
{"id":1277,"date":"2009-10-26T11:33:25","date_gmt":"2009-10-26T10:33:25","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1277"},"modified":"2009-10-24T11:35:27","modified_gmt":"2009-10-24T10:35:27","slug":"markus-11-13","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1277","title":{"rendered":"Markus 11 &#8211; 13"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 11<\/h3>\n<p>Als sie sich nun Jerusalem, Bethph\u1ea1ge und Beth\u1ea1nien am \u00d6lberg n\u00e4herten, sandte er zwei seiner J\u00fcnger aus 2\u00a0und sprach zu ihnen: \u201eGeht in das Dorf, das ihr vor euch seht, und sobald ihr in dasselbe eintretet, werdet ihr ein F\u00fcllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los, und bringt es [her]. 3\u00a0Und wenn jemand zu euch sagt: \u201aWarum tut ihr das?\u2018, so sprecht: \u201aDer Herr ben\u00f6tigt es und wird es gleich wieder hierher zur\u00fccksenden.\u2018\u00a0\u201c 4\u00a0Da gingen sie hin und fanden das F\u00fcllen an der T\u00fcr angebunden, drau\u00dfen an der Nebenstra\u00dfe, und sie banden es los. 5\u00a0Doch einige der dort Stehenden begannen zu ihnen zu sagen: \u201eWas tut ihr da, das F\u00fcllen loszubinden?\u201c 6\u00a0Da sprachen sie zu diesen so, wie es Jesus gesagt hatte; und sie lie\u00dfen sie gehen.<\/p>\n<p>7\u00a0Und sie brachten das F\u00fcllen zu Jesus, und sie legten ihre \u00e4u\u00dferen Kleider dar\u00fcber, und er setzte sich auf dasselbe. 8\u00a0Auch breiteten viele ihre \u00e4u\u00dferen Kleider auf dem Weg aus, andere aber hieben auf den Feldern Laubzweige ab. 9\u00a0Und die, die vorausgingen, und die, die hinterherkamen, riefen fortgesetzt: \u201eRette, bitte! Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt! 10\u00a0Gesegnet ist das kommende K\u00f6nigreich unseres Vaters David! Rette, bitte, in den H\u00f6hen droben!\u201c 11\u00a0Und er zog in Jerusalem ein, in den Tempel; und er schaute sich ringsum alle Dinge an, und da es schon zu sp\u00e4ter Stunde war, ging er mit den Zw\u00f6lfen hinaus nach Beth\u1ea1nien.<\/p>\n<p>12\u00a0Am n\u00e4chsten Tag, als sie aus Beth\u1ea1nien herausgekommen waren, wurde er hungrig. 13\u00a0Und aus einiger Entfernung erblickte er einen Feigenbaum, der Bl\u00e4tter hatte, und er ging hin, um zu sehen, ob er vielleicht etwas an ihm finde. Doch als er zu ihm hinkam, fand er nichts als Bl\u00e4tter, denn es war nicht die Zeit der Feigen. 14\u00a0Da ergriff er das Wort und sprach zu ihm: \u201eNiemand esse mehr Frucht von dir immerdar.\u201c Und seine J\u00fcnger h\u00f6rten es.<\/p>\n<p>15\u00a0Nun kamen sie nach Jerusalem. Dort ging er in den Tempel hinein und fing an, diejenigen, die im Tempel verkauften und kauften, hinauszutreiben, und er stie\u00df die Tische der Geldwechsler und die B\u00e4nke der Taubenverk\u00e4ufer um; 16\u00a0und er lie\u00df nicht zu, da\u00df jemand ein Ger\u00e4t durch den Tempel trug, 17\u00a0sondern er lehrte fortw\u00e4hrend und sprach: \u201eSteht nicht geschrieben: \u201aMein Haus wird ein Haus des Gebets f\u00fcr alle Nationen genannt werden.\u2018? Ihr aber habt es zu einer R\u00e4uberh\u00f6hle gemacht.\u201c 18\u00a0Und die Oberpriester und die Schriftgelehrten h\u00f6rten es, und sie suchten, wie sie ihn vernichten k\u00f6nnten; denn sie f\u00fcrchteten ihn, da die ganze Volksmenge \u00fcber sein Lehren best\u00e4ndig h\u00f6chst erstaunt war.<\/p>\n<p>19\u00a0Und wenn es am Tag sp\u00e4t wurde, gingen sie jeweils aus der Stadt hinaus. 20\u00a0Doch als sie fr\u00fchmorgens vor\u00fcbergingen, sahen sie den Feigenbaum bereits von den Wurzeln an verdorrt. 21\u00a0Da erinnerte sich Petrus und sagte zu ihm: \u201eRabbi, sieh, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.\u201c 22\u00a0Und Jesus gab ihnen zur Antwort: \u201eHabt Glauben an Gott. 23\u00a0Wahrlich, ich sage euch: Wer immer zu diesem Berg spricht: \u201aWerde emporgehoben und ins Meer geworfen\u2018 und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, da\u00df das, was er sagt, geschehen wird, dem wird es widerfahren. 24\u00a0Darum sage ich euch: Alle Dinge, um die ihr betet und bittet, glaubt, da\u00df ihr sie sozusagen empfangen habt, und ihr werdet sie haben. 25\u00a0Und wenn ihr dasteht und betet, so vergebt, was immer ihr gegeneinander habt, damit euer Vater, der in den Himmeln ist, auch euch eure Verfehlungen vergebe.\u201c 26\u00a0\u2014\u2014<\/p>\n<p>27\u00a0Und sie kamen wieder nach Jerusalem. Und als er im Tempel umherging, traten die Oberpriester und die Schriftgelehrten und die \u00e4lteren M\u00e4nner zu ihm 28\u00a0und begannen zu ihm zu sagen: \u201eMit welcher Befugnis tust du diese Dinge? Oder wer hat dir diese Befugnis gegeben, diese Dinge zu tun?\u201c 29\u00a0Jesus sagte zu ihnen: \u201eIch will euch e\u00a0i\u00a0n\u00a0e Frage stellen. Ihr antwortet mir, und ich will auch euch sagen, mit welcher Befugnis ich diese Dinge tue. 30\u00a0War die Taufe des Joh\u1ea1nnes vom Himmel oder von Menschen? Antwortet mir.\u201c 31\u00a0Da begannen sie, unter sich zu \u00fcberlegen, und sprachen: \u201eWenn wir sagen: \u201aVom Himmel\u2018, wird er sagen: \u201aWarum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?\u2018 32\u00a0D\u00fcrfen wir aber sagen: \u201aVon Menschen\u2018?\u201c \u2014 Sie hatten Furcht vor der Volksmenge, denn sie alle hielten daf\u00fcr, da\u00df Joh\u1ea1nnes wirklich ein Prophet gewesen war. 33\u00a0Als Antwort sagten sie daher zu Jesus: \u201eWir wissen es nicht.\u201c Und Jesus sprach zu ihnen: \u201eDann sage ich euch auch nicht, mit welcher Befugnis ich diese Dinge tue.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 12<\/h3>\n<p>Er fing auch an, in Gleichnissen zu ihnen zu reden: \u201eEin Mensch pflanzte einen Weingarten und umgab ihn mit einem Zaun und grub eine Kufe f\u00fcr die Weinkelter und errichtete einen Turm und verpachtete ihn an Weing\u00e4rtner und reiste au\u00dfer Landes. 2\u00a0Dann sandte er zur gegebenen Zeit einen Sklaven zu den Weing\u00e4rtnern, damit er etwas von den Fr\u00fcchten des Weingartens von den Weing\u00e4rtnern erhalte. 3\u00a0Sie aber nahmen ihn, pr\u00fcgelten ihn und sandten ihn leer fort. 4\u00a0Und wieder sandte er einen anderen Sklaven zu ihnen; und diesen schlugen sie auf den Kopf und entehrten ihn. 5\u00a0Und er sandte einen weiteren hin, und diesen t\u00f6teten sie, und viele andere, einige von ihnen pr\u00fcgelten sie, und einige von ihnen t\u00f6teten sie. 6\u00a0Noch einen hatte er, einen geliebten Sohn. Er sandte ihn zuletzt zu ihnen, indem er sprach: \u201aSie werden vor meinem Sohn Respekt haben.\u2018 7\u00a0Aber jene Weing\u00e4rtner sagten unter sich: \u201aDieser ist der Erbe. Kommt, la\u00dft uns ihn t\u00f6ten, und das Erbe wird unser sein.\u2018 8\u00a0Da nahmen sie ihn und t\u00f6teten ihn und warfen ihn aus dem Weingarten hinaus. 9\u00a0Was wird der Eigent\u00fcmer des Weingartens tun? Er wird kommen und die Weing\u00e4rtner umbringen und wird den Weingarten anderen geben. 10\u00a0Habt ihr nie dieses Schriftwort gelesen: \u201aDer Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Haupteckstein geworden. 11\u00a0Von Jehova aus ist dies geschehen, und es ist wunderbar in unseren Augen.\u2018?\u201c<\/p>\n<p>12\u00a0Darauf suchten sie ihn zu greifen, doch f\u00fcrchteten sie die Volksmenge, denn sie merkten, da\u00df er sie im Sinn gehabt hatte, als er das Gleichnis sprach. Somit lie\u00dfen sie von ihm ab und gingen fort.<\/p>\n<p>13\u00a0Als n\u00e4chstes sandten sie einige von den Pharis\u00e4ern und von den Parteianh\u00e4ngern des Herodes zu ihm, um ihn in seiner Rede zu fangen. 14\u00a0Nachdem diese gekommen waren, sagten sie zu ihm: \u201eLehrer, wir wissen, da\u00df du wahrhaftig bist, und du k\u00fcmmerst dich um niemand, denn du schaust nicht auf die \u00e4u\u00dfere Erscheinung der Menschen, sondern du lehrst den Weg Gottes der Wahrheit gem\u00e4\u00df: Ist es erlaubt, C\u00e4sar Kopfsteuer zu zahlen, oder nicht? 15\u00a0Sollen wir zahlen, oder sollen wir nicht zahlen?\u201c Er durchschaute ihre Heuchelei und sprach zu ihnen: \u201eWarum stellt ihr mich auf die Probe? Bringt mir einen Den\u1ea1r, damit ich [ihn] anschaue.\u201c 16\u00a0Sie brachten einen. Und er sagte zu ihnen: \u201eWessen Bild und Aufschrift ist dies?\u201c Sie sprachen zu ihm: \u201eC\u00e4sars.\u201c 17\u00a0Da sagte Jesus: \u201eZahlt C\u00e4sars Dinge C\u00e4sar zur\u00fcck, Gottes Dinge aber Gott.\u201c Und sie\u00a0begannen sich \u00fcber ihn zu verwundern.<\/p>\n<p>18\u00a0Nun kamen Sadduz\u00e4\u0323er zu ihm, die sagen, es gebe keine Auferstehung, und sie stellten ihm die Frage: 19\u00a0\u201eLehrer, Moses schrieb uns, da\u00df, wenn jemandes Bruder stirbt und eine Frau zur\u00fcckl\u00e4\u00dft, aber kein Kind hinterl\u00e4\u00dft, sein Bruder die Frau nehmen und f\u00fcr seinen Bruder Nachkommen von ihr erwecken sollte. 20\u00a0Da waren sieben Br\u00fcder; und der erste nahm eine Frau, doch hinterlie\u00df er, als er starb, keine Nachkommen. 21\u00a0Und der zweite nahm sie, starb aber, ohne Nachkommen zu hinterlassen; und der dritte ebenso. 22\u00a0Und die sieben hinterlie\u00dfen keine Nachkommen. Als letzte von allen starb auch die Frau. 23\u00a0Wer von ihnen wird sie in der Auferstehung zur Frau haben? Denn die sieben hatten sie zur Frau.\u201c 24\u00a0Jesus sprach zu ihnen: \u201eSeid ihr nicht deshalb im Irrtum, weil ihr weder die Schriften noch die Macht Gottes kennt? 25\u00a0Denn wenn sie von den Toten auferstehen, heiraten M\u00e4nner nicht, noch werden Frauen verheiratet, sondern sie sind wie Engel in den Himmeln. 26\u00a0Was aber die Toten betrifft, da\u00df sie auferweckt werden, habt ihr nicht in dem Buch Mose, in dem Bericht \u00fcber den Dornbusch, gelesen, wie Gott zu ihm sprach: \u201aIch bin der Gott Abrahams und [der] Gott \u1ecasa\u00b7aks und [der] Gott Jakobs.\u2018? 27\u00a0Er ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. Ihr seid sehr im Irrtum.\u201c<\/p>\n<p>28\u00a0Einer von den Schriftgelehrten nun, der herzugetreten war und ihren Wortstreit geh\u00f6rt hatte, erkannte, da\u00df er auf vortreffliche Weise geantwortet hatte, und fragte ihn: \u201eWelches Gebot ist das erste von allen?\u201c 29\u00a0Jesus antwortete: \u201eDas erste ist: \u201aH\u00f6re, o Israel: Jehova, unser Gott, ist e\u00a0i\u00a0n Jehova, 30\u00a0und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn und mit deiner ganzen Kraft.\u2018 31\u00a0Das zweite ist dieses: \u201aDu sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst.\u2018 Kein anderes Gebot ist gr\u00f6\u00dfer als diese.\u201c 32\u00a0Der Schriftgelehrte sagte zu ihm: \u201eLehrer, treffend hast du der Wahrheit gem\u00e4\u00df gesagt: \u201aER ist E\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0r\u00a0, und da ist kein anderer als ER\u2018; 33\u00a0und dieses, \u201aihn zu lieben mit ganzem Herzen und mit ganzem Verstand und mit ganzer Kraft\u2018, und dieses, \u201aseinen N\u00e4chsten zu lieben wie sich selbst\u2018, ist weit mehr wert als alle Ganzbrandopfer und Schlachtopfer.\u201c 34\u00a0Da Jesus erkannte, da\u00df er verst\u00e4ndig geantwortet hatte, sagte er zu ihm: \u201eDu bist nicht fern vom K\u00f6nigreich Gottes.\u201c Niemand aber hatte mehr den Mut, ihn zu befragen.<\/p>\n<p>35\u00a0Als Jesus jedoch antwortete, begann er, w\u00e4hrend er im Tempel lehrte, zu sagen: \u201eWieso sagen die Schriftgelehrten, da\u00df der Christus Davids Sohn ist? 36\u00a0Durch den heiligen Geist sagte David selbst: \u201aJehova sprach zu meinem Herrn: \u201eSetze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde unter deine F\u00fc\u00dfe lege.\u201c\u00a0\u2018 37\u00a0David selbst nennt ihn \u201aHerr\u2018, doch wie kommt es, da\u00df er sein Sohn ist?\u201c<\/p>\n<p>Und die gro\u00dfe Volksmenge h\u00f6rte ihm mit Lust zu. 38\u00a0Und w\u00e4hrend er lehrte, sagte er weiter: \u201eNehmt euch vor den Schriftgelehrten in acht, die in langen Gew\u00e4ndern umhergehen wollen und Begr\u00fc\u00dfungen auf den Marktpl\u00e4tzen begehren 39\u00a0sowie die vorderen Sitze in den Synagogen und die hervorragendsten Pl\u00e4tze bei Abendessen. 40\u00a0Sie sind es, die die H\u00e4user der Witwen verzehren und zum Vorwand lange Gebete sprechen; diese werden ein schwereres Gericht empfangen.\u201c<\/p>\n<p>41\u00a0Und er setzte sich den Schatzk\u00e4sten gegen\u00fcber nieder und begann zu beobachten, wie das Volk Geld in die Schatzk\u00e4sten einwarf; und viele Reiche warfen viele M\u00fcnzen ein. 42\u00a0Nun kam eine arme Witwe und warf zwei kleine M\u00fcnzen von ganz geringem Wert ein. 43\u00a0Da rief er seine J\u00fcnger zu sich und sprach zu ihnen: \u201eWahrlich, ich sage euch, da\u00df diese arme Witwe mehr eingeworfen hat als alle, die Geld\u00a0in die Schatzk\u00e4sten einwarfen; 44\u00a0denn sie alle haben von ihrem \u00dcberflu\u00df eingeworfen; sie aber hat von ihrem Mangel alles eingeworfen, was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 13<\/h3>\n<p>Als er aus dem Tempel hinausging, sagte einer seiner J\u00fcnger zu ihm: \u201eLehrer, schau, was f\u00fcr Steine und was f\u00fcr Bauten!\u201c 2\u00a0Jesus sagte jedoch zu ihm: \u201eSiehst du diese gro\u00dfen Bauten? Bestimmt wird hier nicht ein Stein auf dem anderen gelassen, der nicht niedergerissen werden wird.\u201c<\/p>\n<p>3\u00a0Und als er auf dem \u00d6lberg sa\u00df, dem Tempel gegen\u00fcber, begannen ihn Petrus und Jakobus und Joh\u1ea1nnes und Andreas, als sie mit ihm allein waren, zu fragen: 4\u00a0\u201eSag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen sein, wann alle diese Dinge zu einem Abschlu\u00df kommen sollen?\u201c 5\u00a0Da fing Jesus an, zu ihnen zu sagen: \u201eSeht zu, da\u00df euch niemand irref\u00fchrt. 6\u00a0Viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: \u201aIch bin es\u2018 und werden viele irref\u00fchren. 7\u00a0\u00dcberdies, wenn ihr von Kriegen und Kriegsberichten h\u00f6rt, so erschreckt nicht; [diese Dinge] m\u00fcssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.<\/p>\n<p>8\u00a0Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und K\u00f6nigreich gegen K\u00f6nigreich, es wird an einem Ort nach dem anderen Erdbeben geben, Lebensmittelknappheit wird eintreten. Diese Dinge sind ein Anfang der Bedr\u00e4ngniswehen.<\/p>\n<p>9\u00a0Was euch betrifft, gebt acht auf euch selbst; man wird euch \u00f6rtlichen Gerichten ausliefern, und ihr werdet in Synagogen geschlagen und um meinetwillen vor Statthalter und K\u00f6nige gestellt werden, ihnen zu einem Zeugnis. 10\u00a0Auch mu\u00df unter allen Nationen zuerst die gute Botschaft gepredigt werden. 11\u00a0Wenn sie euch aber abf\u00fchren, um euch auszuliefern, so macht euch nicht im voraus Sorgen \u00fcber das, was ihr reden sollt, sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet, denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der heilige Geist. 12\u00a0Ferner wird ein Bruder den Bruder zum Tode \u00fcberliefern und ein Vater ein Kind, und Kinder werden gegen [die] Eltern aufstehen und sie zu Tode bringen lassen; 13\u00a0und um meines Namens willen werdet ihr Gegenstand des Hasses aller Menschen sein. Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden.<\/p>\n<p>14\u00a0Wenn ihr aber das abscheuliche Ding, das Verw\u00fcstung verursacht, dort stehen seht, wo es nicht stehen sollte (der Leser wende Unterscheidungsverm\u00f6gen an), dann sollen die, die in Jud\u00e4\u0323a sind, in die Berge zu fliehen beginnen. 15\u00a0Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, noch gehe er hinein, um etwas aus seinem Haus zu holen; 16\u00a0und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zur\u00fcck zu den Dingen hinter sich, um sein \u00e4u\u00dferes Kleid zu holen. 17\u00a0Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! 18\u00a0Betet unabl\u00e4ssig, da\u00df es nicht zur Winterzeit geschehe; 19\u00a0denn jene Tage werden [Tage] einer Drangsal sein, wie es seit Anfang der Sch\u00f6pfung, die Gott schuf, bis zu dieser Zeit keine gegeben hat und nicht wieder geben wird. 20\u00a0In der Tat, wenn Jehova die Tage nicht verk\u00fcrzt h\u00e4tte, so w\u00fcrde kein Fleisch gerettet werden. Aber um der Auserw\u00e4hlten willen, die er auserw\u00e4hlt hat, hat er die Tage verk\u00fcrzt.<\/p>\n<p>21\u00a0Wenn dann auch jemand zu euch sagt: \u201aSiehe! Hier ist der Christus\u2018, \u201aSiehe! Dort ist er\u2018, glaubt [es] nicht. 22\u00a0Denn falsche Christusse und falsche Propheten werden aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn m\u00f6glich, die Auserw\u00e4hlten irrezuf\u00fchren. 23\u00a0Seht euch also vor; ich habe euch alles vorhergesagt.<\/p>\n<p>24\u00a0In jenen Tagen aber, nach jener Drangsal, wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, 25\u00a0und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kr\u00e4fte, die in den Himmeln sind, werden ersch\u00fcttert werden. 26\u00a0Und dann werden sie den Menschensohn in Wolken mit gro\u00dfer Macht und Herrlichkeit kommen sehen. 27\u00a0Und dann wird er die Engel aussenden und wird seine Auserw\u00e4hlten von den vier Winden her versammeln, vom \u00e4u\u00dfersten [Ende] der Erde bis zum \u00e4u\u00dfersten [Ende] des Himmels.<\/p>\n<p>28\u00a0Von dem Feigenbaum lernt nun das Gleichnis: Sobald sein junger Zweig weich wird und seine Bl\u00e4tter hervortreibt, erkennt ihr, da\u00df der Sommer nahe ist. 29\u00a0Ebenso auch ihr, wenn ihr diese Dinge geschehen seht, so erkennt, da\u00df er nahe an den T\u00fcren ist. 30\u00a0Wahrlich, ich sage euch, da\u00df diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen. 31\u00a0Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.<\/p>\n<p>32\u00a0Von jenem Tag oder der Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel im Himmel noch der Sohn, sondern [nur] der Vater. 33\u00a0Haltet st\u00e4ndig Ausschau, bleibt wach, denn ihr wi\u00dft nicht, wann die bestimmte Zeit da ist. 34\u00a0Es ist wie ein Mensch, der, als er au\u00dfer Landes reiste, sein Haus verlie\u00df und seinen Sklaven Vollmacht gab, einem jeden seine Arbeit, und dem T\u00fcrh\u00fcter gebot, wachsam zu sein. 35\u00a0Wacht also beharrlich, denn ihr wi\u00dft nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob sp\u00e4t am Tag oder um Mitternacht oder beim Hahnenschrei oder fr\u00fchmorgens, 36\u00a0damit er euch, wenn er pl\u00f6tzlich eintrifft, nicht schlafend finde. 37\u00a0Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wacht best\u00e4ndig.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 11 Als sie sich nun Jerusalem, Bethph\u1ea1ge und Beth\u1ea1nien am \u00d6lberg n\u00e4herten, sandte er zwei seiner J\u00fcnger aus 2\u00a0und sprach zu ihnen: \u201eGeht in das Dorf, das ihr vor euch seht, und sobald ihr in dasselbe eintretet, werdet ihr ein F\u00fcllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[477,2],"tags":[],"class_list":["post-1277","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-markus","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1277","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1277"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1277\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1278,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1277\/revisions\/1278"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1277"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1277"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1277"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}