
{"id":1293,"date":"2009-10-30T10:41:24","date_gmt":"2009-10-30T09:41:24","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1293"},"modified":"2009-10-31T10:43:52","modified_gmt":"2009-10-31T09:43:52","slug":"lukas-7-9","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1293","title":{"rendered":"Lukas 7 &#8211; 9"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 7<\/h3>\n<p>Nachdem er alle seine Reden vor den Ohren des Volkes vollendet hatte, ging er nach Kap\u1eb9rnaum hinein. 2\u00a0Der Sklave eines gewissen Offiziers nun, der ihm teuer war, war leidend und lag im Sterben. 3\u00a0Als er von Jesus h\u00f6rte, sandte er \u00e4ltere M\u00e4nner der Juden zu ihm, um ihn zu bitten, da\u00df er komme und seinen Sklaven sicher durchbringe. 4\u00a0Dann begannen die, die zu Jesus kamen, ihn ernstlich zu bitten, indem sie sprachen: \u201eEr ist w\u00fcrdig, da\u00df du ihm das gew\u00e4hrst, 5\u00a0denn er liebt unsere Nation, und er selbst hat f\u00fcr uns die Synagoge gebaut.\u201c 6\u00a0Da machte sich Jesus mit ihnen auf den Weg. Als er aber nicht weit von dem Haus entfernt war, hatte der Offizier bereits Freunde abgesandt, um ihm zu sagen: \u201eHerr, bem\u00fche dich nicht, denn ich bin nicht wert, da\u00df du unter mein Dach kommst. 7\u00a0Darum betrachtete ich mich nicht f\u00fcr w\u00fcrdig, zu dir zu kommen. Doch sprich ein Wort, und la\u00df meinen Diener gesund werden. 8\u00a0Denn auch ich bin ein Mensch, der unter Befehlsgewalt steht, und habe Soldaten unter mir, und sage ich zu diesem: \u201aGeh hin!\u2018, so geht er hin, und zu einem anderen: \u201aKomm!\u2018, so kommt er, und zu meinem Sklaven: \u201aTu dies!\u2018, so tut er\u2019s.\u201c 9\u00a0Als nun Jesus diese Dinge h\u00f6rte, verwunderte er sich \u00fcber ihn, und er wandte sich zu der Volksmenge, die ihm folgte, und sprach: \u201eIch sage euch: Nicht einmal in Israel habe ich so gro\u00dfen Glauben gefunden.\u201c 10\u00a0Und als die Abgesandten ins Haus zur\u00fcckkamen, fanden sie den Sklaven bei guter Gesundheit.<\/p>\n<p>11\u00a0Kurz danach zog er nach einer Stadt, N\u1ea1in genannt, und seine J\u00fcnger und eine gro\u00dfe Volksmenge zogen mit ihm. 12\u00a0Als er sich nun dem Tor der Stadt n\u00e4herte, da, siehe, wurde ein Toter herausgetragen, der einziggezeugte Sohn seiner Mutter. Au\u00dferdem war sie eine Witwe. Auch war eine betr\u00e4chtliche Volksmenge aus der Stadt bei ihr. 13\u00a0Und als der Herr sie erblickte, wurde er von Mitleid mit ihr bewegt, und er sprach zu ihr: \u201eH\u00f6r auf zu weinen.\u201c 14\u00a0Darauf trat er hinzu und r\u00fchrte die Bahre an, und die Tr\u00e4ger standen still, und er sprach: \u201eJunger Mann, ich sage dir: Steh auf!\u201c 15\u00a0Und der Tote setzte sich auf und fing an zu reden, und er gab ihn seiner Mutter. 16\u00a0Da wurden alle von Furcht ergriffen, und sie begannen, Gott zu verherrlichen, und sprachen: \u201eEin gro\u00dfer Prophet ist unter uns erweckt worden\u201c und: \u201eGott hat seine Aufmerksamkeit seinem Volk zugewandt.\u201c 17\u00a0Und diese Botschaft \u00fcber ihn verbreitete sich in ganz Jud\u00e4\u0323a und in der ganzen Umgegend.<\/p>\n<p>18\u00a0Und dem Joh\u1ea1nnes berichteten seine J\u00fcnger \u00fcber alle diese Dinge. 19\u00a0Da rief Joh\u1ea1nnes gewisse zwei seiner J\u00fcnger zu sich und sandte sie zum Herrn, um zu sagen: \u201eBist du der Kommende, oder sollen wir einen anderen erwarten?\u201c 20\u00a0Als sie zu ihm hinkamen, sprachen die M\u00e4nner: \u201eJoh\u1ea1nnes der T\u00e4ufer hat uns zu dir gesandt, um zu sagen: \u201aBist du der Kommende, oder sollen wir einen anderen erwarten?\u2018\u00a0\u201c 21\u00a0In jener Stunde heilte er viele von Krankheiten und l\u00e4stigen Leiden und b\u00f6sen Geistern und schenkte vielen Blinden das Augenlicht. 22\u00a0Daher gab er den [beiden] zur Antwort: \u201eGeht hin, berichtet Joh\u1ea1nnes, was ihr gesehen und geh\u00f6rt habt: Blinde erhalten das Augenlicht, Lahme gehen umher, Auss\u00e4tzige werden gereinigt, und Taube h\u00f6ren, Tote werden auferweckt, Armen wird die gute Botschaft erz\u00e4hlt. 23\u00a0Und gl\u00fccklich ist, wer nicht Ansto\u00df an mir nimmt.\u201c<\/p>\n<p>24\u00a0Als die Boten des Joh\u1ea1nnes weggegangen waren, fing er an, zu den Volksmengen \u00fcber Joh\u1ea1nnes zu sagen: \u201eWas anzusehen, seid ihr in die Wildnis hinausgegangen? Ein Rohr, vom Wind hin und her bewegt? 25\u00a0Was zu sehen, seid ihr denn hinausgegangen? Einen Menschen, in weiche \u00e4u\u00dfere Gew\u00e4nder gekleidet? Nun, die in pr\u00e4chtiger Kleidung und die ein Dasein in Luxus f\u00fchren, sind in k\u00f6niglichen H\u00e4usern. 26\u00a0Tats\u00e4chlich, was zu sehen, seid ihr denn hinausgegangen? Einen Propheten? Ja, ich sage euch, und weit mehr als einen Propheten. 27\u00a0Dieser ist es, von dem geschrieben steht: \u201aSiehe! Ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird.\u2018 28\u00a0Ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen gibt es keinen Gr\u00f6\u00dferen als Joh\u1ea1nnes; doch ein Geringerer im K\u00f6nigreich Gottes ist gr\u00f6\u00dfer als er.\u201c 29\u00a0(Und alles Volk und die Steuereinnehmer, die mit der Taufe des Joh\u1ea1nnes getauft worden waren, erkl\u00e4rten Gott als gerecht, als sie [dies] h\u00f6rten. 30\u00a0Die Pharis\u00e4er aber und die Gesetzeskundigen, die von ihm nicht getauft worden waren, mi\u00dfachteten den an sie ergangenen Rat Gottes.)<\/p>\n<p>31\u00a0\u201eMit wem also soll ich die Menschen dieser Generation vergleichen, und wem sind sie gleich? 32\u00a0Sie sind kleinen Kindern gleich, die auf einem Marktplatz sitzen und einander zurufen und die sagen: \u201aWir haben euch auf der Fl\u00f6te vorgespielt, doch ihr habt nicht getanzt; wir haben gewehklagt, doch ihr habt nicht geweint.\u2018 33\u00a0Ebenso ist Joh\u1ea1nnes der T\u00e4ufer gekommen und hat weder Brot gegessen noch Wein getrunken, doch ihr sagt: \u201aEr hat einen D\u00e4mon.\u2018 34\u00a0Der Menschensohn ist gekommen und i\u00dft und trinkt, ihr aber sagt: \u201aSiehe! Ein Mensch, der ein Fresser ist und dem Weintrinken ergeben, ein Freund von Steuereinnehmern und S\u00fcndern!\u2018 35\u00a0Dennoch erweist sich die Weisheit durch alle ihre Kinder als gerecht.\u201c<\/p>\n<p>36\u00a0Nun bat ihn einer von den Pharis\u00e4ern immer wieder, doch mit ihm zu speisen. Deshalb ging er in das Haus des Pharis\u00e4ers und lag zu Tisch. 37\u00a0Und siehe, eine Frau, die in der Stadt als eine S\u00fcnderin bekannt war, erfuhr, da\u00df er im Haus des Pharis\u00e4ers bei einem Mahl liege, und sie brachte ein Alabastergef\u00e4\u00df mit wohlriechendem \u00d6l, 38\u00a0und sie stellte sich hinten zu seinen F\u00fc\u00dfen hin, weinte und fing an, seine F\u00fc\u00dfe mit ihren Tr\u00e4nen zu benetzen, und sie trocknete sie mit dem Haar ihres Hauptes ab. Auch k\u00fc\u00dfte sie seine F\u00fc\u00dfe z\u00e4rtlich und rieb sie mit dem wohlriechenden \u00d6l ein. 39\u00a0Als der Pharis\u00e4er, der ihn eingeladen hatte, [es] sah, sagte er bei sich: \u201eWenn dieser ein Prophet w\u00e4re, so w\u00fc\u00dfte er, wer und was f\u00fcr eine Frau es ist, die ihn anr\u00fchrt, da\u00df sie eine S\u00fcnderin ist.\u201c 40\u00a0Jesus entgegnete ihm aber und sprach zu ihm: \u201eS\u1ecbmon, ich habe dir etwas zu sagen.\u201c Er sprach: \u201eLehrer, sag es!\u201c<\/p>\n<p>41\u00a0\u201eZwei M\u00e4nner waren die Schuldner eines gewissen Geldverleihers; der eine hatte eine Schuld von f\u00fcnfhundert Den\u1ea1ren, der andere aber von f\u00fcnfzig. 42\u00a0Da sie nichts hatten, womit sie h\u00e4tten zur\u00fcckzahlen k\u00f6nnen, erlie\u00df er es beiden in freigebiger Weise. Welcher von ihnen wird ihn daher mehr lieben?\u201c 43\u00a0S\u1ecbmon gab zur Antwort: \u201eIch vermute, da\u00df es der ist, dem er in freigebiger Weise mehr erlassen hat.\u201c Er sprach zu ihm: \u201eDu hast richtig geurteilt.\u201c 44\u00a0Darauf wandte er sich der Frau zu und sprach zu S\u1ecbmon: \u201eSiehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus eingetreten; du hast mir kein Wasser f\u00fcr meine F\u00fc\u00dfe gegeben. Diese Frau aber hat meine F\u00fc\u00dfe mit ihren Tr\u00e4nen benetzt und sie mit ihrem Haar abgetrocknet. 45\u00a0Du hast mir keinen Ku\u00df gegeben; diese Frau aber hat von der Stunde an, da ich hereinkam, nicht aufgeh\u00f6rt, meine F\u00fc\u00dfe z\u00e4rtlich zu k\u00fcssen. 46\u00a0Du hast mein Haupt nicht mit \u00d6l eingerieben, diese Frau aber hat meine F\u00fc\u00dfe mit wohlriechendem \u00d6l eingerieben. 47\u00a0Deshalb sage ich dir: Ihre S\u00fcnden sind vergeben, obwohl es ihrer viele sind, weil sie viel geliebt hat; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.\u201c 48\u00a0Dann sagte er zu ihr: \u201eDeine S\u00fcnden sind vergeben.\u201c 49\u00a0Daraufhin fingen die, die mit ihm zu Tisch lagen, an, bei sich zu sagen: \u201eWer ist dieser, der sogar S\u00fcnden vergibt?\u201c 50\u00a0Er aber sprach zu der Frau: \u201eDein Glaube hat dich gerettet; geh hin in Frieden.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 8<\/h3>\n<p>Kurz danach begann er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zu ziehen, wobei er predigte und die gute Botschaft vom K\u00f6nigreich Gottes verk\u00fcndigte. Und die Zw\u00f6lf waren mit ihm 2\u00a0und einige Frauen, die von b\u00f6sen Geistern und Krankheiten geheilt worden waren: Maria, die sogenannte Magdal\u1eb9ne, aus der sieben D\u00e4m\u1ecdnen ausgefahren waren, 3\u00a0und Joh\u1ea1nna, die Frau Ch\u1ee5sas, des Beauftragten des Herodes, und Sus\u1ea1nna und viele andere Frauen, die ihnen mit ihrer Habe dienten.<\/p>\n<p>4\u00a0Als nun eine gro\u00dfe Volksmenge mit denen zusammengekommen war, die aus einer Stadt nach der anderen zu ihm hingingen, redete er durch ein Gleichnis: 5\u00a0\u201eEin S\u00e4mann ging aus, um seinen Samen zu s\u00e4en. Als er nun s\u00e4te, fiel etwas davon den Weg entlang und wurde niedergetreten, und die V\u00f6gel des Himmels fra\u00dfen es auf. 6\u00a0Und anderes gelangte auf den Felsen, und nachdem es aufgespro\u00dft war, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. 7\u00a0Und anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen, die damit aufwuchsen, erstickten es. 8\u00a0Und anderes fiel auf den guten Boden, und nachdem es aufgespro\u00dft war, brachte es hundertfache Frucht.\u201c Als er diese Dinge sagte, rief er dann aus: \u201eWer Ohren hat zu h\u00f6ren, h\u00f6re zu.\u201c<\/p>\n<p>9\u00a0Seine J\u00fcnger aber begannen ihn zu fragen, was dieses Gleichnis bedeute. 10\u00a0Er sprach: \u201eEuch ist es gew\u00e4hrt, die heiligen Geheimnisse des K\u00f6nigreiches Gottes zu verstehen, f\u00fcr die \u00fcbrigen aber [geschieht es] in Gleichnissen, damit sie, obwohl sie schauen, vergeblich schauen und, obwohl sie h\u00f6ren, den Sinn nicht erfassen. 11\u00a0Das Gleichnis nun bedeutet folgendes: Der Samen ist das Wort Gottes. 12\u00a0Die dem Weg entlang sind die, die geh\u00f6rt haben, dann kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen weg, damit sie nicht glauben und gerettet werden. 13\u00a0Diejenigen auf dem Felsen sind die, die das Wort, wenn sie es h\u00f6ren, mit Freuden aufnehmen, doch diese haben keine Wurzel; sie glauben eine Zeitlang, fallen aber in einer Zeit der Erprobung ab. 14\u00a0Was das betrifft, was unter die Dornen fiel, das sind die, die geh\u00f6rt haben, aber da sie durch Sorgen und Reichtum und Vergn\u00fcgungen dieses Lebens fortgerissen werden, werden sie vollst\u00e4ndig erstickt und bringen nichts zur Vollkommenheit. 15\u00a0Was jenes auf dem vortrefflichen Boden betrifft, das sind die, die das Wort, nachdem sie es mit einem edlen und guten Herzen geh\u00f6rt haben, festhalten und mit Ausharren Frucht tragen.<\/p>\n<p>16\u00a0Niemand, der eine Lampe angez\u00fcndet hat, deckt sie mit einem Gef\u00e4\u00df zu oder stellt sie unter ein Bett, sondern er stellt sie auf einen Leuchter, damit die Eintretenden das Licht sehen k\u00f6nnen. 17\u00a0Denn da ist nichts verborgen, was nicht offenbar werden wird, noch irgend etwas sorgsam verheimlicht, was nie bekanntwerden und nie an die \u00d6ffentlichkeit kommen wird. 18\u00a0Gebt daher acht, wie ihr zuh\u00f6rt; denn wer immer hat, dem wird mehr gegeben werden, wer immer aber nicht hat, dem wird auch noch das, was er zu haben meint, weggenommen werden.\u201c<\/p>\n<p>19\u00a0Nun kamen seine Mutter und seine Br\u00fcder zu ihm, doch konnten sie wegen der Volksmenge nicht zu ihm gelangen. 20\u00a0Es wurde ihm aber berichtet: \u201eDeine Mutter und deine Br\u00fcder stehen drau\u00dfen und wollen dich sehen.\u201c 21\u00a0In Erwiderung sagte er zu ihnen: \u201eMeine Mutter und meine Br\u00fcder sind diese, die das Wort Gottes h\u00f6ren und es tun.\u201c<\/p>\n<p>22\u00a0Im Verlauf eines der Tage stiegen er und seine J\u00fcnger in ein Boot, und er sprach zu ihnen: \u201eLa\u00dft uns an das andere Ufer des Sees hin\u00fcberfahren.\u201c Da fuhren sie ab. 23\u00a0W\u00e4hrend sie aber segelten, schlief er ein. Nun fuhr ein heftiger Windsturm auf den See herab, und sie begannen \u00fcberflutet zu werden und in\u00a0Gefahr zu geraten. 24\u00a0Schlie\u00dflich gingen sie zu ihm hin und weckten ihn auf, indem sie sagten: \u201eUnterweiser, Unterweiser, wir gehen zugrunde!\u201c Er richtete sich auf, schalt den Wind und das Toben des Wassers, und sie lie\u00dfen nach, und eine Stille trat ein. 25\u00a0Dann sprach er zu ihnen: \u201eWo ist euer Glaube?\u201c Doch von Furcht ergriffen, verwunderten sie sich und sagten zueinander: \u201eWer ist denn dieser, da er sogar den Winden und dem Wasser befiehlt und sie ihm gehorchen?\u201c<\/p>\n<p>26\u00a0Und sie legten am Ufer des Landes der Geras\u1eb9ner an, das Galil\u00e4\u0323a gegen\u00fcberliegt. 27\u00a0Als er aber ans Land stieg, begegnete ihm ein gewisser Mann aus der Stadt, der D\u00e4m\u1ecdnen hatte. Schon seit geraumer Zeit hatte er keine Kleidung angezogen, und er hielt sich nicht zu Hause auf, sondern inmitten der Gr\u00fcfte. 28\u00a0Als er Jesus erblickte, schrie er auf und fiel vor ihm nieder, und mit lauter Stimme sagte er: \u201eWas habe ich mit dir, Jesus, Sohn Gottes, des H\u00f6chsten, zu schaffen? Ich bitte dich, qu\u00e4le mich nicht.\u201c 29\u00a0(Denn er hatte dem unreinen Geist befohlen, von dem Menschen auszufahren. Denn er hatte ihn lange Zeit festgehalten, und er war wiederholt mit Ketten und Fu\u00dffesseln gebunden und verwahrt worden, doch sprengte er jeweils die Fesseln und wurde von dem D\u00e4mon an einsame Orte getrieben.) 30\u00a0Jesus fragte ihn: \u201eWas ist dein Name?\u201c Er sprach: \u201eLegi\u1ecdn\u201c, denn viele D\u00e4m\u1ecdnen waren in ihn gefahren. 31\u00a0Und sie baten ihn fortw\u00e4hrend inst\u00e4ndig, da\u00df er ihnen nicht befehle, in den Abgrund zu fahren. 32\u00a0Nun weidete dort am Berg eine betr\u00e4chtliche Schweineherde; da baten sie ihn inst\u00e4ndig, ihnen zu erlauben, in diese zu fahren. Und er erlaubte es ihnen. 33\u00a0Da fuhren die D\u00e4m\u1ecdnen von dem Menschen aus und fuhren in die Schweine, und die Herde st\u00fcrmte \u00fcber den Steilhang hinab in den See und ertrank. 34\u00a0Als aber die H\u00fcter sahen, was geschehen war, flohen sie und berichteten es in der Stadt und auf dem Land.<\/p>\n<p>35\u00a0Darauf kamen Leute heraus, um zu sehen, was geschehen war, und sie kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von dem die D\u00e4m\u1ecdnen ausgefahren waren, bekleidet und klaren Sinnes zu den F\u00fc\u00dfen Jesu sitzen; und sie gerieten in Furcht. 36\u00a0Diejenigen, die es gesehen hatten, berichteten ihnen, wie der von D\u00e4m\u1ecdnen Besessene gesund gemacht worden war. 37\u00a0Da bat ihn die ganze Menge aus der Umgegend der Geras\u1eb9ner, da\u00df er von ihnen fortgehe, denn gro\u00dfe Furcht hatte sie ergriffen. Dann stieg er in das Boot und kehrte zur\u00fcck. 38\u00a0Der Mann aber, von dem die D\u00e4m\u1ecdnen ausgefahren waren, bat anhaltend, bei ihm bleiben zu d\u00fcrfen; er aber entlie\u00df den Mann, indem er sprach: 39\u00a0\u201eKehr nach Hause zur\u00fcck, und fahr fort, zu erz\u00e4hlen, was Gott alles f\u00fcr dich getan hat.\u201c Demzufolge ging er weg und rief in der ganzen Stadt aus, was Jesus f\u00fcr ihn getan hatte.<\/p>\n<p>40\u00a0Als Jesus zur\u00fcckkam, empfing ihn die Volksmenge freundlich, denn sie alle erwarteten ihn. 41\u00a0Doch siehe, ein Mann namens Ja\u1ecbrus kam, und dieser Mann war ein Vorsteher der Synagoge. Und er fiel Jesus zu F\u00fc\u00dfen und begann ihn inst\u00e4ndig zu bitten, in sein Haus einzukehren, 42\u00a0weil er eine einziggezeugte Tochter im Alter von etwa zw\u00f6lf Jahren hatte, und sie lag im Sterben.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend er hinging, umdr\u00e4ngten ihn die Volksmengen. 43\u00a0Und eine Frau, die seit zw\u00f6lf Jahren mit einem Blutflu\u00df behaftet war und die bei niemand hatte Heilung finden k\u00f6nnen, 44\u00a0n\u00e4herte sich von hinten und r\u00fchrte die Fransen seines \u00e4u\u00dferen Kleides an, und augenblicklich kam ihr Blutflu\u00df zum Stillstand. 45\u00a0Da sprach Jesus: \u201eWer ist es gewesen, der mich anger\u00fchrt hat?\u201c Als sie es alle verneinten, sagte Petrus: \u201eUnterweiser, die Volksmengen engen dich ein und umdr\u00e4ngen dich.\u201c 46\u00a0Jesus aber sprach: \u201eEs hat mich jemand anger\u00fchrt, denn ich habe gemerkt, da\u00df Kraft von mir ausging.\u201c 47\u00a0Als die Frau sah, da\u00df sie nicht unbemerkt geblieben war, kam sie zitternd, fiel vor ihm nieder und enth\u00fcllte vor allem Volk, um welcher Ursache willen sie ihn anger\u00fchrt hatte und wie sie augenblicklich gesund geworden sei. 48\u00a0Er aber sprach zu ihr: \u201eTochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; geh hin in Frieden.\u201c<\/p>\n<p>49\u00a0W\u00e4hrend er noch redete, kam ein gewisser Vertreter des Synagogenvorstehers und sagte: \u201eDeine Tochter ist gestorben; bem\u00fche den Lehrer nicht l\u00e4nger.\u201c 50\u00a0Als Jesus das h\u00f6rte, antwortete er ihm: \u201eF\u00fcrchte dich nicht, bekunde nur Glauben, und sie wird gerettet werden.\u201c 51\u00a0Als er das Haus erreichte, lie\u00df er niemand mit sich hineingehen au\u00dfer Petrus und Joh\u1ea1nnes und Jakobus sowie den Vater und die Mutter des M\u00e4dchens. 52\u00a0Die Leute aber weinten alle und schlugen sich vor Leid ihretwegen. Da sagte er: \u201eH\u00f6rt auf zu weinen, denn sie ist nicht gestorben, sondern schl\u00e4ft.\u201c 53\u00a0Darauf begannen sie ihn zu verlachen, denn sie wu\u00dften, da\u00df sie gestorben war. 54\u00a0Er aber fa\u00dfte sie bei der Hand und rief, indem er sprach: \u201eM\u00e4dchen, steh auf!\u201c 55\u00a0Und ihr Geist kehrte zur\u00fcck, und sie erhob sich augenblicklich, und er befahl, da\u00df ihr etwas zu essen gegeben werde. 56\u00a0Und ihre Eltern waren au\u00dfer sich; doch er wies sie an, niemandem zu sagen, was geschehen war.<\/p>\n<h3>Kapitel 9<\/h3>\n<p>Dann rief er die Zw\u00f6lf zusammen und gab ihnen Macht und Gewalt \u00fcber alle D\u00e4m\u1ecdnen und zum Heilen von Krankheiten. 2\u00a0Und er sandte sie aus, das K\u00f6nigreich Gottes zu predigen und zu heilen, 3\u00a0und er sprach zu ihnen: \u201eNehmt nichts mit auf den Weg, weder einen Stab noch eine Speisetasche, noch Brot, noch Silbergeld; habt auch nicht zwei untere Kleider. 4\u00a0Doch wo immer ihr in ein Haus eintretet, dort bleibt, und von dort geht aus. 5\u00a0Und wo immer man euch nicht aufnimmt, da sch\u00fcttelt den Staub von euren F\u00fc\u00dfen, wenn ihr aus jener Stadt hinausgeht, zum Zeugnis gegen sie.\u201c 6\u00a0Darauf zogen sie aus und gingen durch das Gebiet von Dorf zu Dorf, und \u00fcberall verk\u00fcndigten sie die gute Botschaft und vollbrachten Heilungen.<\/p>\n<p>7\u00a0Nun h\u00f6rte Herodes, der Bezirksherrscher, von allen Dingen, die sich ereigneten, und er geriet in gro\u00dfe Verlegenheit, weil von einigen gesagt wurde, Joh\u1ea1nnes sei von den Toten auferweckt worden, 8\u00a0von anderen aber, El\u1ecba w\u00e4re erschienen, und von noch anderen, da\u00df einer der ehemaligen Propheten auferstanden sei. 9\u00a0Herodes aber sagte: \u201eDen Joh\u1ea1nnes habe ich enthauptet. Wer ist denn dieser, \u00fcber den ich solche Dinge h\u00f6re?\u201c Daher suchte er ihn zu sehen.<\/p>\n<p>10\u00a0Und als die Apostel zur\u00fcckkehrten, erz\u00e4hlten sie ihm, was f\u00fcr Dinge sie getan hatten. Darauf nahm er sie mit und zog sich, um allein zu sein, in eine Stadt, Bethsaida genannt, zur\u00fcck. 11\u00a0Als die Volksmengen es aber erfuhren, folgten sie ihm. Und er nahm sie freundlich auf und begann zu ihnen \u00fcber das K\u00f6nigreich Gottes zu sprechen, und er machte die gesund, die der Heilung bedurften. 12\u00a0Dann begann sich der Tag zu neigen. Die Zw\u00f6lf traten nun herzu und sprachen zu ihm: \u201eEntla\u00df die Volksmenge, damit sie in die D\u00f6rfer und aufs Land ringsum gehen und sich Unterkunft und Proviant besorgen k\u00f6nnen, denn hier drau\u00dfen sind wir an einem einsamen Ort.\u201c 13\u00a0Er aber sagte zu ihnen: \u201eGebt \u00a0i\u00a0h\u00a0r\u00a0 ihnen etwas zu essen.\u201c Sie sprachen: \u201eWir haben nichts weiter als f\u00fcnf Brote und zwei Fische, es sei denn, da\u00df wir vielleicht selbst hingehen und Lebensmittel f\u00fcr alle diese Leute kaufen.\u201c 14\u00a0Es waren n\u00e4mlich etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner. Er aber sagte zu seinen J\u00fcngern: \u201eLa\u00dft sie sich lagern wie bei Mahlzeiten, in Gruppen von je etwa f\u00fcnfzig.\u201c 15\u00a0Und sie taten so und lie\u00dfen alle sich lagern. 16\u00a0Dann nahm er die f\u00fcnf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, segnete sie und brach sie und begann sie den J\u00fcngern zu geben, damit diese sie der Volksmenge vorsetzten. 17\u00a0Und sie a\u00dfen alle und wurden satt, und das, was ihnen \u00fcbrigblieb, wurde aufgehoben, zw\u00f6lf K\u00f6rbe [voll] Brocken.<\/p>\n<p>18\u00a0Sp\u00e4ter, als er allein betete, kamen die J\u00fcnger zusammen zu ihm, und er befragte sie, indem er sprach: \u201eWas sagen die Volksmengen, wer ich sei?\u201c 19\u00a0In Erwiderung sagten sie: \u201eJoh\u1ea1nnes der T\u00e4ufer; andere aber: El\u1ecba, und wieder andere, da\u00df einer von den ehemaligen Propheten auferstanden sei.\u201c 20\u00a0Da sagte er zu ihnen: \u201eIhr aber, was sagt ihr, wer ich sei?\u201c Petrus erwiderte und sprach: \u201eDer Christus Gottes.\u201c 21\u00a0Dann wies er sie in einer ernsten Rede an, dies niemandem zu sagen, 22\u00a0wobei er sprach: \u201eDer Menschensohn mu\u00df vieles leiden und von den \u00e4lteren M\u00e4nnern und Oberpriestern und Schriftgelehrten verworfen und get\u00f6tet werden und am dritten Tag auferweckt werden.\u201c<\/p>\n<p>23\u00a0Dann sagte er weiter zu allen: \u201eWenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme Tag f\u00fcr Tag seinen Marterpfahl auf und folge mir best\u00e4ndig. 24\u00a0Denn wer immer seine Seele retten will, wird sie verlieren; wer immer aber seine Seele um meinetwillen verliert, der wird sie retten. 25\u00a0In der Tat, welchen Nutzen hat ein Mensch davon, wenn er die\u00a0ganze Welt gewinnt, sich selbst aber verliert oder Schaden erleidet? 26\u00a0Denn wer immer sich meiner und meiner Worte sch\u00e4mt, dessen wird sich der Menschensohn sch\u00e4men, wenn er in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel gekommen sein wird. 27\u00a0Ich sage euch aber der Wahrheit gem\u00e4\u00df: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod \u00fcberhaupt nicht schmecken, bis sie zuerst das K\u00f6nigreich Gottes sehen.\u201c<\/p>\n<p>28\u00a0In der Tat, etwa acht Tage nach diesen Worten nahm er Petrus und Joh\u1ea1nnes und Jakobus mit und stieg auf den Berg hinauf, um zu beten. 29\u00a0Und w\u00e4hrend er betete, ver\u00e4nderte sich das Aussehen seines Gesichts, und sein Gewand wurde strahlend wei\u00df. 30\u00a0Und siehe, zwei M\u00e4nner unterhielten sich mit ihm, es waren Moses und El\u1ecba. 31\u00a0Diese erschienen mit Herrlichkeit und begannen \u00fcber seinen Weggang zu reden, den er in Jerusalem erf\u00fcllen sollte. 32\u00a0Nun waren Petrus und die mit ihm waren, vom Schlaf beschwert; doch als sie v\u00f6llig wach wurden, sahen sie seine Herrlichkeit und die zwei M\u00e4nner, die bei ihm standen. 33\u00a0Und als diese sich von ihm trennten, sprach Petrus zu Jesus: \u201eUnterweiser, es ist sch\u00f6n, da\u00df wir hier sind, so la\u00dft uns drei Zelte errichten, eins f\u00fcr dich und eins f\u00fcr Moses und eins f\u00fcr El\u1ecba\u201c, ohne da\u00df er wu\u00dfte, was er sagte. 34\u00a0W\u00e4hrend er aber diese Dinge sagte, bildete sich eine Wolke und begann sie zu \u00fcberschatten. Als sie in die Wolke hineinkamen, wurden sie von Furcht erfa\u00dft. 35\u00a0Und eine Stimme kam aus der Wolke und sprach: \u201eDieser ist mein Sohn, der auserw\u00e4hlte. H\u00f6rt auf ihn!\u201c 36\u00a0Und als die Stimme kam, wurde Jesus allein vorgefunden. Sie aber schwiegen und berichteten in jenen Tagen niemandem etwas von den Dingen, die sie gesehen hatten.<\/p>\n<p>37\u00a0Als sie am folgenden Tag von dem Berg hinabstiegen, kam ihm eine gro\u00dfe Volksmenge entgegen. 38\u00a0Und siehe, ein Mann aus der Volksmenge rief laut und sprach: \u201eLehrer, ich bitte dich, einen Blick auf meinen Sohn zu werfen, denn er ist mein einziggezeugter, 39\u00a0und siehe, ein Geist fa\u00dft ihn, und pl\u00f6tzlich schreit er auf, und er wirft ihn in Kr\u00e4mpfe, so da\u00df er sch\u00e4umt, und er zieht sich kaum von ihm zur\u00fcck, nachdem er ihn aufgerieben hat. 40\u00a0Und ich bat deine J\u00fcnger, ihn auszutreiben, aber sie konnten [es] nicht.\u201c 41\u00a0Als Antwort sagte Jesus: \u201eO du ungl\u00e4ubige und verdrehte Generation, wie lange mu\u00df ich noch bei euch sein und euch ertragen? F\u00fchr deinen Sohn hierher.\u201c 42\u00a0Aber sogar als er sich n\u00e4herte, schlug der D\u00e4mon ihn zu Boden und warf ihn in heftige Kr\u00e4mpfe. Jesus aber schalt den unreinen Geist und machte den Knaben gesund und \u00fcbergab ihn seinem Vater. 43\u00a0Da gerieten sie alle in h\u00f6chstes Erstaunen \u00fcber die erhabene Macht Gottes.<\/p>\n<p>Als sich nun alle verwunderten \u00fcber alle Dinge, die er tat, sprach er zu seinen J\u00fcngern: 44\u00a0\u201eNehmt diese Worte in euren Ohren auf, denn es ist dem Menschensohn bestimmt, den H\u00e4nden der Menschen ausgeliefert zu werden.\u201c 45\u00a0Sie aber verstanden diesen Ausspruch immer noch nicht. Er war tats\u00e4chlich vor ihnen verh\u00fcllt, damit sie ihn nicht begriffen, und sie scheuten sich, ihn \u00fcber diesen Ausspruch zu befragen.<\/p>\n<p>46\u00a0Nun kam unter ihnen die \u00dcberlegung auf, wer von ihnen wohl der Gr\u00f6\u00dfte sein werde. 47\u00a0Jesus, der die \u00dcberlegung ihres Herzens erkannte, nahm ein kleines Kind, stellte es neben sich 48\u00a0und sprach zu ihnen: \u201eWer immer dieses kleine Kind aufgrund meines Namens aufnimmt, nimmt [auch] mich auf, und wer immer mich aufnimmt, nimmt [auch] den auf, der mich ausgesandt hat. Denn wer sich unter euch allen als ein Geringerer benimmt, der ist gro\u00df.\u201c<\/p>\n<p>49\u00a0Joh\u1ea1nnes gab zur Antwort: \u201eUnterweiser, wir sahen jemand unter Benutzung deines Namens D\u00e4m\u1ecdnen austreiben, und wir suchten ihn zu hindern, weil er [dir] nicht mit uns nachfolgt.\u201c 50\u00a0Jesus aber sprach zu ihm: \u201eSucht [ihn] nicht zu hindern, denn wer nicht gegen euch ist, ist f\u00fcr euch.\u201c<\/p>\n<p>51\u00a0Weil die Tage nun voll wurden, da er hinaufgenommen werden sollte, richtete er sein Angesicht fest darauf, nach Jerusalem zu gehen. 52\u00a0Somit sandte er Boten vor sich her. Und sie gingen hin und traten in ein Dorf der Samar\u1ecbter ein, um Vorbereitungen f\u00fcr ihn zu treffen; 53\u00a0doch nahm man ihn nicht auf, weil sein Angesicht darauf gerichtet war, nach Jerusalem zu gehen. 54\u00a0Als die J\u00fcnger Jakobus und Joh\u1ea1nnes das sahen, sagten sie: \u201eHerr, willst du, da\u00df wir sagen, es solle Feuer vom Himmel herabkommen und sie vertilgen?\u201c 55\u00a0Er aber wandte sich um und schalt sie. 56\u00a0Da begaben sie sich in ein anderes Dorf.<\/p>\n<p>57\u00a0Als sie nun unterwegs waren, sagte einer zu ihm: \u201eIch will dir folgen, wohin du auch gehst.\u201c 58\u00a0Und Jesus sprach zu ihm: \u201eDie F\u00fcchse haben H\u00f6hlen, und die V\u00f6gel des Himmels haben Schlafsitze, der Menschensohn aber hat keine St\u00e4tte, wo er sein Haupt niederlegen kann.\u201c 59\u00a0Dann sagte er zu einem anderen: \u201eFolge mir nach.\u201c Dieser sprach: \u201eErlaube mir, zuerst hinzugehen und meinen Vater zu begraben.\u201c 60\u00a0Er aber sprach zu ihm: \u201eLa\u00df die Toten ihre Toten begraben, du aber geh hin, und verk\u00fcndige das K\u00f6nigreich Gottes weit und breit.\u201c 61\u00a0Und noch ein anderer sagte: \u201eIch will dir folgen, Herr; doch erlaube mir zuerst, meinen Hausgenossen Lebewohl zu sagen.\u201c 62\u00a0Jesus sprach zu ihm: \u201eNiemand, der seine Hand an einen Pflug gelegt hat und nach den Dingen blickt, die dahinten sind, ist f\u00fcr das K\u00f6nigreich Gottes tauglich.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 7 Nachdem er alle seine Reden vor den Ohren des Volkes vollendet hatte, ging er nach Kap\u1eb9rnaum hinein. 2\u00a0Der Sklave eines gewissen Offiziers nun, der ihm teuer war, war leidend und lag im Sterben. 3\u00a0Als er von Jesus h\u00f6rte, sandte er \u00e4ltere M\u00e4nner der Juden zu ihm, um ihn zu bitten, da\u00df er komme [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[478,2],"tags":[],"class_list":["post-1293","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lukas","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1293","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1293"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1293\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1294,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1293\/revisions\/1294"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}