcllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch sa\u00df. Bindet es los, und bringt es her. 31\u00a0Wenn euch aber jemand fragt: \u201aWeshalb bindet ihr es los?\u2018, sollt ihr so sprechen: \u201aDer Herr ben\u00f6tigt es.\u2018\u00a0\u201c 32\u00a0Da gingen die Abgesandten hin und fanden es so, wie er es ihnen gesagt hatte. 33\u00a0Als sie das F\u00fcllen aber losbanden, sagten dessen Eigent\u00fcmer zu ihnen: \u201eWarum bindet ihr das F\u00fcllen los?\u201c 34\u00a0Sie sprachen: \u201eDer Herr ben\u00f6tigt es.\u201c 35\u00a0Und sie f\u00fchrten es zu Jesus, und sie warfen ihre \u00e4u\u00dferen Kleider auf das F\u00fcllen und setzten Jesus auf [dasselbe].<\/p>\n<p>36\u00a0Als er dahinzog, breiteten sie fortw\u00e4hrend ihre \u00e4u\u00dferen Kleider auf dem Weg aus. 37\u00a0Sobald er sich dem Weg n\u00e4herte, der den \u00d6lberg hinabf\u00fchrt, fing die ganze Menge der J\u00fcnger an, sich zu freuen und Gott mit lauter Stimme wegen all der Machttaten, die sie gesehen hatten, zu preisen, 38\u00a0indem sie sprachen: \u201eGesegnet ist, der als der K\u00f6nig im Namen Jehovas kommt! Frieden im Himmel und Herrlichkeit in den h\u00f6chsten H\u00f6hen!\u201c 39\u00a0Doch einige der Pharis\u00e4er aus der Volksmenge sagten zu ihm: \u201eLehrer, verweise es deinen J\u00fcngern.\u201c 40\u00a0Er gab aber zur Antwort: \u201eIch sage euch: Wenn diese stumm blieben, w\u00fcrden die Steine schreien.\u201c<\/p>\n<p>41\u00a0Und als er n\u00e4her kam, schaute er die Stadt an und weinte \u00fcber sie 42\u00a0und sprach: \u201eWenn du, ja du, an diesem Tag die Dinge erkannt h\u00e4ttest, die mit Frieden zu tun haben \u2014 doch nun sind sie vor deinen Augen verborgen. 43\u00a0Denn es werden Tage \u00fcber dich kommen, da werden deine Feinde eine Befestigung aus Spitzpf\u00e4hlen um dich bauen und werden dich ringsum einschlie\u00dfen und dich von allen Seiten bedr\u00e4ngen, 44\u00a0und sie werden dich und deine Kinder in deiner Mitte zu Boden schmettern, und sie werden in dir keinen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Zeit deiner Besichtigung nicht erkannt hast.\u201c<\/p>\n<p>45\u00a0Und er ging in den Tempel hinein und fing an, die Verk\u00e4ufer hinauszutreiben, 46\u00a0indem er zu ihnen sprach: \u201eEs steht geschrieben: \u201aUnd mein Haus wird ein Haus des Gebets sein\u2018, ihr aber habt es zu einer R\u00e4uberh\u00f6hle gemacht.\u201c<\/p>\n<p>47\u00a0Ferner ging er daran, t\u00e4glich im Tempel zu lehren. Aber die Oberpriester und die Schriftgelehrten und die Prominenten des Volkes suchten ihn zu vernichten; 48\u00a0und doch fanden sie dazu weder Mittel noch Wege, denn das gesamte Volk hing ihm an, um ihn zu h\u00f6ren.<\/p>\n<h3>Kapitel 20<\/h3>\n<p>An einem der Tage, w\u00e4hrend er das Volk im Tempel lehrte und die gute Botschaft verk\u00fcndigte, traten die Oberpriester und die Schriftgelehrten mit den \u00e4lteren M\u00e4nnern herzu, 2\u00a0und sie redeten und sagten zu ihm: \u201eSag uns, mit welcher Befugnis du diese Dinge tust oder wer dir diese Befugnis gegeben hat.\u201c 3\u00a0Als Antwort sprach er zu ihnen: \u201eAuch ich will euch eine Frage stellen, und ihr, sagt mir: 4\u00a0War die Taufe des Joh\u1ea1nnes vom Himmel oder von Menschen?\u201c 5\u00a0Darauf zogen sie unter sich Schlu\u00dffolgerungen und sprachen: \u201eWenn wir sagen: \u201aVom Himmel\u2018, wird er sagen: \u201aWarum habt ihr ihm nicht geglaubt?\u2018 6\u00a0Sagen wir aber: \u201aVon Menschen\u2018, so wird uns das gesamte Volk steinigen, denn sie sind \u00fcberzeugt, da\u00df Joh\u1ea1nnes ein Prophet war.\u201c 7\u00a0Da antworteten sie, da\u00df sie nicht w\u00fc\u00dften, woher sie sei. 8\u00a0Und Jesus sprach zu ihnen: \u201eDann sage ich euch auch nicht, mit welcher Befugnis ich diese Dinge tue.\u201c<\/p>\n<p>9\u00a0Dann fing er an, dem Volk dieses Gleichnis zu sagen: \u201eEin Mensch pflanzte einen Weingarten und verpachtete ihn an Weing\u00e4rtner, und er reiste f\u00fcr eine geraume Zeit au\u00dfer Landes. 10\u00a0Zur gegebenen Zeit aber sandte er einen Sklaven zu den Weing\u00e4rtnern, damit sie ihm etwas von der Frucht des Weingartens g\u00e4ben. Die Weing\u00e4rtner sandten ihn jedoch leer weg, nachdem sie ihn verpr\u00fcgelt hatten. 11\u00a0Er aber sandte ihnen nochmals einen anderen Sklaven. Diesen verpr\u00fcgelten sie ebenfalls und entehrten ihn und sandten ihn leer weg. 12\u00a0Und noch einen dritten sandte er; auch diesen verwundeten sie und warfen ihn hinaus. 13\u00a0Daraufhin sprach der Eigent\u00fcmer des Weingartens: \u201aWas soll ich tun? Ich will meinen Sohn, den geliebten, senden. Hoffentlich werden sie vor diesem Respekt haben.\u2018 14\u00a0Als die Weing\u00e4rtner ihn erblickten, begannen sie, untereinander zu \u00fcberlegen, und sagten: \u201aDieser ist der Erbe; la\u00dft uns ihn t\u00f6ten, damit das Erbe unser werde.\u2018 15\u00a0Darauf warfen sie ihn zum Weingarten hinaus und t\u00f6teten ihn. Was wird deshalb der Eigent\u00fcmer des Weingartens mit ihnen tun? 16\u00a0Er wird kommen und diese Weing\u00e4rtner umbringen und wird den Weingarten anderen geben.\u201c<\/p>\n<p>Als sie [das] h\u00f6rten, sprachen sie: \u201eDas m\u00f6ge nie geschehen!\u201c 17\u00a0Er aber schaute sie an und sprach: \u201eWas bedeutet denn das, was geschrieben steht: \u201aDer Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Haupteckstein geworden.\u2018? 18\u00a0Jeder, der auf diesen Stein f\u00e4llt, wird zerschmettert werden. Auf wen immer er aber f\u00e4llt, den wird er zu Staub machen.\u201c<\/p>\n<p>19\u00a0Die Schriftgelehrten und die Oberpriester suchten nun in derselben Stunde, Hand an ihn zu legen, aber sie f\u00fcrchteten das Volk; denn sie merkten, da\u00df er sie im Sinn hatte, als er dieses Gleichnis sprach. 20\u00a0Und nachdem sie ihn genau beobachtet hatten, sandten sie M\u00e4nner hin, die insgeheim dazu angestellt worden waren, sich als Gerechte auszugeben, damit sie ihn in der Rede fangen und ihn dann der Regierung und der Gewalt des Statthalters \u00fcbergeben k\u00f6nnten. 21\u00a0Und sie fragten ihn und sprachen: \u201eLehrer, wir wissen, da\u00df du richtig redest und lehrst und keine Parteilichkeit bekundest, sondern den Weg Gottes der Wahrheit gem\u00e4\u00df lehrst: 22\u00a0Ist es uns erlaubt, C\u00e4sar Steuer zu zahlen, oder nicht?\u201c 23\u00a0Er aber durchschaute ihre List und sprach zu ihnen: 24\u00a0\u201eZeigt mir einen\u00a0Den\u1ea1r. Wessen Bild und Aufschrift\u00a0tr\u00e4gt er?\u201c Sie sprachen: \u201eC\u00e4sars.\u201c 25\u00a0Er sprach zu ihnen: \u201eZahlt also auf jeden Fall C\u00e4sars Dinge C\u00e4sar zur\u00fcck, Gottes Dinge aber Gott.\u201c 26\u00a0Sie konnten ihn also nicht bei diesem Ausspruch vor dem Volk fangen, sondern sie staunten \u00fcber seine Antwort und schwiegen.<\/p>\n<p>27\u00a0Es traten aber einige von den Sadduz\u00e4\u0323ern herzu, von denen, die sagen, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn 28\u00a0und sprachen: \u201eLehrer, Moses hat uns geschrieben: \u201aWenn eines Mannes Bruder, der eine Frau hatte, stirbt, dieser aber kinderlos blieb, so sollte sein Bruder die Frau nehmen und Nachkommen von ihr f\u00fcr seinen Bruder erwecken.\u2018 29\u00a0Nun waren da sieben Br\u00fcder; und der erste nahm eine Frau und starb kinderlos. 30\u00a0Und der zweite 31\u00a0und der dritte nahm sie. Desgleichen auch die sieben: Sie hinterlie\u00dfen keine Kinder, sondern starben. 32\u00a0Zuletzt starb auch die Frau. 33\u00a0Welchem von ihnen wird sie nun in der Auferstehung zur Frau werden? Denn die sieben hatten sie zur Frau.\u201c<\/p>\n<p>34\u00a0Jesus sprach zu ihnen: \u201eDie Kinder dieses Systems der Dinge heiraten und werden verheiratet, 35\u00a0diejenigen aber, die f\u00fcr w\u00fcrdig erachtet worden sind, jenes System der Dinge und die Auferstehung von den Toten zu erlangen, heiraten nicht, noch werden sie verheiratet. 36\u00a0In der Tat, sie k\u00f6nnen auch nicht mehr sterben, denn sie sind den Engeln gleich, und sie sind Gottes Kinder, indem sie Kinder der Auferstehung sind. 37\u00a0Da\u00df aber die Toten auferweckt werden, hat auch Moses in dem Bericht \u00fcber den Dornbusch enth\u00fcllt, wenn er Jehova \u201aden Gott Abrahams und [den] Gott \u1ecasa\u00b7aks und [den] Gott Jakobs\u2018 nennt. 38\u00a0Er ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden, denn f\u00fcr ihn leben sie alle.\u201c 39\u00a0Als Antwort sagten einige der Schriftgelehrten: \u201eLehrer, du hast gut geredet.\u201c 40\u00a0Denn sie hatten nicht mehr den Mut, ihm eine einzige Frage zu stellen.<\/p>\n<p>41\u00a0Er seinerseits sprach zu ihnen: \u201eWie kommt es, da\u00df man sagt, der Christus sei Davids Sohn? 42\u00a0Denn David selbst sagt im Buch der Psalmen: \u201aJehova sprach zu meinem Herrn: \u201eSetze dich zu meiner Rechten, 43\u00a0bis ich deine Feinde als Schemel f\u00fcr deine F\u00fc\u00dfe hinlege.\u201c\u00a0\u2018 44\u00a0David nennt ihn also \u201aHerr\u2018; wie ist er denn sein Sohn?\u201c<\/p>\n<p>45\u00a0W\u00e4hrend dann das ganze Volk zuh\u00f6rte, sprach er zu den J\u00fcngern: 46\u00a0\u201eNehmt euch vor den Schriftgelehrten in acht, die begehren, in langen Gew\u00e4ndern umherzugehen, und die Gefallen haben an den Begr\u00fc\u00dfungen auf den Marktpl\u00e4tzen und an den vorderen Sitzen in den Synagogen und den hervorragendsten Pl\u00e4tzen bei Abendessen 47\u00a0und die die H\u00e4user der Witwen verzehren und zum Schein lange Gebete sprechen. Diese werden ein schwereres Gericht empfangen.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 21<\/h3>\n<p>Als er dann aufblickte, sah er, wie die Reichen ihre Gaben in die Schatzk\u00e4sten warfen. 2\u00a0Dann sah er, wie eine gewisse bed\u00fcrftige Witwe zwei kleine M\u00fcnzen von ganz geringem Wert dort einwarf, 3\u00a0und er sprach: \u201eIch sage euch in Wahrheit: Diese Witwe hat, obwohl sie arm ist, mehr eingeworfen als sie alle. 4\u00a0Denn alle diese warfen Gaben von ihrem \u00dcberflu\u00df ein, diese [Frau] aber hat aus ihrem Mangel alles eingeworfen, was sie f\u00fcr den Lebensunterhalt besa\u00df.\u201c<\/p>\n<p>5\u00a0Als sp\u00e4ter einige von dem Tempel redeten, wie er mit sch\u00f6nen Steinen und mit gestifteten Dingen geschm\u00fcckt sei, 6\u00a0sagte er: \u201eWas diese Dinge betrifft, die ihr da seht: Es werden Tage kommen, da wird hier nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht niedergerissen werden wird.\u201c 7\u00a0Darauf fragten sie ihn und sprachen: \u201eLehrer, wann werden diese Dinge tats\u00e4chlich geschehen, und was wird das Zeichen daf\u00fcr sein, wann diese Dinge geschehen sollen?\u201c 8\u00a0Er sprach: \u201eSeht zu, da\u00df ihr nicht irregef\u00fchrt werdet; denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: \u201aIch bin es\u2018 und: \u201aDie bestimmte Zeit hat sich gen\u00e4hert.\u2018 Geht ihnen nicht nach. 9\u00a0Wenn ihr ferner von Kriegen und Unruhen h\u00f6rt, so erschreckt nicht. Denn diese Dinge m\u00fcssen vorerst geschehen, aber das Ende [kommt] nicht sogleich.\u201c<\/p>\n<p>10\u00a0Dann sagte er weiter zu ihnen: \u201eNation wird sich gegen Nation erheben und K\u00f6nigreich gegen K\u00f6nigreich; 11\u00a0und es wird gro\u00dfe Erdbeben geben und an einem Ort nach dem anderen Seuchen und Lebensmittelknappheit; auch wird es furchteinfl\u00f6\u00dfende Anblicke und gro\u00dfe Zeichen vom Himmel her geben.<\/p>\n<p>12\u00a0Vor allen diesen Dingen aber wird man Hand an euch legen und euch verfolgen, indem man euch den Synagogen und Gef\u00e4ngnissen ausliefert und euch vor K\u00f6nige und Statthalter schleppt um meines Namens willen. 13\u00a0Es wird euch zu einem Zeugnis ausschlagen. 14\u00a0Nehmt euch daher in eurem Herzen vor, nicht im voraus einzu\u00fcben, wie ihr euch verteidigen sollt, 15\u00a0denn ich will euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Gegner zusammen nicht widerstehen oder widersprechen k\u00f6nnen. 16\u00a0\u00dcberdies werdet ihr sogar von Eltern und Br\u00fcdern und Verwandten und Freunden \u00fcberliefert werden, und man wird einige von euch zu Tode bringen, 17\u00a0und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Menschen sein. 18\u00a0Und doch wird bestimmt kein Haar von eurem Haupt verlorengehen. 19\u00a0Durch euer Ausharren werdet ihr eure Seele erwerben.<\/p>\n<p>20\u00a0Wenn ihr ferner [die Stadt] Jerusalem von Heeren umlagert seht, dann erkennt, da\u00df ihre Verw\u00fcstung nahe gekommen ist. 21\u00a0Dann sollen die, die in Jud\u00e4\u0323a sind, in die Berge zu fliehen beginnen, und die in ihrer Mitte sind, sollen hinausgehen, und die, die sich an Orten auf dem Land befinden, sollen nicht in sie hineingehen; 22\u00a0denn dies sind Tage, in denen nach dem Recht verfahren wird, damit alles erf\u00fcllt werde, was geschrieben steht. 23\u00a0Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! Denn dann wird gro\u00dfe Not im Land sein und Zorn \u00fcber diesem Volk; 24\u00a0und sie werden durch die Sch\u00e4rfe des Schwertes fallen und als Gefangene zu allen Nationen gef\u00fchrt werden; und Jerusalem wird von den Nationen zertreten werden, bis die bestimmten Zeiten der Nationen erf\u00fcllt sind.<\/p>\n<p>25\u00a0Auch wird es Zeichen an Sonne und Mond und Sternen geben und auf der Erde Angst unter den Nationen, die wegen des Tosens des Meeres und [seiner] Brandung weder aus noch ein wissen, 26\u00a0w\u00e4hrend die Menschen ohnm\u00e4chtig werden vor Furcht und Erwartung der Dinge, die \u00fcber die bewohnte Erde kommen; denn die Kr\u00e4fte der Himmel werden ersch\u00fcttert werden. 27\u00a0Und dann werden sie den Menschensohn in einer Wolke mit Macht und gro\u00dfer Herrlichkeit kommen sehen. 28\u00a0Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure H\u00e4upter empor, denn eure Befreiung naht.\u201c<\/p>\n<p>29\u00a0Darauf redete er in einem Gleichnis zu ihnen: \u201eBeachtet den Feigenbaum und alle anderen B\u00e4ume: 30\u00a0Wenn sie bereits ausschlagen, so erkennt ihr selbst, indem ihr es beobachtet, da\u00df nun der Sommer nahe ist. 31\u00a0Ebenso auch ihr, wenn ihr diese Dinge geschehen seht, erkennt, da\u00df das K\u00f6nigreich Gottes nahe ist. 32\u00a0Wahrlich, ich sage euch: Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis alle Dinge geschehen. 33\u00a0Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden auf keinen Fall vergehen.<\/p>\n<p>34\u00a0Gebt aber auf euch selbst acht, damit euer Herz niemals durch unm\u00e4\u00dfiges Essen und unm\u00e4\u00dfiges Trinken und Sorgen des Lebens beschwert wird und jener Tag pl\u00f6tzlich, in einem Augenblick, \u00fcber euch kommt 35\u00a0wie eine Schlinge. Denn er wird \u00fcber alle die kommen, die auf der ganzen Erdoberfl\u00e4che wohnen. 36\u00a0Bleibt also wach, und fleht allezeit, damit es euch gelingt, all diesen Dingen, die geschehen sollen, zu entgehen und vor dem Menschensohn zu stehen.\u201c<\/p>\n<p>37\u00a0So lehrte er tags\u00fcber stets im Tempel, nachts aber ging er jeweils hinaus und \u00fcbernachtete an dem Berg, der \u00d6lberg genannt wird. 38\u00a0Und fr\u00fchmorgens kam gew\u00f6hnlich alles Volk zu ihm in den Tempel, um ihn zu h\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 18 Dann redete er weiter in einem Gleichnis zu ihnen \u00fcber die Notwendigkeit, da\u00df sie allezeit beten und nicht nachlassen sollten, 2\u00a0indem er sprach: \u201eIn einer gewissen Stadt war ein gewisser Richter, der weder Gottesfurcht noch Respekt vor einem Menschen hatte. 3\u00a0Da war aber eine Witwe in jener Stadt, und sie ging immer wieder [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[478,2],"tags":[],"class_list":["post-1299","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lukas","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1299"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1299\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1300,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1299\/revisions\/1300"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}