
{"id":1249,"date":"2009-10-19T00:08:04","date_gmt":"2009-10-18T23:08:04","guid":{"rendered":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1249"},"modified":"2011-10-19T09:07:26","modified_gmt":"2011-10-19T08:07:26","slug":"matthaus-16-19","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=1249","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 16 &#8211; 19"},"content":{"rendered":"<h3>Kapitel 16<\/h3>\n<p>Hier kamen die Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4\u0323er zu ihm, und um ihn zu versuchen, baten sie ihn, sie ein Zeichen vom Himmel sehen zu lassen. 2\u00a0Er erwiderte ihnen und sprach: \u201e[[Wenn der Abend anbricht, pflegt ihr zu sagen: \u201aEs gibt sch\u00f6nes Wetter, denn der Himmel ist feuerrot\u2018, 3\u00a0und am Morgen: \u201aHeute gibt es winterliches, regnerisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot, sieht aber d\u00fcster aus.\u2018 Das Aussehen des Himmels wi\u00dft ihr zu deuten, aber die Zeichen der Zeiten k\u00f6nnt ihr nicht deuten.]] 4\u00a0Eine b\u00f6se und ehebrecherische Generation sucht fortw\u00e4hrend ein Zeichen, doch wird ihr kein Zeichen gegeben werden, ausgenommen das Zeichen Jonas.\u201c Damit ging er weg und lie\u00df sie zur\u00fcck.<\/p>\n<p>5\u00a0Nun begaben sich die J\u00fcnger an das andere Ufer hin\u00fcber und verga\u00dfen, Brote mitzunehmen. 6\u00a0Jesus sprach zu ihnen: \u201eHaltet eure Augen offen, und nehmt euch vor dem Sauerteig der Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4\u0323er in acht.\u201c 7\u00a0Da begannen sie unter sich zu \u00fcberlegen und sagten: \u201eWir haben keine Brote mitgenommen.\u201c 8\u00a0Jesus erkannte dies und sprach: \u201eWarum \u00fcberlegt ihr unter euch so, weil ihr keine Brote habt, ihr Kleingl\u00e4ubigen? 9\u00a0Begreift ihr die Sache noch nicht, oder erinnert ihr euch nicht an die f\u00fcnf Brote im Fall der f\u00fcnftausend und daran, wie viele K\u00f6rbe ihr aufhobt? 10\u00a0Oder an die sieben Brote im Fall der viertausend und daran, wie viele Proviantk\u00f6rbe ihr aufhobt? 11\u00a0Wie kommt es, da\u00df ihr nicht versteht, da\u00df ich nicht von Broten zu euch gesprochen habe? Nehmt euch aber vor dem Sauerteig der Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4\u0323er in acht.\u201c 12\u00a0Da begriffen sie, da\u00df er gesagt hatte, sie sollten sich nicht vor dem Sauerteig der Brote in acht nehmen, sondern vor der Lehre der Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4\u0323er.<\/p>\n<p>13\u00a0Als er nun in die Gegenden von C\u00e4sar\u1eb9a Phil\u1ecbppi gekommen war, fragte Jesus seine J\u00fcnger dann: \u201eWas sagen die Menschen, wer der Menschensohn sei?\u201c 14\u00a0Sie sprachen: \u201eEinige sagen: Joh\u1ea1nnes der T\u00e4ufer, andere: El\u1ecba, noch andere: Jeremia oder einer der Propheten.\u201c 15\u00a0Er sprach zu ihnen: \u201eIhr aber, was sagt ihr, wer ich sei?\u201c 16\u00a0S\u1ecbmon Petrus gab zur Antwort: \u201eDu bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.\u201c 17\u00a0Jesus erwiderte ihm und sprach: \u201eGl\u00fccklich bist du, S\u1ecbmon, Sohn des Jona, weil nicht Fleisch und Blut [es] dir geoffenbart haben, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist. 18\u00a0Auch ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und die Tore des H\u1ea1des werden sie nicht \u00fcberw\u00e4ltigen. 19\u00a0Ich will dir die Schl\u00fcssel des K\u00f6nigreiches der Himmel geben, und was immer du auf der Erde binden magst, wird das sein, was in den Himmeln gebunden ist, und was immer du auf der Erde l\u00f6sen magst, wird das sein, was in den Himmeln gel\u00f6st ist.\u201c 20\u00a0Dann gebot er den J\u00fcngern ernstlich, niemandem zu sagen, da\u00df er der Christus sei.<\/p>\n<p>21\u00a0Von dieser Zeit an begann Jesus Christus seine J\u00fcnger darauf hinzuweisen, da\u00df er nach Jerusalem gehen und von den \u00e4lteren M\u00e4nnern und Oberpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und get\u00f6tet und am dritten Tag auferweckt werden m\u00fcsse. 22\u00a0Daraufhin nahm ihn Petrus beiseite und fing an, ihm ernste Vorhaltungen zu machen, indem er sprach: \u201eSei g\u00fctig mit dir selbst, Herr; dieses [Geschick] wird dir bestimmt nicht widerfahren.\u201c 23\u00a0Er aber drehte sich um und sagte zu Petrus: \u201eTritt hinter mich, Satan! Du bist f\u00fcr mich eine Ursache des Strauchelns, weil du nicht Gottes Gedanken denkst, sondern die der Menschen.\u201c<\/p>\n<p>24\u00a0Dann sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: \u201eWenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir best\u00e4ndig. 25\u00a0Denn wer immer seine Seele retten will, wird sie verlieren; wer immer aber seine Seele um meinetwillen verliert, wird sie finden. 26\u00a0Denn welchen Nutzen wird ein Mensch haben, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele einb\u00fc\u00dft? Oder was wird ein Mensch zum Tausch f\u00fcr seine Seele geben? 27\u00a0Denn es ist dem Menschensohn bestimmt, in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln zu kommen, und dann wird er jedem gem\u00e4\u00df seiner Handlungsweise vergelten. 28\u00a0Wahrlich, ich sage euch, da\u00df von denen, die hier stehen, einige sind, die den Tod \u00fcberhaupt nicht schmecken werden, bis sie zuerst den Menschensohn in seinem K\u00f6nigreich kommen sehen.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 17<\/h3>\n<p>Sechs Tage sp\u00e4ter nahm Jesus Petrus und Jakobus und dessen Bruder Joh\u1ea1nnes mit sich und f\u00fchrte sie allein auf einen hohen Berg hinauf. 2\u00a0Und er wurde vor ihnen umgestaltet, und sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine \u00e4u\u00dferen Kleider wurden gl\u00e4nzend wie das Licht. 3\u00a0Und siehe, es erschienen ihnen Moses und El\u1ecba, die sich mit ihm unterhielten. 4\u00a0Petrus ergriff das Wort und sagte zu Jesus: \u201eHerr, es ist sch\u00f6n, da\u00df wir hier sind. Wenn du es w\u00fcnschst, will ich hier drei Zelte errichten, eins f\u00fcr dich und eins f\u00fcr Moses und eins f\u00fcr El\u1ecba.\u201c 5\u00a0W\u00e4hrend er noch redete, siehe, da \u00fcberschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: \u201eDieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; h\u00f6rt auf ihn!\u201c 6\u00a0Als die J\u00fcnger dies h\u00f6rten, fielen sie auf ihr Angesicht und f\u00fcrchteten sich sehr. 7\u00a0Dann trat Jesus herzu, r\u00fchrte sie an und sprach: \u201eSteht auf, und f\u00fcrchtet euch nicht.\u201c 8\u00a0Als sie ihre Augen erhoben, sahen sie niemand als nur Jesus allein. 9\u00a0Und als sie vom Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus und sprach: \u201eErz\u00e4hlt niemandem von der Vision, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist.\u201c<\/p>\n<p>10\u00a0Die J\u00fcnger aber stellten ihm die Frage: \u201eWarum sagen denn die Schriftgelehrten, El\u1ecba m\u00fcsse zuerst kommen?\u201c 11\u00a0Er gab ihnen zur Antwort: \u201eEl\u1ecba kommt tats\u00e4chlich und wird alle Dinge wiederherstellen. 12\u00a0Doch ich sage euch, da\u00df El\u1ecba schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht anerkannt, sondern haben mit ihm alles getan, was sie wollten. Ebenso ist es auch dem Menschensohn bestimmt, durch sie zu leiden.\u201c 13\u00a0Da merkten die J\u00fcnger, da\u00df er von Joh\u1ea1nnes dem T\u00e4ufer zu ihnen redete.<\/p>\n<p>14\u00a0Und als sie auf die Volksmenge zukamen, n\u00e4herte sich ihm ein Mensch, kniete vor ihm nieder und sprach: 15\u00a0\u201eHerr, habe Erbarmen mit meinem Sohn, denn er ist ein Epileptiker und ist leidend, denn er f\u00e4llt oft ins Feuer und oft ins Wasser; 16\u00a0und ich brachte ihn zu deinen J\u00fcngern, aber sie konnten ihn nicht heilen.\u201c 17\u00a0Als Antwort sagte Jesus: \u201eO ungl\u00e4ubige und verdrehte Generation, wie lange mu\u00df ich noch bei euch sein? Wie lange mu\u00df ich euch noch ertragen? Bringt ihn her zu mir.\u201c 18\u00a0Dann schalt ihn Jesus, und der D\u00e4mon fuhr von ihm aus; und der Knabe war von jener Stunde an geheilt. 19\u00a0Darauf traten die J\u00fcnger allein zu Jesus und sprachen: \u201eWie kommt es, da\u00df wir ihn nicht austreiben konnten?\u201c 20\u00a0Er sprach zu ihnen: \u201eWegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt von der Gr\u00f6\u00dfe eines Senfkorns, werdet ihr zu diesem Berg sagen: \u201aR\u00fcck von hier nach dort!\u2018, und er wird wegr\u00fccken, und nichts wird euch unm\u00f6glich sein.\u201c 21\u00a0\u2014<\/p>\n<p>22\u00a0W\u00e4hrend sie in Galil\u00e4\u0323a versammelt waren, sprach Jesus zu ihnen: \u201eEs ist dem Menschensohn bestimmt, in die H\u00e4nde der Menschen \u00fcberliefert zu werden, 23\u00a0und sie werden ihn t\u00f6ten, und am dritten Tag wird er auferweckt werden.\u201c Demzufolge waren sie tief betr\u00fcbt.<\/p>\n<p>24\u00a0Nachdem sie in Kap\u1eb9rnaum angekommen waren, traten die M\u00e4nner, die die D\u1ecdppeldr\u1ea1chme [Steuer] einzogen, an Petrus heran und sagten: \u201eZahlt euer Lehrer die D\u1ecdppeldr\u1ea1chme [Steuer] nicht?\u201c 25\u00a0\u201eDoch\u201c, sagte er. Als er aber ins Haus trat, kam ihm Jesus zuvor, indem er sprach: \u201eWas denkst du, S\u1ecbmon: Von wem erhalten die K\u00f6nige der Erde Abgaben oder Kopfsteuer? Von ihren S\u00f6hnen oder von den Fremden?\u201c 26\u00a0Als er sprach: \u201eVon den Fremden\u201c, sagte Jesus zu ihm: \u201eIn Wirklichkeit sind dann die S\u00f6hne steuerfrei. 27\u00a0Damit wir ihnen aber keinen Anla\u00df zum Straucheln geben, geh ans Meer, wirf einen Angelhaken aus, und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt, und wenn du sein Maul \u00f6ffnest, wirst du eine St\u1ea1ter-M\u00fcnze finden. Nimm diese und gib sie ihnen f\u00fcr mich und dich.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 18<\/h3>\n<p>In jener Stunde traten die J\u00fcnger an Jesus heran und sagten: \u201eWer ist in Wirklichkeit der Gr\u00f6\u00dfte im K\u00f6nigreich der Himmel?\u201c 2\u00a0Da rief er ein kleines Kind zu sich, stellte es mitten unter sie 3\u00a0und sprach: \u201eWahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie kleine Kinder werdet, so werdet ihr auf keinen Fall in das K\u00f6nigreich der Himmel eingehen. 4\u00a0Wer immer sich daher selbst erniedrigen wird wie dieses kleine Kind, der ist der Gr\u00f6\u00dfte im K\u00f6nigreich der Himmel; 5\u00a0und wer immer ein solch kleines Kind aufgrund meines Namens aufnimmt, nimmt [auch] mich auf. 6\u00a0Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, straucheln macht, f\u00fcr den ist es n\u00fctzlicher, da\u00df ihm ein M\u00fchlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals geh\u00e4ngt und er ins weite, offene Meer versenkt werde.<\/p>\n<p>7\u00a0Wehe der Welt wegen der Ursachen des Strauchelns! Zwar mu\u00df es Ursachen des Strauchelns geben, doch wehe dem Menschen, durch den es eine Ursache des Strauchelns gibt! 8\u00a0Wenn nun deine Hand oder dein Fu\u00df dich straucheln macht, so hau ihn ab und wirf ihn von dir weg; es ist besser f\u00fcr dich, verst\u00fcmmelt oder lahm ins Leben einzugehen, als mit zwei H\u00e4nden oder zwei F\u00fc\u00dfen in das ewige Feuer geworfen zu werden. 9\u00a0Auch wenn dein Auge dich straucheln macht, so rei\u00df es aus und wirf es von dir weg; es ist besser f\u00fcr dich, ein\u00e4ugig ins Leben einzugehen, als mit zwei Augen in die feurige Geh\u1eb9nna geworfen zu werden. 10\u00a0Seht zu, da\u00df ihr keinen von diesen Kleinen verachtet, denn ich sage euch, da\u00df ihre Engel im Himmel allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der im Himmel ist. 11\u00a0 \u2014\u2014<\/p>\n<p>12\u00a0Was denkt ihr? Wenn jemand in den Besitz von hundert Schafen kommt und sich eines von ihnen verirrt, wird er nicht die neunundneunzig auf den Bergen lassen und sich auf die Suche nach dem einen verirrten begeben? 13\u00a0Und wenn er es finden sollte, wahrlich, ich sage euch, er freut sich mehr \u00fcber dieses als \u00fcber die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. 14\u00a0Ebenso ist es bei meinem Vater, der im Himmel ist, nicht erw\u00fcnscht, da\u00df eines von diesen Kleinen zugrunde geht.<\/p>\n<p>15\u00a0\u00dcberdies, wenn dein Bruder eine S\u00fcnde begeht, so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich h\u00f6rt, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16\u00a0Wenn er aber nicht h\u00f6rt, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde. 17\u00a0Wenn er nicht auf sie h\u00f6rt, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung h\u00f6rt, so sei er f\u00fcr dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer.<\/p>\n<p>18\u00a0Wahrlich, ich sage euch: Welche Dinge immer ihr auf der Erde binden m\u00f6gt, werden Dinge sein, die im Himmel gebunden sind, und welche Dinge immer ihr auf der Erde l\u00f6sen m\u00f6gt, werden Dinge sein, die im Himmel gel\u00f6st sind. 19\u00a0Wieder sage ich euch in Wahrheit: Wenn zwei von euch auf der Erde in bezug auf irgend etwas Wichtiges, worum sie bitten sollten, \u00fcbereinkommen, so wird es f\u00fcr sie von meinem Vater im Himmel aus geschehen. 20\u00a0Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.\u201c<\/p>\n<p>21\u00a0Dann trat Petrus herzu und sagte zu ihm: \u201eHerr, wievielmal mag mein Bruder gegen mich s\u00fcndigen und soll ich ihm vergeben? Bis zu siebenmal?\u201c 22\u00a0Jesus sprach zu ihm: \u201eIch sage dir: Nicht bis zu siebenmal, sondern: Bis zu siebenundsiebzigmal.<\/p>\n<p>23\u00a0Darum ist das K\u00f6nigreich der Himmel einem Menschen, einem K\u00f6nig, gleich geworden, der mit seinen Sklaven abrechnen wollte. 24\u00a0Als er mit der Abrechnung anfing, wurde ein Mann hereingebracht, der ihm zehntausend Talente [=\u00a060\u00a0000\u00a0000 Den\u1ea1re] schuldete. 25\u00a0Weil er aber nicht die Mittel hatte, [es] zur\u00fcckzuzahlen, befahl sein Herr, da\u00df er und seine Frau und seine Kinder und alle seine Habe verkauft werden und Zahlung erfolgen sollte. 26\u00a0Deshalb fiel der Sklave nieder und begann ihm zu huldigen, indem er sprach: \u201aHab Geduld mit mir, und ich will dir alles zur\u00fcckzahlen.\u2018 27\u00a0Dar\u00fcber von Mitleid bewegt, lie\u00df der Herr dieses Sklaven ihn gehen und tilgte seine Schuld. 28\u00a0Dieser Sklave jedoch ging hinaus und fand einen seiner Mitsklaven, der ihm hundert Den\u1ea1re schuldete; und er packte ihn und begann ihn zu w\u00fcrgen, indem er sagte: \u201aZahl zur\u00fcck, was du [mir] schuldest.\u2018 29\u00a0Deshalb fiel sein Mitsklave nieder und begann ihn inst\u00e4ndig zu bitten, indem er sprach: \u201aHab Geduld mit mir, und ich will [es] dir zur\u00fcckzahlen.\u2018 30\u00a0Er wollte aber nicht, sondern ging hin und lie\u00df ihn ins Gef\u00e4ngnis werfen, bis er das, was er [ihm] schuldete, zur\u00fcckzahle. 31\u00a0Als nun seine Mitsklaven sahen, was geschehen war, wurden sie tief betr\u00fcbt, und sie gingen hin und machten ihrem Herrn alles klar, was geschehen war. 32\u00a0Darauf rief ihn sein Herr zu sich und sagte zu ihm: \u201aB\u00f6ser Sklave, ich habe deine ganze Schuld getilgt, als du mich inst\u00e4ndig batest. 33\u00a0H\u00e4ttest nicht auch du gegen deinen Mitsklaven barmherzig sein sollen, wie auch ich gegen dich barmherzig war?\u2018 34\u00a0Und erz\u00fcrnt \u00fcberlieferte ihn sein Herr den Gef\u00e4ngnisw\u00e4rtern, bis er alles, was er [ihm] schuldete, zur\u00fcckzahle. 35\u00a0In gleicher Weise wird mein himmlischer Vater auch mit euch verfahren, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder aus eurem Herzen heraus vergebt.\u201c<\/p>\n<h3>Kapitel 19<\/h3>\n<p>Als Jesus nun diese Worte beendet hatte, brach er von Galil\u00e4\u0323a auf und kam zu den Grenzen Jud\u00e4\u0323as jenseits des Jordan. 2\u00a0Auch folgten ihm gro\u00dfe Volksmengen, und er heilte sie dort.<\/p>\n<p>3\u00a0Und Pharis\u00e4er traten an ihn heran, in der Absicht, ihn zu versuchen, und sprachen: \u201eIst es einem Mann erlaubt, sich von seiner Frau aus jedem beliebigen Grund scheiden zu lassen?\u201c 4\u00a0In Erwiderung sagte er: \u201eHabt ihr nicht gelesen, da\u00df der, welcher sie schuf, sie von Anfang an m\u00e4nnlich und weiblich gemacht hat 5\u00a0und sprach: \u201aDarum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e\u00a0i\u00a0n Fleisch sein\u2018, 6\u00a0so da\u00df sie nicht mehr zwei, sondern e\u00a0i\u00a0n Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.\u201c 7\u00a0Sie sagten zu ihm: \u201eWarum schrieb denn Moses vor, ihr ein Entlassungszeugnis zu geben und sich von ihr scheiden zu lassen?\u201c 8\u00a0Er sprach zu ihnen: \u201eIm Hinblick auf eure Herzensh\u00e4rte hat Moses euch das Zugest\u00e4ndnis gemacht, [da\u00df ihr] euch von euren Frauen scheiden lassen [k\u00f6nnt], aber von Anfang an ist dies nicht der Fall gewesen. 9\u00a0Ich sage euch, da\u00df, wer immer sich von seiner Frau scheiden l\u00e4\u00dft, ausgenommen aufgrund von Hurerei, und eine andere heiratet, Ehebruch begeht.\u201c<\/p>\n<p>10\u00a0Die J\u00fcnger sprachen zu ihm: \u201eWenn die Stellung eines Mannes zu seiner Frau so ist, ist es nicht ratsam zu heiraten.\u201c 11\u00a0Er sprach zu ihnen: \u201eNicht alle Menschen geben dem Wort Raum, sondern nur diejenigen, die die Gabe haben. 12\u00a0Denn es gibt Eunuchen, die vom Mutterscho\u00df als solche geboren wurden, und es gibt Eunuchen, die von Menschen zu Eunuchen gemacht worden sind, und es gibt Eunuchen, die sich wegen des K\u00f6nigreiches der Himmel selbst zu Eunuchen gemacht haben. Wer daf\u00fcr Raum schaffen kann, schaffe daf\u00fcr Raum.\u201c<\/p>\n<p>13\u00a0Dann wurden kleine Kinder zu ihm gebracht, damit er ihnen die H\u00e4nde auflege und bete; die J\u00fcnger aber verwiesen es ihnen. 14\u00a0Jesus sagte jedoch: \u201eLa\u00dft doch die kleinen Kinder, und hindert sie nicht mehr daran, zu mir zu kommen, denn das K\u00f6nigreich der Himmel geh\u00f6rt solchen, die wie sie sind.\u201c 15\u00a0Und er legte ihnen die H\u00e4nde auf und ging von dort weg.<\/p>\n<p>16\u00a0Nun siehe, jemand trat auf ihn zu und sprach: \u201eLehrer, was soll ich Gutes tun, um ewiges Leben zu erhalten?\u201c 17\u00a0Er sagte zu ihm: \u201eWarum fragst du mich \u00fcber das, was gut ist? Da ist e\u00a0i\u00a0n\u00a0e\u00a0r\u00a0, der gut ist. Wenn du indes ins Leben eingehen willst, so halte stets die Gebote.\u201c 18\u00a0Er sprach zu ihm: \u201eWelche?\u201c Jesus sagte: \u201eNun: \u201aDu sollst nicht morden\u2018, \u201aDu sollst nicht ehebrechen\u2018, \u201aDu sollst nicht stehlen\u2018, \u201aDu sollst nicht falsches Zeugnis ablegen\u2018, 19\u00a0\u201aEhre [deinen] Vater und [deine] Mutter\u2018 und \u201aDu sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst\u2018.\u201c 20\u00a0Der junge Mann sprach zu ihm: \u201eIch habe das alles gehalten; was fehlt mir noch?\u201c 21\u00a0Jesus sagte zu ihm: \u201eWenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deine Habe und gib den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach.\u201c 22\u00a0Als der junge Mann dieses Wort h\u00f6rte, ging er betr\u00fcbt hinweg, denn er hatte viele Besitzt\u00fcmer. 23\u00a0Jesus aber sprach zu seinen J\u00fcngern: \u201eWahrlich, ich sage euch, da\u00df es f\u00fcr einen Reichen schwierig sein wird, in das K\u00f6nigreich der Himmel einzugehen. 24\u00a0Wieder sage ich euch: Es ist leichter f\u00fcr ein Kamel, durch ein Nadel\u00f6hr zu gehen, als f\u00fcr einen Reichen, in das K\u00f6nigreich Gottes einzugehen.\u201c<\/p>\n<p>25\u00a0Als die J\u00fcnger das h\u00f6rten, zeigten sie sich h\u00f6chst erstaunt und sprachen: \u201eWer kann dann wirklich gerettet werden?\u201c 26\u00a0Jesus schaute sie an und sagte zu ihnen: \u201eBei Menschen ist dies unm\u00f6glich, bei Gott aber sind alle Dinge m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<p>27\u00a0Da gab ihm Petrus zur Antwort: \u201eSiehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden?\u201c 28\u00a0Jesus sprach zu ihnen: \u201eWahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zw\u00f6lf Thronen sitzen und die zw\u00f6lf St\u00e4mme Israels richten. 29\u00a0Und jeder, der um meines Namens willen H\u00e4user oder Br\u00fcder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder L\u00e4ndereien verlassen hat, wird vielmal mehr empfangen und wird ewiges Leben erben.<\/p>\n<p>30\u00a0Viele aber, die Erste sind, werden Letzte sein und die Letzten Erste.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/?p=2737\">weitere Bibel\u00fcbersetzungen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitel 16 Hier kamen die Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4\u0323er zu ihm, und um ihn zu versuchen, baten sie ihn, sie ein Zeichen vom Himmel sehen zu lassen. 2\u00a0Er erwiderte ihnen und sprach: \u201e[[Wenn der Abend anbricht, pflegt ihr zu sagen: \u201aEs gibt sch\u00f6nes Wetter, denn der Himmel ist feuerrot\u2018, 3\u00a0und am Morgen: \u201aHeute gibt es winterliches, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[476,2],"tags":[],"class_list":["post-1249","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-matthaus","category-text-in-der-bibel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1249","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1249"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1249\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2744,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1249\/revisions\/2744"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1249"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1249"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/bibellesen.jule-pape.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1249"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}