
{"id":1251,"date":"2009-10-20T00:11:03","date_gmt":"2009-10-19T23:11:03","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1251"},"modified":"2009-10-18T18:13:00","modified_gmt":"2009-10-18T17:13:00","slug":"matthaus-20-22","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1251","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 20 &#8211; 22"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 20<\/h3>\n<p>Denn das K\u00f6nigreich der Himmel ist gleich einem Menschen, einem Hausherrn, der fr\u00fchmorgens ausging, um Arbeiter f\u00fcr seinen Weingarten einzustellen. 2\u00a0Als er mit den Arbeitern um einen Den\u1ea1r f\u00fcr den Tag \u00fcbereingekommen war, sandte er sie aus in seinen Weingarten. 3\u00a0Als er auch um die dritte Stunde ausging, sah er andere unbesch\u00e4ftigt auf dem Marktplatz stehen; 4\u00a0und zu diesen sagte er: \u201aGeht auch ihr in den Weingarten, und ich will euch geben, was immer recht ist.\u2018 5\u00a0Da gingen sie hin. Wieder ging er um die sechste und die neunte Stunde aus und tat ebenso. 6\u00a0Schlie\u00dflich ging er um die elfte Stunde aus und fand andere, die dastanden, und er sprach zu ihnen: \u201aWarum steht ihr den ganzen Tag unbesch\u00e4ftigt da?\u2018 7\u00a0Sie sprachen zu ihm: \u201aWeil uns niemand eingestellt hat.\u2018 Er sagte zu ihnen: \u201aGeht auch ihr in den Weingarten.\u2018<\/p>\n<p>8\u00a0Als es Abend wurde, sagte der Herr des Weingartens zu seinem Beauftragten: \u201aRuf die Arbeiter, und zahl ihnen ihren Lohn, angefangen bei den letzten bis hin zu den ersten.\u2018 9\u00a0Als die von der elften Stunde kamen, empfingen sie jeder einen Den\u1ea1r. 10\u00a0Als nun die ersten kamen, folgerten sie, da\u00df sie mehr empfangen w\u00fcrden; doch auch sie erhielten je einen Den\u1ea1r ausbezahlt. 11\u00a0Als sie ihn empfingen, begannen sie gegen den Hausherrn zu murren 12\u00a0und sprachen: \u201aDiese letzten leisteten eine Stunde Arbeit; dennoch hast du sie uns gleichgestellt, [uns,] die wir die B\u00fcrde des Tages und die sengende Hitze getragen haben!\u2018 13\u00a0Doch e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0m von ihnen antwortete er und sprach: \u201aFreund, ich tue dir nicht unrecht. Bist du nicht um einen Den\u1ea1r mit mir \u00fcbereingekommen? 14\u00a0Nimm, was dein ist, und geh. Ich will diesem letzten dasselbe geben wie dir. 15\u00a0Ist es mir nicht erlaubt, mit meinen eigenen Dingen zu tun, was ich will? Oder blickt dein Auge b\u00f6se, weil ich gut bin?\u2018 16\u00a0Auf diese Weise werden die Letzten Erste sein und die Ersten Letzte.\u201c<\/p>\n<p>17\u00a0Als Jesus nun im Begriff war, nach Jerusalem hinaufzugehen, nahm er\u00a0die zw\u00f6lf J\u00fcnger allein beiseite und\u00a0sagte auf dem Weg zu ihnen: 18\u00a0\u201eSeht! Wir gehen nach Jerusalem hinauf, und der Menschensohn wird den Oberpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert werden, und sie werden ihn zum Tode verurteilen 19\u00a0und werden ihn den [Menschen der] Nationen ausliefern, damit sie Spott mit ihm treiben und ihn gei\u00dfeln und an den Pfahl bringen, und am dritten Tag wird er auferweckt werden.\u201c<\/p>\n<p>20\u00a0Dann n\u00e4herte sich ihm die Mutter der S\u00f6hne des Zebed\u00e4\u0323us mit ihren S\u00f6hnen, huldigte ihm und erbat sich etwas von ihm. 21\u00a0Er sprach zu ihr: \u201eWas willst du?\u201c Sie sagte zu ihm: \u201eGib dein Wort, da\u00df diese meine beiden S\u00f6hne in deinem K\u00f6nigreich einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen k\u00f6nnen.\u201c 22\u00a0Jesus gab zur Antwort: \u201eIhr wi\u00dft nicht, worum ihr bittet. K\u00f6nnt ihr den Becher trinken, den ich zu trinken im Begriff bin?\u201c Sie sprachen zu ihm: \u201eWir k\u00f6nnen es.\u201c 23\u00a0Er sagte zu ihnen: \u201eIn der Tat, ihr werdet meinen Becher trinken, aber dieses Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu vergeben steht nicht mir zu, sondern geh\u00f6rt denen, f\u00fcr die es von meinem Vater bereitet worden ist.\u201c<\/p>\n<p>24\u00a0Als die zehn anderen davon h\u00f6rten, wurden sie \u00fcber die beiden Br\u00fcder unwillig. 25\u00a0Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: \u201eIhr wi\u00dft, da\u00df die Herrscher der Nationen den Herrn \u00fcber sie spielen und die Gro\u00dfen Gewalt \u00fcber sie aus\u00fcben. 26\u00a0Unter euch ist es nicht so, sondern wer immer unter euch gro\u00df werden will, soll euer Diener sein, 27\u00a0und wer immer unter euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein; 28\u00a0geradeso wie der Menschensohn nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und seine Seele als ein L\u00f6segeld im Austausch gegen viele zu geben.\u201c<\/p>\n<p>29\u00a0Als sie nun aus J\u1eb9richo hinauszogen, folgte ihm eine gro\u00dfe Volksmenge. 30\u00a0Und siehe, zwei Blinde, die am Weg sa\u00dfen, als sie h\u00f6rten, da\u00df Jesus vorbeiging, schrien und sprachen: \u201eHerr, hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!\u201c 31\u00a0Die Volksmenge aber gebot ihnen streng, zu schweigen; sie aber schrien nur noch lauter und sagten: \u201eHerr, hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!\u201c 32\u00a0Da blieb Jesus stehen, rief sie und sprach: \u201eWas wollt ihr, da\u00df ich f\u00fcr euch tun soll?\u201c 33\u00a0Sie sagten zu ihm: \u201eHerr, la\u00df unsere Augen ge\u00f6ffnet werden.\u201c 34\u00a0Von Mitleid bewegt, r\u00fchrte Jesus ihre Augen an, und sogleich erhielten sie das Augenlicht, und sie folgten ihm.<\/p>\n<h3>Kapitel 21<\/h3>\n<p>Als sie sich nun Jerusalem n\u00e4herten und nach Bethph\u1ea1ge auf den \u00d6lberg gekommen waren, da sandte Jesus zwei J\u00fcnger aus 2\u00a0und sprach zu ihnen: \u201eGeht hin in das Dorf, das ihr vor euch seht, und ihr werdet sogleich eine Eselin angebunden finden und ein F\u00fcllen bei ihr; bindet sie los, und bringt sie zu mir. 3\u00a0Und wenn jemand etwas zu euch sagt, sollt ihr sprechen: \u201aDer Herr ben\u00f6tigt sie.\u2018 Darauf wird er sie sogleich senden.\u201c<\/p>\n<p>4\u00a0Dies geschah in Wirklichkeit, damit erf\u00fcllt werde, was durch den Propheten geredet wurde, welcher sprach: 5\u00a0\u201eSagt der Tochter Zion: \u201aSiehe! Dein K\u00f6nig kommt zu dir, mild gesinnt und auf einem Esel reitend, ja auf einem F\u00fcllen, dem Jungen eines Lasttiers.\u2018\u00a0\u201c<\/p>\n<p>6\u00a0Da machten sich die J\u00fcnger auf den Weg und taten so, wie es Jesus ihnen befohlen hatte. 7\u00a0Und sie brachten die Eselin und ihr F\u00fcllen, und sie legten ihre \u00e4u\u00dferen Kleider auf diese, und er setzte sich auf sie. 8\u00a0Die meisten [Leute] von der Volksmenge breiteten ihre \u00e4u\u00dferen Kleider auf dem Weg aus, w\u00e4hrend andere begannen, Zweige von den B\u00e4umen abzuhauen und sie auf dem Weg auszubreiten. 9\u00a0Die Volksmengen aber, die, die ihm vorausgingen, und die, die nachfolgten, riefen fortgesetzt: \u201eRette, bitte, den Sohn Davids! Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt! Rette ihn, bitte, in den H\u00f6hen droben!\u201c<\/p>\n<p>10\u00a0Als er nun in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Bewegung und sagte: \u201eWer ist dieser?\u201c 11\u00a0Die Volksmengen sagten fortgesetzt: \u201eDies ist der Prophet, Jesus aus N\u1ea1zareth in Galil\u00e4\u0323a!\u201c<\/p>\n<p>12\u00a0Und Jesus begab sich in den Tempel und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften, und stie\u00df die Tische der Geldwechsler und die B\u00e4nke der Taubenverk\u00e4ufer um. 13\u00a0Und er sprach zu ihnen: \u201eEs steht geschrieben: \u201aMein Haus wird ein Haus des Gebets genannt werden\u2018, ihr aber macht es zu einer R\u00e4uberh\u00f6hle.\u201c 14\u00a0Auch kamen Blinde und Lahme im Tempel zu ihm, und er heilte sie.<\/p>\n<p>15\u00a0Als die Oberpriester und die Schriftgelehrten die wunderbaren Dinge sahen, die er tat, und die Knaben, die im Tempel riefen und sagten: \u201eRette, bitte, den Sohn Davids!\u201c, wurden sie unwillig 16\u00a0und sprachen zu ihm: \u201eH\u00f6rst du, was diese sagen?\u201c Jesus sprach zu ihnen: \u201eJa. Habt ihr niemals dies gelesen: \u201aAus dem Mund von Unm\u00fcndigen und S\u00e4uglingen hast du Lobpreis bereitet.\u2018?\u201c 17\u00a0Und er lie\u00df sie zur\u00fcck, ging aus der Stadt hinaus nach Beth\u1ea1nien und verbrachte die Nacht dort.<\/p>\n<p>18\u00a0Als er fr\u00fchmorgens in die Stadt zur\u00fcckkehrte, wurde er hungrig. 19\u00a0Und er erblickte einen Feigenbaum am Weg und ging zu ihm hin, fand aber nichts daran als nur Bl\u00e4tter, und er sprach zu ihm: \u201eKeine Frucht komme mehr von dir immerdar.\u201c Und der Feigenbaum verdorrte augenblicklich. 20\u00a0Als die J\u00fcnger dies aber sahen, wunderten sie sich und sprachen: \u201eWie kommt es, da\u00df der Feigenbaum augenblicklich verdorrt ist?\u201c 21\u00a0Jesus gab ihnen zur Antwort: \u201eWahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nur Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht nur das tun, was ich mit dem Feigenbaum getan habe, sondern auch wenn ihr zu diesem Berg sagt: \u201aWerde emporgehoben und ins Meer geworfen\u2018, so wird es geschehen. 22\u00a0Und alles, worum ihr glaubensvoll im Gebet bittet, werdet ihr empfangen.\u201c<\/p>\n<p>23\u00a0Nachdem er nun in den Tempel gegangen war, traten die Oberpriester und die \u00e4lteren M\u00e4nner des Volkes, w\u00e4hrend er lehrte, zu ihm und sagten: \u201eMit welcher Befugnis tust du diese Dinge? Und wer hat dir diese Befugnis gegeben?\u201c 24\u00a0In Erwiderung sprach Jesus zu ihnen: \u201eAuch ich will euch e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0s fragen. Wenn ihr es mir sagt, will auch ich euch sagen, mit welcher Befugnis ich diese Dinge tue: 25\u00a0Woher stammte die Taufe des Joh\u1ea1nnes? Vom Himmel oder von Menschen?\u201c Sie aber begannen unter sich zu \u00fcberlegen und sprachen: \u201eWenn wir sagen: \u201aVom Himmel\u2018, wird er zu uns sagen: \u201aWarum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?\u2018 26\u00a0Sagen wir aber: \u201aVon Menschen\u2018, so m\u00fcssen wir das Volk f\u00fcrchten, denn sie alle halten Joh\u1ea1nnes f\u00fcr einen Propheten.\u201c 27\u00a0Als Antwort sagten sie daher zu Jesus: \u201eWir wissen es nicht.\u201c Darauf sprach er zu ihnen: \u201eDann sage ich euch auch nicht, mit welcher Befugnis ich diese Dinge tue.<\/p>\n<p>28\u00a0Was denkt ihr? Ein Mensch hatte zwei Kinder. Er ging zu dem ersten hin und sprach: \u201aKind, geh heute im Weingarten arbeiten.\u2018 29\u00a0Als Antwort sagte dieser: \u201aIch will, Herr\u2018, ging aber nicht hin. 30\u00a0Da trat er zum zweiten hin und sagte das gleiche. In Erwiderung sagte dieser: \u201aIch will nicht.\u2018 Nachher gereute es ihn, und er ging hin. 31\u00a0Welcher von den beiden hat den Willen [seines] Vaters getan?\u201c Sie sprachen: \u201eDer letztere.\u201c Jesus sagte zu ihnen: \u201eWahrlich, ich sage euch, da\u00df die Steuereinnehmer und die Huren vor euch in das K\u00f6nigreich Gottes eingehen. 32\u00a0Denn Joh\u1ea1nnes ist auf einem Weg der Gerechtigkeit zu euch gekommen, doch habt ihr ihm nicht geglaubt. Die Steuereinnehmer und die Huren aber haben ihm geglaubt, und obwohl ihr [dies] saht, gereute es euch danach nicht, so da\u00df ihr ihm geglaubt h\u00e4ttet.<\/p>\n<p>33\u00a0H\u00f6rt ein weiteres Gleichnis: Da war ein Mensch, ein Hausherr, der einen Weingarten pflanzte und ihn mit einem Zaun umgab und eine Weinkelter darin grub und einen Turm errichtete und ihn an Weing\u00e4rtner verpachtete und au\u00dfer Landes reiste. 34\u00a0Als dann die Zeit der Fr\u00fcchte herbeikam, sandte er seine Sklaven zu den Weing\u00e4rtnern, um seine Fr\u00fcchte zu holen. 35\u00a0Aber die Weing\u00e4rtner nahmen seine Sklaven, und den einen pr\u00fcgelten sie, einen anderen t\u00f6teten sie, einen weiteren steinigten sie. 36\u00a0Wieder sandte er andere Sklaven hin, mehr als die ersten, doch mit diesen taten sie ebenso. 37\u00a0Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sprach: \u201aSie werden vor meinem Sohn Respekt haben.\u2018 38\u00a0Als die Weing\u00e4rtner den Sohn sahen, sagten sie unter sich: \u201aDieser ist der Erbe; kommt, la\u00dft uns ihn t\u00f6ten und sein Erbe antreten!\u2018 39\u00a0Da nahmen sie ihn und warfen ihn aus dem Weingarten hinaus und t\u00f6teten ihn. 40\u00a0Wenn nun der Besitzer des Weingartens kommt, was wird er mit diesen Weing\u00e4rtnern tun?\u201c 41\u00a0Sie sprachen zu ihm: \u201eWeil sie \u00dcbelt\u00e4ter sind, wird er eine \u00fcble Vernichtung \u00fcber sie bringen und wird den Weingarten an andere Weing\u00e4rtner verpachten, die ihm die Fr\u00fcchte zur rechten Zeit abliefern werden.\u201c<\/p>\n<p>42\u00a0Jesus sprach zu ihnen: \u201eHabt ihr nie in den Schriften gelesen: \u201aDer Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Haupteckstein geworden. Von Jehova aus ist dies geschehen, und es ist wunderbar in unseren Augen.\u2018? 43\u00a0Darum sage ich euch: Das K\u00f6nigreich Gottes wird von euch genommen\u00a0und einer Nation gegeben werden,\u00a0die dessen Fr\u00fcchte hervorbringt. 44\u00a0Auch wird der, welcher auf diesen Stein f\u00e4llt, zerschmettert werden. Auf wen immer er aber f\u00e4llt, den wird er zu Staub machen.\u201c<\/p>\n<p>45\u00a0Als nun die Oberpriester und die Pharis\u00e4er seine Gleichnisse geh\u00f6rt hatten, merkten sie, da\u00df er von ihnen redete. 46\u00a0Doch obwohl sie ihn zu greifen suchten, f\u00fcrchteten sie die Volksmengen, weil diese ihn f\u00fcr einen Propheten hielten.<\/p>\n<h3>Kapitel 22<\/h3>\n<p>Wieder ergriff Jesus das Wort und redete in Gleichnissen zu ihnen, indem er sprach: 2\u00a0\u201eDas K\u00f6nigreich der Himmel ist einem Menschen, einem K\u00f6nig, gleich geworden, der f\u00fcr seinen Sohn ein Hochzeitsfest veranstaltete. 3\u00a0Und er sandte seine Sklaven aus, um die Geladenen zum Hochzeitsfest zu rufen, aber sie wollten nicht kommen. 4\u00a0Wieder sandte er andere Sklaven aus, indem er sprach: \u201aSagt den Geladenen: \u201eSiehe, ich habe mein Essen zubereitet, meine Stiere und Masttiere sind geschlachtet, und alles ist bereit. Kommt zum Hochzeitsfest.\u201c\u00a0\u2018 5\u00a0Doch sie gingen uninteressiert weg, der eine auf sein eigenes Feld, der andere seinen Handelsgesch\u00e4ften nach; 6\u00a0die \u00fcbrigen aber ergriffen seine Sklaven, behandelten sie schm\u00e4hlich und t\u00f6teten sie.<\/p>\n<p>7\u00a0Der K\u00f6nig aber wurde zornig und sandte seine Heere aus und brachte jene M\u00f6rder um und verbrannte ihre Stadt. 8\u00a0Dann sprach er zu seinen Sklaven: \u201aDas Hochzeitsfest ist zwar bereit, aber die Geladenen waren nicht w\u00fcrdig. 9\u00a0Geht daher auf die Stra\u00dfen, die aus der Stadt hinausf\u00fchren, und ladet irgend jemand, den ihr findet, zum Hochzeitsfest ein.\u2018 10\u00a0Daher gingen jene Sklaven hinaus auf die Stra\u00dfen und versammelten alle, die sie fanden, sowohl B\u00f6se wie Gute; und der Raum f\u00fcr die Hochzeitsfeierlichkeiten wurde mit den zu Tisch Liegenden gef\u00fcllt.<\/p>\n<p>11\u00a0Als der K\u00f6nig hereinkam, um sich die G\u00e4ste zu besehen, erblickte er dort einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitskleid bekleidet war. 12\u00a0Da sagte er zu ihm: \u201aFreund, wie bist du hier hereingekommen, da du doch kein Hochzeitskleid anhast?\u2018 Er wurde zum Schweigen gebracht. 13\u00a0Darauf sagte der K\u00f6nig zu seinen Dienern: \u201aBindet ihm H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe, und werft ihn hinaus in die Finsternis drau\u00dfen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Z\u00e4hneknirschen sein.\u2018<\/p>\n<p>14\u00a0Denn es sind viele eingeladen, doch wenige auserw\u00e4hlt.\u201c<\/p>\n<p>15\u00a0Dann gingen die Pharis\u00e4er hin und hielten miteinander Rat, um ihn in seiner Rede zu fangen. 16\u00a0So sandten sie ihre J\u00fcnger zusammen mit Parteianh\u00e4ngern des Herodes zu ihm, welche sagten: \u201eLehrer, wir wissen, da\u00df du wahrhaftig bist und den Weg Gottes in Wahrheit lehrst, und du k\u00fcmmerst dich um niemand, denn du schaust nicht auf die \u00e4u\u00dfere Erscheinung der Menschen. 17\u00a0Sag uns daher: Was denkst du? Ist es erlaubt, C\u00e4sar Kopfsteuer zu zahlen, oder nicht?\u201c 18\u00a0Jesus aber, der ihre Bosheit erkannte, sprach: \u201eWarum stellt ihr mich auf die Probe, Heuchler? 19\u00a0Zeigt mir die Kopfsteuerm\u00fcnze.\u201c Sie brachten ihm einen Den\u1ea1r. 20\u00a0Und er sagte zu ihnen: \u201eWessen Bild und Aufschrift ist dies?\u201c 21\u00a0Sie sagten: \u201eC\u00e4sars.\u201c Dann sprach er zu ihnen: \u201eZahlt daher C\u00e4sars Dinge C\u00e4sar zur\u00fcck, Gottes Dinge aber Gott.\u201c 22\u00a0Als sie [das] nun h\u00f6rten, verwunderten sie sich, und sie lie\u00dfen von ihm ab und gingen davon.<\/p>\n<p>23\u00a0An jenem Tag kamen Sadduz\u00e4\u0323er zu ihm, die sagen, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn: 24\u00a0\u201eLehrer, Moses hat gesagt: \u201aWenn ein Mann stirbt, ohne Kinder zu haben, soll sein Bruder dessen Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen erwecken.\u2018 25\u00a0Nun gab es bei uns sieben Br\u00fcder; und der erste heiratete und starb, und weil er keine Nachkommen hatte, hinterlie\u00df er seine Frau seinem Bruder. 26\u00a0Ebenso erging es auch dem zweiten und dem dritten, ja schlie\u00dflich allen sieben. 27\u00a0Als letzte von allen starb die Frau. 28\u00a0Wer von den sieben wird sie demnach in der Auferstehung zur Frau haben? Denn sie alle hatten sie.\u201c<\/p>\n<p>29\u00a0Jesus gab ihnen zur Antwort: \u201eIhr seid im Irrtum, denn ihr kennt weder die Schriften noch die Macht Gottes; 30\u00a0denn in der Auferstehung heiraten M\u00e4nner nicht, noch werden Frauen verheiratet, sondern sie sind wie Engel im Himmel. 31\u00a0Was die Auferstehung der Toten betrifft: Habt ihr nicht gelesen, was euch von Gott gesagt wurde, welcher sprach: 32\u00a0\u201aIch bin der Gott Abrahams und der Gott \u1ecasa\u00b7aks und der Gott Jakobs.\u2018? Er ist nicht der Gott der Toten, sondern der Lebenden.\u201c 33\u00a0Als sie [das] h\u00f6rten, waren die Volksmengen \u00fcber seine Lehre h\u00f6chst erstaunt.<\/p>\n<p>34\u00a0Als die Pharis\u00e4er h\u00f6rten, da\u00df er die Sadduz\u00e4\u0323er zum Schweigen gebracht hatte, taten sie sich zu einer Gruppe zusammen. 35\u00a0Und einer von ihnen, ein Gesetzeskundiger, stellte ihn auf die Probe mit der Frage: 36\u00a0\u201eLehrer, welches ist das gr\u00f6\u00dfte Gebot im GESETZ?\u201c 37\u00a0Er sprach zu ihm: \u201e\u00a0,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.\u2018 38\u00a0Dies ist das gr\u00f6\u00dfte und erste Gebot. 39\u00a0Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: \u201aDu sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst.\u2018 40\u00a0An diesen zwei Geboten h\u00e4ngt das ganze GESETZ und die PROPHETEN.\u201c<\/p>\n<p>41\u00a0W\u00e4hrend nun die Pharis\u00e4er versammelt waren, fragte Jesus sie: 42\u00a0\u201eWie denkt ihr \u00fcber den Christus? Wessen Sohn ist er?\u201c Sie sagten zu ihm: \u201eDavids.\u201c 43\u00a0Er sprach zu ihnen: \u201eWie kommt es denn, da\u00df David ihn durch Inspiration \u201aHerr\u2018 nennt, wenn er sagt: 44\u00a0\u201aJehova sprach zu meinem Herrn: \u201eSetze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde unter deine F\u00fc\u00dfe lege.\u201c\u00a0\u2018? 45\u00a0Wenn also David ihn \u201aHerr\u2018 nennt, wieso ist er sein Sohn?\u201c 46\u00a0Und niemand war imstande, ihm ein Wort zu erwidern, noch wagte es jemand von jenem Tag an, ihn noch weiter zu befragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 20 Denn das K\u00f6nigreich der Himmel ist gleich einem Menschen, einem Hausherrn, der fr\u00fchmorgens ausging, um Arbeiter f\u00fcr seinen Weingarten einzustellen. 2\u00a0Als er mit den Arbeitern um einen Den\u1ea1r f\u00fcr den Tag \u00fcbereingekommen war, sandte er sie aus in seinen Weingarten. 3\u00a0Als er auch um die dritte Stunde ausging, sah er andere unbesch\u00e4ftigt auf [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[476,2],"tags":[],"class_list":["post-1251","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-matthaus","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1251","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1251"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1251\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1252,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1251\/revisions\/1252"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1251"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1251"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1251"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}