
{"id":1253,"date":"2009-10-21T00:13:18","date_gmt":"2009-10-20T23:13:18","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1253"},"modified":"2009-10-18T18:15:25","modified_gmt":"2009-10-18T17:15:25","slug":"matthaus-23-25","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1253","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 23 &#8211; 25"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 23<\/h3>\n<p>Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen J\u00fcngern und sprach: 2\u00a0\u201eDie Schriftgelehrten und die Pharis\u00e4er haben sich auf Moses\u2019 Stuhl gesetzt. 3\u00a0Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen [es] wohl, aber handeln nicht entsprechend. 4\u00a0Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen. 5\u00a0Alle Werke, die sie tun, tun sie, um von den Menschen gesehen zu werden; denn sie machen die [Schrifttexte enthaltenden] Kapseln breit, die sie als Schutzmittel tragen, und vergr\u00f6\u00dfern die Fransen [ihrer Kleider]. 6\u00a0Sie haben gern den hervorragendsten Platz bei Abendessen und die vorderen Sitze in den Synagogen 7\u00a0und die Begr\u00fc\u00dfungen auf den Marktpl\u00e4tzen und da\u00df die Menschen sie Rabbi nennen. 8\u00a0Ihr aber, la\u00dft euch nicht Rabbi nennen, denn e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0r ist euer Lehrer, w\u00e4hrend ihr alle Br\u00fcder seid. 9\u00a0Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0r ist euer Vater, der himmlische. 10\u00a0Auch la\u00dft euch nicht \u201aF\u00fchrer\u2018 nennen, denn e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0r ist euer F\u00fchrer, der Christus. 11\u00a0Der Gr\u00f6\u00dfte aber unter euch soll euer Diener sein. 12\u00a0Wer immer sich selbst erh\u00f6ht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<p>13\u00a0Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, Heuchler, weil ihr das K\u00f6nigreich der Himmel vor den Menschen verschlie\u00dft! Denn ihr selbst geht nicht hinein, noch erlaubt ihr, da\u00df die hineingehen, die sich auf dem Weg dorthin befinden. 14\u00a0\u2014<\/p>\n<p>15\u00a0Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, Heuchler, weil ihr das Meer und das trockene Land durchreist, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es wird, macht ihr ihn zu einem Gegenstand f\u00fcr die Geh\u1eb9nna, doppelt so schlimm wie ihr selbst.<\/p>\n<p>16\u00a0Wehe euch, blinde Leiter, die sagen: \u201aWenn jemand beim Tempel schw\u00f6rt, ist es nichts; wenn jemand aber beim Gold des Tempels schw\u00f6rt, ist er verpflichtet.\u2018 17\u00a0Toren und Blinde! Was ist tats\u00e4chlich gr\u00f6\u00dfer, das Gold oder der Tempel, der das Gold geheiligt hat? 18\u00a0Ferner: \u201aWenn jemand beim Altar schw\u00f6rt, das ist nichts; wenn aber jemand bei der Gabe schw\u00f6rt, die darauf liegt, so ist er verpflichtet.\u2018 19\u00a0[Ihr] Blinden! Was ist denn gr\u00f6\u00dfer, die Gabe oder der Altar, der die Gabe heiligt? 20\u00a0Wer daher beim Altar schw\u00f6rt, schw\u00f6rt bei ihm und bei allem, was darauf liegt; 21\u00a0und wer beim Tempel schw\u00f6rt, schw\u00f6rt bei ihm und bei dem, der ihn bewohnt; 22\u00a0und wer beim Himmel schw\u00f6rt, schw\u00f6rt beim Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt.<\/p>\n<p>23\u00a0Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, Heuchler, weil ihr den Zehnten gebt von der Minze und dem Dill und dem K\u00fcmmel; aber ihr habt die gewichtigeren Dinge des GESETZES au\u00dfer acht gelassen, n\u00e4mlich das Recht und die Barmherzigkeit und die Treue. Diese Dinge h\u00e4tte man tun, die anderen Dinge jedoch nicht au\u00dfer acht lassen sollen. 24\u00a0Blinde Leiter, die ihr die M\u00fccke aussiebt, das Kamel aber hinunterschluckt!<\/p>\n<p>25\u00a0Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, Heuchler, weil ihr das \u00c4u\u00dfere des Bechers und der Sch\u00fcssel reinigt, innen aber sind sie mit Raub und Unm\u00e4\u00dfigkeit gef\u00fcllt. 26\u00a0Blinder Pharis\u00e4er, reinige zuerst das Innere des Bechers und der Sch\u00fcssel, damit auch ihr \u00c4u\u00dferes rein werde.<\/p>\n<p>27\u00a0Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, Heuchler, weil ihr get\u00fcnchten Gr\u00e4bern gleicht, die zwar von au\u00dfen sch\u00f6n scheinen, innen aber voll von Totengebeinen und jeder Art Unreinheit sind. 28\u00a0So erscheint auch ihr von au\u00dfen zwar vor Menschen gerecht, im Innern aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.<\/p>\n<p>29\u00a0Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er, Heuchler, weil ihr die Gr\u00e4ber der Propheten baut und die Ged\u00e4chtnisgr\u00fcfte der Gerechten schm\u00fcckt 30\u00a0und ihr sagt: \u201aW\u00e4ren wir in den Tagen unserer Vorv\u00e4ter, wir h\u00e4tten nicht mit ihnen teil an dem Blut der Propheten.\u2018 31\u00a0Somit legt ihr gegen euch selbst Zeugnis davon ab, da\u00df ihr S\u00f6hne derer seid, die die Propheten ermordet haben.  32\u00a0Nun, so macht denn das Ma\u00df eurer Vorv\u00e4ter voll.<\/p>\n<p>33\u00a0Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Geh\u1eb9nna entfliehen? 34\u00a0Darum siehe, ich sende Propheten und Weise und \u00f6ffentliche Unterweiser zu euch. Einige von ihnen werdet ihr t\u00f6ten und an den Pfahl bringen, und einige von ihnen werdet ihr in euren Synagogen gei\u00dfeln und von Stadt zu Stadt verfolgen, 35\u00a0damit alles gerechte Blut \u00fcber euch komme, das auf der Erde vergossen worden ist, vom Blut des gerechten Abel an bis zum Blut Sach\u1ea1rjas, Barach\u1ecbas\u2019 Sohn, den ihr zwischen dem Heiligtum und dem Altar ermordet habt. 36\u00a0Wahrlich, ich sage euch: Dies alles wird \u00fcber diese Generation kommen.<\/p>\n<p>37\u00a0Jerusalem, Jerusalem, die da t\u00f6tet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind \u2014 wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre K\u00fcken unter ihre Fl\u00fcgel versammelt! Ihr aber habt nicht gewollt. 38\u00a0Seht! Euer Haus wird euch ver\u00f6det \u00fcberlassen. 39\u00a0Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von nun an auf keinen Fall mehr sehen, bis ihr sagt: \u201aGesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 24<\/h3>\n<p>Als Jesus nun wegging und sich aus dem Tempel begab, traten jedoch seine J\u00fcnger herzu, um ihm die Bauten des Tempels zu zeigen. 2\u00a0In Erwiderung sprach er zu ihnen: \u201eSeht ihr nicht alle diese Dinge? Wahrlich, ich sage euch: Keinesfalls wird hier ein Stein auf dem anderen gelassen, der nicht niedergerissen werden wird.\u201c<\/p>\n<p>3\u00a0Als er auf dem \u00d6lberg sa\u00df, traten die J\u00fcnger allein zu ihm und sprachen: \u201eSag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?\u201c<\/p>\n<p>4\u00a0Und Jesus gab ihnen zur Antwort: \u201eSeht zu, da\u00df euch niemand irref\u00fchre; 5\u00a0denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: \u201aIch bin der Christus\u2018 und werden viele irref\u00fchren. 6\u00a0Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten h\u00f6ren; seht zu, da\u00df ihr nicht erschreckt. Denn diese Dinge m\u00fcssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.<\/p>\n<p>7\u00a0Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und K\u00f6nigreich gegen K\u00f6nigreich, und es wird Lebensmittelknappheit und Erdbeben an einem Ort nach dem anderen geben. 8\u00a0Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedr\u00e4ngniswehen.<\/p>\n<p>9\u00a0Dann wird man euch der Drangsal \u00fcberliefern und wird euch t\u00f6ten, und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Nationen sein. 10\u00a0Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden und werden einander verraten und werden einander hassen. 11\u00a0Und viele falsche Propheten werden aufstehen und viele irref\u00fchren; 12\u00a0und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit wird die Liebe der meisten erkalten. 13\u00a0Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden. 14\u00a0Und diese gute Botschaft vom K\u00f6nigreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.<\/p>\n<p>15\u00a0Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verw\u00fcstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger St\u00e4tte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsverm\u00f6gen an), 16\u00a0dann sollen die, die in Jud\u00e4\u0323a sind, in die Berge zu fliehen beginnen. 17\u00a0Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die G\u00fcter aus seinem Haus zu holen; 18\u00a0und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zur\u00fcck, um sein \u00e4u\u00dferes Kleid mitzunehmen. 19\u00a0Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! 20\u00a0Betet unabl\u00e4ssig, da\u00df eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21\u00a0denn dann wird gro\u00dfe Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22\u00a0Tats\u00e4chlich, wenn jene Tage nicht verk\u00fcrzt w\u00fcrden, so w\u00fcrde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserw\u00e4hlten willen werden jene Tage verk\u00fcrzt werden.<\/p>\n<p>23\u00a0Wenn dann jemand zu euch sagt: \u201aSiehe! Hier ist der Christus\u2018 oder: \u201aDort!\u2018, glaubt es nicht. 24\u00a0Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden gro\u00dfe Zeichen und Wunder tun, um so, wenn m\u00f6glich, selbst die Auserw\u00e4hlten irrezuf\u00fchren. 25\u00a0Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt. 26\u00a0Wenn man daher zu euch sagt: \u201aSiehe! Er ist in der Wildnis\u2018, geht nicht hinaus; \u201aSiehe! Er ist in den inneren Gem\u00e4chern\u2018, glaubt es nicht. 27\u00a0Denn so, wie der Blitz von \u00f6stlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hin\u00fcberleuchtet, so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein. 28\u00a0Wo auch immer der Kadaver ist, da werden die Adler versammelt werden.<\/p>\n<p>29\u00a0Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kr\u00e4fte der Himmel werden ersch\u00fcttert werden. 30\u00a0Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen, und dann werden sich alle St\u00e4mme der Erde wehklagend schlagen, und sie werden den Menschensohn mit Macht und gro\u00dfer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. 31\u00a0Und er wird seine Engel mit gro\u00dfem Trompetenschall aussenden, und sie werden seine Auserw\u00e4hlten von den vier Winden her versammeln, von [dem] einen \u00e4u\u00dfersten [Ende] der Himmel bis zu ihrem anderen \u00e4u\u00dfersten [Ende].<\/p>\n<p>32\u00a0Von dem Feigenbaum als Gleichnis lernt nun folgendes: Sobald sein junger Zweig weich wird und er Bl\u00e4tter hervortreibt, erkennt ihr, da\u00df der Sommer nahe ist. 33\u00a0Ebenso erkennt auch ihr, wenn ihr alle diese Dinge seht, da\u00df er nahe an den T\u00fcren ist. 34\u00a0Wahrlich, ich sage euch, da\u00df diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen. 35\u00a0Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden auf keinen Fall vergehen.<\/p>\n<p>36\u00a0Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater. 37\u00a0Denn geradeso wie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein. 38\u00a0Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: sie a\u00dfen und tranken, M\u00e4nner heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging, 39\u00a0und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein. 40\u00a0Dann werden zwei M\u00e4nner auf dem Feld sein: einer wird mitgenommen und der andere zur\u00fcckgelassen werden; 41\u00a0zwei Frauen werden an der Handm\u00fchle mahlen: die eine wird mitgenommen und die andere zur\u00fcckgelassen werden. 42\u00a0Wacht deshalb beharrlich, weil ihr nicht wi\u00dft, an welchem Tag euer Herr kommt.<\/p>\n<p>43\u00a0Doch erkennt e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0s\u00a0, da\u00df der Hausherr, wenn er gewu\u00dft h\u00e4tte, in welcher Wache der Dieb kommen w\u00fcrde, wach geblieben w\u00e4re und nicht in sein Haus h\u00e4tte einbrechen lassen. 44\u00a0Deswegen erweist auch ihr euch als solche, die bereit sind, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht denkt, kommt der Menschensohn.<\/p>\n<p>45\u00a0Wer ist in Wirklichkeit der treue und verst\u00e4ndige Sklave, den sein Herr \u00fcber seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46\u00a0Gl\u00fccklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 47\u00a0Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn \u00fcber seine ganze Habe setzen.<\/p>\n<p>48\u00a0Wenn aber jener \u00fcbelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: \u201aMein Herr bleibt noch aus\u2018 49\u00a0und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50\u00a0wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51\u00a0und wird ihn mit der gr\u00f6\u00dften Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Z\u00e4hneknirschen sein.<\/p>\n<h3>Kapitel 25<\/h3>\n<p>Dann wird das K\u00f6nigreich der Himmel zehn Jungfrauen gleich werden, die ihre Lampen nahmen und auszogen, dem Br\u00e4utigam entgegen. 2\u00a0F\u00fcnf von ihnen waren t\u00f6richt, und f\u00fcnf waren verst\u00e4ndig. 3\u00a0Denn die t\u00f6richten nahmen wohl ihre Lampen, nahmen aber kein \u00d6l mit sich, 4\u00a0die verst\u00e4ndigen dagegen nahmen samt ihren Lampen \u00d6l in ihren Beh\u00e4ltern mit. 5\u00a0W\u00e4hrend der Br\u00e4utigam noch ausblieb, nickten sie alle ein und begannen zu schlafen. 6\u00a0Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: \u201aDer Br\u00e4utigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!\u2018 7\u00a0Da erhoben sich alle jene Jungfrauen und brachten ihre Lampen in Ordnung. 8\u00a0Die t\u00f6richten sagten zu den verst\u00e4ndigen: \u201aGebt uns etwas von eurem \u00d6l, denn unsere Lampen sind daran, zu erl\u00f6schen.\u2018 9\u00a0Da antworteten die verst\u00e4ndigen und sprachen: \u201aVielleicht mag es nicht ganz f\u00fcr uns und euch gen\u00fcgen. Geht statt dessen hin zu denen, die es verkaufen, und kauft f\u00fcr euch selbst.\u2018 10\u00a0W\u00e4hrend sie hingingen, um zu kaufen, traf der Br\u00e4utigam ein, und die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zum Hochzeitsfest; und die T\u00fcr wurde verschlossen. 11\u00a0Danach kamen auch die \u00fcbrigen Jungfrauen und sprachen: \u201aHerr, Herr, \u00f6ffne uns!\u2018 12\u00a0Er gab zur Antwort: \u201aIch sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.\u2018<\/p>\n<p>13\u00a0Wacht daher beharrlich, denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde.<\/p>\n<p>14\u00a0Denn es ist so, wie wenn ein Mensch, der im Begriff stand, au\u00dfer Landes zu reisen, seine eigenen Sklaven zu sich rief und ihnen seine Habe \u00fcbergab. 15\u00a0Und dem einen gab er f\u00fcnf Talente, einem anderen zwei, noch einem anderen eines, einem jeden nach seiner eigenen F\u00e4higkeit, und er ging au\u00dfer Landes. 16\u00a0Sogleich ging der, der die f\u00fcnf Talente empfangen hatte, hin und machte Gesch\u00e4fte damit und gewann f\u00fcnf weitere.   17\u00a0\u00a0Desgleichen gewann der, der die zwei empfangen hatte, zwei weitere. 18\u00a0Der aber, der nur eines empfangen hatte, ging hin und grub in die Erde und verbarg das Silbergeld seines Herrn.<\/p>\n<p>19\u00a0Nach langer Zeit kam der Herr jener Sklaven und rechnete mit ihnen ab. 20\u00a0Da trat der herzu, der f\u00fcnf Talente empfangen hatte, und brachte f\u00fcnf weitere Talente und sprach: \u201aHerr, du hast mir f\u00fcnf Talente \u00fcbergeben; siehe, ich habe f\u00fcnf weitere Talente gewonnen.\u2018 21\u00a0Sein Herr sagte zu ihm: \u201aWohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst \u00fcber weniges treu. Ich will dich \u00fcber vieles setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn.\u2018 22\u00a0Als n\u00e4chster trat der herzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: \u201aHerr, du hast mir zwei Talente \u00fcbergeben; siehe, ich habe zwei weitere Talente gewonnen.\u2018 23\u00a0Sein Herr sagte zu ihm: \u201aWohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst \u00fcber weniges treu. Ich will dich \u00fcber vieles setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn.\u2018<\/p>\n<p>24\u00a0Schlie\u00dflich trat der herzu, der das eine Talent empfangen hatte, und sagte: \u201aHerr, ich wu\u00dfte, da\u00df du ein strenger Mann bist und erntest, wo du nicht ges\u00e4t, und sammelst, wo du nicht geworfelt hast. 25\u00a0Da f\u00fcrchtete ich mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Hier hast du das Deine.\u2018 26\u00a0In Erwiderung sprach sein Herr zu ihm: \u201a[Du] b\u00f6ser und tr\u00e4ger Sklave! Du wu\u00dftest also, da\u00df ich erntete, wo ich nicht s\u00e4te, und sammelte, wo ich nicht worfelte? 27\u00a0Nun, so h\u00e4ttest du mein Silbergeld bei den Bankleuten anlegen sollen, und bei meiner Ankunft h\u00e4tte ich das Meine mit Zins erhalten.<\/p>\n<p>28\u00a0Deshalb nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat. 29\u00a0Denn jedem, der hat, wird mehr gegeben werden, und er wird in F\u00fclle haben; dem aber, der nicht hat, wird selbst das, was er hat, weggenommen werden. 30\u00a0Und den unn\u00fctzen Sklaven werft hinaus in die Finsternis drau\u00dfen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Z\u00e4hneknirschen sein.\u2018<\/p>\n<p>31\u00a0Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32\u00a0Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenb\u00f6cken trennt. 33\u00a0Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die B\u00f6cke aber zu seiner Linken.<\/p>\n<p>34\u00a0Dann wird der K\u00f6nig zu denen zu seiner Rechten sagen: \u201aKommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das K\u00f6nigreich, das von der Grundlegung der Welt an f\u00fcr euch bereitet ist. 35\u00a0Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, 36\u00a0nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gef\u00e4ngnis, und ihr kamt zu mir.\u2018 37\u00a0Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: \u201aHerr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? 38\u00a0Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39\u00a0Wann sahen wir dich krank oder im Gef\u00e4ngnis und kamen zu dir?\u2018 40\u00a0Und der K\u00f6nig wird ihnen erwidern und sagen: \u201aWahrlich, ich sage euch: In dem Ma\u00dfe, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Br\u00fcder getan habt, habt ihr es mir getan.\u2018<\/p>\n<p>41\u00a0Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: \u201aGeht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das f\u00fcr den Teufel und seine Engel bereitet ist. 42\u00a0Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen, und ich wurde durstig, aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43\u00a0Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet mich nicht, krank und im Gef\u00e4ngnis, aber ihr saht nicht nach mir.\u2018 44\u00a0Dann werden auch sie antworten und sagen: \u201aHerr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gef\u00e4ngnis und dienten dir nicht?\u2018 45\u00a0Dann wird er ihnen antworten und sagen: \u201aWahrlich, ich sage euch: In dem Ma\u00dfe, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.\u2018 46\u00a0Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 23 Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen J\u00fcngern und sprach: 2\u00a0\u201eDie Schriftgelehrten und die Pharis\u00e4er haben sich auf Moses\u2019 Stuhl gesetzt. 3\u00a0Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen [es] wohl, aber handeln nicht entsprechend. 4\u00a0Sie binden schwere Lasten zusammen und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[476,2],"tags":[],"class_list":["post-1253","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-matthaus","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1253","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1253"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1253\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1255,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1253\/revisions\/1255"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1253"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1253"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1253"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}