
{"id":1271,"date":"2009-10-23T11:24:36","date_gmt":"2009-10-23T10:24:36","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1271"},"modified":"2009-10-24T11:27:50","modified_gmt":"2009-10-24T10:27:50","slug":"markus-1-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1271","title":{"rendered":"Markus 1 &#8211; 3"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 1<\/h3>\n<p>Anfang der guten Botschaft \u00fcber Jesus Christus: 2\u00a0So, wie es in Jesaja, dem Propheten, geschrieben steht: \u201e(Siehe! Ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg bereiten wird.) 3\u00a0Horch! Es ruft jemand in der Wildnis: \u201aBereitet den Weg Jehovas, macht seine Stra\u00dfen gerade\u2018\u00a0\u201c, 4\u00a0so trat Joh\u1ea1nnes, der taufte, in der Wildnis auf [und] predigte die Taufe [als\u00a0Symbol] der Reue zur Vergebung von\u00a0S\u00fcnden. 5\u00a0Demzufolge zogen das ganze Gebiet von Jud\u00e4\u0323a und alle Bewohner von Jerusalem zu ihm hinaus, und sie wurden von ihm im Jordanflu\u00df getauft, indem sie offen ihre S\u00fcnden bekannten. 6\u00a0Joh\u1ea1nnes nun war mit Kamelhaar und mit einem ledernen G\u00fcrtel um seine Lenden bekleidet und a\u00df Heuschrecken und wilden Honig. 7\u00a0Und er predigte und sprach: \u201eNach mir kommt einer, der st\u00e4rker ist als ich; ich bin nicht wert, mich zu b\u00fccken und die Riemen seiner Sandalen zu l\u00f6sen. 8\u00a0Ich taufte euch mit Wasser, er aber wird euch mit heiligem Geist taufen.\u201c<\/p>\n<p>9\u00a0Im Laufe jener Tage kam Jesus von N\u1ea1zareth in Galil\u00e4\u0323a und wurde von Joh\u1ea1nnes im Jordan getauft. 10\u00a0Und sogleich, als er aus dem Wasser heraufkam, sah er die Himmel sich teilen und den Geist gleich einer Taube auf ihn herabkommen; 11\u00a0und eine Stimme kam aus den Himmeln: \u201eDu bist mein Sohn, der geliebte; an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.\u201c<\/p>\n<p>12\u00a0Und sogleich trieb ihn der Geist in die Wildnis. 13\u00a0Und er blieb vierzig Tage in der Wildnis, wurde vom Satan versucht, und er war bei den wilden Tieren, doch die Engel dienten ihm.<\/p>\n<p>14\u00a0Nachdem nun Joh\u1ea1nnes in Haft genommen worden war, ging Jesus nach Galil\u00e4\u0323a, predigte die gute Botschaft Gottes 15\u00a0und sprach: \u201eDie bestimmte Zeit ist erf\u00fcllt, und das K\u00f6nigreich Gottes hat sich genaht. Bereut und glaubt an die gute Botschaft.\u201c<\/p>\n<p>16\u00a0W\u00e4hrend er am Galil\u00e4ischen Meer entlangwanderte, sah er S\u1ecbmon und Andreas, den Bruder S\u1ecbmons, die [ihre Netze] in das Meer auswarfen, denn sie waren Fischer. 17\u00a0Da sagte Jesus zu ihnen: \u201eKommt mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen.\u201c 18\u00a0Und sogleich verlie\u00dfen sie ihre Netze und folgten ihm. 19\u00a0Und nachdem er ein wenig weitergegangen war, sah er Jakobus, den [Sohn] des Zebed\u00e4\u0323us, und Joh\u1ea1nnes, seinen Bruder, w\u00e4hrend sie gerade in ihrem Boot waren und ihre Netze ausbesserten; 20\u00a0und ohne Z\u00f6gern rief er sie. Darauf lie\u00dfen sie ihren Vater Zebed\u00e4\u0323us mit den Lohnarbeitern im Boot und gingen ihm nach. 21\u00a0Und sie gingen nach Kap\u1eb9rnaum hinein.<\/p>\n<p>Sobald es Sabbat geworden war, begab er sich in die Synagoge und begann zu lehren. 22\u00a0Und sie gerieten \u00fcber seine Art zu lehren in h\u00f6chstes Erstaunen, denn er lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie die Schriftgelehrten. 23\u00a0Auch befand sich gerade zu jener Zeit in ihrer Synagoge ein Mensch, der unter der Macht eines unreinen Geistes stand, und er schrie auf 24\u00a0und sprach: \u201eWas haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, du Nazar\u1eb9ner? Bist du gekommen, uns zu vernichten? Ich wei\u00df genau, wer du bist: der Heilige Gottes.\u201c 25\u00a0Jesus aber schalt ihn und sprach: \u201eVerstumme und fahre von ihm aus!\u201c 26\u00a0Und nachdem der unreine Geist ihn in einen Krampf geworfen hatte, fuhr er mit gellendem Aufschrei von ihm aus. 27\u00a0Nun waren die Leute alle so erstaunt, da\u00df sie sich untereinander zu besprechen begannen und sagten: \u201eWas ist das? Eine neue Lehre! Mit Gewalt befiehlt er sogar den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm.\u201c 28\u00a0Da verbreitete sich der Bericht \u00fcber ihn sogleich nach allen Richtungen durch die ganze Umgegend in Galil\u00e4\u0323a.<\/p>\n<p>29\u00a0Und sogleich gingen sie aus der Synagoge hinaus und begaben sich mit Jakobus und Joh\u1ea1nnes in das Haus des S\u1ecbmon und Andreas. 30\u00a0Nun lag S\u1ecbmons Schwiegermutter fieberkrank danieder, und sofort erz\u00e4hlten sie ihm von ihr. 31\u00a0Und er ging zu ihr, fa\u00dfte sie bei der Hand und richtete sie auf; und das Fieber verlie\u00df sie, und sie begann ihnen zu dienen.<\/p>\n<p>32\u00a0Nach Anbruch des Abends, als die Sonne untergegangen war, begann man, alle Leidenden und die von D\u00e4m\u1ecdnen Besessenen zu ihm zu bringen; 33\u00a0und die ganze Stadt war direkt an der T\u00fcr versammelt. 34\u00a0Und er heilte viele, die an verschiedenen Krankheiten litten, und er trieb viele D\u00e4m\u1ecdnen aus, lie\u00df aber die D\u00e4m\u1ecdnen nicht reden, weil sie wu\u00dften, da\u00df er Christus war.<\/p>\n<p>35\u00a0Und fr\u00fchmorgens, als es noch dunkel war, stand er auf und begab sich hinaus und ging weg an einen einsamen Ort, und dort begann er zu beten. 36\u00a0S\u1ecbmon jedoch und die, die bei ihm waren, eilten ihm nach 37\u00a0und fanden ihn, und sie sprachen zu ihm: \u201eAlle suchen dich.\u201c 38\u00a0Er aber sagte zu ihnen: \u201eLa\u00dft uns anderswohin gehen, in die benachbarten Landst\u00e4dte, damit ich auch dort predige, denn zu diesem Zweck bin ich ausgegangen.\u201c 39\u00a0Und er ging [und] predigte in ihren Synagogen in ganz Galil\u00e4\u0323a und trieb die D\u00e4m\u1ecdnen aus.<\/p>\n<p>40\u00a0Da kam auch ein Auss\u00e4tziger zu ihm, der ihn inst\u00e4ndig bat, ja knief\u00e4llig zu ihm sprach: \u201eWenn du nur willst, kannst du mich rein machen.\u201c 41\u00a0Dar\u00fcber von Mitleid bewegt, streckte er dann seine Hand aus und r\u00fchrte ihn an und sagte zu ihm: \u201eIch will es. Werde rein!\u201c 42\u00a0Da wich der Aussatz sogleich von ihm, und er wurde rein. 43\u00a0Ferner gab er ihm strenge Weisung und sandte ihn sofort weg 44\u00a0und sprach zu ihm: \u201eSieh zu, da\u00df du niemandem etwas sagst, sondern geh, zeig dich dem Priester und bringe f\u00fcr deine Reinigung das dar, was Moses verordnet hat, zu einem Zeugnis f\u00fcr sie.\u201c 45\u00a0Nachdem der Mann aber weggegangen war, fing er an, es in gro\u00dfem Umfang zu verk\u00fcndigen und den Bericht weithin zu verbreiten, so da\u00df [Jesus] nicht mehr \u00f6ffentlich in eine Stadt hineingehen konnte, sondern drau\u00dfen an einsamen Orten blieb. Doch von allen Seiten kamen sie fortw\u00e4hrend zu ihm.<\/p>\n<h3>Kapitel 2<\/h3>\n<p>Nach einigen Tagen jedoch kam er wieder nach Kap\u1eb9rnaum, und es wurde berichtet, da\u00df er zu Hause sei. 2\u00a0Deshalb versammelten sich viele, ja so viele, da\u00df kein Platz mehr war, nicht einmal bei der T\u00fcr, und er begann das Wort zu ihnen zu reden. 3\u00a0Und es kamen M\u00e4nner, die einen Gel\u00e4hmten zu ihm brachten, von vieren getragen. 4\u00a0Weil sie ihn aber wegen der Volksmenge nicht zu [Jesus] hinbringen konnten, deckten sie dort, wo er war, das Dach ab, und nachdem sie eine \u00d6ffnung gegraben hatten, lie\u00dfen sie das Tragbett hinunter, auf dem der Gel\u00e4hmte lag. 5\u00a0Und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gel\u00e4hmten: \u201eKind, deine S\u00fcnden sind vergeben.\u201c 6\u00a0Nun sa\u00dfen dort einige Schriftgelehrte und \u00fcberlegten in ihrem Herzen: 7\u00a0\u201eWarum redet dieser Mann so? Er l\u00e4stert. Wer kann S\u00fcnden vergeben, ausgenommen einer, Gott?\u201c 8\u00a0Jesus aber, der durch seinen Geist gleich erkannte, da\u00df sie bei sich so \u00fcberlegten, sprach zu ihnen: \u201eWarum \u00fcberlegt ihr dieses in eurem Herzen? 9\u00a0Was ist leichter, zu dem Gel\u00e4hmten zu sagen: \u201aDeine S\u00fcnden sind vergeben\u2018 oder zu sagen: \u201aSteh auf, und heb dein Tragbett auf, und geh umher.\u2018? 10\u00a0Damit ihr aber wi\u00dft, da\u00df der Menschensohn Gewalt hat, auf der Erde S\u00fcnden zu vergeben \u2014\u201c, er sagte zu dem Gel\u00e4hmten: 11\u00a0\u201eIch sage dir: Steh auf, heb dein Tragbett auf, und geh zu deinem Haus!\u201c 12\u00a0Daraufhin stand er auf und hob sogleich sein Tragbett auf und ging vor aller Augen hinaus, so da\u00df sie alle einfach hingerissen waren, und sie verherrlichten Gott und sprachen: \u201eSo etwas haben wir niemals gesehen.\u201c<\/p>\n<p>13\u00a0Wieder ging er an das Meer hinaus; und die ganze Volksmenge kam fortgesetzt zu ihm, und er begann sie zu lehren. 14\u00a0Im Weitergehen aber erblickte er L\u1eb9vi, den [Sohn] des Alph\u00e4\u0323us, der im Steuerb\u00fcro sa\u00df, und er sagte zu ihm: \u201eFolge mir nach.\u201c Und er stand auf und folgte ihm. 15\u00a0Sp\u00e4ter geschah es, da\u00df er in dessen Haus zu Tisch lag, und viele Steuereinnehmer und S\u00fcnder lagen mit Jesus und seinen J\u00fcngern zu Tisch, denn es waren ihrer viele, und sie begannen ihm nachzufolgen. 16\u00a0Als aber die Schriftgelehrten der Pharis\u00e4er sahen, da\u00df er mit den S\u00fcndern und Steuereinnehmern a\u00df, begannen sie zu seinen J\u00fcngern zu sagen: \u201eI\u00dft er mit den Steuereinnehmern und S\u00fcndern?\u201c 17\u00a0Als Jesus das h\u00f6rte, sprach er zu ihnen: \u201eDie Starken ben\u00f6tigen keinen Arzt, wohl aber die Leidenden. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern S\u00fcnder.\u201c<\/p>\n<p>18\u00a0Nun pflegten die J\u00fcnger des Joh\u1ea1nnes und die Pharis\u00e4er zu fasten. Daher kamen sie und sprachen zu ihm: \u201eWarum pflegen die J\u00fcnger des Joh\u1ea1nnes und die J\u00fcnger der Pharis\u00e4er zu fasten, deine J\u00fcnger aber pflegen nicht zu fasten?\u201c 19\u00a0Und Jesus sagte zu ihnen: \u201eDie Freunde des Br\u00e4utigams k\u00f6nnen doch nicht etwa fasten, w\u00e4hrend der Br\u00e4utigam bei ihnen ist? Solange sie den Br\u00e4utigam bei sich haben, k\u00f6nnen sie nicht fasten. 20\u00a0Es werden aber Tage kommen, da der Br\u00e4utigam von ihnen weggenommen sein wird, und dann, an jenem Tag, werden sie fasten. 21\u00a0Niemand n\u00e4ht einen Flicken nicht eingelaufenen Tuches auf ein altes \u00e4u\u00dferes Kleid; wenn er es tut, so rei\u00dft das neue wegen seiner vollen St\u00e4rke von dem alten ab, und der Ri\u00df wird schlimmer. 22\u00a0Auch gie\u00dft niemand neuen Wein in alte Weinschl\u00e4uche; wenn er es tut, bringt der Wein die Schl\u00e4uche zum Bersten, und der Wein geht samt den Schl\u00e4uchen verloren; sondern man gie\u00dft neuen Wein in neue Weinschl\u00e4uche.\u201c<\/p>\n<p>23\u00a0Nun geschah es, da\u00df er am Sabbat durch die Getreidefelder ging, und seine J\u00fcnger fingen an, ihres Weges zu gehen, wobei sie \u00c4hren abpfl\u00fcckten. 24\u00a0Daher sagten die Pharis\u00e4er zu ihm: \u201eSieh doch! Warum tun sie am Sabbat etwas, was nicht erlaubt ist?\u201c 25\u00a0Er aber sprach zu ihnen: \u201eHabt ihr niemals gelesen, was David tat, als er in Not geriet und hungrig wurde, er und die M\u00e4nner bei ihm? 26\u00a0Wie er \u2014 nach dem Bericht \u00fcber \u1ea0bjathar, den Oberpriester \u2014 in das Haus Gottes hineinging und die Brote der Darbringung a\u00df, die zu essen niemandem erlaubt ist als den Priestern, und da\u00df er davon auch den M\u00e4nnern gab, die bei ihm waren?\u201c 27\u00a0Dann sagte er weiter zu ihnen: \u201eDer Sabbat ist um des Menschen willen ins Dasein gekommen und nicht der Mensch um des Sabbats willen; 28\u00a0somit ist der Menschensohn Herr auch des Sabbats.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 3<\/h3>\n<p>Wieder einmal betrat er eine Synagoge, und dort war ein Mensch, der eine verdorrte Hand hatte. 2\u00a0Daher gab man genau acht, um zu sehen, ob er den Menschen am Sabbat heilen w\u00fcrde, damit man ihn anklagen k\u00f6nnte. 3\u00a0Da sprach er zu dem Menschen mit der verdorrten Hand: \u201eSteh auf [und komm] in die Mitte.\u201c 4\u00a0Darauf sagte er zu ihnen: \u201eIst es erlaubt, am Sabbat eine gute Tat oder eine schlechte Tat zu vollbringen, eine Seele zu retten oder zu t\u00f6ten?\u201c Sie aber schwiegen. 5\u00a0Und nachdem er sie ringsum mit Zorn angeblickt hatte, tief betr\u00fcbt wegen der Gef\u00fchllosigkeit ihres Herzens, sprach er\u00a0zu dem Menschen: \u201eStrecke deine Hand\u00a0aus!\u201c Und er streckte sie aus, und seine Hand wurde wiederhergestellt. 6\u00a0Darauf gingen die Pharis\u00e4er hinaus, und sogleich begannen sie, sich mit den\u00a0Parteianh\u00e4ngern des Herodes gegen ihn zu beraten, um ihn zu vernichten.<\/p>\n<p>7\u00a0Jesus aber zog sich mit seinen J\u00fcngern an das Meer zur\u00fcck; und eine gro\u00dfe Menge aus Galil\u00e4\u0323a und aus Jud\u00e4\u0323a folgte ihm. 8\u00a0Selbst aus Jerusalem und aus Idum\u00e4\u0323a und von jenseits des Jordan sowie aus der Umgebung von T\u1ef5rus und S\u1ecbdon kamen sie in gro\u00dfer Menge zu ihm, als sie davon h\u00f6rten, wie viele Dinge er tat. 9\u00a0Und er sagte zu seinen J\u00fcngern, es solle best\u00e4ndig ein kleines Boot f\u00fcr ihn bereitgehalten werden, damit die Volksmenge ihn nicht dr\u00e4nge. 10\u00a0Denn er heilte viele, so da\u00df alle, die ein l\u00e4stiges Leiden hatten, \u00fcber ihn herfielen, um ihn anzur\u00fchren. 11\u00a0Selbst die unreinen Geister fielen vor ihm nieder, wann immer sie ihn sahen, und schrien, indem sie sprachen: \u201eDu bist der Sohn Gottes.\u201c 12\u00a0Doch mehrmals gebot er ihnen ernstlich, ihn nicht bekannt zu machen.<\/p>\n<p>13\u00a0Und er stieg auf einen Berg und rief diejenigen, die er wollte, zu sich, und sie gingen zu ihm hin. 14\u00a0Und er bildete [eine Gruppe von] zw\u00f6lf, denen er auch den Namen \u201eApostel\u201c gab, damit sie bei ihm blieben und damit er sie aussenden k\u00f6nne, zu predigen 15\u00a0und Gewalt zu haben, die D\u00e4m\u1ecdnen auszutreiben.<\/p>\n<p>16\u00a0Und die [Gruppe der] Zw\u00f6lf, die er bildete, waren: S\u1ecbmon, dem er auch den Beinamen Petrus gab, 17\u00a0und Jakobus, der [Sohn] des Zebed\u00e4\u0323us, und Joh\u1ea1nnes, der Bruder des Jakobus (diesen gab er auch den Beinamen Boan\u1eb9rges, was Donners\u00f6hne bedeutet), 18\u00a0und Andreas und Phil\u1ecbppus und Bartholom\u00e4\u0323us und Matth\u00e4\u0323us und Thomas und Jakobus, der [Sohn] des Alph\u00e4\u0323us, und Thadd\u00e4\u0323us und S\u1ecbmon, der Kanan\u00e4\u0323er, 19\u00a0und Judas Isk\u1ea1riot, der ihn sp\u00e4ter verriet.<\/p>\n<p>Und er ging in ein Haus. 20\u00a0Wieder einmal kam die Volksmenge zusammen, so da\u00df sie nicht einmal ein Mahl einnehmen konnten. 21\u00a0Als aber seine Verwandten davon h\u00f6rten, gingen sie hin, um sich seiner zu bem\u00e4chtigen, denn sie sagten: \u201eEr ist von Sinnen.\u201c 22\u00a0Auch die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabkamen, sagten: \u201eEr hat [den] Beelzebub, und er treibt die D\u00e4m\u1ecdnen durch den Herrscher der D\u00e4m\u1ecdnen aus.\u201c 23\u00a0Nachdem er sie nun zu sich gerufen\u00a0hatte, begann er in Gleichnissen zu ihnen zu sprechen: \u201eWie kann Satan [den] Satan austreiben? 24\u00a0Nun, wenn ein K\u00f6nigreich gegen sich selbst entzweit wird, so kann dieses K\u00f6nigreich nicht bestehen; 25\u00a0und wenn ein Haus gegen sich selbst entzweit wird, wird dieses Haus nicht bestehen k\u00f6nnen. 26\u00a0Ebenso wenn der Satan gegen sich selbst aufgestanden und entzweit worden ist, kann er nicht bestehen, sondern nimmt ein Ende. 27\u00a0In der Tat, niemand, der in das Haus eines Starken eingedrungen ist, kann seine bewegliche Habe pl\u00fcndern, wenn er nicht zuerst den Starken bindet, und dann wird er sein Haus pl\u00fcndern. 28\u00a0Wahrlich, ich sage euch, da\u00df den S\u00f6hnen der Menschen alles vergeben werden wird, was auch immer ihre S\u00fcnden und L\u00e4sterungen sein m\u00f6gen, die sie l\u00e4sternd begehen. 29\u00a0Wer immer aber gegen den heiligen Geist l\u00e4stert, erlangt niemals Vergebung, sondern ist ewiger S\u00fcnde schuldig.\u201c 30\u00a0Dies, weil sie sagten: \u201eEr hat einen unreinen Geist.\u201c<\/p>\n<p>31\u00a0Nun kamen seine Mutter und seine Br\u00fcder, und als sie drau\u00dfen standen, sandten sie zu ihm, um ihn zu rufen. 32\u00a0Es sa\u00df nun aber eine Volksmenge um ihn herum, und man sagte ihm: \u201eSiehe! Deine Mutter und deine Br\u00fcder drau\u00dfen suchen dich.\u201c 33\u00a0Er gab ihnen jedoch zur Antwort: \u201eWer sind meine Mutter und meine Br\u00fcder?\u201c 34\u00a0Und nachdem er die angeschaut hatte, die im Kreis um ihn herumsa\u00dfen, sprach er: \u201eSeht, meine Mutter und meine Br\u00fcder! 35\u00a0Wer immer den Willen Gottes tut, dieser ist mir Bruder und Schwester und Mutter.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 1 Anfang der guten Botschaft \u00fcber Jesus Christus: 2\u00a0So, wie es in Jesaja, dem Propheten, geschrieben steht: \u201e(Siehe! Ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg bereiten wird.) 3\u00a0Horch! 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