
{"id":1297,"date":"2009-11-01T00:01:54","date_gmt":"2009-10-31T23:01:54","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1297"},"modified":"2009-10-31T10:50:26","modified_gmt":"2009-10-31T09:50:26","slug":"lukas-14-17","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1297","title":{"rendered":"Lukas 14 &#8211; 17"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 14<\/h3>\n<p>Und als er bei einer Gelegenheit am Sabbat in das Haus eines der Vorsteher der Pharis\u00e4er ging, um ein Mahl einzunehmen, beobachteten sie ihn genau. 2\u00a0Und siehe, da war ein gewisser Mensch vor ihm, der an Wassersucht litt. 3\u00a0Jesus entgegnete somit den Gesetzeskundigen und den Pharis\u00e4ern, indem er sprach: \u201eIst es erlaubt, am Sabbat zu heilen, oder nicht?\u201c 4\u00a0Sie aber schwiegen. Da fa\u00dfte er [den Menschen] an, machte ihn gesund und sandte [ihn] weg. 5\u00a0Und er sprach zu ihnen: \u201eWer von euch, dessen Sohn oder Stier in einen Brunnen f\u00e4llt, wird ihn am Sabbattag nicht sogleich herausziehen?\u201c 6\u00a0Und sie vermochten nicht, ihm darauf etwas zu entgegnen.<\/p>\n<p>7\u00a0Dann fuhr er fort, den Eingeladenen ein Gleichnis zu erz\u00e4hlen, da er bemerkte, wie sie sich die hervorragendsten Pl\u00e4tze ausw\u00e4hlten, indem er zu ihnen sagte: 8\u00a0\u201eWenn du von jemandem zu einem Hochzeitsfest eingeladen bist, so lege dich nicht an dem hervorragendsten Platz nieder. Vielleicht mag ein Vornehmerer als du zur gleichen Zeit von ihm eingeladen worden sein, 9\u00a0und der dich und ihn eingeladen hat, wird kommen und zu dir sagen: \u201aLa\u00df diesen den Platz haben.\u2018 Und dann wirst du besch\u00e4mt davongehen, um den untersten Platz einzunehmen. 10\u00a0Wenn du aber eingeladen bist, so geh und leg dich auf den untersten Platz, damit, wenn der kommt, der dich eingeladen hat, er zu dir sage: \u201aFreund, r\u00fcck h\u00f6her hinauf.\u2018 Dann wirst du vor allen Mitg\u00e4sten geehrt sein. 11\u00a0Denn jeder, der sich selbst erh\u00f6ht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erh\u00f6ht werden.\u201c<\/p>\n<p>12\u00a0Darauf fuhr er fort, auch zu dem, der ihn eingeladen hatte, zu sagen: \u201eWenn du ein Mittag- oder ein Abendessen veranstaltest, so rufe weder deine Freunde noch deine Br\u00fcder, noch deine Verwandten, noch reiche Nachbarn herbei. Vielleicht k\u00f6nnten sie auch dich wieder einmal einladen, und es w\u00fcrde dir Vergeltung zuteil. 13\u00a0Sondern wenn du ein Gastmahl veranstaltest, so lade Arme, Kr\u00fcppel, Lahme, Blinde ein, 14\u00a0und du wirst gl\u00fccklich sein, weil sie nichts haben, dir zu vergelten. Denn es wird dir in der Auferstehung der Gerechten vergolten werden.\u201c<\/p>\n<p>15\u00a0Als aber einer der Mitg\u00e4ste diese Dinge h\u00f6rte, sagte er zu ihm: \u201eGl\u00fccklich ist, wer Brot i\u00dft im K\u00f6nigreich Gottes.\u201c<\/p>\n<p>16\u00a0[Jesus] sprach zu ihm: \u201eEin gewisser Mensch veranstaltete ein gro\u00dfes Abendessen, und er lud viele ein. 17\u00a0Und zur Stunde des Abendessens sandte er seinen Sklaven aus, um zu den Geladenen zu sagen: \u201aKommt, denn alles ist nun bereit.\u2018 18\u00a0Sie aber fingen allesamt an, sich loszubitten. Der erste sagte zu ihm: \u201aIch habe ein Feld gekauft und mu\u00df hingehen und es ansehen; ich bitte dich, entschuldige mich.\u2018 19\u00a0Und ein anderer sprach: \u201aIch habe f\u00fcnf Joch Rinder gekauft und gehe, sie zu pr\u00fcfen; ich bitte dich, entschuldige mich.\u2018 20\u00a0Noch ein anderer sprach: \u201aIch habe eben eine Frau geheiratet, und darum kann ich nicht kommen.\u2018 21\u00a0Und der Sklave kam herbei und berichtete diese Dinge seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sagte zu seinem Sklaven: \u201aGeh schnell hinaus auf die breiten Stra\u00dfen und die Gassen der Stadt, und bring die Armen und Kr\u00fcppel und Blinden und Lahmen herein.\u2018 22\u00a0Zu seiner Zeit sagte der Sklave: \u201aHerr, was du befohlen hast, ist getan worden, und noch ist Raum da.\u2018 23\u00a0Und der Herr sprach zu dem Sklaven: \u201aGeh hinaus auf die Wege und an die eingez\u00e4unten Orte und n\u00f6tige sie hereinzukommen, damit mein Haus gef\u00fcllt werde. 24\u00a0Denn ich sage euch: Keiner von jenen M\u00e4nnern, die eingeladen waren, wird von meinem Abendessen kosten.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>25\u00a0Gro\u00dfe Volksmengen zogen nun mit ihm, und er wandte sich um und sprach zu ihnen: 26\u00a0\u201eWenn jemand zu mir kommt und ha\u00dft nicht seinen Vater und [seine] Mutter und [seine] Frau und [seine] Kinder und [seine] Br\u00fcder und [seine] Schwestern, ja selbst seine eigene Seele, so kann er nicht mein J\u00fcnger sein. 27\u00a0Wer nicht seinen Marterpfahl tr\u00e4gt und mir nachkommt, der kann nicht mein J\u00fcnger sein. 28\u00a0Zum Beispiel: Wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuerst nieder und berechnet die Kosten, um zu sehen, ob er genug habe, ihn zu vollenden? 29\u00a0Sonst k\u00f6nnte er den Grund dazu legen, aber nicht imstande sein, ihn zu Ende zu bringen, und alle Zuschauenden k\u00f6nnten anfangen, ihn zu verspotten 30\u00a0und zu sagen: \u201aDieser Mensch fing an zu bauen, konnte [es] aber nicht zu Ende bringen.\u2018 31\u00a0Oder welcher K\u00f6nig, der auszieht, um mit einem anderen K\u00f6nig im Krieg zusammenzutreffen, setzt sich nicht zuerst nieder und h\u00e4lt Rat, ob er imstande ist, sich mit zehntausend Mann mit dem zu messen, der mit zwanzigtausend gegen ihn anr\u00fcckt? 32\u00a0In der Tat, wenn er es nicht tun kann, dann schickt er, w\u00e4hrend jener noch weit weg ist, eine Gesandtschaft hin und wirbt um Frieden. 33\u00a0Somit k\u00f6nnt ihr sicher sein, da\u00df keiner von euch, der nicht seiner ganzen Habe Lebewohl sagt, mein J\u00fcnger sein kann.<\/p>\n<p>34\u00a0Das Salz ist sicherlich vortrefflich. Wenn aber selbst das Salz seine Kraft verliert, womit wird es gew\u00fcrzt werden? 35\u00a0Es ist weder f\u00fcr den Boden noch als D\u00fcnger tauglich. Man wirft es hinaus. Wer Ohren hat zu h\u00f6ren, h\u00f6re zu.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 15<\/h3>\n<p>Alle Steuereinnehmer und die S\u00fcnder kamen nun fortw\u00e4hrend in seine N\u00e4he, um ihn zu h\u00f6ren. 2\u00a0Deshalb murrten sowohl die Pharis\u00e4er als auch die Schriftgelehrten fortw\u00e4hrend und sprachen: \u201eDieser Mann hei\u00dft S\u00fcnder willkommen und i\u00dft mit ihnen.\u201c 3\u00a0Darauf redete er dieses Gleichnis zu ihnen, indem er sprach: 4\u00a0\u201eWelcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat, wird nicht, wenn er eines von ihnen verliert, die neunundneunzig in der Wildnis hinter sich lassen und dem einen verlorenen nachgehen, bis er es findet? 5\u00a0Und wenn er es gefunden hat, legt er es auf seine Schultern und freut sich. 6\u00a0Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und seine Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: \u201aFreut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.\u2018 7\u00a0Ich sage euch, da\u00df so im Himmel mehr Freude \u00fcber einen einzigen S\u00fcnder sein wird, der bereut, als \u00fcber neunundneunzig Gerechte, die der Reue nicht bed\u00fcrfen.<\/p>\n<p>8\u00a0Oder welche Frau, die zehn Dr\u1ea1chmen hat, z\u00fcndet nicht eine Lampe an, wenn sie eine Dr\u1ea1chme verliert, und fegt ihr Haus und sucht sorgf\u00e4ltig, bis sie sie findet? 9\u00a0Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: \u201aFreut euch mit mir, denn ich habe die Dr\u1ea1chme gefunden, die ich verloren hatte.\u2018 10\u00a0So, sage ich euch, gibt es bei den Engeln Gottes Freude \u00fcber einen einzigen S\u00fcnder, der bereut.\u201c<\/p>\n<p>11\u00a0Danach sprach er: \u201eEin gewisser Mensch hatte zwei S\u00f6hne. 12\u00a0Und der j\u00fcngere von ihnen sagte zu seinem Vater: \u201aVater, gib mir den Anteil des Eigentums, der mir zukommt.\u2018 Darauf teilte er seine Mittel zum Lebensunterhalt unter sie. 13\u00a0Sp\u00e4ter, nicht viele Tage danach, packte der j\u00fcngere Sohn alles zusammen und reiste fort in ein fernes Land und verschwendete dort sein Eigentum, indem er ein ausschweifendes Leben f\u00fchrte. 14\u00a0Als er alles verbraucht hatte, entstand eine schwere Hungersnot in jenem ganzen Land; und er fing an, Not zu leiden. 15\u00a0Er ging sogar hin und schlo\u00df sich einem der B\u00fcrger jenes Landes an, und er sandte ihn auf seine Felder, damit er Schweine h\u00fcte. 16\u00a0Und er begehrte jeweils, sich mit den Joh\u1ea1nnisbrotschoten zu s\u00e4ttigen, die die Schweine fra\u00dfen, und niemand gab ihm [welche].<\/p>\n<p>17\u00a0Als er zur Besinnung kam, sagte er: \u201aWie viele Lohnarbeiter meines Vaters haben Brot in F\u00fclle, w\u00e4hrend ich hier vor Hunger zugrunde gehe! 18\u00a0Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater ziehen und zu ihm sagen: \u201eVater, ich habe gegen den Himmel und gegen dich ges\u00fcndigt. 19\u00a0Ich bin nicht mehr w\u00fcrdig, dein Sohn genannt zu werden. Halte mich wie einen deiner Lohnarbeiter.\u201c\u00a0\u2018 20\u00a0Er machte sich also auf und ging zu seinem Vater. Als er noch weit weg war, erblickte ihn sein Vater und wurde von Mitleid bewegt, und er lief und fiel ihm um den Hals und k\u00fc\u00dfte ihn z\u00e4rtlich. 21\u00a0Da sagte der Sohn zu ihm: \u201aVater, ich habe gegen den Himmel und gegen dich ges\u00fcndigt. Ich bin nicht mehr w\u00fcrdig, dein Sohn genannt zu werden. Halte mich wie einen deiner Lohnarbeiter.\u2018 22\u00a0Der Vater aber sagte zu seinen Sklaven: \u201aSchnell! Bringt ein langes Gewand heraus, das beste, und kleidet ihn damit, und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine F\u00fc\u00dfe. 23\u00a0Und bringt den gem\u00e4steten jungen Stier her, schlachtet ihn, und la\u00dft uns essen und fr\u00f6hlich sein, 24\u00a0denn dieser mein Sohn war tot und kam wieder zum Leben; er war verloren und wurde gefunden.\u2018 Und sie fingen an, fr\u00f6hlich zu sein.<\/p>\n<p>25\u00a0Nun war sein \u00e4lterer Sohn auf dem Feld; und als er kam und sich dem Haus n\u00e4herte, h\u00f6rte er Konzertkl\u00e4nge und Tanz. 26\u00a0Da rief er einen von den Knechten herbei und erkundigte sich, was diese Dinge bedeuteten. 27\u00a0Er sprach zu ihm: \u201aDein Bruder ist gekommen, und weil dein Vater ihn gesund zur\u00fcckerhalten hat, hat er den gem\u00e4steten jungen Stier geschlachtet.\u2018 28\u00a0Er aber wurde zornig und wollte nicht hineingehen. Da kam sein Vater heraus und begann ihm zuzureden. 29\u00a0Als Antwort sagte er zu seinem Vater: \u201aSieh, ich habe so viele Jahre wie ein Sklave f\u00fcr dich gearbeitet, und kein einziges Mal habe ich dein Gebot \u00fcbertreten, und doch hast du mir kein einziges Mal ein B\u00f6ckchen gegeben, damit ich mit meinen Freunden h\u00e4tte fr\u00f6hlich sein k\u00f6nnen. 30\u00a0Sobald aber dieser dein Sohn, der deine Mittel zum Lebensunterhalt mit Huren verpra\u00dft hat, angekommen ist, hast du den gem\u00e4steten jungen Stier f\u00fcr ihn geschlachtet.\u2018 31\u00a0Darauf sprach er zu ihm: \u201aKind, du bist immer bei mir gewesen, und alles, was mein ist, ist dein; 32\u00a0aber wir mu\u00dften einfach fr\u00f6hlich sein und uns freuen, denn dieser dein Bruder war tot und kam zum Leben, und er war verloren und wurde gefunden.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 16<\/h3>\n<p>Dann fuhr er fort, auch zu den J\u00fcngern zu sagen: \u201eEin gewisser Mensch war reich, und er hatte einen Verwalter, und dieser wurde bei ihm angeklagt, er gehe mit seinen G\u00fctern verschwenderisch um. 2\u00a0Da rief er ihn und sagte zu ihm: \u201aWas ist das, was ich \u00fcber dich h\u00f6re? Leg Rechenschaft ab \u00fcber deine Verwaltung, denn du kannst das Haus nicht l\u00e4nger verwalten.\u2018 3\u00a0Da sagte der Verwalter bei sich selbst: \u201aWas soll ich tun, da mir mein Herr die Verwaltung wegnehmen wird? Zum Graben bin ich nicht stark genug, zu betteln sch\u00e4me ich mich. 4\u00a0Ah, ich wei\u00df, was ich tun werde, damit mich die Leute, wenn ich der Verwaltung enthoben bin, in ihre H\u00e4user aufnehmen.\u2018 5\u00a0Und er rief jeden der Schuldner seines Herrn zu sich und sagte dann zum ersten: \u201aWieviel schuldest du meinem Herrn?\u2018 6\u00a0Er sagte: \u201aHundert Bath-Ma\u00df Oliven\u00f6l.\u2018 Er sprach zu ihm: \u201aNimm deinen schriftlichen Vertrag zur\u00fcck, und setz dich, und schreib schnell f\u00fcnfzig.\u2018 7\u00a0Darauf sagte er zu einem anderen: \u201aDu nun, wieviel schuldest du?\u2018 Er sagte: \u201aHundert Kor-Ma\u00df Weizen.\u2018 Er sprach zu ihm: \u201aNimm deinen schriftlichen Vertrag zur\u00fcck, und schreib achtzig.\u2018 8\u00a0Und sein Herr lobte den Verwalter, weil er, obwohl ungerecht, mit praktischer Weisheit gehandelt hatte; denn die S\u00f6hne dieses Systems der Dinge sind ihrer eigenen Generation gegen\u00fcber in praktischer Hinsicht weiser als die S\u00f6hne des Lichts.<\/p>\n<p>9\u00a0Auch ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Reichtum, damit, wenn dieser versagt, sie euch in die ewigen Wohnst\u00e4tten aufnehmen. 10\u00a0Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht. 11\u00a0Wenn ihr euch also in Verbindung mit dem ungerechten Reichtum nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Wahre anvertrauen? 12\u00a0Und wenn ihr euch in Verbindung mit dem, was einem anderen geh\u00f6rt, nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Eure geben? 13\u00a0Kein Hausknecht kann ein Sklave zweier Herren sein; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird sich zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr k\u00f6nnt nicht Sklaven Gottes und des Reichtums sein.\u201c<\/p>\n<p>14\u00a0Die Pharis\u00e4er nun, die geldliebend waren, h\u00f6rten alle diese Dinge, und sie begannen ihn zu verh\u00f6hnen. 15\u00a0Er sagte deshalb zu ihnen: \u201eIhr seid es, die sich vor Menschen selbst gerechtsprechen, aber Gott kennt euer Herz; denn was bei den Menschen hoch ist, ist etwas Abscheuliches in Gottes Augen.<\/p>\n<p>16\u00a0Das GESETZ und die PROPHETEN waren bis zu Joh\u1ea1nnes. Von da an wird das K\u00f6nigreich Gottes als gute Botschaft verk\u00fcndigt, und Menschen von jeder Art dr\u00e4ngen vorw\u00e4rts, ihm entgegen. 17\u00a0Es ist tats\u00e4chlich leichter, da\u00df Himmel und Erde vergehen, als da\u00df ein Teilchen eines Buchstabens des GESETZES unerf\u00fcllt bleibe.<\/p>\n<p>18\u00a0Jeder, der sich von seiner Frau scheiden l\u00e4\u00dft und eine andere heiratet, begeht Ehebruch, und wer eine von ihrem Mann Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.<\/p>\n<p>19\u00a0Ein gewisser Mensch aber war reich, und er pflegte sich Purpur und Leinwand umzulegen und lebte Tag f\u00fcr Tag fr\u00f6hlich und in Prunk. 20\u00a0Ein gewisser Bettler aber namens L\u1ea1zarus, der voller Geschw\u00fcre war, wurde jeweils an sein Tor gelegt 21\u00a0und begehrte, sich mit dem zu s\u00e4ttigen, was vom Tisch des Reichen fiel. Ja auch die Hunde kamen und beleckten seine Geschw\u00fcre. 22\u00a0Nun starb im Laufe der Zeit der Bettler, und er wurde von den Engeln an den Busen[platz] Abrahams getragen.<\/p>\n<p>Auch der Reiche starb und wurde begraben. 23\u00a0Und im H\u1ea1des erhob er seine Augen, da er in Qualen war, und er sah Abraham von fern und L\u1ea1zarus am Busen[platz] bei ihm. 24\u00a0Da rief er und sprach: \u201aVater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und sende L\u1ea1zarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge k\u00fchle, denn ich leide Pein in diesem lodernden Feuer.\u2018 25\u00a0Abraham aber sagte: \u201aKind, bedenke, da\u00df du dein Gutes zu deinen Lebzeiten schon v\u00f6llig empfangen hast, L\u1ea1zarus aber entsprechend das Schlechte. Nun aber wird er hier getr\u00f6stet, du aber leidest Pein. 26\u00a0Und au\u00dfer all diesem ist zwischen uns und euch eine gro\u00dfe Kluft festgelegt, so da\u00df die, welche von hier zu euch hin\u00fcbergehen wollen, es nicht k\u00f6nnen, noch k\u00f6nnen Leute von dort zu uns her\u00fcberkommen.\u2018 27\u00a0Da sprach er: \u201aIn diesem Fall bitte ich dich, Vater, ihn in das Haus meines Vaters zu senden, 28\u00a0denn ich habe f\u00fcnf Br\u00fcder, damit er ihnen ein gr\u00fcndliches Zeugnis gebe, so da\u00df nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.\u2018 29\u00a0Abraham aber sprach: \u201aSie haben Moses und die Propheten; m\u00f6gen sie auf diese h\u00f6ren.\u2018 30\u00a0Da sagte er: \u201aNicht doch, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen geht, werden sie bereuen.\u2018 31\u00a0Er aber sprach zu ihm: \u201aWenn sie nicht auf Moses und die Propheten h\u00f6ren, werden sie auch nicht \u00fcberzeugt werden, wenn einer von den Toten aufersteht.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 17<\/h3>\n<p>Dann sprach er zu seinen J\u00fcngern: \u201eEs ist nicht zu vermeiden, da\u00df Ursachen zum Straucheln entstehen. Doch wehe dem, durch den sie entstehen! 2\u00a0Es w\u00e4re vorteilhafter f\u00fcr ihn, wenn ihm ein M\u00fchlstein an den Hals geh\u00e4ngt und er ins Meer geworfen w\u00fcrde, als da\u00df er einen von diesen Kleinen zum Straucheln bringt. 3\u00a0Gebt acht auf euch selbst. Wenn dein Bruder eine S\u00fcnde begeht, so erteile ihm einen Verweis, und wenn er bereut, so vergib ihm. 4\u00a0Auch wenn er siebenmal am Tag gegen dich s\u00fcndigt, und er kommt siebenmal zu dir zur\u00fcck und sagt: \u201aIch bereue\u2018, sollst du ihm vergeben.\u201c<\/p>\n<p>5\u00a0Nun sagten die Apostel zum Herrn: \u201eGib uns mehr Glauben.\u201c 6\u00a0Darauf sprach der Herr: \u201eWenn ihr Glauben von der Gr\u00f6\u00dfe eines Senfkorns h\u00e4ttet, w\u00fcrdet ihr zu diesem Schwarzen Maulbeerbaum sagen: \u201aWerde entwurzelt und ins Meer verpflanzt!\u2018, und er w\u00fcrde euch gehorchen.<\/p>\n<p>7\u00a0Wer von euch, der einen Sklaven hat, der pfl\u00fcgt oder auf die Herde achtgibt, wird zu ihm sagen, wenn er vom Feld heimkommt: \u201aKomm gleich her, und leg dich zu Tisch.\u2018? 8\u00a0Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: \u201aMache mir etwas zum Abendessen bereit, und bind dir eine Sch\u00fcrze um, und bedien mich, bis ich gegessen und getrunken habe, und danach kannst du essen und trinken.\u2018? 9\u00a0Er wird sich dem Sklaven gegen\u00fcber doch nicht etwa zu Dank verpflichtet f\u00fchlen, weil er die ihm aufgetragenen Dinge getan hat? 10\u00a0So auch ihr, wenn ihr alles, was euch aufgetragen worden ist, getan habt, sagt: \u201aWir sind unn\u00fctze Sklaven. Was wir getan haben, ist das, was wir zu tun schuldig gewesen sind.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>11\u00a0Und w\u00e4hrend er nach Jerusalem unterwegs war, ging er mitten durch Sam\u1ea1ria und Galil\u00e4\u0323a. 12\u00a0Und als er in ein gewisses Dorf hineinging, kamen ihm zehn auss\u00e4tzige M\u00e4nner entgegen, doch blieben sie in der Ferne stehen. 13\u00a0Und sie erhoben ihre Stimme und sagten: \u201eJesus, Unterweiser, hab Erbarmen mit uns!\u201c 14\u00a0Und als er sie erblickte, sprach er zu ihnen: \u201eGeht und zeigt euch den Priestern.\u201c Als sie dann weggingen, wurden sie rein. 15\u00a0Einer von ihnen kehrte zur\u00fcck, als er sah, da\u00df er gesund geworden war, und verherrlichte Gott mit lauter Stimme. 16\u00a0Und er fiel zu den F\u00fc\u00dfen [Jesu] auf sein Angesicht und dankte ihm; \u00fcbrigens war er ein Samar\u1ecbter. 17\u00a0Jesus gab zur Antwort: \u201eSind nicht die zehn gereinigt worden? Wo sind denn die anderen neun? 18\u00a0Haben sich keine gefunden, die zur\u00fcckkehrten, um Gott zu verherrlichen, als nur dieser Mensch von einer anderen Nation?\u201c 19\u00a0Und er sprach zu ihm: \u201eSteh auf, und geh deines Weges; dein Glaube hat dich gesund gemacht.\u201c<\/p>\n<p>20\u00a0Als er aber von den Pharis\u00e4ern gefragt wurde, wann das K\u00f6nigreich Gottes komme, antwortete er ihnen und sprach: \u201eDas K\u00f6nigreich Gottes kommt nicht in auffallender Weise, so da\u00df man es beobachten k\u00f6nnte, 21\u00a0noch wird man sagen: \u201aSiehe hier!\u2018 oder: \u201aDort!\u2018 Denn siehe, das K\u00f6nigreich Gottes ist in eurer Mitte.\u201c<\/p>\n<p>22\u00a0Dann sagte er zu den J\u00fcngern: \u201eEs werden Tage kommen, an denen ihr begehren werdet, einen einzigen der Tage des Menschensohnes zu sehen, doch werdet ihr [ihn] nicht sehen. 23\u00a0Und man wird zu euch sagen: \u201aSiehe dort!\u2018 oder: \u201aSiehe hier!\u2018 Geht nicht hin, noch lauft hinter [ihnen] her. 24\u00a0Denn so, wie der Blitz durch sein Aufblitzen von einer Gegend unter dem Himmel zu einer anderen Gegend unter dem Himmel leuchtet, so wird der Menschensohn sein. 25\u00a0Vorerst jedoch mu\u00df er vieles leiden und von dieser Generation verworfen werden. 26\u00a0Und geradeso wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein: 27\u00a0sie a\u00dfen, sie tranken, M\u00e4nner heirateten, Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging und die Sintflut kam und sie alle vernichtete. 28\u00a0Ebenso wie es in den Tagen Lots geschah: sie a\u00dfen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten. 29\u00a0An dem Tag aber, als Lot aus S\u1ecddom herauskam, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete sie alle. 30\u00a0Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem der Menschensohn geoffenbart wird.<\/p>\n<p>31\u00a0An jenem Tag steige die Person, die auf dem Hausdach ist, aber ihre bewegliche Habe im Haus hat, nicht hinab, um diese zu holen; und die Person, die auf dem Feld ist, kehre gleichfalls nicht zu den Dingen zur\u00fcck, die dahinten sind.\u00a032\u00a0Denkt an Lots Frau. 33\u00a0Wer immer seine Seele f\u00fcr sich zu erhalten sucht, wird sie verlieren, wer immer sie aber verliert, wird sie am Leben erhalten. 34\u00a0Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei [M\u00e4nner] in einem Bett sein; der eine wird mitgenommen, der andere aber wird verlassen werden. 35\u00a0Es werden zwei [Frauen] an derselben M\u00fchle mahlen; die eine wird mitgenommen, die andere aber wird verlassen werden.\u201c 36\u00a0\u2014\u2014 37\u00a0Daher gaben sie ihm zur Antwort: \u201eWo, Herr?\u201c Er sprach zu ihnen: \u201eWo der Leib ist, da werden auch die Adler versammelt werden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 14 Und als er bei einer Gelegenheit am Sabbat in das Haus eines der Vorsteher der Pharis\u00e4er ging, um ein Mahl einzunehmen, beobachteten sie ihn genau. 2\u00a0Und siehe, da war ein gewisser Mensch vor ihm, der an Wassersucht litt. 3\u00a0Jesus entgegnete somit den Gesetzeskundigen und den Pharis\u00e4ern, indem er sprach: \u201eIst es erlaubt, am [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[478,2],"tags":[],"class_list":["post-1297","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lukas","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1297"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1297\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1298,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1297\/revisions\/1298"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}